DE2722557A1 - Verfahren zum aufbringen von metallisierungsmustern auf einem halbleitersubstrat - Google Patents
Verfahren zum aufbringen von metallisierungsmustern auf einem halbleitersubstratInfo
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Description
Böblingen, 17. Mai ^L· - sa-cn/bb
Anmelderin:
International Business Machines Corporation, Armonk, N.Y. 10504
Amtliches Aktenzeichen:
Neuanmeldung
Aktenzeichen der Anmelderin: SA 975 063
Vertreter:
Patentassessor
Dipl.-Phys. Hermann Schmandt Böblingen
Bezeichnung:
Verfahren zum Aufbringen von Metallisierungsmustern auf einem Halbleitersubstrat
709851/0739
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufbringen von zwei überlappenden Iietalliesierungsiaustern hoher Auflösung
auf einem halbleitersubstrat mittels pnotolithographischer Prozesse, bei denen durch Aufbringen einer positiven Photolackschicht,
Belichtung durch eine Maske und Herauslösen der belichteten Teile ein Photolackmuster gebildet wird,
und nach dem Aufbringen der Metallisierung die unbelichteten Teile des Photolacks entfernt werden.
Bei der Herstellung von mikroelektronischen Bauelementen, wie Halbleiterbauelementen und magnetischen Blasenspeichern,
ist es häufig notwendig, mehrere Schichten übereinander aufzubringen, die gegeneinander genau ausgerichtete Muster aufweisen.
Beispielsweise ist es bei der Herstellung von magnetischen Blasenspeichern häufig notwendig, daß die schicht
weisen Metallisierungen der Leiter genau ausgerichtet sind mit denjenigen der für die Fortschaltung notwendigen Leiter,
durch welche die magnetischen Blasen in dem magnetischen Material weiterbewegt werden. In einem Artikel, der im
IBM Technical Disclosure Bulletin, Band 15, Nr. 6, Nov. 19^2 auf Seite 1826 veröffentlicht ist, wird eine Reihe von
Maskierungsschritten und Ausrichtungen beschrieben, um eine solche Struktur des Bauelementes herzustellen.
Bei der Herstellung von magnetischen Blasenspeichern wurden Versuche unternommen, um zu verbesserten Fabrikationsverfahren
zu gelangen, die keine extensive Benutzung von Masken mit hoher Auflösung notwendig machen und bei denen keine
mehrfachen Maskierungsschritte erforderlich sind, die kritische Ausrichtungsprobleme mit sich bringen. Ein solches
Verfahren ist beispielsweise in der Zeitschrift "IEEE Transactions on Magnetics", Band MAG-9, Nr. 3, Sept. 1973,
Seite 474, in einem Artikel von A. H. Bobeck beschrieben.
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Bei dem in diesem Artikel beschriebenen Verfahren wird versucht, mit einer einzigen Metallisierungsebene auszukommen.
Es wird eine Schattenmaske benutzt, um den Abfühlbereich des magnetischen Blasenspeichers abzudecken, während der
Aufbringung der Leitermetallisierungen, die für die verschiedenen Funktionen des Bauelementes und zur Stromversorgung
des Abfühlbereichs erforderlich sind.
In der US-Patentschrift 3 873 313 ist ein Verfahren beschrieben zur Bildung eines Photolackmusters aus einer positiven
Photolackschicht und einer negativen Photolackschicht, die zur Bildung von zwei Metallagen mit einem oder zwei Mustern
dienen.
Die Verwendung eines doppelten Überzuges mit positivem Photolack ist beschrieben in einem Artikel in IBM Technical Disclosure
Bulletin, Band 10, Nr. 12, Mai 1968, Seite 1865. Bei dem in diesem Artikel beschriebenen Verfahren wird die
doppelte positive Photolackschicht dazu benutzt, ein einziges Muster herzustellen, das frei von nadelstichartigen
Löchern ist. Dieses Verfahren ist nur für eine zweischichtige Metallisierung desselben Musters geeignet.
