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DE2721930A1 - Messerwelle zur erzeugung flaechiger holzspaene - Google Patents

Messerwelle zur erzeugung flaechiger holzspaene

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DE2721930A1
DE2721930A1 DE19772721930 DE2721930A DE2721930A1 DE 2721930 A1 DE2721930 A1 DE 2721930A1 DE 19772721930 DE19772721930 DE 19772721930 DE 2721930 A DE2721930 A DE 2721930A DE 2721930 A1 DE2721930 A1 DE 2721930A1
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DE
Germany
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knife
chip
knife shaft
radially outer
sections
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DE2721930B2 (de
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Arnold Schmidt
Karl Heinz Schmlz
Karl Hans Ulrich
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Hombak Maschinenfabrik KG
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Hombak Maschinenfabrik KG
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Priority to TR19936A priority patent/TR19936A/xx
Priority to CA303,292A priority patent/CA1084680A/en
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    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L11/00Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor
    • B27L11/005Tools therefor

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Details Of Cutting Devices (AREA)
  • Nonmetal Cutting Devices (AREA)

Description

  • Messerwelle zur Erzeugung
  • flächiger Holzspäne" Die Erfindung betrifft eint Messerwelle mit streifenförmigen Messern zur Erzeugung flächiger Holzspäne von bestimmter Länge, wobei jedes Messer durch Einschnitte in einzelne, die Spanbreite bestimmende Abschnitte unterteilt und jedem Messer eine Spannut vorgeschaltet ist, die in zumindest zwei Messerabschnitte Übergreifende Spantaschen unterteilt ist und zwar durch schmale Trennstege, die jeweils in einer senkrecht zur Messerwellenachse verlaufenden Ebene und mit ihrer radial außenliegenden Stegkante in der Mantelfläche des Messerwellenkörpers liegen und mit je einer sich in ihrer Breite verjüngenden Nase zwischen zwei Messerabschnitten bis an den Messerrücken geführt sind.
  • Eine derartige Ausführungsform läßt sich der DT-AS 1 021 565 sowie der DT-AS 1 076 936 entnehmen. Die Messer sind parallel zur Messerwellenachse eingesetzt. Die durch die Einschnitte gebildeten Abschnitte jedes Messers liegen auf einem gemeinsamen Messerflugkreis. Die Trennstege liegen in dem Flugkreis von den Spantaschen in Umlaufrichtung der Messerwelle vorgeschalteten Vorritzern.
  • Jedes Messer ist zwischen zwei Klemmbacken befestigt, die in eine Ausnehmung des Messerwellenkörpers eingeschraubt sind. Diejenige Klemmbacke, gegen die das Messer mit seinem Rücken anliegt, trägt die eingangs erläuterten Nasen, die sich jeweils zwischen zwei benachbarte Abschnitte der Messer legen und somit den Hüllmantel der Klemmbacken fortsetzen. Zwischen diese Nasen sind die Klemmbacken zur Bildung der Spantaschen ausgespart. Bei der Ausführungsform gemäß der DT-AS 1 076 936 ist außer den in den Flugkreisebenen der Trennstege angeodneten Vorritzern mindestens je ein Vorritzer in einer Flugkreisebene vorgesehen, die durch eine Spantasche führt, wobei zwischen je zwei Vorritzern unterhalb der Messerschneide die Spanableitflächen verschiedene Neigung haben können. Dabei können die verschiedenartig geneigten Spanableitflächen auch in Richtung der Messer unterschiedliche Neigung aufweisen.
  • Nachteilig bei diesen vorbekannten Ausführungsformen sind die die Messerschneide unterbrechenden Einschnitte, die zu einer Reduzierung der Zerspanungsleistung führen, da die Messer nicht auf ihrer vollen Länge Zerspanungsarbeit leisten können. Um eine gleichmäßige Zerspanung sicherzustellen, müssen die einzelnen Messer versetzt gegeneinander angeordnet werden. Nachteilig ist ferner die achsparallele Anordnung der Messer, die zu einem unsauberen Trennschnitt führt.
  • Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, die eingangs beschriebene Messerwelle hinsichtlich ihrer Zerspanungsleistung unter gleichzeitiger Verbesserung der Spanqualität zu verbessern.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch folgende Merkmale gelöst: a) Die Messer sind schräg zur Messerwellenachse angeordnet und schließen mit dieser einen spitzen Schrägschnittwinkel ein; b) jedes Messer ist ausgeklinkt und weist abwechselnd eine radial außenliegende sowie eine sich jeweils unmittelbar daran anschließende radial innenliegende Schneide auf, wobei alle radial außenliegenden Schneiden auf demselben Flugkreis liegen; c) die radial innenliegenden Schneiden sind durch entsprechend breite, im Rücken jedes Messers vorgesehene Nuten unterschiedlicher Tiefe gebildet, die bei der an dem voreilenden Ende jedes Messers liegenden Nut einen Minimalwert und bei der am nachlaufenden Ende des Messers liegenden Nut einen Maximalwert aufweist und jeweils so dimensioniert ist, daß alle radial innenliegenden Schneiden auf demselben Flugkreis liegen; d) von den einer Spantasche zugeordneten Messerabschnitten ist jeweils der Abschnitt mit der radial außenliegenden Schneide neben dem nachlaufenden Trennsteg angeordnet, dessen Nase exakt mit der allein die Spanlänge bestimmenden radialen Trennkante zwischen außen- und innenliegender Schneide fluchtet.
  • Schräg zur Messerwellenachse angeordnete Spanmesser sowie die sich hieraus ergebenden Vorteile sind an sich bekannt (siehe z.B.
  • DT-PS 1 251 937).
  • Messer gemäß dem vorstehenden Merkmal b) sind ebenfalls im Prinzip bekannt (siehe z.B. DT-PS 936 294). Hier fluchten die auf dem größeren Flugkreis liegenden Messerabschnitte in Umfangsrichtung der Messerwelle gesehen miteinander ebenso wie die auf dem kleineren Flugkreis liegenden Messerabschnitte. Dabei sind die radial außenliegenden Schneiden mit den innenliegenden Schneiden jeweils über eine in radialer Richtung verlaufende Schneide miteinander verbunden. Die radial innenliegenden Schneiden sind durch einfache Ausklinkung in der radial außenliegenden Messerkontur gebildet. Bei diesen Messern liegen somit die radial außenliegenden Schneiden sowie die innenliegenden Schneiden in der Ebene des Messerrückens.
  • Die Herstellung dieser Messer ist aber so aufwendig, daß diese Ausführungsform für die Praxis ungeeignet ist. Außerdem ist ein Nachschleifen der Radialschneiden praktisch ausgeschlossen und würde zudem zu einer Veränderung der Breite der einzelnen Messerabschnitte führen.
  • Messer, bei denen die radial innenliegenden Schneiden durch entsprechend breite, im Rücken des Messers vorgesehene Nuten gebildet sind, lassen sich dem deutschen Geschmacksmuster MR 52 als vorbekannt entnehmen. Diese Veröffentlichung datiert aus dem Jahre 1957 und somit aus einer Zeit, als die Spanmesser noch allgemein achsparallel in die Messerwelle eingebaut wurden. Bei dem bekannten Messer ist die Tiefe aller in den Messerrücken eingeschliffenen Nuten gleich. Da die Schneiden der einzelnen Messerabschnitte ohne jeden Zwischenraum unmittelbar aneinander anschließen, erbringen diese Messer über ihre volle Länge Zerspanerleistung und sind daher den aus der DT-AS 1 076 936 bekanntgewordenen Messern überlegen. Jedoch lassen sich diese Messer nur bei achsparallelem Einbau verwenden, was sich aus folgender Überlegung ergibt: Ein in eine gerade verlaufende Nut schräg zur Messerwellenachse eingesetztes Spanmesser weist über seine Länge einen unterschiedlichen Freiwinkel auf. Der jeweils durch die Messerwellenspitze gelegte Radius