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DE2704269A1 - Anordnung zur erzeugung eines zur periodischen bewegung eines teils synchronen elektrischen signals mittels eines magnetfeldempfindlichen elements und anwendung dieser anordnung bei einer brennkraftmaschine - Google Patents

Anordnung zur erzeugung eines zur periodischen bewegung eines teils synchronen elektrischen signals mittels eines magnetfeldempfindlichen elements und anwendung dieser anordnung bei einer brennkraftmaschine

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Publication number
DE2704269A1
DE2704269A1 DE19772704269 DE2704269A DE2704269A1 DE 2704269 A1 DE2704269 A1 DE 2704269A1 DE 19772704269 DE19772704269 DE 19772704269 DE 2704269 A DE2704269 A DE 2704269A DE 2704269 A1 DE2704269 A1 DE 2704269A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic field
signal
sensitive element
circuit
arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19772704269
Other languages
English (en)
Inventor
Bernard Grancoin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Thales SA
Original Assignee
Thomson CSF SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thomson CSF SA filed Critical Thomson CSF SA
Publication of DE2704269A1 publication Critical patent/DE2704269A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P7/00Arrangements of distributors, circuit-makers or -breakers, e.g. of distributor and circuit-breaker combinations or pick-up devices
    • F02P7/06Arrangements of distributors, circuit-makers or -breakers, e.g. of distributor and circuit-breaker combinations or pick-up devices of circuit-makers or -breakers, or pick-up devices adapted to sense particular points of the timing cycle
    • F02P7/067Electromagnetic pick-up devices, e.g. providing induced current in a coil
    • F02P7/07Hall-effect pick-up devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)
  • Electrical Control Of Ignition Timing (AREA)

Description

Patentanwälte
D:pl -Inn Dipl.-Chem Dipl -Ing. 2 7 O A 2 6 9
E. Prinz - Dr. G. Hauser - G. Leiser
Ernsberoorstrasse 19
8 München 60
■§.
Unser Zeichen: T 2142 31.Januar 1977
THOMSON-CSF
173 Bd.Haussmann
75008 Paris, Frankreich
Anordnung zur Erzeugung eines zur periodischen Bewegung eines Teils synchronen elektrischen Signals mittels eines magnetfeldempfindlichen Elements und Anwendung dieser Anordnung bei einer Brennkraftmaschine
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Erzeugung eines zur periodischen Bewegung eines Teils synchronen elektri sehen Signals unter Verwendung eines magnetfeldempfindlichen Elements sowie auf die Anwendung dieser Anordnung bei einer Brennkraftmaschine; insbesondere bezieht sie sich auf eine Anordnung, bei der als magnetfelderr.pfindliches Element ein Hall-Generator benutzt wird.
Bei zyklisch arbeitenden Maschinen, insbesondere bei Brennkraftmaschinen, müssen gewisse Vorgänge oder gewisse Bewegungen synchron mit der Verschiebung oder der Drehung eines chw/Ba
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COPY
Teils gesteuert werden, wie es beispielsweise bei der Zündung, der Einspritzung, der Verschiebung eines Ventils usw. der Fall ist.Dieser Gleichlauf wird allgemein von Korrekturen beeinflußt, die von der Drehzahl oder anderen Parametern wie der Leistung oder dem Drehmoment abhängen. Es gibt derzeit zwei Arten solcher Anordnungen. Bei der ersten Art wird von mechanischen Lösungen (Nocken, Exzenter usw. ) Gebrauch gemacht; sie unterliegen dem Verschleiß und der Verstellung, ohne dabei überhaupt auf ihre schwierige Herstellung und auf die Schwierigkeiten der Einführung von Korrekturparametern einzugehen. Bei der zweiten Art werden optisch-elektronische Aufnahmeorgane oder Annäherungsaufnehmer mit variabler Induktionsspule verwendet; die Aufnehmer mit variabler Induktivität oder Reluktanz sind wegen der Empfindlichkeit der von ihnen abgegebenen Signalgröße bei der Bewegungsgeschwindigkeit des beweglichen Teils schv/ierig anzuv/enden. Außerdem müssen die auf diese Weise abgegebenen Signale in einem Rechner verarbeitet werden,damit die gewünschten Korrekturen in Abhängigkeit von verschiedenen Parametern durchgeführt werden. Sie liegen in Form von Impulsen vor oder sie haben zumindest eine Stärke, die sich abhängig von der Drehzahl überaus stark ändert, und ihre Verarbeitung erfordert die Verwendung einer komplizierten und teuren Elektronik.
Zur Vermeidung dieser Nachteile wird als Positionsaufnehmer ein Detektor verwendet, der für die Stärke des Magnetfeldes und nicht für dessen Änderungsgeschwindigkeit empfindlich ist, während das bewegliche Teil durch seine Bewegung eine im wesentlichen sinusförmige Magnetfeldänderung erzeugt.
Die erfindungsgemäße Anordnung ist dadurch gekennzeichnet, daß sie eine am beweglichen Teil befestigte Magnetfeldquelle bei ihrer Bewegung in der Nähe eines magnetfeldempfindlichen Elements verschiebt, wobei die Form der Magnet-
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. A/l.
feldquelle und ihre Verschiebung an dem magnetfeldempfindlichen Element eine im wesentlichen sinusförmige Magnetfeldänderung herbeiführen, so daß das Element ein im wesentlichen sinusförmiges Signal liefert, das mit der periodischen Bewegung in Phase ist, unabhängig von der Bewegungsgeschwindigkeit.
Die Tatsache, daß das erhaltene Signal sinusförmig und geschwindigkeitsunabhängig ist, macht es möglich, diesem Signal in einfacher Weise eine von der Geschwindigkeit oder irgendeinem anderen Parameter entsprechend einer auswählbaren Gesetzmässigkeit abhängige Phasenverschiebung zu verleihen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird das von dem magnetfeldempfindlichen Element abgegebene sinusförmige Signal mit einer Phasenkorrekturschaltung oder einer Phasenschieberschaltung unter Beibehaltung seines sinusförmigen Verlaufs einer Phasenverschiebung unterzogen.
Die Steuerung eines Organs muß mit einem Impuls erfolgen, der zumindest eine steile Vorderflanke aufweist, die an einem präzisen Zeitpunkt liegt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird das phasenverschobene sinusförmige Signal einer formenden Leistungsschaltung zugeführt, die einen Impuls mit steiler Vorderflanke an dem Zeitpunkt liefert, an dem das sinusförmige Eingangssignal einen vorbestimmten Wert durchläuft.
Aus Gründen der Genauigkeit des Aussendezeitpunkts dieses Impulses mit steiler Vorderflanke erfolgt diese Aussendung an dem Zeitpunkt, an dem sich die Spannung des sinusförmigen
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Signals am schnellsten ändert, d.h. in der Nähe des Spannungswerts O.
Die Schaltung zur Korrektur der Phasenlage in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit ist von einer Induktionsschleife gebildet, die der Änderung des Magnetfeldes ausgesetzt ist und ein sinusförmiges Signal abgibt, deren Amplitude von der Geschwindigkeit abhängt. Durch Addieren der vom magnetfeldempfindlichen Element und der Induktionsschleife kommenden Signale wird ein Signal erhalten, das immer noch sinusförmig ist, jedoch hinsichtlich seiner Phasenlage zeitlich voreilt.
Eine weitere Möglichkeit zur Erzielung der Phasenverschiebung ist die Verwendung einer Schaltung, die aus einer Kombination von passiven Bauelementen wie Widerständen und Kondensatoren zusammengesetzt ist.
Das verwendete magnetfeldempfindliche Element ist gewöhnlich ein Hall-Generator, doch kann auch ein Magnetwiderstandselement verwendet werden. Solche Bauelemente weraen im allgemeinen paarweise in Brückenschaltung mit zwei Widerständen verv/endet.
Es zeigt sich,daß die Eigenschaften einer solchen Anordnung besonders für das zyklische Steuern von Organen von Brennkraftmaschinen, insbesondere der Zündung oder der Einspritzung, geeignet sind, bei denen die Phasenverschiebungen abhängig von mehreren Parametern wie der Geschwindigkeit, der Leistung, des Drehmoments veränderlich sind.
Bei einem Anwendungsfall der Erfindung ist ein Verbrennungsmotor an diese Anordnung angepaßt, und er enthält an einer mit der Kurbelwelle verbundenen Welle ein
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dauerhaft magnetisiertes Teil, das sich dicht bei einem ortsfest angebrachten weiteren Teil aus einer magnetisch weichen Legie rung dreht; außerdem enthält er ein magnetfeldempfindliches Element, das an dem ortsfesten Teil zwischen diesem und dem beweglichen Teil befestigt ist.
V/eitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung an Hand der Zeichnung. Es zeigen:
Fig.1 ein schematisches Schaltbild eines Positionsaufnehmere nach der Erfindung,
Fig.2 den Verlauf des von einem magnetfeldempfindlichen Element abgegebenen Signals,
Fig.3 das Schaltbild einer Signalverarbeitungsschaltung,
Fig.A eine Kurve zur geschwindigkeitsabhängigen Phasenkorrektur,
Fig.5 die Ansicht eines Hall-Generators mit eingebauter Korrekturschleife,
Fig.6 eine Phasenkorrekturschaltung ohne Induktionsschleife,
Fig.7 eine weitere Phasenkorrekturschaltung,
Fig.8 die Phasenkorrekturkurve der Schaltung von Fig.7,
Fig.9 eine vereinfachte perspektivische Darstellung des Positionsaufnehmers bei einem Verbrennungsmotor mit einer Induktionsschleife mit großem Wirkungsgrad,
Fig.10 eine abhängig vom Vergaserdruck arbeitende mechanische Phasenverechiebungsvorrichtung,
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Fig.11 eine Ausführungsform der Anordnung mit scheibenförmigem stator,
Fig.12 eine weitere Ausführungsform der zuvor genannten Ausführung mit einem dosenförmigen Stator,
Fig.13 das Schaltbild der Anordnung für einen Zweizylindermotor,
Fig.i4 das Schaltbild der Anordnung für einen Vierzylindermotor,
Fig. 1551UHd 15b die Ausgestaltung eines Magnetteils mit vier Polen,
Fig.i6 das Schaltbild einer v/eiteren Anordnung für einen Vierzylindermotor,
Fig.17 eine Vorrichtung zur Korrektur der Lage des Elements, Fig.18 eine weitere Anordnung für einen Vierzylindermotor, Fig.19 eine weitere Anordnung für einen Vierzylindermotor,
Fig.20, 21 und 22 eine Ausführungsform eines Doppelpositionsaufnehmers, der gleichzeitig vier und zwei Pole aufweist,
F'ig.23, 24 und 25 eine weitere ,Aisführungsform des Doppelpositionsaufnehmers, der gleichzeitig vier und zwei Pole aufweist.
lhFi£.1ist in einer Schnittansicht ein periodisch angetriebenes bewegliches Teil als Scheibe 1 dargestellt, die gemäß dem Pfeil magnetisiert ist und entsprechend der bei der Dreh-
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zahl ω angegebenen Richtung rotiert. Ein Statorteil 2 in Form eines Rings aus magnetisch weichem Material umgibt die magnetische Scheibe 1." Zwischen der Scheibe 1 und dem Statorteil 2 ist ein magnetfeldempfindliches Element 3 befestigt.
Gemäß einem Merkmal der Erfindung ist das von der Scheibe 1 dargestellte Teil derart magnetisiert, daß sich das bei der Drehung dieses Teils auf das Element 3 einwirkende Magnetfeld im wesentlichen sinusförmig abhängig von dem Winkel ändert, den die Magnetisierungsrichtung mit dem Element 3 bildet. An den Klemmen dieses Elements wird daher eine im vesentlichen sinusförmige Spannung abgenommen, wie sie in Fig.2 dargestellt ist, in der an der Ordinate die Spannungen U und an der Abszisse die Winkel wt der Scheibe bezüglich einer Ausgangsposition angegeben sind.
Da diese Spannung einen sinusförmigen Verlauf hat und nicht nur ein einfacher Impuls ist, kann auf sie eine Phasenkorrektur mittels einer einfachen elektronischen Schaltung 5 von Fig.1 angewendet werden, wobei diese Phasenverschiebung von verschiedenen Parametern und insbesondere von der Drehzahl ω abhängt.
In diesem Fall kann die Schaltung 5 aus einer flachen ortefesten Spule 4 bestehen, die aus einer oder mehreren aufgewickelten Drähten bestehen kann und beim magnetfeldempfindlichen Element oder um 180° (elektrisch ) versetzt angebracht sein kann (Bezugszeichen 4')·
Diese Phasanverschiebungsschleife arbeitet folgendermaßen: Wenn VH die an den Klemmen des Elements 3 abgenommene
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Spannung und Vß die an den Klemmen der Schleife k abgenommene Spannung ist, dann gilt:
u = K1 cos ω t
sin ω t
Wenn diese zwei Spannungen addiert werden, dann hat auch die resultierende Spannung U einen sinusförmigen Verlauf mit einer Phasenverschiebung bezüglich der Spannung V„, deren Wert mit der Drehzahl w zunimmt. Der Wert dieser Phasenverschiebung d ergibt sich aus der Formel :
K2
d = arc tan £
Der Phasenverschiebungswert d erscheint in Fig.2 bei den Strecken AO, BE und CF.
Wie oben angegeben wurde, kann die Schleife 4 aus einer oder mehreren Windungen bestehen, die flach gewickelt sind und eine vorbestimmte Fläche bestimmen, damit die gewünschte Gesetzmässigkeit für die Änderung der Phasenverschiebung erhalten wird. Diese Schleife kann jedoch auch auf einfachere Weise gebildet werden, was den Aufbau vereinfacht.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird die Schleife von einer Verbindung des magnetfeldempfindlichen Elements gebildet, die eine Schleife mit genau bestimmter Fläche bildet und durch Aufbringen eines Leiters auf dem
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gleichen Substrat gebildet wird, das auch das magnetfeldempfindliche Element trägt. Fig.5 zeigt diese Vorrichtung, die anwendbar ist, wenn das magnetfeldempfindliche Element ein Hall-Generator ist;sie kann jedoch bei jedem magnetfeldempfindlichen Element angebracht werden, das sich auf einem Substrat befindet.
In Fig.5 ist das Substrat 6 zu erkennen, das beispielsweise aus Aluminiumoxid oder aus einem magnetischen Ferrit besteht, auf dem eine Halbleiterschicht aufgebracht worden ist, die den Hallgenerator 7 mit den Versorgungselektroden 8 und 9, und den Ausgangselektroden 11 und 12 bildet. Es ist zu erkennen, daß durch den Verlauf der Äusgangselektrode eine schraffiert angegebene Fläche 13 umschrieben wird, deren Größe so gewählt ist, daß sich ein Induktionskoeffizient ergibt, der den Phasenkorrektureigenschaften abhängig von der Drehzahl entspricht, wie oben vorgeschlagen worden ist.
Es ist offensichtlich, daß diese einteilige Konstruktion, die gleichzeitig den Hall-Generator und eine Korrekturschleife auf dem gleichen Substrat ergibt, insbesondere bei ihrer Herstellung mit Hilfe von Aufdampfverfahren eine große Vereinfachung in der Herstellung und in der Anwendung sowie eine große Zuverlässigkeit ergibt.
Mit Hilfe der Erfindung soll der zyklische Arbeitszeitpunkt eines Organs festgelegt werden. Zu diesem Zweck wird der Zeitpunkt ausgewählt, an dem sich die Spannung U abhängig vom Winkel ut am schnellsten ändert, d.h. im Bereich des Nulldurchgangs.
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Es ist zu erkennen, daß die Ausnutzung des Nulldurchgangs der Spannung U zur Bestimmung des Zeitpunkts eines Steuervorgangs erfordert, daß an den Klemmen des magnetfeldempfindlichen Elements keine Restspannung vorhanden ist, d.h. daß bei Fehlen des Magnetfeldes keine Spannung vorhanden ist. In Fig.2 ist eine vom Punkt O1 ausgehende gestrichelte Absziseenlinie angegeben, die einer negativen Restspannung UR entspricht. Wie zu erkennen ist, liegen in diesem Fall die sich ergebenden Nulldurchgänge A1, B1 und C der Spannung U nicht in gleichen Abständen voneinander, und die Phasenverschiebungen A'O1, B1E1 und CF1 sind verschieden, je nachdem, ob es sich um einen Nulldurchgang von negativen zu positiver. Werten oder um einen Nulldurchgang von positiven zu negativen Werten handelt.
Wie noch gezeigt werden wird, kann entweder jeder zweite Nulldurchgang ausgenutzt werden, oder es muß ein magnetfeldempfindliches Element verwendet werden, das besonders gut kompensiert und damit teurer ist. Die Anwesenheit einer Restspannung ergibt eine Phasenverschiebung, doch kann im Falle der Anwendung jedes zweiten Nulldurchgangs diese Phasenverschiebung durch eine Winkelverschiebung des Statorteils kompensiert werden, was für alle benutzten Nulldurchgänge die gleiche Kompensation ergibt. Diese Lösung ist jedoch nicht völlig exakt, wenn zur Phasenverschiebung eine Induktionsschleife verwendet wird, doch bleibt das Ergebnis innerhalb der in der Praxis erforderlichen Toleranzen, da die Restspannungen klein im Vergleich zu den von den magnetfeldempfindlichen Elementen abgegebenen Spannungen sind.
Der sinusförmige Verlauf der vom magnetfeldempfindlichen Element abgegebenen Signale und ihrer Summe mit den von einer induktiven Schleife abgegebenen Signalen ermöglicht
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ihre Verarbeitung und insbesondere ihre Phasenverschiebung mit Hilfe gewöhnlicher elektronischer Schaltungen, die keine aktiven Elemente enthalten. Die Korrekturschaltung 5 kann daher von einer RC-Schaltunggebildet werden. Das vom Element 3 abgegebene Signal kann direkt oder über eine Schleife 4 an die Korrekturschaltung 5 angelegt werden.
In Fig.3 ist das Schaltbild einer solchen Schaltung 5 dargestellt, in der die Spannung
U1 = VH + VB
an einen Widerstand R angelegt wird, der mit einem Kondensator C, an dessen Klemmen eine Spannung Up auftritt, in Serie geschaltet ist. Diese Spannung wird bezüglich der Spannung VH zunächst durch die Schleife 4 und dann durch die RC-Schatfcung einer zweifachen Phasenverschiebung unterzogen. Entsprechend den charakteristischen Werten der Bauelemente ist es möglich, den variablen Wert der Phasenverschiebung d entsprechend einer gewünschten Gesetzmässigkeit an die Drehzahl ω anzupassen. Ein Beispiel dafür ist in Fig.4 angegeben, in der an der Abszisse die Drehzahlen und an der Ordinate die Phasenverschiebungen angegeben sind«- Der Anwendungsbereich der Anordnung ist allgemein auf den Abschnitt der Kurve begrenzt, der vom Ursprung 0 bis zum Punkt L verläuft, in dem die Ableitung ihr Vorzeichen nicht ändert. Der Phasenverschiebungswert beginnt mit einem raschen Anstieg mit der Drehzahl, und er nimmt dann weniger stark zu, bis er allmählich nahezu konstant wird.
7 0 9 B 3 2 / Ό 8 9 8
- Tf-
Die Möglichkeit der Verarbeitung des vom magnetfeldempfindlichen Element abgegebenen Signals ermöglicht zahlreiche Kombinationen zur Erzielung der Änderungsgesetzmässigkeit der Phasenvoreilung abhängig von der Drehzahl, die erwünscht wird.
In Fig.6 ist eine Anordnung nach der Erfindung dargestellt, in der die Korrekturschaltung 5 zur Vorwärtsverschiebung der Phase eine RC-Schaltung ohne Anwendung einer Induktionsschleife ist«, Die Anschlüsse des magnetfeldempfindlichen Elements 3, die die Spannung U1 abgeben, sind an zwei in Serie geschaltete Widerstände R* und R2 angeschlossen, wobei parallel zum Widerstand R1 ein Kondensator C1 liegt. Die Nutzspannung U2 wird an den Anschlüssen des Widerstandes R2 abgenommen. Es ist zu erkennen, daß diese Anordnung die Phase der sinusförmigen Spannung U1 in Vorwärtsrichtung verschiebt, wie es auch bei der Induktionsschleife im vorherigen Beispiel der Fall war.
