DE2718073A1 - Periskop - Google Patents
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- G02B23/02—Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices involving prisms or mirrors
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Description
Anmeldung
8OOO M Ü .V CIIKN »Ο
StIIWKHlKHSTI(ASSE a TKl.EFON ((IHiI) U8 2O.11
TKI.EX fl 24 070
ΤΚ1.ΚΟΗΛΜ M K i
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Anmelder:
Miller-Holzwarth, Inc. Salem, Ohio, USA
Titel:
Periskop
H Mf1NCHKN I)O
SClI Λν EKJ KHSTUASSE 2
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TKl. KUHA MME:
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Die Erfindung betrifft Periskope zum Beobachten eines Blickfelds aus dem Inneren einer geschützten Konstruktion, insbesondere ein Periskop für gepanzerte Fahrzeuge, und sie bezieht sich auf eine innerhalb eines Periskops anzuordnende
Verdunkelungsblende zum Verdecken bzw. Freigeben einer Okulareinblicköffnung derart, daß das Entweichen von Licht aus dem
Inneren des Fahrzeugs verhindert wird, wenn sich das Periskop nicht in Gebrauch befindet.
Es sind bereits zahlreiche Periskopkonstruktionen für gepanzerte Fahrzeuge entwickelt worden, in denen sich verschiedene
optische Systeme befinden, die es der Besatzung eines gepanzerten Fahrzeugs ermöglichen, ein Blickfeld außerhalb des
Fahrzeugs zu beobachten, ohne daß die Panzerung längs der Visierlinie eine Öffnung aufzuweisen braucht, durch die Geschosse, Chemikalien, Flüssigkeiten oder andere schädliche
Stoffe eintreten könnten. Bei vielen der gegenwärtig bei gepanzerten Fahrzeugen gebräuchlichen Periskopkonstruktionen
ist ein Kunststoffklotz vorhanden, der in ein Schutzgehäuse
eingebaut ist, welches durch eine Öffnung der Panzerung nach außen ragt. Der Beobachter kann ein äußeres Blickfeld durch
eine Fensteröffnung an einem Ende des Kunststoffklotzes beobachten. Bei diesen bekannten Periskopen kann bei der Beobachtung eines im Blickfeld befindlichen Gegenstandes Licht
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sowohl von innen nach außen als auch von außen nach innen gelangen.
Hieraus ergibt sich insofern ein schwerwiegendes Problem, als das von innen nach außen dringende Licht vom Gegner
beobachtet werden kann und den Standort des gepanzerten Fahrzeugs erkennbar macht. Die neuzeitlichen Lichtdetektoren für
militärische Zwecke ermöglichen es, selbst kleine Lichtmengen nachzuweisen und somit den Standort des Gegners zu ermitteln.
Im Hinblick hierauf ist es erforderlich, die Beleuchtung innerhalb des gepanzerten Fahrzeugs möglichst weitgehend abzuschwächen,
während andererseits eine ausreichende Beleuchtung z.B. für das Lesen von Karten und dergl. sowie zur Erleichterung
der Aufgaben der Besatzung benötigt wird.
Um dieses Problem zu lösen, sind bereits verschiedene Verschluß- und Abschirmungskonstruktionen vorgeschlagen worden.
Beispielsweise hat man provisorische Klappen über oder neben der Beobachtungsöffnung des Periskops angeordnet, die sich
nach oben oder unten schwenken lassen, um die Öffnung zu verdecken, wenn sich das Periskop nicht in Gebrauch befindet.
Jedoch haben solche Vorrichtungen einen unerwünschten Raumbedarf, und sie werden infolge der starken Stöße, denen das Fahrzeug
im Gebrauch ausgesetzt ist, leicht beschädigt oder zerstört. Außerdem wird nicht in allen Fällen eine vollständige
Verdunkelungswirkung erzielt.
Andererseits erwies es sich als schwierig, eine Verdunkelungsblende innerhalb eines Periskops unterzubringen, denn zwischen
dem durchsichtigen Kunststoffklotz und seinem Schutzgehäuse steht nur sehr wenig Raum zur Verfügung. Aus dieser Raumbeschränkung
ergeben sich sehr kleine Krümmungsradien für bestimmte Teile der Bahn, längs welcher sich eine solche verdeckt
eingebaute Blende beim öffnen und Schließen des Beobachtungsfensters
bewegen lassen können muß. Das Material für die Blende muß lichtundurchlässig und hinreichend flexibel
sein, damit es bei Temperaturen bis herabzzu etwa -54°C und bei einer Erwärmung auf erheblich mehr als 75 C weder versprödet
noch geschwächt wird, so daß ββ sich längs einer Bahn von
kleinem Krümmungsradius bewegen läßt. Ferner soll das Material
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der Blende eine Selbstschmierwirkung hervorrufen, wie es bei
Kunststoff geschieht, damit kein Schmierstoff von außen zugeführt zu werden braucht. Andererseits darf das Material der
Blende weder reißen noch sich bleibend verformen, wenn es bei den in Frage kommenden äußerst tiefen Temperaturen unter einem
kleinen Krümmungsradius in einer gebogenen Lage gehalten wird, was bei zahlreichen Kunststoffen zu beobachten ist. Schließlich
soll es möglich sein, eine solche Verdunkelungsblendenkonstruktion zu einem Bestandteil schon vorhandener Periskope
zu machen, ohne daß die Konstruktionen in größerem Ausmaß abgeändert zu werden brauchen.
