DE2716762A1 - Steuerkreis fuer ein pneumatisches schieberegister - Google Patents
Steuerkreis fuer ein pneumatisches schieberegisterInfo
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Description
MANITZ. FINSTERWALD & GRÄMKÜW
München, den 15. April 1977 Erb - T 2103
LA TELEMECANIQUE ELECTRIQUE
33bis avenue du Marechal Joffre, 92002 Nanterre
Frankreich
Steuerkreis für ein pneumatisches Schieberegister
Die Erfindung betrifft einen Steuerkreis für ein pneumatisches Schieberegister, bei dem dieses aus der Reihenverbindung von
Phasenzellen besteht, deren jede ein pneumatisches UND-Gatter
und einen magnetischen bistabilen pneumatischen Speicher gemäß der französischen Patentanmeldung Nr. 71.3074-6 vom 18.
August 1971 (Pneumatisches Speicherrelais mit magnetischer Einrastung (accrochage magnetique)) besitzt, wobei jeder
Schritt des Registers durch zwei benachbarte Zellen (eine Zelle ungeradzahliger Stellung und eine Zelle geradzahliger
Stellung) dargestellt ist und das Vorrücken eines an einer der Zellen auftretenden Signals durch abwechselndes Anlegen
eines Steuerdruckes an die Eingangsöffnungen aller UND-Gatter, die zu den Zellen ungeradzahliger Stellung gehören, und anschließend
aller UND-Gatter, die zu den Zellen geradzahliger Stellung gehören, erreicht wird.
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Ein Ausführungsbeispiel eines derartigen Registers ist in der französischen Patentanmeldung "Steuerkreis für eine pneumatische
Phasenzelle und Modul für seine Ausführung" beschrieben, die gleichzeitig mit der vorliegenden Anmeldung eingereicht
wurde. Bei dieser Ausführungsform werden Betriebsunsicherheiten vermieden, die sich aus dem langsamen Verschwinden
des Druckes an den geradzahligen und ungeradzahligen Leitungen ergeben können.
Bei dieser Lösung wird ein Verteiler mit zwei Wegen benutzt, der die abwechselnde Speisung der geradzahligen und der ungeradzahligen
Strecke bewirkt, sowie Phasenzellen, deren jede ein ergänzendes Blockierungs-UND-Gatter besitzt, so daß die
Kosten einer derartigen Schaltung sehr hoch werden können, wenn das Register eine große Anzahl Schritte besitzt.
Ziel der Erfindung 13t es, eine andere Lösung für die Schwierigkeiten
zu schaffen, die sich einerseits aus dem nicht augenblicklichen Verschwinden des Druckes, dessen Auftreten ein
nicht kontrolliertes Vorrücken des Registers verursachen kann, und aus der Verwendung von FluidUnterbrechern ergeben,
die weniger kompliziert als die S5wei-Wege-Verteiler sind.
Erfindungagemäß wird dies dadurch erreicht, daß die ungeradzahlige
Strecke und die geradzahlige Strecke mit dem Ausgang eines ersten bzw. eines zweiten pneumatischen Schwellenrelais
verbunden sind, die ferner jeweils einen Speiseeingang und einen Steuereingang besitzen, der die Verbindung zwischen
dem Speiseeingang und dem Ausgang bewirkt, wenn der hier auftretende Druck niedriger als eine Druckschwelle wird,
die deutlich unter dem Steuerdruck des Speichers liegt, daß die geradzahlige Leitung mit dem Steuereingang des ersten
Relais verbunden ist und daß ein ständiger Druck an den Speiseeingang des zweiten Relais angelegt ist, während der
Steuereingang des zweiten Relais und der Speiseeingang des
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ersten Relais mit dem Ausgang eines Druckunterbrechers verbunden sind, der ein Drucksignal in Form eines Impulses liefert,
der sich zwischen einem Speisedruck und einem Austrittsdruck ändert.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung, in der auf die beiliegende Zeichnung
Bezug genommen wird. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Ausbildung eines Schieberegisters, das einer Steuereinrichtung zugeordnet
ist,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel des Relais mit unterer Entsteuerungsschwelle
(seuil de depilotage),
Fig. 3 den Verlauf der Druckänderungen in dem erfindungsgemäßen
Kreis und
Fig. 4 eine abgewandelte Schaltung.
Das Schieberegister 101 von Fig. 1 besteht im wesentlichen aus einer Verbindung von Phasenzellen 1, 2, 3» 4, 5» ···»
wobei jede Phasenzelle, die einen bistabilen Speicher 6, dessen Stellungen auf magnetischem Weg stabilisiert sind,
und ein UND-Gatter 30 besitzt, die in der französischen
Patentanmeldung Nr. 71.35894 vom 29. September 1971 (Bauelemente
für die Bildung von pneumatischen logischen Blöcken) beschriebene Ausbildung hat.
Dieser Speicher ist mit einer ständigen Speiseleitung 7»
mit einer Leitung 8 zur Überführung in den logischen Zustand "1" und mit einer Leitung 9 zur Wiederherstellung
des logischen Zustandes "0" verbunden und besitzt eine Ausgangsleitung 10, in der die logischen Zustände verarbeitet
werden, sowie eine Austrittsleitung 11. Der Ausgang des Speichers ist mit einer Rückstellöffnung 12, mit einer
Ausgangsöffnung 13, die bei dieser Anwendung verschlossen
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ist, und mit einem der Eingänge 14 eines pneumatischen UND-Gatters
30 verbunden, dessen anderer Eingang, Bestätigungseingang (entree d'acquittement) genannt, mit der Öffnung 151,
152 ... verbunden ist. Der Ausgang des UND-Gatters ist seinerseits
mit einer Öffnung 16 verbunden, die ein Vorrückungssignal liefert, wenn das UND-Gatter leitend ist. Ein Organ 20,
das am linken Ende des Registers angeordnet ist, bewirkt die Schließung der öffnung 12 der ersten Zelle, verbindet die
Speiseleitung 7 mit einer ständigen Druckquelle 26 und verbindet den Kanal 8 mit einer pneumatischen Signalquelle 40,
die bei Auftreten einer bestimmten Erscheinung aktiv wird.
Die Bestätigungsöffnungen 151, 152, 153 «·· der darauffolgenden
Zellen sind ,je nachdem, ob sie zu Zellen ungeradzahliger Stellung oder geradzahliger Stellung gehören, mit einer ungeradzahligen
Leitung 3I oder einer geradzahligen Leitung verbunden.
Die Einheit 21, die von einem in unterbrochener Linie gezeichneten
Rechteck umgeben ist, stellt einen pneumatischen logischen Kreis dar, der einen Signaleingangskanal 22 und zwei Signalausgänge
23 und 24 besitzt und einen Kreis bildet, der die abwechselnde
Erregung der geradzahligen und ungeradzahligen Leitungen mit Hilfe eines einfachen Umkehrorgans bewirkt, wobei
die Sicherheit des Betriebs gewährleistet ist.
Der Eingang 22 ist mit einem einfachen pneumatischen Umkehrorgan 45 verbunden, das diesen Eingang mit der ständigen Druckquelle
26 oder dem Austritt 47 verbinden kann, um einen kurzen Impuls zu liefern, wenn das Betätigungsorgan 48 des Umkehrorgans
durch einen der Nocken 49 einer sich schrittweise vorbewegenden Vorrichtung 50 beaufschlagt wird.
Die Ausgänge 23 und 24 des Kreises 21 sind mit den ungeradzahligen
und geradzahligen Leitungen verbunden.
Im Inneren der Einheit 21 sind zwei Schwellenrelais 33 und
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vorgesehen. Jedes dieser Relais besitzt einen Speiseeingang 28 bzw. 29 und einen Steuereingang 27 bzw. 25» wobei die
erstgenannten zur Aufnahme eines relativ hohen Speisedrucks dienen, der zu den Ausgängen 25 bzw. 24 der Relais geleitet
wird, wenn der Steuerdruck an den Steuereingängen niedriger als eine Druckschwelle wird, die beträchtlich niedriger als
der Speisedruck ist.
Zwischen den einzelnen Gattern vorgesehene Kanäle stellen die folgenden Verbindungen her:
- der Ausgang des ersten Schwellenrelais 33 ist mit dem Ausgang 23 und damit; mit der ungeradzahligen Leitung 31 verbunden
:
- der Ausgang des zweiten Schwellenrelais 34· ist mit dem
Ausgang 24 und damit mit der geradzahligen Leitung 32 verbunden:
- der Steuereingang 25 des ersten Relais ist mit dem Ausgang des zweiten Relais 34 verbunden;
- der Eingang 28 des zweiten Relais ist mit dem ständigen Druck 26 verbunden;
- der Eingang 29 des ersten Relais 33 und der Steuereingang
27 des zweiten Relais sind mit dem Eingang 22 der Einheit und infolgedessen mit dem Ausgang des Umkehrorgans 4-5 verbunden
.
Jedes Relais ist so ausgebildet, daß, wenn es leitend ist und sich in seinem stabilen Zustand befindet, sein Ausgang
mit dem ständigen Druck verbunden ist und, wenn es nicht
leitend ist, der Ausgang mit einer Austrittsöffnung E verbunden ist.
Das Schieberegister arbeitet folgendermaßen: Wenn beispielsweise infolge der Peststellung eines fehlerhaften Teils 41
ein von der Beobachtungssonde 40 kommendes Drucksignal am Eingang 8 an der ersten Phasenzelle 1, Einschreibungszelle
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genannt, auftritt, nimmt der Speicher 6 seinen logischen Zustand "1" an. Wenn diese Feststellung gemacht wird, wird der Unterbrecher
45 nicht durch einen der Nocken 49 der schrittweise beweglichen
Scheibe 50 der Maschine betätigt und infolgedessen wird
kein Drucksignal an den Eingang 22 angelegt, was das Schwellenrelais 33 nicht-leitend macht und im Gegenteil den leitenden Zustand
des Relais 34· bewirkt.
Die ungeradzahlige Leitung ist infolgedessen ohne Druck, und zwar im Gegensatz zur geradzahligen Leitung.
Daraus ergibt sich, daß das UND-Gatter 30 der ersten Phasenzelle,
das ausschließlich ein von dem Speicher kommendes Signal erhält, nichtleitend bleibt und sich in seinem Einschreibungszustand befindet.
Die Übertragung oder das Vorrücken der erhaltenen Information
findet zu dem Zeitpunkt statt, an dem der Unterbrecher 45 bei
Inbewegungtreten der Scheibe einen Druck an die Einheit 21 anlegt und die ungeradzahlige Leitung unter Druck gesetzt wird,
während die geradzahlige Leitung ihren Druck verliert. Das UND-Gatter
30 wird nun leitend und läßt den Speicher 61 der Phasenzelle
2 in den logischen Zustand "1" kippen, wobei der Ausgang 81 der Phasenzelle 2 den vorhergehenden Speicher in den logischen
Zustand Ό" zurückstellt.
Man stellt fest, daß das Register sehr schnell seinen Inhalt auf die benachbarte Zelle 3 überträgt, wenn das UND-Gatter
zum Zeitpunkt dieser Übertragung an seinem Eingang 152 durch einen ausreichenden Restdruck aktiviert ist.
Diese Möglichkeit wird durch den Verriegelungskreis 21 ausgeschlossen,
der auf die folgende Weise arbeitet, wobei man als Ausgangsbedingung die Verbindung des Eingangs 22 mit dem Austritt
47 des Unterbrechers und damit das Vorhandensein eines
Druckes an der geradzahligen Leitung 32 und das vollständige Fehlen eines Druckes an der ungeradzahligen Leitung 31 annimmt:
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Wenn die Drehung der Scheibe 50 die Betätigung de3 Unterbrechers
45 bewirkt, überträgt dieser einen Druck auf den Eingang 22, der
einerseits auf den Eingang 29 des Relais 33 übertragen wird, ohne ein Ausgangssignal zu erzeugen, da der .Druck bei 25 derselbe wie
urra aer Ausgang blockiert ist,
bei 24 und 32 ist /und andererseits auf den Eingang 27 des Relais
51V übertragen wird, das seinen blockierten Zustand annimmt, wenn
eine bestimmte Druckschwelle, Steuerschwelle genannt, erreicht wird, wobei diese Schwelle über der oben definierten Entsteuerungsschwelle
liegt. Wenn der Druck an dem Ausgang 24 durch eine innere Verbindung dieses Ausgangs mit dem Austritt E des Gatters
34 sinkt, bis die Entsteuerungsschwelle erreicht wird, läßt
der Eingang 25 des Gatters 33 dessen leitenden Zustand zu und bewirkt damit die Unterdrucksetzung der ungeradzahligen Leitung
durch deren Verbindung mit dem Eingang 22.
Wenn sich die Scheibe so weit gedreht hat, daß die Betätigung des Unterbrechers 45 unterbrochen ist, ist die Leitung 22 mit
dem Austritt 47 verbunden. Es findet nun die Entleerung der ungeradzahligen Leitung zunächst über die zu dem Relais 33 gehörende
Leitung 22 und dann über den Austritt E statt, wenn der Druck an dem Eingang 22 gleich oder kleiner als die Entsteuerungsschwelle
geworden ist. Der Eingang 27 des Gatters 34 läßt die
Übertragung des von der ständigen Speisung 26 kommenden Fluids auf die geradzahlige Leitung. 32 zu und bewirkt infolgedessen
das Anlegen eines Blockierungssignals an den Eingang 25 des
Relais 33» wodurch bestätigt wird, daß die Leitung 31 den Druck Null hat.
Die Änderung des Drucks an den Kanälen 22, 31 und 32 wird in
Fig. 3 dargestellt, die anschließend noch erläutert wird.
Eine praktische Ausführung eines Schwellenrelais 33 oder 34 ist
in Fig. 2 dargestellt, in der 101 den Körper darstellt, der mit Öffnungen 102, IO3 und 105 versehen ist, die den Eingängen und
Ausgängen 28-29, 25-27 und 23-24 der vorhergehenden Figur entsprechen.
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Das Innere des Körpers enthält im wesentlichen ein Ventil 106,
das zwischen zwei Sitzen 107 und 108 in einer ersten Kammer
109 beweglich ist, die mit der Öffnung 105 verbunden ist. Eine
verformbare Membran 110 befindet sich zwischen einer zweiten Kammer 111, die mit der öffnung des ersten Sitzes in Verbindung
steht und mit dem Austritt 112 verbunden ist, und einer dritten Kammer 113, die mit der Öffnung IO3 verbunden ist, während
eine Leitung die Öffnung 102 mit einer Kammer 104 verbindet,
in der eine kalibrierte öffnung 114, die die öffnung des
Sitzes 108 ist, die Kammern 104 und 109 miteinander verbindet. Eine Öffnung 115 verbindet ferner in der Höhe des Sitzes 107
die Kammern 111 und 113 und gestattet die Anbringung eines Stößels 118, der diese öffnung durchrmert.
Die Membran 110 ist so biegsam, daß sie den an dem Ventil befestigten Stößel 118 in Richtung auf die Schließung des Ventils
108 betätigen kann, wenn in der Kammer 113 ein ausreichender Druck auftritt.
Die Schläuche 128, 119 und 116 werden durch ringförmige Klemmen (nicht dargestellt) am Platz gehalten, deren Klauen ihren
Umfang festhalten, während die Abdichtung durch Wulstringe gewährleistet wird.
Im folgenden wird die Arbeitsweise des Relais beschrieben, wobei die in Pig. 3 dargestellten Druckänderungen zum Vergleich
herangezogen werden.
Wenn zwei hohe Drücke gleichzeitig an den Eingängen 102 und IO3 (Fig. 2) auftreten, verschließt das Ventil 106 die Öffnung
114, da der Durchmesser der Membran 110 größer als der der öffnung 114 ist. Wenn der an dem Steuereingang 103 auftretende
Druck abnimmt, bis er eine bestimmte Schwelle S. erreicht,
Entsteuerungsschwelle genannt, wird das Ventil 106 in der Figur nach oben bewegt und zwischen dem Speiseeingang
102 und dem Ausgang 105 findet ein Fluiddurchgang statt.
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Die Entsteuerungsschwelle wird durch das Verhältnis der Durchmesser
der Öffnung 114 und der Membran 110 sowie von dem Verhältnis der bei 103 und 102 auftretenden Drücke zueinander bestimmt.
Da der Druck bei 103 bestehen bleibt, ist es dagegen erforderlich,
daß der Druck an der Öffnung 3 einen bestimmten Wert erreicht, der höher als der Entsteuerungsdruck ist (der die
Steuerschwelle Sp ist), damit das Ventil eine untere Stellung
einnimmt und der Ausgang 105 keinen Druck mehr erhält, wobei
die Schwelle Sp nun durch das Verhältnis der Durchmesser der
Membran 110 und des Sitzes 107 zueinander bestimmt ist.
Wenn der Druck bei IO3 abnimmt, findet die Aufwärtsbewegung des
Ventils nur bei dem sehr niedrigen Druck statt, der durch das Verhältnis des Durchmessers der öffnung 114 zu dem Durchmesser
der Membran 110 bestimmt ist.
Obwohl die Ausbildung der beiden Schwellenrelais 33 und 34- dieselbe
ist und der in Pig. 2 dargestellten Ausbildung entspricht, ist ihre Arbeitsweise nicht dieselbe, da das erste Relais 33
veränderliche Drucksignale an seinen beiden Eingängen erhält, während das zweite Relais 34 an seinem ersten Eingang 28 ein
Signal eines beibehaltenen Drucks erhält.
Nun wird anhand von Fig. 3 die Arbeitsweise des Relais in seiner Stellung 34 von Fig. 1 beschrieben. Nimmt man an, daß der
Eingang 102 bzw. 28 mit Druck gespeist wird, treten folgende Erscheinungen auf: bei Fehlen eines Signals an der öffnung IO3
(Eingang 27) ist die Verbindung zwischen der Öffnung 102 (Eingang 28) und der öffnung 105 (Ausgang 24) hergestellt. Wenn der
Druck an der öffnung 103 (27) bis zu einem Wert S2 zunimmt, der
durch die Werte von P (ständiger Druck) und dem Verhältnis der Oberflächen der Membran und des Sitzes 7 zueinander bestimmt
wird, unterbricht das Ventil die Verbindung zwischen dem Ein-
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gang 102 (28) und dem Ausgang 105 (24). Dieser Wert S0 wird
"Steuerschwelle" genannt.
Wenn bei Bestehenbleiben des Druckes P an der Öffnung 102 (28)
der an 103 (27) angelegte Druck abnimmt, hebt sich das Ventil
106 zur Herstellung der Verbindung des Eingangs 102 (28) und des Ausgangs 105 (24) nur bei einem Wert S an, der aufgrund
des Verhältnisses der Oberflächen der Membran und der Öffnung
114 des Sitzes 108 zueinander gering ist. Dieser Wert S^, der
unter Sp liegt, wird "Entsteuerungsschwelle" genannt.
Die Arbeitsweise des Relais 33 hängt von der relativen Änderung der an die Eingänge 25 und 29, d.h. an die öffnungen 103
und 102 von Fig. 2 angelegten Drücke ab.
Der Ablauf der einzelnen Phasen ist in Fig. 3 dargestellt, in
der das Verhältnis zwischen den vorübergehenden Erscheinungen
und den ständigen Erscheinungen übertrieben wurde.
Wenn der erste Eingang 29 (102) in Fig. 2 und 1 unter Druck ist und der Druck an dem zweiten Eingang 25 (103) auftritt
oder verschwindet, ist die Arbeitsweise dieselbe wie die beschriebene Arbeitsweise des Relais 34.
Wenn dagegen der Druck bei 29 (102) von einem hohen Wert aus (Punkt A) abnimmt, bevor der Druck bei 25 (IO3) von einem Wert
Null aus (Punkt B) zunimmt, findet zunächst eine Entleerung des Ausgangs 23 (105) und damit der Leitung 31, die unter Druck
stand, zu dem Eingang 29 (102) statt. Wenn die Differenz zwischen dem Druck am Eingang 29, der derselbe wie am Ausgang 23
ist (Punkte O und D), und dem Druck bei 25 einen gewissen Wert erreicht, verschließt das Ventil den Sitz 108, um den Ausgang
23 mit dem Austritt E (112) zu verbinden, was eine Beschleunigung der Entleerung der Leitung 31 bewirkt und den nichtleitenden
Zustand des Relais 33 bestätigt.
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P-
Die Leitung 31 kann infolgedessen zu diesem Zeitpunkt nicht
einen Druck aufweisen, der über der Schwelle Sx. liegt, da
zum Zeitpunkt des Auftretens der Punkte G und D der Restdruck
S an der Leitung 22, der derselbe wie der Druck am Punkt C an der Leitung 31 ist, schon unter der Schwelle Sx.
liegt. Eine zusätzliche Verbesserung des oben beschriebenen Kreises besteht gemäß Fig. 4 darin, daß das Signal des Unterbrechers
45 auf den zweiten Eingang 27 des zweiten Relais 7A
über ein ODER-Gatter 60 mit einem Ausgang 65 und zwei Eingängen übertragen wird, wobei der erste Eingang 62 mit der Eingangsleitung
22 und der zweite Eingang 64 über die Leitung
mit dem Ausgang des ersten UND-Relais 33 verbunden ist.
Dieser Kreis arbeitet während der Periode des Druckanstiegs an der Leitung 22 genau so wie der oben beschriebene Kreis,
denn das ODER-Gatter verhält sich wie eine direkte Leitung, da die Leitung 2 5 unter Druck ist.
Wenn die Leitung 23 unter Druck gesetzt wurde, bestätigt das an die Leitung 63 angelegte Signal den leitenden Zustand des
ODER-Gatters.
Wenn die Leitung 22 bei Nichtbetätigung des Unterbrechers 45
entleert wird, kann ,jedoch im Fall von Fig. 1 ein Restdruck in der Leitung 23, 31 bestehen, wenn das Relais 34 leitend
wird, und zwar beispielsweise wenn dessen Entsteuerungsschwelle über seinem normalen Wert liegt oder wenn sich der
zum Eingang 27 führende Abschnitt der Leitung 22 schneller entleert als der zu dem Eingang 29 führende Abschnitt.
Dank des ODER-Gatters 60 wird jeder Restdruck in der Leitung 23, 31 an das Relais 34 angelegt, um seine öffnung zu blockieren
und infolgedessen jeden gleichzeitigen Druck an der Leitung 24 zu vermeiden.
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Wenn die Schnelligkeit der übertragung des Registers erhöht werden soll, muß der Unterbrecher 4-5 kürzere und näher aneinander
Ii eg ende Impulse liefern, die eine schnellere Entleerung
der Kanäle, und zwar insbesondere des ungeradzahligen Kanals erforderlich machen. Zu diesem Zweck kann man einen
an sich bekannten Signalregenerationskreis 83 (Fig. Ό in der Leitung zwischen dem Unterbrecher 4-5 und den Eingängen
22 der Schwellenrelais 33 und 34- und in deren Nähe verwenden,
der eine Austrittsöffnung 84· besitzt, der die schnelle Entleerung des Abschnitts des Kanals 22, 23, 31 gestattet, der
zwischen diesem Kreis und den Eingängen der UND-Gatter der Phasenzellen liegt.
- Patentansprüche -
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Claims (4)
1. Steuerkreis für ein pneumatisches Schieberegister, das
durch die Reihenverbindung von Phasenzellen gebildet X3t, deren jede einen bistabilen pneumatischen Speicher,
dessen Kippen in den logischen Zustand "1" durch einen Steuerdruck bewirkt wird, und ein pneumatisches UND-Gatter
besitzt, wobei jeder Schritt des Registers durch zwei benachbarte Zellen, einer Zelle ungeradzahliger
Stellung und einer Zelle geradzahliger Stellung, gebildet wird und das Vorrücken eines an einer der Zellen
auftretenden Signals durch abwechselndes Anlegen eines Steuerdruckes an die Eingangsöffnungen aller zu den Zellen
ungeradzahliger Stellung gehörenden UND-Gatter und anschließend aller zu den Zellen geradzahliger Stellung
gehörenden UND-Gatter erreicht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die ungeradzahlige Leitung (31) und
die geradzahlige Leitung (32) mit dem Ausgang eines ersten pneumatischen Schwellenrelais (33) bzw. eines zweiten pneumatischen
Schwellenrelais (34) verbunden sind, die jeweils
einen Speiseeingang (29 bzw. 28) und einen Steuereingang (25 bzw. 27) besitzen, der die Verbindung zwischen dem
Speiseeingang und dem Ausgang (23 bzw. ?Λ) bewirkt, wenn
der an dieser Stelle auftretende Druck niedriger als eine Druckschwelle wird, die deutlich unter dem Steuerdruck
des Speichers liegt, daß die geradzahlige Leitung mit dem Steuereingang des ersten Relais verbunden ist und daß ein
ständiger Druck an den Speiseeingang des zweiten Relais angelegt ist, während der Steuereingang des zweiten Relais
und der Speiseeingang des ersten Relais mit dem Ausgang (22) eines Druckunterbrechers (4-5) verbunden sind, der ein Drucksignal
in Form eines Impulses liefert, der sich zwischen einem Speisedruck und einem Entleerungsdruck ändert.
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2. Steuerdruck für ein nneumatisches Schieberegister nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schwellenrelais O7>, 34) gleich ausgebildet
sind und Jeweils drei aufeinanderfolgende Kammern (111, 109, 104) besitzen, wobei zwei aufeinanderfolgende Kammern
durch eine öffnung (11S bzw. 114) miteinander verbunden
nind, daß ein Ventil (106) in der zentralen Kammer
(109) zwischen zwei Sitzen (107, I08) angeordnet ist, um wahlweise die erste Öffnung (115) oder die zweite Öffnung
(114) zu schließen, wobei die Kammer (109) mit der Ausgangsöffnung (105) verbunden ist, daß die mit der
zweiten Öffnung (114) verbundene Kammer (1O4) mit der Speiseöffnung (102) des Relais verbunden ist, daß die
dritte Kammer (111) mit dem Austritt (112) verbunden ist und durch eine verformbare Membran (HO) abgeschlossen ist,
deren erste Fläche ihre Bewegungen über die erste Öffnung (115) auf das Ventil überträgt, während die zweite, entgegengesetzte
Fläche den dem Steuereingang des Relais zugeführten Druck erhält, und daß die Durchmesser der Membran
(110), der ersten Öffnung (115) und der zweiten Öffnung (114) abnehmende Werte besitzen.
3. Steuerkreis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, daß der Steuereingang (27) des zweiten Schwellenrelais
(34) durch den Ausgang (65) eines pneumatischen ODER-Gatters (60) mit zwei Eingängen gespeist ist, wobei der
erste Eingang (62) des ODER-Gatters (60) mit dem Ausgang (22) des Steuerunterbrechers (45) und der zweite Eingang
(64) mit dem Ausgang (23) des ersten Relais (33) verbunden ist.
4. Steuerkreis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, daß ein Signalregenerationskreis (83) in der Leitung
zwischen dem Unterbrecher (45) und den Eingängen (22) der Schwellenrelais (34, 33) in deren Nähe angeordnet ist
709843/0964
und eine Aus tritt so ffnunn; (8'l·) besitzt, die die schnelle
Entleerung des zwischen dem oignalregenerationskreis und
den Eingängen der UND-Gatter befindlichen Teils der Leitung (22, 23, 31) gestattet.
709843/096/.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7611306A FR2348522A1 (fr) | 1976-04-16 | 1976-04-16 | Circuit de commande pour registre a decalage pneumatique |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2716762A1 true DE2716762A1 (de) | 1977-10-27 |
Family
ID=9171942
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772716762 Withdrawn DE2716762A1 (de) | 1976-04-16 | 1977-04-15 | Steuerkreis fuer ein pneumatisches schieberegister |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS52151485A (de) |
| DE (1) | DE2716762A1 (de) |
| FR (1) | FR2348522A1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2733363C3 (de) * | 1977-07-23 | 1986-01-02 | Festo-Maschinenfabrik Gottlieb Stoll, 7300 Esslingen | Pneumatisches logisches Verknüpfungsglied |
-
1976
- 1976-04-16 FR FR7611306A patent/FR2348522A1/fr active Granted
-
1977
- 1977-04-15 DE DE19772716762 patent/DE2716762A1/de not_active Withdrawn
- 1977-04-16 JP JP4401777A patent/JPS52151485A/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS52151485A (en) | 1977-12-15 |
| FR2348522A1 (fr) | 1977-11-10 |
| FR2348522B1 (de) | 1980-06-13 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8130 | Withdrawal |