DE2719262A1 - Verfahren zum herstellen von kontaktfederleisten - Google Patents
Verfahren zum herstellen von kontaktfederleistenInfo
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- Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)
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Description
PATENTANWÄLTE:
Bunker Ramo Corporation
Commerce Drive
Oak Brook, Illinois 60521
USA
A. GRUNECKER H. KINKELDEY
OR-Ma
K. SCHUMANN
miBtNaoi-rm
P. H. JAKOB
G. BEZOLO
8 MÜNCHEN 22
29. April 1977
PW1502 - 57/Hö.
Verfahren zum Herstellen von Kontaktfederleisten
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von Kontaktfederleisten mit Kontaktteilen und daran "befestigten Anschlußpfosten,
sowie insbesondere nach dem Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 hergestellte Kontaktfederleisten.
Bekannte Kontaktfederleisten (DT-AS 2 431 220) werden nach dem
obengenannten Verfahren durch Stanzen einzelner Kontaktteile aus
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einem Bandmaterial hergestellt. Jeder Kontaktteil "besteht aus
zwei kongruenten Federarmen und einein Steg, der die Federarme
an den den Einsteckkontaktspitzen gegenüberliegenden Enden verbindet.
Nach dem Ausstanzen v/erden die Federarme um die zur Einsteckrichtung parallel verlaufende Symmetrielinie des Kontaktteils
gebogen, so daß die kongruenten Federarme ein stimmgabelartiges Federarmpaar bilden, das zwischen den Einsteckkontaktspitzen
eine Schlitzöffnung bildet und in dem dieser Schlitzöffnung gegenüberliegenden Bereich zusammen mit dem Steg einen
U-förmigen Querschnitt aufweist. In der U-förmigen öffnung wird ein mit einer Anwinkelung versehener Anschlußpfosten befestigt.
Ein Isolierstoffgehäuse wird mit einzelnen so hergestellten Federkontakten bestückt, so daß die Abwinkelungen der Anschlußpfosten
in Gehäuseaussparungen anrasten.
Dieses Herstellungsverfahren ist jedoch aufgrund der zahlreichen Verarbeitungsschritte für die einzelnen Kontaktfedern zeit- und
kostenaufwendig. Darüber hinaus ist der durch dieses Stanzverfahren bedingte Materialaufwand sehr hoch.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art anzugeben, nach dem Kontaktfederleisten
schnell und kostengünstig hergestellt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Der Vorteil eines derartigen Verfahrens besteht darin, daß die zusammenhängenden Kontaktteile gleichzeitig um gemeinsame Biegeachsen
gebogen werden können, daß die Anschlußpfosten gleichzeitig auf die Kontaktteile aufgebracht und dort in einem Arbeitsgang
verschweißt werden können, und daß alle Federkontakte gleich-
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zeitig in das Isolierstoffgehäuse eingeführt werden können. Durch das gemeinsame Herstellen einer Mehrzahl von Kontaktteilen wird
Arbeitszeit "beim Biegen, beim Anbringen der Anschlußpfosten und vor allem beim Bestücken des Isoliergehäuses gespart. Man kann
mit Schablonen und Lehren viele Arbeitsgänge vereinfachen und automatisieren. Die Erfindung beruht auf dem Grundgedanken»
die Kontaktteile nach dem Stanzen nicht um individuelle Biegeachsen, die jeweils parallel zur Einsteckrichtung verlaufen,
zu biegen, sondern sie quer zu ihrer Längsrichtung zu falten. Hierbei ist der Materialaufwand sehr gering.
Zwar ist es schon bei der Herstellung von Messerkontaktleisten bekannt, die einzelnen Messerkontakte über einen Stanzstreifen
zusammenhängend herzustellen und den Stanzstreifen noch dem Einbringen
in das Isolierstoffgehäuse abzubrechen; jedoch treten dort die Probleme, die sich aus dem Biegen der Kontaktteile
und dem Befestigen der Anschlußpfosten ergeben, nicht auf. Daher ist ein Verfahren zum Herstellen von Messerkontaktleisten nicht
anwendbar auf Kontaktfederleisten mit gebogenen Kontaktteilen und daran befestigten Anschlußpfosten.
