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DE272154C - - Google Patents

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Publication number
DE272154C
DE272154C DENDAT272154D DE272154DA DE272154C DE 272154 C DE272154 C DE 272154C DE NDAT272154 D DENDAT272154 D DE NDAT272154D DE 272154D A DE272154D A DE 272154DA DE 272154 C DE272154 C DE 272154C
Authority
DE
Germany
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coin
pawl
spring
movement
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT272154D
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English (en)
Publication of DE272154C publication Critical patent/DE272154C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/02Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for optical devices, e.g. telescopes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Coin-Freed Apparatuses For Hiring Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 272154 KLASSE 436. GRUPPE
WILLY SAUERBREY in WUNSIEDEL
Selbstkassierendes Fernrohr. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Februar 1913 ab.
Die Erfindung betrifft ein selbstkassierendes Fernrohr, bei welchem nach dem Einwerfen des Geldstücks durch vom Benutzer zu bewegende Teile die Uhrwerkfeder gespannt und der Ablauf des Uhrwerks freigegeben sowie die Blende geöffnet wird. Das Neue besteht darin, daß eine Schaltklinke angeordnet ist, die bei ihrem Niederdrücken von außen her vermittels des Randes des eingeworfenen GeIdstücks mit einem die Blendenklappe beeinflussenden Zahnrad in Eingriff gebracht und in Eingriff gehalten wird, bis dieses die Blendenklappe umgelegt hat, worauf die Klinke dem Geldstück seine Auflage entzieht und dann unabhängig vom Loslassen des Bedienungsorgans durch Federwirkung in seine Anfangslage zurückgeführt wird. Um dies zu ermöglichen, wird beispielsweise die an eine Druckstange angelenkte Schaltklinke durch eine Feder ständig gegen die Geldscheide zu gedrückt, während eine seitliche Schrägfläche desselben beim Niedergang ein wagerecht schwingbares Geldauflagestück zwecks Einkassierens des Geldstücks seitwärts schwenkt.
Infolge der Abhängigkeit des öffnens der Blende und der Inbetriebsetzung des Uhrwerks von dem Auftreffen der schwingbaren Schaltklinke auf den Geldstückrand und der Einschaltung derselben in das die Blendenklappe bewegende Zahnrad durch den Geldstückrand wirkt die Klinke gleichzeitig als Münzprüfer, da man ihren Schwingungsausschlag leicht so wählen kann, daß sie nur durch ein Geldstück von ganz bestimmtem Durchmesser mit den von ihm zu bewegenden Teilen in Eingriff gebracht wird, während Geldstücke von anderem Durchmesser eine Inbetriebsetzung des Uhrwerks nicht ermöglichen und in an sich bekannter Weise einkassiert werden.
Da die Einleitung der Inbetriebsetzung nur von dem stets genügenden Druck des Benutzers auf den Druckhebel abhängig, dagegen unabhängig ist von der selbsttätigen Bewegung empfindlicher Teile durch das Übergewicht des Geldstücks, wird gegenüber bekannten Selbstkassierern für Fernrohre, bei denen die Bewegung solcher Teile durch die Fall- oder Gewichtswirkung des Geldstücks erst die Bewegung des vom Benutzer zu bedienenden Organs ermöglicht, eine absolute Betriebssicherheit erzielt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des neuen Automaten veranschaulicht.
Fig. ι zeigt denselben von oben,
Fig. 2 von der Seite in Außerbetriebsstellung,
Fig. 3 von der Seite in Betriebsstellung, wobei der Übersichtlichkeit wegen von dem Uhrwerk nur die Aufzugsfederachse und die Unruhe dargestellt ist;
Fig. 4 zeigt das Antriebshebelwerk und dessen Schaltklinke von vorn, und die
Fig. 5 und 6 lassen eine Gesamtansicht des Automatenfernrohres von der Seite bzw: von vorn erkennen.
