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DE2719177A1 - Vorrichtung zum einbringen von moertel in mauerwerkslagen aus lose aufgereihten formsteinen - Google Patents

Vorrichtung zum einbringen von moertel in mauerwerkslagen aus lose aufgereihten formsteinen

Info

Publication number
DE2719177A1
DE2719177A1 DE19772719177 DE2719177A DE2719177A1 DE 2719177 A1 DE2719177 A1 DE 2719177A1 DE 19772719177 DE19772719177 DE 19772719177 DE 2719177 A DE2719177 A DE 2719177A DE 2719177 A1 DE2719177 A1 DE 2719177A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
spiked roller
mortar
delimitation
discharge opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19772719177
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Walter Best
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19772719177 priority Critical patent/DE2719177A1/de
Publication of DE2719177A1 publication Critical patent/DE2719177A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/14Conveying or assembling building elements
    • E04G21/16Tools or apparatus
    • E04G21/20Tools or apparatus for applying mortar
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
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    • E04G21/14Conveying or assembling building elements
    • E04G21/16Tools or apparatus
    • E04G21/20Tools or apparatus for applying mortar
    • E04G21/204Mortar sledges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description

  • Bezeichnung: Vorrichtung zum Einbringen von
  • Mörtel in Mauerwerksiagen aus lose aufgereihten Formsteinen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einbringen von Mörtel in Mauerwerkslagen aus lose aufgereihten Formsteinen.
  • Es ist bekannt, Mauerwerke aus Formsteinen in der Weise zu erstellen, daß mit Hilfe einer Handkelle zunächst ein waagerechtes Mörtelbett geschaffen, dann Stein für Stein stirnseitig mit einer Mörtelschicht versehen und anschließend auf das Mörtelbett aufgesetzt wird. Dabei sowie insbesondere beim nachfolgenden Ausrichten der Steine tritt dann dort, wo zuviel Mörtel aufgetragen wurde, Mörtel aus den Fugen und muß abgestreift werden.
  • Andererseits muß dort, wo zuwenig Mörtel aufgetragen wurde, Mörtel in die Fugen nachgefüllt werden, um eine volle Auflage und einen sicheren Verbund der Formsteine zu erzielen.
  • Nachteilig daran ist der hohe Arbeitsaufwand. So können mit einer Handkelle jeweils nur kleine Teilmengen auf die Formsteine aufgebracht werden, wo sie anschließend noch verteilt werden müssen. Das alles kostet Zeit und läßt sich von Hand auch nicht besonders regelmäßig ausführen. Als Folge davon müssen anschließend - wie bereits erwähnt - überschüssiger Mörtel wieder abgestreift sowie fehlender Mörtel nachgefüllt werden.
  • Diese Arbeiten dauern umso länger, je weniger Geschicklichkeit und Erfahrung ein Maurer besitzt.
  • Hier setzt nun die Erfindung an. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Einbringen von Mörtel in Mauerwerkslagen aus lose aufgereihten Formsteinen anzugeben, welche es geübten wie ungeübten Kräften gleichermaßen gestattet, Formsteins schneller zu einem Mauerwerk zu verbinden. Die Vorrichtung soll dabei einfach und robust sein.
  • Diese Aufgabe wird überraschenderweise mit einer Vorrichtung gelöst, welche nach dem Vorschlag der Erfindung gekennzeichnet ist durch einen sich von oben nach unten verjüngenden Speicherkasten für Mörtel mit einer die Formsteins in ihrer Breite überdeckenden länglichen Austragsöffnung, welche im wesentlichen von einem vorderen ) Begrenzungsblech gebildet ist, wobei sich an das hintere Begrenzungsblech ein nach hinten abgehendes Glättblech anschließt und das vordere Begrenzungsblech in etwa um die Höhe der gewünschten Mörtellage über das hintere Begrenzungsblech bzw. über die Ebene des Glättbleches übersteht, eine im Bereich der Austragsöffnung angeordnete antreibbare Stachelwalze, deren Stacheln einzeln etwas über das vordere Begrenznngsblech überstehen, mehrere in mindestens zwei verschiedenen Abständen vor dem vorderen Begrenzungsblech angeordnete und über das vordere Begrenzungsblech etwas überstehende Laufrollen sowie seitlich von der Austragsöffnung angebrachte, nach unten überstehende Schließbleche, deren Länge in etwa der Höhe der Formsteine entspricht.
  • Es ist also jetzt vorgesehen, Formsteine lose zu einer Mauerwerkslage aufzureihen, wobei von Stein zu Stein eine Fuge belassen wird. Auf und zwischen die so angeordneten Formsteine läßt sich dann mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung der für einen festen Verbund erforderliche Mörtel bringen. Dazu wird zunächst die Vorrichtung am Anfang der Nauerwerkslage aufgesetzt und ihr Speicherkasten mit Mörtel gefüllt. Sodann kann x) und einem hinteren die Stachelwalze angetrieben werden, welche gleichzeitig drei Aufgaben erfüllt, nämlich den Vorschub der Vorrichtung auf der Mauerwerkslage besorgt, indem sie mit ihren vorstehenden Stacheln auf der Oberfläche der Formsteine abrollt, einen gleichmäßigen Austrag des Mörtels über die Austragsöffnung in voller Breite der Formsteine unterstützt und dabei den Mörtel weiter durchmischt und homogenisiert.
  • Sobald die Stachelwalze in den Bereich einer Fuge gelangt, gerät sie außer Eingriff mit der Oberfläche der Formsteine und somit die Vorrichtung zum Stillstand.
