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DE270506C - - Google Patents

Info

Publication number
DE270506C
DE270506C DENDAT270506D DE270506DA DE270506C DE 270506 C DE270506 C DE 270506C DE NDAT270506 D DENDAT270506 D DE NDAT270506D DE 270506D A DE270506D A DE 270506DA DE 270506 C DE270506 C DE 270506C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
knot catcher
trough
knot
paper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT270506D
Other languages
English (en)
Publication of DE270506C publication Critical patent/DE270506C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F9/00Complete machines for making continuous webs of paper
    • D21F9/02Complete machines for making continuous webs of paper of the Fourdrinier type

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
die Priorität
Die Erfindung bezieht sich auf die bekannten Langsiebpapiermaschinen mit verstellbarer Registerpartie, bei denen die Registerpartie von Gelenkstützen getragen wird. Bei diesen bekannten Maschinen ruhen in der Regel die unteren Enden der Gelenkstützen auf den am Auflaufende mittels Schneckengetriebes einstellbaren seitlichen Tragbalken auf, welche am anderen Ende ebenfalls gelenkig mit dem Maschinengestell verbunden sind.
Das Neue besteht darin, daß. der Knotenfänger und das Rüttelgestell zu einem einheitlichen Ganzen derart miteinander verbunden sind, daß der mit der Registerpartie fest verbundene Knotenfängertrog an der Auf- und ' Abwärtsbewegung sowie an der Rüttelbewegung des Metallsiebes teilnimmt. Der Knotenfängertrog wird von Gelenkstützen getragen und ist mit dem Maschinensieb mittels eines Bleches und mittels Winkelbleche verbunden. Die Höhenlagen des Troges und des Bleches sind veränderlich angeordnet und können je nach der Art des von der Maschine herzustellenden Papieres bestimmt werden; durch diese" Einstellung wird jedwedes Auslaufen von Papierzeug an der Berührungsstelle des genannten Bleches mit dem Maschinensieb vermieden.
Die vorstehend genannten, den Gegenstand der Erfindung bildenden Teile sind in der nachstehenden Beschreibung in einem Ausführungsbeispiel an einer Langsiebpapiermaschine erläutert, die mit einem an sich bekannten Drehknotenfänger (z. B. nach dem System von Lamort) ausgestattet ist. Es soll aber hier ausdrücklich hervorgehoben werden, daß dieses Ausführungsbeispiel kein die Erfindung · beschränkendes ist, und daß auch andere Knotenfänger, gleichviel ob kastenartige oder in Umdrehung versetzte, zur Ausführung der Erfindung Verwendung finden können, unter Abänderung ihrer Anordnung und insbesondere durch Anpassung ihrer Bottiche an die Bauart der Maschine.
Fig. ι zeigt in Längsansicht, teilweise im Schnitt und abgebrochen den Knotenfänger in Verbindung mit der Schüttelpartie gemäß der Erfindung.
Fig. 2 zeigt in der Fig. 1 entsprechenden Aufsicht einen Teil der gesamten arbeitenden Teile, die zur Achse X-Y symmetrisch liegen.
Fig. 3 zeigt schaubildlich den Antrieb zur Hervorrufung der seitlichen Schwingungen bzw. der Rüttelbewegung des Knotenfängerbehälters. '55
Fig. 4 und 5 zeigen schaubildlich zwei ver-
schiedene Anordnungen zur Einlagerung zweier Knotenfänger in ein und demselben Behälter; diese Anordnung macht sich für Papiermaschinen mit großer Liefermenge notwendig.
In einer solchen Anlage ist der Knotenfängerbehälter (nach dem Vorschlag von L am ort) aus den Holzdauben 2 gebildet, deren Enden mittels Schrauben auf zwei seitlichen gußeisernen Wangen 3 befestigt sind.
Diese Wangen dienen für den Knotenfänger selbst als Träger und ihre unteren Teile (Schuhe 4) bilden den Befest igungs- und Drehpunkt für die bei Schütteltischen gewöhnlich benutzten senkrechten Gelenkstützen 5. die sowohl oben bei 6 als auch unten bei 7 drehbar gelagert sind.
Bei der Ausführung ist angenommen, daß die unteren Scharniere 8 zur Aufnahme des unteren Endes der Gelenkstützen 5 zwischen den Trägern 9 gelagert sind, die mit ihrem einen Ende in den Trägern 10 und mit ihren anderen Enden an den Drehzapfen 11 Lagerung finden. Diese Träger 9 können in bekannter Weise mittels Hubscheibe und Schraube ohne Ende 12, die an den Enden der Träger sitzen, gehoben und gesenkt werden, während sich ihre Enden um die Zapfen 14 drehen.
