[go: up one dir, main page]

DE2711360A1 - Schubsicherung fuer rohrverbindungen - Google Patents

Schubsicherung fuer rohrverbindungen

Info

Publication number
DE2711360A1
DE2711360A1 DE19772711360 DE2711360A DE2711360A1 DE 2711360 A1 DE2711360 A1 DE 2711360A1 DE 19772711360 DE19772711360 DE 19772711360 DE 2711360 A DE2711360 A DE 2711360A DE 2711360 A1 DE2711360 A1 DE 2711360A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping ring
lugs
pipe
clamp
socket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772711360
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Wild
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IMMENDINGER GIESSEREI MASCH
Original Assignee
IMMENDINGER GIESSEREI MASCH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IMMENDINGER GIESSEREI MASCH filed Critical IMMENDINGER GIESSEREI MASCH
Priority to DE19772711360 priority Critical patent/DE2711360A1/de
Publication of DE2711360A1 publication Critical patent/DE2711360A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L21/00Joints with sleeve or socket
    • F16L21/08Joints with sleeve or socket with additional locking means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L21/00Joints with sleeve or socket
    • F16L21/06Joints with sleeve or socket with a divided sleeve or ring clamping around the pipe ends

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints With Sleeves (AREA)

Description

  • Schubsicherung ltir Rohrverbindungcn
  • Die Erfindung bezieht sich auf Schubsicherungen für Rohrverbindungen, insbesondere von Muffendruckronren, und betritt eine Schubßicherung mit einem Klemmring, der das in eine Rohrmuffe eingeschobene Spitzende eines Rohres umfasst, und mit einem Haltering, der einen Teil der Muffe nintergreift, wobei die Schubsicherung in wenigstens zwei Schellensegmente geteilt ist, die je zwei den Klemmring mit dem Haltering verbindende Befesti#nin#gsflansche aufweisen und an diesen durch Verbindungsschrauben zusammenspannbar sind.
  • Bei Schraubmuffenverbindungen mit einem die Dichtung in der muffe sichernden, in die Muffe eingeschraubten Schraubring, der in einem genügend großen Abstand von der Muffe einen radial nach außen gerichteten ringförmigen Bund besitzt, kann der Haltering der Schubsicherung beispielsweise um den aus der Muffe herausragenden Teil des Schraubringes gelegt werden und den Bund hintergreifen. Bei Steckmuffenverbindungen mit einer Dichtung, die in eine Ringnut oder Kammer der Muffe eingelegt ist, kann der Haltering der Schubsicherung beispielsweise einen zylindrischen Teil der Muffe umfassen und einen an der Stirnseite der Muffe angeordneten, radial nach außen gerichteten ringförmigen Bund hintergreifen. Bei Muffen ohne Bund oder dergleichen, die einen stufenförmigen oder konischen Übergang von der Muffe zu dem sich anschließenden Rohr besitzen, kann der Haltering der Schubsicherung hinter die Muffe greifen und den Übergang oder das sich anschließende Rohr umfassen. Bei den gebräuchlichen Rohren der verschiedenen Hersteller sind bei Rohren gleicher Nennweite die Abweichungen in den Außendurchr messern der Rohre nur so gering, daß diese Abweichungen innerhalb des Anwendungsbereichs des Kleimringes einer Schubsicherung liegen, die für die betreffende Rohr-Nennweite dimensioniert ist. Dagegen treten bei gleicher Rohr-Nennweite je nach Hersteller, nach System der Muffenverbindung und nach Dichtungssystem erhebliche Abweichungen der Muffen in der Form und in den Abmessungen, insbesondere im Durchmesser und in der Länge der Muffen auf. Diesen Abweichungen kann bei den in Rede stehenden Schubsicherungen dadurch Rechnung getragen werden, daß die Befestigungsflansche so lang ausgebildet und geformt werden, daß sie sich über jede auftretende Muffe hinweg erstrecken, so daß der Haltering hinter die Muffe greifen kaml und die Schubsicherung bei Rohren der zugehörigen Nennweite universell für jede auftretende Muffenverbindung verwendbar ist.
