DE2715301B2 - Einrichtung zum Festlegen eines Gegenstands gegenüber einem anderen, insbesondere eines Werkstückträgers - Google Patents
Einrichtung zum Festlegen eines Gegenstands gegenüber einem anderen, insbesondere eines WerkstückträgersInfo
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Description
mil den Stiftträgern gegenüber den Buchsen horizontal
etwas versetzt und/oder gedreht liegt, können die Stiftträger mit ihren inneren Erweiterungen an den
äußeren Abrundungen der Buchsen und mit den äußeren Verjüngungen der Freien Stiftenden an den ί
Erweiterungen der Bohrungseintritte entlang schräg abgesenkt werden oder hinunterrutschen oder -sinken
und dabei die verdeckten Siifte sich den Buchsen und
deren Bohrungen seitlich und vertikal nähern, bis die Stift- und die Bohrungsachsen zusammenfallen. Man hat
also jetzt eine Grobzentrierung und eine Feinzentrierung, und diese sind voneinander getrennt; ein radialer
Versatz beim Absetzen der Palette wird selbsttätig korrigiert Das Festlegen ist also sehr leicht und schnell
durchführbar, und zwar auch bei relativ kleinem Spiel ι > zwischen dem Stift und der Bohrung, wodurch die
Genauigkeit des Festlegens gewährleistet ist. Es ist eine sehr genaix Zentrierung bzw. seitliche, zweidimensionale
Festlegung erreichbar, bei der die Abweichung bei Bedarf kleiner als 1Ao mm gemacht werden kann. Da
ferner ohne besonderen Aufwand so gebaut werden kann, daß bei festgelegter Palette die Axialanschlagstir
nen der Buchsen und die korrespondierenden Gründe der Stiftträger praktisch in ein und derselben Horizontalebene
liegen, ist auch ein dreidimensionales Festlegen j-> genau, sehr leicht und schnell durchführbar. Auch kann
die Palette ohne weiteres in ihrer Ebene um 180° gedreht aufgesetzt werden. Des weiteren hat der
hütchenartige Stiftträger mit dem verdeckten Stift und dem hochliegenden Grund den Vorteil, dall der ji>
Außenumfang des Stifts und dieser Grund vor Schmutz und mechanischer Beschädigung, z. B. durch genannte
Gabeln oder bei einem Absetzen der Palette auf verschmutztem, sandigem, steinigem, mit Spänen
belegtem oder dgl. Erdboden, Boden oder dgl., geschützt r>
sind. Es ist auch nicht sehr schlimm, wenn der Außenumfang der Buchse mechanisch beschädigt
würde, z. B. durch diese Gabeln, denn es wird nicht dieser Außenumfang zum Festlegen bzw. zum Sitz, zur
Führung oder dgl. verwendet, sondern die Buchsenbohrung.
Beim Ineinanderschieben bildet dieser Außenumfang mit dem Innenumfang des Stiftträgers den
genannten Radialspalt Eventueller Schmutz an der äußeren Abrundung der Buchse und/oder der inneren
Stiftträgererweiterung kann bei der beschriebenen ·»■-. Grobzentrierung, bevor er die Festlegrflächen erreicht,
von diesem Radialspalt aufgenommen werden und in ihm nach unten in den genannten Axialspalt fallen.
Bei der Ausführungsform gemäß dem Anspruch 2 können bei Fertigungsungenauigkeiten bezüglich der ίο
Abstände der Stifte und/oder der Abslände der Stiftaufnahmebohrungen trotzdem alle Stifte in diese
Bohrungen hineintreffen, also hineingeschoben werden. Es wird trotz Ungenauigkeiten erreicht, daß Stifte und
Aufnahmebohrungen genau, sehr leicht und schnell zusammenkommen. Es werden ferner auch kleine
Abstandsänderungen ausgeglichen, die bei Holzpaletten und wechselnder Luftfeuchtigkeit auftreten.
