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DE271217C - - Google Patents

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Publication number
DE271217C
DE271217C DENDAT271217D DE271217DA DE271217C DE 271217 C DE271217 C DE 271217C DE NDAT271217 D DENDAT271217 D DE NDAT271217D DE 271217D A DE271217D A DE 271217DA DE 271217 C DE271217 C DE 271217C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
woven
edge
stretchable
binding tape
sewing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT271217D
Other languages
English (en)
Publication of DE271217C publication Critical patent/DE271217C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42CMANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
    • A42C5/00Fittings or trimmings for hats, e.g. hat-bands

Landscapes

  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVE271217-KLASSE 41 b. GRUPPE
CHESTER EDWARD CLARK in NEWYORK.
Einfassungsband für Hüte. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. April 1913 ab.
In der amerikanischen Patentschrift 730851 ist ein Einfassungband für Hüte beschrieben, in dessen eine Längskante ein Faden unter Spannung eingenäht ist. Diese Kante ist daher kürzer als die gegenüberliegende und wird infolge des verwendeten Materials oder der Art des Stiches in elastischer Spannung gehalten.
Die vorliegende Erfindung besteht in einer
ίο wesentlichen Verbesserung dieses bekannten Einfassungsbandes, indem in die eine innere Kante desselben ein dehnbarer Faden so eingewebt ist, daß diese Kante etwas zusammengezogen wird. Die andere äußere Kante ist als ein nicht dehnbares Salband gewebt, in welchem ein Faden von einer Farbe erscheint^ die in einem starken Gegensatz zu der Farbe des Einfassungsbandes selbst steht und beim Annähen des Bandes als Leitlinie dient. Für das Salband selbst kann auch eine von dem eigentlichen Einfassungsband abweichende Farbe gewählt werden.
Die Vorteile dieser Anordnung sind u. a. folgende:
Das Einweben anstatt des Einnähens eines dehnbaren Fadens an der einen Kante des Einfassungsbandes ergibt eine mehr gleichförmig zusammengezogene Kante und erleichtert daher das richtige Annähen dieser Kante bedeutend. Beim Annähen des nicht dehnbaren Salbandes wird es auch ferner einem weniger geübten Arbeiter unmöglich, das Band selbst in ungeeigneter Weise zu strecken. Der andersfarbige Leitfaden oder die abweichende Farbe des Salbandes geben genau die Linie, nach welcher die Stiche beim Annähen geführt werden müssen, um eine gute, glatte Arbeit zu liefern, durch die selbstverständlich auch eine längere Dauer der Haltbarkeit der Einfassung am Hut erreicht wird. Das nicht dehnbare Salband kann aus einem billigeren Stoff, etwa Baumwollfäden, als das gewöhnlich aus Seidenfäden gewebte Einfassungsband selbst hergestellt sein. Es ergibt sich daher der weitere Vorteil, daß die Herstellungskosten des Einfassungsbandes verringert werden. Wie üblich, wird das Band bzw. Salband mit seiner rechten Seite gegen den Stoff gekehrt, dessen Kante mit dem Band eingefaßt werden soll, angenäht, um dann um diese letztere Kante umgeschlagen und mit seiner dehnbaren Kante an der Unterseite des Stoffes festgenäht oder sonstwie befestigt zu werden. Das Salband wird daher nach vollendeter Arbeit nicht sichtbar sein.
Die Fig. 1 und 2 der Zeichnung stellen kleine Stücke eines Einfassungsbandes in vielfach vergrößertem Maßstab dar.
Das eigentliche Band A (Fig. 1 und 2) ist mit ripsärtigen Querrippen aus Seide gewebt. Dicht in der Nähe der einen Kante b1 und gleichlaufend mit dieser ist ein seidener Faden B derartig eingewebt, daß diese Kante etwas zusammengezogen wird. Mit der anderen Kante des Seidenbandes ist ein nicht dehnbares Salband aus baumwollenen oder sonst geeigneten Fäden fest gewebt (siehe C in Fig. ι und E in Fig. 2). Dieses Salband kann die gleiche Farbe wie das Seidenband haben. In diesem Fall wird ein weißer Faden D (Fig. 1), welcher als Leitlinie beim Annähen dient, in kurzer Entfernung vom Sei-
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denband in das Salband eingewebt. Besteht das Salband E (Fig. 2) aus andersfarbigen Baumwollfäden, so dient die innere Linie des Salbandes als Leitlinie beim Annähen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Einfassungsband für Hüte, dadurch gekennzeichnet, daß die eine innere Kante (bl) des dehnbaren Einfassungsbandes (A) durch einen etwas dehnbar eingewebten Faden gleicht zusammengezogen ist, während die andere äußere Kante mit einem nicht dehnbaren Salband (C oder E) gewebt ist, um ein Strecken dieser äußeren Kante beim Annähen zu vermeiden.
  2. 2. Einfassungsband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in das mit dem Einfassungsband (A) gleichfarbige Salband (C) gleichlaufend ein andersfarbiger, vornehmlich weißer Faden (D) als Leitlinie für das Annähen eingewebt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT271217D Active DE271217C (de)

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DE271217C true DE271217C (de)

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