der Messerwelle schließt mit dem Messerrücken einen Winkel ein, der sich über die Messerlänge von einem Minimalwert zu einem Maximalwert ändert. Außerdem ist der Messerüberstand über die Mantelfläche des Messerwellenkörpers über die Messerlänqe unterschiedlich. . Da bei Messerwellen der eingangs erläuterten Art die Spandicke ausschließlich bestimmt wird durch den Überstand der Messer über die Mantelfläche des Messerwellenkörpers, ist man gezwungen, durch konstruktive Mittel einen über die ganze Messerlänge absolut gleichen Messerüberstand zu gewährleisten. Eine Lösung besteht darin, die Oberfläche des Messerwellenkörpers hyperboloidisch auszubilden. Dadurch läßt sich zwar ein gleichbleibender Messerüberstand, nicht jedoch ein über die Messerlänge gleichbleibender Freiwinkel erreichen. Aufgrund dieses unterschiedlichen Freiwinkels würden bei dem durch das genannte Geschmacksmuster bekanntgewordenen Messer bei schräger Anordnung zur Messerwellenachse die radial innenliegenden Schneiden eines Messers unterschiedliche Flugkreise bilden. Es wäre also nicht möglich, Späne einheitlicher Dicke herzustellen. Ein Kriterium für die Qualität hochwertiger Flachspäne ist aber gerade eine möglichst gleiche, nur wenige zehntel Millimeter betragende Dicke der Späne.
  • Das vorstehend erläuterte Problem wird durch die Erfindung in überraschend einfacher Weise dadurch gelöst, daß die die radial innenliegenden Schneiden bildenden Nuten unterschiedlich tief ausgebildet werden, um den sich aus der schrägen Anordnung der Messer ergebenden unterschiedlichen Freiwinkel und die sich daraus ergebende unterschiedlich radiale Höhenlage der innenliegenden Schneiden auszugleichen. Dabei hängt die jeweils erforderliche Nuttiefe ab von dem Radius der Messerwelle, der Länge der Messerwelle, dem Schrägschnittwinkel sowie dem Spanwinkel. Jedoch läßt sich die Nuttiefe verhältnismäßig einfach geometrisch ermitteln, wie anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert werden wird.
  • Die Erfindung führt somit zu einer Leistungssteigerung der eingangs erläuterten bekannten Messerwelle bei gleichzeitiger erheblicher Verbesserung der Spanqualität, die sich aus der Schräganordnung der Spanmesser sowie den nicht benotiqten Ritzmessern ergibt.
  • Die gemäß der Erfindung zu verwendenden * bzw. der Messer * bzw. der Messer Messer lassen sich verhältnismäßig einfach herstellen, da sich die Nuten mit Schleifautomaten einfach und präzise einschleifen lassen.
  • Wesentlich ist ferner, daß sich diese Messer mit üblichen Planschleifmaschinen nachschleifen lassen, wobei die radial außenliegenen und innenliegenden Schneiden gleichzeitig nachgeschliffen werden, ohne daß sich der Abstand der Schneiden voneinander ändert.
  • In einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung fluchtet die der radial außenliegenden Schneide zugewandte Flanke der Trennsteg-Nase mit der sich anschließenden Wandung des Trennsteges, liegt also ebenfalls in einer Ebene senkrecht zur Messerwellenachse. Dadurch ergeben sich beim Spanablauf optimale Verhältnisse; ein Spanstau wird in diesem kritischen Bereich der Spantasche vermieden.
  • Vorzugsweise ist jedes Messer mit seinem Rücken auf einem Messerhalter befestigt, der mit entsprechend dimensionierten Füllstücken in /die Nuten im Rücken des Messers eingreift. Dabei kann der Messerhalter die Nasen tragen und zwischen diesen eine sich in den Boden der zugeordneten Spantasche fortsetzende Spanablauffläche aufweisen. Letztere kann in Anpassung an die radial außen- und innenliegenden Messerabschnitte abgestuft sein.