Ferner ist ein Verfahren bekannt (DT-PS 1 958 221), bei dem
Federkontakte einer Federleiste gemeinsam und zusammenhängend gebogen werden; jedoch weisen diese Federleisten kein Einsteck-Isoliergehäuse
auf. Nach dem Vorstanzen der Federarme an zwei gegenüberliegenden Seiten einer Blechtafel wird diese um eine
Mittellinie gebogen, so daß jeweils zwei Federarme deckungsgleich aufeinanderliegen. Anschließend wird im Bereich der
Federarme eine Kunststoffleiste angeformt, woraufhin die einzelnen
Federkontakte durch Einschneiden galvanisch getrennt werden. Die Anschlußpfosten bestehen bei diesen Leisten demnach aus den nach
dem Einschneiden übrigbleibenden gefalteten Blechstiften. Solche
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Anschlußpfosten sind jedoch wenig belastbar und haben sich "besonders
bei der Drahtwickeltechnik als ungünstig erwiesen. Darüber
hinaus ist das Anformen der Kunststoffleisten kompliziert. Dieses
ganz andersartige Verfahren konnte daher keine Anregung zu der erfindungsgemäßen Lösung geben.
Besondere Vorteile ergeben sich bei dem erfindungsgemäßen Verfahren
dadurch, daß die Kontaktteile in Form eines "h" gebogen
werden, indem die Kontaktteile um eine erste Biegeachse um 180° aufeinandergefaltet, um eine zweite Biegeachse etwa rechwinklig
zurückgebogen und um eine dritte Achse ebenfalls etwa rechtwinklig gebogen werden, und daß die Anschlußpfosten an dem
aufeinandergefaltet en Teil des Kontaktteils und an die hieran
etwa rechtwinklig angrenzende Schulter anstoßend befestigt werden. Hierdurch wird erreicht, daß die Anschlußpfosten auch
bei hoher mechanischer Beanspruchung fest mit dem Kontaktteil verbunden bleiben.
Besonders gute Kontakteigenschaften ergeben sich dadurch, daß
nach dem Falten der Kontaktteile um die erste Biegeachse jeweils mindestens ein mit diesem einstückig ausgebildeter Lappen
seitlich um den aufeinandergefalteten Teil des Kontaktteils gebogen wird, wodurch dieser zusammengehalten wird. Die durch
das Spreizen der Federarme verursachten Biegekräfte werden somit ausschließlich vom Federkontakt selbst aufgenommen, ohne daß sich
die Federarme an die Innenwandungen des Isolierstoffgehäuses pressen.
Ein sehr guter Halt der Kontaktfedern in dem Isolierstoffgehäuse wird dadurch erreicht, daß nach dem Einführen der zusammenhängenden
Federkontakte in einen Bodenteil des Isolierstoffgehäuses der Bodenteil durch Einschnappen eines mit zur Aufnahme
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der Kontaktteile dienenden Kammern versehenen Deckelteils verschlossen
wird, so daß Rastschultern stufenförmiger Erhebungen an den Innenwandungen der Kammern auf angepaßte Aussparungen
der Kontaktteile in Steckrichtung aufsitzen.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Ausschnitt aus einem gestanzten Bandmaterial mit über einen Stanzstreifen verbundenen, noch nicht
gebogenen Kontaktteilen,
Fig. 2 mehrere Federkontakte an einem Stanzstreifen,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Federkontakte mit Stanzstreifen
gemäß Fig. 2,
Fig. 4 im Querschnitt eine Kontaktfederleiste mit einem
Federkontakt,
Fig. 5 in Frontansicht einen einzelnen gebogenen Kontaktteil
und
Fig. 6 einen Querschnitt gemäß der Linie A-B von Fig. 5.
Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt 1 eines Bandmaterials, aus dem
mehrere noch nicht gebogene Kontaktteile S und ein diese verbindender Stanzstreifen 15 ausgestanzt sind. Zwischen dem Stanzstreifen
15 und den noch nicht gebogenen Kontaktteilen S sind
Sollbruchstellen beim Stanzen eingeprägt worden. In der hier beschriebenen
Ausführungsform sind die Kontaktteile in einem Raster-
abstand von 2,54- mn (0,1 Zoll) angeordnet und "besitzen eine
Blechstärke von 0,25 raa· Die noch, nicht gebogenen Kontaktteile S
werden gemeinsam nacheinander um die in Pig. 1 mit I,II und III bezeichneten Biegeachsen gebogen, wodurch "h"-förmige Kontaktteile
2 entstehen, die in Pig. 2 und 3 mit daran angeschweißten
Anschlußpfosten 3 gezeigt sind. Der durch Biegen um die Biegeachse I entstehende zusammengefaltete Teil 9 besteht aus zwei
aufeinanderliegenden Kontaktbereichen 9a und 9b. Der Kontaktbereich
9b weist mit den Kontaktteilen gemeinsam ausgestanzte
Ausnehmungen 10 auf, in die mit dem Kontaktbereich 9a einstückig
ausgebildete Lappen 11 gebogen werden, so daß sie den Kontaktbereich 9b umklammern. An den zusanmengefalten Teil 9 schließt
eine durch Biegen um die Biegeachse II entstandene Schulter 8 an. Die Biegeachse III ist so vorgesehen, daß der Kontaktteil 2
in der Ebene der Schulter 8 einen etwa quadratischen Querschnitt aufweist. An die Schulter 8 schließen zwei Federarme 4a und 4b an,
die in löffeiförmig ausgebildete Kontakt spit ζ en 5a und 5b übergehen.
Die löffelförnigen Kontaktspitζen bilden eine Schlitzöffnung
7- Der Kontaktteil 2 weist an zwei diagonal gegenüberliegenden Seiten der Federarme 4a und 4b sowie der Kontakt spitzen
5a und 5b zur Längsachse des Federkontaktes parallel angeordnete Aussparungen 12 auf, die etwas oberhalb der Schulter 8 Anschlagflächen
13 besitzen. Als nächster Schritt nach dem Biegen der
Kontaktteile 2 wird auf jeden zusammengefalteten Teil 9 der Anschlußpfosten 3 aufgelegt, so daß letzterer mit einer Stirnseite
an die Schulter 8 anstößt. Der Anschlußpfosten 3 wird über Schweißwarzen 17 auf dem zusammengefalteten Teil 9 durch Punktschweißen
befestigt. Der aus einem gegenüber mechanischen Beanspruchungen widerstandsfähigen Material bestehende Anschlußpfosten
3 ist getrennt aus einem Draht von 0,6 · 0,6 mm Stärke
hergestellt und besitzt abgeflachte Enden 3a und 3h, damit die
Anschlußpfosten 3 ohne vorheriges Ausrichten bei der Montage zu-
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geführt v/erden können. Der Anschlußpfosten 3 liegt etwa mit einem Drittel einer Seitenfläche auf dem zusammengefalteten Teil
9 auf. Die die Kontaktbereiche 9a und 9b des zusammengefalteten
Teils 9 zusammenhaltenden Lappen 11 sind so ausgebildet, daß ihre Enden eng an den Anschlußpfosten 3 anliegen. Die Lage der
Biegeachse III, die Stärke der Anschlußpfostens 3 und die Blechstärlce
des Kontaktteils sind so aufeinander abgestimmt, daß die Mittellinie MP des Anschlußpfostens 3 mit der Mittellinie MS
der Schiitζöffnung 7 zusammenfällt, während die Federarme 4a
und 4-b zur Mittellinie parallel und symmetrisch liegen.
Beim nächsten Verarbeitungsschritt werden die noch über den Stanzstreifen
15 zusammenhängenden Kontaktteile 2 mit den daran angeschweißten
Anschlußpfosten 3 in ein Isolierstoffgehäuse 20 gesteckt,
so daß die Anschlußpfosten 3 aus reihenweise angeordneten
öffnungen 25 eines Bodenteils 21 des Isolierstoffgehäuses
20 herausragen. Fig. 4· zeigt im Querschnitt einen in dem Isolierstoffgehäuse 20 untergebrachten Federkontakt. Das
gebogene Ende des zusammengefalteten Teils 9 des Kontaktteils 2 sitzt auf dem Bodenteil 21 auf.
