DE2719267C2 - Sicherheitsgurtaufrollvorrichtung - Google Patents
SicherheitsgurtaufrollvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Hauptanspruchs angegebenen
Gattung.
Derartige Vorrichtungen sind bekannt. Sie dienen dazu, das Gurtband des zugehörigen Sicherheitsgurtes,
wenn dieser nicht angelegt ist, geschützt und derart geordnet zu halten, daß der Sicherheitsgurt jederzeit
sofort angelegt werden kann. Dabei wird das Gurtband entgegen der Wirkung einer Federkraft abgezogen,
welche bei Abnahme des Sicherheitsgurtes das Wiederaufrollen des Gurtbandes bewirkt. Es ist eine Blockierung
des Gurtbandabzuges bei bestimmten Fahrzeugverzögerungen bzw. -beschleunigungen vorgesehen.
Das Gurtband ist mit einem Ende an der Wickelwelle befestigt. Diese ist an einem Ende mit einer die
erwähnte Federkraft hervorbringenden Spiralfeder verbunden, während am anderen Ende eine Einrichtung
für die erwähnte fahrzeugsensitive Gurtbandblockierung in Abzugsrichtung vorgesehen ist, welche bei einer
bestimmten Fahrzeugverzögerung bzw. -beschleunigung von beispielsweise 0,4 g die Wickelwelle blockiert
Bei der bekannten Vorrichtung (DE-OS 21 28 741) ist das zur Wickelwelle koaxiale Zahnrad mit Stirnseitenverzahnung
auf einem glatten Lagerzapfen an der Wickelwelle unverdrehbar aber axial beweglich geführt
Zwischen Zahnrad und Wickelwelle ist eine Druckfeder vorgesehen, welche das Zahnrad auf dem Lagerzapfen
in eine solche axiale Ruhestellung belastet in welcher sich das Zahnrad mit der Stirnseitenverzahnung außer
to Eingriff mit der zugehörigen gehäusefesten Verzahnung befindet.
Es ist eine schräge Umfangsverzahnung am Zahnrad zusätzlich zu der Stirnseitenverzahnung, eine Klinke
und ein Trägheitskörper vorgesehen, wobei der Trägheitskörper mit der Klinke und diese mit der
Umfangsverzahnung des Zahnrades zusammenwirkt Bei einer bestimmten Fahrzeugverzögerung bzw.
-beschleunigung von beispielsweise 0,4 g bewegt der Trägheitskörper die Klinke in Eingriff mit der schrägen
Umfangsverzahnung des Zahnrades, so daß sich bei Zug am Gurtband die erforderliche Axialverschiebung
zwischen Wickelwelle und Zahnrad ergibt.
Wegen der axialen Beweglichkeit des Zahnrades ist bei diesen bekannten Vorrichtungen für eine zuverlässige
Wirkungsweise eine Anordnung mit bestimmter Orientierung, also in bestimmter Lage im zugehörigen
Kraftfahrzeug, erforderlich, und zwar abgesehen von derjenigen des Trägheitskörpers bei Vorrichtungen mit
fahrzeugsensitiver Gurtbandblockierung in Abzugsrichtung. Darüber hinaus hängt die Wirkungsweise,
insbesondere auch die Ansprechempfindlichkeit, von derjenigen Richtung ab, in welcher das zugehörige
Kraftfahrzeug verzögert bzw. beschleunigt wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Hauptanspruchs
angegebenen Gattung so zu verbessern, daß sie unabhängig von der Einbaulage im jeweiligen Kraftfahrzeug
und von der Richtung der jeweiligen Kraftfahrzeugverzögerung bzw. -beschleunigung stets
zuverlässig funktioniert.
Diese Aufgabe ist durch die im kennzeichnenden Teil des Hduptanspruchs angegebenen Merkmale gelöst.