  • Die bekannten Schubsicherungen dieser Art besitzen jedoch den Nachteil, daß die Befestigungsflansche sowohl im Bereich des Klemmrings als auch im Bereich des Halterings mit Bohrungen für Verbindungsschrauben zum Zusammenspannen der Schellensegmente versehen sind. Dies erfordert einen relativ großen Aufwand an verhältnismäßig teuren Schrauben und verursacht eine entsprechend große Montagearbeit und lange Montagezeit. Die Bohrungen für die Verbindungsschrauben erfordern eine entsprechende Breite von Klemmring und Haltering, die durch die Befe#tigungsflansehe starr miteinander verbunden sind, so daß die Abwinkelbarkeit der Rohrleitung in der Muffenverbindung eingeschränkt wird. Bei Rohrverbindungen, bei denen die Muffe gegenüber dem eingeschobenen Rohr durch die Dichtung isoliert wird, wird von der Schubsicherung häufig verlangt, daß sie zugleich auch eine zuverlässige elektrische Überbrückung herstellt. Die bekannten Schubsicherungen besitzen den weiteren Nachteil, daß mit ihnen entweder keine zuverlässige elektrische Lberbrückung erzielbar ist, oder aber daß die vorgenannte Einschränkung der Abwinkelbarkeit der Rohrleitung eintritt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schubsicherung der obengenannten Gattung zu schaffen, bei der die vorgenannten Nachteile der bekannten Schubsicherungen vermieden werden, so daß die sich daraus ergebenden Vorteile erzielt werden und insbesondere folgendes erreicht wird.
  • Zur Senkung sowohl der Material- und Herstellungskosten als auch der Montagearbeit und Montagezeit soll die Schubsicherung bei einem möglichst geringen Materialgewicht ein Minimum an Zubehörteilen, insbesondere an Verbindungsschrauben, erfordern. Durch die Verminderung der Anzahl der benötigten Teile soll sowohl beim Hersteller als auch beim Händler und Rohrleitungsbauer der erforderliche Aufwand an Lagerplatz und Kapitalaufwand so niedrig wie möglich gehalten werden. Dabei soll die Schubsicherung universell bei allen Rohrverbindungen gleicher Rohr-Nennweite verwendbar sein, und Konstruktion und Aufbau sollen denkbar einfach sein, so daß eine fachgerechte Montage von angelerntem Personal mit einfachem Handwerkszeug, nämlich nur mit einem Schraubenschlüssel, ohne zustzlichen Aufwand für spezielle Werkzeuge oder Vorrichtungen ausgeführt werden kann. Die Schubsicherung soll die Abwinkelung der Rohre gegeneinander an der Verbindungsstelle in dem Maße ermöglichen, die der Hersteller für die Rohrverbindung zugelassen hat, ohne daß hierdurch die angestrebte kurze Montagezeit verlängert wird. Gleichzeitig soll eine einfache und sichere elektrische Überbrückung erzielt werden können.
  • Diese Aufgabe wird bei der erfindungsgemäßen Schubsicherung in erster Linie dadurch gelöst, daß die Befestigungsflansche nur im Bereich des Klemmrings mit Bohrungen für die Verbindungsschrauben versehen sind und daß im Bereich des Halterings an den Verbindungsstellen der Schellensegmente jeweils das eine Schellensegment mit einer radialen Nase und das andere Schellensegment mit einer die Nase umgreifenden Klaue derart versehen ist, daß durch axiale Verschiebung der Schellensegmente gegeneinander die Nasen in die Klauen einschiebbar sind.
  • Diese und weitere Merkmale der Erfindung werden nach- stehend anhand der Zeichnung erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schubsicherung dargestellt ist, und zwar zeigt Fig. 1 eine Rohrverbindung mit der Schubsicherung in Aufsicht, Fig. 2 die Rohrverbindung mit der Schubsicherung nach Fig. 1 in Seitenansicht, Fig. 3 die Schubsicherung in Stirnansicht in Richtung des Pfeils III in Fig. 2.
  • Fig. 1 und 2 zeigen als Beispiel eine Steckmuffenverbindung, bei der in die mit einem Bund 4 versehene Muffe 1 eines Rohres 3 das Spitzende eines Rohres 2 eingeschoben ist. Die Schubsicherung ist in an sich bekannter Weise in zwei Schellensegmente 5 geteilt, die einen Klemmring 6 und einen Haltering 12 bilden. Bei Rohren mit großer Nennweite kann die Schubsicherung aber auch beispielsweise in drei Schellensegmente geteilt werden, damit diese kleiner, leichter und bei der Montage besser zu handhaben sind. Die Schellensegmente 5 weisen je zwei Befestigungsflansche 7 auf, die den Klemmring 6 und den Haltering 12 miteinander verbinden und an denen die Schellensegmente 5 durch Verbindungsschrauben 8 zusammenspannbar sind, wodurch der das Rohrspitzende 2 umfassende Klemmring 6 fest und unbeweglich auf das Rohr 2 gepresst wird. Je einer der beiden Flansche 7 eines Schellensegments5 ist mit Rippen 11 versehen, zwischen denen die Köpfe der Verbindungsschrauben 8 gehalten und gegen Drehung ge- sichert werden, so daß ein einziger Schraubenschlüssel zum Anziehen der Muttern 9 auf den Schrauben 8 genügt. Der Haltering 12 umfasst den konischen Übergang 13 von der Muffe 1 zu dem Rohr 3 und greift auf diese Weise hinter