DE2702739C2 - Einsteckmaschine - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einsteckmaschine mit längs einem endlosen Weg bewegbaren
Taschen, mit einem Hauptblattanleger, einer Auslage und mindestens einem dazwischen angeordneten
Beilagenanleger, wobei die Taschen über der Auslage nach unten geöffnet und die in der Tasche liegende Zeitung
einem unterhalb der Tasche angeordneten Rad übergeben werden, welches die Zeitungen auf eine
Transportvorrichtung ablegt.
Eine Einsteckmaschine dieser Art ist in der US-PS 34 971 besehrieben. Werden bei dieser älteren Vorrichtung
die Taschen für die Entnahme der Zeitung unten geöffnet, fällt die vollständige Zeitung unter ihrem
Eigengewicht aus der Tasche heraus auf ein mit gebogenen Armen versehenes Rad. welches die Zeitung übernimmt
und auf ein Förderband ablegt. Mit zunehmender Arbeitsgeschwindigkeit erfolgt die Entleerung der Tasche,
wegen der Trägheit der Zeitung, zu langsam, so daß das Rad die Zeitung nicht mehr lagegerecht über
nehmen und auf das Förderband ablegen kann.
Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine Einsteckmaschine der eingangs erwähnten Art derart
zu verbessern, daß unabhängig von ihrer Arbeitsgeschwindigkeit die Entleerung der Taschen und eine geordnete
Ablage der Zeitungen auf eine anschließende Transsporteinrichtung gewährleistet ist
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelös^ durch
die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1.
ίο Anhand der schematischen Zeichnung wird die Erfindung
beispielsweise erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Einsteckmaschine,
F i g. 2 eine perspektivische Ansicht einer Tasche zur Finsteekmaschine nach F i g. 1,
F i g. 2 eine perspektivische Ansicht einer Tasche zur Finsteekmaschine nach F i g. 1,
Fig.3 eine Seitenansicht der Auflage der Einsteckmaschine
nach F i g. 1, und
Fig.4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV nach
Fig. 3.
F i g. l; zeigt in der Draufsicht eine schematische Darstellung einer Einsteckmaschine. Solche Einsteckmaschinen sind im Prinzip bekannt und beispielsweise in den US PS 38 74 649 und 38 81 716 beschrieben. Entlang einem endlosen, ovalen Weg 1 sind mit gleichmäßigem Abstand hintereinander im Querschnitt angenähert V-förmige Taschen 2 angeordnet Jeweils drei Taschen 2 sind an einer Platte ä befestigt Die Platten 3 sind fest mit einer um die Kettenräder 4 und 5 geführte Kette 6 verbunden. Das Kettenrad 4 ist von einem zentralen Antriebmotor 7 angetrieben. Am endlosen Weg 1 sind, in Umlauf richtung der Taschen 2 gesehen, zwei Hauptblattarileger 8 und 8' sowie weitere Beilagenanleger 9 und 9' und zwei Auslagen 10 und 10' angeordnet Bei den H'auptblattanlegern 8 bzw. 8' wird jeweils ein Hauptblatt einer Zeitung in eine darunter vorbeigeführte Tasche 2 geworfen. Bei den nachfolgenden Beilagenanlegern 9 bzw. 9' werden in die in den Taschen 2 liegenden Deckblätter die Beilagen eingeworfen, worauf die vollständige Zeitung bei den Auslagen 10 bzw. 10' auf eine Transporteinrichtung aufgelegt wird. Die Hauptblattanleger 8 bzw. 8' und die Beilagenanleger 9 bzw. 9' sind beispielsweise in der CH-PS 3 74 968 und in der GB-PS 9 01 816 beschrieben.
