DE2705842A1 - Baumaterialien fuer das bauwesen - Google Patents
Baumaterialien fuer das bauwesenInfo
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- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
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- E04C3/30—Columns; Pillars; Struts
- E04C3/36—Columns; Pillars; Struts of materials not covered by groups E04C3/32 or E04C3/34; of a combination of two or more materials
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C3/00—Structural elongated elements designed for load-supporting
- E04C3/02—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
- E04C3/29—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces built-up from parts of different material, i.e. composite structures
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Description
Anmelder: IDEMITSU KOSAN COMPANY LIMITED No.1-1, 3-chome, Marunouchi, Chiyoda-ku
Tokyo / Japan
Baumaterialien für das Bauwesen
Die Erfindung betrifft Baumaterialien für das Bauwesen
in Stangenform, das aus einem Rahmenmaterial mit vieleckigem Querschnitt und einem Kernmaterial, das in den Raum
des Rahmenmaterials eingefüllt ist, besteht.
Die Erfindung betrifft ein stangen-, bzw. block-, bzw.
polförmiges Baumaterial bzw. Konstruktionsmaterial (diese Ausdrücke
werden in der vorliegenden Anmeldung synonym verwendet) für das Bauwesen, das dadurch gekennzeidinet ist, daß es
aus einem Rahmenmaterial mit vieleckigem Querschnitt bzw. polygonalem Querschnitt und einem Kernmaterial besteht. Das
Rahmenmaterial ist aus einem Kunststoffmaterial hergestellt, und das Kernmaterial ist eine anorganische Substanz oder
eine organische Substanz.
In den vergangenen Jahren sind vorgefertigte Wohnungen
bzw. Häuser und Gebäude sehr populär geworden. In den meisten Fällen werden dabei Platten bzw. Paneele bzw. Tafeln
verwendet. Dieses Bauverfahren erfordert jedoch die Festsetzung besonderer Einheitslängen von etwa 900 mm (Moduldimension)
, und so kann die Planung nur unter Verwendung von integralfachen Längen dieser Einheitslängen erfolgen.
Zusätzlich trifft nicht Jede Einheitslänge für alle Platten zu. Daher müssen einige Hauptplatten in der Fabrik hergestellt
werden oder die Art der Platten muß je nach Bedarf erhöht werden. Dies ist in jedem Fall ein Nachteil bei vorgefertigten
Wohnungen bzw. Gebäuden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Grundbaumaterialien zu schaffen, die für ein neues
Bauverfahren geeignet sind, mit dem vorgefertigte Wohnungen bzw. Gebäude leicht hergestellt werden können.
Gegenstand der Erfindung ist somit ein für das Bauwesen geeignetes Baumaterial, das stangenförmig ist und
einen vieleckigen Querschnitt aufweist.
Das erfindungsgemäße Baumaterial für das Bauwesen besteht aus einem Rahmenmaterial mit mehreckigem Querschnitt
und einem Kernmaterial, das in den Raum des Rahmenmaterials eingefüllt ist.
Das erfindungsgemäße Baumaterial wird nicht nur einzeln verwendet, sondern kann in Form von Platten verwendet
werden, indem man zwei oder mehr als zwei der Materialien ein- oder zweidimensional miteinander verbindet.
In den beigefügten Fig. 1, 4, 6 und 10 sind erfindungsgemäße
Baumaterialien dargestellt. In den Fig. 2, 5, 7 und 11 sind ihre Querschnitte dargestellt; Die Fig. 3, 8, 9,
12A, 12B, 12C und 12D sind Querschnittsansichten von verbundenen Baumaterialien.
Fig. 13 ist eine Querschnittsansicht einer anderen erfindungsgemäßen Baumaterial-Ausführungsform. Fig. 14 ist
eine Querschnittsansicht einer Platte, die durch Verbinden der Baumaterialien konstrutiert wurde. Fig. 15 ist eine
Querschnittsansicht des Baumaterials mit einer langen Seite (m). Die Fig. 16A, 16B, 16C und 16D sind Querschnittsansichten des Verbindungsmaterialien. Die Fig. 17 bis 21
sind Querschnittsansichten, die die Verbindung der Baumaterialien und der Verbindungsmaterialien zeigen, wobei die
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- ß -
'S'
Teile mit den schraffierten Linien die Verbindungsmaterialien anzeigen.
Das erfindungsgemäße Baumaterial für das Bauwesen
ist stangenförmig in seinem Aussehen und besteht aus einem Rahmenmaterial mit vieleckigem Querschnitt und einem Kernmaterial,
das in den Raum des Rahmens eingefüllt ist. Die Querschnittsfonn des Rahmenmaterials ist ein Polygon mit
mindestens einer symmetrischen Achse.
Das erfindungsgemäße Baumaterial wird anhand der Figuren näher erläutert. In Fig. 1 ist eine Skizze eines
erfindungsgemäßen Baumaterials. Die Querschnittsform dieses Materials ist ein Eicosagon, das entsteht, indem man regelmäßige
Quadrate bzw. Vierecke abschneidet, wobei das Rechteck eine kürzere Seite hat, die ein Viertel der Länge der Seite des ursprünglichen
regelmäßigen Quadrats bzw. Vierecks ist und eine längere Seite, die ein Drittel der Seite des ursprünglichen regelmäßigen
Quadrats bzw. Vierecks am Mittelteil ist, unter bzw. von jeder dreigeteilten Seite des regelmäßigen Quadrats bzw.
Vierecks.Kurz gesagt, ist die QuerschntttsfOrm dieses Materials
ein Kreuz in Rmktsymmetrie, wie es in Fig.2 dargestellt ist. Das
Verhältnis der Seite a zur Seite b beträgt bevorzugt 2:1. Die Dicke c ist nicht begrenzt, beträgt aber üblicherweise
60 bis 120 mm und besitzt bevorzugt die gleiche Größe wie
die Wanddicke. Die Länge ist ebenfalls willkürlich, aber im allgemeinen liegt sie unter 10 m. Bei der Herstellung
des Baumaterials unter Verwendung von wärmehärtbarem Harz, thermoplastischem Harz usw. kann das Baumaterial kontinuierlich
und endlos gemacht werden, und es kann je nach Bedarf geschnitten oder verbunden v/erden.
Das Baumaterial besteht aus einem Rahmenmaterial und einem Kernmaterial. Die Dicke des Rahmenraaterials sollte
entsprechend der Art der Materialien ausgewählt werden;
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sie beträgt normalerweise 1/20 bis 1/5 der Wanddicke.
Das erfindungsgemäße Baumaterial kann nicht nur allein verwendet werden, sondern es kann auch in Form einer
Platte verwendet werden, indem man zwei oder mehrere der Baumaterialien ein- oder zweidimensional, wie in Fig.
dargestellt, zusammen verbindet. In Fig. 3 ist eine Querschnittsansicht des Verbindungszustande dargestellt. Aus
Fig. 3 ist erkennbar, daß die Dimension der konkaven Form, die durch Verbinden von zwei Baumaterialien entsteht,
identisch ist mit der der konvexen Form der Baumaterialien. Daher kann ein konvexer Teil der Baumaterialien in einen
konkaven Teil eingepaßt werden, und dies ist für die Bildung von Platten mit den Baumaterialien und zum Verbinden der
Baumaterialien mit so gebildeten Platten oder zum Verbinden von solchen Platten miteinander sehr zweckdienlich. Dadurch
wird die Zahl der Arten der zum Verbinden erforderlichen Materialien vermindert.
In den Fig. 4 und 6 sind Skizzen anderer erfindungsgemäßer Baumaterialien dargestellt. Die Fig. 5 und 7 sind
Querschnittsansichten der Baumaterialien.
