DE2702542A1 - Waermerueckstellbare, hohle metallische kupplung - Google Patents
Waermerueckstellbare, hohle metallische kupplungInfo
- Publication number
- DE2702542A1 DE2702542A1 DE19772702542 DE2702542A DE2702542A1 DE 2702542 A1 DE2702542 A1 DE 2702542A1 DE 19772702542 DE19772702542 DE 19772702542 DE 2702542 A DE2702542 A DE 2702542A DE 2702542 A1 DE2702542 A1 DE 2702542A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- coupling
- section
- wall thickness
- stress distribution
- collar
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C61/00—Shaping by liberation of internal stresses; Making preforms having internal stresses; Apparatus therefor
- B29C61/06—Making preforms having internal stresses, e.g. plastic memory
- B29C61/0608—Making preforms having internal stresses, e.g. plastic memory characterised by the configuration or structure of the preforms
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D39/00—Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders
- B21D39/04—Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders of tubes with tubes; of tubes with rods
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L13/00—Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints
- F16L13/004—Shrunk pipe-joints
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29K—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
- B29K2705/00—Use of metals, their alloys or their compounds, for preformed parts, e.g. for inserts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)
- Earth Drilling (AREA)
Description
Patentanwälte
Dr.-lng. Walter Abltf 21. Januar 1977
Dr. DiciG- Γ. M ο rf
Dipl.-Miys. M. Li.schneder
München 86, Pienzenauerstr.28
Dipl.-Miys. M. Li.schneder
München 86, Pienzenauerstr.28
RAYCHEM CORPORATION
300 Constitution Drive, Menlo Park, Calif. 9^025,
V.St.A.
Warmeruckstellbare,.hohle metallische Kupplung
Die Erfindung betrifft Kupplungen, insbesondere für Leitungselemente, wie Rohre.
Es wurden im Lauf der Zeit bereits viele Kupplungsarten zur Verbindung und zum Abschluss von Rohren und Leitungen vorgeschlagen,
von denen viele einen komplizierten Aufbau aufwiesen und zu ihrer Montage erhebliche Zeit und Mühe erforderten.
Jedoch wurde in jüngster Zeit vorgeschlagen, die sogenannten
"Gedächtnismetalle" zur Herstellung erheblich einfacherer Kupplungen zu verwenden. Beispielsweise wird in der britischen
Patentschrift 1 327 44-1 ein rohrförmiges Kupplungselement
aus einem derartigen Metall beschrieben und beansprucht, welches an seiner Innenfläche mit einem nach innen
gerichteten Zahn oder mehrerer nach innen gerichteter Vorsprünge
- Λ 709830/0347
651 262
versehen ist, wobei das Kupplungselement bei Erwärmen auf die Ubergangstemperatur des in Frage stehenden Metalls radial
schrumpfbar ist. Andere derartige Kupplungen können mit glatten oder gerippten Bohrungen versehen sein.
Geaiäss der belgischen Patentschrift 820 880 wird vorgeschlagen,
zusammengesetzte Kupp lung sei etnente herzustellen,
bei welchen ein Einsatz unter der Rückstellkraft eines wärmerückstellbaren metallischen, rohrförmigen Betätigungselements
in Anlage an das Leitungseietnent, wie einem Rohr gelangt.
Der Einsatz kann mit VorSprüngen oder Rippen versehen
sein und/oder aus einem Material bestehen, welches mit dem Leitungswerkstoff verträglich ist, beispielsweise aus einem
leicht abnützbaren Material. Diese zusammengesetzten Kupplungen haben bei bestimmten Anwendungen Vorteile, da sie
ohne Beschädigung ihrer baulichen Merkmale, wie einer Vorsprunganordnung,
leichter herzustellen sind und Schwierigkeiten
hinsichtlich der Unverträglichkeit zwischen bestimmten Gedächtnismetallen und deca Metallrohr vermeiden.
Derartige rückstellbare Metallkupplungen sind besonders geeignet zur Verbindung von Rohren von beispielsweise hydraulischen
Systemen in Flugzeugen. Bei diesen Anwendungen sind die Kupplungen häufig gegen ihr Ende zu verjüngt ausgeführt,
damit die Spannungsbeanspruchung des Hydraulikrohrs unter Biegebelastung verringert wird. Durch die Verjüngung der
Enden der Kupplung kann diese leichter eine Biegung erfahren und damit die Belastung über eine grössere Fläche des Rohres
verteilen. Auf diese Weise wird ein Versagen des Rohrelements als Folge einer hohen Spannungskonzentration verhindert oder
merklich verringert.
Obgleich hohe Biegungsbeanspruchungen auf diese Weise erheblich verkleinert werden können, verursacht die Biegung des
Rohrs innerhalb der Kupplung eine Relativbewegung zwischen den Enden der Kupplung und dem eingeschlossenen Rohr. Diese
- 2 709830/03*7
651 262
Relativbewegung, welche im Flugzeugbau und anderen Anwendungen,
wo Schwingungen während langer Zeiträume auftreten, besondere Bedeutung hat, verläuft im wesentlichen in Längsrichtung
und verursacht ein Scheuern und eine Abnutzung des Rohres. Die auf diese Weise erzeugten aufgerauhten und angefressenen
Bereiche ergeben eine hohe Spannungskonzentration im Rohr, was durch wiederholte Biegungszyklen zu einer
Ausdehnung der Risse durch die Rohrwand führt und schliesslich einen vollständigen Bruch herbeiführt.
Es wurden bereits Versuche unternommen, ein Scheuern an der Grenzfläche zwischen Rohr und Kupplung zu verringern. Beispielsweise
wurden Schmiermittel verwendet, um die Reibung an der Grenzfläche zwischen Rohr und Kupplung zu verringern,
jedoch waren diese Versuche nicht erfolgreich und das Problem eines Versagens der Rohrleitung im Bereich der Kupplungsenden
als Folge einer Relativbewegung zwischen den Bauelementen blieb ungelöst.