Geht man gemäß dem Anspruch 3 oder den Ansprüchen 3 und 4 vor, kann man auf eine z. B. mi
rechteckige Buchsenformation in verschiedenartigen Verteilungen eine oder mehrere gleich oder verschieden
große Paletten setzen. Es kann zu dieser Formation aus einer bestimmten Anzahl von Sätzen der einen Art, z. B.
von Bohrungssätzen, dieselbe Anzahl von Sätzen der t>5
anderen Art bzw. von Stiftsätzen, gehören.
Die nicht am festzulegenden Gegenstand, z. B. Träger oder Werkstückträger, anzubringenden Buchsen bzw.
Bohrungen, gegebenenfalls Stiftträger bzw. Stifte, können z. B. auf dem Boden, an einer Bodenplatte oder
auf einem Werkzeugmaschinentisch angebracht werden. Für einen festzulegenden Werkstückträger bzw.
eine festzulegende Palette werden sie aber vorzugsweise an einem besonderen Träger dafür, für die Palette
also an einem besonderen Palettenträger angebracht. Dieser Palettenträger ist insbesondere der Träger, der
gemäß der Patentanmeldung P 25 47 819.7-22 durch eine Koppe! einer mehrfachen Parallelkurbel bzw. eines
Mehrfachparallelkurbelspeichers gehalten oder gebildet ist
Der Stiftträger besteht insbesondere aus Metall. Dies
gilt auch für die Buchse. Eine Palette oder dgl. besteht
ebenfalls insbesondere aus Metall, kann aber auch z. B. aus Holz oder Kunststoff bestehen. Die Festlegeflächen,
die beiden Erweiterungen und die Verjüngung werden im allgemeinen durch Drehbearbeitung hergestellt oft
auch gehärtet und geschliffen. Bei einer Viereckanordnung können zur Verringerung einer unzulässigen
Durchbiegung der Palette oder dgl. zwwichen den an den
Ecken vorgesehenen Stiften und Bohrungen weitere Stifte und Bohrungen vorgesehen sein.
Die Merkmale der Erfindung und deren technischen Vorteile ergeben sich auch aus der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung.
Fig. 1 zeigt den Stiftträger mit dem Stift und die
Buchse am Beginn des Ineinänderschicbens, und Fig.2 zeigt sie ineinandergeschoben, in beiden Fällen im
Längsschnitt;
Fig.3 zeigt die vier Stifte eines rechteckigen Stiftsatzes in den vier verschiedenartigen Stiftaufnahmebohrungen
im Querschnitt;
Fig. 4 und 5 zeigen eine aus vier gleichen rechteckigen Bohrungssätzen dieser Art aufgebaute,
rechteckige Bohrungsformation an einem Palettenträger in Draufsicht und Seitenansicht, und
Fig.6 und 7 zeigen einen zu dieser Bohrungsfonnation
gehörigen Stiftsatz an einer Palette in Draufsicht und Seitenansicht
Gemäß Fig. 1 und 2 besteht der hütchenartige Stiftträger 10 aus einem Hütchenkörper 11. einem in
Richtung Ia gesehen quadratischen oder evtl. runden Flansch 12 und einem zentralen, zylindrischer. Ansatz 13
zusammen mit einem am Hütchenkörper 11 vorgesehenen,
zentralen zylindrischen Stift 14 aus einem Stück. Die Teile 11,13 und 14 bilden einen Umdrehungskörper,
der in eine Palette 15 unten eingesetzt ist. Der Stiftträger 10 ist über den Flansch 12 mit der Palette 15
verschraubt. Des weiteren dient eine zentrale Bohrung 16 der Aufnahme einer Schraube zur Befestigung des
Stiftträgers 10 in der Palette 15. Die Aufgabe des Stifts 14 is! es, i-.i die zylindrische Bohrung 18 der Buchse 20