F i g. l; zeigt in der Draufsicht eine schematische Darstellung einer Einsteckmaschine. Solche Einsteckmaschinen sind im Prinzip bekannt und beispielsweise in den US PS 38 74 649 und 38 81 716 beschrieben. Entlang einem endlosen, ovalen Weg 1 sind mit gleichmäßigem Abstand hintereinander im Querschnitt angenähert V-förmige Taschen 2 angeordnet Jeweils drei Taschen 2 sind an einer Platte ä befestigt Die Platten 3 sind fest mit einer um die Kettenräder 4 und 5 geführte Kette 6 verbunden. Das Kettenrad 4 ist von einem zentralen Antriebmotor 7 angetrieben. Am endlosen Weg 1 sind, in Umlauf richtung der Taschen 2 gesehen, zwei Hauptblattarileger 8 und 8' sowie weitere Beilagenanleger 9 und 9' und zwei Auslagen 10 und 10' angeordnet Bei den H'auptblattanlegern 8 bzw. 8' wird jeweils ein Hauptblatt einer Zeitung in eine darunter vorbeigeführte Tasche 2 geworfen. Bei den nachfolgenden Beilagenanlegern 9 bzw. 9' werden in die in den Taschen 2 liegenden Deckblätter die Beilagen eingeworfen, worauf die vollständige Zeitung bei den Auslagen 10 bzw. 10' auf eine Transporteinrichtung aufgelegt wird. Die Hauptblattanleger 8 bzw. 8' und die Beilagenanleger 9 bzw. 9' sind beispielsweise in der CH-PS 3 74 968 und in der GB-PS 9 01 816 beschrieben.
F i g. 2 zeigt in perspektivischer Darstellung den Aufbau einer Tasche 2. Von den drei an der Platte 3 befestigten
Taschen 2 ist nur eine dargestellt Einzelne Teile sind wegen der besseren Verständlichkeit weggelassen.
Die Tasche 2 weist eine mit der Platte 3 fest verbundene Wand 11 und eine bewegliche Wand 12 auf. Die feste
Wand 11 weist einen oberen, vertikalen Teil 11a und einen unteren, geneigten Teil Mb auf. Die beiden Teile
schließen zusammen einen stumpfen Winkel ein. An der festen Wand 11 ist ein Lager 13 befestigt, das ein Achsstummel 14 trägt an dem ein Winkelhebel 16 befestigt
ist. Koaxial zum Achsstummel 14 ist in der Platte 3 eine Welle 15 gelagert, auf der ein zweiter Winkelhebel 17
fest aufgesetzt ist Auf der dem Betrachter abgewandten Plattenseite ist an der Welle 17 ein Hebel 18 befestigt,
der am freien Ende drehbar eine Nockenrolle 19 trägt An den Winkelhebeln 16 und 17 ist die bewegliche
Wand 12 befestigt. Durch eine von unten nach oben gerichtete, an der Nockenrolle 19 angreifende Kraft
werden die Welle 15 und mit ihr die Winkelhebel 16 und 17 verschwenkt, wobei sich die bewegliche Wand 12 an
die feste Wand 11 anlegt. Gibt die erwähnte Kraft die Nockenrolle 19 frei, so schwenkt die bewegliche Wand
12 durch ihr Eigengewicht zurück in ihre offene, in Fig.2 dargestellte Lage zurück. Die bewegliche Wand
12 weist drei Teile 12a, 126 und 12c auf. Die Teile 12a
und 126 schließen zusammen die gleichen stumpfen Winkel ein wie Teile 11a und 116 der festen Wand 11.
Das Teil I2cder beweglichen Wand 12 verläuft angenähert
parallel zum Teil 12a. Liegen die Teile 12a und 126 der beweglichen Wand 12 gegen die Teile 11a und 6 der
festen Wand an, so bildet das Teil 12c der beweglichen Wand 12 mit dem Teil 11a der festen Wand 11 einen im
Querschnitt kriiförmigen Zwischenraum (Fig:3). Auf
ihrer Unterseite weist die bewegliche Wand 12 eine Ausnehmung 20 auf.
Parallel zur beweglichen Wand 12 ist in der Platte 3
eine zweite in F i g. 2 nicht dargestellte Welle 21 drehbar gelagert An der Welle 21 sind zwei von einander distanzierte,
seitlich neben der Ausnehmung 20 liegende Winkelhebel 22 befestigt Die Welle 21 ist über einen
daran befestigten Hebel 51 mit einer Nockenrolle 52 (Fig.4) zwischen einer ersten und einer zweiten Lage
verdrehbar. In der ersten Lage berührt das freie Ende
der Winkelhebel 22 die feste Wand 11 und verhindert das Herausgleiten eines in der Tasche 2 liegenden
Hauptblattes. In der anderen Verschwenklagi der Welle 21 sind die Winkelhebel 22 von der festen Wand 11
weggeschwenkt, so daß ein in der Tasche 2 liegender Druckbogen nach unten herausgleiten kann.
In der Platte 3 ist das Ende einer weiteren Welle 23 gelagert, die mit dem anderen Ende in einem Lager 24
am äußeren Ende der festen Wand 11 gelagert ist. Die
Welle 23 dient als Führungsstange für einen Klotz 25, der ein Schwert 26 trägt Weiter trägt der Klotz 25 eine
Nockenrolle 27 und einen nach unten wegragenden Stab 28 mit einer Führungsrolle 29, die in einem l|-Profil
30 verschiebbar ist Das U-Profil 30 ist durch zwei Vierkantprofile
31 und 32 fest mit der Welle 23 verbunden. Am Klotz 25 und am Vierkantprofil 31 ist je ein Stift 33
bzw. 34 vorgesehen, an denen die Enden einer Zugfeder
35 befestigt sind. Die Zugfeder 35 zieht das Schwert 26 gegen das äußere Ende der Tasche 2.
Auf dem Vierkantprofil 32 ist eine Klinke 36 schwenkbar gelagert, die in ihrer Ruhelage mit dem
Klotz 25 verrastet, wenn dieser gegen die Platte 3 geschoben wird. Durch einen Druck auf eine an der Klinke
36 befestigte Nocke 37 kann die Klinke 36 gehoben werden, so daß sie den Klotz 25 freigibt und dieser unter
der Wirkung der Zugfeder 35 in die Mitte der Welle 23 gezogen wird. Weiter ist mit der WeKc 23 ein Winkelhebel
38 fest verbunden, der eine Nockenrolle 39 trägt Wird auf die Nockenrolle 39 eine von oben nach unten
gerichtete Kraft ausgeübt, wird die Welle 23 gedreht und das U-Profil 30 gegen die feste Wand 11 und das
Schwert 26 nach oben von der festen Wand 11 weg verschwenkt.
Läuft eine Tasche 2 unter dem Hauptblattanleger 8 vorbei, liegt das Schwert 26 nahe der Platte 3. d. h, der
Klotz 25 wird von der Klinke 36 gehalten. Weiter ist die bewegliche Wand 12 vor der festen Wand 11 weggeschwenkt,
wogegen die Hebel 22 gegen die feste Wand 11 geschwenkt sind. Beim Hauptblattanleger 8 wird ein
Hauptblatt 40 mit dem Falz voraus in die Tasche 2 geworfen. Alsdann fährt die Nockenrolle 19 auf eine Führungsschiene
41 bzw. 4Γ auf, wodurch die bewegliche Wand 12 gegen die feste Wand 11 verschwenkt wird.
Der Falz des Hauptblattes 40 liegt jetzt gegen die Winkelhebel 22, wobei das Hauptblatt 40 zwischen den
Wänden 11 und !2 eingeklemmt ist. Wegen des Zwischenraumes zwischen den Wandteilen 12c und 11a
kann die dem Falz des iiauptblattes 40 gegenüberliegende
Seite auffächern. Alsdann läuft die Nockenrolle 39 unter eine höhenverstellbare Führungsschiene 42
bzw. 42', womit das Schwert 26 gegen die Wirkung eiiter Zugfeder 43 von der festen Wand 11 abgehoben wird.
Die Höheneinstellung der Führungsschiene 42 wird so gewählt, daß das Schwert 26 nur soweit abgehoben
wird, daß es genau in die Mitte zwischen die aufgefächerten Teile des Hauptblattes 40 zu liegen kommt. Erreicht
die Nocke 37 einen Anschlag 44 bzw. 44a, gibt die Klinke 36 den Klotz 25 frei. Das Schwert 26 schnellt
jetzt unter der Wirkung der Feder 35 zwischen die aufgefächerten Teile des Hauptblattes 40. Am Ende der
Führungsschiene 42 wird die Nockenrolle 39 freigegeben und die Zugfeder 43 verschwenkt das Schwert 26
wieder gegen die feste Wand 12 womit es den einen Teil des Hauptblattes gegen diese drückt Am Ende der Führungsschiene
41 wird die Nockenrolle 19 freigegeben, und die bewegliche Wand 12 wird von der festen Wand
11 zusammen mit den Bremsklötzen 47 weggeschwenkt Unter seinem Eigengewicht klappt mit der beweglichen
Wand 12 der vom Schwert 26 nich'. gehaltene Teil des
Hauplblaties 40 nach außen. Damit ist aas Hauptblatt
40 soweit aufgeklappt, daß die Beilagen in gewünschter Anzahl eingesteckt werden können. Dies geschieht bei
den nachfolgenden Beilagenanlegern 9 bzw. 9'. Nach den Beilagenanlegern 9 läuft die Nockenrolle 52 zur
Betätigung der Winkelhebel 22 auf eine Führungsschiene 45 bzw. 45', worauf die Winkelhebel 22 von der festen
Wand 12 weggeschwenkt werden. Gleichzeitig tritt die Nockenrolle 27 in Wirkverbindung mit einer Führungsschiene
46, die den Klotz 25 gegen die Platte 3 schiebt, bis er mit der Klinke 36 erneut verrastet, und das
Schwert 26 den von ihm festgehaltenen Teil des Hauptblattes 40 freigibt, so daß das Hauptblatt 40 mit den
eingesteckten Beilagen nach unten aus der Tasche 2 auf eine Transporteinrichtung gleiten kann. Am Ende der
Führungsschiene 45 bzw. 45' werden die Winkeihebe! 22
gegen die feste Wand 11 zurückverschwenkt und der beschriebene Arbeitsablauf wiederholt sich.
Wie F i g. 3 und 4 zeigen, greift bei jeder der Auslagen 10 bzw. 10' der Umfangkreis eines gezahnten Rades 53
in die Ausnehmung 20 einer über das Rad 53 hinwegbewegten Tasche 2. Das Rad 53 weist vier Zähne 54 auf,
die mit gleichmäßigem Abstand über den Umfang verteilt sind und gleichmäßige Zwischenräume bilden. Das
Rad 53 ist fest auf eine Welle 55 aufgesetzt und besteht aus zwei parallelen Scheiben. Die in Drehrichtung des
Rades 53 vorausgehenden Flanken eines Zahnpaares sind durch eine Platte 56 miteinander verbunden. Die
Welle 55 ist in einem am Maschinenständer 58 befestigten Lager 57 drehbar gelagert und weist ein Kettenrad
so 59 auf, das getrieblich mit dem Motor 7 verbunden ist.
Im Bereich jedes Zwischenraumes zwischen den Zähnen 54 ir.t je eine Welle 60 in den- Scheiben des Rades 53
gelagert. Zwischen den Scheiben ist auf der Welle 60 ein Hebel 61 befestigt. Zwischen einem mit aer Welle 60
drehfest verbundenen Ring 62 und der äußeren Scheibe des Rades 53 ist axial auf die Welle 60 eine vorgespannte
Schraubenfeder 63 aufgeschoben, welche mit einem Ende an der Radscheibe und mit dem anderen Ende am
Ring 63 befestigt ist. Die Vorspannung der Schraubenfeder 63 ist so gewählt, daß sie die Welle 60 rttit dem
Hebel 61 gegen die zugeordnete Platte 56 verschwenkt. Auf der der Schraubenfeder 63 gegenüberliegenden
Seite des Rades 53 weist die Welle einen zweiten Hebel 64 auf, der gegenüber dem ersterwähnten Hebel 61 um
b5 ca. 120° um die Wellenachse versetzt ist. Am freien
Ende des Hebels 61 trägt dieser eine Nockenrolle 65, die mit einer ortsfesten Kulisse 66 zusammenwirkt.
