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DE2722172A1 - Vorrichtung zum klassieren von papierstoff - Google Patents

Vorrichtung zum klassieren von papierstoff

Info

Publication number
DE2722172A1
DE2722172A1 DE19772722172 DE2722172A DE2722172A1 DE 2722172 A1 DE2722172 A1 DE 2722172A1 DE 19772722172 DE19772722172 DE 19772722172 DE 2722172 A DE2722172 A DE 2722172A DE 2722172 A1 DE2722172 A1 DE 2722172A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
reject
inlet
materials
classifying
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19772722172
Other languages
English (en)
Inventor
Arnulf E M Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Black Clawson Co
Original Assignee
Black Clawson Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Black Clawson Co filed Critical Black Clawson Co
Publication of DE2722172A1 publication Critical patent/DE2722172A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/02Straining or screening the pulp
    • D21D5/023Stationary screen-drums
    • D21D5/026Stationary screen-drums with rotating cleaning foils

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

haben
Seit vielen Jahren/Papierfabriken zum Klassieren von Papierherstellungsstoff in großem Umfang von Klassiervorrichtungen Gebrauch gemacht, die ein zylindrisches, perforiertes Sortier- oder Siebteil aufweisen, welches Sortier- und Gutstoffkanunern auf gegenüberliegenden Seiten in einem geschlossenen Gehäuse bildet und mit einem Rotor versehen ist, der in einer der Kammern die Klassierperforationen offen und von Feststoffen freihält, welche an der Sieboberfläche hängenzubleiben versuchen. Üblicherweise ist der Stoff oder Eintrag der Klassierkammer neben dem Ende des Siebes zugeführt, und das vom Sieb abgewiesene Material wird gesammelt und auf dem gegenüberliegenden Ende des Siebes oder Sichters abgezogen.
Es sind sehr viele derartige Klassiersiebe hergestellt und vertrieben worden, und zwar gemäß der US-Patentschrift 2 3^7 716 (Staege) und in letzter Zeit gemäß US-Patentschrift 2 835 173 (Martindale). Die Konstruktion nach der letztgenannten Patentschrift ist durch einen Rotor gekennzeichnet, der tragflächenförmige Stäbe oder Flügel in dichtem Abstand von der Sieboberfläche, aber ohne Berührung Bit dieser aufweist. Ähnliche Sichter sind seit einigen Jahren vn anderen Herstellern vertrieben worden, und zwar z.B. gemäß den US-Patentschriften 2 975 899 (Cannon et al)» 3 617 008 (Lamort) und 3 581 983 (HoIa).
Die Fachleute haben auch weitgehende Versuche mit bis ins Einzelne gehenden Veränderungen der Siebe oder Sichter der vorge-
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nannten Art durchgeführt, einschließlich Größenänderungen und Veränderungen im Abstand und der Gestaltung der Perforationen im Sichter ebenso auch der Flügelgestalt und anderer Rotorformen. Beispielsweise sind derartige Siebe in den letzten Jahren angeboten worden, bei welchen der Rotor ein trommel artiges Teil ist, das mit Mehrfachschlagteilen oder anderen über seiner Oberfläche versetzten Teilen versehen ist. Eine typische derartige Konstruktion sind in den US-Patentschriften 3 363 759 (Clarke-Pounder) und 3726401 (Bolton et al)beschrieben.
Erfindungsgemäß hat man beobachtet, daß bei allen vertikal ausgerichteten, im Handel erhältlichen Sieben oder Sichtern der oben beschriebenen Art die primäre Richtung dee Durchflusses nach unten geht, wobei der Stoff von oben in die Klassierkammer eintritt; oder in einigen Fällen in der Mitte der Klassierkammer, wenn die Klassierrichtung bezüglich des Siebteils von außen nach innen liegt, so daß mit den zu klassierenden Stoff mitgerissenes, ausgeschiedenes Material mit hohem spezifischen Gewicht durch Schwerkraft zu einer Ausschuß· Abzugskammer im unteren T6Il des Siebes getragen wird, von wo es nachfolgend abgezogen wird. Deshalb gibt es notwendigerweise durchaus eine Gelegenheit für diesen Ausschußstoff, beim Durchlauf durch die Klassierkammer das perforierte Sieb zu beschädigen, insbesondere bei Sieben der Art, bei welchen die Klassierkammer sich auf der Innenseite des perforierten
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Siebteils befindet und die Zentrifugalkraft deshalb die Stoffe mit hohem spezifischem Gewicht veranlaßt, der Sieboberfläche entlangzulaufen.
