DE2702222A1 - Verfahren zur herstellung von (2,2-disubstituierten vinyl)-gamma- butyrolactonen - Google Patents
Verfahren zur herstellung von (2,2-disubstituierten vinyl)-gamma- butyrolactonenInfo
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Description
A/S CHEMINOVA
DK-7620 Leravig, Dänemark
DK-7620 Leravig, Dänemark
Verfahren zur Herstellung von (2,2-disubstituierten Vinyl)· T-butyrolactonen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von (2,2-disubstituierten Viny^-T'-butyrolactonen. Diese Verbindungen
sind wertvolle Zwischenprodukte für die Herstellung von synthetischen Fyrethroiden mit insektizider Aktivität.
Insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von (2,2-disubstituierten Vinyl)-Jfc-butyrolactonen der
folgenden allgemeinen Formel:
C=CH - CH - CH - COORc I I 5
H. - C C β Ο
1 /V
worin bedeuten:
R^. und R2, wobei diese gleich oder verschieden sein können,
Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise eine Methylgruppe;
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R, und R^,, wobei diese gleich oder verschieden sein können,
Wasserstoff, eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise eine Methylgruppe, oder
ein Halogenetorn, vorzugsweise ein Fluor-, Chloroder
Bromatom, oder zusammen mit dem Kohlenstoffatom, an welches sie gebunden sind, eine Cycloalkylgruppe;
und
Rc eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
vorzugsweise eine Äthyl- oder Methylgruppe.
Die Lactone der Formel I können in Chrysanthemsäure und deren Homologe der folgenden Formel
=CH - CH -yCH - COOR6 II
worin R^ Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen
bedeutet und R^, R2, R, und R^ die zuvor angegebenen
Bedeutungen besitzen,
nach dem in der britischen Patentanmeldung 21630/76 beschriebenen
Verfahren umgewandelt werden. Die Verbindungen der Formel II können direkt durch Veresterung oder umesterung in synthetische
Pyrethroide derart umgewandelt werden, wie sie z. B. in Nature, 246 (16. 11. 1973), S. 169/170 beschrieben sind.
Das in der zuvor genannten britischen Patentanmeldung 21630/76 beschriebene Verfahren besteht darin, daß man:
(1) ein Lacton der Formel I, worin Rx., Rp, R-, R4, und Rj- die
zuvor angegebenen Bedeutungen besitzen, mit einem Alkalimetallhalogenid
oder quaternaren Ammoniumchlorid, vorzugs-r
weise Natriumbromid, Oletraäthylammoniumbromid oder Kaliumchlorid,
bei erhöhter Temperatur, vorzugsweise 100 0C bis 200 0C, zur Herbeiführung einer Decarboxylierung unter
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Bildung eines Lactons der folgenden Formel VIII umsetzt
CH - CH - ^ R. - C C=O
R2
(2) das Lacton der Formel VIII mit einem chlorierenden oder
hydrochlorierenden Mittel zur Herbeiführung einer Ringaufspaltung und Chlorierung umsetzt, und das erhaltene
Carbonsäurechlorid mit einem aliphatischen Alkohol RcOH
der bis zu 6 Kohlenstoffatome enthält, zur Herstellung
eines Esters der folgenden Formel IX verestert:
= CH - CE - CH0 - COORc-
- CCl IX
R2
und
(3) den so hergestellten Ester der Formel IX mit einer Base zur Herbeiführung einer inneren Kondensation unter Bildung
der gewünschten Chrysanthemsäure oder deren Homologen der
zuvor angegebenen Formel II behandelt.
Bei diesem Verfahren werden in Stufe (2) beispielsweise SOpCl, HCl und PCIc als geeignete chlorierende oder hydrochlorierende
Mittel verwendet.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Lactons der Formel I, wobei sich dieses dadurch auszeichnet,
daß ein Epoxid der folgenden Formel:
= CH - CH -C^ Λ III
X0X ^R2
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worin B^., Rp, K^ und R^, die zuvor angegebenen Bedeutungen
besitzen,
mit einem Malonsäureester der folgenden Formel:
COOE5
IV
COOR5
worin Rc die zuvor angegebene Bedeutung besitzt,
in einem basischen Medium kondensiert wird.
Im Vergleich zu bekannten Arbeitsweisen zur Herstellung von Verbindungen der Formel I stellt das erfindungsgemäße Verfahren
eine signifikante Verbesserung hinsichtlich des Ausgangsmaterials
und der Wirtschaftlichkeit des Verfahrens dar.
Das Verfahren wird in Anwesenheit einer Base durchgeführt; jede geeignete organische oder anorganische Base kann eingesetzt
werden, vorzugsweise Natriumäthoxid oder -methoxid. Das Verfahren
wird vorzugsweise in Anwesenheit eines Lösungsmittels durchgeführt. Die Auswahl eines Lösungsmittels ist nicht kritisch,
und jedes polare oder nicht-polare, protische oder aprotische Lösungsmittel kann verwendet werden, wobei die bevorzugten
Lösungsmittel Alkohole der Formel R5OH, z. B. Äthanol oder
Methanol, sind.
Die Ausgangsverbindungen für das erfindungsgemäße Verfahren, d. h. die Epoxide der Formel III, können auf einer Anzahl von
Wegen erhalten werden. Ein bevorzugtes Verfahren für ihre Herstellung
umfaßt die Umsetzung eines Diene der folgenden Formel:
CH - CH
worin R-, R2, R^ und R^ die zuvor angegebenen Bedeutungen
besitzen, mit einem Metalloxyhalogenid, vorzugsweise einem
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Alkalimetalloxyhalogenid wie Natriumoxychlorid oder einem Erdalkalimetalloxyhalogenid wie Calciumoxychlorid unter alkalischen
Bedingungen, wodurch der gewünschte Epoxidring gebildet wird.
Die Reaktion wird vorzugsweise in Anwesenheit eines Lösungsmittels
durchgeführt, wobei bevorzugte Lösungsmittel zu diesem
Zweck Wasser, Diäthyläther, Toluol und n-Heptan sind. Falls Wasser als Lösungsmittel verwendet wird, und ein Alkalimetalloder
Erdalkalimetalloxyhalogenid eingesetzt wird, wird die erforderliche Basizität für die Reaktion durch die letztgenannte
Verbindung während der Reaktion erzeugt.
Eine andere Methode zur Herstellung der Epoxide der Formel III umfaßt die Oxidation eines Diens der Formel V, um den gewünschten
Epoxidring zu bilden. Die Oxidation wird vorzugsweise mit einer Persäure in Anwesenheit eines inerten Lösungsmittels
durchgeführt, wobei geeignete Lösungsmittel z. B. Methylenchlorid, Toluol, n-Heptan und Eisessig sind.
Die Diene der Formel V können aus leicht zugänglichen Ausgangematerialien
auf einer Anzahl von Wegen hergestellt werden. Für den spezifischen Fall, bei dem R^ und ^ Methylreste und R, und
R^ Chlor sind, umfaßt eine geeignete Verfahrensweise beispielsweise
die folgenden Stufen:
a) die Umsetzung von Chloral mit Isobutylen (2-Methyl-propen)
unter Bildung von:
CH0 β C - CH0 - CH - CCl,
KjH-j.
\Jli
vorzugsweise in Anwesenheit von Aluminiumchlorid als Katalysator und einem geeigneten organischen Lösungsmittel wie
Hexan,
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b) die Acetylierung des Produktes der Stufe (a) zur Bildung τοη:
<= I C-
I 7
CH3 O
OC - CH3
vorzugsweise mit Hilfe von Essigsäureanhydrid in Anwesenheit
von Pyridin,
c) die Dehydrohalogenierung des Produktes der Stufe b) unter Bildung von:
CH2 » C - CH2 -CH- CCl2
CH3
CH3
vorzugsweise durch Reaktion mit Zink und Essigsäure in Anwesenheit
eines geeigneten, organischen Lösungsmittels wie von Diäthylather, und
d) die Isomerisierung des Produktes durch Behandlung mit einer
Säure, vorzugsweise mit p-Toluolsulfonsäure, zur Gewinnung des Produktes:
- CH - CH - C
Cl
Diese Verfahrensweise, welche die Stufen a) bis d) umfaßt, wurde
von Farkas et al., Collection Czechoslov. Chem. Commun. 24,
(1959), S. 2230-36 beschrieben.
Die erforderlichen Variationen dieses VielStufenverfahrens,
welche zur Herstellung von anderen Dienen der Formel V erforderlich sind, sind dem Fachmann auf dem Gebiet ohne weiteres
klar oder können von ihm leicht bestimmt werden.
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Obwohl die Verwendung von Epoxiden der Formel III als Ausgangsverbindungen
bei dem erfindungsgemäßen Verfahren bevorzugt ist, ist es ebenfalls möglich, Hydroxy-halogenverbindungen der
folgenden Formeln zu verwenden:
CH-CH-C VI
x Oh R2
oder
- CH - CH - C VII
R^ OH X R2
worin R,., R2, R, und R* die zuvor angegebenen Bedeutungen
besitzen und X ein Halogenatom ist.
Wenn eine Hydroxy-halogenverbindung der Formel VI oder VII als Ausgangsverbindung eingesetzt wird, wird diese direkt mit dem
Malonsäureester der Formel IV unter basischen Bedingungen umgesetzt, und es wird angenommen, daß die Hydroxy-halogenverbindung
der Formel VI oder VII anfänglich in das Epoxid der Formel III umgewandelt wird, welches dann mit dem Malonsäureester
reagiert.
Die Hydroxy-halogenverbindung der Formel VI können beispielsweise durch eine Variation des zuvor beschriebenen Prozesses
zur Herstellung der Epoxide der Formel III erhalten werden, bei welchem ein Dien der Formel V mit einem Metalloxyhalogenid, vorzugsweise
Natriumoxychlorid, umgesetzt wird. Um die Hydroxyhalogenverbindung
der Formel VI zu erhalten, wird die Reaktion in Anwesenheit einer Säure durchgeführt, so daß das Reaktionsgemisch neutral oder sauer ist. Jede geeignete organische oder
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anorganische Säure, ζ. B. Schwefelsäure oder Essigsäure, kann zu diesem Zweck verwendet werden.
Die Erfindung wird anhand der folgenden Beispiele näher erläutert.
Eine Lösung von 67,5 6 = 0,40 Mol 1,1-Dichlor-3,4-epoxy-4-methyl-1-penten
in 100 ml absolutem Alkohol wurde zu einer gerührten Lösung von 10,13 g ■ 0,44 Mol Natrium und von 68,87 g = 0,43 Mol
Diäthylmalonat in 900 ml absolutem Äthylalkohol bei 40 0C während
einer Zeitspanne von 25 Minuten hinzugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde für 30 Minuten gerührt, die Temperatur wurde dann auf 70 0C
erhöht und das Rühren wurde für eine weitere Stunde fortgeführt. Dann wurden 275 ml 2N E^O^ hinzugegeben, und das Gemisch wurde
zweimal mit 500 ml Äthyläther extrahiert. Die ätherischen Extrakte wurden vereinigt, über wasserfreiem MgSO^ getrocknet und eingedampft.
Es wurden 200 ml n-Pentan hinzugegeben und das Produkt, 3-Äthoxy carbonyl-4-( 2,2-dichlorvinyl) -5,5-dimethyl-T:-butyrolacton,
fiel aus. Ausbeute = 70 %. F. = 72,5-73 0C.
Elementaranalyse auf C^H^O^Cl«:
berechnet: C = 46,99; H = 5,02; Cl = 25,22 %
gefunden: C = 46,94; H = 4,99; Cl = 25,04 %
Die Arbeitsweise von Beispiel 1 wurde wiederholt, wobei jedoch Dimethylmalonat anstelle des Diäthylmalonats verwendet wurde.
3-Methoxycarbonyl-4-(2,2-dichlorvinyl)-5,5-dimethyl-i^butyrolacton
mit F. » 100,6-101,8 0C wurde in einer Ausbeute von 79 %
erhalten.
Beispiel 3 (Herstellung des Epoxids der Formel III)
Zu 30,6 g = 0,20 Mol 1,1-Dichlor-4-methy1-1,3-pentadien in 300 ml
Diäthylather wurde eine wäßrige Lösung von 0,24 Mol Natriumhypochlorit
hinzugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde gerührt, das
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Rühren wurde fortgeführt, bis das Reaktionsgemisch keine Jodidionen
mehr oxidieren konnte.
Die wäßrige Phase wurde mit Natriumchlorid gesättigt, und es wurden 200 ml Diäthyläther hinzugegeben. Die Phasen wurden
getrennt, und die wäßrige Phase wurde zweimal mit Diäthyläther extrahiert. Die ätherischen Extrakte wurden vereinigt, über
wasserfreiem NaJSOj, getrocknet und eingedampft. Bei der Destillation
erhielt man 1,1-Dichlor-3,4-epoxy-4-methyl-1-penten in
einer Ausbeute von 50 %.
Das gleiche Ergebnis wurde bei Verwendung von 0,24 Mol Calciumhypochlorit
anstelle des Natriumhypochlorits erhalten.
Beispiel 4 (Herstellung des Epoxids der Formel III) Zu 30,6 g = 0,2 Mol 1,1-Dichlor-4-methyl-1,3-pentadien in 400 ml
Methylenchlorid wurden 0,35 Mol technische Ferchloressigsäure, die 1,0 g Natriumacetat enthielten, bei einer Temperatur von 10
bis 20 0C während einer Zeitspanne von 20 Minuten zugesetzt.
Nach einem Rühren während 15 Stunden wurde das Reaktionsgemisch in 500 ml Wasser eingegossen. Die Phasen wurden getrennt, und
die wäßrige Phase wurde zweimal mit 150 ml Methylenchlorid extrahiert. Die organischen Phasen wurden vereinigt und mit
10 %iger wäßriger Natriumcarbonatl'ö&ung (2 χ 100 ml) und gesättigter
wäßriger Natriumchloridlösung (1 χ 100 ml) gewaschen, über Na0SO2, getrocknet, und das Lösungsmittel wurde abgedampft.
Das Produkt wurde destilliert, wobei 34 g 1,1-Dichlor-3,4-epoxy-4-methyl-1-penten
in einer Ausbeute von 82 % erhalten wurden.
Elementaranalyse auf CgHgCIpO:
berechnet: C = 43,14; H = 4,83; Cl = 42,45 % gefunden: C - 43,14; H - 4,78; Cl - 42,57 %
K. - 41 °C/0,4 Torr und 59-60 °C/11 Torr.
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Beispiel 5 (Herstellung des Epoxide der Formel III) Die Arbeitsweise von Beispiel 4 wurde wiederholt, wobei jedoch
0,42 NoI m-Chlorperbenzoesäure anstelle der Perchloressigsäure
verwendet wurden. Das Produkt, 1,1-Dichlor-3»4-epoxy-4-methyl-1-penten,
wurde in einer Ausbeute von 75 % erhalten.
Beispiel 6 (Herstellung des Diene der Formel V)
11,2 g flüssiges 2-Methylpropen wurden zu einer Lösung von
14,7 g Chloral in 50 ml η-Hexan, die in einem in einer Kühlmischung
aus Eis und Salz angeordneten Kolben enthalten war, hinzugegeben, wobei die Zugabe unter Rühren erfolgte. 1,3 S
Aluminiumchlorid wurden in kleinen Anteilen zu der erhaltenen Lösung während einer Zeitspanne von einer Stunde so zugegeben,
daß die Temperatur 0 0C nicht überstieg. Das Gemisch wurde bei
0 0C für eine weitere Stunde gerührt, danach wurden 50 ml
Wasser hinzugegeben, und das Gemisch wurde für weitere 15 Minuten gerührt. Die wäßrige Schicht wurde abgetrennt, die organische
Schicht wurde mit Wasser (3 χ 10 ml) gewaschen, über MgSO^
getrocknet, und das η-Hexan wurde abdestilliert.
16,5 g ■ 82 % an iji^-Trichlor^-methyl^-penten-a-ol, die
eine kleine Menge des Isomeren als Verunreinigung enthielten, wurden erhalten.
K. . 103-104 °C/15 mm Hg.
nD20 - 1,4930
IR-Spektrum (cm"1): 886 (CH2-G<), 3100 (-C-H), 3410-3540
(assoz. OH)
Eine Lösung von 65 g
in 100 ml Pyridin wu
für 3 Stunden erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde in 600 ml
in 100 ml Pyridin wu
für 3 Stunden erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde in 600 ml
in 100 ml Pyridin wurde mit 65 ml Essigsäureanhydrid auf 100 0C
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Wasser eingegossen, und die erhaltene Lösung wurde mit Äther (3 χ 200 ml) extrahiert. Die vereinigten Ätherphasen wurden
über MgSO^ getrocknet, und der Äther wurde abgedampft. Die
Destillation und Rückdestillation ergaben 71»4 g = 91 % an
^,i-Trichlor^-acetoxy-^-methyl-^-penten mit K. » 92-96 0C/
11 mm Hg.
Eine Lösung von 65 g 1,1,1-Trichlor-2-acetoxy-4-methyl-4-penten
in 200 ml Äther wurde zu einer gerührten Suspension von 64 g Zinkstaub in 400 ml Äther und 65 ml Essigsäure während einer
Zeitspanne von 2 Stunden hinzugegeben. Das Gemisch wurde für eine weitere Stunde unter Rückfluß sieden gelassen. Nach dem
Filtrieren, dem Waschen mit 300 ml Wasser und mit mit NaHCO,
gesättigtem Wasser und dem Trocknen über MgSO^ wurde der Äther
abdestilliert. Das zurückbleibende Gemisch wurde destilliert, wobei 32,4 g = 81 % an 1,1-Dichlor-4-methyl-1,4-pentadien mit
K. = 144-151 °C/760 mm Hg erhalten wurden.
30 g 1,1-Dichlor-4-methyl-1,4-pentadien wurden mit 0,25 g
p-Toluolsulfonsäure auf 13O 0C für eine Stunde erhitzt.
Gemisch wurde direkt destilliert, wobei 28,9 g =■ 96 % an
i^-Dichlor^-me
erhalten wurden.
erhalten wurden.
p-Toluolsulfonsäure auf 13O 0C für eine Stunde erhitzt. Das
-i, 3-pentadien mit K. = 110 °C/130 mm Hg
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Claims (10)
- Patentansprüche/ Λ. \Verfahren zur Herstellung eines (2,2-disubstituierten Vinyl) ^-butyrolactons der folgenden Formel:3 v.^C=CH - CH - CH - COOR5 \ E1 -/ C = Oy °worin bedeuten:R- und R2, wobei diese gleich oder verschieden sein können, Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,R, und Rj,, wobei diese gleich oder verschieden sein können, Wasserstoff, eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder ein Halogenatom, oder zusammen mit dem Kohlenstoffatom, an welches sie gebunden sind, eine Cycloalkylgruppe, undRc eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, dadurch gekennz e ichnet, daß ein Epoxid der folgenden Formel:C=OH - CH - c' IIIworin R^, R2, R, und R^ die zuvor angegebenen Bedeutungen besitzen,mit einem Malonsäureester der folgenden Formel:COOR5worin R1- die zuvor angegebene Bedeutung besitzt, in einem basischen Medium kondensiert wird.709831/0971ORIGINAL INSPECTED
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktion bei Anwesenheit eines Alk
Reaktionsmedium durchgeführt wird.Reaktion bei Anwesenheit eines Alkohols der Formel R,-OH als - 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Epoxid der Formel III durch Umsetzung eines Diens der folgenden Formel:C = CH - CH = Cworin R^, Rp, R, und R^ die zuvor angegebenen Bedeutungen besitzen,mit einem Metalloxyhalogenid unter alkalischen Bedingungen hergestellt worden ist.
- 4. Verfahren nach Anspruch 3j dadurch gekennzeichnet, daß das Metalloxyhalogenid ein Alkalimetall- oder Erdalkalimetalloxyhalogenid ist.
- 5. Verfahren nach Anspruch 3? dadurch gekennzeichnet, daß das Metalloxyhalogenid Natriumoxychlorid oder Calciumoxychlorid ist.
- 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktion in einem wäßrigen Medium durchgeführt wird.
- 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktion in Anwesenheit von Diethylether, Toluol oder n-Heptan als Reaktionsmedium durchgeführt wird.
- 8. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Epoxid der Formel III durch Oxidation eines Diens der Formel V, wie es in Anspruch 3 angegeben ist, unter Bildung den gewünschten Epoxidrings hergestellt worden ist.709831 /0971
- 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Dien mit einer Persäure in Anwesenheit eines inerten Lösungsmittels umgesetzt wird.
- 10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle der Reaktion des Malonsäureesters der Formel IV mit dem Epoxid der Formel III der Ester der Formel IV mit einer Hydroxy-halogenverbindung der folgenden Formeln:C = CH - CH - Cζ χ Ooderc = ch - ch - c" viiOh χ ^^ilworin R,, R2, R, und R^ die zuvor angegebenen Bedeutungen besitzen und X ein Halogenatom darstellt, umgesetzt wird.709831/0971
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1979
- 1979-04-03 US US06/026,746 patent/US4229353A/en not_active Expired - Lifetime
Non-Patent Citations (1)
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