  • Bei weiterhin angetriebener Stachelwalze kann dann die Fuge zunächst vollständig mit Mörtel verfüllt werden, wobei die Schließbleche der Vorrichtung die Fuge seitlich abdichten und nicht zuletzt ein Nacharbeiten überflüssig machen. Sobald die Fuge verfüllt ist, braucht die Vorrichtung nur etwas von Hand weitergeschoben zu werden, worauf die Stachelwalze in Eingriff mit dem nächsten Formstein gerät und für die WeiterbeweOlng der Vorrichtung sorgt.
  • Die Vorrichtung liegt vorne mit ihren Laufrollen auf den noch unbedeckten Formsteinen und hinten mit ihrem Glättblech auf der auf die Formsteine aufgetragenen Mörtellage auf. Die in verschiedenem Abstand zur Stachelwalze bzw.
  • zum vorderen Begrenzungsblech angeordneten Laufrollen sorgen dafür, daß beim Überfahren einer Fuge immer eine oder mehrere Laufrollen auf einer Oberfläche aufliegen und sich die Vorrichtung weder vorne absenken noch mit ihren Laufrollen in einer Fuge steckenbleiben kann.
  • Die vorgeschlagene Vorrichtung erlaubt es, gleichmäßiger, schneller und sauberer als es bisher möglich war, den für einen Verbund erforderlichen Mörtel in ein Mauerwerk einzubringen. Zu ihrer Handhabung sind praktisch keine besondere Geschicklichkeit und Erfahrung mehr nötig, so daß jetzt auch ungeübte Kräfte für diese Arbeiten eingesetzt werden können.
  • Die Stachelwalze kann natürlich mit Hilfe eines eingebauten Motors angetrieben werden. Besonders einfach und störunanfällig ist jedoch eine Vorrichtung, welche für einen Handbetrieb vorgesehen ist. Dafur ist zweckmäßigerweise die Stachelwalze mit einer außenliegenden Handkurbel versehen.
  • Um die Vorrichtung leichter führen und auf das Glättblech einen Druck ausüben zu können, ist nach einem weiteren Vorschlag in der Nähe des Glättbleches ein Handgriff angebracht.
  • Vorteilhaft weist das hintere Begrenznngsblech einen auf die Stachelwalze zugebogenen Rand auf. - Dadurch wird der ausfließende Mörtel stärker in den Einzugsbereich der Stachelwalze gebracht, wo er noch eine gute Durchmischung erfährt, bevor er hinter dem Rand frei austreten kann.
  • Zweckmäßigerweise sind die Schließbleche abnehmbar. -Dadurch benötigt die Vorrichtung zum Lagern weniger Platz und können Schließbleche von unterschiedlicher Länge eingesetzt werden, um ggf. mit derselben Vorrichtung zwar gleich breite jedoch verschieden hohe Formsteins vermauern zu können.
  • Dagegen erscheint es angesichts des rauhen Betriebes auf einer Baustelle nicht zweckmäßig, Maßnahmen anzustreben, welche eine Umstellung der Vorrichtung auf verschieden breite Formsteins ermöglichen. Hier dürfte es einfacher und billiger sein, mehrere Vorrichtungen für unterschiedlich breite Formsteine bereitzuhalten.
  • In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens sind die Schließbleche um eine Achse in Richtung ihrer Längserstreckung entgegen der Kraft eines elastischen Rückstellorgans schwenkbar. - Dadurch erhalten die Schließbleche eine gewisse Beweglichkeit, um ggf. Unebenheiten etwas ausweichen zu können, wobei sie bis zuletzt mit einer Längskante am Stein anliegen.
  • Weitere Einzelheiten werden nachfolgend an Hand der Zeichnung für ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel beschrieben. Es zeigen: Figur 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung in perspektivischer Ansicht, Figur 2 eine erfindungsgemäße Vorrichtung in Draufsicht und Figur 3 den Gegenstand nach Figur 2 in einem Schnitt entlang der Linie A-A.
  • Nach den Figuren 1 bis 3 besteht eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Einbringen von Mörtel in Mauerwerkslagen aus lose aufgereihten Formsteinen im wesentlichen aus einem Speicherkasten 1 mit einer länglichen Austragsöffnung 2, einer im Bereich der Austragsöffnung 2 angeordneten Stachelwalze 3,einem hinter der Austragsöffnung 2 angebrachten Glättblech 4, vor der Austragsöffnung 2 angeordneten Laufrollen 5 und seitlich der Austragsöffnung 2 angebrachten Schließblechen 6.
  • Die Austragsöffnung 2 ist dabei im wesentlichen von einem vorderen Begrenzungsblech 7 und einem hinteren Begrenzungsblech 8 gebildet, welche gleichzeitig Seitenwände des sich von oben nach unten verjüngenden Speicherkasten 1 sind. Das hintere Begrenzungsblech 8 weist dabei, wie insbesondere aus Figur 3 ersichtlich, einen auf die Stachelwalze 3 zugebogenen Rand 9 auf. An das hintere Begrenzungsblech 8 schließt sich das Glättblech 4 an, welches nach hinten abgebogen ist. Das vordere Begrenzungsblech 7 steht über das hintere Begrenzungsblech 8 bzw. die Ebene des Glättbleches 4 in etwa so weit über, wie die spätere Mörtellage stark sein soll.
  • Die Stachelwalze 3 trägt Stacheln 10 und ist mit einer außenliegenden Handkurbel 11 verbunden. Die Stacheln 10 stehen etwas über das vordere Begrenzungsblech 7 über, ebenso die Laufrollen 5, welche in zwei verschiedenen Abständen vom vorderen Begrenzungsblech 7 angeordnet sind. In der Nähe des Glättbleches 4 ist ein Handgriff 12 angebracht.
  • Die seitlich von der Austragsöffnung 2 befindlichen Schließbleche 6 stehen nach unten über und sind jeweils über ein Gelenk 13 mit dem Speicherkasten 1 lösbar verbunden. An die Schließbleche 6 ist ein elastisches Rückstellorgan 14 in Form einer Feder angeschlossen, welches die Schließbleche 6 ohne äußere Einwirkung in einer Parallelstellung zueinander hält. Entgegen der Kraft des elastischen Rückstellorgans 14 lassen sich die Schließbleche 6 um die Achse ihrer Gelenke 13, die in Richtung ihrer Längserstreckung liegt, schwenken, was durch einen Pfeil 15 in Figur 1 angedeutet ist.

Claims (6)

  1. Patentansprüche (1.)Vorrichtung zum Einbringen von Mörtel in Mauerwerkslagen aus lose aufgereihten Formsteinen, gekennzeichnet durch einen sich von oben nach unten veråüngenden Speicherkasten ( 1 ) für Mortel mit einer die Formsteins in ihrer Breite überdeckenden länglichen Austragsöffnung ( 2 ), welche im wesentlichen von einem vorderen Begrenzungsblech ( 7 ) und einem hinteren Begrenzungsblech ( 8 ) gebildet ist, wobei sich an das hintere Begrenzungsblech ( 8 ) ein nach hinten abgehendes Glättblech ( 4 ) anschließt und das vordere Begrenzungsblech ( 7 ) in etwa um die Höhe der gewünschten Mörtellage über das hintere Begrenzungsblech ( 8 ) bzw. über die Ebene des Glättbleches ( 4 ) übersteht, eine im Bereich der Austragsöffnung ( 2 ) angeordnete antreibbare Stachelwalze ( 3 ), deren Stacheln ( 10 ) einzeln etwas über das vordere Begrenzungsblech ( 7 ) überstehen, mehrere in mindestens zwei verschiedenen Abständen vor dem vorderen Begrenzungsblech ( 7 ) angeordnete und über das vordere Begrenzungsblech ( 7 ) etwas überstehende Laufrollen ( 5 ) sowie seitlich von der Austragsöffnung ( 2 ) angebrachte, nach unten überstehende Schließbleche ( 6 ), deren Länge in etwa der Höhe der Formsteine entspricht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stachelwalze ( 3 ) mit einer außenliegenden Handkurbel ( 11 ) versehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe des Glättbleches ( 4 ) ein Handgriff ( 12 ) angebracht ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Begrenzungsblech ( 8 ) einen auf die Stachelwalze ( 3 ) zugebogenen Rand ( 9 ) aufweist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließbleche ( 6 ) abnehmbar sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließbieche ( 6 ) um eine Achse in Richtung ihrer Längserstreckung entgegen der Kraft eines elastischen Rückstellorgans ( 14 ) schwenkbar sind.
DE19772719177 1977-04-29 1977-04-29 Vorrichtung zum einbringen von moertel in mauerwerkslagen aus lose aufgereihten formsteinen Pending DE2719177A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2611788A1 (fr) * 1987-03-06 1988-09-09 Cochery Bourdin Chausse Dispositif pour la confection de joints en mortier de ciment
WO1989010457A1 (en) * 1988-04-29 1989-11-02 Borislav Lester Brick laying tools
RU2239069C1 (ru) * 2003-04-22 2004-10-27 Южно-Уральский государственный университет Лопастно-бескривошипная машина (варианты)

Cited By (3)

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