DE271072C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE271072C DE271072C DENDAT271072D DE271072DC DE271072C DE 271072 C DE271072 C DE 271072C DE NDAT271072 D DENDAT271072 D DE NDAT271072D DE 271072D C DE271072D C DE 271072DC DE 271072 C DE271072 C DE 271072C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- membrane
- spring
- diaphragm
- movement
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q21/00—Devices for effecting ignition from a remote location
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 271072 KLASSE Ad. GRUPPE
GUSTAV HARTMANN in WALDBRÖL, Rheinl.
bewegter Membrane.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1911 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Druckstoßgasfernzünder, bei welchem eine
unter Federdruck stehende, vom Gasdruck be-• wegte Membrane mittels "eines Schaltwerkes
das den Gasweg zur Leuchtflamme herstellende oder unterbrechende Organ verstellt. Bei derartigen
Gasfernzündern wurde das Zurückführen der Membrane in die Anfangsstellung
bisher durch eine in der Längsachse der Membrane angeordnete Schraubenfeder bewirkt,
deren Windungen bei der Vorwärtsbewegung der Membrane durch Druck zusammengepreßt
werden. Da der Widerstand einer in dieser Weise zu spannenden Schraubenfeder im Verhältnis
zur Wegstrecke schnell anwächst, so konnte die Membrane immer nur einen verhältnismäßig kleinen Hub ausführen, wodurch
die Sicherheit der Schaltung beeinträchtigt wird.
Demgegenüber besteht die Erfindung in einer durch Drehung beeinflußten Feder, deren
Achse parallel zur Membranebene und in solcher Entfernung von der Membranstange gelegen
ist, daß ein möglichst langes, freies Ende als Hebel auf diese in ihrer Bewegungsrichtung
wirken kann. Hierdurch wird erreicht, daß die Membrane einen verhältnismäßig großen Hub* ausführen kann, ohne daß die
Federspannung hierbei merklich anwächst.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfin-. dungsgegenstand beispielsweise in einer Ausführungsform;
es zeigen:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch den
Druckstoßgasfernzünder nach Linie A-B der Fig. 2,
Fig. 2 eine Ansicht in das Innere des Apparates bei abgenommenem Deckel der Membrane,
Fig. 3 eine Außenansicht des Apparates in geschlossenem Zustande mit Ansicht des Hebelwerkes
zur Betätigung des Gasventiles, und
Fig. 4 und 5 das Arbeiten des Gestänges für das Gasventil mit'. den Nocken, und zwar
Fig. 4 das Ventil in offenem, und Fig. 5 dasselbe in geschlossenem Zustande.
Zwischen dem Gehäuse 1 des Apparates und dem Deckel 3 des Gehäuses ist eine Membrane 2
festgeklemmt. Mit der Membrane 2 ist durch die Scheiben 4 und 5 und eine Mutter 6 die
Membranführungsstange 7 fest verbunden. Diese hat einerseits ihre Führung in einer
Bohrung 10 des Deckels 3, andererseits in einem Schlitz 8 einer in da.s Gehäuse eingesetzten
Platte 9. An der Membranführungsstange ist bei 11 eine Schaltklinke 12 angelenkt,
welche in ein auf einer Achse 13 sitzendes Schaltrad 14 eingreift. Auf der Schaltradachse
13 sitzt ferner eine Daumenscheibe 15 (s. Fig. 2, 4 und 5), über welche bei der
Drehung der Achse 13 der mit einer Nase 16 ausgestattete Hebelarm 17 eines auf 18 drehbar
gelagerten Winkelhebels 17, 19, dessen Arm 17 in sich federnd biegbar ist, schleift.
