DE2719065A1 - Schraubturm zum einschrauben und ausschrauben grosser schraubenbolzen - Google Patents
Schraubturm zum einschrauben und ausschrauben grosser schraubenbolzenInfo
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Description
Patentanwälte Dipl.-lng. Curt Wallach
Dipl.-lng. Günther Koch Dipl.-Phys. Dr.Tino Haibach Dipl.-lng. Rainer Feldkamp
D-8000 München 2 ■ Kaufingerstraße 8 ■ Telefon (0 89) 24 02 75 ■ Telex 5 29 513 wakai d
Datum: 21 APR. 1977
Unser Zeichen: 15 868 - Fk/Ne
Bezeichnung!
Schraubturm zum Einschrauben und
Ausschrauben großer Schraubenbolzen
Anmelder:
SKF COMPAGNIE D'APPLICATIONS MECANIQUES
Clamart/Frankreich
Vertreter:
Dipl.-lng. C. Wallach Dipl.-lng. G. Koch
Dr. T. Haibach
Dipl.-lng. R. Feldkamp 8000 München 2
Dr. T. Haibach
Dipl.-lng. R. Feldkamp 8000 München 2
Erfinder:
Georges BOUDET
Alain NERON
Jacques CHARPENTIER
Jean-Claude DESMOULINS
Alain NERON
Jacques CHARPENTIER
Jean-Claude DESMOULINS
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Die Erfindung bezieht sich auf einen Schraubturm zum Einschrauben
und Ausschrauben großer Schraubenbolzen, von denen ein Ende in einen festen Teil, beispielsweise den Rand eines
Behälters oder Gefäßes eingeschraubt ist und dessen anderes Ende eine Mutter zur Befestigung eines beweglichen Teils aufnimmt,
beispielsweise des Deckels desBehälters oder Gefäßes, wobei die Mutter erst dann mit geringem Drehmoment aufgeschraubt
wird, wenn der Schraubenbolzen mit Hilfe einer hydraulischen Spannvorrichtung unter Spannung gesetzt wurde, die sich auf
dem Deckel abstützt und ihre Spannkraft auf den Schraubenbolzen mit Hilfe einer Hilfsmutter oder eines Paars von Klemmen
ausübt, die auf kreisförmige Verzahnungen einwirken.
Derartige Schraubenbolzen werden allgemein in sehr großer
Anzahl verwendet und liegen relativ nah beieinander, insbesondere für das Verschließen eines Reaktorgefäßes, so daß die
Demontage und die erneute Montage eines Deckels des Reaktorgefäßes das Ausschrauben und Einschrauben aller Schraubenbolzen
zusätzlich zu dem Spannen mit Hilfe der hydraulischen Spannvorrichtungen erfordert, wobei dies Spannen gleichzeitig
für alle Schraubenbolzen mit Hilfe einer bekannten Vorrichtung erfolgt, die eine gleiche Anzahl von hydraulischen
Spannvorrichtungen umfaßt.
Das Einschrauben oder Ausschrauben der aufeinanderfolgenden Schraubenbolzen, das allgemein von Hand erfolgt, ist üblicherweise
der langwierigste und schwierigste Vorgang.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu beseitigen und eine Vorrichtung zu schaffen, die in schneller
und vollständig automatischer sowie absolut reproduzierbarer Weise die Durchführung der verschiedenen Vorgänge ermöglicht,
und zwar unter Einschluß nicht nur des Ausschraubens und des erneuten Einschraubens der Schraubenbolzen sondern auch des
Herausziehens der Schraubenbolzen vor der Entfernung des Deckels sowie das Einsetzen der Schraubenbolzen nach dem
erneuten Aufsetzen des Deckels.
