DE2710029C3 - Wellenförmiges Federelement zur Festlegung der Wicklungsstäbe in den Nuten einer elektrischen Maschine - Google Patents
Wellenförmiges Federelement zur Festlegung der Wicklungsstäbe in den Nuten einer elektrischen MaschineInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K3/00—Details of windings
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Federelement gemäß dem Obergriff des Anspruchs 1.
Das entspricht dem Stand der Technik nach der DE-AS 21 65 727 bzw. der dazu inhaltsgleichen US-PS
09 031.
Im Ständer einer elektrischen Maschine, z. B. eines leistungsfähigen Wechselstromgenerators, werden die
Stäbe elektrischer Wicklungen in radialen Nuten des Kerns untergebracht. Die einen rechteckigen Querschnitt
aufweisenden Stäbe werden in der Nut gegen die Bewegung unter Einwirkung von elektromagnetischen
Kräften mit Hilfe von Nutenkeilen, die einen Querschnitt in Form eines Schwalbenschwanzes haben,
festgehalten. Zwecks Beseitigung des Spaltes zwischen dem Nutenkeil und dem Oberstab werden abdichtende
Elemente in Form von elastischen beilagen verwendet, die entweder zwischen der Grundfläche des Keils und
der an diese anliegenden oberen Fläche des Stabs oder zwischen der Seitenwand der Nut und den an sie
anliegenden Flächen der Stäbe untergebracht werden.
Der Anstieg der Einzelleistung elektrischer Generatoren, begleitet von einer wesentlichen Vergrößerung
von Strombelastung.und elektrodynamischen Kräften in den Wicklungsstäben und eine Erhöhung des Temperaturgefälles
in diesen, sowie der Übergang zur härtbaren Isolation, die zwar verbesserte mechanische und
elektrische Eigenschaften aufweist, jedoch in der Regel keine Fähigkeit zur Selbstabdichtung durch ein gewisses
Schwellen besitzt, wie das bei der früher verwendeten nichthärtbaren Isolation der Fall war, haben die
Aufgabe einer sicheren Festlegung der Wicklungsstäbe in den Kernnuten besonders aktuell gemacht.
Die ungenügende Festlegung der Stäbe in den Kernnuten wird durch eine nicht ausreichende Elastizitat
der zur Verwendung kommenden Füllelemente, ihre Alterung sowie durch das Entstehen von radialen
Spalten in der Nut zwischen dem Nutengrund, den Stäben und dem Nutenkeil nach Ablauf e.ner gewissen
Betriebszeit des Generators bestimmt.
Das Fehlen einer sicheren Festlegung der Wicklungsstäbe
in den Kernnuten bedingt während des Generatorbetriebs periodische radiale Schwingungen der Stäbe
in der Nut, die unter bestimmten Umständen sogar zur Resonanz führen können, was zu schweren Erosionsbe-Schädigungen
der Stabisolation wegen der Wirkung der sich infolge einer Unterbrechung des kapazitiven
Stroms bei Bewegung der Stäbe ausbildenden Nutenentladungen und zum Entstehen von Rissen in den
Teilloitern der Stäbe, zum mechanischen Verschleiß der
2^i Isolation und zum nachfolgenden Durchschlag derselben
sowie zu einer Geräuscherzeugung führt. Diese Defekte sind so bedeutend, daß sie die Betriebsdauer
der elektrischen Maschine wesentlich herabsetzen und öftere Reparaturen derselben zur Folge haben.
w Es bestehen mehrere Wege zur Abschwächung der periodischen Schwingungen von Stäben in den Nuten.
So z. B. werden seitliche Füllelemente entweder in Form von Gegenkeilen (vgl. z. B. FR-PS Nr. 1 3 54 872)
oder in Form von wellenförmigen Zwischenlagen (vgl.
J5 z. B. US-PS Nr. 31 58 770) verwendet, die über die ganze
Länge der Nut längs der Wicklungsstäbe und seitlich von diesen eingesetzt werden. Trot/dem das System
seitlicher, insbesondere wellenförmiger Beilagen radiale und tangentiale Verstellungen der Siäbc wirksam
■"> unterdrückt, weist diese seitliche Festlegung eine
gewisse Kompliziertheit auf und erfordert bedeutende seilliche Spalte in der Nut, was den Wärniewiderstand
der Wicklung, insbesondere in elektrischen Maschinen mit indirekter Kühlung erhöht und zu einer uner-
4i wünschten Erhöhung des Temperaturgefälles in der
Wicklungsisolation führt. Außerdem wird bei dieser Befestigung der Ausbau eines beliebigen Unterstnbs aus
der Nut von mechanischen Beschädigungen der Isolation einer bedeutenden Anzahl von Oberstäben der
V) Maschinenwicklung begleitet, wodurch sie stark beschädigt
wird.
Es sind Befestigungssysteme der Wicklungsstäbe mit Hilfe von elastischen Isolierzwischenlagen unterschiedlicher
Form bekannt, die in Längsrichtung der Nut
■55 zwischen den Stäben und Nutenkeilen untergebracht
werden. So z. B. sind Anordnungen zur Befestigung von Stäben mit Füllelementen in Form einer elastischen
Zwischenlage mit im allgemeinen konstanter Stärke vorgeschlagen worden (vgl. z. B. GB-PS 7 58 964). Diese
Anordnungen wiesen jedoch eine wesentliche Kompliziertheit im Nutenaufbau auf, und die in ihnen
verwendeten Zwischenlagen hatten eine nicht ausreichende Elastizität und Zusammendrückbarkeit, wobei
der relativen Steifigkeit dieser Beilagen in Einzelfällen Verschleißerscheinungen an der Isolation auftraten. Es
wurden auch Füllelemente aus Elastomerstoff mit durchlaufender oder gelochter Form vorgeschlagen
(vgl. z.B. DE-PS 6 66 339), jedoch konnten diese
grundsätzlich die Behebung des Spalts bei größeren Raumändeningen zwischen dem Nutenkeil und den
Wicklungsstäben nicht gewährleisten. Außerdem wurden wellenförmige elastische Beilagen aus Elastomerstoff
vorgeschlagen (vgl. z.B. US-PS 13 93 335), die jedoch eine unzureichende Federkraft besaßen.
Es sind auch Befestigungssystemt der Stäbe in der
Nut mit Hilfe von wellenförmigen füllenden Zwischenlagen aus starrem Isolierwerkstoff bekannt, die in
Längsrichtung zwischen den Nutenkeilen und Stäben angeordnet werden. Die federnde Wirkung einer
solchen Zwischenlage wird in radialer Richtung durch das Strecken der Zwischenlagenwellen beim Einsetzen
der Nutenkeile in die Kernnut oder (vgl. z. B. US-PS
32 43 622) durch die Verformung der Zwischenlage mit Hilfe von besonderen Stopfen, die in den Nutenkeil nach
dessen Einsatz eingeschraubt werden, erreicht
Diese Festlegung mit Hilfe von starren wellenförmigen, zwischen dem Nutenkeil und den Stab untergebrachten
Beilagen ergibt jedoch nicht i.Otz gewisser >o
Vereinfachung des Nutenkeileinsatzes folgende erwünschte Wirkungen:
die erforderliche Elastizität, da die maximale Federkraft einer solchen Beilage erst bei nahezu vollständiger
Streckung derselben erreicht wird, die in der Regel entweder zu einem Bruch der Beilage oder gar zu einer
Beschädigung der Isolation führt, während eine unzureichende Elastizität das Aul treten von Vibrationen
der Stäbe in der Nut zur Folge hat:
die erforderliche Gleichmäßigkeit des Kraftaufwandes für das Andrücken der Stäbe wegen der geringen Kontaktfläche solcher füllenden Beilagen mit dem Nutenkeil, was durch das unvermeidliche Vorhandensein von Mikrounebenheiten der Staboberflache und hauptsächlich durch die diesen Beilagen eigene Sieifigkeil hervorgerufen wird, und zu unerwünschten erhöhten Lokaldrücken auf die Isolation sowie zu einer Freigebung von Stababschnitten größerer Länge und, als Folge davon, zur Verstärkung der Stabvibration in der Nut führt; An
die erforderliche Gleichmäßigkeit des Kraftaufwandes für das Andrücken der Stäbe wegen der geringen Kontaktfläche solcher füllenden Beilagen mit dem Nutenkeil, was durch das unvermeidliche Vorhandensein von Mikrounebenheiten der Staboberflache und hauptsächlich durch die diesen Beilagen eigene Sieifigkeil hervorgerufen wird, und zu unerwünschten erhöhten Lokaldrücken auf die Isolation sowie zu einer Freigebung von Stababschnitten größerer Länge und, als Folge davon, zur Verstärkung der Stabvibration in der Nut führt; An
die erforderliche Beseitigung des Spalts zwischen dem
Nutenkeil und dem Stab wegen der diesen starren wellenförmigen Beilagen eigenen überaus steil verlaufenden
Kennlinie der Abhängigkeit der Federkraft vom Streckungsgrad der Beilage im Arbeitsbereich dieser
Abhängigkeitskurve, und die unzureichende Beseitigung des Spalts führt desgleichen zu einer Erhöhung der
Stabvibration:
die erforderliche Festigkeit der Beilage dadurch, daß sie bei nahezu vollständiger Streckung der Beilagenwellen
wirkt, wenn wegen der ihr eigenen Steifigkeit bruchgefahr derselben auftritt, wodurch die Sicherheit
der Befestigung herabgesetzt wird.
Schließlich kann die Anordnung zur Befestigung der Wicklung mit Erhaltung der Federkraft durch die
Verformung der wellenförmigen Beilage mit Hilfe von einschraubbaren besonderen Stopfen desgleichen das
erforderliche gleichmäßige Andrücken der Stäbe nichl gewährleisten und erfordert bedeutende Komplizierungen
der neu zu entwickelnden Konstruktionen oder eine ω Abänderung der schon beste h "den gesamten Baugruppe
zur Befestigung von W^Muiigsstäben in der Nut und
führt zu einer gewissen Schwächung dieser Baugruppe.
Infolgedessen erweist sich die Wirksamkeit der Befestigung von Wicklungsstäben in der Nut des Kerns b5
einer elektrischen Maschine als unzureichend und temperaturabhängig, und sie fällt mit dem Temperaturanstieg
in der Regel ab.
Der Erfindung wurde die Ausgabe zugrundegelegt, die Form und die Abmessungsyerhältnisse der füllenden
wellenförmigen Beilage so zu wählen, daß eine gesteigerte Elastizität und Festigkeit derselben zwecks
Begrenzung der radialen Schwingungen der Stäbe in der Nut des Ständerkerns bei gleichzeitiger Gewährleistung
des Einsatzes der Nutenkeile ohne Komplizierungen und Änderungen des Nuten- und Keilaufbaus und
bei Beibehaltung der Reparaturfähigkoit der Wicklung
gewährleistet wird.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst
Es ist zweckmäßig, daß die zusätzlichen elastischen Elemente ungefähr in Form des Teiles eines Zylinders,
der die Form des Wellentals aufweist, ausgeführt sind.
Zweckmäßig ist auch, daß die zusätzlichen elastischen Elemente mit einer Stärke ausgeführt sind, die das volle
Maß des Wellentals der nichtzusammengedrückten ausfüllenden wellenförmigen Beilage unterschreitet.
Entsprechend einer von den Ausführungsvarianten der Erfindung sind die zusätzlichen elastischen Elemente
in den Wellentälern unbeweglich durch Verkleben befestigt
Entsprechend einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die zusätzlichen elastischen Elemente
aus einem wärmebeständigen Polymerwerkstoff hergestellt
Noch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung besteht darin, daß die zusätzlichen elastischen Elemente aus
Polyesterurethaiiepoxid mit einem Gehalt von Epoxidgruppen
in den Grenzen von 6 bis 10% hergestellt sind.
Ein weiteres Ausl'ührungsbeispie! der Erfindung besteht darin, daß die zusätzlichen elastischen Elemente
aus einem synthetischen niedermolekularen Methylphenjlsiloxankautschuk
hergestellt sind.
Der Einsatz von Nutenkeilen in die Nut des Ständerkerns mit Hilfe solcher abdichtend wellenförmigen
Beilagen erfolgt ohne Komplizierung des zu entwerfenden und ohne Abänderung der bestehenden
Kernnuten und Nutenkeile.
Dank einer Unterteilung der elastischen Polymerschicht durch den starren Werkstoff der wellenförmigen
Beilage wird die allgemein übliche Technologie des Einsatzes der Nutenkeile ohne Beschädigung der
eigentlichen Polymerschicht angewandt
Der seitliche Spalt für das Einlegen der Stäbe kann bei Verwendung dieser Beilage in Einzelfällen vermindert
werden, was zu einer Verbesserung der Nutenausfüllung und Verbesserung des Wärmeziistands der
Wicklung bei gleichzeitigem Erreichen einer hohen Reparaturfähigkeit der Maschine im ganzen führt.
Im weiteren wird die Erfindung anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel erläutert;
es zeigt
F i g. 1 die in der Nut des Ständerkerns einer elektrischen Maschine angeordnete ausfüllende wellenförmige
Zwischenlage; Längsschnitt gemäß der Erfindung,
F i g. 2 das gleiche im Querschnitt.
Aus der Fig. 1 und Fig.2 gehl hervor, daß der
magnetische Kern, z. B. der Kern 1 des Ständers einer elektrischen Maschine, einen Satz von Blechen 2 enthält,
die ein Profil aufweisen, mit dessen Hilfe im Kern 1 eine in Längsrichtung des Kerns 1 verlaufende radiale Nut 3
ausgebildet wird.
In der Längsnut 3 mit einem Ausschnitt 4 an jeder Wand derselben sind Wicklungsstäbe 5 der elektrischen
Maschine untergebracht, welche eine Vielzahl von
Teilleitern 6 enthalten, die mit einer Isolationsschicht 7 isoliert sind. Auf dem Oberteil des Stabs 5 wird ein
ebener Isolierteil in Form einer Platte 8 angeordnet. Im
Oberteil der Nut 3 werden in Längsrichtung derselben mehrere der Reihe nach aneinanderstoßende Nutenkei-Ie
9 eingesetzt. Diese Keile 9 haben im Querschnitt die Form eines Schwalbenschwanzes und können in der Nut
3 mit Hilfe der Kanten 10 längs der entsprechenden Ausschnitte 4 axial gleiten. Zwischen der unteren Fläche
der Nutenkeile 9 und der Isolierplatte 8 besteht ein im freier Raum — ein Spalt 11.
Im freien Raum zwischen den Nutenkeilen 9 und der isolierplatte 8 wird eine ausfüllende wellenförmige
Beilage 12 untergebracht, welche eine sich periodisch ändernde Form aufweist und aus einem wellenförmigen
Federelement 13 in Form eines gewundenen Bandprofils sowie aus in dessen Wellentälern 14 untergebrachten
elastischen Elementen 15 besteht. Diese Elemente 15 sind z. B. ungefähr in Form des Teiles eines Zylinders,
der der Form des Wellentals 14 des wellenförmigen Elements 13 entspricht, ausgeführt. In der Zeichnung
zeigt, daß wellenförmige Federelement 13 eine große Wellenhöhe, was in erster Linie aus illustrativen
Gründen gemacht ist. In Wirklichkeit ist das wellenförmige Element 13 flacher als hier dargestellt.
Die Montage und die Wirkung der ausfüllenden wellenförmigen Beilage geschieht folgenderweise:
Nachdem der Wicklungsstab 5 in der Nut 3 des Kerns
I untergebracht ist, wird beim Einsatz des Nutenkeils 9
in die Nut 3 die Stärke der Platte 8 so gewählt, daß die radiale Höhe des Spalts 11 zwischen dieser Isolierplatte
8 und der unteren Fläche des Nutenkeils 9 so groß ist. daß der Nutenkeil 9 eine Verformung des wellenförmigen
Elements 13 und des elastischen Elements 15 der ausfüllenden wellenförmigen Beilage 12 bis etwa auf die
Hälfte der Tiefe »W« des Wellentals 14 bei der nichtzusammengedrücklen Beilage 12 hervorruft.
Wenn beim Betrieb der elektrischen Maschine die elektrodynamischen Kräfte und die Wärme auf den Stab
5 in der Nut eine verformende Einwirkung ausüben, wird die resultierende Änderung des Spalts 11 durch die
wellenförmige Beilage 12 behoben. Falls sich der Spalt
II verkleinert, wird die zusammengedrückte wellenförmige
Beilage 12 bis auf einen gewissen Grad durch Streckung des wellenförmigen Elements 13 und
Pressung des elastischen Elements 15 abgeflacht. Dabei entstehen summarische Federkräfte, die in radialer
Richtung auf die untere Grundfläche des Nutenkeils 9 und die Isolierplatte 8 und über diese auf die Oberseite
des Stabs 5 einwirken. Diese Kräfte verhindern die weitere Verminderung des Spalts 11 und also auch die
radiale Verstellung des Stabs 5. Bei einer Vergrößerung des Spalts 11 wird die füllende wellenförmige Beilage 12
dikcer, sie übt jedoch auch weiterhin auf den Stab 5 eine wirksame radiale Kraft aus, die durch die Welleneinen- ■>■>
gung des wellenförmigen Elements 13 und die Dehnung des elastischen Elements 15 hervorgerufen wird.
Die ausreichende summarische Federkraft des wellenförmigen Elements 13 und des elastischen Elements
15 der Beilage 12 wird bei einer die volle Tiefe H des bo Wellentals 14 in der nichtzusammengedrückten Beilage
12 unterschreitenden Stärke h des elastischen Elements 15 erreicht. Zum bequemen Einsatz des Nutenkeils 9 in
die Nut 3 wird das elastische Element 15 in den Wellentälern 14 des wellenförmigen Elements 13 e>5
unbeweglich, z. B. durch Einkleben, befestigt. Bei den durch die Wärmewirkung hervorgerufenen Verstellungen
des Stabs 5 gestattet die Elastizität des elastischen Elements 15, die Mokrounebenheiten desjenigen Teils
der Isolation des Stabs 5 mit dem es in Berührung kommt, auszugleichen.
Am zweckmäßigsten sind für die Herstellung der füllenden wellenförmigen Beilage 12 plastische Werkstoffe
zu verwenden, die ihre Elastizität bei Betriebstemperaturen und -drücken im Laufe einer langzeitigen
Betriebsdauer der elektrischen Maschine beibehalten. So z. B. wird das wellenförmige Element 13 der Beilage
12 aus mit einem härtbaren Bindemittel auf der Basis eines wärmebeständigen Epoxidharzes imprägniertem
Glasgewebe durch Pressen gefertigt, während das elastische Element 15 der Beilage 12 aus Silikongummi,
z. B. aus synthetischem niedermolekularem Methylphenylsiloxankautschuk, hergestellt wird. Außerdem wird
als Werkstoff für das elastische Element 15 auch Polyesterurethanepoxid mit einem Gehalt von Epoxidgruppen
in den Grenzen von b bis 10% verwendet.
Das elastische Element 15 wird in den Wellentälern 14 des wellenförmigen Elements 13 durch Vergießen
eines kalthärtbaren Silikonkompounds auf den harten Werkstoff des wellenförmigen Elements 13 befestigt.
Dabei dringt das Polymer im flüssigen Zustand in die Vertiefungen und Poren dieses Werkstoffs ein. Nach der
Aushärtung des Polymers entsteht zwischen dem harten Werkstoff und dem Polymer eine Verbindung, die unter
der Bezeichnung »mechanische Adhäsion« bekannt ist. In einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung
wird das elastische Element 15 an den Werkstoff des wellenförmigen Elements 13 durch Einkleben mit einem
Klebestoff, z. B. auf der Basis eines Epoxidharzes mit Polyäthylenpolyaminen, angeschlossen.
Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn die wellenförmige Beilage folgende geometrische Abmessungen
aufweist: Die Stärke des bandförmigen Werkstoffs für das wellenförmige Element 13 beträgt 0,7 bis
1,1 mm, die Wellenlänge des wellenförmigen Elements
13 beträgt 35 bis 55 mm, die Stärke des elastischen Elements 15 beträgt 0,5 bis 3.5 mm.
Es ist zweckmäßig, die erfindungsgemäße wellenförmige Beilage für die Befestigung der Stäbe von
Ständerwicklungen elektrischer Generatoren mit einer Leistung bis 300 MW zu verwenden.
Die wellenförmige Beilage gemäß der vorliegenden Erfindung gestattet:
a) eine wirksame Behebung des Spalts zwischen dem Nutenkeil und dem Wicklungsstab mittels eines
elastischen Polymerelements in den Vertiefungen des wellenförmigen Elements zustandezubringen.
So z. B. lag die Vibration der Wicklungsstäbe bei Verwendung einer solchen Zwischenlage bei 3 bis
ΙΟμίη, die irr. Laufe einer langen Zeit bei
gleichzeitiger Einwirkung von elektromagnetischen Kräften und Wärmezyklen mit Erwärmungen
bis auf 1300C und Abkühlungen bis auf 200C
beibehalten wurde;
b) eine den Stab zusammendrückende Kraft mit gleichzeitiger Verformung sowohl des wellenförmigen
Elements als auch des elastischen Polymerelements beim Einsatz des Nutenkeils von einem
höheren Wert als nur allein mit Hilfe des wellenförmigen Elements zu erzeugen. So z.B.
beträgt die Druckbeanspruchung der im Ausführungsbeispiel beschriebenen wellenförmigen Beilage
bei einer Verformung derselben bis auf die halbe Größe der Wellenhöhe etwa 15 bis 20kp/cm2,
während die Druckbeanspruchung allein des
wellenförmigen Elements ohne des zusätzlichen elastischen Polymerelements bei einer gleichen
Verformung nur 4 bis 5 kp/cm2 beträgt. Die die Lage des Nutenkeils in der Nut bestimmende Kraft
wird auch eine viel längere Zeit beibehalten, wodurch ein Treibsitz des Keils gewährleistet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Wellenförmiges Federelement zur Festlegung der Wicklungsstäbe in den Nuten einer elektrischen
Maschine, welches aus einem bandförmigen steifen Isolierwerkstoff hergestellt ist und zwischen dem
Wicklungsstab und dem Nutenkeil im zusammengedrückten Zustand angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß zusätzlich in den Wellentälern (14) des wellenförmigen Federelements (13) elastische Elemente (15) untergebracht sind.
2. Federelemente nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen elastischen
Elemente (15) ungefähr in Form des Teiles eines Zylinders, der die Form des Wellentals (14) aufweist,
ausgeführt sind.
3. Federelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen elastischen
Elemente (15) eine Stärke haben, die geringer als die
volle Tiefe des Wellentals (14) des nicht zusammengedrückten Federelements (13) ist.
4. Federelement nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen
elastischen Elemente (15) in den Wellentälern (14) unbeweglich durch Verkleben befestigt sind.
5. Federelement nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen
elastischen elemente (15) aus einem wärmebeständigen
Polymerwerkstoff hergestellt sind.
6. Federelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen elastischen
Elemente (15) aus Polyesterurethanepoxid mit einem Gehalt von Epoxidgruppen in den Grenzen von 6 bis
10 Prozent hergestellt sind.
7. Federelcment nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen elastischen
Elemente (15) aus synthetischem niedermolekularem Methylphenylsiloxankautschuk hergestellt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772710029 DE2710029C3 (de) | 1977-03-08 | 1977-03-08 | Wellenförmiges Federelement zur Festlegung der Wicklungsstäbe in den Nuten einer elektrischen Maschine |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19772710029 DE2710029C3 (de) | 1977-03-08 | 1977-03-08 | Wellenförmiges Federelement zur Festlegung der Wicklungsstäbe in den Nuten einer elektrischen Maschine |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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