Nachstehend sind Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen
Vorrichtung anhand der Zeichnungen beschrieben. Darin zeigt schematisch
Fi g. 1 den Längsschnitt durch das mit dem Zahnrad
versehenen Ende der Wickelwelle einer ersten Ausführungsform;
Fig.2 eine Variante der Ausführungsform nach r>() Fig. 1 in derselben Schnittansicht;
F i g. 3 eine zweite Ausführungsform in der Schnittansicht gemäß Fig. 1;und
Fig.4 bis 6 jeweils eine weitere Variante der
Ausführungsform nach Fig. 1 in derselben Schnittan-5)
sieht bzw. in teilweiser Seitenansicht gemäß Pfeil B in Fig. 4 bzw. in teilweiser Draufsicht gemäß Pfeil A in
Fig. 5, wobei eine bandsensitive Gurtbandblockierung in Abzugsrichtung vorgesehen ist.
Die Vorrichtung weist ein Gehäuse 1 auf, in welchem eine Wickelwelle 2 drehbar gelagert ist.
Auf der rechten Gehäuseseite am Ende der Wickelwelle 2 ist gemäß F i g. 1 bis 4 ein Zahnrad 3 mit
einer Slirnseitenverzahnung 4 vorgesehen, welches innerhalb eines nicht dargestellten, mit dem Gehäuse 1
br> verschraubten Deckels angeordnet ist. Das Zahnrad 3
ist im Schwerpunkt kugelgelenkartig an der Wickelwelle 2 gelagert und wirkt mit der Stirnseitenverzahnung 4
mit einer gehäusefesten Verzahnung 5 zusammen.
Zwischen Wickelwelle 2 und Zahnrad 3 ist eine Druckfeder 6 angeordnet, welche das Zahnrad 3 in
Ruhestellung belastet, in welcher die Stirnseitenverzahnung 4 sich außer Eingriff mit der gehäusefesten
Verzahnung 5 befindet. Die Wicke.lwelle 2 greift mit
einem zu ihrer Längsachse 7 koaxialen Kranz von Axialvorsprüngen 8 in das Zahnrad 3 ein, und zwar in
einen entsprechenden Kranz von Axialbohrungen 9 desselben.
Unterhalb des Zahnrades 3 sind eine in Richtung des Pfeiles 10 bewegliche Winke 11 und eine als
Trägheitskörper wirkende Kugel 12 vorgesehen, welche zur Bewegung der Klinke 11 in Richtung des Pfeiles 10
dient, so daß die Klinke 11 mit einer zahnförmigen Spitze 13 in Eingriff mit einer Umfangsverzahnung 14
kommt.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 1 und 2 ist die Umfangsverzahnung 14 am Zahnrad 3 vorgesehen. Die
Spitze 13 der Klinke 11 und/oder die L'mfangsverzahnung
14 des Zahnrades 3 sind derart schräg ausgebildet, daß bei gegenseitigem Eingriff das Zahnrad 3 in
Richtung des Pfeiles 15 die mit dem der Klinke 11 benachbarten Teil der Stirnseitenverzahnung 4 seitlich
in Eingriff mit der gehäusefesten Verzahnung 5 verschwenkt wird. Die gehäusefeste Verzahnung 5
braucht daher nur neben der Klinke 11 vorgesehen zu sein, beispielsweise in Form eines zur Längsachse 7 der
Wickelwelle 2 konzentrischen, halbkreisförmigen Verzahnungssegments.
Das Zahnrad 3 ist bei der Ausführungsform nach JO Fig. 1 und 2 auf einem Kugelkopf 16 gelagert, welcher
an einem mittleren, axialen Fortsatz 17 der Wickelwelle 2 vorgesehen ist. Gemäß F i g. 1 ist der Kugelkopf 16 am
freien Ende des axialen Fortsatzes 17 ausgebildet und in einer entsprechenden Kugelkalotte 18 des Zahnrades 3 S3
aufgenommen. Die Druckfeder 6 stützt sich einerseits an einer Schulter der Wickelwelle 2 und andererseits an
dem der Wickelwelle 2 zugewandten Boden einer Ringnut 19 des Zahnrades 3 ab, in welche die
Druckfeder 6 ragt. 4u
Die Variante nach F i g. 2 unterscheidet sich lediglich dadurch von der Ausführungsform nach Fig. 1, daß der
Kugelkopf 16 nur halbsphärisch ausgebildet und zwischen einem Abschnitt 17' größeren Durchmessers
und einem Abschnitt 17" kleineren Durchmessers des v, axialen Fortsatzes 17 vorgesehen ist, und daß die
Druckfeder 6 auf der der Wickelwelle 2 abgewandten Seite am Zahnrad 3 anliegt, um das Zahnrad 3 mit einer
halbkugeligen Ausnehmung 20 gegen den Kugelkopf 16 zu drücken. Die Druckfeder 6 stützt sich mit dem dem
Zahnrad 3 abgewandten Ende an einem Ring 21 ab, welcher am freien Ende des axialen Fortsatzes 17 bzw.
des Abschnittes 17" verminderten Durchmessers desselben vorgesehen ist.