An dieser senkrechten Verstellung nimmt der Knotenfängerbehälter 1 teil, während der Fangzylinder 15 des Knotenfängers sowie seine in der Zeichnung wegen der Einfachheit der letzteren weggelassenen Dreh- und Rüttelorgane von dieser Verstellung verschont bleiben. Zu diesem Zwecke sind der Zylinder 15 und sein Zubehör auf Gestellen aufgesetzt, die unabhängig von dem Schütteltisch und auf dem Boden des Papiermaschinensaales unmittelbar befestigt sind.
In Anbetracht einer einfacheren und bequemer zu handhabenden Anordnung können auch in gewissen Fällen sämtliche, den oder die Knotenfänger bildenden Teile auf dem Gestell für das Metallsieb gelagert sein.
Von den seitlich am Behälter 1 sitzenden Wangen 3 stehen die gußeisernen Konsole 16
.' ab, die mittels Bolzen auf dem halbrunden, über die gesamte Breite des Schütteltisches sich erstreckenden Kupferblech 17 befestigt sind. Dieses Blech 17 selbst ist auf einem Querträger 18 gelagert; das Ganze enthält seine Auflagerung auf den Registerschienen 19, vorzugsweise von rechteckigem Querschnitt.
Es mag hier hervorgehoben werden, daß entgegen zu. der bisherigen Anordnung die
Registerschienen 19 über den Schütteltisch hinaus verlängert sind und sich mit ihrem Ende bei 20 auf den Knotenfängerbehälter 1 auflegen.
Über die vordere Walze 21 unter dem Schütteltisch wird das Maschinensieb 22 geleitet. Die Gummiriemen 23 dienen zur Begrenzung des Formates, welches die Papierbahn erhalten soll. Die Riemen 23 laufen in den Rillenscheiben 24, 25. Die Querlineale 26, 27 dienen gemäß der Beschaffenheit des herzustellenden Papieres zur Regelung der Dicke des auf das Sieb 22 aufgelaufenen Papierstoffes.
Die Gelenkstützen 28 dienen zu einer weiteren Unterstützung der Längsbalken 19. Sämtliche Teile sind in der Zeichnung deshalb nur schaubildlich angedeutet, weil sie bekannt und seit langer Zeit in Verwendung sind.
Das Auffließen des Papierstoffes aus dem Behälter 1 auf das Metallsieb erfolgt unmittelbar; der Stoff läuft über das Metallblech 17 auf das Maschinensieb, wenn der Stand des Papierstoffes im Behälter 1 den Punkt 29 erreicht.
Es ist darauf hinzuweisen, daß der Behälter ι in jeder gewünschten Höhe zum Maschinensieb 22 angeordnet sein kann; beispielsweise ist die tiefere Lage des Behälters in Fig. ι bei 30 in strichpunktierten Linien angedeutet.
Die Abdichtung der Verbindungsstelle zwischen dem Auslauf am Behälter 1 und den Riemenführungen 23 wird mittels der Winkelbleche 31 aus Kupfer gesichert, die sich in. dem Auslauf entlang verschieben lassen und deren Stellung je nach der Papierbreite geregelt wird.
Das Schaubild Fig. 3 zeigt die Anordnung der bekannten Elemente zur Hervorrufung der seitlichen Rüttelbewegung, an welcher der Knotenfängerbehälter 1 voll und ganz teilnimmt. Diese Rüttelbewegung wird nach dem in der Zeichnung gewählten Beispiel mittels einer Schubstange 32 hervorgerufen, die einerseits an der Registerschiene 19 und andererseits an einem Zapfen der Kurbelscheibe 33 angreift.
Bei Maschinen, welche einen großen Zulauf von Papierstoff benötigen, kann man über einem Behälter 1 zwei demselben gemeinsame Knotenfängerzylinder 15, 15' anordnen, deren Achsen sowohl parallel zur Achse des Schütteltisches (Fig. 4) als auch rechtwinklig zu diesen Achsen liegen (Fig. 5). In beiden Fällen wird die feste Verbindung des Knotenfängers mit dem Schütteltisch gemäß der Grundlage, auf welcher die Erfindung beruht, und nach den in obiger Beschreibung zum Ausdruck gebrachten Anordnungen hergestellt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Langsiebpapiermaschine, bei der die Registerpartie von heb- und senkbaren Längsschienen unter Vermittelung von Gelenkstützen getragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Knotenfänger (2, 15) und das Rüttelgestell zu einem einheit-
    'lichen Ganzen derart miteinander verbunden sind, daß der mit den Registerschienen (19) fest verbundene Knotenfängertrog (2) an der Auf- und Abwärtsbewegung sowie an der Rüttelbewegung des Maschinensiebes teilnimmt.
  2. 2. Langsiebpapiermaschine nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Knotenfängertrog (2) von Gelenkstützen (5) getragen wird und mit dem Maschinensieb mittels eines Bleches (17) und der Winkelbleche (31) verbunden ist, und daß die Höhenlagen des Troges (2) und des Bleches (17) veränderlich sind und je nach der Art des von der Maschine herzustellenden Papieres bestimmt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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