Die Querschnittsform der in den Fig. 4 und 6 dargestellten Baumaterialien
ist quadratisch bzw. viereckig. Die Querschnittsform der in den Fig. 5 und 7 dargestellten Baumaterialien
ist zwölfeckig. Sie entsteht, indem man von jedem angularen Teil des regelmäßigen Quadrats bzw. Vierecks, ein regelmäßiges
Quadrat bzw. Vierecks abschneidet, dessen eine Seite ein Viertel der Seite des ursprünglichen regelmäßigen
Quadrats bzw. Vierecks beträgt. Es ist bevorzugt, die Seiten a:b = 1:1, Seiten b:c = 4:3, d.h. a = b = 1/3 h und
c = 1/4 h einzustellen, worin h die Dicke bedeutet. Die Dicke ist nicht beschränkt, sie beträgt aber normalerweise
60 bis 120 mm und besitzt bevorzugt die gleiche Größe wie
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die Wanddicke. Die Länge ist ebenfalls willkürlich, aber im allgemeinen liegt sie unter 10 m. Bei der Verwendung von
wärme härtbarem Harz, thermoplastischem Harz u.a. kann das Baumaterial kontinuierlich und endlos hergestellt v/erden
und es kann bei der Verwendung je nach Bedarf geschnitten
oder miteinander verbunden werden.
Das Baumaterial besteht aus einem Rahmenmaterial und einem Kernmaterial. Die Dicke des Rahmenmaterials sollte
in Abhängigkeit von den Arten der Materialien gewählt werden, normalerweise beträgt sie 1/20 bis 1/5 der Wanddicke.
In den Fig. 8 und 9 sind Querschnitte dargestellt, die den Verbindungszustand zeigen.
Die Baumaterialien werden bevorzugt zusammen mit anderen Materialien zum Verbinden bei der Herstellung von
Platten für Fußboden, Wände, Dächer usw. verwendet oder als Materialien für Säulen bzw. Stützen bzw. Träger, Balken,
Tragebalken, Grundbauten, Fundamente, Unterbauten, Grundmauern, Sockel u.a., da sie nicht auf eine spezifische
Richtung beschränkt sind, bedingt dadurch, daß ihre Querschnittsform Punktsymmetrie zeigt. Die Materialien sind
beim Arbeiten besser als bekannte Materialien.
In Fig. 10 ist eine andere Skizze einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Baumaterials dargestellt.
Wie in Fig. 11 gezeigt wird, ist der Querschnitt dieses Baumaterials sechseckig in Form des Buchstabens L. Das Verhältnis
der Seite a zur Seite b beträgt bevorzugt 1:1, so daß zwei oder mehrere dieser Materialien leicht miteinander
verbunden werden können. Jedoch ist es besser, die Längen der Seiten a und b unterschiedlich einzustellen, so daß
eine Vielzahl von Kombinationen bei der Platten- bzw. Tafelherstellung möglich ist. Diese Art von Baumaterial kann in
11, / u ( 8 8
2 7 Π 5 3 4
verschiedenen Dicken und mit verschiedenen mechanischen Festigkeiten hergestellt werden. Wenn das Verhältnis der
Seiten a, b und c auf a:b:c = 3:2:1 eingestellt wird, wird
ein Baumaterial mit viereckiger bzw. quadratischer Querschnittsform hergestellt, indem man zwei Baumaterialien verbindet.
Man kann verschiedene Arten systematischer Platten oder Platten mit stabiler mechanischer Festigkeit herstellen,
indem man jede Größe der Seiten bestimmt. Insbesondere wenn a:b:c:d = 3:2:1:1,5 eingestellt wird, kann
eine Verbindung von konkaven oder konvexen, aus dem erfindungsgemäßen Baumaterial hergestellten Platten leicht erfolgen.
Die maximale Dicke, d.h. die längere Seite von a oder b des Baumaterials, ist nicht begrenzt. Sie beträgt normalerweise
60 bis 120 mm und besitzt bevorzugt die gleiche Größe wie die Wanddicke. Die Länge ist ebenfalls willkürlich,
liegt aber im allgemeinen unter 10 m. Bei der Verwendung von wärmehärtbarem Harz, thermoplastischem Harz
usw. kann das Baumaterial kontinuierlich und endlos hergestellt werden und kann je nach Bedarf geschnitten oder verbunden
werden.
Die Dicke des Rahmenmaterials sollte in Abhängigkeit von der Art der Materialien ausgewählt werden, normalerweise
beträgt sie 1/20 bis 1/5 der Wanddicke.
Das erfindungsgemäße Baumaterial kann nicht nur einzeln verwendet werden, sondern kann ebenfalls in Plattenform
verwendet werden, indem man zwei oder mehrere Baumaterialien ein- oder zweidimensional, wie in den Fig. 12A, 123,
12C und 12D dargestellt, miteinander verbindet.
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Diese Art von Baumaterialien wird bevorzugt zur Erzeugung von Materialien für Wohnungen, wie Säulen, Balken,
Stützen, Pfosten, Grundbauten, Fundamente, Unterbauten und Sockel, verwendet.
In Fig. 13 ist eine andere Art von Baumaterial für das Bauwesen dargestellt. Die Querschnittsform dieses
Baumaterials ist achteckig und entsteht, indem man von zwei benachbarten, angularen Teilen des regelmäßigen Quadrats oder
Rechtecks rechtwinklige, gleichschenklige Dreiecke mit einer Hypotenuse von
—=r der Länge der Seite des regelmäßigen Quadrats1 oder
-/2 + 1
Rechtecks abschneidet und jedes rechtwinklige, gleichschenklige Dreieck parallel bewegt und an den anderen
angularen Teilen ansetzt.
gungen erfüllen, d.h. χ = ( 77I-I) 1, Zsl = /.b = ^c = ^d = 135°,
Das Baumaterial von Fig. 13 muß die folgenden Bedine
= 45°
= 45°
Die Dicke 1 ist nicht beschränkt, sie beträgt üblicherweise 60 bis 120 mm und besitzt bevorzugt die gleiche
Größe wie die Wanddicke. Die Länge der Seite m ist ebenfalls willkürlich, aber sie liegt im allgemeinen im Bereich von 1
bis 20 χ 1. Wenn die Länge der Seite m auf 1 bis 5x1 eingestellt
wird, kann das Baumaterial zum Bauen verwendet werden, z.B. kann eine gewünschte Platte hergestellt werden,
indem man, wie in Fig. 14 erläutert, die Materialien verbindet Das Verbinden kann leicht erfolgen, indem man die konkaven
und konvexen Teile der Baumaterialien verbindet. Die mechanische Festigkeit der verbundenen Teile ist ausreichend.
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Die Längsseite m des Baumaterials kann so eingestellt werden, daß sie länger ist; dabei werden die in
Fig. 15 dargestellten Platten erhalten. Durch Einstellung der Längsseite m kann man verschiedene Arten von Platten
erhalten. Werden die Baumaterialien, wie in Fig. 17 dargestellt, in Kreuzform verbunden, so können die verbundenen
Teile fest aneinander befestigt werden, indem man zwei Baumaterialien, worin m =s 1 bedeutet, als Material zum Verbinden
verwendet. Wird eine Platte unter Verwendung des Baumaterials hergestellt, worin m = 2 χ 1 bedeutet, ausgenommen
der verbundenen Teile, so besitzen die sich wiederholenden Einheiten des Baumaterials einen gleichen Abstand zwischen
jeder Einheit, und es ist somit sehr leicht möglich, die Größe einzustellen, trotz der Anwesenheit der Kreuzform
des verbundenen Teils. Wie in den Fig. 17 bis 21 dargestellt ist, können die erfindungsgemäßen Baumaterialien auf verschiedene
Art leicht stabil verbunden werden, indem man verschiedene Arten von Materialien zum Verbinden verwendet, wie
sie in den Fig. 16A, 16B, 16C und 16D dargestellt sind.