Nach dem Abbrechen des Stanzstreifens 15 an den Sollbruchstellen
14· wird in den Bodenteil 21 des Isolierstoffgehäuses 20 ein mit Kammern 24· versehener Deckelteil 22 mittels Rastnasen 23
eingeschnappt. Der Querschnitt der Kammern 24 ist etwas größer als der größte horizontale Querschnitt der Kontaktteile 2, so
daß die Federarme 4-a und 4-b die Innenwandungen auch im eingesteckten
Zustand der Kontaktfederleiste nicht berühren. Die Innenwandungen der Kammern weisen auf zwei diagonal gegenüberliegenden
Seiten stufenförmige Erhebungen 26 mit quer zur Einsteckrichtung verlaufenden Eastschultern 28 auf. Ferner sind an
den stufenförmigen Erhebungen Führungsschrägen 29 ausgebildet,
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die ein leichtes Aufsetzen und Einschnappen des Deckelteils
ermöglichen. Die Rastschultern 28 sitzen fest auf den Anschlagflächen 13 der Aussparung 12 auf. Die Stärke der Erhebungen
ist etwas kleiner gewählt als die Breite der Aussparungen 12, so daß ein leichtes Aufsetzen des Deckelteils 2 möglich ist.
Da die Erhebungen 26 und die Aussparungen 12 jeweils auf diagonal gegenüberliegenden Seiten vorgesehen sind, können die Federkontakte
mit den Anschlußpfosten auch um 180° verdreht in den Bodenteil 21 des Isolierstoffgehäuses 20 geschoben v/erden, wodurch
eine einfache und zuverlässige Montage der Kontaktfederleiste gewährleistet ist.
Als besonders vorteilhaft erweist sich der in Form eines "h" gebogene Kontaktteil 2, wie er in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist.
Ein derartig geformter Kontaktteil kann nicht nur in Kontaktfederleisten, sondern z.B. auch in EinzelSteckverbindern oder
Rundsteckverbindern Verwendung finden. Er kann auch einzeln ohne Anwendung des oben beschriebenen Verfahrens hergestellt
v/erden. Für die "h"-förmige Ausbildung von Kontaktteilen mit den in der gezeigten Weise befestigten Anschlußpfosten wird
selbständiger Schutz geltend gemacht.
Die Erfindung ist nicht auf das oben erläuterte Ausführungsbeispiel beschränkt. Ilach dem beschriebenen Verfahren können
grundsätzlich alle Kontaktfederleisten mit angeschweißten Anschlußpfosten
hergestellt werden, indem eine Mehrzahl von Kontaktteilen gleichzeitig durch Biegen um gemeinsame Biegeachsen
geformt wird, indem alle Anschlußpfosten einer Kontaktfederleiste in einem Arbeitsgang befestigt und die noch zusammenhängenden
Federkontakte gleichzeitig in einem Isolierstoffgehäuse montiert werden.