die Muffe 1. Bei der als Ausführungebeispiel dargestellten Muffenverbindung könnte bei entsprechender Verkürzung beziehungsweise Verl.mgerung der Flansche 7 der Haltering 12 aber auch den zylindrischen Teil der Muffe 1 umfassen und hinter den Bund 4 der Muffe greifen, oder der Haltering 12 könnte das Rohr 3 umfassen und hinter den konischen Übergang 13 der Muffe 1 greifen. Auf diese Weise wird die Rohrverbindung von der Schubsicherung gegen ein Herausziehen des Rohres 2 aus der Muffe 1 bei auftretenden Zugkrkften, zum Beispiel infolge des in der Rohrleitung herrschenden Druckes, gesichert. Anstelle des in der Zeichnung zur deutlichen zeichnerischen Darstellung bestehenden Abstandes zwischen dem Klemmring 6 und der Muffe 1 kann der Klemmring 6 derart auf dem Rohrspitzende 2 angeordnet werden, daß er sich bei in Längsrichtung der Rohrleitung auftretenden Druckkräften gegen die Stirnfläche der Muffe 1 legen kann, um zu verhindern, daß sich zum Beispiel bei Erdbewegungen das Rohr 2 unzulässig weit in die Muffe 1 hineinschiebt.
  • Wie aus der vorstehend beschriebenen Wirkungsweise der Schubsicherung hervorgeht, muß nur der Klemmring 6 fest und unbeweglich auf das Rohr 2 gepresst werden, wozu der Klemmring 6 in bekannter Weise zum Beispiel mit einer Verzahnung versehen werden kann, die sich in die Oberfläche des Rohres 2 eindrückt. Dagegen muß der Haltering 12 nicht in der gleichen Weise zusammengespannt werden, vielmehr genügt es, wenn der einen Teil der Muffe 1 hintergreifende Haltering 12 relativ locker das Rohr 3 oder einen Teil der Muffe 1 umfasst. Auf dieser Erkenntnis aufbauend sind erfindungsgemäß die Befestigungsflansche 7 nur im Bereich des Klemmringes 6 mit Bohrungen 10 für die Verbindungsschrauben 8 versehen. Im Bereich des Halteringes 12 ist erfindungsgemäß an den Verbindungsstellen der Schellensegmente 5 jeweils das eine Schellensegment mit einer radialen Nase 14 und das andere Schellensegment mit einer die Nase 14 umgreifenden Klaue 15 (Fig. 1 bis 3.) derart versehen, daß durch eine axiale Verschiebung der Schellensegmente 5 gegeneinander die Nasen 14 in die Klauen 15 einschiebbar sind.
  • Beispielsweise bei einer Schubsicherung mit zwei Schellensegmenten 5, von denen das eine mit den Nasen 14 und das andere mit den Klauen 15 versehen ist, kann die Montage der Schubsicherung denkbar einfach und schnell in der Weise erfolgen, daß die beiden Schellensegmente 5 in axialer Richtung gegeneinander versetzt um die Rohrverbindung gelegt werden, sodann durch axiale Verschiebung des einen Schellensegments 5 die Nasen 14 in die Klauen 15 eingeführt werden, durch axiale Verschiebung der gesamten Schubsicherung auf der Rohrverbindung der Haltering 12 hinter den zu hintergreifenden Teil der Muffe 1 gelegt wird und sodann die Schraube 8 durch die Bohrungen 10 gesteckt und die Mutter 9 angezogen wird. Gegenüber bekannten Schubsicherungen mit je einer Verbindungsschraube 8 sowohl im Bereich des Klemmrings 6 als auch im Bereich des Halterings 12 werden daher bei der erfindungsgemäßen Schubsicherung 50% der relativ teuren Schrauben eingespart, und im entsprechenden Umfang reduzieren sich auch die Montagearbeit und die Montagezeit. Gegenüber bekannten Schubsicherungen für größere Rohr-Nennweiten mit zwei Verbindungsschrauben 8 im Bereich des Klemmrings 6 und einer weiteren Verbindungsschraube im Bereich des Halterings 12 beträgt die vorgenannte Einsparung immer noch 33%. Durch den Fortfall von Verbindungsschrauben im Bereich des Halterings 12 wird der weitere Vorteil erzielt, daß die Befestigungsflansche 7 nur noch im Bereich des Klenrings 6 die für die Anbringung der Bohrungen 10 erforderliche Breite und Stärke besitzen müssen, während ihre zu dem Haltering 12 führenden Teile als schlanke Zuganker 17 ausgebildet werden können, wodurch Material eingespart wird.