Die fahrzeugsensitive Wirkungsweise wird durch die r>5
Kugel 12 und die Klinke 11 vermittelt, welche mit der Umfangsverzahnung 14 des Zahnrades 3 zusammenwirkt.
Die Variante nach F i g. 4 bis 6 unterscheidet sich nur dadurch von der Ausführungsform nach F i g. 1, daß eine wi
bandsensitive Gurtbandblockierung in Abzugsrichtung zusätzlich zur fahrzeugsensitiven Gurtbandblockierung
in Abzugsrichtung vorgesehen ist. Zur Erzielung der bandsensitiven Wirkungsweise sind an einer Umfangsstelle
des Zahnrades 3 radial beweglich angeordnete ινΊ
Trägheitskörper 26 vorgesehen, welche mit einem koaxialen Kranz von Steuerflächen 27 am Gehäuse 1
zusammenwirken, um das Zahnrad 3 bei einer bestimmten Drehbeschleunigung der Wickelwelle 2 und
des davon über die Axia.'vorsprünge 8 mitgenommenen Zahnrades 3 seitlich um den Kugelkopf 16 zu
verschwenken, so daß die Stirnseitenverzahnung 4 mit der gehäusefesten Verzahnung 5 in Eingriff kommt Die
Trägheitskörper 26 sind durch Federn 28 radial nach innen belastet
Wenn die gehäusefeste Verzahnung 5 nur als ein Segment neben der Klinke 11 vorgesehen ist, dann sind
die Steuerflächen 27 am Gehäuse 1 nur in dem Segment anzuordnen, das der gehäusefesten Verzahnung 5
diametral gegenüberliegt, so daß bei Bewegung der Trägheitskörper 26 am Zahnrad 3 radial nach außen bei
einer bestimmten Drehbeschleunigung des Zahnrads 3 die an den Steuerflächen 27 des Gehäuses 1 zur Anlage
Kommenden Trägheitskörper 26 des Zahnrads 3 letzteres in Richtung des Pfeiles 15 seitlich verschwenken,
um des mit der Stirnseitenverzahnung 4 in Eingriff mit dem Segment der gehäusefesten Verzahnung 5 zu
bringen.
Bei der Ausführungsform nach Fig.3 ist ein zum
Zahnrad 3 koaxiales Steuerrad 22 vorgesehen, welches eine vom Zahnrad 3 getrennte Umfangsverzahnung 14
trägt, mit welcher die von der Kugel 12 betätigbare Klinke 11 zusammenwirkt. Um zusätzlich zu oder sta:t
dieser fahrzeugsensitiven Wirkungsweise eine bandsensitive Funktionsweise zu erzielen, ist das Steuerrad 22
als Trägheitsrad ausgebildet. Das Steuerrad 22 ist auf einem mittleren, axialen Fortsatz 17 der Wickelwelle 2
drehbar gelagert und weist den halbsphärischen Kugelkopf 16 an dem der Wickelwelle 2 benachbarten
Ende einer Nabe 23 auf. Auf dem Kugelkopf 16 ist das Zahnrad 3 mit der entsprechend halbkugeligen Ausnehmung
20 im Schwerpunkt allseits verschwenkbar gelagert. Die an Schultern der Wickelwelle 2 und des
Zahnrades 3 anliegende Druckfeder 6 hält das Zahnrad 3 mit der Ausnehmung 20 in Anlage am Kugelkopf 16.
