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DE2712579A1 - Elektrophotographisches aufzeichnungsmaterial - Google Patents

Elektrophotographisches aufzeichnungsmaterial

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Publication number
DE2712579A1
DE2712579A1 DE19772712579 DE2712579A DE2712579A1 DE 2712579 A1 DE2712579 A1 DE 2712579A1 DE 19772712579 DE19772712579 DE 19772712579 DE 2712579 A DE2712579 A DE 2712579A DE 2712579 A1 DE2712579 A1 DE 2712579A1
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DE
Germany
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layer
recording material
intermediate layer
support
compound
Prior art date
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Application number
DE19772712579
Other languages
English (en)
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DE2712579C2 (de
Inventor
Masakazu Kokiso
Akihiko Tamura
Noriyoshi Tarumi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Konica Minolta Inc
Original Assignee
Konica Minolta Inc
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Publication date
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Priority claimed from JP3774576A external-priority patent/JPS5845708B2/ja
Application filed by Konica Minolta Inc filed Critical Konica Minolta Inc
Publication of DE2712579A1 publication Critical patent/DE2712579A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2712579C2 publication Critical patent/DE2712579C2/de
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G5/00Recording members for original recording by exposure, e.g. to light, to heat, to electrons; Manufacture thereof; Selection of materials therefor
    • G03G5/14Inert intermediate or cover layers for charge-receiving layers
    • G03G5/142Inert intermediate layers
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T428/00Stock material or miscellaneous articles
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T428/31522Next to metal

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photoreceptors In Electrophotography (AREA)

Description

Henkel, Kern, Feiler Ir Hänzel Patentanwälte
Konishiroku Photo «Ä!?1^? 37
D-8000 München
Industry Co., Ltd.
Tel.: 089/982085-87 Tokio, Japan Telex: 0529802 hnkld
Telegramme: ellipsoid
Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial
Die Erfindung betrifft ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial, insbesondere ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial mit einer Zwischenschicht zwischen einem Schichtträger und einer lichtempfindlichen photoleitfähigen Schicht.
Auf elektrophotographischem Gebiet ist es bekannt, mit lichtempfindlichen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien mit einer Zwischenschicht zwischen einem leitenden Schichtträger und einer lichtempfindlichen photoleitfähigen Schicht zu arbeiten. Diese Zwischenschicht beeinflußt die elektrophotographischen Bilderzeugungseigenschaften des elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials, z.B. die Aufladungseigenschaften der lichtempindlichen Schicht, die Dunkelabfalleigenschaften, den Wert für das Restpotential, die Empfindlichkeit und dergleichen. Somit beeinflußt eine solche Zwischenschicht
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Dr-F/rm 7 0 9840/0879
also letztlich die Tenwertabstufung und Qualität der letztlich erhaltenen Bildkopien in starkem Maße. Darüber hinaus beeinflußt sie auch die physikalischen Eigenschaften des Kopiergeräts, z.B. die Abriebfestigkeitseigenschaften, die Beständigkeit gegen Koronaentladung, die Feuchtigkeitsbeständigkeitseigenschaften und dergleichen, und zwar insbesondere dann, wenn ein eine solche Zwischenschicht enthaltendes elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial in einem mit wiederholter Bildübertragung arbeitenden elektrophotographischen Kopiergerät zum Einsatz gelangt.
Eine Zwischenschicht muß sowohl an der darüber liegenden als auch an der darunter liegenden Schicht ausreichend haften und eine akzeptable Leitfähigkeit besitzen. Zur Verbesserung der letztlich erhaltenen Bildkopien enthalten übliche bekannte Zwischenschichten z.B. Kasein, Polyvinylalkohole, Carboxymethylcellulose, Äthylcellulose oder Vinylacetat. Zur Verbesserung der Leitfähigkeit und Haftung enthalten solche Zwischenschichten Feststoffe, z.B. pulverförmiges Siliziumdioxid oder pulverförmigen Ton. Diese Feststoffe sind in der Zwischenschicht dispergiert. Es gibt auch bereits Zwischenschichten mit Verbindungen mit quaternären Ammoniumresten. Solche Zwischenschichten besitzen die erwünschte vorteilhafte Leitfähigkeit. Derartige Zwischenschichten aufweisende lichtempfindliche elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien besitzen den Vorteil, daß sie schleierfreie und qualitativ hervorragende Bildkopien liefern, da sich ihre elektrischen und physikalischen Eigenschaften selbst in trockener Atmosphäre nicht ändern und weil ihre lichtempfindliche Schicht auch bei wiederholtem Gebrauch in einem mit wiederholter Bildübertragung arbei-
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tenden elektrophotographischen Kopiergerät nicht ohne weiteres ermüdet (und dadurch eine Beeinträchtigung der Bildqualität hervorruft). Weiterhin wird eine derartige Zwischenschicht durch thermische Behandlung, wie sie in der Regel bei ein wärmehärtbares Harz als Harzbindemittel enthaltenden lichtempfindlichen Schichten erforderlich ist, nicht beeinträchtigt.
Nachteilig an üblichen bekannten Zwischenschichten ist jedoch, daß die ihnen innewohnende mechanische Festigkeit, insbesondere auch ihre Abriebbeständigkeit, schlecht sind. Aus diesen Gründen treten insbesondere beim Beschichten der betreffenden Zwischenschicht mit einer (darüber liegenden) weiteren Schicht im Rahmen der Herstellung eines elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials schwerwiegende Probleme auf. In der Regel erfolgt der Auftrag einer auf einer anderen Schicht aufliegenden (oberen) Schicht durch Beschichten der bereits vorhandenen (unteren) Schicht mit einer Beschichtungsflüssigkeit oder -masse und Trocknen des hierbei gebildeten Überzugs. Vorzugsweise erfolgt das Beschichten mittels einer Drahtschiene. Während des Auftrags der Beschichtungsflüssigkeit oder -masse (auf die Zwischenschicht) mittels einer Drahtschiene gelangen die abgerundeten Enden der Schienenteile der Drahtschiene mit der Oberfläche der Zwischenschicht in Berührung und verursachen auf dieser Kratzer. Dies hat zur Folge, daß die Eigenschaften der die obere Schicht bildenden lichtempfindlichen Schicht derart beeinträchtigt werden, daß die auf elektrophotographischein Wege erzeugte Bildkopie verschleiert und eine Qualitätseinbuße erfährt.