einzudringen und so die Festlegung der Palette 15 a-jf
einem Palettenträger 29, auf dem die Buchse 20 über einen in Richtung Ib gesehen quadratischen oder runden
Flansch 30 der Buchse 20 angeschraubt ist, zu dienen. Zwischen dem Svif* 14 und der Bohrung 18 ist
insbesondere ein Spiel oder eine Spielpassung vorhanden, wobei es sich um einen Bewegungssitz handelt oder
das Spiel so ausgeprägt groß ist, daß es sich nicht mehr um einen Sitz handelt (siehe F i g. 3, Bohrungen 18"). Die
Bohrung 18 geht axial in eine Bohrung 21 über, deren Durchmesser größer :st als der Durchmesser der
Bohrung 18. Die Gesamtbohrung 18,21 ist länger als der Stift 14 und durchgehend. In der Bohrung 18
befindlicher Schmutz wird durch den Stift 14 vorausee-
schoben. Der Durchmesser des Stifts 14 ist etwa doppelt so groß wie dessen Länge. Dadurch ist einerseits eine
relativ große Umfangsflächc als radiale Festlegefläche
gewährleistet, andererseits die Gefahr eines Verbiegens des Stifts 14 vermieden.
Das Eindringen des Stifts 14 in die Bohrung 18 ist möglich, weil der Stiftträger 10 durch seine Hütchenform
eine den Stift 14 umgebende, koaxiale, axiale Ringnut 22 aufweist, die außendurchmessermäßig so
groß ist, daß die Buchse 20 in sie axial eindringen kann, und zwar bis zum Grund der Ringnut 22; radial außen ist
die Ringnut 22 von einer Zylinderfläche 24 gebildet. An
die Ringnut 22 b/w. die Zylinderfläche 24 schließt sich gegen die Öffnung 25 des Stiftträgers 10 hin eine starke
innere, kegelslunipfförmige Erweiterung 26 des Stiftträgers
10 an. Die axiale Erstreckung dieser Erweiterung 26 ist ungefähr gleich der axialen Erstreckung der
Ringnut 22. Der Stift 14 reicht bis etwa zum Beginn der Erweiterung 26. Der Kegelöffnungswinkel der Erweiterung
a> betragt etwa SO". Die Buchse 20 ist außen mit
konstantem Durchmesser zylindrisch und weist eine achssenkrechte, kreisringförmige Axialanschlagstirn 27
auf, und der Stiftträger 10 bzw. dessen Ringnut 22 weist einen korrespondierenden, achssenkrechten, kreisringförmigen
Grund 17 auf. Die Buchse 20 ist außen gegen ihre Axialanschlagfläche 27 hin schwach abgerundet
ausgebildet; die schwache Abrundung ist mit 31 bezeichnet.
Fig. I zeigt den maximal zulässigen achssenkrechten
Versatz vmi, zwischen dem Stiftträger 10 und der
Buchse 20, damit der Stiftträger 10 noch leicht über die Buchse 20 gestülpt werden kann. Der Versatz vml, ergibt
sich, wenn die Ringkante 28 der Öffnung 25 die Abrundung 31 berührt. Während des Überstülpens
rutscht die Erweiterung 26 an der Abrundung 31 entlang, und das Einbringen des Stifts 14 in die Bohrung
18 wird durch eine äußere, kegelstumpfförmige
Verjüngung 32 des freien Stiftendes und eine kegelstumpfförmige Erweiterung 33 des Buchsenbohrungseintritts
erleichtert, die beide axial wesentlich kürzer sind als die axiale Erstreckung der Erweiterung 26.
Aus F i g. 2 sind auch der ausgeprägte Radialspalt 34 und der anschließende, ausgeprägte Axialspalt 35
ersichtlich; der Durchmesser der Zylinderfläche 24 ist ausgeprägt größer als der Außendurchmesser der
Buchse 20.