Bei einlagiger Metallisierung ist die erforderliche Auflösung höher als diejenige, die mit normaler Photolithographie
erreicht werden kann. Infolgedessen sind kostspielige Ausrüstungen und Materialien erforderlich, z. B. Elektronenstrahl-,
Gammastrahl-, UV-Belichtungseinrichtungen sowie Polymethylacrylat als Photolack, das für den allgemeinen
Gebrauch ungeeignet ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein vereinfachtes Verfahren ,zum Aufbringen von zwei überlappenden Metallisierungsmustern
anzugeben, die eine hohe Auflösung aufweisen, wobei die
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Photolackmasken ebenfalls eine hohe Auflösung haben müssen.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei einein Verfahren
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß zunächst mittels einer ersten Maske ein Photolackmuster für die
erste Metallisierung gebildet wird, daß das gebildete Photolackmuster gebacken wird, derart, daß der Photolack gegen
Belichtung unempfindlich wird, daß darüber mittels einer zweiten Maske ein Photolackmuster einer zweiten Metallisierung
gebildet wird, und daß anschließend die erste Metallisierung und nach dem Entfernen des unbelichteten zweiten
Photolackmusters die zweite Metallisierung aufgebracht
Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung wird anschließend anhand von in der Zeichnung ,
j erläuterten Ausführungsbeispielen beschrieben. |
jEs zeigen: j
i i
JFign. 1-9 in Querschnittsdarstellungen, das mikroelek-
tronische Bauelement in verschiedenen Zu- , ständen während des Verfahrens. ,
Bei diesem Metallisierungsverfahren werden zwei Schichten von positivem Photolack verwendet, wobei die erste Schicht i
des Photolacks einer Behandlung unterworfen wird, durch die das aus dem Photolack gebildete Muster während des Ver- j
fahrens mit der zweiten Photolackschicht unversehrt bleibt.
In Fig. 1 ist ein mikroelektronisches Bauelement mit 10 bezeichnet, das auf einem Substrat 12 aufgebracht ist.
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Bei Magnetblasenspeichern besteht das Substrat 12 gewöhnlich aus einer Gadolinium-Gallium-Granat-Schicht, auf der
in flüssiger Phase epitaktisch ein Film aus einem Material aufgebracht ist, das zur Aufnahme der magnetischen Blasendomänen
geeignet ist. Beispiele für solche Filme für Magnetblasen sind Y1 #95Sm009Lu0^9Ca0^7Ge0^7Fe4^3O12 und
Y1,8SraO,1TmO,2CaO,9GeO,9Fe4,1O12· Bei Halbleiterbauelementen
besteht das Substrat gewöhnlich aus Silicium oder Siliciumdioxid oder einem anderen geeigneten Halbleitermaterial.
Auf der Oberfläche des Substrats 12 ist eine Schicht aus positivem Photolack 14 aufgebracht. Bei positivem Photolack
erhöht sich die Löslichkeit bei Belichtung mit einer photochemisch wirksamen Strahlung, Zwischen der Photolackschicht
14 und dem Substrat 12 befindet sich eine Metallschicht (nicht dargestellt), die aus Permalloy besteht und
ungefähr 225 8 dick ist. Diese Schicht dient zur Metallisierung. Diese leitende Schicht wird im allgemeinen auf eine
Abstandschicht aufgebracht (nicht dargestellt), die sich auf der Oberfläche des Substrats 12 befindet. Als positiver
Photolack 14 kann jeder bekannte Photolack verwendet werden. Ein Beispiel ist AZ-135OJ, ein positiver Photolack, der
von der Firma Shipley vertrieben wird. Dieser Photolack
enthält n-Kresolformaldehydnovolakharz, Naphthochinondiazid,
!Cellosolveazetat, Butylacetat und Xylol.
j Wie üblich, wird die positive Photolackschicht 14 vorgebak-Iken.
Dieses Vorbacken geschieht bei einer Temperatur in der Größenordnung von 85 0C
fähr 20 bis 45 Minuten.
Größenordnung von 85 0C während einer Zeitdauer von unge-
Wie aus Fig. 2 zu ersehen, wird auf die Photolackschicht 14 eine Maske 16 aufgebracht. Die Maske 16 hat eine sehr hohe
Auflösung und erfordert keine Ausrichtung. Die nicht von
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der Maske bedeckten Bereiche der Photolackschicht 14 werden
einer chemisch wirksamen Strahlung ausgesetzt.
Nach der Belichtung wird die positive Photolackschicht 14 entwickelt. Dabei werden die der Strahlung ausgesetzten
Teile der Photolackschicht 14 in einem üblichen Entwickler aufgelöst, und es entsteht ein erstes Muster 18, wie in
Fig. 3 dargestellt.