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Darüber hinaus leidet auch die mechanische Festigkeit des elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials als Ganzem unter der geringen mechanischen Festigkeit der Zwischenschicht, so daß die Haltbarkeit bzw. Lebensdauer bei Verwendung in einem mit wiederholter Bildübertragung arbeitenden elektrophotographischen Kopiergerät verkürzt wird.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Zwischenschicht besteht darin, daß sie keine zur Gewährleistung einer ausreichenden Haftung an dem Schichtträger und der oberen Schicht, z.B. der lichtempfindlichen Schicht, ausreichende Klebefähigkeit besitzt. Die Zwischenschicht bildet also mit den genannten benachbarten Schichten keine Einheit, so daß die Zwischenschicht während der Herstellung des lichtempfindlichen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials zur Ablösung neigt. Das eine solche Zwischenschicht aufweisende elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial besitzt schließlich in höchst nachteiliger Weise schlechte Ladungsaufnahmeeigenschaften und ein so hohes Restpotential, daß man kaum Bildkopien ausreichend hoher Bilddichte erhält. Ein weiterer Nachteil eines eine solche Zwischenschicht aufweisenden elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials besteht in seiner schlechten Haltbarkeit.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein eine Zwischenschicht hoher mechanischer Festigkeit, Insbesondere guter Abriebbeständigkeit aufweisendes lichtempfindliches elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial zu schaffen, das hervorragende elektrophotographische Eigenschaften und eine ausreichende Haltbarkeit aufweist und dessen Zwischen-
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schicht selbst bei weiterer Beschichtung mit einer darüber liegenden Schicht mittels einer Drahtschiene keine Kratzer erhält, ohne weiteres und fest an dem Schichtträger und der darüber liegenden Schicht haftet und eine hervorragende Feuchtigkeitsbeständigkeit und angemessene Biegsamkeit aufweist.
Gegenstand der Erfindung ist somit ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial aus einem Schichtträger, einer lichtempfindlichen photoleitfähigen Schicht und einer zwischen dem Schichtträger und der photoleitfähigen Schicht befindlichen Zwischenschicht, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß die Zwischenschicht ein Epoxyharz und eine Verbindung mit mindestens einem Hydroxyl- und/oder Aminorest zusammen mit einem quaternären Ammoniumrest enthält, oder ein
elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial aus einem Schichtträger, einer darauf befindlichen lichtempfindlichen photoleitfähigen Schicht, einer Zwischenschicht zwischen Schichtträger und photoleitfähiger Schicht und einer weiteren Schicht, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß es einen Schichtträger aus einem Metall, eine auf dem Metallschichxträger eine Oberflächenschicht bildende leitfähige Schutzschicht aus in einem Harzbindemittel dispergierten Kohleteilchen und eine Zwischenschicht mit einer Verbindung mit mindestens einem Hydroxyl*- und/oder Aminorest zusammen mit einem quaternären Ammoniumrest aufweist.
Ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial gemäß der Erfindung erhält man durch Vermischen einer Verbindung A mit einem Epoxyharz und gegebenenfalls einem weiteren
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Harz und Dispergieren der erhaltenen Mischung in einem geeigneten Lösungsmittel, Auftragen der erhaltenen Dispersion auf die Oberfläche eines Schichtträgers, z.B. die Oberfläche eines leitenden Schichtträgers, Trocknen der aufgetragenen Dispersion und Aushärten des gebildeten Überzugs, gegebenenfalls durch thermische Behandlung. Auf der hierbei gebildeten Zwischenschicht wird dann eine lichtempfindliche photoleitfähige Schicht ausgebildet.
Elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien gemäß der Erfindung können die verschiedensten Arten photoleitfähiger Schichten aufweisen. Vorzugsweise sind in solchen photoleitfähigen Schichten Photoleiter, wie Cadmiumsulfid (CdS), Cadmiumsulfidselenid (CdSSe), Cadmiumselenid (CdSe), Zinkselenid (ZnSe), Zinkoxid (ZnO), Titandioxid (TiO2) oder sonstige Verbindungen, in Harzbindemitteln, z.B. wärmehärtbaren Harzen, wie Alkydharzen, Epoxyharzen, Acrylharzen, Melaminharzen und Phenolharzen, und/oder thermoplastischen Harzen, wie Polymerisaten von Vinylacetat, Methacrylsäuremethylester, Acrylsäuremethylester und dergleichen, dispergiert. Die Dicke der lichtempfindlichen Schicht beträgt zweckmäßigerweise 5 bis 100, vorzugsweise 10 bis 50 um#
Elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien gemäß der Erfindung mit einer Zwischenschicht des beschriebenen Typs besitzen zahlreiche Vorteile. Das in der Zwischenschicht enthaltene Epoxyharz reagiert während der Aushärtung mit den Hydroxyl- und/oder Aminoresten der Verbindung A unter wechselseitiger Vernetzung und Ausbildung einer Netzwerkstruktur. Hierbei erhält die Zwischenschicht eine ausreichende Steifigkeit und hervorragende mechanische Festig-
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keitseigenschaften, insbesondere eine gute Abriebbeständigkeit. Darüber hinaus wird die derart gebildete Zwischenschicht beim Beschichten mit einer Beschichtungsmasse oder -flüssigkeit zur Ausbildung der lichtempfindlichen photoleitfähigen Schicht oder einer sonstigen Schicht (mittels einer Drahtschiene) praktisch nicht zerkratzt.
Erfindungsgemäß kann man also ohne besondere Vorsichtsmaßnahmen mittels einer Drahtschiene auf einfache und wirksame Weise elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien herstellen. Die in der geschilderten Weise erhaltenen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien liefern darüber hinaus keine auf Kratzer in der Oberfläche der Zwischenschicht zurückzuführende unregelmäßige elektrophotographische Bildkopien. Wegen der guten mechanischen Festigkeitseigenschaften der darin enthaltenen Zwischenschicht besitzen elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien gemäß der Erfindung bei Verwendung in mit wiederholter Bildübertragung arbeitenden elektrophotographischen Kopiergeräten eine hervorragende Haltbarkeit bzw. eine lange Lebensdauer .
Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß die lichtempfindliche photoleitfähige Schicht weder eine Deformation noch eine Beeinträchtigung ihrer Eigenschaften durch als Nebenprodukt (bei der Vernetzung) gebildetes Wasser erfährt, da das Epoxyharz durch Additionspolymerisationsreaktion polymerisiert. Hierbei bilden sich weder Wasser noch sonstige Reaktionsprodukte, so daß eine Volumenerniedrigung, die sonst in Fällen einer Aushärtung von Harzen durch Kondensationspolymerisation unvermeidlich ist, nicht
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eintritt. Darüber hinaus besitzen Epoxyreste zu Aminoresten eine spezielle Affinität und reagieren mit letzteren bereits bei niedrigen Temperaturen. Aus diesen Gründen ist keine Hochtemperaturbehandlung erforderlich, so daß sich also auch die auf eine Hochtemperaturbehandlung zurückzuführenden verschiedenen Nachteile vermeiden lassen.
Da die Zwischenschicht erfindungsgemäß ein Epoxyharz enthält, besitzt sie auch eine hohe Klebefähigkeit bzw. Haftfestigkeit. Aus diesem Grunde bildet sie mit dem Schichtträger und einer sonstigen Schicht eine ausreichend feste Einheit, die nicht mehr zu irgendwelchen fehlerhaften Erscheinungen führt. Auf diese Weise erhält das elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial gemäß der Erfindung als Ganzes eine festere Bauweise und eine verbesserte Haltbarkeit.