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eerseite
Claims (8)
- PATENTANWÄLTE A. GRÜNECKERDPU-MaH. KINKEUDEYDH-INaW. STOCKMAIRK. SCHUMANNDR RER NAT ■ DIPL-PMVSP. H. JAKOBOPL-MClG. BEZOLOcn m rwx · CWI.-CKM8 MÜNCHENMAXIMILIANSTRASSK2 9, ripril 1977 PH11502 - 57/Hö.PatentansprücheVerfahren zum Herstellen von Kontaktfederleisten durch Stanzen und Biegen von Stimmgabelartigen, zwei Federarme aufweisenden Kontaktteilen aus einem Bandmaterial, Befestigen von massiven Anschlußpfosten und Bestücken eines Isolierstoffgehäuses mit den zweiteiligen Federkontakten, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktteile gemeinsam so gestanzt werden, daß sie mit einem Stanzstreifen kammartig zusammengehalten sind, daß die Kontaktteile gleichzeitig um wenigstens eine zum Stanzstreifen parallele, gemeinsame Biegeachse gebogen werden, daß die Anschlußpfosten an den noch zusammenhängenden Kontaktteilen "befestigt werden, daß die noch zusammenhängenden zweiteiligen Federkontakte in das Isolierstoffgehäuse eingeführt werden und daß der Stanzstreifen abgebrochen wird.809845/0164(ο··) aaaaaa telex oe-ooseo T(LEeRAMME monapat telekopiererORIGINAL INSPECTED
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Kontaktteile in Form eines "h" gebogen v/erden, indem die Kontaktteile um eine erste Biegeachse um 180° aufeinandergefaltet, um eine zweite Biegeachse etwa rechtwinklig zurückgebogen und um eine dritte Achse ebenfalls etwa rechtwinklig gebogen werden, und daß die Anschlußpfosten an den aufeinandergefalteten Teil des Kontaktteils und an die hieran etwa rechtwinklig angrenzende Schulter anstoßend befestigt v/erden.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß nach dem Palten der Kontaktteile um die erste Biegeachse jeweils mindestens ein mit diesem einstückig ausgebildeter Lappen seitlich um den aufeinandergefalteten Teil des Kontaktteils gebogen wird, wodurch dieser zusammengehalten wird.
- 4·. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet , daß nach dem Einführen der zusammenhängenden Federkontakte in einen Bodenteil des Isolierstoffgehäuses der Bodenteil durch Einschnappen eines mit zur Aufnahme der Kontaktteile dienenden Kammern versehenen Deckelteils verschlossen wird, so daß Rastschultern stufenförmiger Erhebungen an den Innenwandungen der Kammern auf angepaßte Aussparungen der Kontaktteile in Steckrichtung aufsitzen.
- 5. Kontaktfederleiste mit mehreren, in einem Isolierstoffgehäuse angeordneten, aus jeweils einem zwei gebogene Federarme aufweisenden Kontaktteil und einem daran befestigten Anschlußpfosten bestehenden Federkontakten, insbesondere hergestellt gemäß dem Verfahren nach einem der809845/0164
- 3 -Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Kontaktteil (2) in Form eines "h" ausgebildet ist, daß der Anschlußpfosten (3) an dem den Federarmen gegenüberliegenden, aufeinandergefalteten Teil (9) des Kontaktteils anliegend und an die hieran etwa rechtwinklig angrenzende Schulter (8) anstoßend befestigt ist, und daß die halbe Breite des Anschlußpfostens (3) und die Breite des gefalteten Teils (9) etwa der halben Breite des Kontaktteils (2) entsprechen, so daß die Mittellinie (MP) des Anschlußpfostens (3) mit der Mittellinie (MS) des Kontaktteils (2) zusammenfällt. - 6. Kontaktfederleiste nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet , daß jedes Kontaktteil (2) mindestens einen mit diesem einstück ausgebildeten Lappen (11) aufiireist, der so ausgebildet ist, daß er den aufeinandergefalteten Teil (9) umklammert.
- 7. Kontaktfederleiste nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet , daß das Isolierstoffgehäuse einen Deckelteil (22) mit einzelnen, die Kontaktteile aufnehmenden Kammern (24) aufweist, in denen stufenförmige Erhebungen (26) mit Führungsschrägen (29) und Rastschultern (28) ausgebildet sind, und daß die Federarme (4a, 4b) jeweils an diagonal gegenüberliegenden Seiten an die stufenförmigen Erhebungen (26) der Kammern (24) angepaßte Aussparungen (12) mit Anschlagflächen (13) aufweisen.
- 8. Kontaktfederleiste nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet , daß der Querschnitt der Kammern (24) etwas größer als der horizontale Querschnitt der Kontaktteile (2) ist, so daß die Federarme (4a,4b) die809845/0164Innenwandungen der Kammern (24-) auch im gesteckten Zustand nicht "berühren.809845 /01 BA
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