Das durch den Einwurf ι eingeworfene Geldstück 2 wird durch die Scheide 3 vor ein mit der Minutenwelle 4 eines Uhrwerks 5 fest verbundenes Zahnrad 6 geführt und durch einen Riegel 7 gehalten, der um einen Zapfen 8 schwingbar ist und unter der Einwirkung einer Feder 9 mit einem Vorsprung 10 in die Scheide 3 eingreift. Um ein Lager 11 (Fig. 4) an der einen Gehäusewand 12 ist ein durch einen Schlitz 13 der anderen Gehäusewand 12' greifender, von außen zu bedienender Hebel 14 schwingbar, der durch eine Feder 15 ständig aufwärts gedrückt wird. An den Hebel 14 ist eine Klinke 16 angelenkt, welche beim Niederdrücken des Hebels 14 entgegen der Wirkung einer Feder 17 mit einer vorderen Schrägfläche 18 an dem Geldstück 2 abgleitet und auf einen der Zähne 18 des Zahnrades 6 trifft. Eine seitliche Schrägfläche 19 der Klinke 16 kann den Schwingriegel 7 auswärts drücken, so daß das dann nicht mehr durch den Riegelansatz 10 getragene Geldstück in den Sammelbehälter einfallen kann.
Ist kein Geldstück eingeworfen worden, so bleibt das Niederdrücken des Hebels 14 ohne Einfluß auf das Triebwerk, weil in diesem Fall die Klinke 16 durch die Feder 17 außerhalb des Bewegungsbereichs der Zähne 18 des im folgenden als Minutenrad bezeichneten Zahnrades 6 gehalten wird. Bei eingeworfenem Geldstück wird das Zahnrad 6 dagegen durch das Niederdrücken der Klinke 16 fortgeschaltet, und gegen das Ende des Fortschaltens wird dem Geldstück seine Unterlage 10 entzogen, worauf die Klinke 16 wieder auswärts schwingt.
Die Zähne 18 des Minutenrades haben die Aufgabe, die während der Nichtbenutzung des Fernrohres aufgerichtete und den Durchblick verhindernde Blendenklappe 22 beim Niederdrücken des Handhebels 14 umzulegen und wie eine bekannte, dem gleichen Zweck dienende Schlitzscheibe die Zeitdauer des Umlegens der Blendenklappe zu bestimmen. Zu diesem Zweck besitzen die Zähne 18 zur Minutenwelle 4 konzentrische Kronen 23 und radiale Flanken 24. Die Verschlußklappe 22 ist um eine oberhalb des Minutenrades 6 angeordnete wagerechte Achse 25 schwenkbar und wird durch eine Feder 26 (Fig. 1) mit einem unteren Ansatz 27 gegen die Zahnflanke 24 eines oben liegenden Zahnes oder gegen einen besonderen Anschlag gedrückt und in senkrechter Stellung gehalten. Wird das Zahnrad 6 durch das Niederdrücken der Klinke 16 weitergeschaltet, so wird der Klappenansatz 27 durch die Zahnflanke 24 seitwärts geschwenkt und die Klappe 22 wagerecht umgelegt. Das Uhrwerk 5 wird, wie bei ähnliehen Einrichtungen bekannt, durch das Umlegen der Blendenklappe in Gang und durch das Aufrichten derselben außer Betrieb gesetzt. Im Bewegungsbereich der Klappe 22 hefindet sich in bekannter Weise ein zweckmäßig an die Minutenachse 4 angelenkter Hebel 28, der durch eine Feder 29 ständig aufwärts gedrückt, und dessen Aufwärtsbewegung durch einen Anschlagstift 30 begrenzt wird, den er mit einem hakenförmigen Teil 31 untergreifen kann. Der Teil 31 trägt eine wagerechte Bandfeder 32, welche bei der Aufwärtsbewegung des Hebels 28 gegen den Umfang der Unruhe 33 gedrückt wird und deren Bewegung verhindert. Bei ihrem Umlegen trifft die Klappe 22 auf den Hebel 28 und drückt denselben unter Überwindung der Kraft der