Das Zahnrad 3 wirkt wiederum mit seiner Stirnseitenverzahnung 4 mit der gehäusefesten Verzahnung 5
zusammen, welche entlang eines geschlossenen, zur Längsachse 7 der Wickelwelle 2 konzentrischen Kreises
verläuft. An einer Umfangsstelle liegen Zahnrad 3 und Steuerrad 22 über solche Zahnflanken 24 aneinander,
daß das Zahnrad 3 bei einer Relativdrehung gegenüber dein Steuerrad 22, mitgenommen von der sich in
Gurtbandabzugsrichtung drehenden Wickelwelle 2 über die Axialvorsprünge 8, in Richtung des Pfeiles 25 seitlich
verschwenkt wird, so daß die Stirnseitenverzahnung 4 in Eingriff mit der gehäusefesten Verzahnung 5 kommt.
Aus vorstehendem ergibt sich, daß die Stirnseitenverzahnung 4 nur im Bereich der Zahnflanken 24
vorgesehen zu werden braucht. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist die Umfangsverzahnung 14 als
Geradverzahnung und die Spitze 13 der Klinke 11 gerade ausgebildet.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung, welche entweder fahrzeug- oder bandsensitiv· oder aber sowohl fahrzeugals
auch bandsensitiv ausgebildet sein kann, funktioniert folgendermaßen.
Bei fahrzeugsensitiver Wirkungsweise bewegt sich die Kugel 12 bei einer Fahrzeugverzögerung bzw.
-beschleunigung von beispielsweise 0,4 g aus der zeichnerisch wiedergegebenen Ruhestellung, so daß die
aufliegende Klinke 11 in Richtung des Pfeiles 10 nach oben verschwenkt und mit der Spitze 13 in die
Umfangsverzahnung 14 eingreift. Dies hat zur Folge, daß bei einem geringfügigen Zug am Gurtband und
entsprechender Drehung der Wickelwelle 2 in Gurt-
bandabzugsrichtung, wobei das Zahnrad 3 über die Axialvorsprünge 8 mitgenommen wird, das Zahnrad 3
aus der in Fig. 1 bis 3 wiedergegebenen Ruhestellung in Richtung des Pfeiles 15 bzw. 25 seitlich auf dem
Kugelkopf 16 verschwenkt, und zwar aufgrund der entsprechenden schrägen Ausbildung der Spitze 13 der
Klinke 11 und/oder der Umfangsverzahnung 14 des Zahnrades 3 bei der Ausführungsform nach F i g. 1 und 2
bzw. aufgrund der entsprechenden Ausgestaltung der Zahnflanken 24 am Steuerrad 22 und am Zahnrad 3 der
Ausführungsform nach Fig. 3. Das Zahnrad 3 kommt
mit seiner Stirnseitenverzahnung 4 in Eingriff mit der gehäusefesten Verzahnung 5, so daß die Wickelwelle 2
gegen Drehung gesperrt und die Gurtbandblockierung in Abzugsrichtung gewährleistet ist.
Bei bandsensitiver Wirkungsweise bewegen sich bei der Ausführungsform nach Fig.4 bis 6 die radial
angeordneten und radial nach innen federbelasteten Trägheitskörper 26 am Zahnrad 3 bei einer bestimmten
Bandabzugsbeschleunigung von beispielsweise 1 g nach außen, um an den am Gehäuse 1 vorgesehenen
Steuerflächen 27 zur Anlage zu kommen, so daß das Zahnrad 3 aus der Ruhestellung analog F i g. 1 auf dem
Kugelkopf 16 seitlich verschwenkt und mit der Stirnseitenverzahnung 4 in die gehäusefeste Verzahnung
5 eingreift, wie F i g. 4 zeigt. Die Wickelwelle 2 ist dann gegen Drehung gesperrt und jeglicher Gurtbandabzug
blockiert.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 3 findet dagegen bei der besagten Bandabzugsbeschleunigung von
beispielsweise I g eine Relativdrehung zwischen Steuerrad 22 und Zahnrad 3 statt, und zwar bleibt das
Steuerrad 22 aufgrund seiner Trägheit gegenüber dem von der Wickelwelle 2 in Gurtbandabzugsrichtung
mitgenommenen Zahnrad 3 zurück. Die besagte
ίο Relativdrehung hat aufgrund der Zahnflanken 24 genau
dasselbe seitliche Verschwenken des Zahnrades 3 in Richtung des Pfeiles 25 aus der Ruhestellung gemäß
Fig. 3 zur Folge, wie bei der oben geschilderten, fahrzeugsensitiven Wirkungsweise.