  • Der Durchmesser des Messerwellenkörpers kann vor den radial außenliegenden Messerabschnitten jeweils um die Differenz zwischen den beiden Flugkreisen größer sein als der Durchmesser des Messerwellenkörpers vor den auf dem kleineren Flugkreis liegenden Messerabschnitten. Diese Ausführungsform ist im Prinzip bereits durch die DT-PS 22 41 938 bekanntgeworden.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche und sind ebenso wie die hierdurch erzielten Vorteile anhand von Ausführungsbeispielen erläutert.
  • In der Zeichnung sind einige als Beispiele dienende Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Figur 1 ein Messer in Draufsicht; Figur 2 eine Ansicht des Rückens des in Fig. 1 dargestellten Messers; Figur 3 einen Schnitt gemäß der Linie III - III in Fig. 2; Figur 4 in schematischer Darstellung eine Messerwelle mit schräg zur Messerwellenachse eingesetzten Messern; Figur 5 in einer einzigen Querschnittsdarstellung drei Querschnitte durch die Messerwelle gemäß den Linien Va - Va, Vb - Vb und Vc - Vc in Figur 4; Figur 6 in Draufsicht ein aus Fliehkeil, Messerhalter und Messer hestehendes Paket; Figur 7 die Darstellung gemäß Figur 6 in Stirnansicht; Figur 8 einen Messerhalter in Rückansicht; Figur'9 die Darstellung gemäß Fig. 8 in Stirnansicht; Figur 10 einen Querschnitt durch einen Messerhalter; Figur 11 einen Messerhalter in abgewandelter Ausführungsform in einer Darstellung gemäß Figur 10; Figur 12 einen Schnitt gemäß der Linie XII - XII in Fig. 13 und Figur 13 einen Fliehkeil im Längsschnitt.
  • Die Figuren 1 bis 3 zeigen ein Messer 1, das streifenförmig ausgebildet ist und abwechselnd radial außenliegende Schneiden 2 sowie radial innenliegende Schneiden 3 aufweist. Diese Schneiden 2,3 schließen sich unmittelbar aneinander an, so daß das Messer 1 über seine volle Messerlänge Zerspanungsarbeit leistet.
  • Die radial innenliegenden Schneiden 3 sind durch entsprechend breite, in den Rücken 1a des Messers eingeschliffene Nuten 4 gebildet, die jeweils eine unterschiedliche Tiefe x aufweisen.
  • Figur 3 läßt deutlich erkennen, daß die Schneiden 2,3 nicht gemeinsam in der durch den Rücken 1a gebildeten Ebene liegen.
  • Figur 4 zeigt eine Messerwelle 5, in die die Messer 1 gemäß den Figuren 1 bis 3 schräg zur Messerwellenachse 6 eingebaut sind und mit dieser einen spitzen Schrägschnittwinkel O(einschließen.
  • Unter Berücksichtigung der eingezeichneten Umdrehungsrichtung der Messerwelle ist das in Figur 4 rechts liegende Messerende 1b voreilend und das links liegende Messerende 1c nachlaufend.
  • Figur 5 zeigt drei Querschnitte durch ein einziges Messer und zwar zeigt die linke Querschnittsdarstellung einen Schnitt durch das nachlaufende Messerende 1c, die mittlere Darstellung einen Schnitt etwa durch die Mitte des Messers und die rechte Darstellung einen Schnitt durch das voreilende Messerende 1b. Eingezeichnet sind ferner der Radius R des Messerwellenkörpers, der durch die äußeren Schneiden 2 gebildete äußere Messerflugkreis 7 sowie der durch die radial innenliegenden Schneiden 3 gebildete innere Messerflugkreis 8. Mit d ist derjenige Winkel bezeichnet, den der Messerrücken 1a mit dem durch die äußere Schneide 2 gelegten Messerwellenradius r einschließt.
  • Da zur Erzielung gleicher Spandicken alle inneren Schneiden 3 auf dem gleichen inneren Messerflugkreis 8 liegen müssen, läßt sich aus einer maßstabsgetreuen Darstellung gemäß Figur 5 die jeweils erforderliche Tiefe x der Nuten 4 unmittelbar ablesen.