Das Muster 18 wird nunmehr einer Wärmebehandlung unterworfen, um es im ursprünglichen positiven Photolackmaterial
unlöslich zu machen und um zu erreichen, daß es gegenüber einer weiteren Belichtung mit chemisch wirksamer Strahlung
unempfindlich wird. Bezüglich der Löslichkeitseigenschaften
ist es notwendig, daß das erste Muster in dem Photolack hinreichend unlöslich ist, so daß sich das Muster im Photolack
nicht auflöst und dabei seine Unversehrtheit und seine Auflösung verliert. Andererseits darf das Muster nicht zu
unlöslich sein, da es möglich sein muß, es mit den üblichen Lösungsmitteln zu entfernen. Wenn das Muster zu unlöslich
und in den typischen Lösungsmitteln für Photolacke nicht löslich wäre, wäre es notwendig, Säuren zum Abätzen des
Photolacks zu verwenden. Der Gebrauch von Säuren als fttzmittel ist jedoch zu vermeiden, da diese Säuren für die Metallisierung
schädlich sind. Da aas Muster 18 aus positivem Photolack besteht, ist es notwendig, dieses Material lichtunempfindlich zu machen, derart, daß die Teile des Musters
18, die im folgenden einer chemisch wirksamen Strahlung zur Bildung des zweiten Musters ausgesetzt werden, nicht mehr
löslich sind.
Es wurde herausgefunden, daß eine Wärmebehandlung, d. h., ein Backen des Musters 18 bei einer Temperatur zwischen
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95°C und 120 0C die obengenannten Erfordernisse erfüllt.
Bevorzugt wird eine Temperatur in der Größenordnung von 105 0C. Eine typische Zeitdauer für das Backen sind sechs
Stunden oder mehr, vorzugsweise in der Größenordnung von 16 bis 18 Stunden. Auch längere Zeiten können angebracht
sein. Temperaturen unterhalb von 105 0C, d. h., zwischen
100 0C und 105 °C, können eine längere Zeit als sechs Stunden
erforderlich machen. Temperaturen oberhalb von 105 0C, d. h., von 105 0C bis 120 0C können weniger als sechs Stunden
erforderlich machen. Bei Temperaturen zwischen 110 °C
und 120 0C beginnt das Photolackmaterial, flüssig zu werden.
Deshalb sollten Wärmebehandlungen bei Temperaturen in diesem Bereich nicht so lange fortgesetzt werden, bis eine
Verflüssigung auftritt. Mit anderen Worten, die Wärmebehandlung bei erhöhten Temperaturen wird vorzugsweise während
einer Zeit durchgeführt, die weniger beträgt als diejenige, die erforderlich ist, um die Verflüssigung hervorzurufen.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, wird das Muster 18 mit einer Schicht 20 aus positivem Photolack bedeckt. Die positive
Photolackschicht 20 entspricht der positiven Photolackschicht ; 14, die oben beschrieben wurde.
Auf die Photolackschicht 20 wird, wie in Fig. 5 dargestellt, j
eine Maske 22 aufgeb acht. Die Photolackschicht 20 wird ·
ι dann belichtet, in dem sie durch die öffnungen der Maske 22 einer chemisch wirksamen Strahlung ausgesetzt wird. Die
Maske 22, die für die Photolackschicht 20 angewendet wird, ist von der Maske 16 der Photolackschicht 14 verschieden.
Wegen dieser Differenz der Ilasken entstehen Bereiche des j Musters 18, die ebenso wie die Photolackschicht 20 der chemisch
wirksamen Strahlung ausgesetzt werden. Während dieser
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--fite -
Belichtung werden die von der Maske 22 nicht bedeckten Bereiche der Schicht 20 entsprechend dem Verhalten eines positiven
Photolacks löslich gemacht. Die Löslichkeit derjenigen Teile des Musters 18, die mit derselben Strahlung
belichtet werden, wird jedoch nicht mehr erhöht, da sie vorher durch die Wärmebehandlung für die Strahlung unempfindlich
gemacht wurden.
Die belichteten Teile der Schicht 20 werden in einem Entwickler aufgelöst und entfernt, so daß das Muster 24 als
zweite Schicht entsteht (Fig. 6). Danach wird durch die Öffnungen im Muster 24, die sich durch die öffnungen im
Muster 18 bis auf das Substrat 12 erstrecken, eine Metallschicht aufgebracht (Fig. 7), Das Aufbringen des Metalls
wird durch den dünnen Permalloy-Film oder einen Film aus
einem anderen Metall ermöglicht, der in der Zeichnung nicht dargestellt, jedoch im Zusammenhang mit Fig. 1 beschrieben
wurde. An sich kann jedes Metall aufgebracht werden, für magnetische Blasenspeicher wird im allgemeinen Gold verwendet.
Die Metallschicht ist in Fig. 7 mit 26 bezeichnet.
