DE2718973A1 - Einstellvorrichtung fuer das musterstueck bei einer reproduktionsmaschine - Google Patents
Einstellvorrichtung fuer das musterstueck bei einer reproduktionsmaschineInfo
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Description
Einstellvorrichtung für das Musterstück bei einer Reprodukti onsmaschine
Die Erfindung bezieht eich auf eine Vorrichtung zum
Einstellen der Lage eines Profils oder MusterStücks bei
einer Reproduktionsmaschine, die es möglich macht, zumindest einen Rohling-Bearbeitungsgang mit einstellbarem Anschlag und einen Endbearbeitungsgang durchzuführen, ausgehend von einem Musterstück, das mit einem Taster einer
Vorrichtung zum Kopieren zusammenarbeitet, die den Werkzeugschlitten steuert, wobei das Musterstück schwenkbar
am Ende von Armen montiert ist, die an ihren anderen Enden fest mit einem Lineal verbunden Bind, das um seine Längeachse schwenkbar am Gestell der Maschine angebaut ist.
Die Vorrichtungen zum Reproduzieren von Profilen, wie sie insbesondere bei Werkzeugmaschinen oder bei irgendeiner
anderen Maschine verwendet werden, haben im allgemeinen ein
96-(H.49T9-cas
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Mittel für die hydraulische oder elektronische Betätigung. Diese Vorrichtungen beruhen auf einem Prinzip, das darin
besteht, das zu reproduzierende Profil oder Musterstück durch einfachen Kontakt unter geringem Druck abzutasten
und sämtliche Bewegungen des Tastorgans auf den Werkzeugschlitten mit hohen Drücken und einer guten Präzision zu
übertragen.
Es ist bekannt, diesen Vorrichtungen eine Einrichtung beizugeben, die es möglich macht, eine oder mehrere Bearbeitungsvorgänge
durchzuführen, indem man das Profil für den Fall eines einzigen Bearbeitungsvorganges in einem
festen Abstand gegenüber dem zu bearbeitenden Profil anordnet; wenn man mehrere Bearbeitungsvorgänge durchzuführen
wünscht, ist dieser Abstand durch geeignete und bekannte Mittel regelbar.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung macht es möglich, die Lage des Profils oder Musterstücks mit Hilfe regelbarer,
auf einer Anschlagwelle sitzender Anschläge einzustellen, um einen oder mehrere Bearbeitungsvorgänge an
dem Rohling durchzuführen, und mit Hilfe eines Mikrometer-Genauigkeitsanschlages
für die Endbearbeitung.
Gemäß der Erfindung ist das Musterstück schwenkbar am Ende von Armen angebracht, die mit ihren anderen Enden fest
mit einem schwenkbar am Gestell der Maschine angebauten Lineal verbunden sind; das Lineal wird von einem Antriebsorgan drehangetrieben, das wahlweise einen ersten Hebel, der
vorübergehend fest mit dem Lineal verbunden ist, mit einer Reihe von Anschlägen, die auf einer Anschlagwelle sitzen,
für die Bearbeitungsgänge des Rohlings in Kontakt bringt,
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und einen zweiten, fest mit dem Lineal verbundenen Hebel in Kontakt mit einem Mikrometer-Genauigkeitsanschlag
für die Endbearbeitung bringt.
V/eitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden durch die Durchsicht der folgenden Beschreibung eines
AusfUhrungsbeispiels besser verständlich, das sich auf die Zeichnung bezieht, in der darstellen:
Fig. 1 eine Ansicht von vorn (von der Seite des Bedienungsmannes) auf eine Kopierdrehbank;
Pig. 2 eine Ansicht von hinten, (Seite, die dem Bedienungsmann gegenüberliegt) im Längsschnitt
der Vorrichtung zum Einstellen gemäß der Erfindung;
Fig. ~5, 4,5.6,7 a, b, c Querschnitte längs der
Linien a, b, c der Fig. 2, welche die unterschiedlichen Stellungen der Organe der Vorrichtung
während der Bearbeitung des Rohlings wiedergeben;
Fig. 8a, b, c Querschnitte längs der Linien a, b, c
der Fig. 2, welche die Stellung der Organe der erfindungsgemäßen Vorrichtung während der Endbearbeitung
zeigen.