  • Die Figuren 6 und 7 lassen erkennen, daß jedem Messer 1 eine Spannut vorgeschaltet ist, die durch Trennstege 9 in Spantaschen 10 so unterteilt ist, daß jede Spantasche zwei Messerabschnitte übergreift. Jeder Trennsteg 9 liegt in einer senkrecht zur Messerwellenachse 6 verlaufenden Ebene, wobei die radial außenliegende Stegkante in der Mantelfläche des Messerwellenkörpers liegt.
  • Jedes Messer 1 ist mit seinem Rücken la auf einem Messerhalter 11 befestigt, der mit entsprechend dimensionierten Füllstücken 12 in die Nuten 4 im Rücken des Messers eingreift. Der Messerhalter 11 trägt außerdem Nasen 13, die den Trennstegen 9 zugeordnet und bis an den Messerrücken geführt sind. Die Nasen 13 verjüngen sich in ihrer Breite und fluchten mit ihrem angeschärften Ende exakt mit der radialen Trennkante zwischen der außen- und innenliegenden Schneide 2,3. Dabei ist von den einer Spantasche 10 zugeordneten Messerabschnitten jeweils der Abschnitt mit der radial außenliegenden Schneide 2 neben dem nachlaufenden Trennsteg 9 angeordnet. Die dieser radial außenliegenden Schneide 2 zugewandte Flanke 13a der Trennsteg-Nase 13 fluchtet mit der sich anschließenden Wandung 9a des Trennsteges 9.
  • Die Figuren 8 und 9 lassen erkennen, daß die Nasen 13 in dem Messerhalter 11 auswechselbar festgelegt sind; und zwar sind die Nasen in eine Nut 14 des Messerhalters eingesetzt und in dieser durch die sie übergreifende, auf den Messerhalter aufgeschraubte Füllstücke 12 gehalten, die strichpunktiert dargestellt sind.
  • Die Nasen 13 sind dabei als Verschleißteil aus hochverschleißfestem Material hergestellt.
  • Die Figuren 10 und 11 lassen verschiedene Ausführungsformen für zwischen den Nasen 13 gebildete Spanablaufflächen 15 erkennen, die sich in dem Boden 10a der zugeordneten Spantasche 10 fortsetzen.
  • Dabei kann die Spanablauffläche in Anpassung an die radial außen-und innenliegenden Messerabschnitte abgestuft sein.
  • Die Trennstege 9 sowie die von ihnen gebildeten Spantaschen 10 sind in einem den Messerhalter 11 beaufschlagenden Fliehkeil 16 angeordnet. Die Figuren 12 und 13 zeigen, daß die Trennstege 9 ebenfalls als auswechselbare Verschleißteile ausgebildet sein können.
  • Der Durchmesser 17 des Messerwellenkörpers kann vor den radial außenliegenden Messerschneiden 2 jeweils um die Differenz zwischen den beiden Flugkreisen 7,8 größer sein als der Durchmesser 18 des Messerwellenkörpers vor den auf dem kleineren Flugkreis 8 liegenden Messerschneiden 3. Diese Ausführungsform ist im Prinzip durch die DT-PS 22 41 938 bekanntgeworden. Die entsprechenden Mantellinien 17,18 der gestuft ausgebildeten Oberfläche des Messerwellenkörpers sind in den Figuren 5, 10 und 11 angedeutet.
  • Die in dieser Anmeldung mit "Rücken" bezeichnete Fläche la des Messers 1 wird üblicherweise als Messerbrust bezeichnet.