Bis jetzt ist noch keine Periskopkonstruktion bekannt, bei der diese Probleme auf einfache, zweckmäßige und kostensparende
Weise gelöst sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Periskopkonstruktion für ein gepanzertes Fahrzeug zu schaffen, bei dem im Periskopgehäuse
eine Verdunkelungsblende vorhanden ist, die sich in Dekkung mit dem Okularbetrachtungsfenster bringen läßt, um zu
verhindern, daß Licht aus dem Inneren des Fahrzeugs nach außen dringt, wenn sich das Periskop nicht in Gebrauch befindet,
der die genannten Nachteile nicht anhaften, bei der die Verwendung der Blende bei zahlreichen schon vorhandenen Periskopkonstruktionen
keine Abänderungen bedingt, bei der sich die Blende im Fall einer Beschädigung leicht aus dem Gehäuse entfernen
läßt, ohne daß eine Zerlegung oder ein Ausbau des Gehäuses oder des Periskops aus seiner Halterung im Fahrzeug
erforderlich ist, und bei der die Verdunkelungsblende von außerordentlich einfacher, robuster, zweckmäßiger und kostensparender
Konstruktion ist, so daß sich im Gebrauch keine Schwierigkeiten ergeben, und daß die genannten Probleme, die
seit langer Zeit bestehen, einer Lösung zugeführt werden.
Zur Lösung der genannten Aufgabe und zur Erzielung der erwähnten Vorteile dient das in den Patentansprüchen angegebene
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-/ KT
Periskop. Zu dem Periskop gehören ein durchsichtiger Klotz, dessen Enden einerseits einer Ausblicköffnung und andererseits
einem Okular zugeordnet sind und der eine Betrachtungsfläche und eine reflektierende Fläche aufweist, zwischen denen ein
spitzer Winkel vorhanden ist, ein Schutzgehäuse, das Teile des dem Okular zugeordneten Endes umschließt, wobei das Gehäuse eine auf die Betrachtungsfläche ausgerichtete Öffnung
und eine abgewinkelte Rückwand besitzt, die von der reflektierenden Fläche durch einen Abstand getrennt ist und sich
allgemein parallel dazu erstreckt, eine zwischen dem Gehäuse und dem durchsichtigen Klotz angeordnete Führungseinrichtung
mit zwei durch einen Abstand getrennten parallelen Kanälen, wobei zu jedem Kanal ein erster gerader Abschnitt gehört,
der sich längs eines Randes der Gehäuseöffnung erstreckt,
ein zweiter gerader Abschnitt zwischen der Gehäuserückwand und der reflektierenden Fläche des Klotzes vowie ein den ersten mit dem zweiten Abschnitt verbindender gekrümmter Abschnitt, der sich auf der Außenseite um die gewinkelte Kante
zwischen der Betrachtungsfläche und der reflektierenden Fläche des Klotzes herum erstreckt, und ein flexibles, lichtundurchlässiges Flachmaterialstück aus einem Polycarbonat, das in
den durch einen Querabstand getrennten Kanälen gleitend geführt ist, sich zwischen den Kanälen erstreckt und längs der
ersten geraden Kanalabschnitte gegenüber der Gehäuseöffnung zwischen einer Öffnungsstellung und einer Schließstellung
bewegbar ist, um nach Bedarf die Einblicköffnung des durchsichtigen Klotzes freizugeben bzw. zu verdecken, wobei das
FlachmaterialstUck die gekrümmten Kanalabschnitte zwischen den ersten und zweiten geraden Abschnitten durchlaufen kann.