Die Kulisse 66 ist axial über die Welle 55 geschoben
und am Lager 57 befestigt. Die Form der Kulisse 66 ist so gewählt, daß ein Hebel 61, im Bereich seiner höchsten
Lage, unter der Wirkung der Schraubenfeder 63 gegen die zugeordnete Platte 56 verschwenkt wird und in dieser
Lage bleibt, bis er in den Bereich seiner tiefsten Lage gelangt, wo er wieder von der Platte 56 weggeschwenkt
wird. Weiter ist die Drehgeschwindigkeit des Rades 53 so auf die Umlaufgeschwindigkeit der Maschine 2 abgestimmt,
daß jeweils zwei aufeinanderfolgende Taschen 2 i£>
zwei aufeinanderfolgende Zwischenräume zwischen zwei Zähnen 54 greifen. Unterhalb des Rades 53 ist eine
Transporteinrichtung 67 vorgesehen, welche ein Förderband oder dgl. ist. Die Auslage funktioniert wie folgt:
Gelangt eine Tasche 2 über das Rad 53, liegt sie im Bereich eines Zwischenraumes zwischen zwei Zähnen
54. In dieser Lage ist vorerst die Tasche 2 nach unten geschlossen, d. h, die Winkelhebel 22 liegen gegen die
feste Wand 11 der Tasche 2 an. In dieser Lage liegt der
im Bereich der Ausnehmung 20 sichtbare Teil des Hauptblattes 40 zwischen dem Hebel 61 und der zügeordneten
Platte 56. Beim Weiterdrehen des Rades 53 bewegt sich der Hebel 61 gegen die Platte 56 und hält
das Hauptblatt 40 im Bereich des Falzes fest. Während der weiteren Bewegung der Tasche 2 werden in der
beschriebenen Weise die Winkelhebel 22 von der festen Wand 11 weggeschwenkt und die Zeitung nach unten
aus der Tasche 2 herausgezogen. Sobald der eine Zeitung festhaltende Hebel 61 seine tiefste Lage erreicht,
wird er von der Platte 56 weggeschwenkt, so daß er die Zeitung freigibt und diese auf die Transporteinrichtung
67 auflegt. Der Hebel 61 wird während der weiteren Drehung des Rades 53 mit Abstand von der zugeordneten
Platte 56 gehalten, bis er in seiner höchsten Stellung erneut gegen die Platte 56 bewegt wird. Die vom Rad 53
ausgeübte zwangsläufige Entleerung der Taschen 2 gestattet es, die Umlaufgeschwindigkeit der Taschen 2,
d. h. die Leistung der Einsteckmaschine beliebig zu steigern. Die Entleerung jeder Tasche 2 ist dadurch gewährleistet,
daß die einzelnen Zeitungen in ähnlicher Anordnung, wie die Zähne einer Zahnstange in die aufeinanderfolgenden
Zwischenräume des gezahnten Rades 53 gebracht werden.
Nach dem Entleeren einer Tasche werden die Winkelhebel 22 in der beschriebenen Weise wieder gegen
die feste Wand 11 bewegt und die Tasche nach unten geschlossen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Einsteckmaschine mit längs einem endlosen Weg bewegbaren Taschen, mit einem Hauptblattanleger,
einer Auslage und mindestens einem dazwischen angeordneten Beilagenanleger, wobei die Taschen
Ober der Auslage nach unten geöffnet werden und die in der Tasche liegende Zeitung einem unterhalb
der Tasche angeordneten Rad übergeben werden, welches die Zeitungen auf eine Transportvorrichtung
ablegt, dadurch gekennzeichnet, daß jede Tasche (2) auf ihrer Unterseite und quer zur
Förderrichtung eine Ausnehmung (20) aufweist, daß das Rad (53) gezahnt ist, und mit seinem Umfangskreis
in die Ausnehmung (20) der Tasche (2) eingreift, wobei jeweils die Ausnehmung (20) einer darüber
befindlichen Tasche (2) zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zähnen (54) des Rades (53) liegt, und
daß am Rad |53) zwischen den Zähnen (54) Greiforgane (61) gelagert sind, die eine in der Tasche liegende
Zeitung ergreifen und während angenähert einer halben Radumdrehung festhalten.
2. Einsteckmaschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer zu den Taschenwänden
(11,12) parallelen, schwenkbaren Welle (21) befestigte Winkelhebel (22) neben der Ausnehmung
(20) angeordnet sind.
3. Einsteckmaschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zahn (54) in Drehrichtung
des Rades (53) eine vorausgehende Flanke (56) aufweist,die, wenn jie mitcmer Zeitung in einer
über dem Rad befindlichen. Tasche (53) in Berührungskontakt tritt, mindestens ..ngenähert parallel
zur Zeitung liegt.
4. Einsteckmaschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiforgane einen im
gezahnten Rad (53) gegen die Flanke (56) und von dieser weg schwenkbar gelagerten Hebel (61) aufweisen.
5. Einsteckmaschine nach einem der Patentansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mechanische
Steuerelemente (45, 51, 52 bzw. 64, 65, 66) zum Verschwenken der Winkelhebel (22) bzw. der
Hebel (61) vorgesehen sind.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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