Die Länge der Baumaterialien ist nicht beschränkt, und sie beträgt üblicherweise weniger als 10 m. Bei der Verwendung
von wärmehärtbarem Harz, thermoplastischem Harz u.a. kann das Baumaterial kontinuierlich und endlos hergestellt
werden, und es kann je nach Bedarf geschnitten oder verbunden werden.
Das Baumaterial besteht aus einem Rahmenmaterial und einem Kernmaterial. Die Dicke des Rahmenmaterials sollte
entsprechend der Art der Materialien bestimmt werden, aber sie beträgt normalerweise 1/20 bis 1/5 der Wanddicke.
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ν 270R842
Ή.
Die erfindungsgemäßen Baumaterialien für das Bauwesen
können einzeln verwendet werden oder indem nan zv/ei oder mehrere
von ihnen verbindet.
Da die Querschnittsform dieser Ausführungsform des erfindungsgemäßen Baumaterials, wie in Fig. 13 dargestellt
ist, achteckig ist, passen die konkaven oder konvexen Formen gut mit den konvexen oder konkaven Formen der anderen erfindungsgemäßen
Baumaterialien zusammen. Beim Verbinden ist es daher nur erforderlich, ein konvexes Baumaterial mit
einem konkaven Baumaterial zu verbinden, und andere Materialien zum Verbinden sind nicht erforderlich. Man kann insbesondere
dann eine ausreichende mechanische Festigkeit erreichen, wenn ein geeigneter Klebstoff verwendet wird. Beim
Verbinden der erfindungsgemäßen Baumaterialien kann das Verbinden horizontal wie auch vertikal geschehen, und somit
wird die Leistungsfähigkeit auf dem Baugebiet wesentlich verbessert. Die durch Verbinden von Baumaterial mit m = 1 bis
5x1 hergestellten Platten besitzen eine Rippenstruktur und
können somit als Platte mit ausreichender Festigkeit verwendet werden. Durch Erzeugung konvexer Teile auf Innen-und
Außenmaterialien kann die Innen- und Außenverarbeitung leicht erfolgen.
Die erfindungsgemäßen Baumaterialien können als Materialien für Wohnungen bzw. Häuser, wie als Materialien
für Säulen bzw. Pfosten bzw. Balken, als Träger, Tragebalken, für Wände, Dachmaterial, Grundbauten, Fundamente, Sockel
u.a., abhängig von der Länge der Seite m verwendet werden. Das Baumaterial kann weiterhin auf anderen Baugebieten und
beim Bauingenieurwesen und auf sonstigen Konstruktionsgebieten verwendet werden.
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Wie oben ausgeführt, besteht das erfindungsgemäße Baumaterial für Bauzwecke aus einem Rahmenmaterial und einem
Kernmaterial.
Das Rahmenmaterial besteht aus einer Verbindung aus der Gruppe wärmehärtbares Harz, thermoplastisches Harz, mit
Füllstoff verschnittenes wärmehärtbares Harz und mit Füllstoff verschnittenes thermoplastisches Harz. Als wärmehärtbares
Harz können Epoxyharz, ungesättigtes Polyesterharz, Melaminharz, Phenolharz, Harnstoffharz, Alkydharz u.a. verwendet
werden. Beispiele von thermoplastischem Harz, die bei der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, sind
Polymethylmethacrylat, Polyacetal, Polycarbonat, Polyesterharz, Polystyrol, Polyamid, Polyvinylchlorid u.a. Außerdem
könre η organische Substanzen wie Leichtbeton usw. und Metalle wie Aluminium usw. als Rahmenmaterial verwendet
werden.
