DE2702020A1 - Uhrwerk mit einem pendel - Google Patents
Uhrwerk mit einem pendelInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf mit Pendeln angetriebene Uhren und insbesondere auf ein Uhrwerk, das eine Einrichtung zur
Selbstjustierung des Antriebsgliedes des Gesperres in Abhängigkeit von Fehlausrichtungen des Uhrwerks gegenüber der Vertikalen aufweist.
Wie bei Pendeluhren allgemein bekannt ist, wird die periodische
Schwingung des Pendelgewichtes als die Zeit haltende oder regulierende Einrichtung benutzt. Solche Uhren haben sich als
sehr wirksam, zuverlässig, einfach und genau erwiesen, wenn sie als feststehende Wanduhren benutzt werden. Derartige Uhren
sind daher unabhängig von dem Alter ihres Grundkonzeptes immer noch weit verbreitet und benutzt. Jedoch leiden Pendeluhren
immer noch unter mindestens einem Hauptnachteil. Um eine genaue und zuverlässige Zeit haltende Betriebsweise zu erreichen,
muß die Uhr längs einer bestimmten Orientierung gegenüber der durch'die Schwerkraft definierten Vertikalen installiert und
ausgerichtet werden. Diese Bedingung ergibt sich hauptsächlich aus den Betriebseigenschaften des Gesperremechanismus. So sind
z.B. bei herkömmlichen Pendeluhren die relative Lage des Pendel-
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gewichts oder Pendelarms und des Ankers des Gesperremechanismus
so ausgelegt, daß eine neutrale oder Gleichgewichtslage eingenommen wird, wenn die angegebene Vertikale des Gesperremechanismus
längs der durch die Schwerkraft definierten Vertikalen ausgerichtet ist. Der Gesperremechanismus arbeitet auf optimale
Weise, wenn die Pendeluhr so installiert ist, daß die angegebene Vertikale parallel zu der durch die Schwerkraft gegebenen
Vertikalen liegt. Tritt eine solche Ausrichtung auf, so arbeitet der Gesperremechanismus mit einer minimalen Fehlergröße und
einem maximalen Maß an Zuverlässigkeit. In diesem Fall befindet sich der Anker oder die Klinke des Gesperrerades in seiner geeigneten
Gesperrestellung.
Wird jedoch eine herkömmliche Pendeluhr in einer Lage installiert,
die gegenüber der durch die Schwerkraft definierten Vertikalen fehl ausgerichtet ist, so ist die Gleichgewichtslage des Pendelarms
oder -gewichtes längs einer Achse ausgerichtet, die nicht parallel zu der bestimmten Vertikalen des Gesperrmechanismus
liegt. Die Bewegung des Pendelgewichts bewirkt in diesem Fall ein nichtsymmetrisches Schwingen des Ankers. Bei dieser ungeeigneten
Anordnung führt der Anker eine periodische Schwingung gegenüber seinem zugehörigen Gesperrerad mit einer Störfunktion
aus, die direkt proportional zum Neigungswinkel zwischen der bestimmten Vertikalen und der durch die Schwerkraft definierten
Vertikalen ist. Diese Störfunktion wird durch eine Änderung im Eingriffsmaß zwischen den Hemmungsstiften des Ankers
und dem Gesperrerad bewirkt. Diese Störfunktion oder der ungeeignete
Eingriff ist als Seitenschwingen des Ankers bekannt und ein wesentlicher Faktor der Ungenauigkeit in der Zeithaltung
bei mit einem Pendel regulierten Uhren. Im extremen Fall kann der ungeeignete Eingriff zwischen dem Anker und dem
Gesperrerad ein fehlerhaftes Arbeiten des Gesperremechanismus und eine Beendigung der Zeithaltung bewirken. Verständlicherweise
führt ein solcher Extremfall zu einem vollständigen funktionalen Ausfall der Pendeluhr.
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Ein weiterer Nachteil herkömmlicher Pendeluhren ist außerdem
die Beschädigungsanfälligkeit der Hemmstifte bei relativ schwachen Stoßen. Irgendeine auf die Heramstifte ausgeübte
ungewöhnliche Kraft verbiegt oder bricht entweder einen oder mehrere der Hemmstifte, wenn diese in das Gesperrerad
mit übermäßiger Kraft stoßen. Ein soldier Fall kann auftreten, entweder infolge einer Seitenschwingung des Ankers oder,
wenn dem Pendel ein starker Stoß erteilt wird, um die periodischen Bewegungen der Uhr zu starten. Ein Verbiegen oder
Brechen der Hemmstifte kann außerdem durch eine fehlerhafte Schwingung des Pendels infolge von Erschütterungen oder impulsmäßigen
Änderungen in der Geschwindigkeit auftreten, wenn die Uhr transportiert oder bewegt wird.
