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DE2703869A1 - Dentales implanat - Google Patents

Dentales implanat

Info

Publication number
DE2703869A1
DE2703869A1 DE19772703869 DE2703869A DE2703869A1 DE 2703869 A1 DE2703869 A1 DE 2703869A1 DE 19772703869 DE19772703869 DE 19772703869 DE 2703869 A DE2703869 A DE 2703869A DE 2703869 A1 DE2703869 A1 DE 2703869A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base
implant
dental implant
bone tissue
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19772703869
Other languages
English (en)
Inventor
Jun Maurice James Fagan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19772703869 priority Critical patent/DE2703869A1/de
Publication of DE2703869A1 publication Critical patent/DE2703869A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C8/00Means to be fixed to the jaw-bone for consolidating natural teeth or for fixing dental prostheses thereon; Dental implants; Implanting tools
    • A61C8/0018Means to be fixed to the jaw-bone for consolidating natural teeth or for fixing dental prostheses thereon; Dental implants; Implanting tools characterised by the shape
    • A61C8/0019Blade implants

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

  • Dentales Implantat
  • Die Erfindung betrifft ein Zahnimplantat gemaß dem Oberbegriff von Anspruch 1, insbesondere das unter Anwendung eines metallischen Irnplantates erfolgende dauernde Verankern dentaler Befestigungsteile am Kiefer eines Patienten.
  • Die Anwendung von Ilnplantalen im Knoclletlgewebe des Kieferrückens zum Verankern dentaler Befestigungsteile, wie beispielsweise künstlicher Zähne und Kronen, ist bekannt. Bei einigen bekannten Anordnungen dieser Art ist das Implantat vom elastisch federnden Typ und nimmt das Zahnfach ein, aus dem das Wurzelteil eines natürlichen Zahnes extrahiert wurde. Andere bekannte Implantate weisen relativ dünne plattenförmige Elemente auf, die ohne Berücksichtigung oder Ausnutzung eines nach dem Extrahieren des natürlichen Zahnes verbleibenden Zahnfaches in das Knochengewebe eingebettet sind. Ein Hauptproblem bei solchen Zahnimplantaten liegt jedoch in der ungünstigen und nachteiligen Reaktion des Knochengewebes auf Kräfte begründet, die über die dentalen Implantate übertragen werden. Occlusale, d.h. eingeschlossene Kräfte, die entweder schräg aufgebracht werden oder eine horizontale Komponente erzeugen, wenn sie bei cuspalen, d.h. Zahnneigungen wirken, bewirken eine Beweglichkeit, d.h. Lockerung und/ oder eine Verletzung, und zwar aufgrund der ungünstigen, nachteiligen Effekte der mit solchen Zahnimplantaten verbundenen Hebelwirkung.
  • Sehr häufig lockern sich solche bekannte Zahnimplantate auch oder bewirken eine periodontale Zerstörung, d.h. eine Entzündung oder Zerstörung der Zahnwurzelhaut, und zwar in einem größeren Ausmaß, als es sich in Verbindung mit einem in einer geschwächten Umgebung angeordneten natürlichen Zahn ergibt.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein dentales Implantat zur Verankerung dentaler Befestigungsteile derart auszugestalten, dalb die Reaktion des Knochengewebes auf hierauf übertragene Kräfte aufgrund einer im Vergleich zu den Hebelverhältnissen des natürlichen Zahns und den Hebelverhältnissen bekannter Zahnimplantate vorteilhafteren Abwandlung der die Hebelkraftverhältnisse betreffenden Anordnung des Zahnimplantates verbessert ist.
  • Die Merkmale der zur Lösung dieser Aufgabe geschaffenen Erfindung ergeben sich aus Anspruch 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen hiervon sind in den weiteren Ansprüchen enthalten.
  • Das erfindungsgemäße Zahnimplantat ist derart angeordnet, daß es sich nach seiner Einbettung innerhalb des Knochengewebes selbst stabilisiert und dadurch denjenigen einschließenden (occlusalen) Kräften einen besseren Widerstand entgegensetzt, die den Zahn um seinen Drehmittelpunkt zu verdrehen suchen und dadurch periodontale Zerstörung und Lockern des Implantates hervorrufen. Diese vorteilhafte Anordnung wird durch eine spezielle Ausgestaltung des Körpers des erfindungsgemaßen Implantates bewirkt, die den Drehmittelpunkt gegenüber dessen üblicher Anordnung bzw. Lage beim Wurzelteil eines normalen Zahnes anhebt und solche Momente, die eine Drehung des Implantates zu erzeugen suchen, ausgleicht. Der Körper des erfindungsgemäíben Implantates weist eine weitgehend dünne ebene Basis auf, die im Knochengewebe des Kieferrückens eingebettet ist. Im Gegensatz zu den bekannten Implantatkörpern ist jedoch die Basis des erfindungsgemäßen Dentalimplantates mit einer abgerundeten Bodenkante versehen, um durch Verhindern einer buccal-lingualen Bewegung einen auf die Implantatbasis wirkenden Stabilisierungseffekt zu erzeugen. Die andere Kante der Implantatbasis ist zum Kamm bzw. Scheitel des Kieferrückens in einem Abstand angeordnet, der einem rechtwinkligen bzw. rechteckigen Schulterteil eines von dieser Kante der Basis aus bis zu einem Tragpfeiler ragenden Schaftes entspricht, wobei der Tragpfeiler oberhalb der Gaumenlinie freigelegt ist und an ihm eine Krone befestigt ist.
  • Der von der Basis wegragende Schaft ist mit einem eingeschnürten Teil versehen, das zur Gingiva, d.h. zum Zahnfleisch hin, begrenzt ist und in einem verbreiterten Zahnfleischkragen endet, von dem aus der Tragpfeiler wegragt. Rund um den Tragpfeiler ist am Zahnfleischkragen eine Umfangsschulterfläche freigelegt, um beispielsweise die Verbindungskrone einer festen Brücke aufzunehmen. Das eingeschnürte Teil des Schaftes sorgt für eine sichere Festlegung am Zahnfleisch.
  • Die Basis erstreckt sich in nlesial-distaler Richtung quer vom Schaft weg, wobei ihre Seitenflächen Ausnehniungen aufweisen und mit wenigstens einer etwa rechteckigen Öffnung versehen sind, in die das Knochengewebe hineinwachsen kann, wenn der Implantatkörper an seine vorgesehene Stelle eingesetzt worden ist. Mit demjenigen Kantenteil der Illlplantatbasis, von dem der Schaft wegragt, ist ein Stabilisiergebilde verbunden, das sich im Abstand zur relativ ebenen Basis weitgehend parallel hierzu erstreckt und oberhalb der rechteckigen Öffnung, mit dieser fluchtend, angeordnet ist. Das Kantenteil der Implantatbasis, von dem der Schaft wegragt, ist mit einer ebenen Kantenfläche bzw.
  • Oberseite versehen, innerhalb der eine Nut sowie ein Ausschnitt für ein Implantate insetzinstrument vorgesehen sein können.
  • Das Stabilisiergebilde, die abgerundete Bodenkante an der Implantatbasis und die in Längserstreckung der Basis in mesial-distaler Richtung vorgesehenen, mit Ausnehmungen versehenen Zwischenteile verhindern ein Lösen bzw. Lockern des Implantates, nachdem dieses unter Anwendung geeigneter prothetischer Maßnahmen fachgerecht in den Kiefer eingesetzt worden ist. Die erfindungsgemäße Anordnung ist hierbei derart, daß auf das dentale Befestigungsteil aufgebrachte einschließende (occlusale) Kräfte ein Momentengleichgewicht sowie eine günstige Übertragung von Zugkräften zur Folge haben, so daß der Knochen in günstiger Weise gereizt bzw. angeregt und mittels des benachbarten Trabecultknochens durch die rechteckigen Öffnungen hindurch in der Implantatbasis abgelagert wird. Der Implantatkörper wird daher mit einem Minimum vmdas Metallteil der Implantatbasis vom Trabecultknochen trennendem fasrigem Verbindungsgewebe an seinem Platz gehalten.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert.
  • Diese zeigt in: Fig. 1 im Schnitt einen Teil des Unterkieferknochens mit dem eingesetzten De ntalimplantat; Fig. 2 einen Querschnitt gemäXS Linie 2-2 nach Fig. 1; Fig. 3 ein Detail im Querschnitt gemäß Linie 3-3 nach Fig. 1; Fig. 4 vergröfSe einen Querschnitt gemäß Linie 4-4 nach Fig. 1, wobei sämtliches orales Gewebe entfernt ist; Fig. 5 das Dentalimplantat gemäß Fig. 4 in Draufsicht; Fig. 6 ein Detail im horizontalen Schnitt gemäß Linie 6-6 nach Fig. 2; Fig. 7 bis 10 jeweils in Seitenansicht abgewandelte Ausführungsformen.
  • Wie aus Fig. 2 ersichtlich, weist das in den Unterkiefer oder sonstigen Kieferknochen eines Patienten eingesetzte dentale Implantat einen Implantatkörper 10 auf, der nahe einer natürlichen Zahnwurzel 12 angeordnet ist; diese weist einen von unten her hochragenden Pfeiler 14 auf, auf den ein künstlicher Zahn 16 aufgesetzt und befestigt ist. Der Implantatkörper 10 ist demgemäß innerhalb des Knochengewebes 18 des Kieferknochens oberhalb des Nervenkanals 12 eingebettet. Vom Implantatkörper 10 ragt ein Tragpfeiler 20 nach oben, an dem eine Verbindungskrone 22 befestigt werden kann, wie gestrichelt dargestellt.
  • Die Krone 22 kann aus Ivorzellan oder Akryl bestehen und Teil einer festen Brücke sein, die mittels des InlplantatkörIrs 10 dauernd am Kieferknochen verankert ist.
  • Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform weist der Implantatkörper 10 eine weitgehend ebene Basis 24 auf, die im Abstand unterhalb des Kieferrückenscheitels 26 vollständig innerhalb des Knocilengewebes 18 eingebettet ist. Der Tragpfeiler 20 ist mittels eines Schaftes 28 mit der Basis 24 verbunden. Der Schaft 28 ragt daher von der Basis 24 zum Kieferrückenscheitel 26 und erstreckt sich durch das Zahnfleisch 30 hindurch zur Gaumenlinie 32, an welcher der Schaft 28 mit dem Tragpfeiler 20 verbunden ist. Die der Krone 22 zugeordnete Wurzelachse 34 erstreckt sich mittig durch den Tragpfeiler 20 und den hiermit verbundenen Schaft 28 hindurch.
  • Die Basis 24 erstreckt sich quer zur Wurzelachse 34 vom Schaft 28 weg in mesial-distaler Richtung innerhalb des Knochengewebes 18, wie besonders deutlich aus Fig. 1 ersichtlich. Das Längskantenteil 36 der Basis 24, von dem aus der Schaft 28 wegragt, ist mit einer ebenen Oberseite versehen, die einen vorbestimmten Abstand von beispielsweise 2,5 mm zum Kieferrückenscheitel 26 aufweist. Wie aus Fig. 1 und 5 ersichtlich,ist in dieser ebenen Oberseite bzw. Oberfläche 36 eine Längs nut 38 zur Aufnahme eines Implantateinführinstrumentes vorgesehen. Weiterhin ist in der ebenen Oberfläche bzw. Oberseite des oberen Längskantenteils 36, wie aus Fig. 5 ersichtlich, auch ein kreisförmiger Ausschnitt 40 zur Aufnahme eines Einführinstrumentes angeordnet. Bei der dargestellten Ausführungsform ist das andere Längskantenteil 42 der Basis 24, wie aus Fig. 2 ersichtlich, abgerundet ausgebildet. Die beiden Kantenteile 36, 42 der Basis 24 erstrecken seitlich sichlbis über die Höhe des Schaftes 28 hinaus und enden in abgerundeten Vorsprüngen 44, 46. Die zwischen diesen im Abstand zueinander angeordneten Kantenteilen 36, 42 vorgesehenen Seitenflächen 48 der Basis 24 sind nach innen eingezogen und niit im Abstand zueinander angeordneten etwa rechteckigen Öffnungen 50 versehen, in die hinein bzw.
  • durch die hindurch Knochengewebe 18 zum Verankern des Implantatkörpers 10 wachsen kann, wie im einzelnen aus Fig. 3 ersichtlich.
  • Der Schaft 28 weist ein querschnittlich rechteckiges Schulterteil 52 auf, das eine Fortsetzung der Basis 24 darstellt und daher die gleiche Dicke aufweist. Das Schulterteil 52 erstreckt sich von der Basis 24 zum Kieferrückenscheitel 26 und bestimmt daher die Tiefe bzw. den Abstand, in dem die Basis 24 gegenüber dem Kieferrückenscheitel 26 innerhalb des Knochengewebes 18 eingebettet ist. Von dem Schulterteil 52 aus erstreckt sich durch das Zahnfleischgewebe 30 hindurch ein Halsteil 54, das einen kleineren Querschnitt als das Schulterteil 52 oder der Tragpfeiler 20 aufweist, mit dem das Halsteil 54 verbunden ist. Wie aus Fig. 6 ersichtlich, besitzt das Halsteil 54 ei nen elliptischen Querschnitt.
  • Das Halsteil 54 verbreitert sich radial nach außen in einen allmählich vergrößerten Zahnfleischkragen 56, der eine an der Gaumenlinie 32 freiliegende und den Tragpfeiler 20 umgebende Umfangsschulterfläche 58 aufweist. Die Schulterfläche 58, die beispielsweise 0, 8 mm breit sein kann, bildet eine Anschlagfläche für die Verbindungskrone 22, wie aus Fig. 1 ersichtlich. Das zwischen dem Schulterteil 52 und dem Zahnfleischkragen 56 vorgesehene Halsteil 54 bildet einen festen Sitz innerhalb des Gaumengewebes, auf das es beschränkt ist.
  • Der Tragpfeiler 20 ist im Vergleich zur Basis 24 von nichtebener Form und verjüngt sich von dem radial verbreiterten Zahnfleischkragen 56 aus nach oben zu einer Oberseite 60. Die Seitenflächen des Tragpfeilers 20 sind an ihren Verbindungslinien abgerundet, wie im einzelnen aus Fig. 5 ersichtlich.
  • Wie Fig. 3 und 4 zu elltnehlnen, ist mit der Basis 24 ein Stabilisierungsgebilde 62 verbunden, das jede der rechteckigen Öffnungen 50 übergreift. Jedes Stabilisierungsgebilde 62 ist daher mit dem Oberkantenteil 36 der Basis 24 niittels eines Verbindungsteils 64 (Fig. 4) verbunden, das sich weitgehend über die Länge der zugeordneten Öffnung 50 erstreckt.
  • Aufgrund der Form und Ausbildung des Implantatkörpers 10 nimmt der aus Fig. 4 ersichtliche Schwerpunkt oder Drehpunkt 66 eine Lage ein, die oberhalb der normalerweise einem natürlichen Zahn oder den bekannten Dentalimplantaten zugeordneten Drehpunktlage liegt. Hierbei weist der Drehmittelpunkt 66 zum Implantatkörper 10 eine derartige geometrische Beziehung auf, daß ein Mome ntengle ichgew icht gebildet ist, wenn durch den Implantatkörper 10 als Folge von durch die Krone 22 auf den Tragpfeiler 20 aufgebrachten eingeschlossenen (occlusaleii) Kräften entsprechende Kräfte auf das Knochengewebe 18 übertragen werden. Es wird daher eine aulSerordentlich günstige Reaktion des Knochengewebes 18 gegenüber den übertragenen Kräften erzielt. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, ergibt sich diese günstige geometrische Beziehung aufgrund der mittigen Anordnung des Drehmittelpunktes 66 zwischen dem Halsteil 54 des Schaftes 28 und dem ebenen Oberkantenteil 36 der Basis 24.
  • Bei der aus Fig. 7 ersichtlichen abgewandelten Ausführungsform des Dentalimplantates ist der Implantatkörper 10' mit zwei Schäften 28 und zugeordneten Tragpfeilern 20 versehen, die mittels einer Basis 24' im Abstand voneinander angeordnet sind. Hierbei besitzt die Basis 24' einen zusätzlichen zwischen den beiden Schäften 28 angeordneten Abschnitt und ist mit einer zusätzlichen rechteckigen Öffnung 50 sowie einem zugeordneten Stabilisierungsgebilde 62 versehen, das mittels eines sich zwischen den beiden Schäften 28 erstreckenden Verbindungsteils 64 mit der Basis 24' verbunden ist. Dieser Implantatkörper 10' gelangt selbstversländlich zuiii dauernden Verankern zweier benachbarter Kronen zur Anwendung.
  • Während der Schaft 28 und der einzige Tragpfeiler 20 bei dem Dentalimplantat 10 gemäß Fig. 1 - 5 lediglich von einem einzigen Längskantenteil der Basis 24, nämlich dem Längskantenteil 36, wegragen, ragt bei der abgewandelten Ausführungsform gemäß Fig. 8 ein entsprechender einziger Schaft 28 mit einem Tragpfeiler 20 mittig von einer Basis 24" weg. Es ist daher diese Basis 24" mit einem Paar von Stabilisierungsgebilden 62 versehen, die beidseits des Schaftes 28 angeordnet sind und die jeweilige zugeordnete, in der Basis 24" vorgesehene Öffnung 50 im Abstand übergreifen.
  • Bei dem gegenüber Fig. 7 abgewandelten Implantatkörper nach Fig. 9, der für den Oberkiefer vorgesehen ist, ragen die beiden vorgesehenen Schäfte und Tragpfeiler - im Gegensatz zu der versetzten bzw. asymmetrischen Anordnung der Schäfte 28 gegenüber der Basis 24' nach Fig. 7 -symmetrisch von der Basis weg. Weiterhin verläuft das der Basis zugeordnete abgerundete untere Kantenteil 42', wie aus Fig. 9 ersichtlich, nicht wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungsformen parallel zum ebenen Oberkantenteil 36, sondern erstreckt sich längs einer Krümmung, die durch denjenigen Teil des Oberkiefers bestimmt ist, in den das Dentalimplantat geniäß Fig. 9 eingebettet werden soll.
  • Bei der ebenfalls für den Oberkiefer vorgesehenen abgewandelten Ausführungsform gemäß Fig. 10 ragt ein Paar vonSchäften und Tragpfeilern asymmetrisch von einer Basis weg, die zwischen den beiden Schäften mit einem Anschlag- bzw. Stabilisierungsgebilde 62 sowie einer zugeordllelen Öffnung versehen ist. Aucll hierbei ist die der Basis genl Fig. 10 zugeordnete abgerundete Unterkante 42' in der dargestellten Weise 6'ekrümnit verlaufend ausgebildet.
  • Die beschriebenen Dentalilllplantate sind für unterschiedliche Unterkiefer- und Oberkieferstellen sowie für verschiedene Typen von Dauerzahnersatz vorgesehen. Wenn einmal die Art des Zahnersatzes und die Lage des Dentalimplantates bestimmt ist, wird das ausgewählte Dentalimplantat gemäß anerkannten bekannten Verfahren im Unterkiefer oder Oberkiefer eingebettet. Hierbei schließt das Einführen des Implantates das Herstellen eines sauberen Schnittes durch das Zahnfleischgewebe und die Knochenhaut bzw. Wurzelhaut hindurch im Knochenscheitel ein.
  • Das Zahnfleisch und die Knochenhaut werden sodann zurückgezogen, worauf ein Ausschnitt oder eine Mulde von geeigneter Breite und Tiefe im Knochen hergestellt wird, um die Implantatbasis 24 sowie die Stabilisierungsgebilde 62 aufzunehmen. Der Implantatkörper 10, der sterilisiert wurde, wird sodann mittels Instrumenten, die in der Nut 38 oder dem Ausschnitt 40 angreifen können, in die vorbereitete Mulde eingesetzt. Bei diesem Vorgang wird durch das Schulterteil 52 des Schaftes 28 eine Führung bewirkt, so daß der Implantatkörper 10 genau derart im Kieferknochen angeordnet werden kann, daß das ebene Oberkantenteil 36 der Basis 24 imAbstand von beispielsweise 2, 5 mm zum Kieferrückenscheitel 26 zu liegen kommt. Wenn die richtige Anordnung erreicht worden ist, wird der Tragpfeiler 20 in geeigneter Weise parallel zu den angrenzenden natürlichen Zähnen ausgerichtet, um das richtige Einsetzen der abschließenden Brücke zu gewährleisten. Die Knochengewebe werden sodann um den vorragenden Tragpfeiler 20 herum vernäht Nachdem die Fäden dann entfernt sind, kann auf den Tragpfeiler 20 eine Dauerkrone aufgesetzt und durch ein übliches Verfahren, beispielsweise durch Zementieren, an ihrer vorgesehenen Stelle befestigt werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche ) Dentalimplant;lt zum Verankern eines mit einer Wurzelachse fluchtenden künstlichen Zahnes, geke nnze ichnet durch eine Basis (24) mit im Abstand zueinander vorgesehenen Kantenteilen (36, 42), die sich ganz allgemein in mesial-distaler Richtung quer zur Wurzelachse (34) erstrecken, einen von einem der Kantenteile (36) weg entlang der Wurzelachse (34) ragenden Schaft (28), einen mit dem Schaft (28) verbundenen Tragpfeiler (20) zur Befestigung des künstlichen Zahnes (22) und eine Stabilisierungseinrichtung (62), das Drehmomenten, die auf die in einen Kieferknochen (18) eingebettete Basis (24) einwirken, entgegenwirkt.
  2. 2. Dentalimplantat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis (24) eingezogene Seitenteile (48) aufweist, die durch wenigstens eine im Abstand zu den Kantenteilen (36, 42) der Basis (24) sowie versetzt zu der Wurzelachse (34) angeordnete Öffnung (50) durchbrochen sind.
  3. 3. Dentalimplantat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn -z e ich ne t , daß die Stabilisierungseinrichtung eine querschnittlich abgerundete Ausbildung entlang dem anderen Kantenteil (42) der Basis (24) beinhaltet.
  4. 4. Dentalimplantat nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabilisierungseinrichtung ein starres Stabilisierelement (62) aufweist, das seitlich von dem einen Kantenteil (36) der Basis (24) wegragt.
  5. 5. Dentalimplantat nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadur ch geke nnze ichnet, daß die Stabilisierurigseinrichtung ein starres Stabilisierelenlellt aufweist, das seitlich von dem einen der Kantenteile (36) der Basis (24) wegragt und die in der Basis (24) vorgesehene zugeordnete Öffnung (50) im Abstand übergreift.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3245796A1 (de) * 1981-12-19 1983-06-30 Hans L. 2800 Bremen Grafelmann Enossales extensions- und blattimplantat

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3245796A1 (de) * 1981-12-19 1983-06-30 Hans L. 2800 Bremen Grafelmann Enossales extensions- und blattimplantat

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