DE2705636A1 - Verfahren und vorrichtung zum ultraschallpruefen einer schweisstelle - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum ultraschallpruefen einer schweisstelleInfo
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Description
10. Feb. 1977 P 11 259
USS Engineers and Consultants, Inc.
600 Grant Street, Pittsburgh, Pennsylvania, USA
Verfahren und Vorrichtung zum Ultraschailprüfen
einer Schweißstelle
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Ultraschallprüfung von Schweißstellen auf Schweißfehler
und insbesondere eine Schweißstellenprüfanlage, die für Schweißfehler empfindlich und für hinnehmbare Umrissunregelmässigkeiten
der Schweißstelle relativ unempfindlich ist. Die Tatsache, dass der Schwerpunkt der Bedeutung von Rohren
in der letzten Zeit auf dem Transport von Öl und Gas insbesondere in extrem kalten- Gebieten liegt, hat zu strengen
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Anforderungen an die zerstörungsfreie Prüfung der Schweißnaht
von Leitungsrohren mit grossem Durchmesser geführt.
Diese Anforderungen schliessen eine 100 %-ige Ultraschallprüfung der Schweißnaht ein. Die Anwendung herkömmlicher
nach dem Impulsechoprinzip arbeitender Ultraschallprüfverfahren
führt jedoch zu einer nicht annehmbaren Atisschussrate, die dadurch hervorgerufen wird, dass hinnehmbare Umrissunregelmässigkeiten
der Schweißnaht als Schweißfehler erfasst werden. Versuche, Fehlersignale, die von schädlichen
Schweißfehlern hervorgerufen sind, von Fehlersignalen elektronisch
zu trennen, die von hinnehmbaren Umrissunregelmässigkeiten der Schweißnaht hervorgerufen sind, haben die Ausschussrate
nicht merklich herabsetzen können. Nachprüfungen in einem beträchtlichen Ausrnass, Untersuchungen von Hand
aus oder die Verwendung eines anderen Prüfverfahrens waren daher erforderlich, um das Vorliegen oder das Fehlen eines
schädlichen Schweißfehlers zu bestätigen.
Das erfindungsgemässe Verfahren der Ultraschallprüfung einer
längsverlaufenden Schweißnaht eines Rohres oder einer Schweißstelle, die Platten miteinander verbindet, auf Schweißfehler,
bei welchem Verfahren ein Ultraschallenergiestrahl in das Material gegen einen Schweißfehler gerichtet wird, was zur
Folge hat, dass ein Teil der Energie in Form eines Strahles vom Schweißfehler reflektiert werden kann, besteht darin,dass
ein Ultraschallenergiestrahl von einem ersten Wandler, der sich an einer Seite der Schweißstelle befindet, durch eine
OberfLache des durch die Schweißsteile verbundenen Materials
in einen bestimmten Bereich an der Schweißstelle gesandt wird und dass mit einem zweiten Wandler, der auf derselben
Seite der Schweißstelle wie der erste Wandler angeordnet ir.t, ein TeiL der von dem Schweißfehler weggestreuten UltraüchaLLeiiüirgie
längs eines Weges empfangen wird, der gleichzeitig einen Empfang von Ultraschallenergie verhindert, die
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vom Schweißfehler in Form eines Strahles reflektiert sein
kann und der von dem bestimmten Bereich durch die Oberfläche des Materials verläuft.
Durch die Erfindung wird auch eine Vorrichtung zur Ultraschallprüfung
einer Schweißstalle auf Schweißfehler geliefert, die einen Prüfkopf, der in Längsrichtung an der Schweißstelle
entlang über einen Weg neben der Schweißstelle und über einer Oberfläche des durch die Schweißstelle verbundenen Materials bewegbar
ist, einen Ultraschallsendewandler, der am Prüfkopf angebracht ist und einen Ultraschallenergiestrahl längs
eines Weges durch die Oberfläche des Materials und in einen bestimmten Bereich an der Schweißstelle aussendet, einen
Ultraschallemnfangswandlor, drr am Prüfkopf angebracht ist
und Ultraschallenergie längs eines Weges von dem bestimmter
Bereich an der Schweißstelle durch die Oberfläche des Materials empfängt, wobei der Weg der Ultraschallenergie,der zu einem
der Wandler gehört, längs einer Linie verläuft, die annähernd senkrecht auf der l'ingsverlaufenden Mittellinie der Schweißnaht
steht und wobei der Weg der Ultraschallenergie, der zu dem anderen Wandler gehört, längs einer Linie mit einem Winkel
zwischen 45 und 75 zur längsverlaufenden Mittellinie der Schweißnaht verläuft,und eine Einrichtung aufweist, die am
Prüfkopf angebracht ist, um den Abstand zwischen der Unterseite des Prüfkopfes und der Oberfläche einzustellen.
Im folgenden wird anhand der zugehörigen Zeichnung ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert:
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgsmässen Prüfkopfes.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht von unten auf den in Fig. 1 dargestellten Prüfkopf.
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Fig. 3 zeigt eine Schnittansicht längs der Linie III-III
in Fig. 1.
Fig. 4 zeigt eine Schnittansicht längj der Linie IV-IV
in Fig. 1.
Fig. 5 zeigt eine Schnittansicht längs der Linie V-V in Fig. 1.
Fig. 6 zeigt in einer Teilschnittansicht des in Fig. 1 dargestellten Prüfkopfes Einzelheiten der Befestigung
des Sendewandlers.
Fig. 7 zeigt die Merkmale des Prüfverfahrens in einer
schematischen Teilplanzeichnung.
Fig. 8 zeigt die Merkmale des Prüfverfahrens in einem
Teilseitenriss.
In den Fig. 1 bis 6 ist mit 2 ein Prüfkopf bezeichnet, der aus einem geformten Block aus einem Kunststoffmaterial besteht, auf dem andere Bauteile der erfindungsgemässen Vorrichtung
angebracht sind. Der Kopf 2 weist an jeder Seite einen Befestigungsflansch 4 auf. Die Unterseite der Flansche
4 sitzt auf einem ü-förmigen Rahmen 6, der teilweise in
Fig. 1 und Fig. 5 dargestellt ist. Der Rahmen 6 ist ein Teil der nicht dargestellten Halterung, die den Rahmen 6 in
einem festen Abstand vom zu prüfenden Material hält, das in den Fig. 3 und 5 als in Längsrichtung verlaufende Schweißnaht
W in einem Stück eines geschweissten Rohres P dargestellt ist. Ein mit einem Aussengewinde versehener Zapfen
10 ist an jeden Schenkel des U-förmigen Rahmens 6 angeschweisst. Die Zapfen 10 führen durch Befestigungslöcher
12 am Kopf 2 und befestigen mittels Haltemuttern 14 den Kopf 2 am Rahmen 6. Zwei mit Gewinden versehene Bohrungen
16 in den Flanschen 4 nehmen Einstellbolzen 18 auf, deren Enden in Aussparungen 20 des Rahmens 6 sitzen.
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Eine erste Aussparung 22 (Fig. 1 und 4) für einen Empfangswandler ist in der oberen Aussenflache des Kopfes 2 angeordnet.
Die Aussparung 22 weist an ihrem unteren Ende eine Wandlerbefestigungsfläche
24 auf. Die Orientierung dieser Oberfläche 24 wird später beschrieben. Ein Ultraschallempfangswandler 26,
der eine herkömmliche piezoelektrische Einheit ist, ist in der Aussparung 22 so angebracht, dass seine Arbeitsfläche
akustisch mit der Oberfläche 24 gekoppelt ist. Befestigungsschrauben 28 ragen durch den Wandler 26 in mit Bohrungen
versehene Löcher 30 im Kopf 2 vor. Eine elektrische Verbindung 32 verbindet den Wandler 26 mit einer herkömmlichen Ultraschallprüfapparatur
34, die in Fig. 7 dargestellt ist und ein Automation Industries Model UM771 sein kann, das als
Impulsgeber, Anzeigeeinrichtung, Alarmeinrichtung und Signalauswertungsvorrichtung
für die Ultraschallprüfung arbeitet. Eine zweite Aussparung 36 (Fig. 1 und 6) für einen Sendewandler,
die der Aussparung 22 ähnlich ist, befindet sich in der oberen Aussenflache des Kopfes 2. Die Aussparung 36 weist eine
Wandlerbefestigungsfläche 38 an ihrem unteren Ende auf. Die Orientierung der Fläche 38 wird später beschrieben. Ein Ultraschal lsendewandler 40, der vom selben Typ wie der Wandler
26 sein kann, ist in der Aussparung 36 derart angebracht, dass nur ein Teil seiner Arbeitsfläche akustisch mit der
Fläche 38 gekoppelt ist. Befestigungsschrauben 4 2 ragen durch den Wandler 40 in mit einem Gewinde versehene Bohrungen 44
im Kopf 2 vor. Eine elektrische Verbindung 46 verbindet den Wandler 40 mit der Vorrichtung 34 (Fig. 7).