Es wird daher eine Erfindung benötigt, die jeden dieser bisherigen
Nachteile beseitigt, d.h. ein Pendeluhrwerk schafft, das genau die Zeit hält, selbst wenn die durch die Konstruktion
bestimmte Vertikale mit der durch die Schwerkraft definierten Vertikalen fehl ausgerichtet ist, und bei der ein Beschädigung
der Hemmstifte durch Verminderung der Kraft oder eines an die Hemmstifte gegebenen Stoßes im wesentlichen verhindert wird
und die schließlich automatisch selbstjustiert wird, um eine
Seitenschwingung des Ankers und eine Beschädigung während ihrer
Bewegung, während ihres Starts oder während ihres Transportes verhindert.
Die vorliegende Erfindung schafft ein Uhrwerk, das ein Pendel, ein Gesperre zum Steuern der Geschwindigkeit und Gleichförmigkeit
der Bewegung des Pendels und eine Einrichtung zum Koppeln des Gesperres und des Pendels und zum Antreiben des Gesperres
in einer symmetrischen, periodischen Bewegung unabhängig von der Lage des Pendels und des Gesperres gegenüber der Vertikalen
aufweist. Durch die zuvor angegebene Kombination von Elementen wird ein Uhrwerk geschaffen, bei dem das Gesperre genaue, Zeit
haltende Bewegungen ohne merkbare Abhängigkeit von der Ausrichtung des Uhrwerks gegenüber der durch die Schwerkraft definier-
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ten Vertikalen ausführt. Das Uhrwerk führt eine Justierung durch
automatisches Kompensieren von Fehlausrichtungen zwischen der durch die Konstruktion gegebenen Vertikalen und der durch die
Schwerkraft definierten Vertikalen aus.
Im einzelnen weist das erfindungsgemäße Uhrwerk in der Einrichtung zum Koppeln des Gesperres und des Pendels einen Hebel auf,
der drehbar mit dem Pendel und mit dem Gesperre gekoppelt ist. Der Hebel ist gegenüber dem Pendel immer dann drehbar, wenn ein
Drehmoment auf den Hebel ausgeübt wird, das größer als ein bestimmter Wert ist. Ist daher das Pendel gegenüber der durch die
Konstruktion bestimmten Vertikalen fehl ausgerichtet oder wird das Pendel einer Impulskraft ausgesetzt, so übersteigt das Drehmoment den bestimmten Wert an irgendeinem Punkt während der
Schwingung des Pendels, so daß die Größe der Kraft auf die Hemmstifte wesentlich vermindert wird und dadurch das Gesperre
um die Vorgesehene Gleichgewichtslage angetrieben wird. Gemäß einem bevorzugten Gedanken der Erfindung wird also in einem
Pendeluhrwerk ein herkömmliches Gesperre mit einem herkömmlichen Pendelgewicht mit ^iIfe eines drehbaren Hebels gekoppelt, so
daß die Schwingungen des Gesperres regelmäßig und periodisch unabhängig von einer Fehlausrichtung des Uhrwerkes gegenüber
der durch die Schwerkraft definierten Vertikalen sind. Das Gesperre wird von einem Hebel angetrieben, der drehbar an dem Arm
des Pendels befestigt ist. Das Pendel wird von einem unabhängigen Schwenklager gelagert.Der Hebel und der Pendelarm sind reibungsmäßig derart gekoppelt, daß bei einem Versetzen der Gleichgewichtslage des Pendelarms von der vorgegebenen Gleichgewichtslage des Uhrwerks der Hebel automatisch derart gedreht wird,
daß das Gesperre immer noch um seine vorgesehene Gleichgewichtslage angetrieben wird.
Diese und weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung wie auch bestimmte Ausführungsbeispiele können anhand der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele in Verbindung
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mit der Zeichnung besser verstanden werden. Im einzelnen zeigen
Pig. 1 eine schematische Darstellung vieler der Bauelemente der vorliegenden Erfindung, die die Kopplung zwischen
dem Pendel und dem Gesperre zeigen,
Fig. 2 eine Vorderansicht auf den Teil der vorliegenden Erfindung,
der die Kopplung zwischen dem Pendel und dem Gesperre nach Maßgabe der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform
zeigt,
Fig. 3 eine Seitenansicht des gleichen Teils der vorliegenden Erfindung, das in Fig. 2 gezeigt ist.