Die vorliegende Erfindung stellt eine wärmerückstellbare,
hohle,metallische Kupplung zur Verfügung, welche einen Hauptabschnitt
und mindestens einen endseitigen Spannungsverteilungsab schnitt mit einer öffnung zur Aufnahme eines Leitungselements aufweist, wobei die Dicke der Kupplung im endseitigen
Spannungsverteilungsabschnitt im allgemeinen geringer als im Hauptabschnitt ist, und die Kupplung dadurch gekennzeichnet
ist, dass der endseitige Spannungsverteilungsabschnitt an seinem vom Hauptabschnitt abgewandten Ende mit einem äusseren
Kragen mit vergrösserter Wandstärke versehen ist.
Bei bestimmten vorteilhaften Ausführungsformen der erfindungs-·
geaiässen Kupplung hat der endseitige Spannungsverteilungsabschnitt
neben dem genannten Kragen einen Abschnitt mit im wesentlichen konstanter Wanddicke,der vorzugsweise durch einen
sich verjüngenden Abschnitt mit dem -Hauptabschnitt verbunden
ist, wobei die Stärke des sich verjüngenden Abschnittes in
— 3 —
709830/0347
709830/0347
651 262
Richtung auf den Hauptabschnitt hin zunimmt und diese beiden Abschnitte zusammen die Spannungsverteilung bewirken. Die
Länge des Abschnitts mit im wesentlichen konstanter Wandstärke liegt vorzugsweise in dem Bereich von 20 % bis 100 %
des Aussendurchmessers.
Bei anderen vorteilhaften Ausführungsformen kann der Abschnitt mit im wesentlichen konstanter Wandstärke weggelassen werden,
in welchem Falle der Kragen dann mit dem Hauptabschnitt durch einen sich verjüngenden Abschnitt verbunden ist, welcher
allein die Spannungsverteilung vornimmt. Bei diesen Ausführungsformen ist der sich verjüngende Abschnitt im wesentlichen
vorzugsweise langer und weniger stark verjüngt, als der verjüngte Abschnitt bei den Ausführungsformen, die auch
einen dünnwandigen Abschnitt mit konstanter Wandstärke haben.
Der Kragen ist vorzugsweise einstückig mit dem endseitigen Spannungsverteilungsabschnitt ausgeführt und liegt zweckmässig
am äussersten Ende desselben; es ist jedoch offensichtlich, dass zwar die Anordnung eines grossen, dünnwandigen
Kupplungsabschnitts jenseits des Kragens in der Praxis die Funktion des Kragens zunichte machen würde, es jedoch
in einigen Fällen zweckmässig sein kann, den Kragen geringfügig gegenüber dem äussersten Ende der Kupplung nach einwärts
anzuordnen. Die Wandstärke des Kragens ist grosser als jene des endseitigen Spannungsverteilungsabschnitts in
der unmittelbaren Nachbarschaft desselben, jedoch ist sie im allgemeinen nicht so gross wie die Wandstärke des Hauptabschnitts.
Bei den bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung hat die hohle metallische Kupplung eine im wesentlichen zylindrische
Öffnung, d. h. die Wandstärken des Hauptabschnitts und des Spannungsverteilungsabschnitts bzw. der Spannungsverteilungsabschnitte
werden durch Änderungen in der Gestalt der Aussenflache
beeinflusst. Das hohle Element ist vorzugsweise im wesentlichen rohrförmig ausgebildet. Der Ausdruck "rohrförmig"
709830/03A7
•1'
wie er diesem Zusammenhang verwendet wird, ist nicht auf Hohlzylinder beschränkt, sondern umfasst beispielsweise auch
Elemente mit nicht kreisförmigem Querschnitt, beispielsweise T-Glieder, X-Glieder und Y-Glieder. Die Kupplung umfasst daher
im allgemeinen mindestens zwei endseitige Spannungsverteilungsabschnitte, wovon jeder eine öffnung zur Aufnahme
eines Leitungselements aufweist, wobei jedoch die Erfindung auch eine Kupplung zum Abschluss eines einzelnen Leitungselements umfasst, welche lediglich einen Spannungsverteilungsabschnitt
mit einer öffnung für dieses Leitungselement aufweist.
Bei vielen Anwendungen sind die erfindungsgemässen Kupplungen als einteilige Anordnungen ausgebildet und können im Einklang
mit der Lehre der britischen Patentschrift 1 327 44-1 mit
einem oder mehreren inneren Vorsprüngsnversehen sein, welche
sich bei Rückstellung im Leitungselement oder in den Leitungselementen, beispielsweise einem Hydraulikrohr, festsetzen.
Derartige Vorsprünge werden vorzugsweise im Inneren des Hauptabschnitts vorgesehen, obgleich es auch in
einigen Fällen von Vorteil sein kann, sie im Inneren des Endabschnitts oder der Endabschnitte anzuordnen.
Bei anderen Anwendungen kann es zweckmässig sein, die Kupplung
als zusammengesetztes Bauteil auszubilden, im Einklang mit der Lehre der belgischen Patentschrift 820 880, wobei in
diesem Fall die Kupplung einen Einsatz aufweist, der beispielsweise selbst mit einem inneren Vorsprung versehen
sein kann und/oder aus einem leicht beschädigbaren Material besteht. Ein derartiger Einsatz kann beispielsweise vorgesehen
werden, um eine Korrosionswirkung zwischen dem wärmerück st ellbaren Metallelement und dem Leitungselement zu verhindern,
wobei es vorteilhaft ist, dass sich der Einsatz über das Ende oder die Enden der wärmerückstellbaren Kupplung
hinauserstreckt. In einem solchen Fall ist der Einsatz zweckmässig aus einem biegsamen oder strukturell schwachen Material,
damit die Wirkung des Kragens oder der Kragen nicht verringert wird.
. - 5 -709830/0347
651 262
Die wärmerückstellbaren metallischen Kupplungen gemäss der vorliegenden Erfindung können aus jedem geeigneten Gedächtnismetall
bestehen, wobei die Art des verwendeten Materials von der jeweiligen Anwendung der Kupplung abhängt. Geeignete
Gedächtnisnetalle sind beispielsweise verschiedene Legierungen
aus Titan und Nickel, gemäss z. B. den US-PSen 3 17* 851, 3 351 463, 3 753 700, 3 759 552 sowie
ferner den GB-PSen 1 327 441 und 1 327 442, und der NASA-Veröffentlichung
SP 110, "55-Nitinol-The Alloy with a Memory, etc.11 (U.S. Government Printing Office, Washington,
D.C. 1972). Die Wärinerückstellbarkeit ist jedoch nicht nur
auf derartige Titan-Nickel-Legierungen beschränkt. Beispielsweise weisen auch verschiedene ß-üessing-Legierungen diese
Eigenschaft auf, wozu auf N. Nakanishi et al, Scripta Metallurgica 5, 433-440 (Pergamon Press 1971) verwiesen wird
und derartige Werkstoffe können mittels bekannter Verfahren dotiert werden, um ihre Übergangstemperaturen auf Tieftemperaturen
zu verringern. Ferner wurden bei rostfreiem Stahl 301I derartige Eigenschaften festgestellt, worauf
E. Enami et al, in der letztgenannten Veröffentlichung auf den Seiten 663-68 hingewiesen haben.
Im allgemeinen haben diese Metalle eine Übergangstemperatur innerhalb eines Bereichs zwischen -196° C und +135° C und
insbesondere zwischen -196° C und -70° C (wobei dies die
niedrigste Temperatur darstellt, die üblicherweise im täglichen Leben auftritt), so dass sie durch Eintauchen
in flüssigen Stickstoff in ihren martensitisehen Zustand gebracht
werden können. Jedoch ist es in letzter Zeit möglich geworden, Gedächtsnismetall vorzukonditionieren, so dass
in eineai Übergangsvorgang ihre Übergangstemperatur erhöht
werden kann. Auf diese Weise können aus derartigen Legierungen hergestellte Gegenstände vor ihrer Verwendung auf
Raumtemperatur gehalten werden, wobei sie durch Erhitzen wärmerückgestellt werden. Derartige Verfahren zur Vorkonditionierung,durch
die eine Lagerung und ein Transport unter Zuhilfenahme von flüssigem Stickstoff unnötig werden, sind
709830/0347
beispielsweise in den deutschen Patentanmeldungen 2 603
2 603 863 und 2 603 878 beschrieben.
Die vorausgehend genannten Nickel-Titan-Legierungen eignen sich besonders zur Verwendung in Verbindung mit der vorliegenden Erfindung.
Aus dem Vorstehenden ist ersichtlich, dass die vorliegende Erfindung darauf abzielt, eine Relativbewegung an den Enden
von wärmerückstellbaren Metallkupplungen zu beseitigen, um ein Scheuern und eine Abnutzung des Rohrelements und damit
schliesslich ein Versagen des Rohrelement zu verhindern- Um dies zu erreichen, sind die wärmerückstellbaren metallischen
Kupplungen mit Spannungsverteilungsabschnitten ausgestattet,
die starre endseitige Kragen aufweisen. Die Gesamtanordnung
ist wärmerückstelIbar und gewöhnlich einteilig aufgebaut,
obgleich bei bestimmten Anwendungen zusammengesetzte Konstruktionen vorteilhaft sind, die einen Einsatz aus einem
anderen Metall oder Material verwenden, beispielsweise in
solchen Fällen, wo das Rohrelement einen Stoff enthält, der gegenüber dem wärmerückstelIbaren Metall korrodierend ist-
Bei den bevorzugten Ausführungsformen haben die Spannungs— Verteilungsabschnitte der Kupplungen sich verjüngende Abschnitte,
welche einen Übergang von dem vorzugsweise zylindrischen, starkwandigen Hauptabschnitt zu den dünnwandigen
Endabschnitten, soweit vorhanden, und den Kragen bilden. Am Hauptabschnitt ist die Kupplung in den meisten Fällen
steifer ausgebildet, als das mit der Kupplung verwendete Rohrelement. An den äusseren Enden der Spannungsverteilungs—
abschnitte sind die Wände der Kupplung dünn und die Kupplung' ist vorzugsweise mindestens ebenso biegsam wie das Rohrelement.
Auf diese Weise gewährleistet die Konstruktion eines jeden Kupplungsendes, dass das sich in die Kupplung
hineinerstreckende Rohrelement eine Spannungsbeanspruchung als Folge einer Biegung erfährt, die über einen breiten
Bereich verteilt ist und nicht am starren Rand konzentriert ist.
— 7 —
709830/03*7
Die Spannungsverteilungsabschnitte ergeben einen Festigkeitsgradienten bezüglich der Zug- und Druckbeanspruchungen, wobei
die Zug- und Druckfestigkeit der Kupplung sich von den
verhältnismässig starren, vorzugsweise zylindrischen Hauptabschnitten
der Kupplung zu den Kragen hin νerringern.Falls
die Kupplung dünnwandige Endabschnitte aufweist, ist die Druck- und Zugfestigkeit der Kupplung in diesen Abschnitten
vorzugsweise geringer als in den Leitungselementen, wie beispielsweise einem Rohrabschnitt, mit dem die Kupplung
verwendet wird.
Die Kragen der Spannungsverteilungsabschnitte haben eine Wandstärke, die wesentlich grosser ist als jene der danebenliegenden
dünnwandigen Abschnitte. Die Dicke und die nach der Rückstellung erhaltene Innenabmessung eines jeden Kragens
ergeben bei der Rückstellung eine solche Ringfestigkeit, dass die Kupplung das Rohrelement fest umfasst. Diese Ringfestigkeit
reicht aus, um die lineare Biegekraft des Spannungsverteilungsabschnitts
zu überwinden. Unter der linearen Biegekraft wird jene Kraft verstanden, welche dazu tendiert,
eine relative Längsbewegung zwischen der Kupplung und dem von diesem umfassten Rohrelement zu erzeugen, wenn das Rohrelement
einer Biegung ausgesetzt wird. Anders ausgedrückt, das Erfassen des Rohrelements erfolgt derart, dass die
Kragen während eines Biegevorgangs nicht in Längsrichtung des Rohres gleiten können. Somit erfolgen Druckbeansüruchung
und Dehnung einwärts der Kragen in den Spannungsverteilungsabschnitten.
Infolgedessen tritt nur eine geringe oder keine relative Längsbewegung zwischen der Kupplung und
dem Rohrelement auf und Scheuern und Abnützung v/erden ausgeschaltet
oder erheblich verkleinert.
Die Erfindung wird anschliessend anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den Zeichnungen erläutert. Es
zeigen:
709830/0347
-AV
Fig. 1 eine Draufsicht einer erfindungsgemässen Kupplung mit der zugehörigen Rohranordnung,
Fig. 2 einen Querschnitt längs der Linie 2-2 der Fig.1, Fig. 3 eine Stirnansicht der Kupplung,
Fig. 4 eine stirnseitige Schnittansicht längs der Linie 4-4
der Fig. 2,
Fig. 5 einen Querschnitt einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemässen Kupplung,
Fig. 6 eine teilweise im Schnitt gezeigte Darstellung einer nicht rückgestellten Kupplung, die mit einem Einsatz versehen
ist und
Fig. 7 eine teilweise im Schnitt dargestellte Ansicht der
Ausführung nach Fig. 6, die um das Rohrelement rückgestellt wurde.
Gemäss Fig. 1 besteht die Kupplung aus einem einteiligen ,
hohlen Kupplungselement 10 aus wärmerückstellb arem Metall.
Das Kupplungselement 10 enthält einen im wesentlichen zylindrischen,
hohlen Hauptabschnitt 14, der eine im wesentlichen zylindrische Öffnung 12 aufweist, die sich über seine gesamte
Länge erstreckt. Zwei ringförmige Zähne oder Vorsprünge 13 sind an jeder Seite der Kupplung vorgesehen, um die Dichtungseigenschaften
derselben zu verbessern.
Die Spannungsverteilungsabschnitte 15 und 17 erstrecken sich
in Längsrichtung, ausgehend von jedem Ende des Hauptabschnitts 14 zu den Kragen 26 und 28. Die Spannungsverteilungsabschnitte
15 und 17 weisen sich verjüngende Abschnitte 16 und 18 sowie dünnwandige Abschnitte 20 und 22 auf. Die eich
verjüngenden Abschnitte 16 und 18 verteilen den vom Kupplungs-
- 9 _
709830/0347
709830/0347
element 10 ausgeübten Widerstand gegenüber einer Biegung,
wenn die sich in das Kupplungseienent 10 hineinerstreckenden
Rohrelemente eine Biegebeanspruchung erfahren. Die sich verjüngenden Abschnitte 16 und 18 setzen der von den Rohrelementen
ausgeübten Belastung einen abnehmenden Widerstand entgegen, was durch den abnehmenden Querschnitt der Wände
dieser sich verjüngenden Abschnitte bedingt ist. Dies gestattet die Verteilung der Belastung über eine grössere
Rohrlänge und vermeidet einen Ermüdungsbruch an einer bestimmten hochbeanspruchten Stelle am Rand eines steifen
nicht verjüngten Kupplungselements.
Die dünnwandigen Abschnitte 20 und 22 erstrecken sich jeweils von den sich verjüngenden Abschnitten 16 und 18 zu den
Kragen 26 und 28. Die Länge eines jeden dünnwandigen Abschnitts liegt etwa zwischen 20 und 100 % seines Aussendurchmessers.
Die Innenwand eines jeden dünnwandigen Abschnitts ist im wesentlichen glatt, obgleich richtig geformte,nach
innen gerichtete Vorsprünge vorhanden sein können. Die dünnwandigen Abschnitte 20 und 22 bewirken eine
Verlängerung der verhältnismässig biegsamen Enden der sich verjüngenden Abschnitte 16 und 18, womit die Kanten
beseitigt werden, die bei bekannten Kupplungen am Ende von ähnlich ausgebildeten, sich verjüngenden Abschnitten vorhanden
sind. Die bekannten Kupplungen tendieren zu einer Begünstigung eines Scheuerns und einer Abnutzung wegen der
relativen Längsbewegung an den Enden der Kupplung zwischen dieser und dem umschlossenen Rohid-ement. Die dünnwandigen
Abschnitte bringen die Kupplungsenden weiter weg von den
stärker ausgebildeten Bereichen des sich verjüngenden Kupplungsabschnitts.
Die Kragen 26 und 28 liegen jeweils an den Enden der dünnwandigen
Abschnitte 20 und 22. Die Kragen 26 und 28 sind in ihrem Querschnitt wesentlich stärker aus'geführt als die
dünnwandigen Abschnitte 20 und 22. Diese Kragen 26 und 28 sind ebenfalls aus wärmerückstellbaren metallischen Werk-
- 10 -
709830/0347
stoff und sind derart bemessen, dass sie bei ihrer Wärmerückstellung
das innerhalb der Kupplung liegende Rohrelement fest umfassen. Die Kragen 26 und 28 können eine Stärke haben,
welche der Stärke des Hauptabschnitts der Kupplung entspricht. Jedoch ist es in den meisten Fällen nicht notwendig,
dass der Kragen so dick wie der Hauptabschnitt der Kupplung ausgeführt wird.
Die gegenüber einer Längsbewegung wirksame Haltekraft der Kragen 26 und 28, welche auf der Greifkraft der Kragen 26
und 28 und der durch die Rückstellung der Kragen um das Rohrelement induzierten Kraft beruht, ist derart bemessen,
dass sie der Längskraft widersteht, die durch eine elastische Verformung der dünnwandigen Abschnitte 20 und 22 erzeugt
werden kann. Daher bleiben die Kragen 26 und 28 unabhängig von der Durchbiegung des Rohrelements gegenüber diesem in
ihrer Lage festgelegt. .Unterliegt das Rohrelement einer Biegebeanspruchung, so erfahren die dünnwandigen Abschnitte
20 und 22 eine elastische Verformung, wodurch sich das Rohrelement gegenüber dem zylindrischen Hauptabschnitt 14-ohne
Verschiebung der Kragen durchbiegen kann. Die dünnwandigen Abschnitte 20 und 22 haben vorzugsweise eine Biegefestigkeit,
die nicht grosser als jene des Rohreletaents ist, mit welchem die Kupplung verwendet wird. Falls die Festigkeit
der dünnwandigen Abschnitte 20 und 22 grosser wäre als
jene des Rohrelements, so könnte das Rohrelement an den Enden der Kupplung einer extremen Beanspruchung ausgesetzt
sein, was zu einem Versagen des Rohrelements führen könnte. Eine allmähliche Verkleinerung des Biegemoments im Rohr,
ausgehend von einer maximalen Beanspruchung an den Enden der Kupplung bis zu einer sich gegen Null verringernden Beanspruchung
in der Nähe der Mitte des Kupplungselements, ist
für eine lange Lebensdauer bei Biegebeanspruchungen erforderlich. Es ist daher offensichtlich, dass die Aufgabe der
dünnwandigen Abschnitte zwischen den sich verjüngenden Abschnitten
und den Kragen dazu dient, dass sich die Kragen :ait dem Rohr während dessen Biegung bewegen können und ferner
- 11 -
709830/03A7
651 262
eine lineare Beanspruchung auf die sich verjüngenden Abschnitte übertragen, so dass sich diese mit dem Rohr bewegen.
Auf diese Weise wird jede oder nahezu jede relative Bewegung zwischen dem Rohr und der Kupplung beseitigt.
Die Warmeruckstelleigenschaften des Kupplungselements 10
sind sowohl für den Hauptabschnitt 14 wie auch die Kragen
und 28 von Vorteil. Der Hauptabschnitt 14 verhindert bei
seiner Rückstellung um die Rohrelemente 30 und 32 ein Herausziehen
der Rohrelemente aus der Kupplung und liefert eine Abdichtung, um einen Austritt von Hochdruckfluid, welches
innerhalb des Rohres anwesend sein kann, zu verhindern. Gleichzeitig stellt die Rückstellung der Kragen 26 und 28
sicher, dass keine Abnutzung und kein Scheuern auftritt.
Eine bestimmte Ausführungsform dieser Kupplung aus einer Nickel-Titan-Legierung war zur Verbindung von Rohren mit
einem Aussendurchmesser von 1,27 cm bestimmt, wobei die erhaltene Verbindung für hydraulische Drücke bis zu
550 bar (8000 ρ si) geeignet war. Die fertige Kupplung
hatte vor ihrer Wärmerückstellung eine Gesamtlänge von 4,13 cm, wobei die Länge des mittigen Hauptabschnitts
1,9 cm betrug, die Länge eines jeden sich verjüngenden Abschnitts 0,64 cm, die Länge eines jeden dünnwandigen Abschnitts
0,32 cm und die Länge eines jeden Kragens 0,16 cm. Dabei betrug der Aussendurchmesser des Hauptabschnitts
1,80 cm und seine Stärke etwa 0,27 cm. Die dünnwandigen Abschnitte hatten einen Aussendurchmesser von 1,26 cm und
eine Stärke von etwa 0,025 cm. Die Wandstärke eines jeden Kragens war etwa 0,13 cm.
Fig. 5 zeigt eine zweite Ausführungsform der Kupplung. Die Kupplung 40 hat einen Hauptabschnitt 44 und zwei endseitige
zur Spannungsverteilung dienende Abschnitte, welche aus den sich verjüngenden Abschnitten 46 und 48 und den Kragen 56
- 12 -
709830/03*7
651 262 2702"2
land 58 bestehen. Eine Reihe von inneren, umfangsseitig verlaufenden
Vorsprüngen 43 ist an der Innenfläche des mittigen
Abschnitts der Kupplung vorgesehen. Bei dieser Kupplung sind keine dünnwandigen Abschnitte mit konstanter Wandstärke
zwischen den sich verjüngenden Abschnitten 46, 48 und den Kragen 56, 38 vorgesehen. Eine Ausführungsform dieser
Kupplung, die wieder aus einer Nickel-Titan-Legierung bestand und zur Verbindung von Bohren mit einem Aussendurchmesser
von 1,27 cm bei hydraulischen Drücken bis zu 550 bar
bestimmt war, hatte in nicht rückgestelltem Zustand eine Gesamtlänge von 4,19 cm, wobei die Länge des Hauptabschnitts
1,27 cm betrug, die Länge eines jeden sich verjüngenden Abschnitts
etwa 1,21 cm und die Länge eines jeden Kragens 0,25 cm. Der Aussendurchmesser des Hauptabschnitts betrug
1,85 cm und die Stärke dieses Abschnitts etwa 0,31 cm. Die Stärke des sich verjüngenden Abschnitts neben dem Kragen
betrug etwa 0,060 cm und die Wandstärke des Kragens betrug 0,178 cm. Wie ersichtlich, sind bei dieser Kupplung die sich
verjüngenden Abschnitte 46 und 48 länger und verlaufen weniger stark verjüngt als die entsprechenden Abschnitte in der
Kupplung gemäss den Fig. 1 bis 4.