Feder 29 so weit nieder, daß die Bandfeder 32 die Unruhe 33 freigibt und diese unter dem Einfluß der Uhrfeder 34 unbehindert ausschwingen kann. Das so in Betrieb gesetzte Uhrwerk 5 versetzt nun das Minutenrad 6 in Drehung, solange eine Zahnkrone 23 unter dem Klappenansatz 27 weggleitet. Verläßt die Zahnkrone den Klappenansatz, so legt sich dieser unter dem Einfluß der Feder 26 unter gleichzeitigem Aufrichten der Klappe 22 gegen die Flanke 24 des nächstfolgenden Zahnes 18 bzw. gegen ihren Anschlag. Infolge des Hochstellens der Klappe 22 wird auch der Hebel 28 durch die Feder 29 wieder aufgerichtet und die Bandfeder 32 wieder gegen die Unruhe 33 gedrückt, das Uhrwerk also abgestellt. Wie ersichtlich, kann die Zeitdauer der Benutzung ähnlich wie bei einer bekannten derartigen Einrichtung durch entsprechende Bemessung der Länge des Kronenteils geregelt werden, der durch das Uhrwerk unter dem Klappenansatz 27 weggeschoben wird.
Wie in ähnlicher Ausführungsform bekannt, ist auf der Uhrfederachse 35 ein Hebel 36 befestigt, der beim Ablauf der Uhrfeder 34 angehoben wird und durch das Niederdrücken des Handhebels 14 vermittels einer an der Schaltklinke 16 sitzenden Stange 37 in seine Anfangslage zurückgeführt werden kann, wodurch bei jedesmaliger Inbetriebsetzung des Apparats ein selbsttätiges Aufziehen des Uhrwerks erfolgt. Der Hebel 36 ist so lang, daß er von der Druckstange 37 nur getroffen werden kann, wenn diese samt der Klinke 16 durch ein eingeworfenes Geldstück dem Minutenrad genähert wird. Ist das Geldstück durchgefallen, so wird die Klinke 16 samt der Stange 37 durch die Klinkenfeder 17 auswärts gedrückt, so daß auch durch Nichtloslassen des Handhebels 14 der Gang des Uhrwerks nicht aufgehalten und die Zeitdauer des Durchsehens nicht beliebig verlängert werden kann, iao
Zur Kontrollierung der Anzahl der eingeworfenen Geldstücke kann auf die Minutenwelle ein weiteres Zahnrad 38 gesetzt werden, welches in das Antriebsrad 39 eines für Selbstkassierer bekannten Zählwerks 40 eingreift.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Selbstkassierendes Fernrohr, bei welchem nach dem Einwerfen des Geldstücks durch vom Benutzer zu bewegende Teile die Uhrwerkfeder gespannt und der Ablauf des Uhrwerks freigegeben, sowie die Blende geöffnet wird, dadurch gekennzeich-. net, daß eine Schaltklinke (16) angeordnet ist, die bei ihrem Niederdrücken von außen her vermittels des Randes des eingeworfenen Geldstücks mit einem die Blendenklappe (22) beeinflussenden Zahnrad (6) in Eingriff gebracht und in Eingriff gehalten wird, bis dieses die Blendenklappe (22) umgelegt hat, worauf die Klinke (16) dem Geldstück seine Auflage (10) entzieht und dann unabhängig vom Loslassen des Bedienungsorgans (14) durch Federwirkung (17) in seine Anfangslage zurückgeführt wird.
  2. 2. Fernrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Druckstange (14) angelenkte Schaltklinke (16) seitlich eine Schrägfläche (19) besitzt, welche beim Niedergang den wagerecht schwingbaren Geldauflageriegel (7,10) zwecks Einkassierens des Geldstücks seitwärts schwenkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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