DE2720788C2 - Keilverankerung für Spannstähle - Google Patents
Keilverankerung für SpannstähleInfo
- Publication number
- DE2720788C2 DE2720788C2 DE19772720788 DE2720788A DE2720788C2 DE 2720788 C2 DE2720788 C2 DE 2720788C2 DE 19772720788 DE19772720788 DE 19772720788 DE 2720788 A DE2720788 A DE 2720788A DE 2720788 C2 DE2720788 C2 DE 2720788C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wedge
- wedges
- anchor plate
- length
- ring segment
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 title claims description 16
- 239000010959 steel Substances 0.000 title claims description 16
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 claims description 10
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 claims 1
- 210000002435 tendon Anatomy 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000002028 premature Effects 0.000 description 1
- 230000008961 swelling Effects 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/08—Members specially adapted to be used in prestressed constructions
- E04C5/12—Anchoring devices
- E04C5/122—Anchoring devices the tensile members are anchored by wedge-action
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Reinforcement Elements For Buildings (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Keilverankerung für Spannstähle rm~h dem Oberbegriff des Patentan-
Eine derartige bekannte Keilverankerung (DE-OS 24 40 587) ist so ausgebildet, daß jede öffnung in einer
Ankerplatte für die Aufnahme von Ringsegmentkeilen einen konischen Bereich und einen sich daran
anschließenden zylindrischen Bereich aufweist. Die Tiefe jeder Öffnung und die Länge der in dieser öffnung
einzubringenden Ringsegmentkeile sind zueinander so abgestimmt, daß sich das vordere Ende der Keile in den
zylindrischen Teil der Öffnung hineinstreckt. Dabei ragt das dünnere E"dc der Keile mindestens 5% des
Seildurcbmessers in den zylindrischen Teil der öffnung hinein. Dies bedeutet, daß nur etwi, 2% der Keillänge in
den zylindrischen Teil hineinragt, da die Länge der Ringsegmentkeile üblicherweise unbefähr das 2,5fache
des Drahtdurchmessers beträgt.
Zwar wird mit dieser Verankerungsanordnung versucht, die Belastbarkeit, nämlich gegen Scherbelastungen,
gegenüber bekannten Keilverankerungen zu verbessern, in denen sich das vordere enge Ende der
Klemmeinrichtung nicht über das vordere enge Ende des konischen Teils der öffnung in der Tragplatte
hinaus erstreckt, aber im Hinblick auf den erforderlichen zusätzlichen Aufwand bei Herstellung der
Verankerung ist der beschrittene Weg ungünstig, da Bohrungen in der Tragplatte, herzustellen sind die außer
dem konischen Teil einen zylindrischen Teil aufweisen.
Unter Schwellbelastungen, z. B. durch Verkehrslaiten,
ergibt sich bei Keilverankerungen im Übertragungsbereich eine unterschiedliche Dehnung des
Spannstahls und der Keile. Diese Dehnungsunterschiede bewirken, daß die Keile und Spannstähle aneinander
reiben. Die Dehnungsunterschiede sind unmittelbar am Eintritt des Spannstahls in den Rundkeil, wo der
Spannstahl bzw. die Litze noch durch die volle Spannkraft beansprucht wird, am größten. Durch die
Dehnungsuntersrhiede bildet sich Reibmartensii, der zum vorzeitigen Bruch des Spannstahls bzw. der Litze
führt.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrun-
de, die Belastbarkeit der Keilverankerung der genannten Art dadurch zu verbessern, daß die durch
Dehnungsunterschiede zwischen den Keilen und den Spannstählen bei Schwellbelastung verursachte Reibung
herabgesetzt wird, wobei die Keilverankerung fertigungsgünstig herstellbar sein soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs angegebenen
Merkmalen gelöst.