Gemäß Fig.3 sind alle vier Stifte 14 gleich. Bei der
Bohrung 18 und in Richtung 36 bei dem sich zur Bohrung 18 hin lang erstreckenden Langloch 18' ist
jeweils Spielpassung vorhanden, während die Durchmesser der beiden Bohrungen 18" einander gleich und
ausgeprägt größer sind als der Stiftdurchmesser. Z. B. können bei einem Stiftdurehmesscr von 20 mm clic
lange Ausdehnung des Langlochs 18' und der Durchmesser der Bohrungen 18" jeweils 24 mm beiragen.
In F i g. 4 und 6 sind die Buchsen 20 — siehe F i g. 5 —
und die Stiftträger mit den Stiften 14 vereinfacht dargestellt. Aus F i g. 4 ist ersichtlich, daß auf dem
rechteckigen Palettcnträger 29 die vier gleichen, rechteckigen Bohrungssätze 36 bis 39, von denen jeder
Bohrungssatz aus den vier Bohrungen 18 bis 18" besteht, in der Art parallel nebeneinander zu einer der
Rechteckform des Palettenträgers 29 entsprechenden Rechteckformation angeordnet sind, daß die beiden
Bohrungssätze 36 und 37 längsseits nebeneinander und die beiden Bohrungssälze 38 und 39 querab neben den
beiden erstgenannten liegen. Bei sämtlichen vier Bohrungssätzen 36 bis 39 ist die Anordnung der vier
Bohrungen 18 bis 18" gleich. Der zugehörige, in F i g. b
und 7 gezeigte, rechteckige Stiftsalz aus den vier Stiften
14 reicht über zwei längsseits nebeneinanderliegende Bohrungssätze36,3/ oder 38,29 hinweg, und die Palette
15 ist entsprechend rechteckig und halb so groß wie der Palettenträger 29.
In der Palette 15 sind vier Einsenkungen (Sacklöcher)
19 für die vier mittleren Buchsen 20 — siehe F i g. 4 —
vorgesehen. Auf der anderen Hälfte des Palettenträgers 29 kann eine weitere Palette 15 dieser Art auf die
gleiche Weise festgelegt werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Einrichtung zum Festlegen eines Gegenstandes gegenüber einem anderen, insbesondere eines
Wurkstückträgers, vorzugsweise in Plattenform, und zwar lage-, abstands- oder winkelmäßig relativ zu
eimern Gerät, einer Maschine oder dgl, insbesondere
zu'einer Einrichtung zum Versetzen von Gegenständen, besonders zum Versetzen von Werkstücken in
hinüber zu einer Werkzeugmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß diese Einrichtung als
Festlegemittel mindestens einen zylindrischen Stift (14) an einem Stiftträger und eine bzw. je eine
zugehörige, zylindrische Bohrung (18) in einem n Bohrungsträger, von der der Stift (14) aufnehmbar
ist, aufweist, der Stiftträger (10) hütchenartig ist und
der Stift (14) sich zentral in diesem (10) befindet und kurzer als dessen Tiefe und endverdickungsfrei ist,
der Bohrungsträger eine Buchse (20) ist, die vom Stiitträger(ltl) bis zu dessen Grund (17) aufnehmbar
ist, und der Stiftträger (iö) innen gegen seine öffnung (25) hin stark erweitert (26) und die Buchse
(17} außen gegen ihre Axialanschlagstirn (27) hir. abgerundet (31) ausgebildet ist, wobei der Stift (14) r>
bis etwa zum Beginn der inneren Erweiterung (26) des Stiftträgers (10) reicht, das freie Stiftende außen
verjüngt (32) und der korrespondierende Bohrungseintritt korrespondierend erweitert (33) ausgebildet
ist, beides jedoch auf wesentlich kleinerer axialer )" Länge als bei der inneren Erweiterung (26) des
Stiftträgers (I'"1), und der Stiftträger (10) und die