Die eigentliche durch das Polycarbonat-Flachmaterialstück gebildete Verdunkelungsblende hat eine ausreichende Flexibilität,
so daß sie sich innerhalb des Gehäuses längs einer scharf gekrümmten Bahn bewegen läßt, das Material nimmt keine bleibende Verformung an, wenn es selbst bei extrem tiefen Temperaturen in seiner gekrümmten Lage gehalten wird, es wird bei
hohen Temperaturen nicht übermäßig flexibel, und es hat Selbstschmierungseigenschaften, so daß es beim Gebrauch nicht erforderlich ist, von außen her einen Schmierstoff zuzuführen.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt eines erfindungsgemäßen, in
einen Teil eines Fahrzeugs eingebauten Periskops, bei dem die Verdunkelungsblende ihre Öffnungsstellung einnimmt;
Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht des Betrachtungsfensters des Periskops nach Fig. 1 bei Betrachtung desselben von der Linie
2-2 in Fig. 1 aus, wobei sich die Verdunkelungsblende in ihrer Öffnungsstellung befindet;
Fig. 3 eine Fig. 2 ähnelnde Darstellung, bei der die Verdunkelungsblende
ihre Schließstellung einnimmt;
Fig. 4 einen stark vergrößerten Teilschnitt längs der Linie
4-4 in Fig. 1;
4-4 in Fig. 1;
Fig. 5 einen entsprechend vergrößerten Teilschnitt längs der Linie 5-5 in Fig. 3;
Fig. 6 einen stark vergrößerten Teilschnitt längs der Linie
6-6 in Fig. 5;
6-6 in Fig. 5;
Fig. 7 die Vorderseite der Führung für die Verdunkelungsblende nach ihrem Ausbau aus dem Periskop;
Fig. 8 eine Ansicht der Blendenführung nach Fig. 7 bei Betrachtung
derselben von der Linie 8-8 in Fig. 7 aus;
Fig. 9 eine Ansicht der Verdunkelungsblende nach ihrem Ausbau aus dem Periskop und der Führung;
Fig. 10 eine Ansicht der Verdunkelungsblende bei Betrachtung derselben von der Linie 10-10 in Fig. 9 aus; und
Fig. 11 einen stark vergrößerten Teilschnitt längs der Linie 11-11 in Fig. 7.
In Fig. 1 ist das erfindungsgemäße, insgesamt mit 1 bezeichnete
Periskop, das in eine Öffnung 2 einer Panzerplatte 3 eingebaut ist, in einem senkrechten Schnitt dargestellt. Zu dem
Ai.
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Periskop 1 gehört ein durchsichtiger Hauptkörper 4 aus einem klaren Kunststoff von optischer Qualität, z.B. Methylmethacrylat.
Der Körper oder Klotz 4 weist einen oberen Ausblickabschnitt 5 und einen unteren Einblick- oder Betrachtungsabschnitt 6 auf. Vorzugsweise hat der Körper 4 eine allgemein
rechteckige Form mit voneinander abgewandten parallelen, ebenen Vorder- und Rückenflächen 7 und 8 sowie zwei voneinander
abgewandten parallelen, ebenen Stirnflächen.
Der Ausblickabschnitt 5 ist in eine Gehäuseschutzabdeckung 9 eingeschlossen und weist eine nach innen versetzte Ausblickfläche
10 auf, yor der ein klares Fenster 11 angeordnet ist, das mit Hilfe eines klaren Klebstoffs 12 für optische Zwecke
befestigt ist. Ferner ist ein reflektierender Spiegel 13 vorhanden, der mit einer geneigten oberen ebenen Fläche 14 des
Klotzes 4 durch eine Klebstoffschicht 15 verbunden ist.
Der Einblickabschnitt 6 des Klotzes ist gemäß Fig. 1 in ein insgesamt mit 16 bezeichnetes Schutzgehäuse eingeschlossen,
das mit der Panzerplatte 3 gemäß Fig. 2 und 3 durch zwei Befestigungsansätze 17 verbunden ist. Gemäß Fig. 1 ist eine
rechteckige Dichtung 18 aus Gummi zwischen der Panzerplatte 3 und einem Dichtungsbefestijungsflansch 19 angeordnet, mit
dem das Gehäuse 16 versehen ist, um die öffnung 2 der Panzerplatte an ihrem Rand abzudichten.
Gemäß Fig. 5 weist der Einblickteil 6 eine nach innen versetzte, senkrecht verlaufende ebene Einblickfläche 20 innerhalb
der Fläche 7 auf, mit der ein klares Glasfenster 21 mit Hilfe einer Schicht 12 aus einem Klebstoff für optische Zwecke
auf ähnliche Weise verbunden ist, wie es für das Glasfenster 11 des Ausblickteils 5 beschrieben wurde. An einer geneigten
unteren Fläche 23 des Klotzes 4 ist mit Hilfe einer Klebstoffschicht 12 ein zweiter reflektierender Spiegel 22 befestigt.