Wie aus Fig. 8 zu ersehen, wird das Muster 24 sodann durch Belichtung und Entwicklung entfernt. Das Muster 18 bleibt
unberührt, da es vorher durch die Wärmebehandlung gegenüber der Strahlung unempfindlich gemacht wurde, und in
dem für das Muster 24 verwendeten Entwickler unlöslich ist. Danach wird auf das Substrat 12 in allen Öffnungen des
Musters 18 eine Metallschicht 28, beispielsweise Permalloy, aufgebracht. Das Metall 28 wird auch auf der Metallschicht
26 abgelagert, so daß sich an diesen Stellen eine doppelte Metallschicht bildet. Diese doppelten Metallschichten 26
und 28 sind für besondere Funktionen bei magnetischen Blasenspeichern brauchbar. Es versteht sich, daß anstelle
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von Permalloy auch andere Metalle bei diesem und den vorhergehenden
Metallisierungsschritten verwendet werden können.
Wie aus Fig. 9 ersichtlich, wird das Muster 18 mit Hilfe
eines geeigneten Lösungsmittels, beispielsweise Aceton, entfernt. Die im Zusammenhang mit Fig. 1 erwähnte Metallschicht
aus Permalloy (in der Zeichnung nicht dargestellt) wird sodann durch Abätzen mittels Kathodenzerstäubung entfernt,
so daß man die in Fig. 9 dargestellte Struktur erhält.
Eine erste Schicht von positivem Photolack mit der Bezeichnung AZ-135OJ mit einer Dicke von 1,2 pm wurde auf ein
Granatsubstrat aufgebracht und bei einer Temperatur von 85 C wären 45 Minuten vorgebacken, um überschüssiges
Lösungsmittel zu entfernen. Diese erste Photolackschicht wurde einer chemisch wirksamen Strahlung durch eine hoch
auflösende erste Maske während einer Zeitdauer von 5 Sekunden ausgesetzt. Der lösliche Photolack wurde mit einem
AZ-Entwickler entfernt, und das erhaltene erste Muster wurde in Stickstoff getrocknet. Dieses erste Muster wurde
dann während 18 Stunden bei einer Temperatur von 105 C gebacken. Das Muster blieb während dieser Wärmebehandlung
unversehrt, und es wurde kein Verflüssigen des Photolacks beobachtet. Auf dieses erste Muster wurde eine zweite
Schicht Photolack mit der Bezeichnung AZ-135OJ in einer
Dicke von 1,2 pm aufgebracht. Die zweite Schicht wurde
während 20 Minuten bei einer Temperatur von 85 0C vorgebacken.
Das erste Muster wurde durch die zweite Photolackschicht nicht aufgelöst. Die zweite Photolackschicht wurde
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mit einer Zeitdauer von 10 Sekunden durch eine zweite Maske, die von der ersten Maske verschieden war, mit
chemisch wirksamer Strahlung belichtet. Der lösliche Photolack der zweiten Schicht wurde mit einem AZ-Entwickler
entfernt, und damit wurde das zweite Muster gebildet. Danach wurde auf diejenigen Teile des Substrats, die gemeinsam
dem ersten und dem zweiten Muster angehörten, goldplattiert. Die gesamte Oberfläche wurde dann während
10 Sekunden einer chemisch wirksamen Strahlung ausgesetzt. Danach wurde das zweite Muster entwickelt und entfernt.
Das erste fluster behielt seine Unversehrtheit und wurde durch das Aufbringen der zweiten Schicht nicht berührt.
Dann wurde Permalloy auf die durch das erste Muster bloßgelegten Stellen plattiert. Das erste Muster wurde dann
mit Aceton als Lösungsmittel entfernt.
Dasselbe Verfahren wie ira Beispiel 1 wurde bei den Beispielen
2 bis 14 verwendet. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammengefaßt.