Der Arm 19 des Winkelhebels steht mit dem
Ventil 21, welches in einer Bohrung 20 des zur Hauptflamme führenden Gasweges sitzt, in
Verbindung und steuert es derart, daß bei dem Einfallen der Nase 16 in eine der Lükken
ιζα der Daumenscheibe 15 das Ventil 21
geöffnet, während es durch das Ausschieben der Nase 16 aus der Lücke i5a durch weitere
Drehung der Daumenscheibe wieder geschlossen wird (Fig. 5). Der Winkelhebel 17, 19 wird
aus geeignetem Material so dünn ausgeführt, daß er sich bei Beanspruchung auf Druck
federnd durchbiegt und so der weiteren Wirkung des Daumens 15 federnd weicht, nachdem das Ventil 21 bereits gegen seinen Ven-
tilsitz durch den kurzen Arm 19 des Winkelhebels angedrückt i'st; infolge dieser Ausführung
wird das Ventil 21 dauernd gegen seinen Ventilsitz angedrückt und dicht erhalten; andererseits
hat die federnde Anordnung des Winkelhebels 17, 19 den Zweck, daß er der
Weiterschaltung des Daumens durch den Schaltmechanismus keinen bedeutenden Reibungswiderstand entgegengesetzt. Die Gegenfeder
22 der Membrane 2, durch welche die Wirkung der Membrane beliebig je nach Bedarf
geregelt werden kann, ist in dem Gehäuse des Apparates untergebracht; ihr dient
die Walze 23 als Stütze und Befestigung. Die Achse dieser Walze ist mittels einer Stopfbüchse
durch das Gehäuse nach außen durchgeführt. Auf den äußeren Enden der Achsen
ist ein Hebel oder Schlüssel 24 angeordnet. "Das freie Ende der Gegenfeder im Innern des
Gehäuses ist entweder gerade gerichtet oder greift an einem geraden Hebel an. Beide
Anordnungen wirken auf einen Stift 32 der Membranführungsstange 7 als Hebel und arbeiten
hierbei in entgegengesetzter Richtung gegen das Bestreben der Membrane, ihre Führungsstange
nach außen zu schieben. Mit Hilfe des außerhalb des Gehäuses angeordneten Hebels oder eines Schlüssels 24, ist man
in der Lage, die Feder 22 durch Drehung der Walze 23 derart beliebig spannen zu können,
daß erst ein ganz bestimmter Gasdruck auf die Membrane 2 die Kraft der Gegenfeder 22
zu überwinden vermag, so daß die Führungsstange 7 der Membrane die Schaltvorrichtung
durch die Schaltklinke 12 in Tätigkeit setzt. Durch die Art und Weise der Anordnung der
Gegenfeder in dem Apparat, hat diese gegenüber der Bewegung der Membrane eine verhältnismäßig
kleine Bewegung zu machen. Es wird dabei erreicht, daß die Wirkung der Feder gegen die Membrane während deren Bewegung
eine gleichbleibende ist; ihre Spannung verändert sich infolge ihrer nur sehr geringen
Bewegung nicht. Aus den angeführten Gründen ist die beschriebene Anordnung und Konstruktion der Gegenfeder, welche eine verhältnismäßig
große Bewegung der Membrane zuläßt, eine wesentliche technische Verbesserung. Die Gegensperrklinke 25 gegen die
Schaltklinke 12 ist an dem Hebel 28 angelenkt, welcher fest auf der Achse 27 sitzt;
diese Achse ist mittels Stopfbüchse durch das Gehäuse nach außen geführt (s. Fig. 2 und 3).
Auf den andern Enden der Achse 27 sitzt ferner ein Hebel 30, welcher durch eine Zugfeder
29 in seiner Ruhelage gehalten wird. Soll der Apparat unabhängig von der durch
Erhöhung des Gasdruckes bewirkten (Bewegung
der Membrane von Hand in und außer Tätigkeit gesetzt werden, so hat man nur den
Hebel 30 durch eine Zugstange nach unten zu ziehen. Der als Sperrklinke angeordnete
Hebel 25 wirkt dabei als Schaltklinke und dreht das Schaltrad 14 bei jeder Bewegung
des Hebels 30 um einen Zahn weiter; hierbei ·
dient die Schaltklinke 12 als Gegenklinke.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Druckstoßgasfernzünder mit unter Federdruck stehender, vom Gasdruck bewegter Membrane, gekennzeichnet durch eine durch Drehung beeinflußte Feder, deren Achse parallel zur Membranebene und in solcher Entfernung von der Membranstange gelegen ist, daß ein möglichst langes, freies Ende als Hebel auf diese in ihrer Bewegungsrichtung einwirken kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE271072C true DE271072C (de) |
Family
ID=527759
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT271072D Active DE271072C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE271072C (de) |
-
0
- DE DENDAT271072D patent/DE271072C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3210603C2 (de) | ||
| DE112018004762T5 (de) | Doppelexzentrisches Ventil | |
| DE1407116A1 (de) | Brennerventil | |
| DE271072C (de) | ||
| DE1924032C3 (de) | Druckmittelsteuereinrichtung für Hilfskraftlenkungen, insbesondere für Kraftfahrzeuge | |
| DE3504608C2 (de) | ||
| DE3431036C2 (de) | ||
| DE623624C (de) | ||
| DE240731C (de) | Saatkasten für sämaschinen mit verstellbarem, nachgiebig gelagertem abstreicher | |
| DE203236C (de) | ||
| DE173044C (de) | ||
| EP3232103B1 (de) | Anschlussarmatur für ein mineralölfahrzeug | |
| DE212357C (de) | ||
| DE253101C (de) | ||
| DE244533C (de) | ||
| DE220356C (de) | ||
| DE240283C (de) | ||
| DE620112C (de) | Vorrichtung zur Einkassierung von Pauschalgebuehren fuer die Freigabe der verbrauchsunabhaengigen Entnahme von Gas, Wasser, Elektrizitaet o. dgl. | |
| DE643468C (de) | Kippspannwerk fuer Einbalggasmesser | |
| DE532673C (de) | Schaltvorrichtung fuer einen elektrischen Regulierwiderstand fuer transportable Geraete | |
| DE418721C (de) | Hilfssteuerung fuer Luftfahrzeuge | |
| DE2422084C3 (de) | Revolver | |
| DE102023133444A1 (de) | Volumenstromregler | |
| DE2233431C3 (de) | Greifer für Druckmaschinen | |
| DE161896C (de) |