DE2718195A1 - Schaltnetzteil fuer einen rundfunkempfaenger, insbesondere einen fernsehempfaenger - Google Patents
Schaltnetzteil fuer einen rundfunkempfaenger, insbesondere einen fernsehempfaengerInfo
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Description
- Schaltnetzteil für einen Rundfunkempfänger, insbesondere einen
- Fernsehempfänger. Zusatz zu P 26 24 965.0 Die Hauptanmeldung betrifft ein Schaltnetzteil für einen Fernsehempfänger mit einem Trenntransformator, in dessen Primärwicklung durch einen periodisch betätigten Schalter Stromimpulse mit einer gegenüber der Netzfrequenz hohen Frequenz erzeugt werden und dessen Sekundärwicklung über Gleichrichter die etriebsspannungen für den Fernsehempfänger liefert.
- Die Erfindung nach der Hauptanmeldung liegt die Aufgabe zugrunde, Hilfs-Betriebsspannungen für einen Bereitschaftsbetrieb so zu erzeugen, daß weder ein gesondertes Netzteil erforderlich ist noch die für Normalbetrieb vorgesehenen, im Schaltnetzteil erzeugten Betriebsspannungen von den Verbrauchern abgeschaltet werden müssen.
- Diese Aufgabe wird durch die Erfindung nach der Hauptanmeldung dadurch gelöst, daß für einen Bereitschaftsbetrieb an die Sekundärwicklung eine so niederohmige Impedanz angeschlossen ist, daß die Betriebs spannungen auf einen für die Funktion des Empfängers nicht mehr ausreichenden Wert zusammenbrechen, und daß von der Impedanz eine bei Bereitschaftsbetrieb benötigte Hilfs-Betriebsspannung abgenommen ist.
- In der Praxis besteht nun oft die Forderung, daß beim Einschalten des Normalbetriebes eine erste Betriebsspannung gegenüber einer zweiten Betriebsspannung verzögert ihren Nennwert erreicht, z.B. bei der Betriebsspannung für die Zeilenendstufe in einem Fernsehempfänger. Wenn die Zeilenendstufe gar nicht oder einwandfrei angesteuert wird, kann die Betriebsspannung am Zeilenendstufentransistor anliegen, ohne daß eine Gefahr besteht. In dem Zeitraum jedoch, in dem sich die Steuerspannung für den Zeilenendstufentransistor aufbaut und undefinierte Steuerverhältnisse vorliegen, kann der Transistor zerstört werden, wenn die volle Betriebsspannung für diesen Transistor erscheint. Es muß daher dafür gesorgt werden, daß die Betriebsspannung für die Zeilenendstufe etwas später erscheint als die Betriebsspannung für den Zeilenoszillator und gegebenenfalls die Treiberstufe.
- Bei der Schaltung nach der Hauptanmeldung ist eine solche Verzögerung einer Betriebsspannung nicht vorhanden, da beim Umschalten auf Normalbetrieb, also beim Abschalten der Last, alle Betriebsspannungen etwa gleichzeitig wieder ihren Nennwert erreichen.
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Schaltung nach der Hauptanmeldung so weiterzubilden, daß beim Umschalten auf Normalbetrieb eine erste Betriebsspannung ihren Nennwert gegenüber einer zweiten Betriebs spannung später erreicht.
- Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 beschriebene Erfindung gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
- Bei der Erfindung wird also beim Abschalten der Last gemäß der Hauptanmeldung zunächst eine andere Last an der Sekundärwicklung wirksam, die zunächst einen Anstieg der Betriebsspannungen auf ihren Nennwert verhindert. Über die Last fließt dabei ein Ausgleichstrom. Wenn dieser Ausgleichstrom seinen Nennwert erreicht hat, z.B. durch eine spannungsabhängige Last hinreichend klein geworden ist, können die Betriebsspannungen wieder ihren Nennwert einnehmen. Da andererseits die erste Betriebsspannung erst dann ansteigen kann, wenn die Last genügend klein geworden und die zweite Betriebsspannung vorhanden ist, wird die gewünschte Verzögerung in dem Anstieg der ersten Betriebs spannung erreicht. Die Wirkungsweise läßt sich auch so erklären, daß durch die Umschaltung auf die zweite Betriebs spannung der Anstieg dieser Spannung auf den Nennwert relativ zum Anstieg der ersten Betriebsspannung beschleunigt wird.
- Die Erfindung wird anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel für einen Fernsehempfänger erläutert. Darin zeigen Figur 1 eine erfindungsgemäße Schaltung, Figur 2 die Kennlinie des Schaltnetzteils und Figur 3 den Verlauf der ersten und zweiten Betriebsspannung.