Eine andere Art von Ausschuß, der in zunehmendem Maße in Altpapierstoffen vorherrscht, ist ein Material geringeren spezifischen Gewichts als die Papierfasern, wie z.B. Kunst offstUcke, insbesondere Plastikschaumschnitzel. Die dem Stoff in der Klassierkammer durch einen beliebigen Rotor mitgeteilte Durchfluß« bzw. Kreislaufbewegung entwickelt eine Zentrifugalkraft, die versucht, derartige leichte Materialien zu veranlassen, zur Mitte der Klassier- und Ausscheide-kammern zu wandern. Um diese konzentrierten leichten Ausschußmaterialien ab· zuführen, ist es jedoch nötig, daß sie die Schwerkräfte überwinden, welche versuchen, daß sie veranlaßt werden, innerhalb der Vorrichtung hochzusteigen und deshalb vom Ausschuß-Austrag sich fortzubewegen.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Drucksiebes der oben allgemeinen Art, bei welchem die Beschickungsströmung des zu klassierenden Stoffes in die Vorrichtung auf dem Wege einer Einlaßkammer eintritt, die vollständig unterhalb der Klassierkammer angeordnet ist, wobei Ausschußmaterialien mit geringem spezifischen Gewicht einschließlich Materialien mit im wesentlichem dem gleichen spezifischen Gewicht wie die Gutstofffaser in einer Aueachußkammer über der Klassierkammer gesammelt werden, von welcher sie durch eine Öffnung abgeführt wer-
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den, die im allgemeinen mittig von der oberen Vand der Vorrichtung angeordnet ist, um ein wirksames Entfernen der leichten Ausschußmaterialien der oben erörterten Art sicherzustellen. Diese Anordnung von Auslaß- und Ausschußauslaßöffnungen stellt ferner sicher, daß die Klassierkammer im wesentlichen ohne Lufteinschlüsse oder Lufttaschen gefüllt wird, da Jegliche mit dem eintretenden Stoff mitgerissene Luft nach oben zur Ausschußkammer oder Ausscheidungskammer steigt und durch die Ausschußöffnung entweicht.
Ferner sind die Einlaß- und Klassierkammern so aufgebaut, daß sie einen Ringraum in der Einlaßkammer vorsehen, der einen größeren Außendurchmesser h-t als der Fließdurchgang, durch welchen der Stoff in die Klassierkammer eintritt, und eine ausreichende Zentrifugalkraft der Einlaßkammer entwickelt wird, um Ausschußmaterialien mit hohem spezifischen Gewicht, wie z.B. Brechgut, metallische Fremdkörper oder dergleichen, in diesem Ringraum gesammelt und daran gehindert werden können, mit dem Siebteil in Berührung zu kommen. Derartige eingefangene Materialien oder Stoffe mit hohen spezifischen Gewicht werden von Zeit zu Zeit direkt aus diesem Ringraum abgezogen, so daß nur Stoffe von nahezu dem gleichen spezifischen Gewicht wie die Papierfaser oder mit kleinerem spezifischen Gewicht die Klassierkammer zu erreichen vermögen.
Der Betrieb einer bevorzugten Ausführungsform der Klassiervorrichtung gemäß der Erfindung weist ebenfalls einen speziell a£-
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gebauten Rotor auf, welcher die Konzentration der Materialien mit geringeren spezifischen Gewicht in der Mitte der Ausscheidungskammer fördert - ebenso wie die Bewegung zur Aus scheidungskammer ftlr kleine Teilchen, die ein ähnliches spezifisches Gewicht wie Papierfasern haben, aber zu groß sind, als daß sie durch die Perforationen des Siebteils hindurchgingen. Diese Rotorkonstruktion weist Flügel auf, die dicht an der inneren Oberfläche des Siebteils entlanglaufen und zur Rotorachse geneigt sind, um den Teilchen in dem Raum zwischen ihnen selbst und dem Sä>teil eine Fließkomponente nach aufwärts zu erteilen. Der Rotor kaut auch schaufelartige Arme aufweisen, welche diese Flügel haltern und wie Propeller wirken, um die Kreislaufströmung des Stoffes beim Durchgang derselben durch die Klassierkammer zu steigern.