  • Vor allem aber kann der Haltering 12, der nicht mehr mit einem breiten Teil der Flansche 7 zur Aufnahme von Schrauben 8 versehen werden muß, in axialer Richtung wesentlich schmaler ausgebildet werden, so daß sich bei einer Abwinkelung des Rohrendes 2 in der Muffe 1 der Haltering 12 erheblich leichter auf der Muffe 1 gegenüber der Längsachse der Muffe verschwenken läßt, so daß die zulässige Abwinkelbarkeit der Rohrverbindung von der Schubsicherung nicht eingeschränkt wird. Die Schubsicherung eignet sich daher auch besonders gut für Reparaturen an alten Rohrleitungen, die unter Umständen bereits seit einigen Jahrzehnten im Erdreich verlegt sind, so daß die Form und die Abmessungen der Muffen, die in der Zwischen zeit wesentliche Änderungen erfahren haben können, meistens vor dem Ausgraben der Rohrleitung nicht bekannt sind.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Schellensegmente 5 derart einander gleich ausgebildet, daß jedes Schellensegment 5 an dem einen Ende seines Halteringsegments 12 mit einer Nase 14 und an dem anderen Ende mit einer Klaue 15 versehen ist, wie insbesondere Fig. 3 zeigt.
  • Durch diese Vermeidung unterschiedlicher Schellensegmente 5 wird nicht nur die Anzahl der für die Herstellung erforderlichen Werkzeuge, wie z.B. Gußformen, verringert und die Herstellung verbilligt, sondern es werden auch die Lagerhaltung und die Montage der Schubsicherung auf der Baustelle vereinfacht. Ferner ist die vorgenannte Anordnung der Nasen 14 und Klauen 15 dann erforderlich, wenn die Erfindung bei Schubsicherungen angewendet werden soll, die beispielsweise aus drei Schellensegmenten 5 bestehen Wenn bei einer axialen Verschiebung der Schellensegmente 5 gegeneinander beispielsweise in Fig. 3 das linke Schellensegment gegenüber dem rechten Schellensegment nach vorne geschoben wird, dann schiebt sich zwar die untere Klaue 15 nach vorne von der unteren Nase 14 herunter und gibt die Nase frei, so daß an dieser Stelle der Haltering 12 geöffnet werden kann. Die obere Nase 14 würde sich dabei aber noch weiter in die obere Klaue 15 hineinschieben, so daß an dieser Stelle der Haltering 12 nicht geöffnet werden könnte. Aus diesem Grunde sind die Nasen 14 in der Weise mit einer Unterbrechung versehen (Fig. 1 und 2), daß auf der dem Klemmring 6 zugewandten Seite der Nasen 14 in den Befestigungsflanschen 7 eine Ausnehmung 16 angeordnet ist, deren axiale Breite und radiale Tiefe wenigstens so groß ist wie die Breite und Tiefe der Klauen 15. Dabei ist ferner die axiale Breite der Klauen 15 wenigstens so groß wie der axiale Abstand der Ausnehmungen 16 von dem dem Klemmring 6 abgewandten Ende der Nasen 14. Bei der Montage der Schubsicherung können daher die Schellensegmente 5 derart axial gegeneinander versetzt um die Rohrverbindung gelegt werden, daß die Klaue 15 des ersten Schellensegments hinter der Nase 14 des zweiten Schellensegments liegend durch dessen Ausnehmung 16 greift, während die Klaue 15 des zweiten Schellensegments vor der Nase 14 des ersten Schellensegments liegt, so daß nun durch axiale Verschiebung der beiden Schellensegmente 5 gegeneinander die Nasen 14 in die Klauen 15 eingeschoben werden können.
  • Die Nasen 14 und Klauen 15 sind derart geformt und die Nasen 14 haben in den Klauen 15 ein solches Spiel, daß die Nasen und Klauen miteinander scharnierartige Gelenkpunkte bilden, um die die Schellensegmente 5 mit ihren den Klemmring 6 bildenden Teilen radial beweglich sind. Durch diese Ausbildung wird der weitere Vorteil erzielt, daß bei der Montage die Klemmringsegmente 6 bequem mit der Hand umfasst und in einem ausreichenden Abstand von dem Rohr 2 gehalten werden können, um schnell und mühelos durch axiale Verschiebung der Schellensegmente 5 gegeneinander die Nasen 14 in die Klauen 15 einzuführen, ohne daß die Gefahr besteht, daß sich die Hände an dem Rohr 2 verletzen. Nachdem durch Einführung der Nasen 14 in die Klauen 15 der Haltering 12 geschlossen ist, werden die Schellensegmente 5 radial gegen das Rohr 2 geschwenkt und der sich dabei schließende und um das Rohr 2 legende Klemmring 6 wird sodann durch die Schrauben 8 zusammengespannt.
  • Um trotz des relativ lose an der Rohrverbindung anliegenden Halterings 12 eine einwandfreie elektrische Überbrückung der Rohrverbindung erzielen zu können, wenn dies verlangt wird, sind die Befestigungsflansche 7 im Bereich der Muffe 1, vorzugsweise im Bereich eines zylindrischen Muffenteils, mit einer radialen Gewindebohrung 20 versehen, in der eine Kontaktschraube 21 gegen die Oberfläche der Muffe 1 schraubbar ist. Die Kontaktschrauben 21 werden vorzugsweise aus einem Metall hergestellt, das ein Festrosten in der Gewindebohrung 20 verhindert, und an ihrer Spitze mit einer Ringechneide versehen, so daß auch bei Rohren mit beispielsweise bituminierter Oberfläche durch diese Isolierung hindurch eine gute elektrisch leitende Verbindung mit denkbar einfachen und billigen Mitteln erzielt wird.

Claims (4)

  1. Schubsicherung für Rohrverbindungen Patentansprüche Schubsicherung für Rohrverbindungen mit einem Klemmring, der das in eine Rohrmuffe eingeschobene Spitzende eines Rohres umfasst, und mit einem Haltering, der einen Teil der Muffe hintergreift, wobei die Schubsicherung in wenigstens zwei Schellensegmente geteilt ist, die je zwei den Klemmring mit dem Haltering verbindende Befestigungsflansche aufweisen und an diesen durch Verbindungsschrauben zusammenspannbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsflansche (7) nur im Bereich des Klemmrings (6) mit Bohrungen (10) für die Verbindungsschrauben (8) versehen sind und daß im Bereich des Halterings (12) an den Verbindungsstellen der Schellensegmente (5) jeweils das eine Schellensegment mit einer radialen Nase (14) und das andere Schellensegment mit einer die Nase (14) umgreifenden Klaue (15) derart versehen ist, daß durch axiale Verschiebung der Schellensegmente (5) gegeneinander die Nasen (14) in die Klauen (15) einschiebbar sind.
  2. 2. Schubsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schellensegmente (5) einander gleich sind und an dem einen Ende ihres lialteringsegments mit der Nase (11) und an dem anderen Ende mit der Klaue (15) versehen sind und daß auf der dem Klemmring (6) zugewandten Seite der Nasen (14) in den Befestigungsflanschen (7) eine Ausnehmung (16) angeordnet ist, deren axiale Breite und radiale Tiefe wenigr stens so groß ist wie die Breite und Tiefe der Klauen (15), wobei die axiale :3reite der Klauen (15) wenigstens so groß ist wie der axiale Abstand der Ausnehmungen (16) von dem dem Klemmring (6) uewandten Ende der Nasen (14).
  3. 3. Schubsicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nasen (14) und Klauen (15) miteinander scharnierartige Gelenkpunkte bilden, um die die Schellensegmente (5) mit lehren den Klemmring (6) bildenden Teilen radial beweglich sind.
  4. 4. Schubsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsflansche (7) im Bereich der Muffe (1) mit einer radialen Gewindebohrung (20) für eine gegen die Oberfläche der muffe (1) schraubbare Kontaktschraube (21) versehen sind.
DE19772711360 1977-03-16 1977-03-16 Schubsicherung fuer rohrverbindungen Withdrawn DE2711360A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19772711360 DE2711360A1 (de) 1977-03-16 1977-03-16 Schubsicherung fuer rohrverbindungen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19772711360 DE2711360A1 (de) 1977-03-16 1977-03-16 Schubsicherung fuer rohrverbindungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2711360A1 true DE2711360A1 (de) 1978-09-21

Family

ID=6003735

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19772711360 Withdrawn DE2711360A1 (de) 1977-03-16 1977-03-16 Schubsicherung fuer rohrverbindungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2711360A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6027142A (en) * 1991-11-01 2000-02-22 Aoyama; Yoshitaka Device for jointing feeding hose
USD467492S1 (en) 1999-01-05 2002-12-24 Martin Technology Group Retainer clip
US6612619B2 (en) * 1999-01-05 2003-09-02 Martin H. Wieder Quick coupler retention clip and method

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6027142A (en) * 1991-11-01 2000-02-22 Aoyama; Yoshitaka Device for jointing feeding hose
USD467492S1 (en) 1999-01-05 2002-12-24 Martin Technology Group Retainer clip
US6612619B2 (en) * 1999-01-05 2003-09-02 Martin H. Wieder Quick coupler retention clip and method

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2828893C2 (de) Rohrverbinder für Kabelschutzrohre
DE3101558A1 (de) Vorrichtung zum halten von kabeln, leitungen, schlaeuchen oder dergleichen gegenstaende
DE2622306A1 (de) Anschlusstueck
DE60204287T2 (de) Kupplung zur verbindung eines rohrs oder schlauchs durch einschieben
DE2748429A1 (de) Verbindungsstueck bzw. kupplung zum anschliessen zweier rohrleitungen
DE2655728C2 (de) Lösbare Naben-Wellenverbindung
EP0100771B1 (de) Vorrichtung zur selbstverriegelnden Verbindung von Tübbings für den Ausbau von Tunneln und Schächten
DE3104518A1 (de) Anschlussarmatur
DE3117225C2 (de)
EP0618393A1 (de) Kupplungseinrichtung für Schlauch- und/oder Rohrleitungen
DE2711360A1 (de) Schubsicherung fuer rohrverbindungen
DE2439100A1 (de) Rohrverbindungsstueck mit verriegelungsmechanismus
DE2063463A1 (de) Rohrverbindungsstuck zum Anschließen von Abzweigrohren an ein Hauptrohr
DE612935C (de) Muffenrohrverbindungen mit axial verschieblichem Pressring zum Halten und Anpressen des Dichtungsmittels
DE8533435U1 (de) Aus Rohren bestehendes Übergangsstück in einer Transportleitung für Gas oder Flüssigkeiten
DE2019035B2 (de) Verbindung zwischen einem antriebsgehaeuse und einem ventilgehaeuse eines ventils
DE3607231A1 (de) Schubgesicherte steckmuffenverbindung
DE2638586C2 (de) Schubsicherung für Muffenverbindungen
DE1807931A1 (de) Rohrkupplung
DE7708042U1 (de) Schubsicherung fuer rohrverbindungen
DE2440886A1 (de) Rohrverbindung fuer druckrohrleitungen
DE3329388C2 (de) Kabeleinführungsstutzen für explosionsgeschützte elektrische Einrichtungen
DE2811723C3 (de) Rohrverbindung, insbesondere für Bohrrohre
EP3631269B1 (de) Kupplung zur herstellung einer pressverbindung zwischen zwei rohren
CH589954A5 (en) Holder and connector for electrical conduit - has hollow cylinder hinged and split for length along non-symmetrical axis

Legal Events

Date Code Title Description
OAM Search report available
OC Search report available
OGA New person/name/address of the applicant
8139 Disposal/non-payment of the annual fee