In der erfindungsgemäß vorgesehenen Zwischenschicht läßt sich durch die gebildete Vernetzungsstruktur des Epoxyharzes nicht nur die Wasserbeständigkeit, sondern auch die elektrische Haltbarkeit verbessern, indem nämlich wirksam die Bildung weißer Flecken auf den Bildkopien infolge elektrischen Kurzschlusses vermieden wird.
Da die erfindungsgemäß vorgesehene Zwischenschicht eine Verbindung A mit einem quaternären Ammoniumrest enthält, erhält man Bildkopien hervorragender Qualität. Beispielsweise sei darauf hingewiesen, daß die Bildkopien selbst in trockener Atmosphäre nicht verschleiern, da sich die elektrischen und physikalischen Eigenschaften des elektrophotographisehen Aufzeichnungsmaterä.s auch unter solchen
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Bedingungen nicht ändern. Darüber hinaus ermüdet das elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial wegen seiner verbesserten Haltbarkeit kaum.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung enthält die Zwischenschicht neben dem Epoxyharz und der Verbindung A auch noch eine im folgenden als Verbindung B bezeichnete Verbindung mit mindestens einem Isocyanatrest. In derart aufgebauten Zwischenschichten reagieren die Isocyanatreste der Verbindung B ebenfalls mit dem Epoxyharz unter Bildung eines elektrophotographisehen Aufzeichnungsmaterials angemessener Biegsamkeit. Die Mitverwendung von Verbindungen mit Isocyanatresten ist insbesondere dann zu bevorzugen, wenn der Gehalt an dem Epoxyharz in der Zwischenschicht erhöht wird. Auf diese Weise läßt sich das sonst durch die Erhöhung des Gehalts an dem Epoxyharz hervorgerufene Brüchigwerden der Schicht vermeiden.
Das Mischungsverhältnis Epoxyharz zu Verbindung A und Verbindung B ergibt sich daraus, daß die Anzahl der Epoxyreste in dem Epoxyharz zur Gesamtzahl der funktionellen Reste der Verbindungen A und B, d.h. der Gesamtzahl an Hydroxyl-, Amino- und Isocyanatresten, äquivalent sein soll. Es ist jedoch nicht erforderlich, daß sämtliche genannte funktionelle Reste mit den Epoxyresten reagieren. Es ist ferner unnötig, daß sämtliche Epoxyreste mit den funktionellen Resten eine Reaktion eingehen. Folglich kann das Verhältnis der genannten Reste zueinander auf die gewünschten Eigenschaften der fertigen Zwischenschicht abgestellt werden. Sofern der erfindungsgemäß angestrebte Effekt dadurch nicht beeinträchtigt wird, können in der Zwischenschicht auch
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noch andere Zusätze enthalten sein.
Im folgenden werden nun die erfindungsgemäß zu verwendenden Substanzen näher beschrieben.
Erfindungsgemäß können die verschiedensten Epoxyharze zum Einsatz gelangen. Verwendbare Epoxyharze besitzen in typischer Weise folgende Strukturformeln:
[QO- CH
/\ 2 CHCH2
Die Epoxyharze der verschiedensten Arten können unabhängig von ihren Molekulargewichten (in der Regel von 300 bis 200000) und ungeachtet der Tatsache, ob sie bei Raumtemperatur flüssig oder fest sind, zum Einsatz gebracht werden.
Im folgenden werden Beispiele für die Verbindung A angegeben. In den Formeln stehen n^, n~ und n, für die molprozentualen Polymerisationsgrade der einzelnen Monomeren:
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AS
A-D CH3
CONH;
^3 COOCH
CH2N (CHs)3 · Cl
η ι ' η 2 *·η5 =30 : 10 :
2) -(CH2
COOCH2CH2N(C2Hs)2 'CHsSO4
CH;
CHs
COOCH2CH2OH
-(CH2 -
η , = 4 0
: η
:
:
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A-3)
-(CH2-CH ^ (CH2 -CH)1n (CH2 -CH)7^
OCOCH:
ι -CH)
H2 COCH3* C* CH2NH2 .
η ι Jn2 Jn3 = 10 : 30 : 60
Α-4)
-(CH2 - CHfr (CH2 - CH)-= (CH2-CH)1:
j η, , η2 η3
CONHCH2OH COOC4H1
'N' I ^
CH-COOCH3 «C/
η ι : η j : η s = 25 : 1 : 74
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Λ*
5) CH? H
CH)1 I I
CIN CH3
CH8 CH3 -Ct
Α-6)
CH
-(CH2-C-f^p
1 COOCH
CH2CH2CH2OH >v
ni · η 2 · η j = 35 : 10 r 55
COOCH2CH2N (CH3) 3-C/ CONHCH2OH
Α-7)
COOCH2CF2 CF2 H
n( : n2 : n3
= 40
(cn
: 0.5 : 5 9.5 OCOCH3
OCOCH2 - ^ ι n*
CONII2
• - η ! : n2 : n3
= 30 69
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A- 8)
CHs
I
s-Cfr-
COOCIUCIUOH
Θ θ
CH2 N (CH, ) a · Ql
COOC1. IN,
η ι η 2 ins = 10:5 : 85
A- 9)
CH3
I . -(CH2-C)-
COOCH3CHCH-N(CHs)3-C^ NH8 I
OH
η ι ' η 2 ! Π) =15 : 15 : 70
/ COOCH3
A-
IO) -(CH2 -CU)
CHs
I -(CH2-ChT-
I ηι Θ θ I "'
OCOCH2N (CH3) s 'Cl COOCH2 CHCH-NH,
I OH
η j . η ο · η 5 3 0 : ι 0 : 6 0
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ORIGINAL INSPECTED
Λ- Π)
-{CH2 -CH)
I ni 0H (T) Q
COOCH2 CHCH2N^A-CZ
ni = 50 : η 2 : 50
A- 12)
CHj
COOCH2CH2N(CH3) -Ci CONIlCH2OH I C2H5
nt : η2 = 50 : 50
Α-/3)
Ch3
-f CH2-
COOCHzCHCH* OM
.ae
: 5» -16-
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ao
A-H)
CHj
OH
OCOCHj
= 20 : So
Andere geeignete Verbindungen A, nämlich kationenleitfähige Verbindungen mit quaternären Ammoniumresten, sind im
Handel beispielsweise unter den Handelsbezeichnungen EIecond-B-146, Elecond B-134D und Elecond B-144L erhältlich.
Im folgenden werden Beispiele für erfindungsgemäß verwendbare Verbindungen B angegeben:
B-1) Diphenylmethan-p.p'-diisocyanat:
NC0
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- yi -
B-2) Polyisocyanat (Polymeres von 1):
NCO
NCO
B-3) Reaktionsprodukt aus Toluidindiisocyanat mit Trimethylolpropan:
cn, cn= c^—— CH2 ocoNH
B-4) Tolylendiisocyanat: Mischung aus
NCO
CH
B-5) 3,3'-Dimethyldiphenyl-4,4'-diisocyanat:
OCN
NCO
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Β-6) 3,3'-Dimethyldiphenylmethan-4,4'-diisocyanat:
CH3 -{j—NCO
OCN-/VcH
Β-7) m-Phenylendiisocyanat:
NCO
NCO
Β-8) Triphenylmethantriisocyanat:
NCO
OCN
CH
NCO
Β-9) 2,4I-Tolylendiisocyanat
OCN
:N
CO
NCO
B-10) Hexamethylendiisocyanat
NCO(CH2)6OCN
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B-11) Naphthylen-1,5-diisocyanat;
NCO
NCO
B-12) 1-Isocyanato-6-NtN-dicaΓboxyhexamethylenisocyanatn-hexan:
^C Hi*- OCN-C8 Hi2-N--
In der Regel werden als leitende Schichtträger für die genannten Zwischenschichten bzw. lichtempfindlichen photoleitfähigen Schichten Platten aus Metall, 2.B. aus Aluminium oder rostfreiem Stahl, verwendet, da diese eine ausreichende mechanische Festigkeit aufweisen, sich leicht in Trommelform überführen lassen und eine perfekte Erdung gewährleisten.
Wenn jedoch eine die Verbindung A mit einem quaternären Ammoniumrest aufweisende Zwischenschicht direkt auf ein Metallsubstrat appliziert wird, wird letzteres in höchst nachteiliger Weise durch die chemische Einwirkung der Verbindung A korridiert. Beim Auftreten einer Korrosion bilden sich in der Zwischenschicht und in der lichtempfindlichen photoleitfähigen Schicht Blasen, Risse und sonstige Fehlstellen, so daß es beim Aufladen, d.h. bei der Durchführung der Koronaentladung, zur Ausbildung latenter elek-
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709840/087Ä
trostatischer Bilder auf der lichtempfindlichen photoleitfähigen Schicht, im Rahmen des elektrophotographischen Verfahrens zu dem sogenannten Blitzphänomen kommt. Andererseits kann bei der Entwicklung, d.h. bei der Ausbildung von Tonerbildern, ein Potentialabfall gegeben sein. Ein solches elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial ist dann praktisch nicht mehr verwendbar. Eine derartige Korrosion beruht darauf, daß die Zwischenschicht infolge der Hygroskopizität der Verbindung A Wasser anzieht. Dies führt dazu, daß in und auf dem Metall durch die Wassereinwirkung Rost gebildet wird. Weiterhin reagiert die Verbindung A, wenn sie als Chlorid oder Methosulfat zum Einsatz gelangt, mit Wasser unter Bildung von Chlorwasserstoff- oder Schwefelsäure, die ihrerseits das Metall anlöst.
Vorzugsweise wird folglich ein Schichtträger oder Substrat verwendet, das selbst bei direkter Applikation der erfindungsgemäß vorgesehenen Zwischenschicht nicht korridiert, andererseits keine Beeinträchtigung der Zwischenschicht hervorruft und schließlich so gute Eigenschaften aufweist, daß er bzw. es für ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial gemäß der Erfindung geeignet ist.
Erfindungsgemäß kann man zu diesem Zweck auf einem metallischen Schichtträger eine leitende Schutzschicht, die im wesentlichen aus einer Dispersion von Kohleteilchen, z.B. Ruß, in einem Harzbindemittel besteht, vorsehen. Auf diese leitende Schutzschicht werden dann die Zwischenschicht und die photoleitfähige Schicht aufgetragen. Bei der Vorbereitung eines solchen Schichtträgers oder Substrats wird leitendes Kohlepulver in einer Mischung aus einem wärmehärt-
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709840/0879
baren Harz und einem Dispergiermittel mittels einer Kugelmühle oder durch Ultraschallbehandlung dispergiert, worauf die erhaltene flüssige Dispersion auf die Oberfläche des Schichtträgers, z.B. eine 100 um dicke Platte oder Folie aus Aluminium oder rostfreiem Stahl, aufgetragen wird. Danach wird die aufgetragene Schicht getrocknet und erstarren gelassen, wobei man eine leitende Schutzschicht erhält.
Das in der geschilderten Weise vorbehandelte Substrat bzw. der in der geschilderten Weise vorbehandelte Schichtträger besitzt eine leitende Schutzschicht in Form einer Dispersion von Kohleteilchen in einem harzartigen Bindemittel, die chemisch inaktiv ist und durch chemische Einwirkung der Verbindung A mit mindestens einem quaternären Ammoniumrest nicht beeinträchtigt wird. Aus diesem Grunde wird der Schichtträger auch bei direkter Applikation der Zwischenschicht auf die Schutzschicht nicht korridiert. Da die in der geschilderten Weise ausgebildete Schutzschicht infolge Anwesenheit der dispergierten Kohleteilchen leitend ist, besitzt ein einen solchen vorbehandelten Schichtträger aufweisendes elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial gemäß der Erfindung sämtliche durch die einzelnen Schichten zu erfüllenden Vorteile in perfekter Weise. Insbesondere lassen sich die Gefahr eines Auftretens des Blitzphänomens beim Aufladen und eines Vorspannungspotentialgefälles beim Entwickeln derart vollständig vermeiden, daß man qualitativ hervorragende elektrophotographische Bildkopien erhält.