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Diese Aufgabe v;ird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in
einer einzigen Einheit eine eine Spindel betätigende Schraubvorrichtung mit einer 0reifvorrichtung zum Erfassen des Kopfes
des Schraubenbolzens, die drehfest mit der Spindel verbunden ist und auf den Gohrautenbolzen sowohl ein Drehmoment als auch
eine Äxialkraft zumindest in Zugrichtung ausübt, und mit einer
Vorrichtung zum axialen Antrieb und einer Kornpensationsvorrichtun^
für das Gev:icht des Cchraubenbolzens kombiniert wird,
die es ermöglicht, daß der Schraubenbolzen auf das Innengewinde
des Gefäßes eine geringe Kraft ausübt, die beim Einschrauben nach unten und beim Ausschrauben nach oben gerichtet
ist, wobei sich diese rlraft aus dem Gewicht des Schraubenbolzens und der Wirkung der Kompensationsvorrichtung ergibt.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Kompensationsvorrichtung
durch zwei parallele Druckzylinder gebildet, die die gesamte Schraubvorrichtung mit einer einstellbaren Kraft
und mit einem ausreichenden Hub bewegen, so daß sie gleichzeitig als Vorrichtung zur axialen Verschiebung zum Einführen
und zum Herausziehen des Schraubenbolzens dient.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann die Kompensationsvorrichtung durch einen koaxialen Druckzylinder
mit geringem Hub gebildet sein, der die Greifvorrichtung mit
der Spindel verbindet und sich mit diesen Teilen dreht, wobei die Vorrichtung zur axialen Verschiebung dann durch einen
mechanischen Vorschubantrieb gebildet ist, der mit der Schraubvorrichtung derart synchronisiert ist, daß die Vorwärtsbewegung
pro Umdrehung gleich der Gewindesteigung des Schraubenbolzens
ist.
Die gesamte Einheit ist selbstverständlich auf einer Axialführung
befestigt und diese Axialführung ist vorzugsweise mit einem Schlitten fest verbunden, der sich auf Schienen bewegen
kann, so daß er aufeinanderfolgend senkrecht über die verschiedenen Schraubenbolzen gebracht werden kann. Der gesamte Schraubturm
weist vorzugsweise mehrere gleiche Schlitten auf, die
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gleichzeitig arbeiten, deren Anzahl jedoch geringer als die Anzahl der Schraubenbolzen ist.
Die Greif vorrichtung kann gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung
der Erfindung durch eine Schraubenzieherklinge gebildet sein, die mit einem Schlitz des Schraubenbolzens zusammenwirkt und
in diesen unter der kombinierten Wirkung der Drehung der Spindel und der Wirkung der Vorrichtung für die Axialverschiebung
in Eingriff kommt, wobei eine Verriegelung mit Hilfe von Kugeln vorgesehen fet, die mit einer Nut des Schraubenbolzens
zusammenwirken und wobei die Verriegelung durch einen koaxialen Hilfszylinder betätigt wird, der über eine rotierende Verbindung
gespeist wird.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen noch näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Außenansicht
einer ersten Ausführungsform des Schraubturms;
Fig. 2 einen Horizontalschnitt entlang der Linie II-II
nach Fig. 1;
Fig. 3 eine teilweise in Axialrichtung geschnittene
Ansicht einer zweiten Ausführungsform des
Schraubturms;
Fig. b eine teilweise Schnittansicht mit größerem
Maßstab, die eine Ausführungsform der Greifvorrichtung zeigt.
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Die in Fig. 1 dargestellte AusfUhrungsform des Schraubturms
umfaßt einen Motor 1, beispielsweise einen Elektromotor, der über ein Getriebe 2 und eine elektromagnetische Kupplung 3,
die gleichzeitig einen Drehmomentbegrenzer bildet, eine Spindel H antreibt, die in vorteilhafter Weise ein Handrad 5 aufweisen
kann, um gegebenenfalls einen manuellen Antrieb zu ermöglichen. Eine Greifvorrichtung 6 von irgendeiner Art, die
es ermöglicht, auf den Schraubenbolzen ein Antriebsdrehmoment in beiden Drehrichtungen sowie eine axiale Kraft zumindest
in Zugrichtung auszuüben, ist mit der Spindel 4 über eine Kupplungsvorrichtung 7 verbunden, die den Ausgleich von Fehlausrichtungen
ermöglicht.
Diese Einheit ist derart befestigt, daß sie in einer vertikalen Führungsvorrichtung gleiten kann, die beispielsweise durch
zwei vertikale Säulen 8 sowie zwei Hülsen 2 mit umlaufenden Kugeln gebildet ist, die auf beiden Seiten der Einheit angeordnet
sind, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist. Andererseits sind zwei Druckzylinder 10 zwischen den genannten Säulen eingefügt,
wie dies ebenfalls aus Fig. 2 zu erkennen ist und diese Druckzylinder ermöglichen die vertikale Betätigung oder
den vertikalen Antrieb der gesamten Einheit. Die Druckzylinder sind vorzugsweise Druckluftzylinder mit Regel-Druckminderventilen,
die es ermöglichen, eine axiale Kompensationskraft mit gewünschtem Wert auszuüben. Selbstverständlich umfaßt dieser
Wert das Gewicht der gesamten beweglichen Einheit vergrößert oder verringert um den gewünschten kleinen Wert in Abhängigkeit
davon, ob auf den Schraubenbolzen dieser Wert der Kraft in Zugrichtung während des Ausschraubens oder in Druckrichtung
während des Einschraubens ausgeübt werden soll.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Hub der Druckzylinder
10 bei weitem ausreichend, um den gesamten Schraubweg Jedes Schraubenbolzens zu überdecken, so daß die gleichen Druckzylinder
außerdem für die Axialbewegungen für das Einführen und Herausziehen der Schraubenbolzen verwendet werden können.
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Eei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform der Erfindung
sind die beiden Druckzylinder 10 durch einen kleinen Kompensationsdruckzylinder 11 ersetzt, der neuartig ist und der
entlang der Achse der Vorrichtung zwischen der Spindel 4 und der Kupplungsvorrichtung J angeordnet ist. Daraus ergibt sich,
daß der kleine Druckzylinder in diesem Fall nicht das Gewicht der Schraubvoirichtung kompensieren muß, sondern lediglich das
Gewicht der Greifvorrichtung 6 und des entsprechenden Teils der Spindel sowie das Gewicht des Schraubenbolzens.
Andererseits ist in diesem Fall der Druckzylinder 11 drehbar und es ist erforderlich, ihn über einen drehfesten Teil
12 über eine Doppeldrehverbindung zu speisen. Andererseits
stellt eine Kupplungsvorrichtung, die durch einfache Zapfen ^" durch Löcher in der Basis 14 des Druckzylinders 11
hindurchlaufen, den Drehantrieb von dem Zylinder des Druckzylinders
auf das Handrad 5 und den unteren Teil der Spindel sicher. Weiterhin reicht der Hub des kleinen Druckzylinders
nicht mehr aus, um die Axialbewegung über die gesamte Erstreckung sicherzustellen und diese Axialbewegung entlang
der Gleitschienen 8a wird in diesem Fall mit Hilfe einer mechanischen Antriebsvorrichtung erzielt, die beispielsweise
durch zwei Schrauben 15 gebildet ist, die über eine Anzahl von
Kettenrädern 16 und Ketten 17 ausgehend von einem zweiten Untersetzungsgetriebe 18 vcndem gleichen Antriebsmotor 1
angetrieben werden, wobei die Ganghöhe der Schrauben 15 sowie
die Übersetzungsverhältnisse des Untersetzungsgetriebes 18 und des Kettenantriebs derart bestimmt sind, daß die Vorwärtsbewegung
pro Umdrehung der Einheit genau der Gewindeganghöhe des unteren Teils des Schraubenbolzens in dem Gefäß
entspricht. Unter diesen Bedingungen muß der kleine Druckzylinder 11 nach Beginn des Elnschraubens nur noch die kleinen
Kompensationsbewegungen absorbieren, die erforderlich sind, um die Axialkraft auf dem gewünschten Wert zu halten.
Bei beiden Ausführungsformen kann die Greifvorrichtung 6 zum
Erfassen des Kopfes des Schraubenbolzens in vorteilhafter
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Weise die in Flg. 4 dargestellte Ausführungsform aufweisen.
In dieser Figur ist die Kupplungsvorrichtung 7 dargestellt, die in der beschriebenen Weise Fluchtungsfehler beseitigt und
die durch ein Biegeelement, ein Kardangelenk, eine Kreuzklauenkupplung oder irgendeine andere bekannte Vorrichtung gebildet
sein kann.