Ein Kopplungsflüssigkeitsdurchlass 48 (Fig. 3) , der durch den
Kopf 2 führt, weist ein mit einem Aussengewinde versehenes Knieverbindungsstück 50, das am Kopf 2 im oberen mit einem
Gewinde versehenen Abschnitt 52 des Durchlasses 48 befestigt ist, ein Gitter 54 im mittleren Teil des Durchlasses 48 und eine
stark polierte glockenförmige Mündung 56 an der Unterfläche 58 des Kopfes 2 auf. Eine Kopplungsflüssigkeit wird von einer
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nicht dargestellten Quelle durch ein Rohr 60 zugeliefert, das mit dem Verbindungsstück 50 verbunden ist. Der Kopf 2
weist ein dreieckig geformtes Einsatzstück 62 aus einem Kunststoffmaterial, beispielsweise aus Polyurethanschaumstoff
an einer Seite des Kopfes 2 zwischen den Aussparungen 22 und 36 und neben der in der Prüflage befindlichen Schweißstelle
auf. Die Stirnfläche des Kopfes 2 weist unmittelbar neben dem Einsatz 62 eine Vielzahl von dreieckig geformten
Rillen 64 auf.
An jeder Seite des Kopfes 2 befindet sich ein Führungsstab 66 für eine die Kopplungsflüssigkeit zurückhaltende Feder,
der durch Schrauben 68 am Kopf befestigt ist.Direkt unter jedem Stab 66 befindet sich ein Blatthalter 70. Zwei Befestigungsschrauben
72 für den Blatthalter an jeder Seite des Kopfes 2 führen durch Schlitze 74 im Halter 70, so dass sich eine
begrenzte Vertikalbewegung der Halter 70 ergibt. Ein blattförmiges Element 76 ist an der Unterseite jedes Halters 70
durch Schrauben 78 befestigt. Zwei Federn 80 sind in ihrer Lage durch Federhaltestifte 82 gehalten, die durch den Stab
66 führen. Die Feder 80 und der Halter 70 drücken die Unterseite des blattförmigen Elementes 76 gegen das Rohr P.
Wie es in den Fig. 7 und 8 dargestellt ist, ist die Fläche
(Fig. 6), auf der der Wandler 40 angebracht ist, so orientiert, dass die Mittellinie 84 des Ultraschallenergiestrahles, der
in das Rohr ausgesandt wird, unter einem Winkel A von etwa 60° zur Mittellinie 86 der Schweißnaht W verläuft. Der Wandler
40 liegt gleichfalls unter einem Winkel B schräg zur Oberfläche des Rohres. Der Winkel kann zweckmässiger Weise etwa 60 betragen.
Die Fläche 38 ist klein genug, um einen kollimierten Strahl 88 zu liefern. Die Fläche 38 kann beispielsweise etwa
1,6 χ 1,25 cm (5/8 χ 1/2 inch) gross sein, wobei die Wandlersendefläche
1,6 χ 1,9 cm (5/8 χ 3/4 inch) gross ist. Der Abstand
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λο
des Wandlers 40 von der Schweißnaht und die Grosse des Winkels
B sind so gewählt, dass sich ein Schubwellenstrahl der kürzesten zweckmässigen Länge ergibt, der auf einem Untersuchungsbereich
S gerichtet ist. Der Bereich enthält die gesamte Schweißstelle oder einen Teil der Schweißstelle und das dicht danebenliegende
durch die Hitze beim Schweissen beeinflusste Material. Bei der Untersuchung der Schweißnaht eines Rohres mit grossem Durchmesser
und einer Wandstärke von 1,25 cm (1/2 inch) kann die Weglänge im Inneren des Rohres unter 5 cm (2 inch) liegen
und zwei Innenreflexionen einschliessen, wie es in Fig. 8
angedeutet ist.
Die Fläche 24, auf der der Empfangswandler 26 angebracht ist, ist so orientiert, dass die Mittellinie 90 des Weges der
empfangenen Energie zum Wandler 26 annähernd senkrecht auf der Mittellinie 86 der Schweißnaht steht. Der Abstand des Wandlers.
26 von" der Schweißnaht und die Grosse des Winkels C
sind so gewählt, dass nur die von einem Schweißfehler F beim Auftreffen des Ultraschallstrahles 88 auf den Schweißfehler
gestreute Ultraschallenergie empfangen wird. Der Wandler 26 ist so gerichtet, dass er die Energie vom selben Bereich S
empfängt, auf den der Strahl 88 gerichtet ist. Der Weg 9O
sollte so kurz sein wie es zweckmässigerweise möglich ist und der Wandler 26 sollte so beabstandet sein, dass er nicht
die typisch reflektierte Energie von einem Schweißfehler, beispielsweise bei 92 oder irgendeine vom Schweißfehler
durch einen Strahl 96 ausserhalb der kollimierten Strahlenformation
reflektierte Energie 94 empfängt. Die Wandlerstirnfläche sollte relativ klein und nur etwas grosser als die
Fläche 38, bei den vorgeschlagenen Abmessungen der Oberfläche 38 beispielsweise 1,25 cm χ 1,6 cm (1/2 inch χ 5/8 inch) gross,
sein.
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Während des Betriebes wird der Rahmen 6 mit dem daran befestigten
Kopf 2 abesenkt, bis die Halteelemente der Halterung mit dem zu prüfenden Rohr in Berührung gekommen sind. In dieser
Lage werden die Einstellbolzen 18 auf den gewünschten Zwischenraum zwischen der gekrümmten Unterfläche 58 und der
Oberfläche des Rohres P eingestellt. Aus Gründen der Einfachheit ist der Zwischenraum in Fig. 8 nicht dargestellt- Der
Spalt muss jedoch bei der Bestimmung der Brechungswinkel und der Längen der Sende- und Empfangswege miteingeschlossen werden,
Wasser und insbesondere entgastes Wasser wird durch die Leitungskupplung 50 zugeführt, strömt durch das Gitter 54 und
aus der glockenförmigen Mündung 56, so dass es den Zwischenraum zwischen dem Rohr P und der Unterfläche 58 füllt. Das
Gitter 54 und die polierte glockenförmige Mündung 56 verbessern den Wirkungsgrad der Flüssigkeitskopplung, indem sie
die Turbulenz der Flüssigkeit so klein wie möglich halten, die sonst dazu neigt, den Wirkungsgrad der Flüssigkeitskopplung
aufgrund von Hohlraumbildungen und der Ausbildung von Luftblasen herabzusetzen. Die blattförmigen Elemente 76 begrenzen
den Wasserauslass auf die Enden des Kopfes 2. pie_Apparatur
wird angeschaltet, um den . ssndewandler 40 mit Energie zu versorgen, der einen kollimierten Ultraschallenergiestrahl
88 aussendet.
Der Kopf 2 wird dann entlang des Rohres P bewegt. Wenn der Strahl auf einen Schweißfehler F fällt, wird etwas von der
Energie vom Schweißfehler wegreflektiert, was zur Ausbildung
des Strahles 92 führt. Da der Empfänger 26 nicht so ausgerichtet ist, dass er den Strahl 92 auffängt, geht der Strahl
weiter durch die Wand des Rohres P, so dass er aufgezehrt wird. Etwas von der Ultraschallenergie, die auf den Schweißfehler
fällt, wird jedoch gestreut, wie es in Fig. 8 dargestellt ist. Da der Wandler 26 so ausgerichtet ist,daß er etwas von dieser
gestreuten Energie auffängt, wird durch die Apparatur 34 ein Fehler festgestellt.
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Wenn der Ultraschallstrahl durch die Rohrwand wandert, trifft er auf Unregelmässigkeiten der Ränder der Schweißnaht und
auf Schweißkronen, was möglicherweise zu unerwünschten erfassten Reflexionen des Ultraschallstrahles führt. Der
reflektierte Strahl wandert jedoch durch die Wand des Rohres weiter und wird verzehrt und nicht erfasst, da der Wandler
nicht so ausgerichtet ist, dass er Strahlreflexionen von Unregelmässigkeiten der Schweißstelle auffängt. Diese Reflexionen
treten in einem Abstand auf, an dem die auftreffende
Energie schwächer ist, so dass ein relativ schwacher Ultraschallstrahl reflektiert wird, was zusätzlich die Wahrscheinlichkeit
so klein wie möglich hält,dass der reflektierte Strahl erfasst wird. Jede durch einen auf eine Unregelmässigkeit
auftreffenden Strahl gestreute Ultraschallenergie ist
ersichtlich so schwach oder wird so gedämpft, dass sie gewöhnliqh nicht wahrgenommen wird. Wenn derartige Signale lästig
sind, kann die Apparatur 34 eine herkömmliche Signalauswertungsschaltung
enthalten, um nur diejenige gestreute Energie zu erfassen, die den kürzeren Wegen von einem Schweißfehler
folgt und nicht die gestreute Energie zu erfassen, die dem längeren Weg von einer Schweißstellenunregelmässigkeit folgt.