Erstes Muster
| Beisp. | Substrate | O63 | Temp. | Zeit | Harz | aufgelöst | beeinträch |
| 0 0C | Std. | fließt | durch die | tigt durch | |||
| 2. Schicht | das Herstel | ||||||
| len der 2. | |||||||
| Schicht | |||||||
| 2 | Glas | 90 | 48 | nein | ja | ||
| 3 | Glas | 95 | 18 | nein | ja | — | |
| 4 | Glas | 100 | 48 | nein | nein | nein | |
| 5 | Granat | 100 | 24 | nein | nein | nein | |
| 6 | Glas | 100 | 18 | nein | nein | leicht | |
| 7 | Glas | 100 | 18 | nein | nein | nein | |
| 8 | Glas | 105 | 48 | nein | nein | nein | |
| 9 | Glas | 105 | 24 | nein | nein | nein | |
| 1 | Granat | 105 | 18 | nein | nein | nein | |
| 10 | Glas | 105 | 6 | nein | nein | nein | |
| SÄ 975 | ι / η τ *> ύ |
| Substrate | Temp. O 0C |
Zeit | Erstes Muster | Harz | aufgelöst | ja | beeinträch | |
| Beisp. | Std. | fließt | durch die | tigt durch | ||||
| 2.Schicht | das Her | |||||||
| stellen d. | ||||||||
| 110 | 2 .Schicht | |||||||
| Glas | 115 | 18 | nein | nein | nein | |||
| 11 | Glas | 120 | 18 i | sehr leicht nein | nein | |||
| 12 | Glas | 130 | 1/2 | leicht | — | |||
| 13 | Glas | 1/2 | ja | — | ||||
| 14 | ||||||||
Die Beispiele 2 und 3 zeigen, daß das erste Muster bei
Temperaturen von 90 0C und 95 0C durch die zweite Photolackschicht
aufgelöst wird. Die Beispiele 4 bis 7 zeigen, daß bei einer Temperatur von 100 0C eine Zeitdauer von 18
Stunden oder langer notwendig ist.
Die Beispiele 1, 8, 9 und 10 zeigen, daß bei einer Temperatur von 105 0C die Zeit 6 Stunden oder auch 43 Stunden betragen
kann. Im Beispiel 12 zeigt sich bei einer Temperatur von 115 0C während 18 Stunden ein lichtes Fließen des Photolacks
. Bei einer Temperatur von 115 C sollte daher die Zeit nicht 18 Stunden überschreiten. Bei den Beispielen 13 und
14 ergaben sich bei Temperaturen von 120 0C und 130 0C
während 30 Minuten Probleme mit dem Flüssigwerden des Harzes oder durch das Auflösen der zweiten Photolackschicht.
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Claims (7)
- 27225b7PATENTANSPRÜCHE.) Verfahren zum Aufbringen von zwei überlappenden Metalliesierungsmustern hoher Auflösung auf einem Halbleitersubstrat mittels photolithographischer Prozesse, bei denen durch Aufbringen einer positiven Photolackschicht, Belichtung durch eine Maske und Herauslösen der belichteten Teile ein Photolackmuster gebildet wird, und nach dem Aufbringen der Metallisierung die unbelichteten Teile des Photolacks entfernt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst mittels einer ersten Maske ein Photolackmuster für die erste Metallisierung gebildet wird, daß das gebildete Photolackmuster gebacken wird, derart, daß der Photolack gegen Belichtung unempfindlich wird, daß darüber mittels einer zweiten Maske ein Photolackmuster der zweiten Metallisierung gebildet wird, und daß anschließend die erste Metallisierung und nach dem Entfernen des unbelichteten zweiten Photolackmusters die zweite Metallisierung aufgebracht wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:a) Aufbringen einer ersten Photolackschicht, deren Löslichkeit sich bei Belichtung erhöht,b) Belichten durch eine erste Maske, entsprechend einer ersten Metallisierung,c) Entwicklen und Herauslösen der belichteten Teile der Schicht,SA 975 063 709851 /0739ORDINAL INSPECTBftOd) Backen des Musters, um den Photolack gegen Belichtung unempfindlich zu machen, bei einer Temperatur zwischen 95 0C und 120 (
mehr als sechs Stunden,zwischen 95 0C und 120 0C über eine Zeitdauer vone) Aufbringen einer zweiten Photolackschicht überdem Muster,f) Belichten durch eine zweite Maske, entsprechend einer zweiten Metallisierung,g) Entwickeln und Herauslösen der belichteten Teile der zweiten Schicht,h) Aufbringen der ersten Metallisierung, i) Entfernen des zweiten Photolackmusters, j) Aufbringen der zweiten Metallisierung,k) Entfernen des ersten Photolackmusters. ; - 3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das gebildete Muster der ersten Photolackschicht bei einer Temperatur von 1OO 0C bis 110 0C, vorzugsweise bei 105 0C gebacken wird.
- 4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das gebildete Muster der ersten Photolackschicht während einer Zeitdauer von 15 bis 20 Stunden gebacken wird. iSA 975 063 709851 /0739
- 5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Photolackschicht vorgebacken werden, um überschüssiges Lösungsmittel zu entfernen.
- 6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Halbleitersubstrat vor dem Aufbringen der Metallisierungen mit einer metallischen Schicht überzogen wird.
- 7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch seine Anwendung bei der Herstellung von magnetischen Blasenspeichern.SA 975 063 7098 5 1 /0739
Applications Claiming Priority (1)
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ID=24793181
Family Applications (1)
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| DE (1) | DE2722557A1 (de) |
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