DE271134C - - Google Patents
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- DE271134C DE271134C DENDAT271134D DE271134DA DE271134C DE 271134 C DE271134 C DE 271134C DE NDAT271134 D DENDAT271134 D DE NDAT271134D DE 271134D A DE271134D A DE 271134DA DE 271134 C DE271134 C DE 271134C
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- DE
- Germany
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- cylinder
- burners
- plate
- piercing
- burner
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- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 7
- 238000004080 punching Methods 0.000 claims description 2
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B23/00—Re-forming shaped glass
- C03B23/26—Punching reheated glass
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 271134 KLASSE 32«. GRUPPE
in WEISZWASSER, O.-L.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. November 1912 ab.
Diese Erfindung betrifft eine Vorrichtung, um Glaszylinder, insbesondere solche für stehen-'
des und hängendes Glühlicht, mit den bekannten Luftlöchern zu versehen.
Im allgemeinen arbeiten solche Vorrichtungen in der Weise, daß um einen Halter für den Zylinder herum mehrere Brenner angeordnet sind, ,die ihre Flammen nach den zu lochenden Stellen des Zylinders richten, worauf ίο nach erfolgtem, Erhitzen der zu lochenden Stellen Lochdorne gegen die erweichten Stellen geführt werden, die durch die erweichten Stellen hindurchdringen.
Im allgemeinen arbeiten solche Vorrichtungen in der Weise, daß um einen Halter für den Zylinder herum mehrere Brenner angeordnet sind, ,die ihre Flammen nach den zu lochenden Stellen des Zylinders richten, worauf ίο nach erfolgtem, Erhitzen der zu lochenden Stellen Lochdorne gegen die erweichten Stellen geführt werden, die durch die erweichten Stellen hindurchdringen.
Die Erfindung bezweckt den Platzwechsel der Brenner und Dorne gegenüber der zu
durchbohrenden Stelle des Glaskörpers und das Vor- und Zurückschieben der Brenner und
Dorne in radialer Richtung, also gegen und hinweg vom Glaskörper, durch eine einfach
zu bedienende Einrichtung zu ermöglichen.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform einer derartigen Glaszylinder-Lochmaschine
dargestellt. Es zeigt
Fig. ι eine Oberansicht derselben teilweise
im Schnitt, ·
Fig. 2 eine Seitenansicht teilweise im Schnitt und
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1.
Auf einem Fuß α ist eine mit evolventenartig
gestalteten Schlitzen b ausgestattete Platte c befestigt. Innerhalb des Fußes ist
mittels eines Handrades d, dessen Nabe als Schraubenmutter ausgebildet ist, eine Hülse e
mittels der in diese Schraubenmutter greifenden Schraube/ in der Höhe verstellbar, so
daß ein auf die Stirnseite dieser Hülse e gesetzter Glaszylinder g in seiner Höhe beliebig
eingestellt werden kann (Fig. 2). Oberhalb der Platte c ist mittels eines Griffes h eine
Platte i schwingbar, die Führungen k besitzt, in denen Gleitstücke /, die die Brenner m tragen,
radial geführt sind. Die untere Seite der Schlitten trägt einen Rollenstift 0, der
durch einen radialen Schlitz der drehbaren Platte i hindurchgeht und in den evolventenartigen
Schlitz b eingreift. Es sind soviel Schlitze b in der festen Platte c vorhanden,
als Brenner m vorhanden sind.
Soll, wie auf der Zeichnung dargestellt, der Zylinder beispielsweise mit sechs Luftlöchern
versehen werden, so sind sechs Brenner erforderlich. Dreht man mittels des Griffes h
die Platte i, so werden die Rollenstifte 0 in dem Schlitz δ entlanggleiten und dabei die
Brenner m radial gegen den Zylinder bewegen. Die Drehung der Platte i erfolgt zu diesem
Zweck so weit, bis die Flammen die Zylinderwandung berühren. Ist die Zylinderwandung
an den den sechs Brennern entsprechenden Stellen genügend erwärmt, so zieht man sie
durch Rückwärtsdrehen der Platte i zurück, worauf die nunmehr zu beschreibende Lochvorrichtung
an den vorgewärmten Stellen in Tätigkeit tritt und die vorgewärmten Stellen
durchlocht.