Die gerillte Stirnfläche 64 und der Polyurethanschaumstoff
62 dämpfen jede unerwünschte Schallwellenübertragung im Kopf 2 zwischen den Wandlern 26 und 40. Diese unerwünschte
übertragung kann auch dadurch herabgesetzt werden, dass ein zweiteiliger Kopf mit einer Aussparung in jedem Teil vorgesehen
wird.
Während im Obigen ein einziger Kopf 2 beschrieben wurde, kann auch mehr als ein Kopf verwandt werden, wobei jeder Kopf auf
einen anderen Teil des Prüfbereiches zielt. Die Prüfköpfe
können beispielsweise auf der rechten und der linken Seite der Schweißnaht vorgesehen sein,oder es kann mehr als ein Kopf
auf derselben Seite der Schweißnaht angeordnet sein. Während
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im Obigen die Anlage so dargestellt wurde, dass sie zur überprüfung
der Schweißnähte in Rohren verwandt wird, kann dieselbe Anlage mit ersichtlichen geringen Abwandlungen dazu
benutzt werden, die Schweißstellen zu überprüfen, die ebene Platten miteinander verbinden.
Die Stellung der beiden Wandler kann umgekehrt sein. Ein Wandler sollte jedoch so orientiert sein, dass der Weg des
Energiestrahles annähernd senkrecht zur Mittellinie der Schweißnaht verläuft, während der andere Wandler so orientiert
sein kann, dass der Weg des Energiestrahles unter einem Winkel von etwa 45° bis etwa 75° zur Mittellinie der Schweißnaht
schräg liegt. Der dargestellte und beschriebene Aufbau der Wandler verringert beträchtlich die Genauigkeit, die
für die seitliche Spurfolge einer Schweißnaht bezüglich des Prüfkopfes während des PrüfVorganges erforderlich ist.
Die Durchführung einer Reihe von Prüflaufen unter Verwendung
der erf indungsgemässen Anlage hat gezeigt, daß die über das gewünschte
Mass hinausgehende Prüfrate, d.h. der Prozentsatz der Fehleranzeigen,
die bei einer nochmaligen überprüfung sich als hinnehmbare Mängel herausstellen, beträchtlich herabgesetzt
werden kann, während gleichzeitig die schädlichen Schweißfehler angemessen festgestellt werden.
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- P α t ο η t a η s ρ r ü c h eι 1 .) \'.:it ihren ::um UL trascha Llprüf en tnner LängsverLaufendeniirrh.ve ίί',η uir. eines Rohres oder einer Selige ißste LIe, die Platten verbindet, auf iiclrvc; L ß cehler , wobei e i η UL traaclu Ller.erg Le- :; t.r.ihl i .:< ..! is Mat.ötiaL gegen clfi-ju Schwe i ß fehler gesandt wird, w.η; da.:u LiihrL·, di:;s e Ln TjLL tier Energie vorn Sctiwo Lß fehLer υ.;;) |-!.;!.ι· Mit. wLrd und daüJ ein TeLL der Energie vom SchweLßt'..'hL-rr Ln L-'or πι eines Strahles reflektiert werden kann, beL v, ^; 1 .:'.'. μ.ι I ■ .".-fah roil ein U L tr lach.) 1. Lenerq i es trahL von einem ernten Wandl.:r durch j ine Üuerf Lache dea durch die Schwe Lß.; te L Le \'.:.i>:n 1 M.-.i Ma c-er La L:; Ln einen bestimmten Bereich an der ..κ-. . ri.,..' . . L_ : --.Miuii. '.-/j.... :.:iU 'j ϊ - /o,;t ..·. ^--1Ui .Mler v/:!j.je-- :;t f.Hit.! I! I rruocha LLenercj Le von einem zweiten UandLer empfangen v/i.d, dadurch gekennzeichnet , dass der erste und d.!f ;:./c:Lte handler (40, 2G) auf derseLben Seite der Sch'./:; i f!.;t ·:: L Lo (W) ancjjordnet werden, wobei, der zweite WandLer (Jm) Lm Anstand von einem Ui traschciLlener-j Les trahL (92) ainji;-oulihiL v/Ltd, der von einem SchweißfehLer (E') reflektiert wird, daiiit er nur einen Te L L (94) der vom Schwe Lß f eh Ler gestreuten U 1. L rase ha 1 Lenerg Le empfängt.:'.. Vorfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η -ν. e L c haet, dass der StrahL (88) vom ersten VJandLer (U)) in eine Richtung ausgesandt wird, die annähernd senkrecht /in in (.Mn jsr Lchtung verlaufenden MLtteLLLnie der Schweißstelle (W) vri ί iuLt, und dass der zweite WandLer (26) Ln eine Richl.iin.j au.; ,·■ · r Lc'aLet w I r: d, die unter einem Winkel von 45 bis 75 ;iii in ί,.