- In Figur 1 wird aus der Netzspannung in dem Gleichrichter 1 eine Betriebsgleichspannung erzeugt, die dem dargestellten Schaltnetzteil zugeführt wird. Dieses enthält einen periodisch mit einer Frequenz f von ca. 25 KHz geschlossenen Schalter 2, die zur Stabilisierung dienende Wicklung 3, die für die Schwingungserzeugung wesentliche Rückkopplungswicklung 4, die Primärwicklung 5 sowie drei Sekundärwicklungen 6,7,8 des Trenntrafos 30. Mit Gleichrichtern 9,10,11,12 werden vier Betriebsspannungen Ul, U2, U3, U4 erzeugt. U1 ist die Betriebsspannung für die Zeilenendstufe des Fernsehempfängers. U2 ist die Betriebsspannung für verschiedene Stufen des Empfängers, u.a. für den Zeilenoszillator. U3 dient gemäß der Hauptanmeldung bei Bereitschaftsbetrieb zum Vorheizen der Bildröhre 13 über den Widerstand 14.
- U4 ist eine bei Bereitschaftsbetrieb und Normalbetrieb etwa gleich große Spannung für einen Fernbedienungsempfänger.
- In der ausgezogen gezeichneten Stellung des Relaiskontaktes a ist die Spannung U3 über den Widerstand 14 an den Heizfaden der Bildröhre 13 angeschlossen. Im Sinne der Hauptanmeldung ist dadurch das Netzteil so stark belastet, daß die Spannung U1 gemäß Figur 3 von ihrem Nennwert 160 V auf 60 V und die Spannung U2 von ihrem Nennwert 18 V auf 6 V zusammengefallen ist. Bei diesen Spannungen sind die gespeisten Stufen in erwünschter Weise nicht funktionsfähig. Die Bildröhre wird dabei mit etwa 75 % ihrer Nennheizspannung versorgt. Das Netzteil arbeitet dabei auf dem Arbeitspunkt 15 in Figur 2. Figur 2 stellt die Abhängigkeit der Ausgangsspannung von dem Belastungsstrom des Netzteil es auf der Sekundärseite dar. Die Spannung U4 für den Fernbedienungsempfänger von 18 V wird hierbei durch die Spannung U3 gebildet, die über die leitende Diode 16 zur Klemme 17 gelangt. Die Diode 18 ist gesperrt, weil die Spannung U2 durch die starke Belastung des Schaltnetzteiles auf 6 V abgefallen ist und an der Klemme 17 die Spannung von 18 V steht. Die Relaiswicklung A ist stromlos.
- Beim Umschalten vom Bereitschaftsbetrieb auf Normalbetrieb erscheint von einem nicht dargestellten Fernbedienungsempfänger an der Klemme 19 eine positive Spannung, die den Transistor 22 leitend steuert, so daß die Relaiswicklung A von der Spannung U4 mit Strom versorgt wird. Dadurch wird mit dem Arbeitskontakt a die Belastung der Spannung U3 durch die Bildröhre 13 abgeschaltet. Jetzt fließt ein Ladestrom i über den Transistor 23 in den Kondensator 26, weil am Kollektor die Spannung U3 von 18 V und am Emitter die noch niedrige Spannung U2 von 6 V liegt.
- Dieser Strom i stellt eine Last dar, die zunächst einen Anstieg der Betriebsspannungen verhindert. Durch den Strom i wird jetzt der zum Gleichrichter 10 gehörende Ladekondensator 26 langsam umgeladen, so daß schließlich die Spannung U2 ihren Nennwert von 18 V erreicht. Die Spannung U3 steigt dabei auf etwa 60 V an. Da die Basis des Transistors 23 jedoch mit der konstanten Spannung U4 verbunden ist, wird der Transistor 23 schließlich stromlos, so daß die vorübergehend wirksame Last durch den Strom i wieder verschwindet. Erst nachdem diese Last unwirksam ist und die Spannung U2 ihren Nennwert von 18 V erreicht hat, kann auch die Spannung U1 wieder ihren Nennwert von 160 V einnehmen. Die Schaltung läßt sich nun so bemessen, daß in dem Anstieg der Spannung U1 auf ihren Nennwert die gewünschte Verzögerung von ß t gemäß Figur 3 entsteht. Die Spannung U4 von 18 V wird jetzt vom Gleichrichter 10 über die Diode 18 der Klemme 17 zugeführt. Da die Kathode der Diode 16 jetzt auf 18 V liegt, ist die Diode 16 gesperrt. Die Bildröhre wird in diesem Normalbetrieb von der Sekundärwicklung 8 über den Gleichrichter 12 mit ihrem Nennstrom geheizt. Der jetzt eingenommene Normalbetrieb ist in Figur 2 durch den Arbeitspunkt 27 auf der Kennlinie des Schaltnetzteils dargestellt. Da die Spannung U2 u.a. den Zeilenoszillator und die Treiberstufe für die Zeilenendstufe und U1 die Zeilenendstufe speist, ist gemäß Figur 3 sichergestellt, daß die Spannung U1 am Zeilenendstufentransistor ihren Nennwert erst dann erreicht, wenn die Spannung U2 ihren Nennwert bereits erreicht hat, der Zeilenoszillator schwingt und somit die Zeilenendstufe einwandfrei angesteuert ist.