Zwischen jedem der Brenner m befindet sich an einem Gleitstück p ein Lochdorn q. Die
Gleitstücke p sind in radialen Führungen r, die ebenso wie die Führungen k mit der
Platte i fest verbunden sind, geführt und besitzen an ihrer oberen Seite Rollenstifte s, die
in evolventenartige Schlitze t der mittels eines Griffes u drehbaren Scheibe ν greifen. Durch
Drehen der Scheibe ν nach der einen oder
ίο anderen Richtung werden durch die Schlitze t
die Stifte und damit die Führungen p radial verschoben.
Die Wirkungsweise ist folgende: Hat man einen Zylinder g eingesetzt und dreht mittels
des Handgriffes h die Platte i in der Richtung des Pfeiles I, so wird der Brenner aus der
Stellung 1 in die Stellung 2 des vorher an dieser Stelle befindlichen Lochdornes gebracht,
während letzterer in die Stellung 3 des darauffolgenden Brenners tritt. In dieser Weise
verschieben sich alle Brenner und Lochdorne um J/12 des Kreisumfanges. Gleichzeitig werden
die Brenner gegen die Zylinder vorgeschoben. Nachdem nun die Brenner in der
gegebenen neuen Stellung mit ihren Flammen auf den Glaszylinder eingewirkt, haben, werden
sie durch Rückwärtsdrehen der Platte i entgegengesetzt zur Pfeilrichtung I in die alte
Lage zurückgebracht. Dadurch gelangen auch die Lochdorne q in ihre alte .Lage zurück,
d. h. sie stellen sich den Stellen des GlasZylinders gegenüber, die vorher durch die
Flammen erweicht worden sind. Durch Drehen der Scheibe ν mittels des Handhebels u in der
Richtung des Pfeiles II werden dann die RoI-lenstifte s mitsamt den Führungen p und den
Lochdornen q radial gegen die erwärmten Stellen des Zylinders bewegt und durch diese hindurchgetrieben,
wodurch der Zylinder seine Lochung erhalten hat. Hierauf werden die
Dorne durch Rückwärtsdrehen der Scheibe υ mittels des Handgriffes u aus den Lochungen
des Zylinders herausgezogen, worauf die Arbeit mit einem neuen Zylinder beginnen kann.
Die haubenartigen Ansätze, welche die Lochränder des Zylinders nach dem Eintreiben der
Dorne zeigen, können durch irgendeine hier nicht in Betracht kommende Schneidevorrichtung
ο. dgl. entfernt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Maschine zum Lochen von zylindrischen oder ähnlich geformten Glaskörpern mit- , tels Brenner und Lochdorne, gekennzeichnet durch eine die Brenner und Lochdorne tragende Scheibe (i), die gegen eine die Brenner (m) steuernde, feststehende Kurvenscheibe (c) beweglich und mit einer zweiten beweglichen Kurvenscheibe (ν) versehen ist, deren Kurven die Bewegung der Lochdorne (q) steuern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE271134C true DE271134C (de) |
Family
ID=527817
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT271134D Active DE271134C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE271134C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1023565B (de) * | 1955-05-18 | 1958-01-30 | Dichter E H Jakob Dr Ing | Maschine zur Herstellung von Glasflaschen u. dgl. aus Glasrohren |
| DE3516919A1 (de) * | 1985-05-10 | 1985-11-07 | Erwin Prof. Dr.-Ing. 6750 Kaiserslautern Roeder | Verfahren und vorrichtung zum lochen von glas |
-
0
- DE DENDAT271134D patent/DE271134C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1023565B (de) * | 1955-05-18 | 1958-01-30 | Dichter E H Jakob Dr Ing | Maschine zur Herstellung von Glasflaschen u. dgl. aus Glasrohren |
| DE3516919A1 (de) * | 1985-05-10 | 1985-11-07 | Erwin Prof. Dr.-Ing. 6750 Kaiserslautern Roeder | Verfahren und vorrichtung zum lochen von glas |
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