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DE2702020A1 - Uhrwerk mit einem pendel - Google Patents

Uhrwerk mit einem pendel

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Publication number
DE2702020A1
DE2702020A1 DE19772702020 DE2702020A DE2702020A1 DE 2702020 A1 DE2702020 A1 DE 2702020A1 DE 19772702020 DE19772702020 DE 19772702020 DE 2702020 A DE2702020 A DE 2702020A DE 2702020 A1 DE2702020 A1 DE 2702020A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pendulum
lever
coupled
locking mechanism
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19772702020
Other languages
English (en)
Other versions
DE2702020B2 (de
DE2702020C3 (de
Inventor
Hatsuo Aruga
Yasue Ashibe
Kazutoshi Nozawa
Kunio Tatsuzawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rhythm Co Ltd
Original Assignee
Rhythm Watch Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rhythm Watch Co Ltd filed Critical Rhythm Watch Co Ltd
Publication of DE2702020A1 publication Critical patent/DE2702020A1/de
Publication of DE2702020B2 publication Critical patent/DE2702020B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2702020C3 publication Critical patent/DE2702020C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B17/00Mechanisms for stabilising frequency
    • G04B17/02Oscillators acting by gravity, e.g. pendulum swinging in a plane
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B17/00Mechanisms for stabilising frequency
    • G04B17/20Compensation of mechanisms for stabilising frequency

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

Uhrwerk mit einem Pendel
Die Erfindung bezieht sich auf mit Pendeln angetriebene Uhren und insbesondere auf ein Uhrwerk, das eine Einrichtung zur Selbstjustierung des Antriebsgliedes des Gesperres in Abhängigkeit von Fehlausrichtungen des Uhrwerks gegenüber der Vertikalen aufweist.
Wie bei Pendeluhren allgemein bekannt ist, wird die periodische Schwingung des Pendelgewichtes als die Zeit haltende oder regulierende Einrichtung benutzt. Solche Uhren haben sich als sehr wirksam, zuverlässig, einfach und genau erwiesen, wenn sie als feststehende Wanduhren benutzt werden. Derartige Uhren sind daher unabhängig von dem Alter ihres Grundkonzeptes immer noch weit verbreitet und benutzt. Jedoch leiden Pendeluhren immer noch unter mindestens einem Hauptnachteil. Um eine genaue und zuverlässige Zeit haltende Betriebsweise zu erreichen, muß die Uhr längs einer bestimmten Orientierung gegenüber der durch'die Schwerkraft definierten Vertikalen installiert und ausgerichtet werden. Diese Bedingung ergibt sich hauptsächlich aus den Betriebseigenschaften des Gesperremechanismus. So sind z.B. bei herkömmlichen Pendeluhren die relative Lage des Pendel-
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gewichts oder Pendelarms und des Ankers des Gesperremechanismus so ausgelegt, daß eine neutrale oder Gleichgewichtslage eingenommen wird, wenn die angegebene Vertikale des Gesperremechanismus längs der durch die Schwerkraft definierten Vertikalen ausgerichtet ist. Der Gesperremechanismus arbeitet auf optimale Weise, wenn die Pendeluhr so installiert ist, daß die angegebene Vertikale parallel zu der durch die Schwerkraft gegebenen Vertikalen liegt. Tritt eine solche Ausrichtung auf, so arbeitet der Gesperremechanismus mit einer minimalen Fehlergröße und einem maximalen Maß an Zuverlässigkeit. In diesem Fall befindet sich der Anker oder die Klinke des Gesperrerades in seiner geeigneten Gesperrestellung.
Wird jedoch eine herkömmliche Pendeluhr in einer Lage installiert, die gegenüber der durch die Schwerkraft definierten Vertikalen fehl ausgerichtet ist, so ist die Gleichgewichtslage des Pendelarms oder -gewichtes längs einer Achse ausgerichtet, die nicht parallel zu der bestimmten Vertikalen des Gesperrmechanismus liegt. Die Bewegung des Pendelgewichts bewirkt in diesem Fall ein nichtsymmetrisches Schwingen des Ankers. Bei dieser ungeeigneten Anordnung führt der Anker eine periodische Schwingung gegenüber seinem zugehörigen Gesperrerad mit einer Störfunktion aus, die direkt proportional zum Neigungswinkel zwischen der bestimmten Vertikalen und der durch die Schwerkraft definierten Vertikalen ist. Diese Störfunktion wird durch eine Änderung im Eingriffsmaß zwischen den Hemmungsstiften des Ankers und dem Gesperrerad bewirkt. Diese Störfunktion oder der ungeeignete Eingriff ist als Seitenschwingen des Ankers bekannt und ein wesentlicher Faktor der Ungenauigkeit in der Zeithaltung bei mit einem Pendel regulierten Uhren. Im extremen Fall kann der ungeeignete Eingriff zwischen dem Anker und dem Gesperrerad ein fehlerhaftes Arbeiten des Gesperremechanismus und eine Beendigung der Zeithaltung bewirken. Verständlicherweise führt ein solcher Extremfall zu einem vollständigen funktionalen Ausfall der Pendeluhr.