Erfindungsgemäß können zur Herstellung der Schutzschicht sämtliche Haft- oder Klebeeigenschaften aufweisende und
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709840/0879
filmbildende thermoplastische und wärmehärtbare Harze verwendet werden. Beispiele hierfür sind Epoxy-, Polyvinylacetat-, Polyvinylchlorid-, Acrylester-, Alkyd- oder Melaminharze odei}feonstige Harze allein oder in Kombination miteinander. Zweckmäßigerweise sollten jedoch Harze verwendet werden, die zu den in der auf die Schutzschicht applizierten Zwischenschicht enthaltenen Harzen eine gute Affinität besitzen. Für die Schutzschicht eignen sich folglich besonders gut Epoxyharze, da diese gute Klebe- oder Haftfestigkeitseigenschaften sowohl zu der ebenfalls ein Epoxyharz enthaltenden Zwischenschicht als auch zu dem Schichtträger aufweisen. Die in der Schutzschicht enthaltenen Kohleteilchen können nach üblichen bekannten Verfahren, z.B. mittels Ölbrenner, Gasbrenner, nach dem Kanalverfahren, durch thermisches Verfahren, nach dem Acetylenrußverfahren und dergleichen, hergestellt worden sein. Bevorzugt werden Kohleteilchen großen Gefüges, geringer Korngröße und hoher Leitfähigkeit. Das Verhältnis Kohleteilchen zu dem Harzbindemittel hängt von den Eigenschaften der Kohleteilchen ab und kann, da der elektrische Widerstand der Kohleteilchen sehr niedrig ist, über einen großen Bereich variiert werden. In der Praxis bestimmt sich die Menge an Kohleteilchen unter Berücksichtigung der angestrebten Haftung zwischen der Zwischenschicht und dem Substrat sowie der elektrischen Eigenschaften der Kohleteilchen. Das Verhältnis Kohleteilchen zu Harzbindemittel reicht in der Regel von 10 bis 80, vorzugsweise von 20 bis 50 Gew.-96. So können beispielsweise 2 bis 10 g Kohleteilchen mit 20 g festem Harz gemischt werden. Wenn die Menge an Kohleteilchen zu gering ist, sinkt die Leitfähigkeit der Schutzschicht. Das Ergebnis davon ist, daß in dem fertigen elektrophotographi-
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- 35 -
sehen Aufzeichnungsmaterial in den belichteten Bezirken der lichtempfindlichen photoleitfähigen Schicht ein hohes Restpotential zurückbleibt. Dies ist auf einen unzureichenden Abfluß der Ladung in den belichteten Bezirken zurückzuführen. Diese Erscheinung tritt bei der Belichtung der zunächst durch Koronaentladung aufgeladenen lichtempfindlichen photoleitfähigen Schicht auf. Aufgrund dieser Erscheinung wird die nach der Entwicklung mit einem Pulverentwickler erhaltene Bildkopie verschleiert. Wenn andererseits die Menge an Kohleteilchen zu groß ist, wird die Haftung zwischen dem Schichtträger und der Zwischenschicht beeinträchtigt, so daß man kaum lichtempfindliche elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien ausreichender Festigkeit erhält. Die Stärke der Schutzschicht kann beliebig variiert werden. In der Regel reicht sie von 2 bis 300 Mikron.
Wie bereits ausgeführt, wird das mit einer inaktiven Schutzschicht versehene Substrat durch die nachteilige chemische Wirkung der in der Zwischenschicht enthaltenen Substanzen nicht beeinträchtigt. Folglich kann man unter voller Ausnutzung ihrer bevorzugten Eigenschaften und ohne Nachteile in Kauf nehmen zu müssen, einen Metallschichtträger verwenden. Selbstverständlich lassen sich die günstigen Wirkungen der Schutzschicht nicht nur bei Verwendung einer Metallplatte als Schichtträger ausnutzen. Ähnliche Wirkungen erzielt man auch, wenn ein Schichtträger aus einem geeigneten Substrat mit einem Metallüberzug oder einem Kunstharz mit darin dispergiertem Metallpulver verwendet wird.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher veranschaulichen.
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Beispiel 1
Eine Mischung der folgenden Bestandteile:
Cadmiumsulfidkristallite (durchschnittliche Teilchengröße: 1 um) 10,0 g wärmehärtbares Acrylharz 6,0 g butyliertes Melaminharz 0,8 g Epoxyharz 0,8 g Fluorverbindung 0,08 g Butylacetat 7 ml
wird zur Herstellung einer lichtempfindlichen Beschichtungsflüssigkeit mittels Ultraschallwellen dispergiert. Die erhaltene lichtempfindliche Beschichtungsflüssigkeit wird mittels einer Drahtschiene derart auf die Oberfläche eines als zeitweiliger Schichtträger dienenden Polyäthylenterephthalatfilms einer Stärke von 100 um aufgetragen, daß nach dem Trocknen ein Überzug einer Stärke von 25 UD erhalten wird. Die erhaltene Schicht wird schließlich zur Ausbildung einer lichtempfindlichen Schicht 30 min lang einer Hitzebehandlung bei einer Temperatur von 1300C unterworfen.
Durch Eintragen einer Mischung der folgenden Bestandteile:
Epoxyharz 10 g
Verbindung A-3 100 g
Verbindung B-3 10 g
in ein 7:3-Lösungsmittelgemisch aus Methyläthylketon und Methanol wird eine 10 gew.-#ige Lösung hergestellt. Diese
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wird in der Weise auf die Oberfläche der lichtempfindlichen photoleitfähigen Schicht aufgetragen und -getrocknet, daß eine 5 um dicke Schicht gebildet wird. Dann wird das Ganze zur Ausbildung der Zwischenschicht 1 h lang einer Hitzebehandlung bei einer Temperatur von 1000C unterworfen.
Eine Mischung aus:
leitendem Kohlenstoff 7,0 g
wärmehärtbarem Acrylharz 40 g
Toluol 150 ml
wird solange in einer Kugelmühle dispergiert, daß eine Dispersion erhalten wird. Diese wird mittels einer Drahtschiene auf die Oberfläche der Zwischenschicht aufgetragen und dann getrocknet. Nachdem das Ganze 1 h lang bei einer Temperatur von 1300C hitzebehandelt worden war, erhält man eine 50 um dicke leitende Schicht, insgesamt also ein eine Zwischenschicht aufweisendes elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial.
Schließlich wird auf die Oberfläche der leitenden Schicht ein aus einem Polyesterfilm einer Stärke von 50 um und einem Polyäthylenfilm einer Stärke von 50 um bestehendes filmartiges Verbundgebilde als Dauerschichtträger auflaminiert. Zuletzt wird der zeitweilige Schichtträger abgezogen, so daß die Oberfläche der lichtempfindlichen photoleitfähigen Schicht freigelegt wird. Hierbei erhält man ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial mit glatter Oberfläche (Prüfling Nr. 1).
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Beispiel 2
Beispiel 1 wird wiederholt, wobei jedoch zur Herstellung der Zwischenschicht eine Lösung aus folgenden Bestandteilen:
Epoxyharz 10 g
Verbindung A-12 100 g
Verbindung B-8 10 g
verwendet wird. Das hierbei erhaltene elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial wird als Prüfling Nr. 2 bezeichnet.
Beispiel 3
Beispiel 1 wird wiederholt, wobei jedoch zur Herstellung der Zwischenschicht eine Lösung aus folgenden Bestandteilen:
Epoxyharz 10 g
Verbindung A (Handelsprodukt: Elecond B-146) 100 g Verbindung B-9 10 g
verwendet wird. Das hierbei erhaltene elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial wird als Prüfling Nr. 3 bezeichnet.
Beispiel h
Eine Mischung aus 10 g Epoxyharz und 100 g der Verbindung A-7 wird in einem 8:2-Lösungsmittelgemisch aus Methyl-
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-Vf-
äthylketon tuid Methanol zu einer 10 gew.-%igen Lösung gelöst. Diese dient zur Herstellung der Zwischenschicht in der im Beispiel 1 geschilderten Weise. Das insgesamt entsprechend Beispiel 1 (mit der Zwischenschicht des beschriebenen Typs) erhaltene eLektrophotographische Aufzeichnungsmaterial wird als Prüfling Nr. 4 bezeichnet.
Die Prüflinge Nr. 1 bis Nr. 4 werden zur Durchführung eines Dauerkopiertests in ein mit wiederholter Bildübertragung arbeitendes elektrophotographisches Kopiergerät eingesetzt. Mit sämtlichen elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterialien lassen sich selbst nach Herstellung von 7000 Bildkopien immer noch qualitativ hervorragende Bildkopien gewinnen.
Ferner werden entsprechend Beispielen 1 bis 4 elektrophotographische Vergleichsmaterialien Nr. 1 bis Nr. 4 hergestellt, wobei in den zur Herstellung der Zwischenschicht verwendeten Lösungen anstelle des darin in den Beispielen 1 bis 4 enthaltenen Epoxyharzes ein wärmehärtbares Acrylharz verwendet wird.
Auch die Vergleichsmaterialien Nr. 1 bis Nr. 4 werden in der geschilderten Weise dem Dauerkopiertest unterworfen. Hierbei zeigt es sich, daß bereits die mit sämtlichen Vergleichsmaterialien erhaltene erste Kopie gerade Striche aufweist, die in keiner Beziehung zur ursprünglichen Vorlage stehen. Diese geraden Striche werden mit fortlaufendem Kopierbetrieb dunkler und dicker. Diese Erscheinung beruht vermutlich darauf, daß sich die elektrischen Potentialeigenschaften der lichtempfindlichen photoleitfähi-
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gen Schicht durch die auf der Oberfläche der Zwischenschicht durch die Drahtschiene beim Auftragen der die leitende Schicht bildenden Beschichtungsflüssigkeit auf die Zwischenschicht erzeugten Kratzer ändern.
Beispiel 5
Eine Mischung der folgenden Bestandteile:
leitender Ruß 6 g
Alkydharz 40 g
Butylacetat 150 ml
wird in einer Kugelmühle gründlich dispergiert. Die erhaltene flüssige Dispersion wird dann nach dem Tauchverfahren derart auf eine 100 um dicke Folie aus rostfreiem Stahl aufgetragen und -getrocknet, daß man einen trockenen Überzug einer Stärke von 13 jum erhält. Nun wird das Ganze zur Bildung einer Schutzschicht auf dem Schichtträger einer einstündigen Hitzebehandlung bei einer Temperatur von 1300C unterworfen.
Eine Mischung der folgenden Bestandteile:
Epoxyharz 7 g
Verbindung A-3 100 g
Verbindung B-3 10 g
wird in einem 7:3-Lösungsmittelgemisch aus Methyläthylketon und Methanol zu einer 10 gew.-#igen Lösung gelöst. Die erhaltene Lösung wird auf die Schutzschicht derart
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aufgetragen und -getrocknet, daß eine Schicht einer Stärke von 5 um erhalten wird. Nun wird das Ganze zur Ausbildung einer Zwischenschicht auf dem aus Schichtträger und Schutzschicht bestehenden Substrat einer einstündigen Hitzebehandlung bei einer Temperatur von 900C unterworfen.
Auf die Oberfläche der Zwischenschicht wird zur Ausbildung einer photoleitfähigen Schicht mittels einer Drahtschiene die im Beispiel 1 verwendete lichtempfindliche Beschichtungsflüssigkeit derart aufgetragen, daß eine photoleitfähige Schicht einer Stärke von 25 um erhalten wird. Diese wird getrocknet und 30 min lang bei einer Temperatur von 1300C hitzebehandelt, wobei man letztlich ein lichtempfindliches elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial erhält (Prüfling Nr. 5).
Das im vorliegenden Falle verwendete Epoxyharz läßt sich durch folgende Struktureinheit darstellen:
C2 HC
0 °
Beispiel 6
Eine Mischung aus 10 g Epoxyharz und 100 g Verbindung A-3 wird in einem 1:1-Lösungsmittelgemisch aus Methyläthylketon und Methanol zu einer 10 gew.-96igen Lösung gelöst. Unter Verwendung dieser Lösung zur Ausbildung der Zwischenschicht
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wird entsprechend Beispiel 5 ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial hergestellt (Prüfling Nr. 6).
Andererseits werden entsprechend Beispielen 5 und 6 Vergleichsprüflinge Nr. 5 und Nr. 6 hergestellt, wobei in der zur Herstellung der Zwischenschicht dienenden Lösung anstelle des darin enthaltenen Epoxyharzes ein Alkydharz verwendet wird.
Die Prüflinge Nr. 5 und Nr. 6 und die Vergleichsprüflinge Nr. 5 und Nr. 6 werden einem Dauerkopiertest unterworfen, indem sie in ein mit wiederholter Bildübertragung arbeitendes elektrophotographisches Kopiergerät eingesetzt werden. Der Test wird bei einer Temperatur von 300C und einer relativen Feuchtigkeit von 80% durchgeführt. Die Testergebnisse zeigen, daß man mit dem Prüfling Nr. 5 selbst nach Herstellung von 25000 Bildkopien immer noch qualitativ hochwertige Bildkopien erhält. Mit dem Prüfling Nr. 6 erhält man selbst nach Herstellung von 22000 Bildkopien immer noch qualitativ hochwertige Bildkopien. Im Gegensatz dazu zeigen die mit dem Vergleichsprüfling Nr. 5 hergestellten Bildkopien deutliche Strichmuster und eine deutliche Fleckenbildung, nachdem etwa 1000 Bildkopien hergestellt worden sind. Die nach Herstellung von 12000 Bildkopien mit dem Vergleichsprüfling Nr. 5 erhaltenen weiteren Bildkopien sind für die Praxis nicht mehr brauchbar. Ähnliche Fehler zeigen sich bei Verwendung des Vergleichsprüflings Nr. 6, mit dem letztlich lediglich etwa 10000 Bildkopien hergestellt werden können.
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Die auf den mit den Vergleichsprüflingen hergestellten Bildkopien erscheinenden Strichmuster beruhen vermutlich auf den beim Auftragen der lichtempfindlichen Beschichtungsflüssigkeit (auf die Zwischenschicht) mittels einer Drahtschiene auf der Oberfläche der Zwischenschicht erzeugten Kratzern. Die weißen Flecken beruhen vermutlich auf ungleichmäßigen elektrischen Eigenschaften infolge unzureichender Haftung zwischen der Zwischenschicht und dem Substrat oder auf einer Beeinträchtigung der elektrischen Eigenschaften durch die Feuchtigkeit.
Aus den Beispielen 1 bis 3 und 5 geht hervor, daß eine erfindungsgemäß vorgesehene Zwischenschicht vorzugsweise neben dem Epoxyharz und der Verbindung A eine Verbindung B enthält. Die Beispiele 4 und 6 zeigen jedoch, daß man auch mit Zwischenschichten ohne Verbindung B den angestrebten Erfolg erreichen kann.