Zu dem Schutzgehäuse 16 gehören gemäß Fig. 2 zwei durch einen Querabstand getrennte Stirnwände 24, mit denen die Befestigungsansätze
17 verbunden sind und mit denen senkrecht verlaufende, durch einen Abstand getrennte Vorder- und Rückwände
25 und 26 verbunden sind. Gemäß Fig. 5 sind die zueinander
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parallelen Wände 25 und 26 an der Vorderfläche 7 bzw. der Rückenfläche 8 des Klotzes 4 mit Hilfe eines eine Abdichtung
bewirkenden Klebstoffs 15 befestigt. Zu der Rückwand 26 gehört ein geneigter Stirnwandabschnitt 27, der sich parallel
zu der geneigten unteren Fläche 23 und dem reflektierenden Spiegel 22 des Klotzes 4 und in einem Abstand davon erstreckt.
Die Wand 27 endet an einem waagerecht verlaufenden unteren Abschnitt 28. Die Ränder der Stirnwände 24 und der untere
Abschnitt 28 begrenzen gemäß Fig. 2 und 3 zusammen mit der Vorderwand 25 eine Fensteröffnung 30, die sich in Deckung
mit dem Einblickfenster 21 und der Einblickfläche 20 des Einblickteils 6 befindet.
Die vorstehend beschriebenen Teile veranschaulichen als Beispiel eine bekannte Periskopkonstruktion, mit der sich eine
erfindungsgemäße Verdunkelungsblende vereinigen läßt; hierbei entspricht die Lage der verschiedenen Teile und Flächen der
anhand der Zeichnung gegebenen Beschreibung. Natürlich könnte man ein solches Periskop auch in verschiedenen anderen Stellungen und unter anderen Winkeln auf einem Fahrzeugkörper anordnen.
Gemäß der Erfindung ist eine in Fig. 7 und 8 dargestellte, insgesamt mit 31 bezeichnete Führung in dem Gehäuse 16 in
unmittelbarer Nähe des Einblickteils 6 angeordnet. Die Führung
31 besteht aus Blech und setzt sich aus einem äußeren gekrümmten Flachmaterialstück 32 und einem inneren gekrümmten Flachmaterialstück 35 zusammen. Das äußere Flachmaterialstück 32
weist gemäß Fig. 7 einen rechteckigen Ausschnitt 33 auf, der durch zwei parallele, durch einen Querabstand getrennte seitliche Streifenabschnitte 34 abgegrenzt ist. Bas innere Flachmaterialstück 35 ist gemäß Fig. 6 und 7 mit in Richtung auf
seine Mittelachse umgelegten Abkantungen 36 versehen und weist ebenfalls einen rechteckigen Ausschnitt 37 auf, der sich in
Deckung mit dem Ausschnitt 33 des äußeren FlachmaterialstUcks
32 befindet und durch zwei parallele, durch einen Querabstand getrennte Streifen 38 abgegrenzt ist, welche den Streifen 34
ähneln, jedoch eine etwas größere Länge haben.
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Das äußere Blechteil 32 ist dem gekrümmten inneren Blechteil 35 gemäß Fig. 11 beaachbart, wird jedoch gemäß Fig. 6 durch
die Abkantungen 36 in einem Abstand von letzterem gehalten. Somit begrenzen die beiden Blechteile 32 und 35 einen Raum
39 von rechteckiger Form, der sich gemäß Fig. 5 zwischen der abgewinkelten Gehäusestirnwand 27 und dem reflektierenden
Spiegel 22 erstreckt. Die Abkantungen 36 halten gemäß Fig. 6 die äußeren Streifen 34 in einem Abstand von den inneren Streifen 38 und begrenzen zwei durch einen Abstand getrennte parallele Kanäle 40, die sich entlang den senkrechten Rändern der
rechteckigen Ausschnitte 33 und 37 erstrecken. Ist die Führung 31 in das Gehäuse 16 eingebaut, stehen die Ausschnitte
33 und 37 in Deckung mit der Einblickfläche 20 und der Gehäusefensteröffnung 30. Die Führung 31 wird in das Gehäuse
mit Hilfe eines abdichtenden Klebstoffs 15 eingebaut, der zwischen dem Spiegel 22 und den hinteren Gehäusewänden 26
und 27 angeordnet wird.
Gemäß Fig. 5 und 11 weist die Führung 31 einen gekrümmten,
im Querschnitt annähernd U-förmigen Führungskanal auf, zu dem ein durch die Kanäle 40 gebildeter, senkrecht verlaufender
erster gerader Abschnitt gehört, ferner ein diesem gegenüber abgewinkelter zweiter gerader Abschnitt, der durch den rechteckigen Raum 39 zwischen den beiden gekrümmten Blechteilen 32
und 35 gebildet wird, sowie ein gekrümmter Kanalabschnitt 43 zwischen den gekrümmten Abschnitten 41 und 42 der beiden
Blechteile 32 und 35.