  • Leerseite

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1.Messerwelle mit streifenförmigen Messern zur Erzeugung flächiger Holzspäne von bestimmter Länge, wobei jedes Messer durch Einschnitte in einzelne, die Spanbreite bestimmende Abschnitte unterteilt und jedem Messer eine Spannut vorgeschaltet ist, die in zumindest zwei Messerabschnitte übergreifende Spantaschen unterteilt ist und zwar durch schmale Trennstege, die jeweils in einer senkrecht zur Messerwellenachse verlaufenden Ebene und mit ihrer radial außenliegenden Stegkante in der Mantelfläche des Messerwellenkörpers liegen und mit je einer sich in ihrer Breite verjüngenden Nase zwischen zwei Messerabschnitten bis an den Messerrücken geführt sind, g e k e n n z e i c h n e t durch folgende Merkmale: a) Die Messer (1) sind schräg zur Messerwellenachse (6) angeordnet und schließen mit dieser einen spitzen Schrägschnittwinkel (OQ) ein; b) jedes Messer (1) ist ausgeklinkt und weist abwechselnd eine radial außenliegende (2) sowie eine sich jeweils unmittelbar daran anschließende radial innenliegende Schneide (3) auf, wobei alle radial außenliegenden Schneiden auf demselben Flugkreis (7) liegen; c) die radial innenliegenden Schneiden (3) sind durch entsprechend breite, im Rücken <ia) jedes Messers (1) vorgesehene Nuten (4) unterschiedlicher Tiefe (x) gebildet, die bei der an dem voreilenden Ende (1jedes Messers liegenden Nut einen Minimalwert und bei der am nachlaufenden Ende (1c) des Messers liegenden Nut einen Maximalwert aufweist und jeweils so dimensioniert ist, daß alle radial innenliegenden Schneiden (3) auf demselben Flugkreis (8) liegen; d) von den einer Spantasche (10) zugeordneten Messerabschnitten ist jeweils der Abschnitt mit der radial außenliegenden Schneide (2) neben dem nachlaufenden Trennsteg (9) angeordnet, dessen Nase (13) exakt mit der allein die Spaniänge bestimmenden radialen Trennkante zwischen außen- und innenliegender Schneide (2,3) fluchtet.
  2. 2. Messerwelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die der radial außenliegenden Schneide (2) zugewandte Flanke (13a) der Trennsteg-Nase (13) mit der sich anschließenden Wandung (9a) des Trennsteges (9) fluchtet.
  3. 3. Messerwelle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Messer (1) mit seinem Rücken (la) auf einem Messerhalter (11) befestigt ist, der mit entsprechend dimensionierten Füllstücken (12) in die Nuten (4) im Rücken des Messers eingreift.
  4. 4. Messerwelle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerhalter (11) die Nasen (13) trägt und zwischen diesen eine sich in den Boden (10a) der zugeordneten Spantasche (10) fortsetzende Spanablauffläche (15) aufweist.
  5. 5. Messerwelle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanablauffläche (15) in Anpassung an die radial außen- und innenliegenden Messerabschnitte abgestuft ist.
  6. 6. Messerwelle nach Anspruch 4 oder 5, dadurch qekennzeichnet, daß die Nasen (13) in dem Messerhalter (11) auswechselbar festgelegt sind
  7. 7. Messerwelle nach Anspruch 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Nasen (13) in eine Nut (14) des Messerhalters (11) eingesetzt und in dieser durch die sie übergreifende, auf den Messerhalter aufgeschraubte Füllstücke (12) qehalten sind.
  8. 8. Messerwelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Trennstege (9) und Spantaschen (10) in einem Fliehkeil (16) angeordnet sind.
  9. 9. Messerwelle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennstege (9) als auswechselbare Verschleißteile ausgebildet sind.
  10. 10. Messerwelle nach einem der vorheryehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser/des Messerwellenkörpers vor den radial außenliegenden Messerahschnitten jeweils um die Differenz zwischen den beiden Fluqkreisen (7,8) größer ist als (18) der Durchmesser/des Messerwellenkörpers vor den auf dem kleineren Flugkreis (8) liegenden Messerabschnitten.
DE19772721930 1977-05-14 1977-05-14 Messerwelle zur Erzeugung flächiger Holzspäne Expired DE2721930C3 (de)

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DE3515305A1 (de) * 1985-04-27 1986-12-18 Reinhold W. Dr.-Ing. 5000 Köln Elsen Messerwellenschneidsystem
EP0261263B1 (de) * 1986-09-24 1989-07-19 Reinhold W. Dr.-Ing. Elsen Schneidsystem für Schrägschnitt-Messerwellen

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