Der untere von der Kupplungsvorrichtung 7 ausgehende Teil der Spindel endet in einer Schale 20, die in ihrer Mitte einen
Keil 21 träfet, der ir.it einem Schraubenschlitz 22 zusammenv/irlct,
der am Ende 23 des Schraubenbolzens nach Art eines
Schraubenzieherschlitzes ausgebildet ist, so daß die Schale 20 Antriebsdrehmomente in beiden Richtungen ausüben kann.
Weiterhin weist diese Schale an ihrem zylindrischen Teil eine gewisse Anzahl von Öffnungen auf, die Kugeln 24 enthalten,
wobei die öffnungen auf der Innenfläche des Zylinders eingeschnürt
sind, um das Herausfallen der Flügeln zu verhindern.
Wie es aus Fig. 4 zu erkennen ist, weisen die Kugeln 24 einen Durchmesser auf, der größer als die Dicke der Wände der Schale
20 ist und die Kugeln wirken mit einer Nut 24a zusammen, die im Kopf des Schraubenbolzens 25 vorgesehen ist. Die Kugeln
werden andererseits auf der Seite der äußeren Zylinderoberfläche durch eine Betätigungs- oder VerriegelungshUlse 25
mit schräg aufgeweiteter Eingangsöffnung 26 betätigt, die in Axialrichtung mit Hilfe eines Hilfsdruckzylinders 27 bewegbar
ist, dessen innen liegender Kolben 28 in Axialrichtung mit der Spindel 19 Uberjeinen Keil 29 verbunden ist und
dessen Außenzylinder 30 sich in Axialrichtung gegenüber diesem Kolben bewegen kann und die Verriegelungshülse 25 betätigt,
mit der dieser Außenzylinder über Befestigungsschrauben ^l verbunden ist. Zusätzlich zu diesen Axialbewegungen wird
der Zylinder 30 zusammen mit der Verriegelungshülse 25 und
der Schale 20 in Drehung versetzt, was die Speisung dieses
und Druckzylinders über eine äußere drehfeste Hülse j52yüber eine
doppelte Drehverbindung erfordert. Bei 33 und 34 sind die
Speiseanschlüsse für nicht dargestellte flexible Druckleitungen gezeigt, die die Druckluft auf den Druckzylinder 27
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übertragen und die die Entriegelung und die Verriegelung ermöglichen.
Wenn die Vorrichtungauf den Kopf des Schraubenbolzens 23 auftrifft,
fällt der Keil 21 natürlich nicht unter Krafteinwirkung in den Schlitz 22, so daß die Kugeln 2k in Axialrichtung
gegenüber der Nut 23 versetzt sind und nicht in diese eindringen
kann und entsprechend kann die Verriegelungshülse ihre Axialbewegung zur Verriegelung nicht ausführen. Auf Grund
der Drehung der Vorrichtung unter der Wirkung des Hauptmotors 1 gelangt der Keil jedoch schließlich in den Schlitz 22, worauf
unmittelbar die Axialverriegelung an dem Kopfdes Schraubenbolzens erfolgt. Es ist dann möglich, daß die Spindel 19 auf
den Kopf des Schraubenbolzens sowohl eine Zugkraft als auch ein Drehmoment ausüben kann.
Die gesamte Schraubvorrichtung oder der Schraubturm ist vorzugsweise
auf einem Schlitten 35 befestigt, dessen Rahmen sowohl die AxialfUhrungseinrichtungen 8 oder 8a als auch die
Abstützpunkte für die Vorrichtung zur Axialverschiebung, d.h. in der ersten Ausführungsform die Befestigung der Enden 36
der Stangen der Druckzylinder 10 und. in der zweiten Ausfüh-
tragt rungsform die Gewindebohrungen 37/7in die die Schrauben 15
eingeschraubt sind. Der Schlitten kann sich durch eine Rollbewegung
auf Schienen 38 und 39 bewegen, die insbesondere aus Flg. 2 zu erkennen sind, so daß durch diese Drehung auf
einem großen Radius der Schraubturm aufeinanderfolgend senkrecht
über die Achsen der verschiedenen Schraubenbolzen gelangen
kann.