Gemäß der Erfindung ist eine in Fig. 9 und 10 dargestellte Verdunkelungsblende 45 in der Führung 31 derart verschiebbar
geführt, daß sie sich zwischen einer Öffnungsstellung nach
Fig. 1 und 2 und einer Schließstellung nach Fig. 3 und 5 bewegen läßt, um die Einblicköffnung 20 des Einblickteils 6
des Klotzes 4 nach Bedarf freizugeben bzw. zu verdecken. Zu der Verdunkelungsblende 45 gehört ein rechteckiges flexibles
Flachmaterialstück 46, das gemäß Fig. 9 und 10 an einem Rand
mit einem U-förmigen Verstärkungsprofil 47 aus Metall versehen ist, das eine nach außen abgewinkelte Handhabe 48 aufweist.
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Gemäß der Erfindung hat es sich gezeigt, daß es für ein optimales Betriebsverhalten des Periskops 1 zweckmäßig ist,
das FlachmaterialstUck 46 aus einem Polycarbonatmaterial herzustellen. Bei dem Flachmaterialstück 46 handelt es sich vorzugsweise um einen Polycarbonatfilm, dessen Dicke innerhalb
eines Bereichs liegt, der sich nach der mehr oder weniger scharfen Krümmung der gekrümmten Führungsabschnitte 43 richtet, innerhalb welcher sich das FlachmaterialstUck zwischen
der Öffnungsstellung und der Schließstellung bewegen muß. Vorzugsweise handelt es sich hierbei um ein Flachmaterial,
wie es von der General Electric Company unter der gesetzlich geschützten Bezeichnung "Lexan" oder von der Rohm and Haas
Company unter der gesetzlich geschützten Bezeichnung "Tuffak"
auf den Markt gebracht wird. Es hat sich gezeigt, daß insbesondere diese Polycarbonatfolien innerhalb des gesamten Temperaturbereichs, dem die Blende 45 ausgesetzt wird, die erforderliche Flexibilität und Festigkeit besitzt. Wie erwähnt,
muß die Blende außerordentlich tiefen Temperaturen von etwa -54°C oder darunter bis zu Temperaturen von über etwa 75°C
standhalten, ohne zu reißen oder sich bleibend zu verformen, wenn sie bei solchen tiefen Temperaturen, bei denen verschiedene andere Arten von Kunststoffolien beschädigt werden, in
einer scharf durchgebogenen Lage gehalten wird; andererseits darf sich die Festigkeit bei besonders hoher Temperatur nicht
erheblich verringern. Außerdem bieten die genannten Materialien ebenso wie andere Kunststoffe eine Selbstschmierwirkung, so
daß sich die Zufuhr eines Schmiermittels von außen erübrigt.
Die Blende 45 ist in der Führung 31 gleitend geführt, und
hierbei sind ihre senkrechten seitlichen Ränder 49 in den durch einen Querabstand getrennten Führungskanälen 40 sowie
teilweise im gekrümmten Kanalabschnitt 43 und dem kanalförmigen Raum 39 angeordnet, wenn sich die Blende in ihrer Schließstellung nach Fig. 5 befindet. Bei der Schließstellung steht
das Verstärkungsprofil 47 aus Metall am oberen Rand der Blende gemäß Fig. 3 in Fluchtung mit den freien Räumen 50 zwischen
den Oberkanten 51 der gekrümmten äußeren Blechstreifen 34 und dem benachbarten Rand der Gehäusevorderwand 25. Die freien
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y.
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Räume 50 ermöglichen ein leichtes Entfernen der Blende 45
aus der Führung 31 und das Einführen einer neuen Blende im Fall einer Beschädigung, ohne daß irgendwelche Teile des Gehäuses 16 zerlegt zu werden brauchen. Das Flachmaterialstück
46 wird während seiner Herstellung so eingefärbt, daß es die erforderliche Lichtundurchlässigkeit erhält.
Gemäß Fig. 5 schließen das Einblickglasfenster 21 und der Spiegel 22, die auf den Flächen 20 und 23 des Einblickteils 6
angeordnet sind, einen spitzen Winkel ein. Der Kanalabschnitt 43 der Führung 31 muß im Bereich dieses Winkels so gekrümmt
sein, daß er den senkrecht verlaufenden geraden Kanalabschnitt 40 mit dem ihm gegenüber geneigten geraden Kanalabschnitt 39
verbindet. Bei den meisten Periskopen ist der Krümmungsradius des Kanalabschnitts 43 sehr klein, da zwischen den Gehäusewänden 27 und 28 einerseits und dem Klotz 4 andererseits nur
sehr wenig Raum zur Verfügung steht. Bei den meisten Periskopen, bei denen die Verdunkelungsblende 45 zu verwenden ist,
dürfte gemäß Fig. 11 der Krümmungsradius R des gekrümmten Ka*- nalabschnitts 43 allgemein im Bereich von etwa 6,5 bis etwa
40 mm liegen. Aus diesem kleinen Krümmungsradius des Kanalabschnitts 43, längs dessen sich das Flachmaterialstück 46
zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung bewegen
muß, ergeben sich besondere Schwierigkeiten bezüglich der Wahl eines geeigneten Materials für die Blende. Wie erwähnt, haben
sich für diesen Zweck Polycarbonatfolien als besonders brauchbar erwiesen. Beispielsweise ist es zweckmäßig, bei einem Krümmungsradius des Kanals von etwa 14,3 mm eine Polycarbonatfolie
mit einer Dicke von etwa 0,38 mm zu verwenden. Je größer der Krümmungsradius des Kanalabschnitts 43 ist, desto dicker kann
das Flachmaterialstück 46 sein. Die Innenflächen der Kanäle der Führung 31 können mit einem die Reibung verringernden Material, z.B. mit Polytetrafluoräthylen, überzogen sein, um
die Gleitreibung zwischen diesen Flächen und dem Verstärkungsprofil 47 sowie dem Flachmaterialstück 46 der Blende 45 zu
verringern.
Um die Blende 45 zu betätigen, braucht der Benutzer innerhalb des Fahrzeugs lediglich die Handhabe 48 nach unten zu ziehen,
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so daß sich die Blende aus ihrer Schließstellung nach Fig. 3 und 5 in die Öffnungsstellung nach Fig. 1 und 2 bewegt. Das
Flachmaterialstück 46 ist längs der Kanäle 40, 43 und 39 verschiebbar und innerhalb des Gehäuses 16 angeordnet. Mit Ausnahme
der Handhabe 48 sind keine Teile vorhanden, die in den Innenraum des Fahrzeugs hineinragen, Raum beanspruchen und
einer Beschädigung ausgesetzt sind, wie es im Gegensatz hierzu bei bekannten Konstruktionen der Fall ist. Die Handhabe 48
braucht nur nach oben bewegt und in die Stellung nach Fig. 5 gebracht zu werden, wenn die Einblickfläche 20 und das Fenster
21 verdeckt werden sollen, um zu verhindern, daß für den Gegner sichtbares Licht nach außen dringt.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung ist eine Periskopkonstsuktion geschaffen worden, bei der in dem aus Metall bestehenden
Schutzgehäuse des Periskops eine Verdunkelungsblende zwischen einer Öffnungsstellung und einer Schließstellung verschiebbar
ist, bei der die Blende aus einem Polycarbonat-Flachmaterial besteht, das sich innerhalb eines großen Bereichs ändernden
Temperaturen standhält, ohne zu reißen oder sich bleibend zu verformen, wenn es längere Zeit hindurch in einem stark durchgebogenen
Zustand gehalten wird, und das Selbstschmierungseigenschaften aufweist, bei der die Blende ferner in einer
mit geringen Kosten herstellbaren, robusten Führung aus Blech verschiebbar ist, die zwischen dem Schutzgehäuse und dem durchsichtigen
Kunststoffklotz des Periskops angeordnet und mit
Hilfe eines Klebstoffs befestigt und abgedichtet ist, so daß keine teuren und komplizierten Befestigungsteile benötigt werden,
bei der sich die Blende leicht und schnell aus ihrer Gleitführung entfernen und durch eine neue Blende ersetzen läßt,
ohne daß eine Zerlegung des Periskops erforderlich ist, und bei der keine Teile vorhanden sind, die in den Innenraum des
Fahrzeugs hineinragen, wo sie Raum beanspruchen und beschädigt werden können, wobei die gesamte Konstruktion von äußerster
Einfachheit und Robustheit ist und sich mit geringem Kostenaufwand herstellen läßt, so daß die bei den bis jetzt bekannten
Vorrichtungen dieser Art auftretenden Schwierigkeiten vermieden sind und die Aufgabe der Erfindung als gelöst zu betrachten
ist.
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Claims (12)
1. Periskop mit einem durchsichtigen Klotz, der einen Einblickteil und einen Ausblickteil aufweist, welche den
voneinander abgewandten Enden des Klotzes zugeordnet sind, wobei zu dem Einblickteil eine Einblickfläche und eine mit
dieser einen spitzen Winkel einschließende reflektierende Fläche gehören, einem Abschnitte des Einblickteils umschließenden Schutzgehäuse, das eine in Deckung mit der Einblickfläche angeordnete Öffnung und eine unter einem Winkel dazu
verlaufende Rückwand aufweist, welch letztere durch einen Abstand von der reflektierenden Fläche getrennt ist und sich
allgemein parallel dazu erstreckt, sowie mit einer Verdunkelungsblende, die es nach Bedarf ermöglicht, die Einblicköffnung zu verdecken bzw. freizugeben, um zu verhindern, daß
Licht über die Einblick- und Ausblicköffnungen nach außen dringt, gekennzeichnet durch eine zwischen
dem Gehäuse (16) und dem durchsichtigen Klotz (4) angeordnete Führung (31), die zwei durch einen Abstand getrennte parallele
Kanäle aufweist, wobei zu jedem Kanal ein sich längs eines Randes der Gehäuseöffnung (30) erstreckender erster gerader
Abschnitt (40), ein sich zwischen der Gehäuserttckwand (27) und der reflektierenden Fläche (22) des Klotzes erstreckender
zweiter gerader Abschnitt (39) und ein gekrümmter Abschnitt (43) gehören, welch letzterer die beiden geraden Abschnitte
miteinander verbindet und sich über die Außenseite der gewinkelten Kante erstreckt, welche durch die Einblickfläche (20)
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und die reflektierende Fläche (22) des Klotzes gebildet wird,
sowie durch eine flexible Blende (45) aus einem lichtundurchlässigen Flachmaterial, die in den durch einen Abstand getrennten Kanälen gleitend geführt ist, sich zwischen den Kanälen erstreckt, in den ersten geraden Abschnitten der Kanäle
gegenüber der Gehäuseöffnung zwischen einer Öffnungsstellung
und einer Schließstellung bewegbar ist, um nach Bedarf die Einblicköffnung des durchsichtigen Klotzes freizugeben bzw.
zu verdecken, und die sich längs des gekrümmten Kanalabschnitts zwischen den ersten und den zweiten geraden Abschnitten bewegen läßt.
2. Periskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende (45) aus einem Polycarbonatfilm besteht.
3. Periskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gekrümmte Abschnitt (43) der Kanäle der Führung (31) einen
Krümmungsradius (R) im Bereich von etwa 6 bis 40 mm hat.
4. Periskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zu der Führung (31) ein gekrümmtes inneres Blechteil (35) und
ein gekrümmtes äußeres Blechteil (32) gehören, daß eines der Blechteile verdickte seitliche Ränder (36) aufweist und daß
die verdickten seitlichen Ränder an den seitlichen Rändern des anderen Blechteils anliegen, um die Blechteile in einem
Abstand voneinander zu halten, so daß sie zwischen sich die Kanäle (40, 43, 39) abgrenzen.
5. Periskop nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der gekrümmten Blechteile (35, 32) einen Ausschnitt
(33, 37) aufweist und daß diese Ausschnitte in Deckung miteinander sowie mit der Einblickfläche (20) des Klotzes (4)
angeordnet sind.
6. Periskop nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschnitte (33, 37) bei jedem Blechteil (35, 32) zwei
parallele stirnseitige Streifen (34, 38) abgrenzen, daft die verdickten seitlichen Ränder (36) des einen Blechteils die
stirnseitigen Streifen der Blechteile in einem Abstand von-
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einander halten und daß die freien Räume zwischen den stirnseitigen Streifen die ersten geraden Kanalabschnitte (40)
der Führung (31) bilden.
7. Periskop nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die stirnseitigen Streifen (36) des inneren Blechteils (35)
eine größere Länge haben als die stirnseitigen Streifen (38) des äußeren Blechteils (32) und daß sie zwischen ihren Enden
zwei Öffnungen (50) abgrenzen, daß die Blende (45) längs eines Randes mit einer Verstärkung (47) versehen ist und daß
die Enden dieser Verstärkung in Deckung mit den durch die Enden der stirnseitigen Streifen gebildeten Öffnungen kommen,
wenn die Blende in ihre Schließstellung gebracht wird, woraufhin es möglich ist, die Blende aus der Führung (31)
zu entfernen.
8. Periskop nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung (47) der Blende (45) mit einer Handhabe (48)
versehen ist.
9. Periskop mit einem Gehäuse, das mindestens eine Vorderwand und eine Rückwand aufweist, die einen spitzen Winkel
einschließen, einer in dem Gehäuse angeordneten optischen Einrichtung, zu der eine erste und eine zweite reflektierende Fläche an entgegengesetzten Enden des Gehäuses zum Betrachten eines Blickfeldes vom Inneren eines schützenden
Fahrzeugs aus gehören, sowie mit einer Verdunkelungsblende, die es nach Bedarf ermöglicht, eine Einblicköffnung der optischen Einrichtung zu verdecken bzw. freizugeben, damit verhindert wird, daß Licht durch die optische Einrichtung nach
außen dringt, gekennzeichnet durch eine in der Vorderwand (25) des Gehäuses (16) ausgebildete Einblicköffnung (30), die in Fluchtung mit der ersten reflektierenden Fläche (22) steht und durch zwei seitliche Ränder sowie
einen oberen und einen unteren Rand abgegrenzt ist, eine in dem Gehäuse angeordnete Führung (31) mit zwei durch einen Abstand getrennten Kanälen, die sich längs der Rückwand des
Gehäuses und der seitlichen Ränder der Einblicköffnung in der Vorderwand (25) des Gehäuses erstrecken und einen
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gekrümmten Abschnitt (43) aufweisen, der sich über die gewinkelte
Kante erstreckt, welche durch die Vorderwand (25) und die Rückwand (27) des Gehäuses gebildet wird, sowie
durch eine flexible, lichtundurchlässige Blende (45) aus einem Pdlvcarbonat-Flachmaterial, die in den durch einen Abstand
getrennten Kanälen gleitend geführt ist, sich zwischen den Kanälen erstreckt und zwischen einer Öffnungsstellung und
einer Schließstellung bewegbar ist, so daß sie in ihrer Schließstellung die Einblicköffnung in der Vorderwand des
Gehäuses verdeckt, um zu verhindern, daß Licht über die Einblicköffnung in die optische Einrichtung (4) gelangt.
10. Periskop nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einblicköffnung (30) in der Vorderwand (25) des Gehäuses
(16) eine allgemein rechteckige Form hat und in einer senkrechten Ebene liegt, daß zu der Rückwand des Gehäuses ein geneigter
ebener Abschnitt (27) und ein diesen mit der Vorderwand verbindender waagerechter Abschnitt (28) gehören und daß
die gekrümmten Abschütte (43) der Kanäle der Führung (31) dem waagerechten Abschnitt der Rückwand benachbart sind.
11. Periskop nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Führung (31) zwei durch einen Abstand getrennte Blechteile
(35, 32) gehören, die nahe der Rückwand (27, 28) des Gehäuses (16) angeordnet sind und sich längs der Rückwand
erstrecken, daß zwischen den Blechteilen ein Hohlraum (39) vorhanden ist, der sich zwischen den genannten Kanälen erstreckt
und sie miteinander verbindet, und daß die Blende (45) aus lichtundurchlässigem Flachmaterial in dem Hohlraum
angeordnet ist, wenn sie sich in ihrer Öffnungsstellung befindet.
12. Periskop nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zu der optischen Einrichtung ein Klotz (4) aus durchsichtigem
Kunststoff gehört, der seinen Enden zugeordnete Einblick- und Ausblickteile (6, 5) aufweist, daß der Einblickteil mit einer
senkrecht verlaufenden Einblickfläche (20) in Deckung mit der Einblicköffnung (30) in der Vorderwand (25) des Gehäuses
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(16) versehen ist und daß die Blende (45) aus lichtundurchlässigem
Flachmaterial in ihrer Sehließstellung die Einblickfläche
verdeckt.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US05/683,741 US4033677A (en) | 1976-05-06 | 1976-05-06 | Periscope blackout blind construction |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2718073A1 true DE2718073A1 (de) | 1977-11-10 |
| DE2718073B2 DE2718073B2 (de) | 1978-05-24 |
Family
ID=24745269
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2718073A Withdrawn DE2718073B2 (de) | 1976-05-06 | 1977-04-22 | Verdunkelungsblendenvorrichtung für ein Periskop |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4033677A (de) |
| DE (1) | DE2718073B2 (de) |
| IT (1) | IT1084601B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008021486A1 (de) * | 2008-04-29 | 2009-11-05 | Krauss-Maffei Wegmann Gmbh & Co. Kg | Klappwinkelspiegel für Kampffahrzeuge |
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| DE661055C (de) * | 1935-02-04 | 1938-06-09 | Rudolf Gundlach | Periskop fuer gepanzerte Raupenfahrzeuge usw. |
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1976
- 1976-05-06 US US05/683,741 patent/US4033677A/en not_active Expired - Lifetime
-
1977
- 1977-03-25 IT IT21706/77A patent/IT1084601B/it active
- 1977-04-22 DE DE2718073A patent/DE2718073B2/de not_active Withdrawn
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| DE102008021486A1 (de) * | 2008-04-29 | 2009-11-05 | Krauss-Maffei Wegmann Gmbh & Co. Kg | Klappwinkelspiegel für Kampffahrzeuge |
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| IT1084601B (it) | 1985-05-25 |
| US4033677A (en) | 1977-07-05 |
| DE2718073B2 (de) | 1978-05-24 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| BHN | Withdrawal |