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Ein weiterer Nachteil herkömmlicher Pendeluhren ist außerdem die Beschädigungsanfälligkeit der Hemmstifte bei relativ schwachen Stoßen. Irgendeine auf die Heramstifte ausgeübte ungewöhnliche Kraft verbiegt oder bricht entweder einen oder mehrere der Hemmstifte, wenn diese in das Gesperrerad mit übermäßiger Kraft stoßen. Ein soldier Fall kann auftreten, entweder infolge einer Seitenschwingung des Ankers oder, wenn dem Pendel ein starker Stoß erteilt wird, um die periodischen Bewegungen der Uhr zu starten. Ein Verbiegen oder Brechen der Hemmstifte kann außerdem durch eine fehlerhafte Schwingung des Pendels infolge von Erschütterungen oder impulsmäßigen Änderungen in der Geschwindigkeit auftreten, wenn die Uhr transportiert oder bewegt wird.
Es wird daher eine Erfindung benötigt, die jeden dieser bisherigen Nachteile beseitigt, d.h. ein Pendeluhrwerk schafft, das genau die Zeit hält, selbst wenn die durch die Konstruktion bestimmte Vertikale mit der durch die Schwerkraft definierten Vertikalen fehl ausgerichtet ist, und bei der ein Beschädigung der Hemmstifte durch Verminderung der Kraft oder eines an die Hemmstifte gegebenen Stoßes im wesentlichen verhindert wird und die schließlich automatisch selbstjustiert wird, um eine Seitenschwingung des Ankers und eine Beschädigung während ihrer Bewegung, während ihres Starts oder während ihres Transportes verhindert.
Die vorliegende Erfindung schafft ein Uhrwerk, das ein Pendel, ein Gesperre zum Steuern der Geschwindigkeit und Gleichförmigkeit der Bewegung des Pendels und eine Einrichtung zum Koppeln des Gesperres und des Pendels und zum Antreiben des Gesperres in einer symmetrischen, periodischen Bewegung unabhängig von der Lage des Pendels und des Gesperres gegenüber der Vertikalen aufweist. Durch die zuvor angegebene Kombination von Elementen wird ein Uhrwerk geschaffen, bei dem das Gesperre genaue, Zeit haltende Bewegungen ohne merkbare Abhängigkeit von der Ausrichtung des Uhrwerks gegenüber der durch die Schwerkraft definier-
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ten Vertikalen ausführt. Das Uhrwerk führt eine Justierung durch automatisches Kompensieren von Fehlausrichtungen zwischen der durch die Konstruktion gegebenen Vertikalen und der durch die Schwerkraft definierten Vertikalen aus.
Im einzelnen weist das erfindungsgemäße Uhrwerk in der Einrichtung zum Koppeln des Gesperres und des Pendels einen Hebel auf, der drehbar mit dem Pendel und mit dem Gesperre gekoppelt ist. Der Hebel ist gegenüber dem Pendel immer dann drehbar, wenn ein Drehmoment auf den Hebel ausgeübt wird, das größer als ein bestimmter Wert ist. Ist daher das Pendel gegenüber der durch die Konstruktion bestimmten Vertikalen fehl ausgerichtet oder wird das Pendel einer Impulskraft ausgesetzt, so übersteigt das Drehmoment den bestimmten Wert an irgendeinem Punkt während der Schwingung des Pendels, so daß die Größe der Kraft auf die Hemmstifte wesentlich vermindert wird und dadurch das Gesperre um die Vorgesehene Gleichgewichtslage angetrieben wird. Gemäß einem bevorzugten Gedanken der Erfindung wird also in einem Pendeluhrwerk ein herkömmliches Gesperre mit einem herkömmlichen Pendelgewicht mit ^iIfe eines drehbaren Hebels gekoppelt, so daß die Schwingungen des Gesperres regelmäßig und periodisch unabhängig von einer Fehlausrichtung des Uhrwerkes gegenüber der durch die Schwerkraft definierten Vertikalen sind. Das Gesperre wird von einem Hebel angetrieben, der drehbar an dem Arm des Pendels befestigt ist. Das Pendel wird von einem unabhängigen Schwenklager gelagert.Der Hebel und der Pendelarm sind reibungsmäßig derart gekoppelt, daß bei einem Versetzen der Gleichgewichtslage des Pendelarms von der vorgegebenen Gleichgewichtslage des Uhrwerks der Hebel automatisch derart gedreht wird, daß das Gesperre immer noch um seine vorgesehene Gleichgewichtslage angetrieben wird.
Diese und weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung wie auch bestimmte Ausführungsbeispiele können anhand der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele in Verbindung
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mit der Zeichnung besser verstanden werden. Im einzelnen zeigen
Pig. 1 eine schematische Darstellung vieler der Bauelemente der vorliegenden Erfindung, die die Kopplung zwischen dem Pendel und dem Gesperre zeigen,
Fig. 2 eine Vorderansicht auf den Teil der vorliegenden Erfindung, der die Kopplung zwischen dem Pendel und dem Gesperre nach Maßgabe der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform zeigt,
Fig. 3 eine Seitenansicht des gleichen Teils der vorliegenden Erfindung, das in Fig. 2 gezeigt ist.
Fig. 4- die Arbeitsweise der vorliegenden Erfindung, wenn das Uhrwerk mit seiner vorgegebenen Vertikalen im wesentlichen längs der durch die Schwerkraft definierten Vertikalen ausgerichtet ist,
Fig. 5 die Ansicht der Fig. 4-, wenn das Uhrwerk im Uhrzeigersinn gegenüber der durch die Schwerkraft gegebenen Vertikalen gedreht ist und
Fig. 6 die Arbeitsweise der vorliegenden Erfindung, wenn das Uhrwerk der Fig. 4 gegen den Uhrzeigersinn gegenüber der durch die Schwerkraft definierten Vertikalen gedreht ist.
Die vorliegende Erfindung gibt ein verbessertes Pendeluhrwerk an, das eine automatische Justiereinrichtung enthält, die die Lage der Anker eines Gesperremechanismus selbsttätig justiert, so daß der Anker sich in einer optimalen oder vorgegebenen Stellung während der Schwingung des Pendels unabhängig von der genauen Ausrichtung des Uhrwerks gegenüber der durch die Schwerkraft
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definierten Vertikalen befindet. Die vorliegende Erfindung weist ein Pendeluhrwerk auf, das ein Gesperrerad mit an seinem Umfang angeordneten Ge sperre zähnen, einen Anker, der um e-ine Hemmachse schwingt und mindestens zwei Hemmstifte aufweist, die in das Gesperrerad eingreifen, ein Pendelgewicht, das als schwingendes Zeitnormal für die Uhr wirkt und Kupplungsteile aufweist, die nachfolgend beschrieben sind und das Pendel mit einer Ankerkrücke verbindet, die an der Henmachse befestigt ist. Diese Kupplungsteile weisen einen Schleif- oder Hebelmechanismus in mindestens einer Stellung auf. Als Folge der Wirkung dieses Hebels wird ein übermäßiges Drehmoment, das auf den Anker infolge einer ungeeigneten Anordnung der Pendeluhr oder infolge anderer Gründe wirkt, dazu benutzt, den Hebel zum Schleifen zu veranlassen, wodurch automatisch die Bewegung des Ankers so justiert wird, daß der Anker in seine geeignete vorgegebene Lage bewegt wird. Daher wird der Anker automatisch in seine geeignete vorgegebene Lage gleiten und wird um die vorgegebene Gleichgewichtslage schwingen, selbst wenn die Pendeluhr in einer ungeeigneten Stellung in Bezug auf die durch die Schwerkraft gegebene Vertikale installiert wurde. Außerdem wird eine Beschädigung der Hemmstifte im wesentlichen durch das Gleiten des Hebels, wenn immer ein Stoß den Hemmstiften erteilt wird, verhindert. Bei der vorliegenden Erfindung wird die Genauigkeit der Uhr stark durch die Tatsache vereinfacht, daß eine richtige Gesperrelage selbst dann erhalten wird, wenn die Pendeluhr nidt In einer geeigneten Stellung installiert ist.Außerdem ist bei der vorliegenden Erfindung die Justierung für Seitenschwingungen des Ankers nicht mehr erforderlich, wodurch die Hontage und Installierung einer genauen Pendeluhr vereinfacht wird. Schließlich wird die Möglichkeit einer Beschädigung des Ankers während des Transports der Uhr wesentlich vermindert.
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Die Arueitsweise der vorliegenden Erfindung kann besser anhand der Pig. 1 bis 3 verstanden werden. Besonders Fig. 1 zeigt ein Gesperrerad 10, das mit -Hilfe einer Gesperreradachse 12 gelagert ist. Das Gesperrerad 10 hat eine Vielzahl von Gesperrezähnen 10a, die um seinen Umfang angeordnet sind. Es ist darauf hinzuweisen, daß eine herkömmliche Uhrzahnradkette durch die gleichförmige Bewegung des Gesperrerads 10 und der Gesperreradachse 12 nach dem zum Stand der Technik gehörenden Prinzipien angetrieben werden kann. So kann z.B. ein hier nicht gezeigtes Triebzahnrad mit der Gesperreradachse 12 gekuppelt werden und sich in geeigneter Weise mit einer Uhrzahnradkette und Anzeigeeinrichtungen im Eingriff befinden. Eine Hemmachse 14 ist in einem Uhrgehäuse so angeordnet, daß sie neben und nahe dem Gesperrerad 10 sich frei drehen kann. Ein Anker 16 ist um die Hemmachse 14 so angeordnet, daß er frei um diese schwenken kann. Zwei durch Hemmstifte 18 und 20 gebildete Hemmglieder sind senkrecht zueinander an dem Anker 16 angeordnet, wobei ein Hemmstift an jedem Ende des symmetrisch geformten Ankers angeordnet ist, so daß die Hemmstifte 18 und 20 in die Gesperrezähne 10a des Gesperrerads 10 in bekannter Weise derart eingreifen, daß das Gesperrerad 10 durch die Schwingbewegung des Ankers 16 reguliert bzw. gleichförmig bewegt wird. Selbstverständlich hat der Anker 16 eine vorgegebene Gleichgewichtsstellung, so daß der Drehwinkel des Ankers 16 ua die Heemachse 14 symmetrisch ist. Sollte aus irgendeinem Grund der Anker 16 um eine gegenüber der vorgegebenen Gleichgewichtsstellung versetzte Stellung schwingen, so üben die Hemmstifte 18 und 20 unterschiedliche Bewegungen in Bezug auf das Gesperrerad 10 aus und werden nicht symmetrisch in die Gesperre sahne 10a eingreifen. In diesem Extremfall kann einer der Hemmstifte mit einer solchen Kraft gegen das Gesperrerad 10 getrieben werden, daß der Hemmstift verbiegen oder Brechen kann oder aber das Gesperre blockiert wird.
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Eine Ankerkrücke oder Schwingstange 22 ist starr mit der Hemmachse 14- gekoppelt. Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform ist das andere· Ende der Ankerkrücke 22 in eine L-Form gebogen, so daß sie den weiter unten beschriebenen Pendelschwingungsmechanismus beaufschlagen kann. Der Pendelschwingungsmechanismus bildet eine Einrichtung zum Koppeln des Gesperres und des Pendels und zum Antreiben des Gesperres in einer symmetrischen, periodischen Bewegung, unabhängig von der Lage des Pendels und des Gesperres gegenüber der durch die Schwerkraft definierten Vertikalen. Der Pendelschwingungsmechanismus weist einen Pendeltragpfosten oder Schwenkpunkt 24- auf, der gegenüber dem Gesperre fest angeordnet ist. In typischer Weise ist der Tragpfosten 24-an dem Bewegungsgehäuse der Uhr befestigt. Ein Ende eines Schwinggliedes 26 ist an dem Tragpfosten 24- für das Pendel befestigt oder mit diesem gekoppelt. Auf diese Weise trägt der Pfosten 24 den gesamten Pendelmechanismus und hält seine Kraft von dem Gesperre fern. Bei dem in den Fig. Λ bis 6 gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Schwingelement 26 als elastisches Glied, wie eine Blattfeder, ausgebildet. Das Schwingelement 26 kann einen als ein Hing 26a mit offenem Mittenteil ausgebildeten gebogenen Teil haben. Das Schwingungsglied 26 kann sich von dem Ring 26a aus nach unten fortsetzen, um einen unteren Arm 26b zu bilden. Ein Pendelgewicht 30, das ein schwingendes Zeitnormal der Uhr bildet, ist mit einer Pendelstange oder einem Pendelarm 28 in solcher Weise gekoppelt, daß der Schwerpunkt des Pendelgewichts 30 längs der durch die Schwerkraft gegebenen Vertikalen über den Tragpfosten oder Schwenkpunkt 24- einjustiert werden kann. Es ist jedoch drauf hinzuweisen, daß es innerhalb des Rahmens der Erfindung liegt, daß der Pendelarm 28 unmittelbar mit dem Ring 26a gekoppelt und der untere Arm 26b fortgelassen werden kann.
Ein Hebel 32 ist gleitend oder drehbar mit dem Schwingungsglied 26 gekoppelt oder kann bei einer geeigneten Ausführungs-
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form mit dem Pendelarm 28 gekoppelt sein. Im folgenden wird . angenommen, daß das Schwingungsglied 26 einen unteren Arm 26b aufweist, mit dem der Hebel 32 gekoppelt ist. Jedoch voist der Schutzbereich der Erfindung ausdrücklich alle äquivalenten Befestigungen zwischen dem Pendelgewicht 30 und dem Schwenkpunkt oder Tragpfosten 24 auf. Das obere Ende des Hebels 32 erstreckt sich in die zentrische öffnung des Ringteils 26a. Eine öffnung oder ein Schlitz 32a ist in den oberen Teil des Hebels 32 gebohrt oder geformt. Das L-förmige Ende 22a der Ankerkrücke 2P ist durch den Schlitz oder die Öffnung 32a hindurch angeordnet. Auf diese Weise ist das Gesperre mit dem Pendel gekoppelt. Der Hebel 32 und das Schwingungsglied 26 sind mit Hilfe eines Schwenkstiftes 34- so gekoppelt, daß ein gewisses Spiel oder eine Drehung zwischen dem Hebel 32 und dem Schwingungsglied 26 möglich ist. Bei der gezeigten Ausführungsform sind das Sch wingungcglied und der Hebel 32 reibungsraäßig gekoppelt und mit Hilfe einer Druckkraft von einer Gleitfeder 36 zusammengehalten, die zwischen dem Schwenkstift 34- und dem Hebel 32 befestigt ist. Die Gleitfeder 36 kann aus einer Blattfeder gebildet sein, die in einem vorgeschriebenen Druckzustand befestigt ist, so daß das zur Bewegung des Schwingungsgliedes 26 gegenüber dem Hebel 32 erforderliche Drehmoment auf einer bestimmten Größe gehalten wird. Viele andere äquivalenten Arten oder Einrichtungen für die Kopplung zwischen dem Hebel 32 und dem Schwingungsglied 26 können ebenfalls benutzt werden, ohne daß dabei der Erfindungsgedanke verlassen wird. Alles, was erforderlich ist, ist, daß der Hebel 32 eine Drehbewegung gegenüber dem Schwingungsglied 26 ausführen kann, wenn das der Ankerkrücke 22 auf dem Hebel 32 erteilte Drehmoment eine bestimmte Größe überschreitet. Bei dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Schwingungsglied 26 aus einem Blattfedermaterial gefertigt. Auf diese Weise wird die Schwingung des Pendelgewichts 30 durch die Elastizität dieses Blattfedermaterials möglich. Es ist darauf hinzuweisen, daß durch Benutzung eines Blattfedermaterials bei der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausfüh- , rungsform die Bewegungsrichtung des Pendelgewichts 30 im
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wesentlichen in die Richtung gezwungen und begrenzt ist, in der das elastische Schwingungsglied 26 sich am leichtesten biegt. Auf diese Weise ist das Pendelgewicht 30 so ausgerichtet, "daß es Schwingungen innerhalb der in i"ig. 2 vorhandenen Zeichenebene und senkrecht zu der Zeichenebene der Fig. 3 ausführt. Es ist darauf hinzuweisen, daß es ebenfalls möglich ist, das Schwingungsglied 26 selbst aus einem starren Metallblech zu fertigen und eine getrennte Blattfeder an einem geeigneten Teil des Schwingungsgliedes 26 zu befestigen. Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform ist das Pendelgewicht 30 so an dem Tragpfosten 24 für das Pendel aufgehängt, daß keine übermäßige Belastung auf den Anker 16 ausgeübt wird. Außerdem sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel die Kupplungsteile, die das Schwingungsglied 26, die Pendelstange oder den Pendelarm 28 und den Hebel 32 aufweisen, so zusammengefaßt, daß sie einen Reibungsgleitmechanismus bilden. Aufgrund dieses Mechanismus wird erreicht, daß, wenn das dem Anker 16 erteilte Drehmoment die erforderliche Größe für eine geeignete Schwingung oder eine Gesperrewirkung überschreitet, dieses überschüssige Drehmoment zum größten Teil durch die Wirkung des Gleitmechanismus aufgenommen wird. Das Reibungsgleitdrehmoment zwischen dem Hebel 32 und dem Schwingungsglied 26 wird so reguliert, daß es etwas größer als das drehende Drehmoment ist, das während des normalen Schwingens oder der Ge sperre wirkung des Ankers 16 und des Gesperrerades 10 aufgebracht wird.
Die Arbeitsweise der vorliegenden Erfindung wird jetzt erläutert. Fig. 4- zeigt eine Pendeluhr, die das gezeigte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beinhaltet, wobei die Pendeluhr in einer geeigneten Lage installiert ist, bei der die vorgegebene Vertikale mit der durch die Schwerkraft definierten Vertikalen ausgerichtet ist. In diesem Pail schwingen sowohl das Pendelgewicht 30 als auch der Anker 16 mit gleichem Abstand in beide Richtungen um die vorgegebene Gleichgewichtcstellung. Daher
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wird kein ungeeignetes Drehmoment an den Gleitmechanismus der Kupplungsteile gegeben und es tritt keine Gleitwirkung in dem Gleitmechanismus auf.
Fig. 5 zeigt eine das gezeigte Ausführungsbeispiel der Erfindung beinhaltende Pendeluhr, wenn die Pendeluhr in einer Lage installiert ist, die im Uhrzeigersinn in Bezug auf die durch, die Schwerkraft definierte Vertikale geneigt ist. Außerdem zeigt Fig. 6 eine Pendeluhr, die in einer lage installiert ist, die gegen den Uhrzeigersinn gegenüber der durch die Schwerkraft definierten Vertikalen geneigt ist. Bei beiden diesen ungeeigneten Anbringungen tritt eine automatische Justierwirkung, die die Störung und die Schwingungsverlagerangen justieren wird, in den Kupplungsteilen zwischen dem Pendelgewicht 30 und dem Anker 16 auf. Diese selbstjustierende Wirkung ermöglicht es, eine gleichmäßige hin- und hergehende oder schwingende Bewegung des Pendelgewichts 30 und des Ankers 16 gegenüber der vorgegebenen Vertikalen oder der Gleichgewichtslage des Gesperres und insbesondere der des Ankers 16 aufrechtzuerhalten.
Mit anderen Worten, selbst in den ungeeigneten Anbringungen, wie sie in den Fig. 5 und 6 gezeigt sind, befindet sich das Pendelgewicht 30 dauernd in einem Zustand gleichmäßiger Sch\d.ngung oder hin- und hergehender Bewegung gegenüber der durch die Schwerkraft definierten Vertikalen. Diese Bewegung des Pendelgewichts 30 wird an den Anker 16 über die Pendelstange 28, das Schwingungsglied 26 und den Hebel 32 übertragen. Da jedoch der Anker 16 selbst in einer fehl ausgerichteten oder geneigten Lage installiert ist, wenn das Uhrwerk ungeeignet installiert ist, wird die geeignete hin- und hergehende Bewegung des Pendelgewichts 30 in Bezug auf die durch die Schwerkraft definierte Vertikale versuchen, ein größeres Drehmoment auf den Anker 16 während des einen Ausschlags dieser Schwingung auszuüben, als bei dem Ausschlag in die entgegengesetzteRichtung. Gemäß
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der vorliegenden Erfindung ist die Größe des Gleitdrehmomentes zwischen dem Schwingungsglied 26 und dem Hebel 32 so ausgelegt und einreguliert, daß es etwas kleiner als dieses größere* oder vorgespannte Drehmoment ist. Bei der ic den Figuren 5 und 6 gezeigten Anbringungslage wird ein Vorspannungsdrehiaoment, das größer als das Gleitdrehmoment ist, über dem Schwingungsglied 26 und dem Hebel 32 aufgebracht. Daher wird der Hebel 32 gegenüber dem Schwingungsglied 26 gedreht, bis er sich in einer Lage befindet, in der eine geeignete Gesperre- oder Schwingungswirkung von dem Anker 16 unter den Bedingungen ausgeführt wird, wie diese durch die ungeeignete Anbringung der Pendeluhr vorgeschrieben sind. Ist der Winkel einer ungeeigneten Anbringung groß, so kann die Schwingung des Pendelgewichts 30 ebenfalls bewirken, daß einer der Hemmstifte 18 und 20 des Ankers 16 kraftvoll gegen den Grund eines Gesperrezahns 10a auf dem Gesperrerad 10 schlägt. In diesem Fall erzeugen das Schwingungsglied 26 und der Hebel 32, wie zuvor be-schrieben, eine Gleitwirkung, so daß die Lage des Ankers 16 automatisch in eine geeignete Lage nach Maßgabe der Sichtung und Größe des dem Anker 16 erteilten übermäßigen oder Vorspannungsdrehmoment einjustiert wird. Sind das Schwingungsglied 26 und der Hebel 32 auf diese Weise in geeignete Stellungen gedreht, so wird das Drehmoment auf das normale Gesperredrehmoment vermindert und die normale Gesperre- oder Schwingungswirkung beginnt. Diese Korrekturwirkung wird innerhalb einer Zeitspanne beendet, die für mehrere Schwingungen des Pendels nach Maßgabe der Größe des übermäßigen Drehmomentes an den Anker 16 erforderlich sind. Der Zeitfehler, der während dieser Zeitdauer auftritt, ist daher extrem klein.
Bei der Erfindung wird daher, selbst wenn die Uhr in einem geneigten Winkel angebracht wird, eine automatische Justierwirkung stattfinden , sobald das Uhrwerk in Bewegung versetzt wird. Dieses bedingt, daß die Lage des Ankers 16 so korrigiert wird, daß der Anker 16 sich in einer geeigneten vorgegebenen Lage für die Gesperrewirkung befindet. Auf diese Weise wird ein normaler,
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gleichförmiger und gleichmäßiger Eingriff zwischen den Hemmstiften 18 und 20 des Ankers. 16 und dem Gesperrerad 10 erreicht, so daß der Zeitfehler infolge eines Stillsetzens oder einer Unregelmäßigkeit der Schwingung des Pendelgewichts 30 im wesentlichen verhindert wird.
Das gezeigte Ausführungsbeispiel weist einen Gleitmechanismus auf, der von einer Gleitfeder 36 abhängt. Dieser Gleitinechanisnftis kann jedoch ebenfalls eine Schraubenfeder oder eine aus einem Synthetikharz gefertigte Reibungsplatte oder aber irgendein anderes bekanntes oder noch zu entwickelndes Äquivalent benutzen. Bei dieser Erfindung kann das Reibungsgieitdrehmoment des Gleitmechanismus in irgendeiner bekannten Weise festgelegt werden. Gewöhnlich beträgt das Gewicht des Pendelgewichtes 50 g und der Schwingungswinkel des Pendels ist um versetzt, so ist ein Bereich von 8 bis 30 g cm geeignet und ein Bereich von 16 bis 20g cm ist optimal für die Größe des Gleitdrehmomentes, das die Gleitwirkung einleitet. Außerdem wird es durch Vorsehen von Grenzanschlägen 40 und 42 in der Nähe des in Pig. 4 gezeigten Schwingungsgliedes 26, um eine extreme Schwingungsbewegung zu verhindern, die den normalen Bewegungsbereich des Schwingungsgliedes 26 übersteigt, möglich, den Eingriffswinkel zwischen dem Schwingungsglied 26 und dem Hebel 32 durch Benutzung der Pesthaltekraft der Anschläge 40 und 42 auf das Schwingungsglied 26 zu regulieren, wenn die Uhr sich in einer ungeeignet geneigten Stellung befindet. Mit anderen Worten, kann der Zwang von dem Anker 16 und den Hemmstiften 18 und 20 beseitigt und statt dessen auf die Grenzanschläge 40 und 42 während des automatischen Justiervorganges übertragen werden.
Wie aus der Beschreibung hervorgeht, ist die vorliegende Erfindung durch mindestens die folgenden Merkmale gekennzeichnet. Wird die Pendeluhr in einer Lage installiert, in der sie gegen-
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über der durch die Schwerkraft definierten Vertikalen fehl ausgerichtet ist, so bewirkt ein in den Kopplungsteilen zwischen dem Pendelgewicht und.der Ankerkrücke vorgesehener Gleitmechanismus automatisch das Auftreten einer Gleitwirkung» wodurch eine Korrektur bewirkt wird, die zu einer geeignet kompensierten Lage für das Gesperre und insbesondere den Anker führt. Auf diese Weise befinden sich der Anker und das Gesperrerad in einer geeigneten Lage für einen gleichmäßigen Schwingungseingriff. Dieses Merkmal ermöglicht es, eine Pendeluhr zu schaffen, die im wesentlichen frei von einem Stillsetzen der Uhr und Zeitfehlern infolge dieser oder ähnlicher Arten von ungeeigneten Anbringungen ist. Es ist ausdrücklich darauf hinzuweisen, daß viele Abwandlungen und Abänderungen bei den gezeigten Bauelementen sowie in der Art ihrer gegenseitigen Zusammenfassung vorgenommen werden können, ohne daß dabei der allgemeine Erfindungsgedanke verlassen wird. Das in den Fig. 1 bis 6 gezeigte Ausführungsbeispiel wurde lediglich der Klarheit halber und zur Erläuterung gezeigt und beschrieben, begrenzt jedoch nicht den Schutzumfang der Patentansprüche.
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Claims (10)

  1. 27432O2O
    Patentansprüche
    Uhrwerk mit einem Pendel und einem Gesperre zum Steuern der Geschwindigkeit und Gleichförmigkeit der Bewegung des Pendels, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (32,34,36) zum Koppeln des Gesperres (10) und des Pendels (30) sowie zum Antreiben des Gesperres (10) in einer symmetrischen, periodischen Bewegung unabhängig von der Lage des Pendels (30) und des Gesperres (10) gegenüber der Vertikalen, wodurch das Gesperre (10) genaue Zeit haltende Bewegungen ohne merkbare Abhängigkeit von der Ausrichtung des Uhrwerks gegenüber der Vertikalen, die durch die Schwerkraftswirkung definiert ist, durch automatische Kompensation von Fehlausrichtungen ausführt.
  2. 2. Uhrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (32,34-,36) einen drehbar mit dem Pendel (28,30) gekoppelten Hebel (32) aufweist, wobei der Hebel (32) gegenüber dem Pendel (28,30) drehbar ist, wenn auf ihn ein Drehmoment ausgeübt wird, das größer als eine bestimmte Größe ist.
  3. 3. Uhrwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (32,34- »36) außerdem ein Schwingungsglied (26) umfaßt, das mit dem Pendel (28,30) gekoppelt ist, um das Gewicht (30) des Pendels (28,30) zu lagern und die Bewegung des Pendels im wesentlichen in eine bestimmte Ebene zu zwingen.
  4. 4. Uhrwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwingungsglied (26) elastisch ist.
  5. 5· Uhrwerk nach Anspruch 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet , daß der Hebel (32) reibungsmäßig mit dem Pendel (28,30) gekoppelt ist.
    709844/061 1 ORIGINAUNSPECTEO
  6. 6. Uhrwerk nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die reibungsmäßige Kopplung mit Hilfe eines elastischen Gliedes (36) ausgebildet ist, die eine Druckkraft zwischen dem Hebel (32) und dem Pendel (28,30) ausübt.
  7. 7· Uhrwerk nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (32,34,36) ein mit dem Pendel (28,30) gekoppeltes Schwingungsteil (26) aufweist, um das Gewicht (30) des Pendels (28,30) um einen Schwenkpunkt zu lagern, wobei das Schwingungsglied (26) in einer gebogenen Form ausgebildet ist, um eine Kopplung zwischen dem Hebel (32) und dem Gesperre (10,16) auf mindestens einer Vertikalen durch den Schwenkpunkt zu ermöglichen.
  8. 8. Uhrwerk nach Anspruch 7» dadurch gekennze ichn e t , daß das Schwingungsglied (26) elastisch mit dem Schwenkpunkt (24) gekoppelt ist.
  9. 9. Uhrwerk nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch ein Paar von Begrenzungsanschlägen (40,42) und eine zwischen dem Gesperre (10,16) und dem Hebel (32) gekoppelte Schwingungsstange (22), wobei die Schwingungsstange (22) zwischen den BegrenzunfTsanschlägen (40,42) angeordnet ist, um die Bewegung der Schwiiißungsstange (22) und des Gesperres (10,16) zwischen mindestens zwei Extrempunkten zu begrenzen.
  10. 10. Uhrwerk, gekennzeichnet durch ein Pendel (28,30),durch ein Gesperrerad (10) mit mehreren von auf dem Umfang des Gesperrerads (10) angeordneten Gesperrezahnen (10a), durch einen mit einer drehbaren Hemmachse (14) gekoppelten Anker (16) mit zwei symmetrischen Hemmstiften (18,20), die mit dem Gesperrerad (10) in Eingriff bringbar sind, durch eine mit dem Anker (16) gekoppelte Schwingungsstange (22"), durch ein elastisches Schwingungsglied (26), das mit einem Schwenkpunkt
    909844/0611
    (24) an einem ersten Ende und an einem zweiten Ende mit dem Bendel (28,30) gekoppelt ist, und durch einen Hebel (32), der in gleitendem Kontakt mit dem Schwingungsglied (26) und mit der Schwingungs stange (22) gekoppelt ist und gegenüber den Schwingungsglied (26) sich dreht, wenn eine bestimmte Größe eines Drehmoments auf den Hebel (32) ausgeübt wird, wodurch der Anker (16) selbst justierend ist, um im wesentlichen symmetrische Schwingungen gegenüber dem Gesperrerad (10) unabhängig von einer genauen Ausrichtung des Uhrwerks gegenüber einer durch die Schwerkraft definierten Vertikalen ausführt.
    I098U/061 1
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