Wie es weiter oben erwähnt wurde und wie es teilweise in Fig. zu erkennen ist, weist die gesamte Einrichtung zur Montage und
Demontage eines Deckels eines Reaktorgefäßes eine gewisse Anzahl von hydraulischen Spannvorrichtungen 4o auf, deren Anzahl
gleich der Anzahl der Schraubenbolzen ist und die alle miteinander überfeine Montageeinrichtung verbunden sind, die
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ORIGINAL INSPECTED
kreisförmige Träger hl und hydraulische Verbindungsleitungen
zum Unterdrucksetzen aufweist. Über dieser Montageeinrichtung
ist eine Hilfsmuttereinheit oder eine Verriegelungsklemmeinheit angeordnet, die dazu dient, die Zugkraft der hydraulischen
Spannvorrichtungen auf das obere Ende jedes Schraubenbolzens zu übertragen, wobei diese Vorrichtungen vorzugsweise
automatisch gesteuert werden. Über dieser gesamten Einheit befinden sich die genannten Schienen, die die Schraubtürme tragen.
Auf Grund des Raumbedarfs dieser Schraubtürme oder der Vorrichtungen
zum Einschrauben und Ausschrauben der Schraubenbolzen und auf Grund des geringen Abstandes zwischen den Achsen
der aufeinanderfolgenden Schraubenbolzen ist es praktisch nicht möglich, abgesehen von wirtschaftlichen Gründen, eine Schraubvorrichtung
pro Schraubenbolzen zu verwenden. Es ist jedoch zweckmäßig, eine gewisse Anzahl dieserSchraubvorrichtungen
zu verwenden, die gleichzeitig arbeiten, um so weit wie möglich die Zeit zur Ausführung dieses Vorganges zu verringern.
In diesem Fall können selbstverständlich die verschiedenen Schlitten, wie z.B. 35 miteinander derart verbunden sein,
daß sie sich in einem Block auf den Schienen 38 und 39 drehen
und alle gleichzeitig an gewünschten Stellen mit Hilfe von Indexvorrichtungen, wie z.B. 42 nach Fig. 3 festgelegt werden
können. Wenn beispielsweise die Anzahl der Schlitten genau sechsmal geringer als die Anzahl der Schraubenbolzen ist,
muß die gesamte Schraubturmeinheit nur sechs aufeinanderfolgende Stellungen einnehmen, um alle Schraubenbolzen einzuschrauben
oder auszuschrauben, so daß sich ein beträchtlicher Zeitgewinn ergibt und weiterhin können alle Vorgänge
mit Hilfe von nicht dargestellten Steuereinrichtungen und Endtastern automatisiert werden. Schließlich können die verschiedenen
auf diese Weise automatisierten Vorgänge mit den entsprechenden ebenfalls automatisierten Vorgängen der gesamten
Einheit zum Spannen und Entspannen der Schraubenbolzen, zum Aufschrauben und Abschrauben der Hauptmuttern und zum
Aufschrauben und Abschrauben der Hilfsmuttern oder zum An-
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ziehen und Lösen der Klemmbacken synchronisiert werden.
Nach dem Ausschrauben wird J:eder Schraubenbolzen in seiner
ausgeschraubten Stellung mit Hilfe einer geeigneten Vorrichtung aufgehängt gehalten, die die Verriegelungsvorrichtung
sein kann, die/in gleicher Weise zum Unterspannungsetzen des
Schraubenbolzens verwendet wird.
Schließlich kann die gesamte Demontage eines Deckels des Behälters
auf diese Weise automatisiert werden, worauf alle übereinander angeordneten Vorrichtungen mit Hilfe eines Kranes
oder dergleichen angehoben werden, wobei die Schraubenbolzen an ihrem Platz in den Verriegelungsvoirlchtungen verbleiben und
der Deckel kann dann ebenso wie der Stapel der Einrichtungen entfernt werden, worauf erneut der Deckel an seinem Platz
angebracht werden kann, wobei diese Vorgänge schnell, automatisch tnSmit vollständiger Sicherheit erfolgen.
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Claims (3)
1.j Schraubturm zum Einschrauben und Ausschrauben großer
Schraubenbolzen, dadurch gekennze ichne t , daß der Schraubturm in Kombination eine Schraubvorrichtung
(1 bis 5) mit umkehrbarer Drehrichtung, eine Greifvorrichtung (6) zum Erfassen des Kopfes des Schraubenbolzens (23),
die durch die Schraubvorrichtung (1 bis 5) angetrieben v/ird und auf den Schraubenbolzen (23) ein Drehmoment in
den beiden Drehrichtungen sowie eine Axialkraft zumindest in Zugrichtung übertragen kann, eine Vorrichtung (8, 9;
8a, 15, 18) zur Führung und Vertikalverschiebung und eine Kompensationsvorrichtung (10; 11) für das Gewicht des
Schraubenbolzens (2)) umfaßt.
2. Schraubturm nach Anspruch 1, dadurch gekennze ich net, daß die Kompensationsvorrichtung für das Gewicht
des Schraubenbolzens (23) durch einen oder mehrere Druckzylinder (10) parallel zur Achse der Schraubvorrichtung
(1 bis 5) gebildet ist, der bzw. die mit einer einstellbaren Kraft die Schraubvorrichtung und die Greifvorrichtung
über einen Hub antreiben, der ausreicht, damit diese Druckzylinder (10) gleichzeitig als Vorrichtung zur Vertikalverschiebung
dienen.
3. Schraubturm nach Anspruch 1, dadurch gekennze ich net, daß die Kompensationsvorrichtung für das Gewicht
des Schraubenbolzens (23) durch einen kleinen Druckzylinder
(11) mit geringem Hub gebildet ist, der auf der Spindel
(4) der Schraubvorrichtung (1 bis 5) zwischen dieser und der Greifvorrichtung (6) angeordnet ist und mit diesen
Bauteilen rotiert, und daßdie Vorrichtung zur axialen Vertikalverschiebung durch einen mechanischen Antrieb
(15 bis 18) gebildet ist, der mit dem Antriebsmotor (1)
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ORIGIN A«. 1NSPECTED
/„
der Schraubvorrichtung derart synchronisiert ist, daß die
Vorwärtsbewegung pro Umdrehung gleich der Gewindesteigung
des Schraubenbolzen^ (23) ist.
Schraubturtn nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennze lehne t , daß die Greifvorrichtung (6) zuiTi Erfassen des Kcpfes des Schraubenbolzen (23)
ein schalenförmiges Teil (20) aufweist, das mit dem unteren
Ende der Spindel (4) der Schraubvorrichtung (1 bis 5) verbunden
ist und einerseits an seinem Boden einen diametralen Keil (21) zum Drehantrieb des einen geeigneten Schlitz (22)
aufweisenden Kopfes des Schraubenbolzens (23) und andererseits in seinen Seitenwänden öffnungen aufweist, die mit
Kugeln (24) gefüllt sind, diejmit einer in dem Kopf des Schraubenbolzens (23) vorgesehenen Nut (24a) und einer
äußeren Verriegelungshülse (25) zusammenwirken, die durch einen koaxialen Hilfs-Druckzylinder betätigt wird, der sich
mit dem unteren Teil der Spindel (4) dreht.
Sehraubturm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennze ichnet, daß zwischen dem
unteren, die Greifvorrichtung (6) tragenden Ende der Spindel und dem mittleren oder oberen Teil dieser Spindel
eine Kupplungsverbindung (7) angeordnet ist, die eine Fehlausrichtung ausgleicht.
Schraubturm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der feste Teil
der Vorrichtung zur Führung und Vertikalverschiebung von einem Schlitten getragen ist, der sich auf Schienen (38,
39) über eine geeignete Bahn derart bewegt, daß die Achse der gesamten Vorrichtung aufeinanderfolgend senkrecht
über die verschiedenen zu schraubenden Schraubenbolzen geführt und an diesen verschiedenen Stellungen durch
eine Indexvorrichtung (42) arretiert werden kann.
709845/1050
ORIGINAL INSPECTED
Schraubturm nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet,
daß die gleichen Schienen (38, 39) mehrere gleiche Schlitten tragen, deren Anzahl geringer als die Anzahl der
Schraubenbolzen (23) ist, und daß die Schlitten derart miteinander verbunden sind, daß sie gleichzeitig arretier-
so
bar sind und arbeiten,Ydaß die Anzahl der aufeinanderfolgenden Bev/egungen, die für das Ausschrauben und Einschrauben
eines vollständigen Schraubenbolzen-Kranzes erforderlich ist, verringert wird.
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| FR2349400A1 (fr) | 1977-11-25 |
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