Auf der Fig. 1 ist eine Kopier-Drehbank dargestellt, die ein Gestell l hat, in dem drehbar ein Spannfutter 3
gelagert ist, in dem ein Werkstück 2 festgespannt sitzt, das mi ο Hilfe eines Werkzeuges 4 bearbeitet werden soll.
Dieses Werkzeug ist auf einem Kopierschlitten 5 befestigt,
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der einen Tasterhebel 6 trägt und diesen in Kontakt mit einem Musterstück 8 hält, von dem das Profil auf das zu
bearbeitende Werkstück 2 übertragen wird, wie dies bei den Kopierdrehbänken bekannt ist.
Die Verschiebungen des Tasters 6 werden aur den Werkzeugschlitten 5 über eine bekannte hydraulische Vorrichtung
übertragen, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist.
Das Musterstück 8 (Fig. 2) ist zwischen Spitzen an den Enden von parallelen Armen 9, 9a eingesetzt, deren andere
Enden in einstellbarer Weise an einem Lineal 8 befestigt sind, das mit Hilfe von Lagen 10, 10a an dem Gestell 1 der
Drehbank schwenkbar gehalten ist, um eine gewisse Winkelschwenkbewegung des Lineals um seine Längsachse möglich
zu machen.
Zwischen dem Arm 9a und dem Lager 10a hat das Lineal 7 einen zylindrischen Teil 3la, der mit Hilfe eines Keiles
fest mit einem Plattenkolben 25 einer hydraulischen Winde (Fig. 2 und 3c) verbunden ist, deren Gehäuse 24 frei um den
zylindrischen Teil 31a des Lineals 7 drehbar ist. Das Gehäuse
24 der Winde wird über zwei Leitungen 26 und 28 mit Druckfluid gespeist, die in das Gehäuse einerseits und
andererseits des Plattenkolbens 25 münden.
An dem Gehäuse 24 der Winde ist ein erster Hebel 12 befestigt, der an seinem Ende mit einem Finger 13 versehen
ist, der wahlweise in Kontakt mit den einstellbaren Anschlägen 14 für die Bearbeitung des Rohlings gebracht
werden kann, die auf einer Anschlagwelle 15 (Fig. 2, 3c) sitzen.
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Diese Anschlagwelle 15, die drehbar an dem Gestell 1 befestigt ist, kann so viel "Rohlingsanschläge" tragen,
wie man Bearbeitungsgänge an dem Rohling vornehmen will,
und in den Fig. 3 bis 8 dargestellten Beispiel hat die Anschlagwelle sechs Anschlagstellen A, B, C, D, E, F, die
einem Maximum von sechs Bearbeitungsgängen je Rohling entsprechen.
Die Anschlagwelle 15 wird in bekannter Weise drehbar mit Schrittantrieb im Sinne des Pfeiles l6 (Fig. 3c) angetrieben,
wobei zwischen jedem BearbeitungsVorgang während der schnellen LängsZurückbewegung des Schlittens 5 die Stellung
entsprechend dem Pfeil 17 gewechselt wird.
Andererseits hat das Lineal 7 (Fig. 2 und 3a) zwischen
dem Arm 9 und dem Lager 10 einen zylindrischen Abschnitt 31, der an einem seiner Enden fest mit einem zweiten Hebel 18
mittels eines Keils I9 verbunden ist; der Hebel 18 ist an seinem anderen Ende mit einem Finger 20 versehen, der zur
Anlage an einen Mikrometer-Genauigkeitsanschlag 21 kommen kann, der an dem Gestelle 1 angebaut ist und dessen Drehung
durch einen Zapfen 22 unterbunden ist.
An seinem dem Finger 20 gegenüberliegenden Ende 32 hat der Hebel ein Loch, an dem eines der Enden einer Zugfeder
23 befestigt ist, deren anderes Ende an einem fest im Gehäuse 1 der Drehbank sitzenden Zapfen befestigt ist. Die
Hebel 12 und l8, die senkrecht zur Achse des Lineals 7 liegen, sind demnach parallel zueinander und auch zu den Armen
9, 9a, die das Musterstück 8 tragen.
Die erfindungsgemäße Einstellvorrichtung arbeitet in folgender Weise:
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- ir -
Tn den Fig. 3a, b, c sind der zweite Hebel 18 in der Zeichnung 3a, das Musterstück 8 in der Zeichnung 3b, und
der erste Hebel 12 in der Zeichnung 3c in ihrer Arbeitsstellung für den ersten Bearbeitungsgang des Rohlings entsprechend
dem Anschlag 14A dargestellt. In diesem Falle wird das Druckfluid in die Winde 24 (Fig. 3c) über die
Leitung 25 derart eingeführt, daß der Plattenkolben 25
in eine der Totstellungen gebracht wird, wo er in Berührung mit dem Windengehäuse 24 ist und auf diese Weise
die feste Verbindung des ersten Hebels 12 mit dem Lineal 7 und das Anlegen des Fingers 13 des Hebels 12 an den Rohlingsanschlag
14a bewirkt. Das Musterstück 8 befindet sich in einer entsprechenden Stellung, die dem Anschlag l4A für
den ersten Rohlingsbearbeitungsgang entspricnt und der Taster 6 kann dann in Berührung mit dem Musterstück 8
kommen, das sich schon in der Ausgangsstellung des Bearbeitungszyklus befindet, vor seiner folgenden Bewegung
in Richtung des Pfeiles 27. Der Vorgang des Einrückens der
Schlittenbewegung ist bekannt. Am Ende dieses ersten Bearbeitungsvorganges
im Vorbearbeiten geht während der schnellen Rückkehr des Schlittens im umgekehrten Sinne zu dem
Pfeil 27 (Fig. 4a, b, c) der FlUssigkeitseintritt, der bei 26 erfolgte, auf die Leitung 28 durch eine bekannte
Maßnahme Über, die überdies durch die automatischen Steuervorrichtungen
der Maschine ausgelöst wird.
Der Hebel 12 befindet sich in Berührung mit dem Anschlag 14A, das Windengehäuse 24 ist fest und der Plattenkolben
25 schwenkt in Richtung des Pfeiles 29, was die
Schwenkbewegung des Lineals 7 und des Musterstückes 8 auslöst, das nach 8' übergeht. Wenn der Finger 20 in Berührung
mit dem Mikrometer-Genauigkeitsanschlag 21 kommt, hält die Schwenkbewegung des Lineals 7 an (Fig. 4a, 5a)» was den
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Plattenkolben 25 unbeweglich macht und die Speisung der Winde mit Druckfluid erfolgt weiterhin durch die Leitung
?'; ; daraus folgt eine Drehung des VJindengehäuses 24 (Fig. 5c)
der Winde in Richtung des Pfeiles 30, was gleichzeitig den Hebel 12 bewegt und das Entfernen des Fingers 13 von dem
Anschlag l4A bewirkt.
Es ist dann möglich, die Anschlagwelle 15 in Richtung
des Pfeiles 16 zu drehen, um den Anschlag l4B in die Arbeitsstellung zu bringen und den zweiten Bearbeitungsgang
des Rohlings vorzunehmen. Während des folgenden Arbeitsganges, der in den Fig. 6a, b, c dargestellt ist, speist
man erneut die Winde 24 über die Druckleitung 26, um den
Finger 13 des Hebels 12 an den Anschlag l4B anzulegen, bis
man die entsprechende Stellung der Organe erhält, wie sie in den Fig. 7a, b, c dargestellt ist.
Der Finger 13 befindet sich in Kontakt mit dem Anschlag 14B, der Plattenkolben 25 liegt an dem Gehäuse 24
der Winde an, und das schwenkbare Lineal 7, das die Bewegung des MusterstUckes 8 in die Stellung 8" bewirkt, hat
den Finger 20 von dem Mikrometer-Genauigkeitsanschlag ?1 gelöst. Nachdem sämtliche Organe eingestellt sind, ist
es nunmehr möglich, mit Hilfe des Tasters 6 das zu kopierende Profil abzutasten, wie vorher.
Nach Beendigung dieses zweiten Rohlingsbearbeitungsvorgangs und ggf. weiterer Rohlingsbearbeitungsgänge
wird der gleiche Zyklus durchgeführt, wie er vorher beschrieben und in den Fig. 4, 5» 6» a>
b, c wiedergegeben
Für den Endbearbeitungsgang, wie er in den Fig. 8a, 709846/0920
b, c dargestellt ist, der die Bearbeitung des Kopiervorganges beendet, speist man die Winde 24 derart, daß
der Finger 20 des zweiten Hebels 18 in Berührung mit dem Mikrometer-Oenauigkeitsanschlag 21 kommt.
Das Musterstück 8 befindet sich so in einer Stellung,
die der Endbearbeitung entspricht und der Taster 6 kann dann in Berührung mit dem Musterstück 8 kommen. Während
dieses Vorganges muß der Pinger 13 nicht in Berührung
mit den Anschlägen 14 auf der Anschlagwelle sein.
Der Mikrometer-Genauigkeitsanschlag 21 macht es möglich, eine sehr genaue Quereinstellung des Pforils des
Musterstückes 8 gegenüber der Achse des zu bearbeitenden Werkstückes 2 sicherzustellen.
Selbstverständlich können von einem Fachmann zahlreiche Abwandlungen an den Vorrichtungen oder Maßnahmen, die
soeben beschrieben wurden und lediglich als nicht begrenzende Beispiele zu werten sind, vorgenommen werden, ohne den
Rahmen der Erfindung zu verlassen.
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Claims (1)
- AnsprUche.)Vorrichtung zum Einstellen der Lage eines Profils bei einer Reproduktionsmaschine, die es möglicht macht, zumindest einen Rohlingsbearbeitungsgang mit einstellbarem Anschlag und einen Endbearbeitungsgang durchzuführen, ausgehend von einem Musterstück, das mit einem Taster einer Vorrichtung zum Kopieren zusammenarbeitet, die den Werkzeugschlitten steuert, Wobei das Musterstück schwenkbar am Ende von Armen montiert ist, die an ihren anderen Enden fest mit einem Lineal verbunden sind, das schwenkbar am Gestell der Maschine angebaut ist,dadurch gekennzeichnet,daß das Lineal (7) durch ein Antriebsorgan (2*0 drehangetrieben wird, das wahlweise einen ersten Hebel (12), der vorübergehend fest mit dem Lineal veruunden werden kann, mit einer Gruppe von Anschlägen (14A, l4B...)* die auf einer Anschlagwelle (15) sitzen, für die Bearbeitungsgänge des Rohlings in Kontakt bringt, und einen zweiten, fest mit dem Lineal verbundenen Hebel (18) in Kontakt mit einem Mikrometer-Genauigkeitsanschlag (21) für die Endbearbeitung bringt.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsorgan aus einer hydraulischen Drehwinde (24) besteht, deren Plattenkolben (25) fest mit dem Lineal (7) verbunden ist und deren Gehäuse, das frei drehbar um die Achse des Lineals ist, den ersten Hebel (12) trägt, der mit den Rohlingsbearbeitungsanschlägen (14A, 14b...) derart zusammenwirkt, daß der Hebel mit dem schwenkbaren Lineal709846/0920ORIGINAL INSPECTED-geder Rohlingsbearbeitungsphase fest verbunden werden kann und von dem Lineal für die Bewegung des zweiten Hebels und bei der Verschiebung des Rohlings-Anschlages gelöst werden kann.j5. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Hebel (18), der fest mit dem schwenkbaren Lineal (7) verbunden ist, der Wirkung eines elastischen Rückführorgans (23) unterworfen 1st, das ihn gegen den Mikrometer-Genaulgkeitsanschlag (21) drückt.4. Vorrichtung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 3* dadurch gekennzeichnet, daß der erste (12) und zweite (18) Hebel die jeweils mit den Rohlingsanschlägen (l4A, HB...) und dem Anschlag (21) ftlr die Endbearbeitung zusammenwirken, rechtwinklig zu dem schwenkbaren Lineal angeordnet sind, parallel unter sich sind und parallel zu den Armen liegen, die das Musterstück (8) tragen.709846/0920
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| CN104128757A (zh) * | 2014-07-24 | 2014-11-05 | 成都亨通兆业精密机械有限公司 | 一种有利于表面淬透深度的车床主轴加工工艺 |
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