DE271557C - - Google Patents
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- DE271557C DE271557C DENDAT271557D DE271557DA DE271557C DE 271557 C DE271557 C DE 271557C DE NDAT271557 D DENDAT271557 D DE NDAT271557D DE 271557D A DE271557D A DE 271557DA DE 271557 C DE271557 C DE 271557C
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- film
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- glass
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Links
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 18
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
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- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B1/00—Film strip handling
- G03B1/42—Guiding, framing, or constraining film in desired position relative to lens system
- G03B1/48—Gates or pressure devices, e.g. plate
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Joining Of Glass To Other Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 271557-KLASSE 57«. GRUPPE
JULES RICHARD in PARIS.
Vorrichtungen zum Geradehalten der Films bei der Aufnahme photographischer Bilder, die
aus einer Glasscheibe und einer Platte bestehen, zwischen denen der Film bei der Aufnähme
festgeklemmt wird, sind bereits bekannt. Bei den bekannten Vorrichtungen waren jedoch keine Vorkehrungen getroffen,
die ein Drehen der Filmaufwickelspule während des Anpressens des Films an die Glasscheibe
verhinderten. Es war also die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, daß man die Filmrolle weiter zu drehen suchte, ohne vorher
die Glasplatte abgehoben zu haben. Geschah dieses, so mußte der Film reißen oder
wurde wenigstens beschädigt.
Um dieses zu verhindern, ist nach der Erfindung mit der Festklemmvörrichtung ein
Sperrgetriebe verbunden, das die Filmspule während des Anliegens der Glasplatte an der
Drehung hindert.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Grundriß des Filmmagazins bei freiem Filmtransport.
Fig. 2 ist ein Grundriß bei gesperrtem Filmtransport.
Fig. 3 ist ein Schnitt durch das Magazin bei freiem Filmtransport.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 3.
Fig. 5 ist ein Schnitt durch das Magazin bei gesperrtem Filmtransport.
Das Magazin besteht' aus einem Kasten a von parallel epipedischer Form und ist an
Stelle einer Plattenkassette an die Kamera b 40
45
(Fig. 1) angesetzt. Zu dem Zwecke ist der Kasten mit vorspringenden Leisten a1 (Fig. 4)
versehen, die in Falze der Kamera eingeführt werden.
Das Magazin ist durch einen leicht lösbaren Deckel c abgeschlossen, der durch Stifte α2 am
Magazinkasten, die in entsprechende Löcher im Deckel eingreifen, und durch Stifte c1 am
Deckel, über die Blattfedern d greifen, gehalten wird. Zum Abheben des Deckels genügt
das Wegdrücken der Federn d, worauf der Deckel mit einer geringen Verschiebung nach
rechts abgezogen werden kann.
In das Magazin wird eine Abwickelspule e und eine Aufwickelspule f (Fig. 3 und 5) eingesetzt.
Die Spulen werden in bekannter Weise durch einen Zapfen und eine Knagge h
(Fig. 1) gehalten. Die Knagge h sitzt an einem
geriffelten Knopf j, der ein Drehen derselben gestattet.
Der sich von der Spule β abwickelnde Film y läuft über Rollen m, m1 und to2 (Fig. 3 und 5).
Zwischen den Rollen m und m1 befindet sich
der Film zwischen einer planparallelen Glasscheibe 0 und einer Platte ft. Die Einführung
des Filmbandes wird durch eine Führung m3 erleichtert.
Die Glasscheibe 0 legt sich gegen Führungsleisten
o1 (Fig. 4). Zum leichteren Einlegen und Herausnehmen der Glasscheibe besitzt das
Magazin eine kleine um ein Scharnier ql ausschwingende
Klappe q.
Die Platte ft kann durch einen Exzentertrieb der Glasplatte 0 genähert oder von dieser
weggezogen werden. Sie trägt zwei Winkelstücke r (Fig. 4), die in Führungen an den
55
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Magazinwandungen gleiten. Jedes Winkelstück ist, wie Fig. 3 zeigt, ausgeschnitten, so
daß es einen Raum r1 für eine Hubscheibe s
frei läßt. Beide Scheiben s sitzen auf einer Welle t mit einem Griff t1 zum Drehen der
Welle.
In den Stellungen der Fig. 1 und 3 ist die Platte p von der Glasscheibe abgehoben. Der
Film kann also zwischen Glas und Platte entlanggleiten, so daß die belichtete Stelle des
Films entfernt und eine unbelichtete an deren Stelle gebracht werden kann.
Will man jetzt die Platte p der Glasscheibe 0 wieder nähern, so dreht man den Griff P um
eine Vierteldrehung im Uhrzeigersinn. Hierbei wird die Platte p durch die Scheiben s verschoben
und drückt den Film gegen die Glasscheibe (Fig. 2 und 5), so daß jede Wellenbildung
ausgeschlossen ist. Da jetzt der Film vollständig eben ist, kann ein vollkommen scharfes Bild erzielt werden.
Um die Möglichkeit einer Verschiebung des Films nach dem Festklemmen zwischen Platte
und Glasscheibe auszuschließen, besitzt der Apparat eine besondere Sicherung.
Der Knopf j der Aufwickelspule·/'trägt ein
Sperrad, mit dem eine federnde Klinke u in Eingriff steht, die ein Drehen des Knopfes
nur im Sinne des Aufwickeins des Films auf der Spule gestattet.
Die Klinke u kann durch einen Riegel ν
(Fig. 1) gesperrt werden, der durch einen Exzenter auf der Welle t verschoben wird. Auf
der Zeichnung (Fig. 2) ist eine Hubscheibe v1 dargestellt, die in einer geeignet geformten
Aussparung des Riegels liegt.
Bei der Stellung nach Fig. 1, in der die Platte von der Glasscheibe abgehoben ist, ist
der Riegel von der Klinke abgezogen. Der Knopf j kann also gedreht werden.
Bei der Stellung -nach Fig. 2 ist dagegen die Platte an die Glasscheibe herangeführt und
demnach die Klinke gesperrt und der Knopf j verriegelt.
Der Riegel u besitzt ein Fenster ζ und einen
Zeiger z1, der angibt, wenn der Film frei (libre)
oder gesperrt (bloquee) ist.
Die Anordnungen sind nur beispielsweise und können in der Form, den Abmessungen
und in der Durchführung der Einzelheiten geändert werden, ohne daß hierdurch das Wesen
der Erfindung beeinflußt wird. Auch kann die Anordnung so getroffen sein, daß die
Platte p feststeht und die Glasscheibe 0 verschoben wird.
Claims (3)
1. Rollkamera mit Vorrichtung zum Geradehalten der Films bei der Aufnahme,
bestehend aus einer Glasscheibe und einer Platte, zwischen denen der Film bei der
Aufnahme festgeklemmt wird, dadurch gekennzeichnet,· daß mit der Festklemmvorrichtung
ein Sperrgetriebe verbunden ist, das die Filmspulen während des Anliegens der Glasplatte an der Drehung hindert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung
der Filmspulen durch einen Riegel erfolgt, der beim Drehen des Handgriffes der Filmklemmvorrichtung
verschoben wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperriegel
in eine Aussparung des zum Drehen der Filmspulen dienenden Knopfes eingeführt
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE271557C true DE271557C (de) |
Family
ID=528199
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT271557D Active DE271557C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE271557C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE959611C (de) * | 1952-01-31 | 1957-03-07 | Franke & Heidecke Fabrik Photo | Filmfuehrung an photographischen Kameras mit Aufnahme- und damit gekuppelter Sucherkammer |
-
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- DE DENDAT271557D patent/DE271557C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE959611C (de) * | 1952-01-31 | 1957-03-07 | Franke & Heidecke Fabrik Photo | Filmfuehrung an photographischen Kameras mit Aufnahme- und damit gekuppelter Sucherkammer |
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