Durch die Kragarmwirkung der verhältnismäßig langen freien Endteile der Keile entziehen sich die
Endteile der Keile der vollen Klemmkraft. Die Klemmkraft und damit die Eingriffstiefe der Zähne
wächst allmählich an, bis sie am Eintritt der Keile in den Ankerkörper den vollen Wert erreicht hat. An diesem
Punkt ist jedoch schon ein Teil der Spannkraft vom Spannstahl in den Rundkeil übertragen worden, so daß
der Spannstahl an der Stelle mit der größten Eingriffsverletzung nur noch mit einem Teil der
Spannkraft beansprucht wird. Da der Rundkeil im Eintragungsbereich nicht durch den Ankerkörper, also
die Ankerolatte oder die Verankerungshülse, behindert
ist, kann der Rundkeil die durch die Schweübelastung
hervorgerufenen Dehnungsschwankungen im Spannstahl mitmachen. Damit wird die Reibung zwischen
Spannstahl und Rundkeil weitgehend vermieden. Da die freien Enden der Ringsegmentkeile aus der Ankerplatte
herausragen, is nur eine einfache konische Bohrung erforderlich.
Ein Ausführungsbeispiel einer Keilverankerung nach der Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung
näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die Keilverankerung im Längsschnitt und
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1.
In F ι g. 1 und 2 ist die Verankerung eines Spannstahls in Gestalt einer Spanndrahthtze 1 mittels eines Satzes
von drei Ringsegmentkeilen 2 gezeigt, die zusammen einen Rundkeil bilden. Der Rundkeil ist in einer
konischen Bohrung 6 einer als Ankerkörper dienenden Ankerplatte 3 aufgenommen, wobei der Rundkeil länger
ist als die Ankerplatte 3 dick ist. Der dünne Endteil 5 des Rundkeils ist daher nicht durch die Ankerplatte 3
gehalten und kann sich frei bewegen. Infolgedessen kann der Rundkeil im Bereich seines Endteils 5 den
Dehnungsschwank ingen in der Litze 1 folgen. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel beträgt die Länge des
Endteils 5 etwa 20% der Länge des Rundkeils. Es genügt jedoch, wenn die Länge des Endteils mindestens etwa
10% der Keillänge ausmacht.
Die Keillänge wird durch die erforderliche Klemmlänge
zur Verankerung der Litze 1 bestimmt. Im allgemeinen wird die Dicke der Ankerplatte durch die
Keillänge bestimmt. Bei der Verankerung gemäß F i g. 1 und 2 kann die Ankerplatte 3 dünner ausgeführt werden.
Dies kommt bei kleinen Spanngliedern besonders zur Geltung, die überwiegend in kurzen Längen verwendet
werden. Dadurch ist der Anteil der Verankerung an den Gesamtkosten des Spanngliedes verhältnismäßig groß
und somit ist die mögliche Einsparung bei Verwendung einer dünneren Ankerplatte bedeutend.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Keilverankerung für Spannstähle, wie Spanndrähte oder Spanndrahtlitzen, bei der ein Spannstahl durch an der Wand einer konischen Bohrung einer Ankerplatte anliegende Ringsegmentkeile gehalten ist, deren Innenseiten mit einer den Eingriff mit dem Spannstahl verbessernden Profilierung versehen sind, und bei der dünne Endteile der Ringsegmentkeile nicht an der Wand der Bohrung anliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die dünnen Endteile der Ringsegmentkeile (2) auf einer Länge von mindestens 10% der Keillänge, die größer ist als die Dicke der Ankerplatte (3), aus der Ankerplatte (3) herausragen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772720788 DE2720788C2 (de) | 1977-05-09 | 1977-05-09 | Keilverankerung für Spannstähle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772720788 DE2720788C2 (de) | 1977-05-09 | 1977-05-09 | Keilverankerung für Spannstähle |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2720788A1 DE2720788A1 (de) | 1978-11-23 |