Buchse (20) so ausgebildet sinr· daß sie ineinandergeschoben miteinander einen axial durchgehenden,
ausgeprägten Radialspalt (34) Iv'-den, an den sich s~>
öffnungsseitig ein ausgeprägter, von einem Flansch (12) des Stiftträgers (10) und einem korrespondierenden Flansch (30) der Buchse (20) gebildeter
Axialspalt (33) anschließt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet ·»<
> durch einen Satz aus vier Stiften (14) und einem Satz aus vier Stiftaufnahmebohrungen (18 bis 18") jeweils
an den Ecken eines Vierecks, Rechtecks oder Quadrats, von welchen Bohrungen zwei (18,18') für
Spielpassung vorgesehen sind, wobei jedoch die eine ·»'>
Bohrung ein Langloch (18') mit langer Ausdehnung zur anderen Bohrung (18) hin ist, und die beiden
weiteren Bohrungen (18", 18") jeweils einen Durchmesser haben, der ausgeprägt größer ist als
der Durchmesser des zugehörigen Stifts (14). r>
<>
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß gleiche, rechteckige oder quadratische
Bohrungssätze (36 bis 39) genannter Art (18 bis 18") oder Stiftsätze parallel nebeneinander zu einer
Rechteck- oder Quadratformation angeordnet sind, ">'·
zu der mindestens ein über wenigstens zwei (36 und 37) dieser Sätze (36 bis 39) hinwegreichender Satz
aus vier Stiften (14) bzw. Bohrungen an den Ecken eines zugehörigen Rechtecks oder Quadrats gehört,
wobei bei sämtlichen Bohrungssätzen (36 bis 39) die «> Anordnung der vier verschiedenen Bohrungen (18
bis 18") gleich ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber nicht gebrauchten, vorstehenden Buchsen (20) besondere Einsenkungen (19) t>3
für diese (20) vorgesehen sind.
Die Erfindung geht aus von einer Einrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 als bekannt vorausgesetzten Art
Es tritt bei solchen Einrichtungen allgemein folgende Problematik auf. Der festzulegende Gegenstand liegt
nach dem Heranbringen an den anderen Gegenstand so ungenau, daß das Festlegen bei kleinem Spiel oder
Spielfreiheit zwischen den Festlegeflächen der Einrichtung schwierig und somit auch zeitraubend ist. Drs ließe
sich etwas verbessern, wenn größeres Spiel vorgesehen wird. Dadurch würde jedoch die Genauigkeit der
Festlegung gemindert.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin. Einrichtungen der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen
Art insoweit zu verbessern, daß das Festlegen einesteils genau und andererseits sehr leicht durchführbar ist
Zur Lösung dieser Aufgabe sind bei der Erfindung die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs I angegebenen
Gestaltungsmerkmale vorgesehen, wobei noch in den Unteransprüchen 2 bis 4 für die Aufgabenlösung
vorteilhafte und förderliche Weiterbildungen beansprucht werden.
Es ist zwar bei der Festlegung von Gegenständen gegeneinander bekanntgeworden, am einen Gegenstand einen stiftartigen Teil vorzusehen und am anderen
Gegenstand einen Teil mit einer passenden Bohrung, wobei auch Abrundungen bzw. Erweiterungen vorgesehen sind, vergleiche die GB-PS 11 92 700 und die FR-PS
12 83 211. Jedoch sind die sonstigen technischen Verhältnisse bei dem jeweiligen Stand der Technik ganz
anders gelagert als bei der Erfindung.