Die für eine bandsensitive Funktionsweise bei der Äusführungsform nach Fig. 1 und 2 am Zahnrad 3
vorzusehenden Trägheitskörper und die am Gehäuse 1 anzubringenden Steuerflächen, an welchen die Trägheitskörper
bei einer bestimmten Drehbeschleunigung der Wickelwelle 2 und des davon mitgenommenen
Zahnrades 3 zur Anlage kommen, um das Zahnrad 3 auf dem Kugelkopf 16 seitlich zu verschwenken, sind in
F i g. 1 und 2 nicht dargestellt, jedoch ergeben sich Anordnung und Funktionsweise aus Fig. 4 bis 6 und
deren obiger Schilderung.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Aufrollen des Gurtbandes von Sicherheitsgurten, inbesondere für Kraftfahrzeuge,
mit fahrzeugsensitiver Gurtbandblockierung in Abzugsrichtung, wobei eine in einem Gehäuse drehbar
gelagerte Wickelwelle und zur Blockierung der Wickelwelle ein zur Wickelwelle koaxiales Zahnrad
vorgesehen sind, welches eine Stirnseitenverzahnung aufweist und gegenüber der Wickelwelle
unverdrehbar mit dieser derart axial gegen eine Rücksteilkraft beweglich verbunden ist, daß bei
Bewegung einer Klinke durch einen Trägheitskörper in eine zusätzliche Umfangsverzahnung des
Zahnrades das Zahnrad mit der Stirnseitenverzahnung in Eingriff mit einer gehäusefesten Verzahnung
kommt, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnrad (3) an der Wickelwelle (2) in seinem
Schwerpunkt kugelgelenkartig gelagert ist und durch den Eingriff der Klinke (11) bzw. durch die
Drehbeschleunigung der Wickelwelle (2) seitlich in Eingriff mit der gehäusefesten Verzahnung (5)
verschwenkbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze (13) der Klinke (II)
und/oder in bekannter Weise die Umfangsverzahnung (14) derart schräg ausgebildet sind, daß bei
gegenseitigem hingriff das Zahnrad (3) seitlich verschwenkt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gehäusefeste Verzahnung (5) nur
neben der Klinke (11) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch radial beweglich
angeordnete, radial nach innen federbelastete Trägheitskörper (26) am Zahnrad (3) und durch
Steuerflächen (27) am Gehäuse (1) für die Trägheitskörper (26) zum seitlichen Verschwenken des
Zahnrades (3) bei einer bestimmten Drehbeschleunigung der Wickelwelle (2) und des Zahnrades (3).
5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnrad
(3) auf einem Kugelkopf (16) an einem mittleren, axialen Fortsatz (17) der Wickelwelle (2) gelagert ist.
Priority Applications (1)
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| DE19772719267 DE2719267C2 (de) | 1977-04-29 | 1977-04-29 | Sicherheitsgurtaufrollvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772719267 DE2719267C2 (de) | 1977-04-29 | 1977-04-29 | Sicherheitsgurtaufrollvorrichtung |
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| DE2719267A1 DE2719267A1 (de) | 1978-11-02 |
| DE2719267C2 true DE2719267C2 (de) | 1982-02-18 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
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Families Citing this family (2)
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| SE449722B (sv) * | 1980-06-02 | 1987-05-18 | Takata Kojyo Co | Nodfallslasande upprullningsdon for fordonssekerhetsbelte |
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|---|---|---|---|---|
| SE351368B (de) * | 1970-06-10 | 1972-11-27 | Graenges Essem Ab | |
| GB1366190A (en) * | 1971-11-09 | 1974-09-11 | Rainsfords Met Prod | Seat belt take-up spool latch |
| DE2451431C3 (de) * | 1974-10-29 | 1979-09-20 | Hans Kolb Gmbh & Co, 8065 Erdweg | Sicherheitsgurtaufrollvorrichtung |
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1977
- 1977-04-29 DE DE19772719267 patent/DE2719267C2/de not_active Expired
Also Published As
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