| DE2720788C2 true DE2720788C2 (de) | 1981-09-17 |
Family
ID=6008432
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772720788 Expired DE2720788C2 (de) | 1977-05-09 | 1977-05-09 | Keilverankerung für Spannstähle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2720788C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3438355A1 (de) * | 1984-10-19 | 1986-04-24 | Philipp Holzmann Ag, 6000 Frankfurt | Keilverankerung fuer spanndrahtlitzen |
| CN100434636C (zh) * | 2006-12-20 | 2008-11-19 | 北京城建集团有限公司 | 钢绞线牵引器 |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1808293A1 (de) * | 1968-11-12 | 1970-11-26 | Dyckerhoff & Widmann Ag | Vorrichtung zur Verankerung von Spanngliedern in Bauteilen aus Spannbeton |
| GB1478308A (en) * | 1973-08-23 | 1977-06-29 | Ccl Systems Ltd | Anchorage assembly for use in the prestressing of concrete structures |
-
1977
- 1977-05-09 DE DE19772720788 patent/DE2720788C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2720788A1 (de) | 1978-11-23 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2700378A1 (de) | Verankerung eines drahtbuendels in einem ankerkopf | |
| DE3207957C2 (de) | Verfahren zum Erzeugen einer Ausbauchung an einer Litze aus Stahldrähten zu ihrer Verankerung in Bauteilen aus Beton sowie Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens | |
| DE1609718B1 (de) | Vorrichtung zum Spannen und Verankern eines buendelartigen Spanngliedes | |
| DE2440587B2 (de) | Verankerungsvorrichtung fuer spannbetonbauteile | |
| DE2533452C3 (de) | Stabförmiges Spannglied für Spannbetonkonstruktionen | |
| DE2720788C2 (de) | Keilverankerung für Spannstähle | |
| DE3722062C2 (de) | ||
| DE1583803B1 (de) | AEussere Verspannungsvorrichtung fuer Gesteinsanker | |
| DE2537649C3 (de) | Vorrichtung zur Verankerung eines Spannstabes für Spannbeton | |
| DE2264971A1 (de) | Verfahren zum verbinden der enden von weblitzen bzw. federankern mit elastischen zugkordel bei einer jacquardmaschinen | |
| EP0350454B1 (de) | Verfahren zum Herstellen eines im Erdreich verankerbaren Zugorganes | |
| DE2440586A1 (de) | Verankerungsanordnung zur verwendung beim vorspannen von betonbauten | |
| AT166309B (de) | Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Vorspannung in Betonarmierungen | |
| DE1918378A1 (de) | Bewehrungsbuendel fuer Beton,insbesondere vorgespannten Beton | |
| DE3045007A1 (de) | Vorrichtung zur verankerung einer vorgespannten bewehrung mittels keilen | |
| DE2704818C3 (de) | Verankerung eines Bündelspannglieds für Spannbeton | |
| DE1906571B2 (de) | Verankerungsvorrichtung für stab-, draht- oder seilförmige Bewehrungselemente, insbesondere für Vorspannglieder | |
| AT386444B (de) | Ringkeil zum festlegen von spanngliedern in einem anker | |
| AT222320B (de) | Verfahren zur Verankerung von Drahtbündeln in Spannbetonkonstruktionen | |
| AT235535B (de) | Ankerkopf für Vorspannglieder von Baukörpern aus Beton oder andern Massen | |
| DE1484332C3 (de) | Vorrichtung zum Vorspannen und Ver ankern eines Drahtbundeis fur Spann betonbauteil mit nachtraglichem Verbund | |
| DE2404780C3 (de) | Keilverankerung für bundeiförmige Spannglieder | |
| DE977020C (de) | Verfahren zum Spannen und Verankern von Spanndrahtbuendeln fuer eine Tragkonstruktion aus erhaertetem Beton | |
| DE1583803C (de) | Äußere Verspannungsvorrichtung für Gesteinsanker | |
| DE1006603B (de) | Vergossener Spannkopf zum Verankern von Spanngliedern, vorzugsweise fuer Spannbeton |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |