DE2715648C3 - Nutenschneidmaschine - Google Patents
NutenschneidmaschineInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D8/00—Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
- A43D8/32—Working on edges or margins
- A43D8/34—Working on edges or margins by skiving
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D43/00—Machines for making stitch lips, or other preparatory treatment of soles or insoles before fixing same
- A43D43/06—Machines for making stitch lips, or other preparatory treatment of soles or insoles before fixing same for applying reinforcing materials to insoles; Attachment of ornamental tapes or ribs, e.g. sewing ribs, on soles, or the like
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
- B26D3/00—Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
- B26D3/06—Grooving involving removal of material from the surface of the work
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-
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-
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- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
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-
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Description
Die Erfindung betrifft eine Nutenschneidmaschine zur Erzeugung von Nuten zur Aufnahme von Stahlfedern
in Gelenkstücken oder Brandsohlen für Schuhwerk. Diese Nuten wurden bisher mit hochtourig
laufenden Fräsmaschinen ausgefräsL Diese Maschinen sind, insbesondere dann, wenn die Werkzeuge stumpf
werden, äußerst laut, so daß ihr Einsatz im normalen Herstellungsablauf nicht möglich ist, sie müssen
gesondert in abseitsliegenden ;:nd/od".- abgeschlossenen
Räumen aufgestellt und betrieben werden. Wollte man den Geräuschpegel auf ein für das P^dienungspersonal
erträgliches Maß herunterdrücken, müßte ihre Drehzahl wesentlich verringert werden, was zu einem
proportionalen Absinken der Durchsatzleistung führen würde.
Es wurde demgemäß schon versucht, die Fräswerkzeuge durch Schneidwerkzeuge mit U-förmiger Schneidenausbildung
zu ersetzen. Diese Schneidwerkzeuge werden jedoch, insbesondere in ihren Eckbereichen,
sehr schnell stumpf, so daß kein sauberer Schnitt im Material des Gelenkstückes oder der Brandsohle mehr
erreicht werden kann. Ferner wird die Standfestigkeit, die ein solches Werkzeug haben muß, nicht erreicht. Es
ergeben sich schon nach verhältnismäßig wenigen Bearbeitungsvorgängen unsaubere Schnitte.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Nutenschneidwerkzeug zu entwickeln, das einen mindestens
so sauberen Schnitt, wie ein hochtouriges Fräswerkzeug ergibt, das aber wesentlich ruhiger
arbeitet, die nötige Standzeit hat und auch einen ausreichend hohen Durchsatz zuläßt.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch eine Nutenschneidmaschine, bei welcher am Umfang einer
Rolle ein einen Kreisbogen einnehmendes Doppelmesser zur Ausbildung von die Seitenbegrenzungen der Nut
bildenden Schnitten und anschließend daran ein im Takt auf- und niedergehendes, der Nutenbreile entsprechendes,
quergerichtetes Schälmesser vorgesehen ist.
Die Messeranordnung ist vorteilhafterweise mit einer Rollenanordnung kombiniert, die den Vorschub des
Gelenkstückes oder der Brandsohle sicherstellt.
Mit der erfindungsgemäßen Maschine wird ein
äußerst sauberer Schnitt gewährleistet, so daß Nuten
■j entstehen, deren Seitenlängswand absolut glatt sind.
Durch die Vorabausbildung der Seitenbegrenzungen der Nut kann das zur Bildung der Nut zu entfernende
Material anschließend sauber abgeschält v/erden. Das quergerichtete Schälmesser kann, wenn es sich z, B. lim
to zu bearbeitende Gelenkstücke handelt, bis zum Ende
des Gelenkstückes durchgezogen werden. Werden ganze Brandsohlen behandelt, wird das Messer nach
einer vorbestimmten Zeit abgehoben, so daßi ebenso wie beim Einlauf der Nut ein sauberer Auslauf entsteht
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Figuren erläutert
F i g. 1 gibt eine Seitenansicht der funktionswesentlichen Teile der Maschine wieder, in
F i g. 2 ist eine Draufsicht auf diese Teile dargestellt,
F i g. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A -A in F i g. 1,
F i g. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A -A in F i g. 1,
F i g. 4 ist ein Schnitt nach der Linie ß-ßin F i g. 1,
Fig.5 gibt den Schnitt und Draufsicht einer fertig
bearbeiteten Brandsohle wieder.
Die Maschine weist eine Rollenanordnung auf, wobei zunächst Rollen 1 und 2 sowie die Doppelrollen 3 und 4
zur Einführung des zu bearbeitenden Werkstückes in Richtung des Pfeiles 5 in die Maschine dienen.
Beispielsweise ist eine Brandsohle 6 als ein solches Werkstück dargestellt Auf die Doppelrollen 3,4 folgen
Rollen 7 und 8. Während die obere Rolle 7 als Führungsund Gegenrolle dient, ist die untere Rolle 18 mit einem
Doppelmesser 9 ausgestattet das beim Durchlaufen der Brandsohle 6 durch die Maschine die zwei seitlichen
Begrenzungsschnitte, die dann die Längsseitenwandunii
gen der einzubringenden Nut bilden, in den Gelenkbereich der Brandsohle 6 anbringt
Auf die Rollen 7 und 8 folgen weitere Doppelrollen 10,11 und 12,13. Im Bereich der Doppelrollen 10 und 1 1
ist ein Schälmesser 14 angeordnet, das mit einem Gegenhalter 15 zusammenwirkt. Das Schälmesser 14
wird im Takt angehoben und abgesenkt, es wird hierzu um eine Achse 16 geschwenkt, so daß es im Bereich der
bereits durch das Doppelmesser 9 eingebrachten Längsschnitte den durch diese Längsschnitte begrenz-■»■>
ten Streifen aus dem Material der Brandsohle 6 herausschält. Dieser Streifen kann nach unten herausfallen.
Die Drehrichtung der Rollen 7 und 8 ist durch entsprechende Pfeile angedeutet, ebenso die Auf- und
μ Abwärtsbewegung des Schälmessers 14.
In Fig.5 ist an einer bearbeiteten Brandsohle 6, die
mit dem Doppelmesser 9 und dem Schälmesser 14 im Gelenkbereich der Brandsohle 6 ausgebildete Nut 17
zur Einfügung der Gelenkfeder deutlich zu sehen.
*ft Ebenso wie vollständige Brandsohlen können selbstverständlich auch Gelenkstücke in der Maschine bearbeitet werden. Dabei wird in aller Regel die Nut bis zur Vorderkante der Gelenkstücke durchgezogen werden. Sowohl die Beschickung der Maschine mit den w> zu bearbeitenden Gelenkstücken oder Brandsohlen als auch die Abführung der bearbeiteten Werkstücke erfolgt mit üblichen und bekannten Vorrichtungen bzw. Vorrichtungsteilen.
*ft Ebenso wie vollständige Brandsohlen können selbstverständlich auch Gelenkstücke in der Maschine bearbeitet werden. Dabei wird in aller Regel die Nut bis zur Vorderkante der Gelenkstücke durchgezogen werden. Sowohl die Beschickung der Maschine mit den w> zu bearbeitenden Gelenkstücken oder Brandsohlen als auch die Abführung der bearbeiteten Werkstücke erfolgt mit üblichen und bekannten Vorrichtungen bzw. Vorrichtungsteilen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
- Patentansprüche:1, Nutenschneidmaschine zur Erzeugung von Nuten zur Aufnahme von Stahlfedern in Gelenkstüklcen oder Brandsohlen für Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfang einer Rolle (8) ein einen Kreisbogen einnehmendes Doppelmesser (9) zur Ausbildung von die Seitenbegrenzungen der Nut (17) bildenden Schnitten und anschließend in Vorschubrichtung des zu bearbeitenden Gelenkstükkes oder der Brandsohle (6) ein im Takt auf- und niedergehendes, der Nutenbreite entsprechendes, quergerichtetes Schälmesser (14) vorgesehen ist
- 2. Nutenschneidmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung des Doppelmessers (9) und des Schälmessers (14) mit einer den Vorschub des Gelenkstückes oder der Brandsohle (6) sicherstellenden Rollenanordnung kombiniert ist
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2715648A DE2715648C3 (de) | 1977-04-07 | 1977-04-07 | Nutenschneidmaschine |
| FR7807625A FR2386395A1 (fr) | 1977-04-07 | 1978-03-16 | Machine a tailler des rainures dans des elements de semelles de chaussures |
| US05/890,658 US4151622A (en) | 1977-04-07 | 1978-03-20 | Groove cutting machine |
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| IT7853149U IT7853149V0 (it) | 1977-04-07 | 1978-04-06 | Macchina per scanalare particolarmente per la lavorazione delle calzature |
| IT67758/78A IT1108639B (it) | 1977-04-07 | 1978-04-06 | Macchina per scanalare particolarmente per la lavorazione delle calzature |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2715648A DE2715648C3 (de) | 1977-04-07 | 1977-04-07 | Nutenschneidmaschine |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2715648A1 DE2715648A1 (de) | 1978-10-19 |
| DE2715648B2 DE2715648B2 (de) | 1979-04-05 |
| DE2715648C3 true DE2715648C3 (de) | 1979-11-29 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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-
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1978
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- 1978-03-20 US US05/890,658 patent/US4151622A/en not_active Expired - Lifetime
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- 1978-04-06 IT IT67758/78A patent/IT1108639B/it active
- 1978-04-06 IT IT7853149U patent/IT7853149V0/it unknown
Also Published As
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