Beispiel 7
Es wird dasselbe Substrat wie im Beispiel 5 verwendet. Auf das Substrat wird unter Verwendung der einschlägigen Beschichtungslösung des Beispiels 3 eine Zwischenschicht einer, gemessen im trockenen Zustand, Stärke von 5 um ausgebildet. Auf die erhaltene Zwischenschicht wird die lichtempfindliche BeschtchtungsflUssigkeit des Beispiels 1 mittels einer Drahtschiene derart aufgetragen, daß, nach dem Trocknen, eine Schichtstärke von 25 um erreicht wird. Schließlich wird das Ganze 30 min lang bei einer Temperatur von 150°C hitzebehandelt, wobei man ein lichtempfindliches elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial erhält,
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-K-
In entsprechender Weise wird ein Vergleichsmaterial hergestellt, wobei jedoch als Substrat eine nicht mit einer Schutzschicht versehene Folie aus rostfreiem Stahl verwendet und die Zwischenschicht direkt auf die Stahlfolie appliziert wird.
Nach einmonatiger Lagerung des elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials gemäß der Erfindung und des Vergleichsmaterials werden die Oberflächen der beiden lichtempfindlichen Schichten begutachtet. Hierbei zeigt sich bei dem Vergleichsmaterial, daß auf seiner Oberfläche infolge Korrosion der Folie aus rostfreiem Stahl Blasen entstanden sind. Die Oberfläche des elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials gemäß der Erfindung zeigt keine merklichen Änderungen.
Nun werden das elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial gemäß der Erfindung und das Vergleichsmaterial zur Durchführung eines Dauerkopiertests in ein mit wiederholter Bildübertragung arbeitendes und eine Magnetbürstenentwicklungsstation aufweisendes elektrophotographisches Kopiergerät eingesetzt. Die Geschwindigkeit des Kopiervorgangs beträgt 20 Kopien pro min. Mit dem elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterial gemäß der Erfindung lassen sich auch nach Herstellung von 5000 Bildkopien immer noch qualitativ hochwertige Bildkopien gewinnen. Im Gegensatz dazu tritt nach Herstellung von 120 Bildkopien bei Verwendung des Vergleichsmaterials das sogenannte Blitzphänomen auf, so daß nicht mehr mit dem Kopieren fortgefahren werden kann.
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Beispiel 8
Durch gründliches Vermischen und Dispergieren von 9 g Kohlepulver, 40 g eines wärmehärtbaren Acrylharzes und 150 ml Butylacetat in einer Kugelmühle erhält man eine flüssige Dispersion. Diese wird mittels einer Drahtschiene derart auf eine 200 um dicke Aluminiumfolie aufgetragen, daß nach dem Trocknen ein 15 tun dicker Überzug erhalten wird. Nachdem die Schutzschicht 30 min lang bei einer Temperatur von 1500C hitzebehandelt worden war, wird das erhaltene Substrat zur Ausbildung einer Zwischenschicht mit einer BeschichtungsflUssigkeit mit folgenden Bestandteilen:
Epoxyharz 10 g
Verbindung A-13 100 g
Verbindung B-8 10 g
beschichtet. Das Beschichten der Schutzschicht mit der Zwischenschicht erfolgt durch Tauchbeschichtung. Nach dem Trocknen besitzt die Zwischenschicht eine Stärke von 5 jum.
Durch Vermischen der folgenden Bestandteile:
hochempfindliche CdS-Kristallite (durchschnittliche Korngröße; 1 um) 10 g Alkydharz 6 g Melaminharz 1 g Kobaltnaphthenat 0,3 g Butylacetat 7 ml
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mit Hilfe von Ultraschallwellen erhält man eine lichtempfindliche Beschichtungsflüssigkeit. Diese wird mittels einer Drahtschiene derart auf die Zwischenschicht aufgetragen und -getrocknet, daß eine photoleitfähige Schicht einer Stärke von 20 um erhalten wird. Nun wird das Ganze 1 h lang bei einer Temperatur von 120°C hitzebehandelt, wobei man ein elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial gemäß der Erfindung erhält.
In entsprechender Weise wird ein Vergleichsmaterial hergestellt, wobei jedoch die als Schichtträger verwendete Aluminiumfolie nicht mit einem Schutzüberzug versehen und die Zwischenschicht direkt auf die Aluminiumfolie appliziert wird.
Nach zweiwöchiger Lagerung des elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials gemäß der Erfindung und des Vergleichsmaterials werden die Oberflächen der beiden lichtempfindlichen Schichten begutachtet. Hierbei zeigt das Vergleichsmaterial zahlreiche Blasen infolge Korrosion der Aluminiumfolie durch chemische Wirkung der Zwischenschicht. Die Oberfläche des elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials gemäß der Erfindung zeigt dagegen praktisch keine Änderungen.
In entsprechender Weise wie im Beispiel 7 werden das elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial gemäß der Erfindung und das Vergleichsmaterial einem Dauerkopiertest unterworfen. Hierbei zeigt es sich, daß man mit dem elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterial gemäß der Erfindung auch nach Herstellung von 5000 Bildkopien immer noch
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scharfgestochene, qualitativ hochwertige Bildkopien gewinnen kann. Im Gegensatz dazu tritt bei Verwendung des Vergleichsmaterials nach Herstellung von etwa 300 bis 400 Bildkopien das sogenannte Blitzphänomen auf, so daß mit dem Kopieren nicht mehr fortgefahren werden kann.
Beispiel 9
Durch gründliches Vermischen und Dispergieren der folgenden Bestandteile:
leitender Ruß 5 g
wasserlösliches Alkydharz (nicht-flüchtige Fraktion: 50%) 40 g
wasserlösliches Melaminharz 5 g
Wasser 200 ml
Isopropanol 100 ml
in einer Kugelmühle wird eine flüssige Dispersion zubereitet.
Weiterhin wird eine 100 um dicke Folie aus rostfreiem Stahl einer Größe von 50 mm χ 150 mm mit einem Lösungsmittelgemisch aus gleichen Volumina Äthanol und Benzol gewaschen und entfettet. Auf die gewaschene und entfettete Stahlfolie wird die in der geschilderten Weise zubereitete flüssige Dispersion durch Elektrophorese aufgetragen. Das Elektrophoresebeschichten erfolgt derart, daß der Abstand zwischen der aus der rostfreien Stahlfolie bestehenden positiven Elektrode und der aus einer anderen rostfreien Stahlfolie derselben Form und Abmessung gebildeten negativen
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Elektrode 7 cm beträgt. Die Gleichstromquelle einer maximalen Abgabeleistung von 100 mA im Spannungsbereich von 0 bis 500 V wird zur Ausbildung einer Spannung von 50 V 2 min lang an die Elektroden angeschaltet. Gleichzeitig wird mittels eines Magnetrührers gerührt. Hierbei bildet sich auf der aus der rostfreien Stahlfolie bestehenden positiven Elektrode ein schwarzer Überzug. Dieser wird mit Wasser gewaschen und dann 1 h lang bei einer Temperatur von 1500C hitzebehandelt, wobei eine etwa 20 um dicke Schutzschicht entsteht.
Auf das in der geschilderten Weise hergestellte Substrat (Schichtträger plus Schutzschicht) wird zur Herstellung einer Zwischenschicht einer Stärke von etwa 5 η rn eine Beschichtungsflüssigkeit mit 10 g Epoxyharz und 100 g Verbindung A-14 aufgetragen und -getrocknet.