Für das bei der Erfindung vorliegende Gestaltungsprinzip, bestehend aus Aufgabe und der Gesamtheit
aller Lösungsmittel sind beim Stand der Technik keine solchen technischen Hinweise zu erkennen, die den
Fachmann in die Lage versetzen, dieses Gestaltungsprinzip mit dieser Gesamtheit der Lösungsmittel ohne
weiteres und ohne erfinderische Überlegungen zu entwickeln. Zwar wird noch keine erfinderische
Tätigkeit dafür geltend gemacht, grundsätzlich bei Einrichtungen der in Frage stehenden Art eine
Stiftbohrungsverbindung bzw. Stiftbuchsenverbindung vorzusehen, da hierzu der Stand der Technik einen
technischen Hinweis gibt, der ohne weiteres diese Ausbildung bei Einrichtungen der zu verbessernden Art
anzuordnen ermöglicht, jedoch sind die weiteren Gestaltungsmerkmale durch den Stand der Technik
nicht nahegelegt worden, vor allem auch im Hinblick auf ihre Gesamtwirkunp und auf das Zusammenwirken
dieser Teile.
Die Vorteile und Wirkungen der Erfindung werden zur Vereinfachung am folgenden Beispiel erklärt,
obwohl das Betreffende auch allgemein bei der erfindungsgemäßen Einrichtung Gültigkeit hat. Es
handelt sich um eine oft vorkommende Ausführung, nämlich um vier Stiftträger mit je einem Stift an einer
rechteckigen oder quadratischen, horizontalen Palette nahe den vier Palettenecken und einem zugehörigen
Satz aus vier Buchsen, was übrigens für die Palette im Vergleich mit einer Dreier-Anordnung eine ausgezeichnete Kippstabilität ergibt.
Trotz des ungenauen Heranbringens oder -transportierens der Palette mit ihrem Stiftträgersatz bzw.
Stiftsatz z. B. auf Gabeln eines Gabelstaplers an den horizontalen Buchsen- bzw. Buchsenbohrungssatz ist
das Festlegen oder Positionieren der Palette einesteils sehr genau und andererseits sehr leicht und schnell
durchführbar. Wenn nämlich die herangebrachte Palette
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|---|---|---|---|
| DE19772715301 DE2715301C3 (de) | 1977-04-05 | 1977-04-05 | Einrichtung zum Festlegen eines Gegenstands gegenüber einem anderen, insbesondere eines Werkstückträgers |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19772715301 DE2715301C3 (de) | 1977-04-05 | 1977-04-05 | Einrichtung zum Festlegen eines Gegenstands gegenüber einem anderen, insbesondere eines Werkstückträgers |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2715301A1 DE2715301A1 (de) | 1978-10-12 |
| DE2715301B2 true DE2715301B2 (de) | 1979-05-17 |
| DE2715301C3 DE2715301C3 (de) | 1980-01-03 |
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ID=6005736
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|---|---|---|---|
| DE19772715301 Expired DE2715301C3 (de) | 1977-04-05 | 1977-04-05 | Einrichtung zum Festlegen eines Gegenstands gegenüber einem anderen, insbesondere eines Werkstückträgers |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE2715301C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102012014432B4 (de) * | 2012-07-20 | 2020-10-01 | Schütze GmbH & Co. KG | Positionsgenaue Verbindung zweier Teilmaßstäbe |
Families Citing this family (3)
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|---|---|---|---|---|
| US4777851A (en) * | 1986-10-02 | 1988-10-18 | Rca Licensing Corporation | Automatic fastener attachment system |
| DE3729601C1 (de) * | 1987-09-04 | 1988-10-27 | Erowa Ag | Vorrichtung zum Aufspannen eines Werkstueckes oder Werkzeuges |
| DE102019111401A1 (de) | 2019-05-02 | 2020-11-05 | Deckel Maho Pfronten Gmbh | System mit einer transporteinrichtung zum transportieren eines transportgutträgers, einem transportgutträger und einer aufnahmevorrichtung |
-
1977
- 1977-04-05 DE DE19772715301 patent/DE2715301C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102012014432B4 (de) * | 2012-07-20 | 2020-10-01 | Schütze GmbH & Co. KG | Positionsgenaue Verbindung zweier Teilmaßstäbe |
Also Published As
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| DE2715301A1 (de) | 1978-10-12 |
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