Eine Phasenvoreilung von 10bis 15° bei einer Frequenz des Signals U1 von 500 bis 3000 Perioden pro Minute kann erhalten werden mit
- einem Hall-Generator aus monokristallinem Germanium mit einem Anregungsstrom von 20 mA,
- einem Widerstand R1 von 10 000 0hm,
- einem Widerstand R2 von 5 000 0hm und
- einem Kondensator C1 von 0,75 vF.
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In den Figuren 7 und 8 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Schaltung zur Korrektur der Phasenverschiebung dargestellt. Nach Fig.7 wird die vom magnetfeldempfindlichen Element gelieferte sinusförmige Spannung U1 an eine Schaltung aus drei Widerständen R,, R^ und R,- angelegt, die mit drei Kondensatoren C1, C2 und C, so verbunden sind, daß sich eine Ausgangsspannung Up ergibt. Die in Fig.7 dargestellte Schaltung ist eine Kombination von Anordnungen , die einerseits eine Korrektur mit Verzögerung und andrerseits eine Korrektur mit Voreilung abhängig von der Drehzahl mit unterschiedlichen Verhältnissen ergibt. Das Ergebnis ist eine Korrekturgesetzmässigkeit für"die drehzahlabhängige Phasenverschiebung, wie sie in Fig.8 angegeben ist. Der brauchbare Bereich endet an dem mit L gekennzeichneten Punkt der Kurve, die gemäß der Darstellung im Gegensatz zu der in Fig.4 gezeigten Kurve bei M ein Minimum aufweist. Wie noch beschrieben wird, kann dieses Ergebnis beispielsweise zur Steuerung der Zündung von Verbrennungsmotoren vorteilhafterweise ausgenutzt werden. Wenn dafür gesorgt wird, daß die dem Minimum der Phasenverschiebung entsprechende Drehzahl ω1 die bei der Verzögerung auftretende Drehzahl ist, dann erhöht jede Drehzahländerung die Voreilung der Zündung bis über den optimalen Wert, so daß sich eine automatische Stabilisierung der Verzögerung ergibt.
Die Erzeugung der Steuerimpulse mit steiler Vorderflanke erfolgt in einer an sich bekannten Former- und Leistungsschaltung 10 (Fig.1). Sie ist so eingestellt,daß sie bei federn Durchgang der von ihr empfangenen Signalspannung durch einen vorbestimmten Wert, wie eben erwähnt wurde, im Bereich des Werts O liegt, einen Impuls abgibt.
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Wie noch zu erkennen ist, könnte die Former- und Leistungsschaltung weitere Signale zur Löschung oder Umschaltung gewisser von ihr ausgelöster Impulse empfangen.
Die Hauptanwendung der erfindungsgemäßen Anordnung ist also die Steuerung von Organen von Verbrennungsmotoren und insbesondere der Zündung vcn Verbrennungsmotoren . Die Winkelgenauigkeit der Zündung liegt in der Größenordnung von Grad, die für die benutzten Bauelemente lediglich eine Präzision erfordert, die mit ihrer Serienfabrikation verträglich ist. Außerdem entspricht die erforderliche Phasenvoreilungsamplitude von 10 bis einfachen Schaltungsanordnung^ wie sie noch beschrieben werden.
In Fig.9 ist dargestellt, wie eine Zündungssteuervorrichtung ausgebildet werden kann. Ein bewegliches Teil in Form einer Scheibe 1,das gemäß dem angegebenen Pfeil magnetisiert ist, ist entweder direkt auf der Kurbelwelle befestigt oder von einer Vorrichtung gesteuert, die es mit der gleichen Drehzahl oder mit einer Vielfachen oder einem Bruchteil der Drehzahl dreht. Das Statorteil 2 für den Rückfluß hat die Form eines Rings. Das Magnetfeldempfindliche Element 3 ist ebenso wie in der Ausführung von Fig.1 befestigt. Die Schleife 4 zur Korrektur der Phasenverschiebung, die von einer flachen Spule mit einigen Windungen oder von einer integrierten Windung nach Fig.5 gebildet ist, ist so angebracht, daß sie zum Element 3 um 90 phasenverschoben ist. Diese Position erfordert, daß die Schleife entweder auf der Seite des Elements 3 zwischen der Scheibe 1 und dem Ring 2 gemäß Fig.1 oder mit einer
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Verschiebung von 90° (magnetisch) längs des Rings 1 gemäß Fig.9 angebracht wird.
Die Zündung eines Verbrennungsmotors muß eine Voreilung aufweisen, die nicht nur mit der Drehzahl des Motors, sondern auch mit seinem Drehmoment und seiner Leistung veränderlich ist. In der Praxis wird eine Korrektur der Voreilung abhängig vom Gasdruck beim Vergaser hinter der Drosselklappe vorgenommen. Zu diesen Zweck wird die in Fig.10 dargestellte Anordnung benutzt. Der Statorring 2 ist um einen Winkel verdrehbar angebracht, der größer als der Maximalwinkel der Phasenverschiebungskorrektur abhängig von der Vergaserdruckänderung ist. Der Ring 2 ist symbolisch so dargestellt, daß er auf drei Rollen 15 rollt, doch kann auch jede andere Aufhängungsanordnung angewendet werden, die eine Verdrehung des Rings gestattet. Die Drehung des Rings 2 wird unter der Steuerung durch einen an sich bekannten Unterdruckaufnehmer erzielt, der sich unter der Einwirkung des im Vergaser vorliegenden Drucks verschiebt, mit dem die Membran durch ein Rohr 18 in Verbindung steht. Diese Membran ist über eine Einstellvorrichtung 19 mechanisch mit dem Ring 2 verbunden. Die Winkelverschiebungen dieses Rings sind durch eine Begrenzungsvorrichtung 21 begrenzt. Es ist zu erkennen, daß jede Änderung des Drucks im Vergaser eine Verdrehung des Rings 2 und eine entsprechendeVerschiebung der Phase in Vorwärtsrichtung ergibt.
In den Figuren 11 und 12 ist eine weitere Ausführungsform der Anwendung der erfindungsgemäßen Anordnung bei einem
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Motor dargestellt. Bei den zuvor beschriebenen Auführungsformen war das Statorteil 2 ein außerhalb der Anordnung befindlicher Ring, und der Luftspalt hatte einen radialen Verlauf. Hier hat das in den Figuren 1 bis 9 mit dem Bezugszeichen 1 versehene bewegliche magnetische Teil die Form einer Scheibe 23, die in Längsrichtung entsprechend dem Pfeil magnetisiert ist und das Statorteil aus magnetisch weichem Material ist ebenfalls in Form einer Scheibe 24 parallel zur zuvor genannten Scheibe, jedoch ortsfest, ausgebildet. Die Scheibe kann von einem einteiligen Magnet gebildet sein, dessen Magnetisierung sich von einer Stelle zur anderen ändert, oder sie kann aus einer geeigneten Gruppe von Magneten aus magnetisch weichen Materialien bestehen. Die Magnetisierung ist dabei derart vorgenommen, daß das am Statorteil induzierte Längsfeld eine kreisförmige, im wesentliche sinusförmige Verteilung aufweist. Das Magnetfeld verläuft hier im Luftspalt im wesentlichen parallel zur Achse.
Das magnetfeldempfindlich^ Element 3 und die Korrekturspule sind im Luftspalt in einer Radialebene zwischen den zwei Scheiben 23 und 24 befestigt, wobei die Scheibe 23 in der Figur eingeschnitten dargestellt ist, damit die Anbringung der zwei Elemente 3 und 4 zu erkennen ist. In der in Fig.11 dargestellten Anordnung ist die Korrekturspule 4 um 180° bezüglich des magnetfeldempfindlichen Elements 3 versetzt; aus den weiter oben erläuterten Gründen ist ihr Einfluß auf die Phasenkorrektur für den gleichen Vicklungssinn der Wicklungen umgekehrt.
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Motor dargestellt. Bei den zuvor beschriebenen Auführungsformen war das Statorteil 2 ein außerhalb der Anordnung befindlicher Ring, und der Luftspalt hatte einen radialen Verlauf. Hier hat das in den Figuren 1 bis 9 mit dem Bezugszeichen 1 versehene bewegliche magnetische Teil die Form einer Scheibe 23, die in Längsrichtung entsprechend dem Pfeil magnetisiert ist und das Statorteil aus magnetisch weichem Material ist ebenfalls in Form einer Scheibe 24 parallel zur zuvor genannten Scheibe, jedoch ortsfest, ausgebildet. Die Scheibe kann von einem einteiligen Magnet gebildet sein, dessen Magnetisierung sich von einer Stelle zur anderen ändert, oder sie kann aus einer geeigneten Gruppe ^on Magneten aus magnetisch weichen Materialien bestehen. Die Magnetisierung ist dabei derart vorgenommen, daß das am Statorteil induzierte Längsfeld eine kreisförmige, im wesentliche sinusförmige Verteilung aufweist. Das Magretfeld verläuft hier im Luftspalt im wesentlichen parallel zur Achse.
Das magnetfeldempfindliche Element 3 und die Korrekturspule sind im Luftspalt in einer Radialebene zwischen den zwei Scheiben 23 und 24 befestigt, wobei die Scheibe 23 in der Figur eingeschnitten dargestellt ist, damit die Anbringung der zwei Elemente 3 und 4 zu erkennen ist. In der in Fig.11 dargestellten Anordnung ist die Korrekturspule 4 um 180° bezüglich des magnetfeldempfindlichen Elements 3 versetzt; aus den weiter oben erläuterten Gründen ist ihr Einfluß auf die Phasenkorrektur für den gleichen V/icklungssinn der Wicklungen umgekehrt.
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Fig.12 zeigt im Längsschnitt eine ebensolche Ausführung wie in Fig.11, doch ist hier das Statorteil 24 von Fig.11 dosenförmig abgeschlossen (Bezugszeichen 25 von Fig.12), damit der magnetische Rückfluß gewährleistet wird.
Es werden nun mehrere Anwendungsbeispiele der erfindungsgemäßen Anordnung bei Viertaktmotoren mit zwei und vier Zylindern bestehen.
In Fig. 13 ist eine Zündanordnung für Zweizylindermotren dargestellt. Das bewegliche Teil 1 besitzt eine einfache zweipolige Magnetisierung, und es wird mit der Drehzahl ω der Kurbelwelle angetrieben.Das magnetfeldempfindliche Element 3 liefert die sinusförmige Spannung an eine Phasenverschiebungsschaltung 5. Das auf diese Weise phasenverschobene Signal wird einer Former- und Verstärkerschaltung 27 zugeführt. Diese Verstärkerschaltung 27 unterscheidet sich von der oben erwähnten Former- und Leistungsschaltung 10 dadurch, daß sie nur bei jedem zweiten Nulldurchgang, sei es beim Übergang von negativen zu positiven Werten oder beim übergang von positiven zu negativen Werten einen Impuls abgibt. Die abgegebenen Impulse werden an eine Zündspule angelegt, die zwei Ausgänge aufweist, von denen jeder an einen Zylinder B1 oder B2 angeschlossen ist.
In Fig.14 ist eine Anwendung bei einem Vierzylindermotor dargestellt. Die Scheibe 1 ist einfach magnetisiert (zweipolig) und sie wird mit der Drehzahl ω des Motors angetrieben. Das Signal wird nach der Verarbeitung in einer mit der zuvor erwähnten Phasenverschiebungsschaltung übereinstimmenden Schaltung zu einer Formungs- und Leistungs-
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schaltung 29 übertragen, die sich von der entsprechenden Schaltung 27 von Fig.13 dadurch unterscheidet, daß sie bei jedem Nulldurchgang des Signals ( und nicht bei jedem zweiten Nulldurchgang) einen Impuls mit steiler Vorderflanke abgibt. Diese Impulse werden zum herkömmlichen Verteiler 31 übertragen, der sich mit der halben Drehzahl ω/2 dreht und der in der üblichen Reihenfolge an vier Zündkerzen B1, B2, B3 und B4 angeschlossen ist. Diese Anordnung, die eine Vereinfachung bezüglich derzeitiger mechanischer Vorrichtungen mit sich bringt, hat jedoch zwei Nachteile.Der erste Nachteil besteht darin,daß sie, wie oben bereits angegeben wurde, ein besonders abgeglichenes magnetfeldempfindliches Element ohne Restspannung auf Grund der Ausnutzung der zwei Nulldurchgänge (von negativen zu positiven Vierten und von positiven zu negativen Werten) erfordert«der zweite Nachteil besteht darin, daß sie den Antrieb eines Verteilers mit halber Drehzahl u>/2 wie bei den derzeit üblichen Motoren mit den Schwierigkeiten der darin enthaltenen Getriebe erfordert.
Zur Beseitigung des ersten Nachteils, der mit der Ausnutzung aller Nulldurchgänge verbunden ist, wird die Scheibe 1 vierpolig magnetisiert. Dies kann in bekannter Weise mit Hilfe einer Gruppe von Magneten und weichen evolutenförmigen Magnetpolen oder auch gemäß den Figuren 15a und 15b verwirklicht werden.
In Fig.15a ist ein runder Magnet im Schnitt dargestellt, der mehrpolig (vierpolig) magnetisiert ist. Dieser ist ungleichmässig entmagnetisiert, so daß er im Luftspalt ein Induktionsfeld mit einer im wesentlichen sinusförmigen räumlichen Verteilung erzeugt.
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Fig.15b zeigt einen Magneten mit nockenförmigen Polen, deren Form so ausgelegt ist, daß der Magnet ebenfalls im Luftspalt beim magnetfeldempfindlichen Element 3 ein Induktionsfeld mit sinusförmiger Verteilung erzeugt.
In Fig.16 ist eine Zündanordnung für Vierzylindermotoren dargestellt. Diese Anordnung ist einfach die Verdopplung der oben im Zusammenhang mit Fig.13 für einen Zweizylindermotor beschriebenen Anordnung. Dabei sind zwei magnetfeldempfindliche Elemente 3 und 31 am Statorteil angebracht, die zwei Zündspulen 28 mit zwei Ausgängen über die gleichen Schaltungen wie in Fig.13 versorgen, wobei auch die gleichen Äzugszeichen verwendet sind. Die Elemente 3 und 3' sind um 180° versetzt dargestellt; in Wirklichkeit können sie längs der gleichen Mantellinie am Statorring 2 angebracht sein, doch ist die Polarität des Elements 3 oder des Elements 3' vertauscht, damit die Versorgung einer Zündspule mit einer elektrischen Verschiebung um 180° gegenüber der anderen Zündspule erzielt wird, was dadurch erreicht werden kann, daß beispielsweise die Formerschaltung 27 so verändert wird, daß sie einen Nulldurchgang von negativen zu positiven Werten oder von positiven zu negativen Vierten anwendet.
Da die zwei Nulldurchgänge ausgenutzt werden, muß die auf Grund einer Restspannung (siehe oben) auftretende Phasenverschiebung kompensiert werden,, was entweder dadurch geschehen kann, daß die Restspannung des Hall-Generators 31 auf die Restspannung des Hall-Generators mit Hilfe eines externen Widerstandes gemäß einem bekannten Verfahren eingestellt wird, oder daß die
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relative Lage eines dieser Elemente bezüglich des anderen geometrisch eingestellt wird.
In Fig.17 ist eine Vorrichtung dargestellt, mit deren Hilfe diese Einteilung mechanisch vorgenommen werden kann. Das magnetfeldempfindliche Element 31 ist an einem Träger 32 befestigt, der seinerseits mit Hilfe von Langlöchern 33, durch die Klemmschrauben 3^ verlaufen, am Statorring 2 befestigt ist. Bei der Einstellung der Zündung des Motors wird das Element 3' so verschoben, daß die brauchbaren Nulldurchgänge jedes der Elemente in Bezug zueinander eingestellt werden.
In Fig.18 ist eine weitere Zündanordnung für einen Vierzylindermotor dargestellt. Das bewegliche Teil ist zweipolig magnetisiert, und es wird mit der Motordrehzahl·ω angetrieben.
Die abgegebenen Signale werden nach dem Durchgang durch die Korrekturschaltung 5 zur Verschiebung in Vorwärtsrichtung an einen Signalformerverstärker 35 angelegt, der seine Ausgangsimpulse einerseits an eine Leistungsschaltung 36 und andrerseits an eine Differenzierschaltung 37 anlegt, die Spannungsspitzen liefert, deren Vorzeichen die Richtung des Nulldurchgangs der Ausgangsimpulse des Signalformerverstärkers 35 anzeigt. Die Leistungsschaltung 36 empfängt gleichzeitig die Impulse aus dem Signalformerverstärker 35 und die Spannungsspitzen aus der Differenzierschaltung 37, und sie versorgt abwechselnd die Primärwicklungen der zwei Zündspulen 28 abhängig vom Vorzeichen der Spannungsimpulse aus der Differnzierschaltung 37.
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Diese Anordnung ist besonders einfach, da sie von einem magnetisieren Teil Gebrauch macht, das sich mit der Drehzahl des Motors dreht, und da sie nur eine Schaltung und keinen Verteiler benötigt; es werden jedoch die zwei Nulldurchgänge des Signals angewendet, wie oben angegeben wurde, was eine sorgfältige Kompensation der Restspannung des magnetfeldeinpfindlichen Elements erfordert.
In Fig.19 ist eine weitere Anordnung für Vierzylindermotore dargestellt, bei der ein bewegliches magnetisiertes Teil benutzt wird, das mit der Motordrehzahl angetrieben ist und aus zwei magnetisieren Abschnitten zusammengesetzt ist. Der erste Abschnitt 41 ist vierpolig magnetisiert, und der zweite Abschnitt 41' ist zweipolig magnetisiert. Jeder dieser Abschnitte ist mit einem magnetfeldempfindlichen Element 43 bezw. 43' ausgestattet. Das Element 43 sendet seine Signale zu einer Leistungsschaltung 42 über die Korrekturschaltung und die Signalformerschaltung 10, wobei diese zwei Schaltungen den zuvor beschriebenen Schaltungen entsprechen. Die vom Element 43' ausgesendeten Signale werden über eine Signalformerschaltung 10' zur Leistungsschaltung übertragen, ohne daß sie vorher einer Voreilungskorrektur unterzogen worden sind. Die Leistungsschaltung 42 versorgt die Primärwicklungen der zwei Zündspulen 28, und sie unterbricht diese entsprechend dem Vorzeichen des Signals aus dem Element 43' (dem Element zur Beseitigung der Zweideutigkeit), das Schwankungen des Magnetfeldes des zweipoligen Abschnitts 41' ausgesetzt ist. Die Leistungsschaltung 42 empfängt bei jedem Nulldurchgang einen Impuls in einer Richtung, die vom Signal aus dem
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Element 43 bestimmt wird, das Schwankungen des Magnetfeldes des Vierpoligen Abschnitts 41 ausgeeetzt ist. Das Element 43 liefert somit die Impulse, die zum Zünden benutzt werden, während das Element 43' zur Beseitigung der Zweideutigkeit die Impulse liefert, die bestimmen, welche der zwei Zündspulen 28 den Impuls aus der Leistung sschaltung 42 erhalten wird.
Die Anordnung macht also von einem aus zwei Abschnitten bestehenden, mit der Motordrehzahl angetriebenen beweglichen Teil und von Nulldurchgängen des Signals in nur einer Richtung Gebrauch, so daß keine präzise Kompensation der Restspannung erforderlich ist. Außerdem ist kein Verteiler vorhanden.Daher ist die Anordnung einfach konstruiert und zuverlässig.
Das aus zwei Abschnitten ( einem Abschnitt mit vier Polen und einem mit zwei Polen) bestehende bewegliche Teil ist so aufgebaut, wie in den Figuren 20, 21 und 22 angegeben ist. Fig.21 zeigt eine Axialschnittansicht des Teils, und die Figuren 20 und 22 zeigen Radialschnittansichten in den Richtungen A bzw. A1. Der Magnet 41 hat gemäß einem bekannten Verfahren eine Form, die an seine Magnetisierung so angepaßt ist,daß beim Element 43 eine im wesentlichen sinusförmige Änderung des erzeugen Feldes entsteht. Dieser vierpolige Magnet 41 ist über ein Zwischenstück 45 mit dem zweipoligen Magnet 41' verbunden. Im Gegensatz zum Magnet 41 muß dieser zweipolige Magnet keine bestinmte Form haben, damit er eine sinusförmige Änderung des Magnetfeldes am Element 43' hervorruft; es genügt, wenn er in einer Vinkelposition, die etwa dem Nulldurchgang des vierpoligen Feldes entspricht, positiv oder negativ ist. Aus diesem
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Grund ist es nicht nötigt, die Restspannung des Elements 43f zu kompensieren.
Eine weitere Ausführungsform des aus zwei Abschnitten bestehenden beweglichen und magnetisierten Teils ist in den Figuren 23, 24 und 25 dargestellt. Fig.24 ist eine Axialschnittansicht des beweglichen Teils, und die Figuren 23 und 25 sind Radialschnittansichten entsprechend den Richtungen A bzw. A1. Das aus zwei Abschnitten 46 bestehende magnetisierte Teil besteht hier aus einem einteiligen Block, und es wird von einem einzigen isotropen Magnet gebildet; dieser wird dann unterschiedlich entmagnetisiert, damit ein vierpolig magnetisierter Abschnitt gemäß Fig.23 und ein weiterer, zweipolig magnetisierter Abschnitt gemäß Fig.25 entsteht. Wie bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform muß die Entmagnetisierung des vierpoligen Abschnitts so durchgeführt werden, daß das am Ort des magnetfeldempfindlichen Elements 43 induzierteMagnetfeld im Verlauf der Drehung des Teils im wesentlichen sinusföMg verläuft. Die Entmagnetisierung des zweipoligen Abschnitts kann mit geringerer Genauigkeit in der Weise ausgeführt werden, daß beim magnetfeldempfindlichen Element 43' (dem Element zur Beseitigung der Zweideutigkeit) beim Nulldurchgang des Magnetfeldes vor dem Element 43 ein Nordpol oder ein Südpol entsteht.
Es ist die Anwendung der Anordnung auf die Zündung eines Verbrennungsmotors mit zwei und mit vier Zylinder beschrieben worden, doch kann diese Anordnung auch auf Motore mit einer beliebigen Anzahl von Zylindern angewendet
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werden, wobei die Anzahl der Pole des beweglichen magnetisieren Teils und die Anzahl der magnetfeldempfindlichen Elemente an die Anzahl und an die Position der Zylinder angepaßt ist. Im Fall mehrerer Ketten werden die Anzahl der Zündspulen und die Anzahl der Leistungsschaltungen oder die Anzahl der Elemente zur Beseitigung der Zweideutigkeit an die gewählte Lösung angepaßt.
Die Anordnung kann auch für die Steuerung anderer Organe als der Zündung, beispielsweise zur Steuerung der Einspritzung in Dieselmotoren und zur Vorwärtsschaltung der Kommutierung von Gleichstrommotoren und zur elektronischen Kommutierung angewendet werden.
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Claims (21)

  1. Patentansprüche
    'Anordnung zur Erzeugung eines zur periodischen Bewegung eines Teils synchronen elektrischen Signale mit variabler Phasenverschiebung, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem sich periodisch bewegenden Teil eine Magnetfeldquelle mit konstanter Stärke fest verbunden ist, die sich in der Nähe eines magnetfeldempfindlichen Elements verschiebt,das ein Ausgangssignal mit einer von der Geschwindigkeit der Änderung unabhängigen Amplitude abgibt, und daß die Form der Magnetfeldquelle und ihre Verschiebung am magnetfeldempfindlichen Element eine im wesentlichen sinusförmige Magnetfeldänderung hervorrufen, daß das Element als Antwort darauf ein im wesentliches sinusförmiges elektrisches Signal mit einer Frequenz liefert, die der periodischen Bewegung proportional ist, und daß das elektrische Signal von einer Phasenkorrekturschaltung und dann von einer Signalformerschaltung verarbeitet wird, die als Antwort auf den Durchgang des korrigierten elektrischen Signals durch einen vorbestimmten Signalwert einen Impuls liefert.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetfeldempfindliche Element aus magnetfeldempfindlichen Widerständen besteht.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetfeldempfindliche Element ein Hall-Generator ist.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Phasenkorrekturschaltung eine der Änderung des
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    ORIGINAL INSPECTED
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    Magnetfeldes ausgesetzte Induktionsschleife enthält, die dem magnetfeldempfindlichen Element zugeordnet ist und eine sich mit der Bewegungsgeschwindigkeit ändernde Phasenverschiebung des Signals hervorruft.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktionsschleife von der Anschlußleiterbahn des magnetfeldempfindlichen Elements gebildet ist, wobei der Anschlußleiter auf den Träger aufgebracht ist, der das magnetfeldenp findliche Element trägt.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Phasenkorrekturschaltung eine Kombination aus Widerständen und Kondensatoren enthält.
  7. 7. Anwendung der Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche bei einem Brennkraftmotor, bei dem das zyklische Arbeiten wenigstens eines Organs von der Anordnung gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor auf einer mit der Kurbelwelle verbundenen Welle ein permanentmagnetisiertes Teil aufweist, das in einer Radialebene angeordnet ist, daß sich dieses bewegliche Teil in der Nähe eines Statorteils aus einer magnetisch weichen Legierung dreht, und daß der Motor außerdem mit einem am Statorteil befestigten magnetfeldempfindlichen Element der beschriebenen Art versehen ist, das sich zwischen dem Statorteil und dem beweglichen Teil befindet.
  8. 8. Anwendung nach Anspruch 7 der Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktionsschleife, die der Änderung des Magnetfeldes ausgesetzt ist, im wesentlichen in einer zum Magnetfeld empfindlichen Element parallelen Ebene angeordnet ist.
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  9. 9. Anwendlang nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Teil in Form einer radial magnetisierten Scheibe ausgebildet ist und daß das Statorteil die Form eines Rings hat.
  10. 10. Anwendung nach Anspruch 9 der Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die der Magnetfeldänderung ausgesetzte Induktionsschleife um den Ring in einer Ebene angebracht ist, die von der Drehachse der magnetisierten Scheibe durchlaufen wird, wobei die Induktionsschleife um einen magnetischen Winkel von 90° bezüglich des magnetfeldempfindlichen Elements versetzt ist.
  11. 11. Anwendung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Teil die Form einer radialmagnetisierten Scheibe in axialer Richtung hat und daß das Statorteil ein Hohlzylinder ist, der das bewegliche Teil koaxial umgibt.
  12. 12. Anwendung nach einem der Ansprüche 7, 8, 9, 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Stetorteil um einen Winkel verdrehbar angebracht ist, der größer als der maximale auf das Signal anwendbare Phasenverschiebungswinkel ist, und daß die auf das Signal auszuübende Phasenkorrektur durch Verdrehen des Statorteils erhalten wird.
  13. 13. Anwendung nach einem der Ansprüche 7 bis 12 bei einem Brennkraftmotor mit zwei Zylindern, dessen Zündung von einem System nach einem der Ansprüche 1 bis 6 gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Teil mit der Drehzahl des Motors angetrieben ist und nur zwei
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    Pole aufweist, daß das von magnetfeidempfindlichen Element abgegebene Signal von einer Phasenkorrekturschaltung phasenverschoben wird, daß das phasenverschobene Signal von einer Signalformer- und Verstärkerschaltung geformt und verstärkt wird, die bei jedem Nulldurchgang des Signals in einer vorbestimmten Richtung ein Signal abgibt, und daß dieses abgegebene Signal an die Primärwicklung einer Zündspule angelegt wird, die zwei Ausgänge aufweist, von denei jeder an einen Zylinder angeschlossen ist.
  14. 14. Anwendung nach einem der Ansprüche 7 bis 12 bei einem Verbrennungsmotor mit vier Zylindern, dessen Zündung von einer Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis gesteuert v/ird, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Teil mit der Drehzahl des Motors angetrieben ist und nur zwei Pole aufweist, daß das vom magnetfeldempfindlichen Element abgegebene Signal einer Phasenkorrektur unterzogen wird, daß das phasenverschobene Signal von einer Signalformerschaltung geformt wird, die bei jedem Nulldurchgang des von ihr empfangenen Signals einen Impuls liefert, und daß dieser Impuls an die Primärwicklung einer Zündspule angelegt wird, dessen Sekundärwicklung mit einem mechanischen Verteiler verbunden ist, der mit der halben Drehzahl des Motors angetrieben wird.
  15. 15. Anwendung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetisierte bewegliche Teil zwei Polpaare aufweist, die im Winkel von 90° gegeneinander versetzt sind, und daß die Signalformerschaltung bei jedem Nulldurchgang des Signals mit einer vorbestimmten Richtung ein Signal liefert.
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  16. 16. Anwendung nach einem der Ansprüche 7 bis 12 bei einem Brennkraftmotor mit vier Zylindern, dessen Zündung von einer Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Teil mit der Drehzahl des Motors angetrieben wird und ein Polpaar aufweist, daß das Statorteil zwei magnetfeldempfindliche Elemente aufweist, die magnetisch um 180° gegeneinander versetzt sind und daß die von jedem der magnetfeldempfindlichen Elemente abgegebenen Signale wie in der Anwendung nach Anspruch 12 verarbeitet werden, wobei jeder der zwei Ausgänge der zwei Spulen mit einem Zylinder verbunden ist.
  17. 17· Anwendung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der zwei magnetfeldempfindlichen Elemente an dem Statorteil mittels eines Trägers befestigt ist, der winkelmässig verstellt werden kann.
  18. 18. Anwendung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, bei einem Brennkraftmotor mit vier Zylindern, dessen Zündung von einer Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Teil mit der Drehzahl des Motors angetrieben wird und ein Polpaar aufweist, daß das Statorteil ein magnetfeldempfindliches Element enthält, daß das vom magnetfeldempfindlichen Element abgegebene Signal von einer Phasenkorrekturschaltung phasenversdjo ben wird, daß das phasenverschobene Signal von einer Signalformerschaltung geformt wird, die bei jedem Nulldurchgang des empfangenen Signals in jeder Richtung ein Signal abgibt, daß der Ausgang der Signalformerschaltung einerseits mit einer Leistungsschaltung und andrerseits mit einer Differenzierschaltung verbunden ist, die Spannungsspitzen abgibt, deren Vorzeichen die Richtung des Nulldurchgangs
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    - 36" -
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    des von der Signalformerschaltung empfangenen Signals anzeigt, daß der Ausgang der Differenzierschaltung an die Leistungsschaltung angeschlossen ist und daß die Leistungsschaltung zwei Ausgänge aufweist, die jeweils an die Primärwicklung von zwei Zündspulen angeschlossen sind, die ihrerseits zwei jeweils mit einem Zylinder verbundene Ausgänge aufweisen, wobei die Leistungsschaltung die Versorgung der zwei Zündspulen abwechselnd entsprechend dem Vorzeichen der Spannungsspitzen anlegt, die die Differenzierschaltung abhängig von der Richtung des Nulldurchgangs des von der Signalformerschaltung empfangenen Signals liefert.
  19. 19. Anwendung der Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 bei einem Brennkraftmotor, dessen Zündung von der Anordnung gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor an einer mit der Kurbelwelle verbundenen Welle ein bewegliches Teil enthält,das erste urd zweite axial versetzte Abschnitte aufweist, daß der erste Abschnitt eine radial verlaufende vierpolige Magnetisierung hat, daß der zweite Abschnitt eine zweipolige Magnetisierung hat, wobei der Nordpol und der Südpol der zweipoligen Magnetisierung winkelmässig bezüglich ihres zugehörigen magnetfeldempfindlichen Elements im wesentlichen längs einer neutralen Linie der vierpoligen Magnetisierung festgeklemmt sind, wobei sich das aus zwei Abschnitten bestehende bewegliche Teil dicht bei einem Statorteil aus einer magnetisch weichen Legierung dreht, daß der Motor ferner ein erstes magnetfeldempfindliches Element enthält, das an dem Statorteil befestigt ist und zwischen dem Statorteil und dem ersten Abschnitt des beweglichen
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    Teils mit vierpoliger Magnetisierung sitzt, daß ein zweites magnetfeldempfindliches Element, das ein Element zur Beseitigtang der Zweideutigkeit bildet, an dem Statorteil befestigt ist und zwischen diesen Statorteil und den zweiten Abschnitt des beweglichen Teils mit zweipoliger Magnetisierung sitzt, daß das erste magnetfeldempfindliche Element mit einer der Anordnungen gemäß den Ansprüchen 8 bis 12 verbunden ist, daß das von dem ersten magnetfeldempfindlichen Element abgegebene Signal nach einer Phasenverschiebung von einer Signalformerschaltung verarbeitet und dann an einen von zwei Eingängen einer Leistungsschaltung angelegt wird, während das von dem Element zur Beseitigung der Zv/eideutigkeit abgegebene Signal nach einer Signalformung an den zweiten Eingang der Leistungsschaltung angelegt wird, die zv/ei Ausgänge aufweist, die jeweils an den Eingang einer Zündspule angeschlossen sind, die ihrerseits zwei Ausgänge aufweist, die jeweils an einen Zylinder angeschlossen sind, daß das von dem Element zur Beseitigung der Zweideutigkeit abgegebene Signal abhängig von der Magnetisierungspolarität des zweiten Abschnitts des beweglichen Teils, dem das Element zur Beseitigung der Zweideutigkeit gegenüberliegt, positiv oder negativ ist, und daß die von der Leistungsschaltung abgegebenen Signale abwechselnd abhängig davon, ob das vom Element zur Beseitigung der Zweideutigkeit abgegebenes Signal positiv oder negativ ist, an einen der Ausgänge angelegt werden.
  20. 20. Anwendung der Anordnung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Abschnitte des beweglichen Teils, die mit der Kurbelwelle verbunden sind, von geformten Magneten gebildet sind, die vierpolig und
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    zweipolig ausgebildet und mittels eines Zwischenstücks miteinander verbunden sind.
  21. 21. Anwendung der Anordnung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Teil, das mit
    der Kurbelwelle verbunden ist, von einem einzigen isotropen Magneten gebildet ist, der magnetisiert und durch Entmagnetisierung auf einer Seite in eine vierpolige Form und auf der anderen Seite in eine zweipolige Form gebracht ist.
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