π. ί Jr Li":'n ir.ung ve r Lauf jiidi.-.n M i 11 ..■ L 1 in ic tier Schweißstelle (./) · μ Ι , .. t.η /on η aBAD ORIGINAL3. Verfahren nach Λη ipruch 1 oder 2, dadurch g e kennzeichnet, dass dar ULtraschaLLenerglustrahL (JH) koL L Liniere './Lrd.4. V'üctaiir-.'ri nach einjiri der Ansprüche 1 b Ls 3, dadurch (j e k e η η ζ a i. ο h π ti t , dass der zweite WandLer (26) 5;o Ln SteLLim; gebracht v/i r i, d.i.;. der Empfang eines; ULtrascha L LenciL·.) Le..; tr ah Ls von e Liier Ober f Lüchenunregelmäss Lgke i t der SchweL3stei Le (W) vermieden ist.r>. Vorrichtung zur Ultraschallprüfung einer Schweißstellemit einem Prürkopf, der' in Larigsr i.chtung entlang der Schwel3-steLLe üb_>r einen Weg neben der Schweißstelle und über eine Obv.-r π Läcue ei..·.,, .UL'./ii ti i j _i^.:,»e i. ^j Le L Le vei. uiindenen Haceriai;; bewecjbar angebracht ist, mit einem UL traschal LsendewandLar, der am Prüf'ioof angebracht ist und einen UL traschal Le-nerg Le- :;t~rahl Längs eines Weges durch die Oberfläche des Materials und in einen bestimmten Bereich an der SchweißsteLLe aussendet, und mit einem U L trascha L lenrji:ung:.;v indler , der am Prüfkopf angebracht ist und υ LtraschaL1 energie längs eines Weges von dem bestimmten Bereich an der Schweißstelle und durch die OberfLäche des Materials empfängt, dadurch gekennzeichnet, dass einer der WandLer (26 oder 40) längs einer Linie ausgerichtet ist, die annähernd senkrecht zur in Längsrichtung verlaufenden Mittellinie der Schweißstelle (W) verLäuft und dass der andere WandLer (4O odar 26) längs einer Linie ausgerichtet Ist, die unter einem Winkel von 45 bis 75 zur Ln Längsrichtung verLaufenden MltteLLlnie der SchweißsteLLe (W) verläiut.G . Vor r Lc:i tun.j nach Anspruch 5, g e k e η η /. e i c h -u e t durch ein·? fl Ln r i ch turig ( ;-ä) zum FCo L L Lm i ereti des OLt; isch ι 1 L en ! rq L . ■ ~ ·' ι'■ ■ .: {'·'>) ur; I : ;. ■ 'h e L neu Du rcli I a ■:■.; (IH) : a. [..! ι ;-'■.. . ■ i ae i .. ■ . . . ' j ;;.i i .: v- a i > :a : [in re r se i te d..·:; [' ι au ':op r- ■ ; (■'-) ■Viii ·! ■: ·: / ;: r, (I .'.BAD ORSGiNAk/37. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchlass (48) eine polierte glockenförmige Mündung (56) an seinem Ausgang sowie ein Gitter (54) aufweist.8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet , dass der Prüfkopf (2) Einrichtungen(76) zum Eingrenzen der Kopplungsflüssigkeit aufweist.9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet , lass der Prüfkopf (2) einen Dämpfer (62) zum Dämpfen der Ultraschallenergie aufweist, die zwischen den Wandern (^O, 26) in Prüfkopf (2) hindurchgeht.10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet , dass der Dämpfer aus Rillen (64) im Prüfkopf (2) und einem keilförmigen Teil (62) aus Polyurethanschaum direkt neben den Rillen (64) besteht.709838/0604
Applications Claiming Priority (1)
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