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung im Zusammenhang mit den Zeichnungen. Es zeigen;
Fig. 1 eine Vertikalschnittansicht, entlang der Linie 1-1 der Fig. 3 unter Darstellung der Vorrichtung gemäß der Erfindung ,
Fig. 2 einen abgebrochenen Schnitt entlang der Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. 3 eine abgebrochene Schnittansicht entlang der Linie 3-3 der Fig. 1 und
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Pig. 4 eine abgebrochene Schnittansicht ähnlich wie FIg1. 1 unter Darstellung eines anderen Aufbaues des oberen Teils der Vorrichtung.
Die in den Zeichnungen dargestellte Klassiervorrichtung weist ein Hauptgehäuse 10 mit einem zylindrischen horizontalen Abschnitt auf, der auf der Basis 12 durch einen Bock oder ein Gestell befestigt ist. Ein zylindrisches, perforiertes Siebteil 13 teilt das Mittelteil des Gehäuseinneren in eine KIa ssierkammer 15 und eine ringförmige Gutstoffkammer 16, die eine radial angeordnete Auslaßöffnung 17 aufweist. Das Sieb 13 ist mit Mehrfachperforationen versehen, die eine herkömmliche Gestalt, Größe und einei herkömmlichen Abstand haben können, wobei ein typisches Beispiel Kreislöcher mit einem Dtrehmesser von 0,1575 cm (O,O62 Zoll) in solchem Abstand sind, daß ein offener Bereich von etwa 10 bis 15 # vorgesehen ist. Andererseits können diese Perforationen auch Schlitze mit Größen und Abständen aufweisen, die in der US-Patentschrift 3 8^9 302 (Seifert) beschrieben sind.
Unter dem Sieb 13 befindet sich die Einlaßkammer 20, welcher zu klassierender Stoff über eine tangentiale Einlaßöffnung 21 zugeführt wird. Das Sieb weist einen unteren Rand 22 auf, der einen kleineren Innendurchmesser hat als das Gehäuse 10 und den Fließdurchgang bildet, durchweichen Stoff in die Klassierkammr 15 aus der Einlaßkammer 20 eintritt· Der Rand 22 ist in dem Gehäuse durch einen ringförmigen Abstandshalter 23 zen-
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trlert und wirkt mit diesem zur Bildung eines Ringraumes 25 zusammen, erstreckt sich um die Außenseite der Einlaßkammer
20 und hat einen Innendurchmesser, der gleich de· des Randes 22 ist.
Der tangentiale Eintritt des Stoffes durch die Einlaßöffnung
21 ruft eine Zentrifugalkraft hervor, welche in wirksamer Veise die Materialien mit hohem spezifischen Gewicht, z.B. Brechgut oder metallische Fremdkörper, in diesem Raum 25 hineinträgt, wo sie von dem Rand 22 und dem Abstandshalter 23 gegen einen Eintritt in die Klassierkammer 15 zurückgehalten werden. Eine Entleerungsöffnung 26 ist tangential in der gegenüberliegenden Richtung von der Einlaßöffnung 21 angeordnet und so im Abstand agebracht, daß sie als Sammelhaube zum Einfangen dieses Ausschußmaterials wirkt, welches von dort durch ein Ventil 27 leicht abgezogen wird, das je nach Bedarf periodisch oder intermittierend geöffnet wird.
Der oberste Teil des Gehäuses 10 schließt eine Ausscheidungsoder Ausschußkammer 30 zur Ansammlung von festen Materialien ein, die vom Sieb 13 nicht durchgelassen werden. Eine entfernbare Abdeckplatte 31 bildet die Oberwand der Ausschußkammer 30 und ist mit einer mittig angeordneten Entleerungsöffnung 33 ait relativ großem Durchmesser versehen, z.B. 10,16 bis 20,23 cm (4-8 Zoll) für ein Gehäuse 10, dessen Durchmesser 60,96 cm (24 Zoll) beträgt. Eine Entleerungsleitung 3k von der Öffnung 33 ist vorzugsweise mit einem intermittierend be-
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tätigbarem Steuerventil 35 versehen. Außerdem ist die Kammer 30 mit einem oder mit mehreren Einlaßöffnungen 36 für Verdünnungewa se er versehen, wie nachfolgend beschrieben wird.