Fig. 4- die Arbeitsweise der vorliegenden Erfindung, wenn das
Uhrwerk mit seiner vorgegebenen Vertikalen im wesentlichen längs der durch die Schwerkraft definierten Vertikalen
ausgerichtet ist,
Fig. 5 die Ansicht der Fig. 4-, wenn das Uhrwerk im Uhrzeigersinn
gegenüber der durch die Schwerkraft gegebenen Vertikalen gedreht ist und
Fig. 6 die Arbeitsweise der vorliegenden Erfindung, wenn das Uhrwerk der Fig. 4 gegen den Uhrzeigersinn gegenüber
der durch die Schwerkraft definierten Vertikalen gedreht ist.
Die vorliegende Erfindung gibt ein verbessertes Pendeluhrwerk an, das eine automatische Justiereinrichtung enthält, die die Lage
der Anker eines Gesperremechanismus selbsttätig justiert, so daß der Anker sich in einer optimalen oder vorgegebenen Stellung
während der Schwingung des Pendels unabhängig von der genauen Ausrichtung des Uhrwerks gegenüber der durch die Schwerkraft
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definierten Vertikalen befindet. Die vorliegende Erfindung weist ein Pendeluhrwerk auf, das ein Gesperrerad mit an seinem
Umfang angeordneten Ge sperre zähnen, einen Anker, der um e-ine
Hemmachse schwingt und mindestens zwei Hemmstifte aufweist, die in das Gesperrerad eingreifen, ein Pendelgewicht, das als
schwingendes Zeitnormal für die Uhr wirkt und Kupplungsteile aufweist, die nachfolgend beschrieben sind und das Pendel mit
einer Ankerkrücke verbindet, die an der Henmachse befestigt ist.
Diese Kupplungsteile weisen einen Schleif- oder Hebelmechanismus
in mindestens einer Stellung auf. Als Folge der Wirkung dieses Hebels wird ein übermäßiges Drehmoment, das auf den Anker infolge
einer ungeeigneten Anordnung der Pendeluhr oder infolge anderer Gründe wirkt, dazu benutzt, den Hebel zum Schleifen
zu veranlassen, wodurch automatisch die Bewegung des Ankers so justiert wird, daß der Anker in seine geeignete vorgegebene
Lage bewegt wird. Daher wird der Anker automatisch in seine geeignete vorgegebene Lage gleiten und wird um die vorgegebene
Gleichgewichtslage schwingen, selbst wenn die Pendeluhr in einer ungeeigneten Stellung in Bezug auf die durch die Schwerkraft
gegebene Vertikale installiert wurde. Außerdem wird eine Beschädigung der Hemmstifte im wesentlichen durch das Gleiten
des Hebels, wenn immer ein Stoß den Hemmstiften erteilt wird, verhindert. Bei der vorliegenden Erfindung wird die Genauigkeit
der Uhr stark durch die Tatsache vereinfacht, daß eine richtige Gesperrelage selbst dann erhalten wird, wenn die Pendeluhr nidt
In einer geeigneten Stellung installiert ist.Außerdem ist bei der
vorliegenden Erfindung die Justierung für Seitenschwingungen des Ankers nicht mehr erforderlich, wodurch die Hontage und Installierung
einer genauen Pendeluhr vereinfacht wird. Schließlich wird die Möglichkeit einer Beschädigung des Ankers während des
Transports der Uhr wesentlich vermindert.
