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DE2722064A1 - Thyristor - Google Patents

Thyristor

Info

Publication number
DE2722064A1
DE2722064A1 DE19772722064 DE2722064A DE2722064A1 DE 2722064 A1 DE2722064 A1 DE 2722064A1 DE 19772722064 DE19772722064 DE 19772722064 DE 2722064 A DE2722064 A DE 2722064A DE 2722064 A1 DE2722064 A1 DE 2722064A1
Authority
DE
Germany
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zone
thyristor
curve
highly doped
thyristor according
Prior art date
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Granted
Application number
DE19772722064
Other languages
English (en)
Other versions
DE2722064C2 (de
Inventor
Roland Dr Sittig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC Brown Boveri AG Switzerland
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Switzerland
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BBC BROWN BOVERI and CIE, BBC Brown Boveri AG Switzerland filed Critical BBC BROWN BOVERI and CIE
Publication of DE2722064A1 publication Critical patent/DE2722064A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2722064C2 publication Critical patent/DE2722064C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D62/00Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers
    • H10D62/10Shapes, relative sizes or dispositions of the regions of the semiconductor bodies; Shapes of the semiconductor bodies
    • H10D62/17Semiconductor regions connected to electrodes not carrying current to be rectified, amplified or switched, e.g. channel regions
    • H10D62/192Base regions of thyristors
    • H10D62/206Cathode base regions of thyristors
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10FINORGANIC SEMICONDUCTOR DEVICES SENSITIVE TO INFRARED RADIATION, LIGHT, ELECTROMAGNETIC RADIATION OF SHORTER WAVELENGTH OR CORPUSCULAR RADIATION
    • H10F30/00Individual radiation-sensitive semiconductor devices in which radiation controls the flow of current through the devices, e.g. photodetectors
    • H10F30/20Individual radiation-sensitive semiconductor devices in which radiation controls the flow of current through the devices, e.g. photodetectors the devices having potential barriers, e.g. phototransistors
    • H10F30/21Individual radiation-sensitive semiconductor devices in which radiation controls the flow of current through the devices, e.g. photodetectors the devices having potential barriers, e.g. phototransistors the devices being sensitive to infrared, visible or ultraviolet radiation
    • H10F30/26Individual radiation-sensitive semiconductor devices in which radiation controls the flow of current through the devices, e.g. photodetectors the devices having potential barriers, e.g. phototransistors the devices being sensitive to infrared, visible or ultraviolet radiation the devices having three or more potential barriers, e.g. photothyristors
    • H10F30/263Photothyristors

Landscapes

  • Thyristors (AREA)

Description

  • Thyristor
  • Die Erfindung betrifft einen Thyristor mit mindestens vier Zonen abwechselnd entgegengesetzten Leitfähigkeitstyps, bei welchem die erste und vierte Zone mit den Hauptelektroden kontaktiert sind und als Emitterzonen wirken, die zweite Zone an die erste Zone anschliesst, und die dritte, am niedrigsten dotierte Zone zwischen der zweiten und der vierten Zone angeordnet ist, und bei welchem sowohl die zweite als auch die dritte Zone mitsamt dem zwischen ihnen gebildeten sperrenden PN-Uebergang auf der Seite der ersten Zone an die Oberfläche des Halbleiterkörpers des Thyristors treten, und der an die Oberfläche tretende Teil des vorwärts sperrenden PN-Uebergangs zwecks Zündung des Thyristors mit Licht beaufschlagbar ist, und bei welchem in der genannten Oberfläche eine besondere hochdotierte Zone des Leitfähigkeitstyps der ersten Zone vorgesehen ist, welche durch einen elektrischen Kontakt auf der Oberfläche mit der zweiten Zone verbunden ist.
  • Ein solcher Thyristor ist bekanntXz.B. aus der DT-OS 24 o8 079. Obwohl derartige Thyristoren inzwischen mit Erfolg in der Praxis eingesetzt werden, ist eine weitere Optimierung möglich.
  • Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, einen Thyristor der eingangs genannten Art weiter zu optimieren, insbesoncere dahingehend, dass er mit noch kleinerer Lichtleistung gezündet werden kann, ohne dass aber dadurch andere wesentliche Eigenschaften, z.B. die Zündfestigkeit gegenüber einem schnellen Spannungsanstieg dU/dt ("kritische Spannungssteilheit"), verschlechert werden.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass bei einem Thyristor der eingangs angegebenen Art erfindungsgemäss der an die Oberfläche tretende Teil der dritten Zone Teile der zweiten Zone und der besonders hochdotierten Zone umschliesst, und dass der elektrische Kontakt die besondere hochdotierte Zone mit dem Teil der zweiten Zone verbindet, der sich ausserhalb des von der dritten Zone an der Oberfläche umschlossenen Bereichs der zweiten Zone befindet.
  • Dadurch wird der durch die Lichteinstrahlung erzeugte Strom auf eine oder wenige Bereiche konzentriert, und man erhält auch bei niedriger Lichtleistung lokal hohe Stromdichten, die die Zündung des Thyristors bewirken können.
  • Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den nachstehend anhand von Zeichnungen erläuterten Ausführungsbeispielen. Dabei zeigt: Fig. 1 einen Schnitt durch einen Thyristor nach der Erfindung, bei dem die hochdotierte Zone des Leitfähigkeitstyps der ersten Zone in einer Oeffnung des an die Oberfläche tretenden Teils der dritten Zone liegt, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Thyristor gemäss Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Thyristor, bei dem der an die Oberfläche tretende Teil der dritten Zone als spiralförmige Kurve ausgebildet ist, Fig. 4 einen Schnitt durch einen Thyristor nach der Erfindung, bei dem der an die Oberfläche tretende Teil der dritten Zone geschlossen ist, und Fig. 5 eine Draufsicht auf den Thyristor gemäss Fig. 4.
  • Der in den Fig. 1 u. 2 dargestellte Thyristor weist eine erste Zone 1 auf, die hoch N-dotiert ist und damit als N-Emitterzone wirkt. Sie ist mit der Kathode C kontaktiert. Die zweite Zone 2 ist P-dotiert und wäre bei einem konventionell über eine Steuerelektrode zu zündenden Thyristor mit dieser kontaktiert. Sie steht über Emitterkurzschlüsse 13 mit der Kathode C in Kontakt. Die dritte, N-dotierte Zone 3 weist die niedrigste Dotierung aller Zonen auf und dient insbesondere der Aufnahme der Sperrschicht, die sich in Vorwärtarichtung am vorwärts sperrenden Uebergang 5, und in Rückwärtsrichtung am rückwärts sperrenden Uebergang 6 ausbildet. Die vierte, P-dotierte Zone 4 weist stirnseitig einen hochdotierten Bereich 4' auf, der mit der Anode A kontaktiert ist und als P-Emitterzone wirkt.
  • In der Oberfläche 7 des Halbleiterkörpers des Thyristors ist die hoch N-Dotierte Zone 9 vorgesehen, die mit dem hoch P-doticrten Bereich lr einen P+N+ -Uebergang bildet, der durch den elektrischen Kontakt 10 überbrückt ist. Die Zone 9 wirkt damit in bekannter Weise (vgl. z.B. Publication 671.15>3/69 der General Electric Company) als N-Emitter eines Hilfsthyristors, der nach seiner Zündung den Steuerstrom zur Zündung des Hauptthyristors liefert.
  • Insoweit entspricht die Struktur des dargestellten Thyristors dem Stand der Technik.
  • Abweichend vom Stand der Technik und gemäss der Erfindung bildet nun aber der an die Oberfläche 7 des halbleiterkörpers des Thyristors tretende Teil der dritten Zone 3 einesteils eine Kurve 3' mit einer Oeffnung 8, und anderenteils innerhalb der Kurve 3' gelegene, parallel zuein- ander verlaufende Streifen 3". Die N - dotierte Zone 9 ist in der Oeffnung 8 angeordnet, und bildet mit einem Teil des als geschlossener, die Kurve 3' umschliessender, hoch P-dotierter Ring ausgebildeten Bereichs 11 der Zone 2 den durch den elektrischen Kontakt 10 überbrückten P +N+ -Uebergang.
  • Durch die geschilderte spezielle Struktur der N-Zors 3 an der Oberfläche 7 wird erreicht, dass der bei Lichteinstrahlung L am oberflächigen, durch die Streifenstruktur optimal langen Teil des PN-Ueberganges 5 erzeugte Löcherstrom in hoher Konzentration durch die Oeffnung 8 zur Kathode C abfliesst, und über die in der Oeffnung 8 angeordnetej als Emitterzone des Hilfsthyristors wirkende Zone 9 den Hilfsthyristor zündet, der dann seinerseits den Hauptthyristor zündet. Der P + -Ring 11 bewirkt, dass der durch die Zündung des Hilfsthyristors erzeugte Steuerstrom sofort auf den ganzen Umfang der Hauptemitterzone 1 verteilt und dadurch eine schnelle Zündung des Thyristors über den gesamten Querschnitt erreicht wird.
  • Es ist nun von grosser Bedeutung, dass die leichtere Zündbarkeit der Thyristorstruktur nach der Erfindung nicht mit einem verminderten Wert etwa der kritischen Spannungssteilheit dU/dt erkauft wird, was an sich zu befürchten war.
  • Das rührt daher, dass die Kapazität pro Flächeneinheit bei einer Thyristorstruktur nach der Erfindung unerwarteter- weise im lichtempfindlichen Bereich deutlich kleiner ist als am ungestörten PN-Uebergang, und überdies die dU/dt-Empfindlichkeit bei hohen Vorwärts-Sperrspannungen abnimmt.
  • Nur deswegen führt die durch die erfindungsgemässe Struktur erzeugte lokale Stromdichte nicht zu einer dU/dt-Zündung.
  • Besonders vorteilhaft wird die bisher beschriebene erfindungsgemässe Thyristorstruktur dadurch weitergebildet, dass an der Oberfläche 7 des Ilalbleiterkörpers des Thyristors zwischen den Streifen 3" korrespondierende P -Streifen 12 vorgesehen sind, welche alle mit einem gleich dotierten, quer zu ihnen verlaufenden und zwischen ihnen und der Zone 9 liegenden Streifen 12' verbunden sind.
  • Die zu den N-Streifen 3" korrespondierenden P -Streifen 12 bewirken eine Erniedrigung des ohmschen Widerstandes für den an dem oberflächigen PN-Uebergang 5 erzeugten Löcherstrom und leiten diesen zum quer verlaufenden P + -Streifen 12', der dann - gewissermassen als Sammelschiene - in voller Ausdehnung auf den gegenüberliegenden Teil der Zone 9 des zu zündenden Hilfsthyristors einwirkt.
  • Die Kurve 3' kann grundsätzlich auch mehr als nur eine Oeffnung mit jeweils darin angeordneter Zone 9 aufweisen, jedoch ist eine Oeffnung wegen der dadurch möglichen be- sonders hohen Löcherkonzentration besonders zweckmässig.
  • Eine kreisförmige Ausbildung der Kurve 3' und des Ringes 11, und eine zentrale Anordnung dieser Konfiguration in einer kreisförmigen Aussparung der Kathode C ist vorteilhaft, weil damit der Thyristor einfacher dimensionierbar wird. Die Verbreiterung der Zone 9 ins Innere der Kurve 3' hinein, und die entsprechend breite Ausbildung lnd gegenüberliegende Anordnung des quer verlaufenden N-Streifens 12' ergeben eine besondere intensive Wechselwirkung dieser zwei Teile miteinander.
  • Die Herstellung eines Thyristors nach der Erfindung ist unproblematisch. Beispielsweise können in einem N-dotierten Silizium - Substrat des spezifischen Widerstandes 200 Ohmcm und der Dicke 800 )um in einem ersten Diffusionsprozess die beispielsweise 90 ,um tiefen Zonen 2 und 14 erzeugt werden, wobei die Bereiche der Streifen 3" und der Kurve 3', der Zone 9 und der Zone 1 durch eine Diffusionsmaske gegen Eindiffusion geschützt sind. Danach werden unter fortdauernder Abdeckung der genannten Bereiche und zusätzlich des Oberflächenbereichs der Zone 2 die Bereiche 11 und 4' erzeugt. Schliesslich werden mit der entsprechenden Maske noch die N + -Zonen 1 und 9 diffundiert. Die P +-Bereiche 4' und 11 und die.N+-Zonen 1 und 9 haben beispielsweise eine Eindringtiefe von 15 km. Die Breite der Streifen 3" beträgt beispielsweise 50 saum, der Durchmesser der kreis- förmigen Kurve 3' beispielsweise 3 mm, der des Ringes 11 beispielsweise 4 mm, die Breite der Oeffnung 8 beispielsweise 1 mm, der Durchmesser der kreisförmigen Aussparung in der Emitterzone 1 beispielsweise 5,5 mm. Der Durchmesser des gesamten Thyristors beträgt beispielsweise 14 mm. Die Emitterkurzschlüsse 13 weisen voneinander beispielsweise einen mitteleren Abstand von 1 - 2 mm auf und sind in bekannter Weise über die ganze Kathode C verteilt.
  • Ein derart dimensioniertes Element sperrt Spannungen von beispielsweise 4,5 kV, und kann beispielsweise bei 1 kV Vorwärtssperrspannung mittels einer GaAs-Leuchtdiode (950 nm) durch eine Lichtleistung von 5 mW gezündet werden. Die kritische Spannungssteilheit dU/dt bei Zimmertemperatur ist besser als 3000 V/rsec (gemessen nach DIN 41 787).
  • Die besonderen Vorteile eines Thyristors nach der Erfindung liegen nicht nur in der geringeren für die Zündung benötigten Lichtleistung, sondern auch darin, dass die Quantenausbeute über einen Spektralbereich von etwa 540 nm bis 1000 nm nahezu 1 ist, so dass eine Vielzahl von Lichtquellen verwendbar ist. Die zur Zündung benötigte Lichtleistung ist weitgehend unabhängig von der jeweiligen Sperrspannung, bei welcher gezündet wird. Eine gute dU/dt-Festigkeit ist gewährleistet, und überdies ist der Thyristor auch in grossem Masse geschützt gegen Schäden durch Ueberspannungen, also "überkopfzündSest": Denn die Krümmung des vorwärts sperrenden PN-Ueberganges 5 im lichtempfindlichen Bereich bewirkt dort eine Reduktion der Lawinendurchbruchspannung, so dass bei Ueberspannungen der Thyristor von diesem Bereich aus über sein ganzes Volumen gezündet wird und deshalb keinen Schaden nehmen kann.
  • Die lichtempfindliche Fläche eines weiteren Thyristors nach der Erfindung ist in der Fig.3 dimensionsgetreu (am rechten unteren Figurenrand ist der Masstab von 1 mm angedeutet) dargestellt. Bei diesem Thyristor haben die Bezugszeichen dieselbe Bedeutung wne beim Thyristor nach den Fig. 1 und 2; er unterscheid.et sich von diesem aber dadurch, dass die Kurve 3' spiralförmig ausgebildet ist und als Oeffnung nun einen langen und engen Kanal aufweist, und dass die besonders hochdotierte Zone 9 nun vollständig in dem von der spiralförmigen Kurve 3' umschlossenen Bereich enthalten ist. Bei einem Thyristor mit einer derartigen Struktur muss der elektrische Kontakt 10 über den N -Bereich 3' geführt werden, aber dagegen isoliert sein. Diese Isolation wird vorzugsweise durch eine ca. 1 pm dicke nicht dargestellte Oxidschicht bewirkt.
  • Diese Schicht wird innerhalb des geschlossenen Ringes 11 aufoxidiert. Ueber den Bereich der N -Zone 9, der kontaktiert werden soll, wird sodann in die Oxidschicht ein Fenster geätzt. Die Oxidschicht dient nicht nur als Isolation, sondern gleichzeitig als Passivierungsschicht für die lichtempfindliche Struktur und vermindert zudem die durch Reflexion an der Siliziumoberfläche bewirkten Lichtverluste.
  • Dieser Thyristor hat nun folgende Wirkungsweise. Wird Licht in das von der spiralförmigen Kurve 3' eingeschlossene Gebiet eingestrahlt, so muns der Ldcherstrom über den relativ hohen Widerstand (bei geeigneter Dimensionierung gemäss Fig. 3 mit einer Kanallänge von ca. 4 mm und einer Kanalbreite von ca. 0,2 mm der Oeffnung 8 etwa 2 k L) der engen und langen Oeffnung 8 zur Kathode C abfliessen. Hierdurch wird der ganze innerhalb der Kurve 3' liegende Bereich der P-dotierten Zone 2 auf ein vergleichsweise zu seiner IJmgebung höheres Potential gebracht. Dies gilt insbesondere gegenüber dem N -Bereich 9, der durch die Metallisierung 10 an das Potential des P -Ringes 11 gelegt ist. Bei einer Potentialdifferenz von ca. 0,6 V injiziert der N -Bereich 9 Elektronen und der Thyristor zündet.
  • Ein derartiger Thyristor lässt sich mit besonderem Vorteil mit minimalen Lichtleistungen zünden, da der ohmsche Widerstand zwischen den Bereichen 12 bzw. 12' und 11 durch Wahl einer besonders langen und engen Oeffnung 8 der Kurve 3' erheblich erhöht wird. Dies lässt sich zwar grundsätzlich auch durch besonders kleine Abmessungen der Oeffnung 8 des Thyristors nach den Fig. 1 und 2 erreichen, jedoch wird dadurch die Diffusion und Metallisierung 10 des N -Gebietes 9 in einer solchen engen Oeffnung äusserst schwierig. Neben einer spiralförmigen Ausbildung der Kurve 3' ist daher gegebenenfalls auch jede andere Ausbildung der Kurve 3' mit Vorteil verwendbar, bei der eine lange und schmale Oeffnung 8 vorhanden ist.
  • Eine dritte Ausführungsform des Thyristors nach der Erfindung ist in den Fig. 4 und 5 dimensionsgetreu dargestellt.
  • Auch bei diesem Tyristor haben die Bezugszeichen dieselbe Bedeutur wie bei den Thyristoren nach den Fig. 1 und 2 bzw. ); er unterscheidet sich von diesen aber dadurch, dass der an die Oberfläche tretende Teil der dritten Zone eine die erste Zone nicht umfassende geschlossene Kurve 3' bildet, und dass diese Kurve die N+ -dotierte Zone 9 sowie eine P + -dotierte Zone 14 umschliesst. Die P + -dotierte Zone 114 ist über die Metallisierung 15 mit der Kathodenmetallisierung verbunden. Bei einem derartig strukturierten Thyristor müssen die beiden Metallisierungen 10 und 15 über den N -Bereich 3' geführt werden, aber dagegen isoliert sein. Diese Isolation wird wie beim Thyristor gemäss Fig. 3 vorzugsweise durch eine ca. 1 Sum dicke Oxidationsschicht 16 bewirkt, die innerhalb des Bereichs 11 aufoxidiert wird.
  • Ueber den Bereichen der N + und der P +-Zonen 9 und 14, die kontaktiert werden sollen, werden sodann in die Oxidschicht Fenster geätzt.
  • Dieser Thyristor hat nun folgende Wirkungsweise, welche schematisch der Fig. 4 zu entnehmen ist. Bei Lichteinstrahlung wird ein Strom il eingespeist, der über den der Oeffnung 8 bei den Thyristoren gemäss der Fig. 1 und 2 bzw. 3 entsprechenden Widerstand R1 zur Kathode abfliesst. Durch diesen Strom wird das Potential des ganzen, innerhalb der Zone 3' liegenden Bereichs der P-dotierten Zone 2 auf ein vergleichsweise zu seiner Umgebung höheres Potential angehoben. Dies gilt entsprechend den vorhergehenden Ausführungen insbesondere auch gegenüber dem N -Bereich 9, der durch die Metallisierung 10 an das Potential des P -Bereichs 11 gelegt ist. Der N+-Bereich 9 injiziert nun bei einer Potentialdifferenz von etwa 0,6 V Elektronen.
  • Nun besteht ein ganz besonderer Vorteil dieses Thyristors darin, dass bei der Wahl einer sehr hohen Zündempfindlichkeit eine vorzeitige Zündung durch einen ganzflächigen Strom, etwa durch den bei einem Spannungsanstieg dU/dt bewirkten Verschiebungsstrom oder durch seinen Sperrstrom, vermieden wird. Ein solcher ganzflächiger Strom i2 fliesst über die in Fig. 4 schematisch dargestellten Bahnwiderstände R2 und R3 zur Kathode ab. Hierdurch wird das Potential des P+-Bereichs 11 und des damit verbundenen N+-Bereichs 9 aber ebenfalls angehoben, so dass bei geeigneter Dimensionierung zwischen dem Bereich 9 und dem umgebenden P-Bereich der zweiten Zone keine durch den flächenhaften Strom i2 bewirkte Potentialdifferenz auftritt und eine Injektion und damit vorzeitige und unerwünschte Zündung des Thyristors vermieden wird.
  • Eine geeignete Dimensionierung erfolgt in der Weise, dass zwecks Kompensation des ganzflächigen Stromes einerseits die Fläche F1 des von der KL 3' umschlossenen Teils der zweiten Zone möglichst klein gemacht wird und dass andererseits der Widerstandswert R1 dieser Zone durch Ausbildung der nach innen weisenden Seite der Kurve 3' mit Kammstrukturen vergrössert wird. Darüber hinaus ist es notwendig, das Verhältnis F2/F1 der vom inneren Rand der Kathode C und der Kurve 3' begrenzten Fläche F2 der zweiten Zone zur Fläche F1 des von der Kurve 3' umschlossenen Teils der zweiten Zone so zu wählen, dass es gleich dem reziproken Verhältnis R1 /(R2 + R3) der Widerstände R2 + R3> R1 der durch die Flächen F2, F1 bestimmten Bereiche der zweiten Zone ist (F2/F1=R1/(R2+R3)). Hierbei fliesst jeder Strom aus der Fläche F1 über das P+-Gebiet 14 und die Metallisierung 15 zur Kathode C ab. Das höchste Potential tritt dabei im P-Gebiet unter dem N -Bereich 9 auf. Fliesst gleichzeitig ein Strom aus der Fläche F2 zur Kathode ab, so wird das Potential des P -Gebietes 11 und damit auch der Metallisierung 10 und des N -Bereiches 9 angehoben und eine Injektion von Elektronen verhindert.
  • Zur Vermeidung von solch unerwünschten Zündungen wurde bereits von Silber und Füllmann (International Electron Devices Meeting, 1975, Washington) eine Kompensationsanordnung vorgeschlagen, bei der das Potential des N + -Bereichs des Bilfsthyristors ebenso wie das Potenial des umgebenden P-Bereichs angehoben wird. Bei dieser Anordnung sind jedoch die Flächen F1 und F2 nicht benachbart, sondern es wird vielmehr eine Verbindung zum äusseren Rand des Thyristors benötigt.

Claims (15)

  1. Patentansprüche 1. Thyristor, mit mindestens vier Zonen abwechselnd entgegengesetzten Leitfähigkeitstyps, bei welche die erste und vierte Zone mit den Hauptelektroden kontatiert sind und als Emitterzonen wirken, die zweite Zone an die erste Zone anschliesst, uno die dritte, am niedrigsten dotierte Zone zwischen ar zweiten und der vierten Zone angeordnet ist, u:d bei welchem sowohl die zweite als auch die dritte Zone mitsamt dem zwischen ihnen gebildeten vorwärts sperrenden PN-Uebergang auf der Seite der ersten Zone an die Oberfläche des Halbleiterkörpers des Thyristors treten, und der an die Oberfläche tretende Teil des vorwärts sperrenden PN-Uebergangs zwecks Zündung des Thyristors mit Licht beaufschragbar ist, und bei welchem in der genannten Oberfläche eine besondere hochdotierte Zone des Leitfähigkeitstyps der ersten Zone vorgeschen ist, welche duren einen elektrischen Kontakt auf der Oberfläche mit der zweiten Zone verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der an die Oberfläche (7) tretende Teil der dritten Zone (3) Teile der zweiter Zone (2) und der besonders hochdotierten Zone (9) umschliesst, und dass der elektrische Kontakt (10) die besondere hoehdotierte Zone (9) mit dem Teil der zweiten Zone (2) verbindet, der sich ausserhalb des von der dritten Zone (3) an der Oberfläche (7) umschlossenen Bereichs der zweiten Zone befindet.
  2. 2. Thyristor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er an die Oberfläche (7) tretende Teil der dritten Zone (3) eine die erste Zone (1) nicht umfassende Kurve (3' ) rrlit mindestens einer Oeffnung (8) bildet, und dass in diezer Oeffnung (8) die besondere hochdotierte Zone (9) angeordnet ist.
  3. 3. Thyristor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der an die Oberfläche (7) tretende Teil der dritten Zone (3) innerhalb der Kurve (3') gelegene, parallel zueinander verlaufende Streifen (3") bildet.
  4. 4 Thyristor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberfläche (7) des Halbleiterkörpers des Thyristors zwischen den Streifen (3") korrespondierende Streifen (12) des Leitfähigkeitstyps der zweiten Zone (2), jedoch Illit höherer I)otierungskonzentration als diese, vorgesehen sind, welche alle mit einem gleich dotierten, quer zu den Streifen (12) verlaufenden und zwischen den Streifen (12) und der besonderen hochdotierten Zone (9) liegenden Streifen (12') verbunden sind.
  5. 5. Thyristor nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass lie Kurve (3') an der Oberfläche (7) des Halbleiterkörpers von einem geschlossenen Ring (11) des Leitfähigkeitstyps der zweiten Zone (2), jedoch mit höherer Dotierungskonzentration als diese, umgeben ist, welcher über den elektrischen Kontakt (10) an der Oberfläche (i) mit der besonderen hochdotierten Zone (9) verbunde' ist.
  6. 6. Thyristor nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurve (3') kreisringförmig ausgebildet ist ond nur eine Oeffnung (8) aufweist, in welcher die besondere hochdotierte Zone (9) sich in das Innere der Kurve (3') verbreiternd und dort den quer verflaufenden Streifen (12') gegenüberliegend angeordnet ist, und auch der geschlossene Ring (11) kreisförrnig ausbgebildet ist, und der geschlossene Ring (11) zentral auf der Oberfläche (7) des Halbleiterkörpers des Thyristors in einer kreisförmigen Aussparung der die erste Zone (1) kontaktierenden Hauptelektrode (C) liegt.
  7. 7. Thyristor nach einer' der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurve (3') spiralförmig ausgebildet ist und als Oeffnung (8) einen langen und engen Kanal aufweist, und dass die besonders hochdotierte Zone (9) vollständig in dem von der spiralförmigen Kurve (3') umschlossenen Bereich enthalten ist.
  8. 8. Thyristor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der an die Oberfläche (7) tretende Teil der dritten Zone (3) eine die erste Zone (1) nicht umfassende geschlossene Kurve (3') bildet.
  9. 9. Thyristor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurve (3') die hochdotierte Zone (9) des Lei fähigkeitstyps der ersten Zone, eine hochdotierte Zone (14) des Leitfähigkeitstyps der zweiten Zone und einen Teil der zweiten Zone umschliesst.
  10. 10. Thyristor nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Kompensation eines ganzflächigen Stromes das Verhältnis (F2/F1) der vom inneren Rand der Kathode (C) und der Kurve (3') begrenzten Fläche (F2) der zweiten Zone zur Fläche (F1) des von der Kurve (3') umschlossenen Teils der zweiten Zone gleich ist dem reziproken Verhältnis (R1/(R2 + R3)) der Widerstände (R2 + R3, R1) der durch diese Flächen (F2, F1) bestimmten Bereiche der zweiten Zone.
  11. 11. Thyristor nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurve (3') auf der nach innen weisenden Seite mit Kammstrukturen versehen ist.
  12. 12. Thyristor nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche (7) im Bereich des an die Oberfläche tretenden Teils der dritten Zone und des hiervon umschlossenen Gebiets mit einer Oxidschicht (16) mit einem Fenster für die besonders hochdotierte Zone (9) des Leitfähigkeitstyps der ersten Zone versehen ist.
  13. 13. Thyristor nach Anspruch 12 und einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Oxidschicht (16) innerhalb des Ringes (11) des Leitfähigkeitstyps der zweiten Zone (2) vorgesehen ist.
  14. 14. Thyristor nach Anspruch 12 und einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in der Oxidschicht (16) über der besonders hochdotierten Zone (14) des Leitfähigkeitstyps der zweiten Zone ein Fenster vorgesehen ist.
  15. 15. Thyristor nach einem der Ansprüche 9 bis 12 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der hochdotierten Zone (14) und der Kathode (C) eine Metallisierung (15) vorgesehen ist.
DE2722064A 1977-04-15 1977-05-16 Lichtzündbarer Thyristor Expired DE2722064C2 (de)

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CH468077A CH614811A5 (en) 1977-04-15 1977-04-15 Thyristor

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