Innerhalb der Klassierkammer 16 befindet sich eine allgemein mit i4 bezeichnete Rotoranordnung mit einer Nabe 4i, die am oberen Ende einer Antriebswelle 42 befestigt ist, die auf einem glockenförmigen Dichtunge- und Halterungsarm 43 angebracht und an ihrem unteren Ende mit Antriebseinrichtungen versehen ist, die als Antriebsscheibe 44 und Antrieb 45 dargestellt ist. Die Rotoranordnung 40 ist allgemein so aufgebaut, wie in der in USA anhängigen Patentanmeldung der Serial Number 582 (Seifert) beschrieben ist, die am 2. Juni 1975 in USA angemeldet wurde, und weist vier Flügel oder Stäbe 50 etwa der gleichen schraubenförmigen Gestalt auf wie in der oben genannten Patentschrift Martindale erwähnt«
Jeder Flügel 50 ist auf der Rotornabe 41 durch einen Arm 51 mit allgemeiner Kanalgestalt und im wesentlichen axialer Erstreckung angebracht, d.h. in Axialmaß in der Größenordnung von 12,7 cm (5 Zoll) in einem Sieb, wobei das Axialmaß des KIa seierzylinderβ 30,48 cm (12 Zoll) beträgt. Außerdem sind die Arme 51 vorzugsweise so aufgebaut und angeordnet, daß ihre Mittenteile nach vorn und oben in ihrer Drehrichtung derart geneigt sind, daß die vorderen Oberflächen 52 der Arme Propellerflüge Vtοrmen, um die Zirkulierbewegung oder den Kreislaufade·
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Stoffes in der Klassierkammer 15 zu betonen und diesem umlaufenden Stoff ferner eine axiale Aufwärtsbewegung zu erteilen. Es können aber auch, andere Arten von Schaufelhalte rung sannen verwendet werden, wie z.B. die Stäbe oder Stangen, die in der vorgenannten US-Patentschrift Martindale gezeigt sind.
Ia Betrieb wird der zu klassierende Stoff durch die Einlaßöffnung 21 der Einlaßkammer 26 mit einer hinreichenden Geschwindigkeit zugeführt, z.B. 182,8-27^,3 m/Min. (600-900 Fuß/ Min.), um genügend Zentrifugalkraft innerhalb dvr Einlaßkammer ■u entwickeln und etwaige Schmutz- bzw. Verunreinigungsmaterialien mit hohem spezifischen Gewicht zu veranlassen, direkt zur Umfangswand der Kammer 20 und um diese herum zu laufen, mit dem Ergebnis, daß sie im Ringraum 25 konzentriert werden und schnell in der Ausseheidungsöffnung oder der Haube 26 eingefangen werden. Keines dieser Materialien mit hohem spezifischen Gewicht ist deshalb in der Lage, in die Klassierkammer durch den Fließdurchgang einzutreten, welcher vom Hand 22 des Siebes 13 gebildet ist.
Die Tätigkeit des Rotoraufbaues ko hat auf das Ausschußmaterial einige Wirkungen. Sie intensiviert die ZentJ*igufalkraft sowohl in der Klassierkammr 15 als auch der Ausschußkammer dadurch, daß der leichte Ausschuß veranlaßt wird, sich zu konzentrieren und in den mittleren Teil der Ausschußkammer hochzusteigen, wobei dieser Effekt begünstigt oder unterstützt wird, wenn die
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Ak
Flügel hai te rung sarine 51 in der gezeigten Weise aufgebaut sind, um eine Propellervirkung vorzusehen. Gleichzeitig funktionieren die Flügel 50 in der ihnen üblichen Weise und wälzen den Stoff in einen Wirbel, wodurch die darin befindlichen Feststoffe veranlaßt werden, wiederholt über die Oberfläche des Siebes 13 zu streichen, und auch um Druckimpulse durch «He Perforationen im Sieb 13 zwecks Verdrängung der für den Durchtritt zu großen Teilchen zu erzeugen.