Als Füllstoffe, die mit dem oben erwähnten Harz vermischt werden können, können organische Verbindungen, wie
Ruß, Kohlenstoffasern, Kohle(staub), Cellulose, α-Cellulose, Baumwollgarne (Mercerisierung), Schalen von geschältem (unhundled)
Reis, Graphit, Jute, Nylongarn (Mercerisierung), Polyacrylnitrilgarn (z.B. Orion, hergestellt von E.I. du Pont
des Nemours & Co., Inc.), Reyongarn, Sisalhanfgarn, Äthylente
traf luoridf as ern, Holzmehl usw., und anorganische Verbindungen, wie Aluminiumoxid (Folie), Aluminiumoxid in feiner
Pulverform (Hydroxid), Aluminiumoxidpulver, Asbest, Bronze, Calciumcarbonat, Calciumsilikat (Meta-), Calciumsilikat,
weißer Porzellanton, weißer Porzellanton (gebrannt), Glimmer, Molybdändisulfid, Siliciumdioxid (nicht kristallisierbar),
Talk, Glasfasern usw., bei der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Der Füllstoff wird in einer Rate unter
80 Gew.% mit dem Harz zur Festigkeitsverbesserung vermischt.
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Als Kernmaterial, das in den Raum des Rahmenmaterials
eingefüllt wird, können organische Substanzen und anorganische Substanzen verwendet werden· Beispiele von anorganischen
Substanzen sind Materialien der Calciumsilikat-Art (z.B. Calciumsilikat, Silas Baloon, Perlit usw.), Calciumsulfat,
Cement, ALC usw. Beispiele organischer Substanzen sind Kunststoffschaum (z.B. Polystyrolschaum, Polyurethanschaum,
Harnstoffharzschaum, Polyäthylenschaum, Polypropylenschaum), Holz, Holzmehl, Getreidehülsen bzw. -spreu, Stroh
usw.f Es ist bevorzugt, daß die Kernmaterialien ein leichtes
Gewicht besitzen, und es ist möglich, die Festigkeit zu verbessern, indem man Metalldraht wie Klavierdraht, Glasfasern,
Whisker usw. je nach Bedarf verwendet.
Das Baumaterial kann einzeln verwendet werden oder man kann auch ein oder zwei oder mehr dieser Materialien
verbinden zusammen mit anderen Materialien. Das Verbinden erfolgt mit einem Klebstoff wie mit einen ungesättigten
Polyesterharz, Epoxyharz, Phenolharz, Melarainharz, Harnstoffharz,
Polyvinylacetatharz usw., unter Verwendung von Verbindungsvorrichtungen
bzw. -einrichtungen wie Bolzen, Nuten, Nägel, Schrauben, Zwingen bzw. Zargen usw.; Erhitzen und/oder
Pressen oder durch geeignete Kombination dieser Mittel.
Die Verwendung des erfindungsgemäßen Baumaterials für Bauzwecke ermöglicht die Konstruktion vorgefertigter
Häuser nach einem neuen Verfahren und vergrößert die Möglichkeiten beim Entwurf und bei der Gestaltung. Die mechanische
Herstellung von Tafeln ist leicht und die Anzahl der Arten der Verbindungsmaterialien kann bei der Fabrikation vermindert
werden. Die Transportleistungsfähigkeit und der Nutzeffekt werden wesentlich verbessert, und die Entwicklungsund
Kalkulationsarbeiten können mechanisiert werden. Eine Wohnung bzw. ein Haus, das sich den Forderungen des Auftraggebers
anpaßt, kann somit mit niedrigen Kosten geliefert wer-
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den. Die erfindungsgemäßen Baumaterialien besitzen weiterhin eine bessere Feuchtigkeitsisolierwirkung als Holz.
Im folgenden werden die Ergebnisse von Festigkeitsuntersuchungen angegeben, die mit dem erfindungsgemäßen Baumaterial
durchgeführt wurden. Der Versuch wurde durchgeführt, indem man eine Probe des in Fig. 1 dargestellten Baumaterials
verwendete (Dicke: 900 mm), die aus 70 Gew.% FRP [enthaltend
ein ungesättigtes Polyesterharz (ortho-Art, Viskositätskoeffizient: 3 P., Härtungszeit: 30 min)]und 30 Gew.tf Glasseidenmatten
Nr. 450 als Rahmenmaterial und Gips oder CaI-ciumsilikat
als Kernmaterial besteht.
