DE2712014A1 - Anordnung zum vergleichen der phase und der frequenz von impulsen aus zwei impulsfolgen - Google Patents
Anordnung zum vergleichen der phase und der frequenz von impulsen aus zwei impulsfolgenInfo
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
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Description
Patentanwälte
E. Prinz - Dr. G. Hauser - G. Leiser L '
8 München 60
Unser Zeichen; P 2333 16.Märζ 1977
PLESSEY HANDEL UND INVESTMENTS AG
Gartenstrasse 2
6300 Zug, Schweiz
Gartenstrasse 2
6300 Zug, Schweiz
Anordnung zum Vergleichen der Phase und der Frequenz von Impulsen aus zwei Impulsfolgen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Frequenzvergleichsanordnung und insbesondere auf eine einfach aufgebaute
Anordnung, die dann, wenn ihr an zwei Eingängen Impulsfolgen zugeführt werden, eines von zwei AusgangsSignalen
erzeugen kann, je nachdem, ob die Impulsfolgen an den zwei Eingängen die gleiche FQlgefrequenz haben, ob die
Impulse an einem Eingang in der einen oder der anderen Richtung in Bezug auf die Impulse am anderen Eingang verschoben
sind oder ob die Impulsfolgefrequenzen verschieden sind, also die Impulsfolgefrequenz an einem Eingang höher
oder niedriger als die am anderen Eingang ist.
Nach der Erfindung ist eine Anordnung zum Vergleichen der Phasenlage und der Frequenz der Impulse aus zwei einem
ersten und einem zweiten Eingang zugeführten Impulfsolgen, w/Ra
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dadurch gekennzeichnet, daß zwei Ausgangskanäle vorgesehen sind, die jeweils den zwei Eingängen zugeordnet sind
und daß die Anordnung derart ausgebildet ist, daß sie im ausgangssignalfreien Zustand auf einen Impuls von einem der
zwei Eingänge so anspricht, daß sie an dem dem einen Eingang zugeordneten Ausgangskanal ein Ausgangssignal abgibt,
und dieses Ausgangssignal bei Ankunft eines Impulses vom anderen Eingang beendet und dadurch den ausgangssignalfreien
Zustand wiederherstellt, worauf der erste weitere Impuls von jedem Eingang die Abgabe eines Ausgangssignals zu dem Ausgangskanal
herbeiführt, der dem Eingang zugeordnet ist, von dem der weitere Impuls kommt.
Es ist zu erkennen, daß eine solche Anordnung im ausgangssignalfreien
Zustand auf einen Impuls an einem ersten der zwei Eingänge so anspricht, daß zu einem vorbestimmten
Ausgangskanal der zwei vorhandenen Ausgangskanäle ein Ausgangssignal geliefert wird, bis ein Impuls aus der
anderen Impulsfolge ankommt und dieses Ausgangssignal
beendet worauf der dann ankommende Impuls das gleiche Ausgangssignal wiederherstellt, wenn dieser Impuls vom
ersten Eingang kommt, während er dann, wenn er ein Impuls vom zweiten Eingang ist, die Ausgangssignalabgabe am anderen
Ausgangskanal auslöst.Unter der Annahme, daß die Impulsfolge vom ersten Eingang eine der Drehzahl eines
Motors proportionale Frequenz hat, daß die Impulsfolge vom zweiten Eingang aus Zeitimpulsen besteht, die beispielsweise
von einem Bezugsoszillator erzeugt werden, daß das durch die Ankunft eines Impulses vom ersten
Eingang ausgelöste Ausgangssignal als Abv/ärts Steuer eingangssignal für eine Geschwindigkeitseinstelleinheit des
Motors benutzt wird, während das andere Ausgangssignal ein
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Aufwärtssteuereingangssignal für die gleiche Einheit bildet, und daß ferner die aus der Motordrehzahl abgeleitete
Irapulsfolgefrequenz so bemessen ist, daß sie gleich der vom Bezugsoszillator abgeleiteten Frequenz ist, wenn
der Motor mit der Solldrehzahl läuft, dann ergibt sich, daß bei einer Motordrehzahl über der Solldrehzahl zwei
Impulse vom ersten Eingang von Zeit zu Zeit im Intervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden impulsen vom zweiten
Eingang auftreten.Zumindest von diesem Zeitpunkt an bewirken die Impulse vom ersten Eingang die Erzeugung aufeinanderfolgender
Perioden des Abwärtssteuerausgangssignals, während die Impulse vom zweiten Eingang diese einzelnen
Perioden beenden, und da im Intervall zwischen zwei Impulsen vom ersten Eingang keine zwei Impulse vom zweiten Eingang
auftreten können, solange der Motor mit einer Drehzahl über seiner Solldrehzahl läuft, besteht das ^usgangssignal
aus abwechselnden Perioden des Abwärtssteuerausgangssignals und aus keinem Ausgangssignal, bis Frequenzgleichheit der
Impulsfolgen von den zwei Eingängen erreicht ist. Wenn die zwei Folgefrequenzen gleich gev/orden sind, dann tritt
kein Ausgangssignal auf, wenn die Impulse auch phasengleich sind, da ein von einem Impuls an einem der Eingänge ausgelöstes
Ausgangssignal im wesentlichen gleichzeitig durch den entsprechenden Impuls am anderen Eingang beendet wird.
Wenn andrerseits eine Phasenverschiebung auftritt, die verursacht, daß die Impulse vom ersten Eingang kurz vor
oder kurz nach den Impulsen vom zweiten Eingang auftreten, dann werden Abwärtssteuer-bzw. Aufwärtssteuer-Ausgangsimpulse
erzeugt, die die zwei Impulsfolgen zu synchronisieren versuchen oder mit anderen V/orten versuchen, die Phasendifferenz
zu eliminieren, und die effektiven Länge der einzelnen Steuerperioden, die v/ährend jeder Impulsperiode der Impulsfolgen
erzeugt wird, ist der Phasendifferenz zwischen den
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zwei Impulsfolgen im wesentlichen proportional. Da bei Phasengleichheit der zwei Impulsfolgen die erzeugten
Ansteuerimpulse (im Idealfall ) unendlich schmal sind
und (im Idealfall) keine Energie enthalten, ist in diesem Fall praktisch keine Welligkeit im Ausgangssignal der
Schaltung vorhanden.
Ein AusfUhrungsbeispiel der Erfindung wird nun unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig.1 ein Schaltbild einer Ausführungsform einer Phasen-
und Frequenz-Detektorschaltung,
Fig.2 ein Schaltbild einer Anordnung, mit deren Hilfe
die Phasen- und Frequenzbeziehungen der Signale an den zwei Eingängen I1 und I2 von Fig.1 in sichtbarer
Form angezeigt werden können, und
Fig.3 eine Darstellung zur Veranschaulichung der Verbindung
zwischen der erfindungsgemäßen Schaltung und einer Motoreinheit, deren Drehzahl und Phase gesteuert werden
soll.
Nach Fig.1 werden die Impulse aus zwei Impulsfolgen I1
und Ip» deren Impulsfolgefrequenzen f-, bzw. fp betragen,
jeweils an die Setzeingänge von zwei Flipflop-Schaltungen B1
"und B, angelegt, bei denen es sich um RS-Flipflopschaltungen
handelt. Der erste Impuls, der aus einer der Eingangsimpulsfolgen
I1 und I2 ankommt, wenn beide Flipflop-Schaltungen B1
und Bj rückgesetzt sind, hat zur Folge, daß entweder die
zugehörige Flipflop-Schaltung B1 ein Ausgangssignal an
der Leitung Q1 erzeugt, das als Abwärtssteuerausgangssignal
benutzt werden kann, oder daß die zugehörige Flipflop-Schaltung B* an der Leitung Q-, ein Ausgangssignal erzeugt, das als
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Aufwärtssteuerausgangsslgnal benutzt werden kann. Außerdem werden die von den Flipflop-Schaltungen B1 und B, in deren
gesetzten Zustand erhaltenen Ausgangssignale über eine UND-Schaltung
C dem Setzeingang einer weiteren RS-Flipflop-Schaltung
B2 zugeführt, was diese veranlaßt, ihren gesetzten Zustand anzunehmen, sobald sich beide Flipflop-Schaltungen B1
und B, gleichzeitig im gesetzten Zustand befinden; das sich ergebende Ausgangssignal dieser weiteren Flipflop-Schaltung
Bp wird an die Rücksetzeingänge der zwei zuvor erwähnten
Flipflop-Schaltungen B1 und B, angelegt.
Das Rücksetzen der weiteren Flipflop-Schaltung B2» nachdem
diese die zwei anderen Flipflop-Schaltungen B1 und B,
zurückgesetzt hat, wird mit Hilfe einer NOR-Schaltung D bewirkt, an deren zwei Eingänge die zwei Eingangsimpulsfolgen
I1 und I2 angelegt werden, sobald in diesen beiden
Eingangsimpulsfolgen gleichzeitig Impulse fehlen.
Es ist zu erkennen, daß bei Frequenz- und Phasengleichheit der Impulse der zwei Eingangsimpulsfolgen I1 und I2
jeder Impuls der zwei Folgen jeweils die Flipflop-Schaltungen B1 und B-x in ihren Setzzustand bringt,
während im wesentlichen gleichzeitig das von den zwei Flipflop-Schaltungen erzeugte Ausgangssignal über die
UND-Schaltung Cden Setzzustand der weiteren Flipflpp-Schaltung·B2
erzeugt, wodurch die beiden zuerst genannten Flipflop-Schaltungen B1 und B2 so zurückgesetzt
werden, daß keines der Ausgangssignale dieser Flipflop-Schaltungen B1 und B, wirksam wird.
Wenn die Frequenzen der zwei Impulsfolgen I1 und I2
gleich sind, eine Impulsfolge, beispielsweise die Folge I1,
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gegenüber der anderen hinsichtlich der Phase Jedoch voreilt, dann setzt der erste Impuls aus der voreilenden
Impulsfolge (I1) die Flipflop-Schaltung B1
so, daß ein Ausgangssignal von der Leitung Q1 erzeugt
wird, das zur Herabsetzung der Frequenz der Impulsfolge benutzt werden kann; dieses Ausgangssignal wird solange
aufrechterhalten, bis es durch Rücksetzen der Flipflop-Schaltung B1 gelöscht wird, wenn nach der Ankunft des
ersten Impulses der Folge I2 bei der Flipflop-Schaltung B,
die kombinierten Ausgangssignale der Flipflop-Schaltungen B und B* die weitere Flipflop-Schaltung B2 veranlassen, die
beiden zuerst genannten Flipflop-Schaltungen B1 und B,
zurückzusetzen, bevor die weitere Flipflop-Schaltung B2
selbst in der obengenannten Weise zurückgesetzt wird. Ein ähnlicher Arbeitszyklus erfolgt für jedes weitere
Impulspaar der zwei Impulsfolgen I1 und I2, solange die
Impulse der Folge I1 hinsichtlich ihrer Phase voreilen;
die Länge jedes Ausgangsimpulses an der Leitung Q1 ändert
sich entsprechend dem Betrag der Phasenvoreilung, und es ist zu erkennen, daß dann,wenn die Voreilung negativ wird,
d.h. wenn zu irgendeinem Zeitpunkt der nächste Impuls aus der Folge I2 bei der Flipflop-Schaltung B, ankommt,
ehe der nächste Impuls aus der Folge I1 an der Flipflop-Schaltung
B1 ankommt, die Flipflop-Schaltung B, an der Ausgangsleitung Q, einen Ausgangsimpuls erzeugt, dessen
Länge der Phasenvoreilung der Impulse der Impulsfolge bezüglich der Impulse der Impulsfolge I1 proportional ist.
Wenn die Frequenz der Impulse einer Folge, beispielsweise der Folge I1 , höher als die Frequenz der Impulse der
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anderen Folge ist, dann wird auch unter der Annahme, daß anfänglich die Impulse aus dieser Impulsfo^ mit niedrigerer
Frequenz hinsichtlich der Phase voreilen, diese Phasenvoreilung nach einer kurzen Zeit verschwinden und
umgedreht, und von diesem Zeitpunkt an erscheinen Ausgangs-Impulse
nur an der Ausgangsleitung Q1, bis die Frequenzdifferenz
verschwindet oder umgedreht wird. Wegen der höheren Frequenz der zuerst genannten Impulsfolge kommt
es von Zeit zu Zeit vor, daß ein zweiter Impuls dieser Folge vor dem Eintreffen des nächsten Impulses aus der
anderen Folge ankommt, d.h. an einem Zeitpunkt, an dem die Flipflop-Schaltung, an die der Impuls angelegt wird,
noch gesetzt ist; diese Flipflop-Schaltung bleibt daher von der Ankunft dieses besonderen Impulses aus der ersten
Impulsfolge unbeeinflußt, so daß das gleiche Ausgangssignal (Q1) weiterhin wirksam wird, bis es durch die Ankunft des
nächsten Impulses aus der anderen Folge unterbrochen wird, worauf das gleiche Ausgangsignal Q1 wieder bis zur Ankunft
des nächsten Impulses aus der ersten Impulsfolge wirksam wird, da auf Grund der höheren Frequenz dieser Folge die
Ankunft dieses Impulses vor der Ankunft des nächsten Impulses aus der anderen Folge stattfindet.
Eine Detektorschaltung, wie sie unter Bezugnahme auf Fig.1
beschrieben wurde, kann dazu verwendet werden, eine Anzeige für eine Phasen- und Frequenzdifferenz zwischen Impulsfolgen
zu erhalten, die an die zwei Eingänge angelegt sind. Eine solche Anzeige kann dadurch erhalten werden, daß die zwei
Ausgangsleitungen Q1 und Q, an die Schaltung von Fig.2 angeschlossen
werden. Diese Schaltung enthält im wesentlichen zwei Integrationsschaltungen, die jeweils aus einem Gleichrichter
F1 und F, und einem damit jeweils in Serie geschalteten
Kondensator K1 bzw. K, bestehen; parallel zu
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jedem Kondensator 1st ein Widerstand W1 bzw. W, geschaltet
und ein Differenzvoltmeter verbindet die zwei Integrationsschaltungen am Verbindungspunkt zwischen dem
Gleichrichter und dem Kondensator. Wenn und solange die Impulse am Eingang I1 hinsichtlich ihrer Phase
gegenüber den Impulsen am Eingang Ig voreilen, erscheinen
am Ausgang Q1 Ausgangsimpulse mit gleicher
Länge entsprechend dem Betrag der Phasenverschiebung, während am Ausgang Q, keine Impulse erscheinen. Am Kondensator
K1 entsteht daher eine der Phasenverschiebung
proportionale Spannung, die am Differenzvoltmeter V durch eine entsprechende Auslenkung nach einer Seite
angezeigt wird. Andrerseits wird der Zustand der Voreilung der Impulse am Eingang I2 gegenüber den Impulsen
am Eingang I1 in der gleichen Weise durch eine entsprechende
Auslenkung zur anderen Seite angezeigt. Wenn die Frequenz der Impulse am Eingang I1 geringfügig
höher als die der Impulse am Eingang I2 ist, dann treten
wieder nur am Ausgang Q1 Ausgangsimpulse auf, jedoch
ändert sich die Länge dieser Impulse mit einer der Frequenzdifferenz proportionalen Geschwindigkeit,
so daß zumindest bei relativ kleinen Frequenzdifferenzen am Differenzvoltmeter V eine Anzeige zu beobachten
ist, die zur gleichen Seite wie die bei Phasenvoreilung der Impulse am Eingang I1 gegenüber den Impulsen am Eingang
Ip erhaltene Anzeige geht, die jedoch entsprechend der Frequenzdifferenz Amplitudenschwankungen zeigt; in
der gleichen Weise zeigt das Differenzvoltmeter eine Ablenkung zur anderen Seite, die sich ebenfalls rhytmisch
mit einer der Frequenzdifferenz proportionalen Geschwindigkeit ändert, wenn die Impulsfrequenz am Eingang I2
höher als die am Eingang I1 ist.
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In Fig.3 ist die Anwendung der Phasen-und Frequenzdetektorschaltung
nach der Erfindung bei der Regelung eines Motors dargestellt. Diese Schaltung, die vorzugsweise
so ausgebildet ist, wie in Fig.1 dargestellt ist, ist in Fig.3 als Block A angegeben, dem eine von der Motordrehzahl
abhängige Eingangsimpulsfolge I- mit der Frequenz
f^ aus einem von der Welle F der gesteuerten Motoreinheit
G angetriebenen Tachogenerator E geliefert wird; die Zeitimpulsfolge der Frequenz Fp wird dabei von einem
Bezugsoszillator H geliefert. Das Aufwärtssteuerausgangssignal Q, und das Abwartssteuerausgangssignal Q.. der
Schaltung A wird dem Drehzahlsteuerteil G1 der Motoreinheit
G über eine Leitung X und eine Verstärker- und Filtereinheit J so zugeführt,daß die Zufuhr des Aufwärtssteuerausgangssignals
zum Drehzahlsteuerabschnitt G1 die Drehzahl
der Motoreinheit G erhöht, während die Zufuhr des Abwartssteuerausgangssignal
s zum Abschnitt G1 die Motordrehzahl erniedrigt.
Aus der obigen Beschreibung von Fig.1 ist zu erkennen, daß dann, wenn die Impulse der Folge I1 eine höhere Frequenz
als die Impulse der Folge Ip oder eine Phasenvoreilung
gegenüber den Impulsen dieser Folge Ip aufweisen, die
Steuereinheit G1 eine Folge von Abwärtssteuerimpulsen empfängt, so daß die Drehzahl der Motoreinheit G fortschreitend
erniedrigt wird, bis der Frequenzüberschuß oder die Phasenvoreilung der Impulse der Folge I1 in
Bezug auf die Folge I2 eliminiert oder umgedreht ist.
Y/enn andrerseits die Impulse der Folge I2 eine höhere
Frequenz als die der Folge I1 haben, oder hinsichtlich
der Phase gegenüber den Impulsen der Folge I1 voreilen,
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dann bewirkt die Steuereinheit G1 in gleicher Weise eine
Erhöhung der Drehzahl der Motoreinheit G. Die Phasen- und Frequenzdetektorschaltung von Fig.1 ist zwar besonders
einfach und wirksam, doch ist die Erfindung nicht auf die Anwendung dieser speziellen Schaltung beschränkt, die durch
eine andere Schaltung ersetzt werden könnte, die abhängig von der Zuführung der zwei Impulsfolgen mit den jeweiligen
Frequenzen F1 und Fp ein Aufwartssteuerausgangssignal oder
ein Abwärtssteuerausgangssignal in der gleichen Weise liefert, in der auch die zwei Ausgangssignale Q1 und GU
durch die Schaltung vonFig.1 erzeugt werden.
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Claims (1)
- Pat3nianwä:teDipl-Ing. Dipl-Chem. Dipl.-Ing.E. Prinz - Dr. G. Hauser - G. LeiserErnsbergerstrasse 198 München 60 2712014Unser Zeichen: P 2333 i6.März 1977PLESSEY HANDEL UND INVESTMENTS AG
Gartenstrasse 2
6300 Zug, SchweizPatentansprücheM-/Anordnung zum Vergleichen der Phasenlage und der Frequenz der Impulse aus zwei einem ersten und einem zweiten Eingang zugeführten Impulsfolgen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Ausgangskanäle (Q1, Q,) vorgesehen sind, die ,jeweils den zwei Eingängen (I1, I2) zugeordnet sind und daß die Anordnung derart ausgebildet ist, daß sie im ausgangssignalfreien Zustand auf einen Impuls von einem der zwei Eingänge so anspricht, daß sie an dem dem einen Eingang zugeordneten Ausgangskanal ein Ausgangssignal abgibt, und dieses Ausgangssignal bei Ankunft eines Impulses vom anderen Eingang beendet und dadurch den ausgangssignalfreien Zustand wiederherstellt, worauf der erste weitere Impuls von jedem Eingang die Abgabe eines Ausgangssignals zu dem Ausgangskanal herbeiführt, der dem Eingang zugeordnet ist, von dem der weitere Impuls kommt.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine erste und eine zweite RS-Flipflop-Schaltung (B1, B3), die jeweils den zwei Eingängen^ , I2) zugeordnet sind und .jeweils einen Setzeingang (S) aufweisen, der mit dem Eingang verbunden ist, dem die Flipflop-Schaltung zugeordnet ist, sowie einen Ausgang aufweisen, der im gesetzten709839/0943ORIGINAL INSPECTED27120H • I.Zustand der Flipflop-Schaltung ein Ausgangssignal zu einem zugehörigen Ausgangskanal (Q1, Q,) abgibt und im rückgesetzten Zustand der Flipflop-Schaltung kein Ausgangssignal an einem zugehörigen Ausgangskanal (Q1, Q,) abgibt, und eine UND-Schaltung (C) mit zwei Eingängen, von denen einer jeweils an einem der zwei Ausgangskanäle (Q) angeschlossen ist, sowie mit einem Ausgang, der mit dem Setzeingang (S) einer dritten Flipflop-Schaltung (B2) verbunden ist, wobei diese dritte Flipflop-Schaltung (B2) in ihrem gesetzten Zustand ein Rücksetz-Eingangssignal an die erste und an die zweite Flipflop-Schaltung (Rj, B2) liefert.3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Flipflop-Schaltung(B2) ebenfalls eine RS-Flipflop-Schaltung ist, und daß eine NOR-Schaltung (D) vorgesehen ist, die zwei Steuereingänge aufweist, von denen jeweils einer mit einem der zwei Eingänge (I1, I2) der Anordnung verbunden ist, während ihr Ausgang mit dem Rücksetzanschluß (R) der dritten Flipflop-Schaltung (B2) verbunden ist.U. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Frequenzregler (G1) für die die erste Impulsfolge abgebende Quelle (G, E), wobei dieser Frequenzregler einen Abwärtssteuereingang aufweist, zu dem der erste Ausgangskanal (Q1) geführt ist, sowie einen Aufwärtssteuereingang aufweist, zu dem der zweite Ausgangskanal (Q,) geführt ist.709839/094327120U5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die erste Impulsfolge abgebende Quelle ein Tachogenerator (E) ist, der von einem r^otor (G) angetrieben ist, dessen Drehzahl und Winkelposition gesteuert werden soll.6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die zweite Impulsfolge abgebende Quelle ein mit konstanter Frequenz arbeitender Bezugsoszillator (H), beispielsweise ein quarzgesteuerter Oszillator ist.
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