Die Neigung der Flügel oder Schaufeln 50 erteilt den derart entfernten Teilchen eine Bewegungskomponente nach oben, welche durch eine oder mehrere möglicherweise vorgesehene Spiralrippen 55 unterstützt wird, die sich entlang der Innenfläche des Siebes 13 erstrecken. Allgemein gesagt erhält man bevorzugte Ergebnisse in dieser Hinsicht, wenn jeder Flügel 50 und Rippe 55 einander etwa unter rechten Winkeln kreuzen, wie in Fig· I gezeigt ist. Es sei bemerkt, daß es deshalb, weil die Erfindung in wirksamer Weise die Möglichkeit minimal macht, daß Metall odejj6ndere harte Teilchen die Klassie rkamr erreichen können, es möglich ist, die Flügel oder Schaufeln 50 derart auszugestalten und ihren Abstand bezüglich der Rippe oder den Rippen 55 derart einzustellen, daß man maximal den Vorteil des Auflösens und Zerfaserns erhält, welchen diese Teile bei Faserbündeln und dergleichen in dem zu klassierenden Stoff haben können.
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Unter diesen Betriebsbedingungen wird das Ausschußmaterial nach oben zur Ausscheidungskaauner 30 geführt, wobei die leichte Ausschußfraktion ±m mittleren Teil der Kammer konzentriert wird, weil die dem Stoff durch die Rotoranordnung mitgeteilte Umlaufbewegung in die Kammer 30 hinein andauert, und wobei die Ausschußteilchen mit Übergröße und höherem spezifischen Gewicht im Rest der Kammer 30 sind. Die EntIeei ngsströmung durch die Ausschußentleerungsöffnung 33 wird gemäß den gewünschten Betriebsbedingungen des Siebes gesteuert, um eine kontinuierliche oder intermittierende, die Ausschußmaterialien mit sich führende Abströmung vorzusehen· Eine kontinuierliche wirksame Reinigung oder Klärung von Ausschußmaterial aus der Kammer 30 wird auch durch die Zuführung von Verdünnungswasser durch die Öffnung oder die Öffnungen 36 unterstützt.
Figur k zeigt eine andere Konstruktion für die Ausschußkammer der Klassiervorrichtung, die speziell nützlich ist, wenn die StoffbeSchickung zum Sieb sich bei relativ hoher Konsistenz befindet, z.B. 2 % Feststoffe ©der mehr. Die Ausschußkammer hat eine domförmlge Abdeckplatte 61, die an Ihrem oberen Ende die Auslaßöffnung 63 einschließt. Zusätzlich führt das Abzugsrohr 6k von der Abdeckplatte 61 gerade hoch und ist mit einem Steuerventil 65 in seinem vertikalen Teil dicht an der Abdeckplatte versehen.
Dieser Aufbau gemäß Fig. k bietet zwei Vorteile, nämlich erstens
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den, daß die domförmlge Gestalt der Abdeckplatte wie ein Trichter oder Schornstein wirkt, so daß jegliches Ausschußmaterial unter den Betriebsdruckbedingungen, welches die Kammer 60 erreicht, weiterhin aufwärts zu seiner Auslaßöffnung 63 geht. Diese Wirkung kann man erhalten, wenn die Abdeckplatte 61 in der dargestellten Weise kegelstumpfförmig ist oder glockenförmig ist. Außerdem sorgen die recht kleine Größe der Öffnung 63 und das Rohr 65 für eine Strömung mit ausreichend hoher Geschwindigkeit für das Abziehen des Ausschußmaterials, um die Möglichkeit des Vers topfens minimal zu machen, was unter anderen Bedingungen mit größerer Öffnung und größerem Rohr auftreten könnte. Erwünschtenfalle kann die Ausschußkammer 16 noch mit einer oder mehreren Öffnungen für Verdünnungswasser, wie bei 66 gezeigt ist, versehen sein.