| Biegefe | 120-700 | Scherfe- | Preßfe- | 10000-16000 | |
| stigkeit (1 ) (kg/cm2) |
stigkeit(2) stigkeit ikff/m) (3) (Wm) |
8000-14000 | |||
| Erfindunßseem.Beispiel | |||||
| FRP-Gips | 120-240 | - | 400-3000 | ||
| FRP-Calciumsilikat | 100-200 | 800-2000 | 400-3000 | ||
| Vergleich | |||||
| Holzmaterialien (4) | 40-400 | 66-400 | |||
| Stahl-Rahmenmaterialien(4) 40-400 | 66-1500 | ||||
| Beton (U) | 2000-6000 | ||||
(1) geprüft gemäß JIS-A-1414-6.9
(2) " " JIS-A-1414-6.7.1
(3) " w JIS-A-1414-6.13
(4) zitiert aus JIS-A-6501-1610.
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Leerseite
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE1 j Stangenförmiges Baumaterial für das Bauwesen, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem Rahmenmaterial mit vieleckigem Querschnitt und einem Kernmaterial besteht, wobei das Rahmenmaterial aus einer Substanz aus der Gruppe wärmehärtbares Harz, thermoplastisches Harz, mit Füllstoff vermischtes wärmehärtbares Harz und mit Füllstoff vermischtes thermoplastisches Harz hergestellt ist und das Kernmaterial eine anorganische Substanz ist aus der Gruppe Calciumsilikat, Calciumsulfat, Zement und ALC oder eine organische Substanz ist aus der Gruppe Kunststoffschaum, Holz, Holzmehl, Getreidehülsen bzw. Häcksel und Stroh.
- 2. Stangenförmiges Baumaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsform des Rahmenmaterials ein Vieleck mit mindestens einer Symmetrieachse ist.
- 3. Stangenförmiges Baumaterial nach Anspruch 1 und/oder dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsform des Rahmenmaterials ein regelmäßiges Vieleck ist.
- 4. Stangenförmiges Baumaterial gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsform des Rahmenraaterials ein Zwölfeck ist, das entsteht, indem man von jedem angularen Teil des regelmäßigen Quadrats bzw. Vierecks ein regelmäßiges Quadrat bzw. Viereck mit einer Seite abschneidet, die 1/4 der Länge der Seite des ursprünglichen regelmäßigen Quadrats bzw. Vierecks beträgt.
- 5. Stangenförmiges Baumaterial gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsform des Rahmenmaterials ein Eicosagon ist, das entsteht, indem man ein regelmäßiges Quadrat bzw. Viereck ab-7 C "V)S / 0R88 ORIGINAL INSPECTED270584?schneidet, wobei das Rechteck eine kürzere Seite besitzt, die 1/4 der Länge der Seite des ursprünglichen regelmäßigen Quadrats bzw. Vierecks beträgt,, und eine längere Seite, besitzt die 1/3 der Länge der Seite des ursprünglichen regelmäßigen Quadrats bzw. Rechtecks am Mittelteil unter bzw. von jeder dreigeteilten Seite des regelmäßigen Quadrats bzw. Rechtecks beträgt.
- 6. Stangenförmiges Baumaterial gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsform des Rahmenmaterials ein Hexagon mit der Form eines L ist.
- 7. Stangenförmiges Baumaterial gemäß Anspruchi bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsform des Rahmenmaterials ein Octagon ist, das entsteht, indem man von aneinander angrenzenden angularen Teilen des regelmäßigen Quadrats oder Rechtecks rechtwinklige, gleichschenklige Dreiecke mit einer Hypotenuse von -rr der Länge der*/z + 1Seite des regelmäßigen Quadrats oder Rechtecks abschneidet und jedes rechtwinklige, gleichschenklige Dreieck parallel bewegt und an den anderen angularen Teilen anbringt.7nr)R3r)/Oß88
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1977
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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