Zur Herstellung einer lichtempfindlichen Beschichtungsflüssigkeit werden die folgenden Bestandteile:
hochempfindliche CdS-Kristallite (durchschnittliche Korngröße: 1 u m) 10 g wärmehärtbares Acrylharz 6 g Melaminharz 1 g Epoxyharz 0,5 g fluorhaltiges oberflächenaktives Mittel 0,07 g
mittels Ultraschallwellen dispergiert. Die erhaltene Dispersion wird mittels einer Drahtschiene derart auf die Zwischenschicht aufgetragen und -getrocknet, daß eine photoleitfähige Schicht einer Stärke von 25 W m gebildet
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wird. Dann wird das Ganze zur Herstellung eines elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials noch 30 min lang einer Hitzebehandlung bei einer Temperatur von 1500C unterworfen .
In entsprechender Weise wird ein Vergleichsmaterial hergestellt, wobei jedoch als Substrat lediglich eine nicht mit einem Schutzüberzug bzw. einer Schutzschicht versehene rostfreie Stahlfolie verwendet und die Zwischenschicht direkt auf die Stahlfolie appliziert wird.
Nach dreiwöchiger Lagerung des elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials gemäß der Erfindung und des Vergleichsmaterials wird die Oberfläche der beiden Aufzeichnungsmaterialien untersucht. Hierbei zeigt es sich, daß auf der Oberfläche des Vergleichsmaterials infolge Korrosion der rostfreien Stahlfolie durch chemische Wirkung der Zwischenschicht Blasen entstanden sind. Die Oberfläche des elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials gemäß der Erfindung zeigt dagegen praktisch keine Änderung.
Hierauf werden das elektrophotographische Aufzeichnungsmaterial gemäß der Erfindung und das Vergleichsmaterial in der im Beispiel 7 geschilderten Weise einem Dauerkopiertest unterworfen. Hierbei zeigt es sich, daß man bei Verwendung des elektrophotographischen Aufzeichnungsmaterials gemäß der Erfindung selbst nach Herstellung von 7000 Bildkopien immer noch scharfgestochene und qualitativ hochwertige Bildkopien erzeugen kann. Im Gegensatz dazu tritt bei Verwendung des Vergleichsmaterials nach Herstellung von etwa 300 bis 400 Bildkopien das Blitzphänomen auf, so daß man mit dem Kopieren nicht mehr fortfahren kann.
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Die Ergebnisse der Beispiele 7 bis 9 zeigen, daß elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien mit einem aus metallischem Schichtträger und darauf aufgetragener Schutzschicht aus in einem Harz dispergierten Kohleteilchen bestehender Schutzschicht über längere Zeit hinweg gebrauchsfertig gelagert werden können, und zwar auch dann, wenn die dem Substrat am nächsten liegende Schicht aus der Zwischenschicht mit einer Verbindung A mit mindestens einem quaternären Ammoniumrest besteht.
Wie bereits ausgeführt, zeigen elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien gemäß der Erfindung eine Reihe von Vorteilen. So lassen sich beispielsweise die mechanischen Festigkeitseigenschaften, insbesondere die Abriebbeständigkeit, sowie die Hafteigenschaften der Zwischenschicht an benachbarten Schichten beträchtlich verbessern. Mit elektrophotographisehen Aufzeichnungsmaterialien gemäß der Erfindung lassen sich insbesondere bei ihrer Verwendung in mit wiederholter Bildübertragung arbeitenden elektrophotographischen Kopiergeräten scharfgestochene und qualitativ hochwertige Bildkopien herstellen. Der mit einer Schutzschicht des beschriebenen Typs versehene metallische Schichtträger besitzt ausreichende mechanische Festigkeitseigenschaften, läßt sich leicht trommeiförmig anordnen und besitzt hervorragende Erdungseigenschaften. Die erfindungsgemäß vorgesehene Schutzschicht beeinträchtigt weder die Zwischenschicht noch die photoleitfähige Schicht, so daß diese ihre Wirkung voll entfalten können. Elektrophotographische Aufzeichnungsmaterialien gemäß der Erfindung liefern selbst nach länger dauernder Lagerung ohne besondere Vorsichtsmaßnahmen eine große Zahl hervorragender Bildkopien.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial aus einem Schichtträger, einer lichtempfindlichen photoleitfähigen Schicht und einer zwischen dem Schichtträger und der photoleitfähigen Schicht befindlichen Zwischenschicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht ein Epoxyharz und eine Verbindung mit mindestens einem Hydroxyl- und/oder Aminorest zusammen mit einem quaternären Ammoniumrest enthält.
    2. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der photoleitfähigen Schicht ein Photoleiter in einem Harzbindemittel dispergiert ist.
    3. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es in der Zwischenschicht als Verbindung mit mindestens einem Hydroxyl- und/oder Aminorest zusammen mit einem quaternären Ammoniumrest eine Verbindung der Formeln:
    -II-
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    ORIGINAL INSPECTED
    -(CH2-C
    H2COCH3-C/ CH2NH2
    Ι» ι ·&2 · Bj
    = 10 : 30 : GO
    -(CH2 - CHf7n (CH2-CI^7-(CH2 -
    OCOCH2-N VC/ CONH2 OCOCH3
    η ι :n2 : D) = 30 : 1 : 69
    CHs
    O7n (CH2 ^2
    I θ θ J
    COOCH2CHsN(CH3) -Ci CONHCH2OH
    I *
    C,H,
    = 50 : 50
    -III-
    7098^0/0879
    •ic*2~c%
    COOCH2CHCH*
    OH
    OH
    so
    I OCOCHj
    : SO
    worin n^, n^ und n, molprozentuale Polymerisationsgrade der einzelnen Monomerenbestandteile angeben, enthält.
    k. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es in der Zwischenschicht zusätzlich eine Isocyanatverbindung enthält.
    -IV-
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    5. Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial aus einem Schichtträger, einer darauf befindlichen lichtempfindlichen photoleitfähigen Schicht, einer Zwischenschicht zwischen Schichtträger und photoleitfähiger Schicht und einer weiteren Schicht, dadurch gekennzeichnet, daß es einen Schichtträger aus einem Metall, eine auf dem Metallschichtträger eine Oberflächenschicht bildende leitfähige Schutzschicht aus in einem Harzbindemittel dispergierten Kohleteilchen und eine Zwischenschicht mit einer Verbindung mit mindestens einem Hydroxyl- und/oder Aminorest zusammen mit einem quaternären Ammoniumrest aufweist.
    6. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschicht des Substrats, bezogen auf das Harzbindemittel, 10 bis 80, vorzugsweise 20 bis 50 Gew.-% Kohleteilchen enthält.
    7. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallschichtträger aus einer Metallfolie besteht.
    8. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Schichtträger befindliche Schutzschicht ein Epoxyharz enthält.
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