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Claims (8)

Patentansprüche
1.(Vorrichtung zum Klassieren von Papierfaserstoff mit einem im allgemeinen zylindrischen, vertikalen Gehäuse, mit einer EinlaOkammer im unteren Ende des Gehäuses und einer Stoffeinlaßöffnung zu der Kammer hin und mit einem Sieb, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebeinrichtung ein zylindrisches, perforiertes Siebteil (13) aufweist, welches in einem Zwischenteil des Gehäuses (10) über der Einlaßkammer (20) gehaltert ist und dieses Teil in eine Klassierkammer (15) und eine ringförmige Gutstoffkammer (16) auf der Innen- bzw. Außenseite des Siebteils
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ORIGINAL "INSPECTED
(13) separiert, daß mit der Einlaßkammer (20) eine Einrichtung (21, ko) zusammenwirkt, um durch den Stoffeinlaß (21) eintretende Materialien mit hohem spezifischem Gewicht aufzunehmen und zurückzuhalten, daß ein Ausschußauslaß (17) zum Abziehen dieser Materialien mit hohem spezifischen Gewicht aus der Einlaßkammer (20) vorgesehen ist, daß Über der Klassierkammer (15) zur Aufnahme von ausgeschiedenen Materialien aus dieser eine Ausschußkammer (3°) angeordnet ist, daß in der Klassierkammer (15) eine Rotoreinrichtung (4o) vorgesehen ist, um eine Umwälzbewegung des Stoffes in den Klassier- und Ausschußkammern (15, 30) und eine Konzentration an Materialien mit geringerem spezifischem Gewicht als die Papierfasern im Mittelteil der Ausschußkammer (30) hervorzurufen, daß eine Antriebseinrichtung (45) für die Rotoreinrichtung (kO), eine obere Wand (31) für die Ausschußkammer (30) vorgesehen sfcid und daß eine Auslaßöffnung (33) im allgemeinen mittig zur oberen Wand (33) für das Ablassen von Ausschußmaterialien aus der Ausschußkammer (30) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (21, 4o) für die Aufnahme und das Zurückhalten der Materialien mit hohem spezifischen Gewicht einen Einlaßströmungsdurchgang (21) zu der Klassierkammer (15) von der Einlaßkamrner (20) aufweist, die einen kleineren Innendurchmesser als die Einlaßkammer (20) hat, um einen Ringraum (25) um den Umfang der Einlaßkammer (20) herum vorzusehen, und eine Einrichtung aufweist zum Entwickeln einer Zentrifugalkraft in dem Stoff
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innerhalb der Einlaßkammer (20), welche die Materialien mit hohem spezifischen Gewicht, welche durch die Stoffeinlaßöffnung (21) eintreten, veranlaßt, in dem Ringraum (25) konzentriert zu werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoffeinlaßöffnung (21) tangential zur Einlaßkammer (20) derart angeordnet ist, daß eine Zentrifugalkraft im Stoff innerhalb der Einlaßkammer (20) entwickelt wird und die Materialien mit hohem spezifischen Gewicht veranlaßt werden, zu dem Ringraum (25) zu gehen, und daß die Ausschußauslaßeinrichtung (17) eine Öffnung aufweist, die tangential in der gegenüberliegenden Richtung von der Einlaßöffnung (21) angeordnet ist, um derartige Materialien mit hohem spezifischem Gewicht zu entfernen und einzufangen.
k. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Rotoreinrichtung (4o) Flügel oder Schaufeln (50) aufweist, die derart angeordnet sind, daß sie den für einen Durchgang durch das Siebteil (13) zu großen Teilchen eine Aufwärtsbewegung zur Ausschußkammer (30) hin mitteilen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis k, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotoreinrichtung (4o) eine Nabe (Ή), mehrere Flügel oder Schaufeln (50) aufweist, die einwärts in engem Abstand zur inneren Oberfläche des Siebteils (13) angeordnet sind, und einen im wesentlichen nicht perforierten Arm (51) aufweist, welcher jede Schaufel (50) auf der Nabe (^O
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haltert, und daß jeder Arm (51) eine vordere Oberfläche (52) aufweist, die als Schaufel wirkt und eine kontinuierliche Kreislaufbewegung des Stoffes in der Klassierkammer (15) hervorruft.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (51) und die Schaufeln (50) zur Achse der Rotoreinrichtung (4θ) derart geneigt angeordnet sind, daß sie eine axiale Komponente in die Umwälzbewegung des Stoffes der Klassierkammer (15) einführen, um die Bewegung der Materialien mit kleinem spezifischen Gewicht und anderer für den Durchgang durch das Sieb (13) zu großer Ausschußmaterialien zur Ausschußkammer (30) bin zu unterstützen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einlaßöffnung (66) zur Ausschußkammer (60) für das Zuführen einer Flüssigkeit vorgesehen ist, um das sich in der Ausschußkammer (60) ansammelnde Ausschußmaterial zu verdünnen und dadurch das Abziehen dieses Materials durch die Auslaßöffnung (63) zu ermöglichen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Wand (61) die Gestalt eines Domes hat zum Zusammenführen des Inhalts der Ausschußkammer (60) zur Ausschuß-Auslaßöffnung (63) hin.
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DE19772722172 1976-05-20 1977-05-17 Vorrichtung zum klassieren von papierstoff Ceased DE2722172A1 (de)

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