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Die Arueitsweise der vorliegenden Erfindung kann besser anhand
der Pig. 1 bis 3 verstanden werden. Besonders Fig. 1 zeigt ein Gesperrerad 10, das mit -Hilfe einer Gesperreradachse 12
gelagert ist. Das Gesperrerad 10 hat eine Vielzahl von Gesperrezähnen 10a, die um seinen Umfang angeordnet sind. Es
ist darauf hinzuweisen, daß eine herkömmliche Uhrzahnradkette durch die gleichförmige Bewegung des Gesperrerads 10 und der
Gesperreradachse 12 nach dem zum Stand der Technik gehörenden Prinzipien angetrieben werden kann. So kann z.B. ein hier nicht
gezeigtes Triebzahnrad mit der Gesperreradachse 12 gekuppelt werden und sich in geeigneter Weise mit einer Uhrzahnradkette
und Anzeigeeinrichtungen im Eingriff befinden. Eine Hemmachse 14 ist in einem Uhrgehäuse so angeordnet, daß sie neben und
nahe dem Gesperrerad 10 sich frei drehen kann. Ein Anker 16 ist um die Hemmachse 14 so angeordnet, daß er frei um diese
schwenken kann. Zwei durch Hemmstifte 18 und 20 gebildete Hemmglieder sind senkrecht zueinander an dem Anker 16 angeordnet,
wobei ein Hemmstift an jedem Ende des symmetrisch geformten
Ankers angeordnet ist, so daß die Hemmstifte 18 und 20 in die Gesperrezähne 10a des Gesperrerads 10 in bekannter
Weise derart eingreifen, daß das Gesperrerad 10 durch die Schwingbewegung des Ankers 16 reguliert bzw. gleichförmig
bewegt wird. Selbstverständlich hat der Anker 16 eine vorgegebene Gleichgewichtsstellung, so daß der Drehwinkel des Ankers
16 ua die Heemachse 14 symmetrisch ist. Sollte aus irgendeinem Grund der Anker 16 um eine gegenüber der vorgegebenen Gleichgewichtsstellung
versetzte Stellung schwingen, so üben die Hemmstifte 18 und 20 unterschiedliche Bewegungen in Bezug
auf das Gesperrerad 10 aus und werden nicht symmetrisch in die Gesperre sahne 10a eingreifen. In diesem Extremfall kann
einer der Hemmstifte mit einer solchen Kraft gegen das Gesperrerad 10 getrieben werden, daß der Hemmstift verbiegen
oder Brechen kann oder aber das Gesperre blockiert wird.
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Eine Ankerkrücke oder Schwingstange 22 ist starr mit der Hemmachse 14- gekoppelt. Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform
ist das andere· Ende der Ankerkrücke 22 in eine L-Form gebogen, so daß sie den weiter unten beschriebenen
Pendelschwingungsmechanismus beaufschlagen kann. Der Pendelschwingungsmechanismus
bildet eine Einrichtung zum Koppeln des Gesperres und des Pendels und zum Antreiben
des Gesperres in einer symmetrischen, periodischen Bewegung, unabhängig von der Lage des Pendels und des Gesperres gegenüber
der durch die Schwerkraft definierten Vertikalen. Der Pendelschwingungsmechanismus weist einen Pendeltragpfosten
oder Schwenkpunkt 24- auf, der gegenüber dem Gesperre fest
angeordnet ist. In typischer Weise ist der Tragpfosten 24-an dem Bewegungsgehäuse der Uhr befestigt. Ein Ende eines
Schwinggliedes 26 ist an dem Tragpfosten 24- für das Pendel befestigt oder mit diesem gekoppelt. Auf diese Weise trägt
der Pfosten 24 den gesamten Pendelmechanismus und hält seine Kraft von dem Gesperre fern. Bei dem in den Fig. Λ bis 6 gezeigten
Ausführungsbeispiel ist das Schwingelement 26 als elastisches Glied, wie eine Blattfeder, ausgebildet. Das
Schwingelement 26 kann einen als ein Hing 26a mit offenem Mittenteil ausgebildeten gebogenen Teil haben. Das Schwingungsglied
26 kann sich von dem Ring 26a aus nach unten fortsetzen, um einen unteren Arm 26b zu bilden. Ein Pendelgewicht
30, das ein schwingendes Zeitnormal der Uhr bildet, ist mit einer Pendelstange oder einem Pendelarm 28 in solcher Weise
gekoppelt, daß der Schwerpunkt des Pendelgewichts 30 längs der durch die Schwerkraft gegebenen Vertikalen über den Tragpfosten
oder Schwenkpunkt 24- einjustiert werden kann. Es ist
jedoch drauf hinzuweisen, daß es innerhalb des Rahmens der Erfindung liegt, daß der Pendelarm 28 unmittelbar mit dem
Ring 26a gekoppelt und der untere Arm 26b fortgelassen werden kann.
Ein Hebel 32 ist gleitend oder drehbar mit dem Schwingungsglied 26 gekoppelt oder kann bei einer geeigneten Ausführungs-
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form mit dem Pendelarm 28 gekoppelt sein. Im folgenden wird .
angenommen, daß das Schwingungsglied 26 einen unteren Arm 26b aufweist, mit dem der Hebel 32 gekoppelt ist. Jedoch voist
der Schutzbereich der Erfindung ausdrücklich alle äquivalenten Befestigungen zwischen dem Pendelgewicht 30 und dem Schwenkpunkt
oder Tragpfosten 24 auf. Das obere Ende des Hebels 32 erstreckt
sich in die zentrische öffnung des Ringteils 26a. Eine öffnung
oder ein Schlitz 32a ist in den oberen Teil des Hebels 32 gebohrt
oder geformt. Das L-förmige Ende 22a der Ankerkrücke 2P
ist durch den Schlitz oder die Öffnung 32a hindurch angeordnet. Auf diese Weise ist das Gesperre mit dem Pendel gekoppelt. Der
Hebel 32 und das Schwingungsglied 26 sind mit Hilfe eines Schwenkstiftes 34- so gekoppelt, daß ein gewisses Spiel oder eine Drehung
zwischen dem Hebel 32 und dem Schwingungsglied 26 möglich ist.
Bei der gezeigten Ausführungsform sind das Sch wingungcglied
und der Hebel 32 reibungsraäßig gekoppelt und mit Hilfe einer Druckkraft von einer Gleitfeder 36 zusammengehalten, die zwischen
dem Schwenkstift 34- und dem Hebel 32 befestigt ist. Die
Gleitfeder 36 kann aus einer Blattfeder gebildet sein, die in einem vorgeschriebenen Druckzustand befestigt ist, so daß das
zur Bewegung des Schwingungsgliedes 26 gegenüber dem Hebel 32 erforderliche Drehmoment auf einer bestimmten Größe gehalten
wird. Viele andere äquivalenten Arten oder Einrichtungen für die Kopplung zwischen dem Hebel 32 und dem Schwingungsglied
26 können ebenfalls benutzt werden, ohne daß dabei der Erfindungsgedanke verlassen wird. Alles, was erforderlich ist, ist,
daß der Hebel 32 eine Drehbewegung gegenüber dem Schwingungsglied 26 ausführen kann, wenn das der Ankerkrücke 22 auf dem
Hebel 32 erteilte Drehmoment eine bestimmte Größe überschreitet. Bei dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel
ist das Schwingungsglied 26 aus einem Blattfedermaterial gefertigt. Auf diese Weise wird die Schwingung des Pendelgewichts
30 durch die Elastizität dieses Blattfedermaterials möglich. Es ist darauf hinzuweisen, daß durch Benutzung eines Blattfedermaterials
bei der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausfüh- ,
rungsform die Bewegungsrichtung des Pendelgewichts 30 im
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wesentlichen in die Richtung gezwungen und begrenzt ist, in der das elastische Schwingungsglied 26 sich am leichtesten biegt.
Auf diese Weise ist das Pendelgewicht 30 so ausgerichtet, "daß es Schwingungen innerhalb der in i"ig. 2 vorhandenen Zeichenebene
und senkrecht zu der Zeichenebene der Fig. 3 ausführt. Es ist darauf hinzuweisen, daß es ebenfalls möglich ist, das
Schwingungsglied 26 selbst aus einem starren Metallblech zu fertigen und eine getrennte Blattfeder an einem geeigneten Teil
des Schwingungsgliedes 26 zu befestigen. Bei der in Fig. 1 gezeigten
Ausführungsform ist das Pendelgewicht 30 so an dem Tragpfosten 24 für das Pendel aufgehängt, daß keine übermäßige
Belastung auf den Anker 16 ausgeübt wird. Außerdem sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel die Kupplungsteile, die das Schwingungsglied
26, die Pendelstange oder den Pendelarm 28 und den Hebel 32 aufweisen, so zusammengefaßt, daß sie einen Reibungsgleitmechanismus
bilden. Aufgrund dieses Mechanismus wird erreicht, daß, wenn das dem Anker 16 erteilte Drehmoment die erforderliche
Größe für eine geeignete Schwingung oder eine Gesperrewirkung überschreitet, dieses überschüssige Drehmoment
zum größten Teil durch die Wirkung des Gleitmechanismus aufgenommen wird. Das Reibungsgleitdrehmoment zwischen dem Hebel
32 und dem Schwingungsglied 26 wird so reguliert, daß es etwas größer als das drehende Drehmoment ist, das während des normalen
Schwingens oder der Ge sperre wirkung des Ankers 16 und des
Gesperrerades 10 aufgebracht wird.
Die Arbeitsweise der vorliegenden Erfindung wird jetzt erläutert. Fig. 4- zeigt eine Pendeluhr, die das gezeigte Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung beinhaltet, wobei die Pendeluhr in einer geeigneten Lage installiert ist, bei der die vorgegebene
Vertikale mit der durch die Schwerkraft definierten Vertikalen ausgerichtet ist. In diesem Pail schwingen sowohl das Pendelgewicht
30 als auch der Anker 16 mit gleichem Abstand in beide Richtungen um die vorgegebene Gleichgewichtcstellung. Daher
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wird kein ungeeignetes Drehmoment an den Gleitmechanismus
der Kupplungsteile gegeben und es tritt keine Gleitwirkung in dem Gleitmechanismus auf.
Fig. 5 zeigt eine das gezeigte Ausführungsbeispiel der Erfindung
beinhaltende Pendeluhr, wenn die Pendeluhr in einer Lage installiert ist, die im Uhrzeigersinn in Bezug auf die durch,
die Schwerkraft definierte Vertikale geneigt ist. Außerdem zeigt Fig. 6 eine Pendeluhr, die in einer lage installiert ist,
die gegen den Uhrzeigersinn gegenüber der durch die Schwerkraft definierten Vertikalen geneigt ist. Bei beiden diesen ungeeigneten
Anbringungen tritt eine automatische Justierwirkung, die die Störung und die Schwingungsverlagerangen justieren
wird, in den Kupplungsteilen zwischen dem Pendelgewicht 30 und dem Anker 16 auf. Diese selbstjustierende Wirkung ermöglicht
es, eine gleichmäßige hin- und hergehende oder schwingende Bewegung des Pendelgewichts 30 und des Ankers 16 gegenüber der
vorgegebenen Vertikalen oder der Gleichgewichtslage des Gesperres und insbesondere der des Ankers 16 aufrechtzuerhalten.
Mit anderen Worten, selbst in den ungeeigneten Anbringungen,
wie sie in den Fig. 5 und 6 gezeigt sind, befindet sich das Pendelgewicht 30 dauernd in einem Zustand gleichmäßiger Sch\d.ngung
oder hin- und hergehender Bewegung gegenüber der durch die Schwerkraft definierten Vertikalen. Diese Bewegung des Pendelgewichts
30 wird an den Anker 16 über die Pendelstange 28, das Schwingungsglied 26 und den Hebel 32 übertragen. Da jedoch der
Anker 16 selbst in einer fehl ausgerichteten oder geneigten Lage installiert ist, wenn das Uhrwerk ungeeignet installiert
ist, wird die geeignete hin- und hergehende Bewegung des Pendelgewichts 30 in Bezug auf die durch die Schwerkraft definierte
Vertikale versuchen, ein größeres Drehmoment auf den Anker 16 während des einen Ausschlags dieser Schwingung auszuüben,
als bei dem Ausschlag in die entgegengesetzteRichtung. Gemäß
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der vorliegenden Erfindung ist die Größe des Gleitdrehmomentes
zwischen dem Schwingungsglied 26 und dem Hebel 32 so ausgelegt
und einreguliert, daß es etwas kleiner als dieses größere* oder vorgespannte Drehmoment ist. Bei der ic den Figuren 5 und 6
gezeigten Anbringungslage wird ein Vorspannungsdrehiaoment, das größer als das Gleitdrehmoment ist, über dem Schwingungsglied 26 und dem Hebel 32 aufgebracht. Daher wird der Hebel 32
gegenüber dem Schwingungsglied 26 gedreht, bis er sich in einer Lage befindet, in der eine geeignete Gesperre- oder Schwingungswirkung von dem Anker 16 unter den Bedingungen ausgeführt wird,
wie diese durch die ungeeignete Anbringung der Pendeluhr vorgeschrieben sind. Ist der Winkel einer ungeeigneten Anbringung
groß, so kann die Schwingung des Pendelgewichts 30 ebenfalls
bewirken, daß einer der Hemmstifte 18 und 20 des Ankers 16 kraftvoll gegen den Grund eines Gesperrezahns 10a auf dem
Gesperrerad 10 schlägt. In diesem Fall erzeugen das Schwingungsglied 26 und der Hebel 32, wie zuvor be-schrieben, eine Gleitwirkung,
so daß die Lage des Ankers 16 automatisch in eine geeignete Lage nach Maßgabe der Sichtung und Größe des dem Anker
16 erteilten übermäßigen oder Vorspannungsdrehmoment einjustiert
wird. Sind das Schwingungsglied 26 und der Hebel 32 auf diese
Weise in geeignete Stellungen gedreht, so wird das Drehmoment auf das normale Gesperredrehmoment vermindert und die normale
Gesperre- oder Schwingungswirkung beginnt. Diese Korrekturwirkung wird innerhalb einer Zeitspanne beendet, die für mehrere
Schwingungen des Pendels nach Maßgabe der Größe des übermäßigen Drehmomentes an den Anker 16 erforderlich sind. Der Zeitfehler,
der während dieser Zeitdauer auftritt, ist daher extrem klein.
Bei der Erfindung wird daher, selbst wenn die Uhr in einem geneigten
Winkel angebracht wird, eine automatische Justierwirkung stattfinden , sobald das Uhrwerk in Bewegung versetzt wird.
Dieses bedingt, daß die Lage des Ankers 16 so korrigiert wird, daß der Anker 16 sich in einer geeigneten vorgegebenen Lage für
die Gesperrewirkung befindet. Auf diese Weise wird ein normaler,
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gleichförmiger und gleichmäßiger Eingriff zwischen den Hemmstiften
18 und 20 des Ankers. 16 und dem Gesperrerad 10 erreicht,
so daß der Zeitfehler infolge eines Stillsetzens oder einer Unregelmäßigkeit der Schwingung des Pendelgewichts 30 im
wesentlichen verhindert wird.
Das gezeigte Ausführungsbeispiel weist einen Gleitmechanismus auf, der von einer Gleitfeder 36 abhängt. Dieser Gleitinechanisnftis
kann jedoch ebenfalls eine Schraubenfeder oder eine aus einem Synthetikharz gefertigte Reibungsplatte oder aber irgendein
anderes bekanntes oder noch zu entwickelndes Äquivalent benutzen. Bei dieser Erfindung kann das Reibungsgieitdrehmoment
des Gleitmechanismus in irgendeiner bekannten Weise festgelegt werden. Gewöhnlich beträgt das Gewicht des Pendelgewichtes
50 g und der Schwingungswinkel des Pendels ist um versetzt, so ist ein Bereich von 8 bis 30 g cm geeignet und
ein Bereich von 16 bis 20g cm ist optimal für die Größe des Gleitdrehmomentes, das die Gleitwirkung einleitet. Außerdem
wird es durch Vorsehen von Grenzanschlägen 40 und 42 in der Nähe des in Pig. 4 gezeigten Schwingungsgliedes 26, um eine
extreme Schwingungsbewegung zu verhindern, die den normalen Bewegungsbereich des Schwingungsgliedes 26 übersteigt, möglich,
den Eingriffswinkel zwischen dem Schwingungsglied 26 und dem Hebel 32 durch Benutzung der Pesthaltekraft der Anschläge 40
und 42 auf das Schwingungsglied 26 zu regulieren, wenn die Uhr sich in einer ungeeignet geneigten Stellung befindet. Mit
anderen Worten, kann der Zwang von dem Anker 16 und den Hemmstiften 18 und 20 beseitigt und statt dessen auf die Grenzanschläge
40 und 42 während des automatischen Justiervorganges übertragen werden.
Wie aus der Beschreibung hervorgeht, ist die vorliegende Erfindung
durch mindestens die folgenden Merkmale gekennzeichnet. Wird die Pendeluhr in einer Lage installiert, in der sie gegen-
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über der durch die Schwerkraft definierten Vertikalen fehl ausgerichtet ist, so bewirkt ein in den Kopplungsteilen zwischen
dem Pendelgewicht und.der Ankerkrücke vorgesehener Gleitmechanismus
automatisch das Auftreten einer Gleitwirkung» wodurch eine Korrektur bewirkt wird, die zu einer geeignet kompensierten
Lage für das Gesperre und insbesondere den Anker führt. Auf diese Weise befinden sich der Anker und das Gesperrerad in
einer geeigneten Lage für einen gleichmäßigen Schwingungseingriff.
Dieses Merkmal ermöglicht es, eine Pendeluhr zu schaffen, die im wesentlichen frei von einem Stillsetzen der Uhr und
Zeitfehlern infolge dieser oder ähnlicher Arten von ungeeigneten Anbringungen ist. Es ist ausdrücklich darauf hinzuweisen,
daß viele Abwandlungen und Abänderungen bei den gezeigten Bauelementen sowie in der Art ihrer gegenseitigen Zusammenfassung
vorgenommen werden können, ohne daß dabei der allgemeine Erfindungsgedanke verlassen wird. Das in den Fig. 1 bis 6 gezeigte
Ausführungsbeispiel wurde lediglich der Klarheit halber und zur Erläuterung gezeigt und beschrieben, begrenzt jedoch nicht
den Schutzumfang der Patentansprüche.
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Claims (10)
- 27432O2OPatentansprücheUhrwerk mit einem Pendel und einem Gesperre zum Steuern der Geschwindigkeit und Gleichförmigkeit der Bewegung des Pendels, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (32,34,36) zum Koppeln des Gesperres (10) und des Pendels (30) sowie zum Antreiben des Gesperres (10) in einer symmetrischen, periodischen Bewegung unabhängig von der Lage des Pendels (30) und des Gesperres (10) gegenüber der Vertikalen, wodurch das Gesperre (10) genaue Zeit haltende Bewegungen ohne merkbare Abhängigkeit von der Ausrichtung des Uhrwerks gegenüber der Vertikalen, die durch die Schwerkraftswirkung definiert ist, durch automatische Kompensation von Fehlausrichtungen ausführt.
- 2. Uhrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (32,34-,36) einen drehbar mit dem Pendel (28,30) gekoppelten Hebel (32) aufweist, wobei der Hebel (32) gegenüber dem Pendel (28,30) drehbar ist, wenn auf ihn ein Drehmoment ausgeübt wird, das größer als eine bestimmte Größe ist.
- 3. Uhrwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (32,34- »36) außerdem ein Schwingungsglied (26) umfaßt, das mit dem Pendel (28,30) gekoppelt ist, um das Gewicht (30) des Pendels (28,30) zu lagern und die Bewegung des Pendels im wesentlichen in eine bestimmte Ebene zu zwingen.
- 4. Uhrwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwingungsglied (26) elastisch ist.
- 5· Uhrwerk nach Anspruch 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet , daß der Hebel (32) reibungsmäßig mit dem Pendel (28,30) gekoppelt ist.709844/061 1 ORIGINAUNSPECTEO
- 6. Uhrwerk nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die reibungsmäßige Kopplung mit Hilfe eines elastischen Gliedes (36) ausgebildet ist, die eine Druckkraft zwischen dem Hebel (32) und dem Pendel (28,30) ausübt.
- 7· Uhrwerk nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (32,34,36) ein mit dem Pendel (28,30) gekoppeltes Schwingungsteil (26) aufweist, um das Gewicht (30) des Pendels (28,30) um einen Schwenkpunkt zu lagern, wobei das Schwingungsglied (26) in einer gebogenen Form ausgebildet ist, um eine Kopplung zwischen dem Hebel (32) und dem Gesperre (10,16) auf mindestens einer Vertikalen durch den Schwenkpunkt zu ermöglichen.
- 8. Uhrwerk nach Anspruch 7» dadurch gekennze ichn e t , daß das Schwingungsglied (26) elastisch mit dem Schwenkpunkt (24) gekoppelt ist.
- 9. Uhrwerk nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch ein Paar von Begrenzungsanschlägen (40,42) und eine zwischen dem Gesperre (10,16) und dem Hebel (32) gekoppelte Schwingungsstange (22), wobei die Schwingungsstange (22) zwischen den BegrenzunfTsanschlägen (40,42) angeordnet ist, um die Bewegung der Schwiiißungsstange (22) und des Gesperres (10,16) zwischen mindestens zwei Extrempunkten zu begrenzen.
- 10. Uhrwerk, gekennzeichnet durch ein Pendel (28,30),durch ein Gesperrerad (10) mit mehreren von auf dem Umfang des Gesperrerads (10) angeordneten Gesperrezahnen (10a), durch einen mit einer drehbaren Hemmachse (14) gekoppelten Anker (16) mit zwei symmetrischen Hemmstiften (18,20), die mit dem Gesperrerad (10) in Eingriff bringbar sind, durch eine mit dem Anker (16) gekoppelte Schwingungsstange (22"), durch ein elastisches Schwingungsglied (26), das mit einem Schwenkpunkt909844/0611(24) an einem ersten Ende und an einem zweiten Ende mit dem Bendel (28,30) gekoppelt ist, und durch einen Hebel (32), der in gleitendem Kontakt mit dem Schwingungsglied (26) und mit der Schwingungs stange (22) gekoppelt ist und gegenüber den Schwingungsglied (26) sich dreht, wenn eine bestimmte Größe eines Drehmoments auf den Hebel (32) ausgeübt wird, wodurch der Anker (16) selbst justierend ist, um im wesentlichen symmetrische Schwingungen gegenüber dem Gesperrerad (10) unabhängig von einer genauen Ausrichtung des Uhrwerks gegenüber einer durch die Schwerkraft definierten Vertikalen ausführt.I098U/061 1
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