Die Fig. 6 und 7 zeigen die Verwendung einer zusammengesetzten Vorrichtung, welche einen im wesentlichen zylindrischen Einsatz
34 mit nach innen gerichteten Zähnen oder Vorsprüngen aufweist. Die nach innen gerichteten Vorsprünge dienen dazu,
die erfassten Rohre 30 und 32 weiter zu verformen, wie dies aus Fig. 6 ersichtlich ist. Somit wird der Einsatz 34 dazu
verwendet, um die Haltekraft der Kupplung zu erhöhen. Einsätze, welche andere Funktionen erfüllen, beispielsweise eine
Reibwirkung an den inneren Enden der Rohre 30 und 32 werden
ebenfalls verwendet. Eine ausführlichere Beschreibung derartiger Einsätze befindet sich in der vorausgehend genannten
belgischen Fatetnschrift 820 880. Der dargestellte Einsatz
ist in seiner Länge kürzer als die Gesamtlänge des wärmerückstellbaren Kupplungselements. Ist jedoch der Einsatz
dazu bestimmt, eine Korrosionswirkung zwischen der wärmerück-
- 13 709830/0347
651 262
stellbaren Kupplung und dem Rohrelement zu verhindern, so ist es vorteilhaft, dass sich der Einsatz über die Enden der
wärmerückstellbaren Kupplung hinaus erstreckt. Iai letzteren
Falle ist der Einsatz vorzugsweise biegsam oder besteht aus einem schwachen Material, damit die durch die Anordnung der
starren Kragen 26 und 28 erhaltenen Vorteile nicht beeinträchtigt werden.
Wie ersichtlich, verringert oder verhindert die beschriebene Kupplung eine Längsbewegung zwischen einem sich durchbiegenden
Bohr und der Kupplung und verringert die im Bereich der Kupplung am Bohr auftretenden maximalen Biegebeanspruchungen.
Auf diese Veise wird ein Scheuern und eine Abnutzung des Rohrs an den äusseren Enden der Kupplung im wesentlichen vermieden.
Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Abschluss
eines einzelnen Leitungselements oder zur Herstellung einer
Verbindung zwischen zwei oder mehr Leitungselementen unter Verwendung der beschriebenen Kupplung.
709830/0347
Leerseite
Claims (22)
- 262 27Q2t>«»2PatentansprücheWärmerückstellbare, hohle, metallische Kupplung, mit einem Hauptabschnitt und mindestens einem endseitigen Spannungsverteilungsabschnitt mit einer Öffnung zur Aufnahme eines Leitungselements, wobei die Wandstärke der Kupplung im endseitigen Spannungsverteilungsabschnitt im wesentlichen geringer als im Hauptabschnitt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der endseitige Spannungsverteilungsabschnitt einen äusseren Kragen (26, 28) mit erhöhter Wandstärke aufweist.
- 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der endseitige Spannungsverteilungsabschnitt einen Abschnitt (20) mit im wesentlichen konstanter Wandstärke aufweist, der über einen sich verjüngenden Abschnitt (16) mit dem Hauptabschnitt (14) verbunden ist, wobei die Wandstärke des sich verjüngenden Abschnitts sich in Richtung auf den Hauptabschnitt zu erhöht.
- 3. Kupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschnitt mit im wesentlichen konstanter Wandstärke eine Länge hat, die zwischen 20 % bis 100 % seines Aussendurchmessers variiert.
- 4. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der endseitige Spannungsverteilungsabschnitt einen sich verjüngenden Abschnitt (46, 48) aufweist, dessen Wandstärke sich gegen den Hauptabschnitt (44) hin vergrössert, wobei der Kragen (56, 58) neben dem schmalen Ende des sich verjüngenden Abschnitts liegt.
- 5· Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen am äussersten Ende des Spannungsverteilungsabschnitts liegt.- 15 -709830/03A7ORlGiNAL INSPECTED262
- 6. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 5t dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen eine Wandstärke aufweist, die geringer ist als die Wandstärke des Hauptabschnitts (14, 44).
- 7. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenöffnung der Kupplung im wesentlichen zylindrisch ist.
- 8. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 7> dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungmindestens zwei endseitige Spannungsverteilungsabschnitte (I5i 17) aufweist.
- 9- Kupplung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptabschnitt (14) im wesentlichen zylindrisch ist und eine Öffnung an jedem Ende aufweist.
- 10. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 9» dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung auf einer Nickel-Titan-Legierung besteht.
- 11. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung einteilig ausgebildet ist.
- 12. Kupplung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptabschnitt (14) eine Einrichtung (13» 43, 36) aufweist, welche nach innen vorsteht, um das Rohrelement bei der Wärmerückstellung zu erfassen.
- 13- Kupplung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Einrichtung aus einem oder mehreren InnenvorSprüngen besteht.
- 14. Kupplung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwand des Spannungsverteilungsabschnitts glatt und kontinuierlich ist.- 16 709830/0347262
- 15· Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung als zusammengesetzte Einrichtung aufgebaut ist und einen Einsatz (3*0 aufweist.
- 16. Kupplung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (2^0 eine mit inneren VorSprüngen versehene Hülse ist und/oder aus einem abnützbaren Material besteht.
- 17- Verfahren zur Herstellung eines Abschlusses oder einer Verbindung mit mindestens einem Leitungselement gekennzeichnet durch(a) Anordnen des Leitungselements innerhalb einer warmeruckstellbaren , hohlen, metallischen Kupplung, die einen Hauptabschnitt und mindestens einen endseitigen Spannungsverteilungsabschnitt mit einer öffnung zur Aufnahme des Leitungselements aufweist, wobei die Wandstärke der Kupplung im endseitigen Abschnitt im wesentlichen geringer als in dem Hauptabschnittt und der endseitige Abschnitt an seinem vom Hauptabschnitt abgewandten Ende mit einem äusseren Kragen mit erhöhter Wandstärke aufweist, und(b) V/ärmerückstellung der warmeruckstellbaren, hohlen, metallischen Kupplung unter Erfassen des Leitungselements.
- 18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der endseitige Spannungsverteilungsabschnitt der Kupplung einen Abschnitt mit im wesentlichen konstanter Wandstärke aufweist, welcher mit dem Hauptabschnitt durch einen sich verjüngenden Abschnitt verbunden ist, wobei die Stärke des sich verjüngenden Abschnitts gegen den Hauptabschnitt hin zunimmt.
- 19· Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der dünnwandige Abschnitt eine -Biegungsfestigkeit aufweist, die nicht grosser als jene des Leitungselements ist.- 17 -709830/0347
- 20. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der endseitige Spannungsverteilungsabschnitt einen sich verjüngenden Abschnitt auf v/eist, dessen Wandstärke sich gegen den Hauptabschnitt hin erhöht und der Kragen neben dem schmalen Ende des sich verjüngenden Abschnitts liegt.
- 21. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptabschnitt eine erheblich grössere Biegefestigkeit als das Leitungselement aufweist.
- 22. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenabmessung des Kragens nach der Rückstellung kleiner ist als die entsprechende Aussenabmessung dec Leitungselements.23- Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitungselement ein Rohrelement ist.-18 709830/0347
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US65126276A | 1976-01-22 | 1976-01-22 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2702542A1 true DE2702542A1 (de) | 1977-07-28 |
| DE2702542C2 DE2702542C2 (de) | 1985-07-11 |
Family
ID=24612179
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772702542 Expired DE2702542C2 (de) | 1976-01-22 | 1977-01-21 | Wärmerückstellbare, hohle metallische Kupplung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CA (1) | CA1079328A (de) |
| DE (1) | DE2702542C2 (de) |
| FR (1) | FR2339121A1 (de) |
| GB (1) | GB1571627A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3346141C1 (de) * | 1983-12-21 | 1984-12-06 | Festo KG, 7300 Esslingen | Anschlussverbindungseinheit |
| EP0279656A1 (de) * | 1987-02-19 | 1988-08-24 | RAYCHEM CORPORATION (a Delaware corporation) | Kupplungsvorrichtung |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB1580036A (en) * | 1976-05-27 | 1980-11-26 | Raychem Corp | Heat-recoverable composite coupling devices |
| GB2181201B (en) * | 1985-09-30 | 1989-12-20 | Hepworth Iron Co Ltd | Coupling pipes |
| FR2906000A1 (fr) * | 2006-09-20 | 2008-03-21 | Schlumberger Services Petrol | Joints a materiaux a memoire de forme |
Citations (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH334763A (de) * | 1955-12-12 | 1958-12-15 | Forster Ulrich | Verfahren zur Herstellung einer Rohrverbindung und zur Ausübung des Verfahrens dienende Verbindungsmuffe |
| US3174851A (en) * | 1961-12-01 | 1965-03-23 | William J Buehler | Nickel-base alloys |
| US3351463A (en) * | 1965-08-20 | 1967-11-07 | Alexander G Rozner | High strength nickel-base alloys |
| DE2204165A1 (de) * | 1971-11-22 | 1973-05-24 | Teewen N V | Verfahren und vorrichtung zum abdichtenden kuppeln von zylindrischen muffenlosen rohren |
| US3753700A (en) * | 1970-07-02 | 1973-08-21 | Raychem Corp | Heat recoverable alloy |
| GB1327441A (en) * | 1969-08-25 | 1973-08-22 | Raychem Corp | Heat recoverable tubular coupling member |
| US3759552A (en) * | 1970-09-08 | 1973-09-18 | Raychem Corp | Hydraulic coupling with metallic sealing member |
| DE2448160A1 (de) * | 1973-10-09 | 1975-05-07 | Raychem Corp | Vorrichtungen mit einem waermeerholbaren bauteil, insbesondere rohrkupplungen |
| DE2603878A1 (de) * | 1975-02-18 | 1976-08-26 | Raychem Corp | Waermerueckstellbarer gegenstand aus einer metallischen zusammensetzung mit einer erweiterten martensitisch-austenitischen hystereseschleife und verfahren zu seiner herstellung |
| DE2603911A1 (de) * | 1975-02-18 | 1976-08-26 | Raychem Corp | Verfahren zum erweitern der hystereseschleife einer metallischen zusammensetzung mit einem reversiblen uebergang zwischen austenitischem und martensitischem zustand |
| DE2603863A1 (de) * | 1975-02-18 | 1976-08-26 | Raychem Corp | Verfahren zum hemmen des verlustes der reversibilitaet zwischen den martensitischen und austenitischen zustaenden in einer metallzusammensetzung |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3287034A (en) * | 1962-05-03 | 1966-11-22 | Parker Hannifin Corp | Coupling for tubes |