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Claims (9)
- Patentansprüche Ü Schaltnetzteil für einen Rundfunkempfänger, insbesondere einen Fernsehempfänger, dessen Sekundärwicklung über einen ersten und zweiten Gleichrichter eine erste und zweite Betriebsspannung liefert und bei Bereitschaftsbetrieb so niederohmig belastet ist, daß die Betriebsspannungen erheblich bis unter ihren Nennwert abfallen, nach Patentanmeldung P 26 24 965.0, dadurch gekennzeichnet, daß bei Umschaltung ton Bereitschaftsbetrieb auf Normalbetrieb (Kontakt a) der belastete Anschluß der Sekundärwicklung (6) auf die zweite Betriebsspannung (U2) umschaltbar ist, so daß die zweite Betriebsspannung (U2) früher als die erste Betriebsspannung (U2) ihren Nennwert (160 bzw. 18 V) erreicht.
- 2. Netzteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Weg zur zweiten Betriebsspannung (U2) ein strombegrenzendes Element (23) liegt.
- 3. Netzteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Element eine spannungsabhängige Impedanz (23) ist, deren Wert sich vom Umschaltaugenblick an vergrößert.
- 4. Netzteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wert der Impedanz (23) von der zweiten Betriebsspannung (U2) gesteuert ist.
- 5. Netzteil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Impedanz durch die Kollektor-Emitter-Strecke eines Transistors (23) gebildet ist, dessen Basis an eine konstante Gleichspannung (U4) angeschlossen ist.
- 6. Netzteil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung so bemessen ist, daß der Transistor (23) in stationären Normalbetrieb gesperrt ist.
- 7. Netzteil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichspannung eine vierte Betriebsspannung (U4) ist, die bei Bereitschaftsbetrieb und Normalbetrieb etwa gleich groß ist und zur Speisung eines Fernbedienungsempfängers dient.
- 8. Netzteil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Bereitschaftsbetrieb die dritte Betriebsspannung (U3) und bei Normalbetrieb die zweite Betriebsspannung (U2) die vierte Betriebsspannung (U4) bildet.
- 9. Netzteil nach Anspruch 8, dadurch qekennzeichnet, daß die Klemme (17) der vierten Betriebsspannung (U4) über zwei gleichsinnig, für die zweite und dritte Betriebsspannung durchlässig gepolte Dioden (16,18) mit diesen Betriebsspannungen verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772718195 DE2718195A1 (de) | 1976-06-03 | 1977-04-23 | Schaltnetzteil fuer einen rundfunkempfaenger, insbesondere einen fernsehempfaenger |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2624965A DE2624965C2 (de) | 1976-06-03 | 1976-06-03 | Kurzschlußfestes Schaltnetzteil für einen Fernsehempfänger |
| DE19772718195 DE2718195A1 (de) | 1976-06-03 | 1977-04-23 | Schaltnetzteil fuer einen rundfunkempfaenger, insbesondere einen fernsehempfaenger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2718195A1 true DE2718195A1 (de) | 1978-11-02 |
Family
ID=25770525
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772718195 Withdrawn DE2718195A1 (de) | 1976-06-03 | 1977-04-23 | Schaltnetzteil fuer einen rundfunkempfaenger, insbesondere einen fernsehempfaenger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2718195A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0097884A1 (de) * | 1982-06-25 | 1984-01-11 | TELEFUNKEN Fernseh und Rundfunk GmbH | Schaltnetzteil für ein Gerät mit Bereitschaftsbetrieb, insbesondere einen Fernsehempfänger |
-
1977
- 1977-04-23 DE DE19772718195 patent/DE2718195A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0097884A1 (de) * | 1982-06-25 | 1984-01-11 | TELEFUNKEN Fernseh und Rundfunk GmbH | Schaltnetzteil für ein Gerät mit Bereitschaftsbetrieb, insbesondere einen Fernsehempfänger |
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| 8120 | Willingness to grant licences paragraph 23 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: TELEFUNKEN FERNSEH UND RUNDFUNK GMBH, 3000 HANNOVE |
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| 8141 | Disposal/no request for examination |