-
1977
- 1977-01-20 GB GB231677A patent/GB1571627A/en not_active Expired
- 1977-01-21 CA CA270,211A patent/CA1079328A/en not_active Expired
- 1977-01-21 DE DE19772702542 patent/DE2702542C2/de not_active Expired
- 1977-01-21 FR FR7701717A patent/FR2339121A1/fr active Granted
Patent Citations (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH334763A (de) * | 1955-12-12 | 1958-12-15 | Forster Ulrich | Verfahren zur Herstellung einer Rohrverbindung und zur Ausübung des Verfahrens dienende Verbindungsmuffe |
| US3174851A (en) * | 1961-12-01 | 1965-03-23 | William J Buehler | Nickel-base alloys |
| US3351463A (en) * | 1965-08-20 | 1967-11-07 | Alexander G Rozner | High strength nickel-base alloys |
| DE2041807B2 (de) * | 1969-08-25 | 1977-11-24 | Ausscheidung in: 20 65 651 Raychem Corp, Menlo Park, Calif. (V.St.A.) | Rohrfoermiges verbindungselement aus einem metall mit gedaechtnis |
| GB1327441A (en) * | 1969-08-25 | 1973-08-22 | Raychem Corp | Heat recoverable tubular coupling member |
| GB1327442A (en) * | 1969-08-25 | 1973-08-22 | Raychem Corp | Hollow article made from a memory metal |
| US3753700A (en) * | 1970-07-02 | 1973-08-21 | Raychem Corp | Heat recoverable alloy |
| US3759552A (en) * | 1970-09-08 | 1973-09-18 | Raychem Corp | Hydraulic coupling with metallic sealing member |
| DE2204165A1 (de) * | 1971-11-22 | 1973-05-24 | Teewen N V | Verfahren und vorrichtung zum abdichtenden kuppeln von zylindrischen muffenlosen rohren |
| DE2448160A1 (de) * | 1973-10-09 | 1975-05-07 | Raychem Corp | Vorrichtungen mit einem waermeerholbaren bauteil, insbesondere rohrkupplungen |
| DE2603878A1 (de) * | 1975-02-18 | 1976-08-26 | Raychem Corp | Waermerueckstellbarer gegenstand aus einer metallischen zusammensetzung mit einer erweiterten martensitisch-austenitischen hystereseschleife und verfahren zu seiner herstellung |
| DE2603911A1 (de) * | 1975-02-18 | 1976-08-26 | Raychem Corp | Verfahren zum erweitern der hystereseschleife einer metallischen zusammensetzung mit einem reversiblen uebergang zwischen austenitischem und martensitischem zustand |
| DE2603863A1 (de) * | 1975-02-18 | 1976-08-26 | Raychem Corp | Verfahren zum hemmen des verlustes der reversibilitaet zwischen den martensitischen und austenitischen zustaenden in einer metallzusammensetzung |
Non-Patent Citations (2)
| Title |
|---|
| NASA-Veröffentlichung SP 110 * |
| Scripta Metallurgica 5, S.433-440 u. S.663-668 * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3346141C1 (de) * | 1983-12-21 | 1984-12-06 | Festo KG, 7300 Esslingen | Anschlussverbindungseinheit |
| EP0279656A1 (de) * | 1987-02-19 | 1988-08-24 | RAYCHEM CORPORATION (a Delaware corporation) | Kupplungsvorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2339121B1 (de) | 1983-11-18 |
| FR2339121A1 (fr) | 1977-08-19 |
| DE2702542C2 (de) | 1985-07-11 |
| CA1079328A (en) | 1980-06-10 |
| GB1571627A (en) | 1980-07-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69823774T2 (de) | Rohrverbindung | |
| DE3855109T2 (de) | Rohrkupplung | |
| DE2458188C3 (de) | Rohrverbinder | |
| DE3117901A1 (de) | "verfahren zum druckdichten verbinden eines rohrs aus hochfestem stahl mit einer zylindrischen, mit einem flansch versehenen huelse, insbesondere zur reparatur von unter wasser in grossen meerestiefen verlegten pipelines" | |
| DE2615683A1 (de) | Kuppelvorrichtung | |
| DE2652418A1 (de) | Kupplungselement | |
| DE102010061006A1 (de) | Kupplung, insbesondere für das Verbinden von Ankerstangen | |
| EP1790896A1 (de) | Pressfitting für ein Rohr | |
| DE68922101T2 (de) | Rohrverbindung. | |
| DE2702542A1 (de) | Waermerueckstellbare, hohle metallische kupplung | |
| DE19633627A1 (de) | Kupplungsvorrichtung für die Herstellung einer Rohrverbindung | |
| DE2724178A1 (de) | Vorrichtung zur kupplung zweier zylindrischer substrate | |
| EP1740873B1 (de) | Schlauchkupplung | |
| DE2938006C2 (de) | Vorrichtung zum Verbinden zweier glatter Rohrenden | |
| DE1450382C3 (de) | ||
| DE2332241B2 (de) | Rohrverbindung | |
| DE3000368B2 (de) | Dorn zum Einführen eines Gewindeeinsatzes in Gewindelöcher | |
| WO1982003440A1 (en) | Sealed coupling of plastic material pipes resisting to thrust forces | |
| DE2912797A1 (de) | Vorrichtung zum ausziehen von rohren aus den rohrboeden von insbesondere grossen waermetauschanlagen | |
| DE60112375T2 (de) | Verfahren zur anbringung einer leitung an einem starren, rohrförmigen ansatzstück mittels einer auf das ansatzstück geschraubten mutter sowie eine verbindung für den einsatz des verfahrens | |
| DE3446186A1 (de) | Blindbefestigungsmittel | |
| DE2901536A1 (de) | Kupplungsteil aus waermeerholbarem (memory-) metall | |
| DE1970807U (de) | Schlauchfassung. | |
| AT357832B (de) | Rohrkupplung | |
| EP0833092B1 (de) | Schlauchverbindung und Verfahren zur Montage der Schlauchverbindung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |