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DE2700772A1 - Verfahren zur feststellung des rauschanteils eines elektrischen signals - Google Patents

Verfahren zur feststellung des rauschanteils eines elektrischen signals

Info

Publication number
DE2700772A1
DE2700772A1 DE19772700772 DE2700772A DE2700772A1 DE 2700772 A1 DE2700772 A1 DE 2700772A1 DE 19772700772 DE19772700772 DE 19772700772 DE 2700772 A DE2700772 A DE 2700772A DE 2700772 A1 DE2700772 A1 DE 2700772A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
noise
noise component
circuit
difference values
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772700772
Other languages
English (en)
Inventor
Juergen Dipl Ing Heitmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE19772700772 priority Critical patent/DE2700772A1/de
Publication of DE2700772A1 publication Critical patent/DE2700772A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R29/00Arrangements for measuring or indicating electric quantities not covered by groups G01R19/00 - G01R27/00
    • G01R29/26Measuring noise figure; Measuring signal-to-noise ratio

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Compression Or Coding Systems Of Tv Signals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Feststellung des Rauschanteils eines
  • elektrischen Signals Zus amraenf as sung Bei Signalen, welche zu Codierungszwecken quantisiert werden, hängt die Wahl der Quantisierungskennlinie vom Rauschanteil ab. Ein den Rauschanteil kennzeichnendes Signal wird deshalb abgeleitet, wenn eine vorgegebene Anzahl von Differenzen aufeinanderfolgender Abtastwerte einerseits kleiner als ein vorgegebenen Schwellwert ist und andererseits etwa eine gleichgroße Anzahl von positiven und negativen Differenz werten umfaßt.
  • Stand der Technik Die Erfindung geht aus von einem Verfahren nach der Gattung des Hauptanspruchs.
  • Beispielsweise bei der tibertragung von Signalen nach dem PCM- oder DPCE-Verfahren ist es erforderlich, die jeweiligen analogen Abtastwerte der Signale zu quantisieren. Ist nun ein Signal mit einem Rauschanteil behaftet, so kann dieser Rauschanteil dazu führen, daß die quantisierten Amplitudenwerte entsprechend dem Rauschen zwischen zwei Quantisierungsstufen hin- und herspringen, obwohl das zu übertragende Signal eine konstante Amplitude aufweist. Somit wird das Rauschen gegenüber dem ursprünglichen Rauschen verstärkt.
  • Es wurden deshalb bereits Vorschläge gemacht, je nach Vorhandensein von Rauschanteilen verschiedene Quantisierungskennlinien Zu verwenden. Die vorliegende Erfindung befaßt sich nun damit, festzustellen, ob der Rauschanteil einen bestimmten vorgegebenen Wert überschreitet.
  • Vorteile der Erfindung Das erfindungsgemäße Verfahren mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs ermöglicht es, selbsttätig in Abhängigkeit des Rauschanteils eines Signals die Quantisierungskennlinie umzuschalten. Ein bevorzugtes Anwendungsgebiet ist die digitale Ubertragung von Videosignalen.
  • Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im Hauptanspruch angegebenen Verfahrens möglich. Besonders vorteilhaft ist es, das den Rauschanteil kennzeichnende Signal nur abzuleiten, wenn innerhalb der vorgegebenen Anzahl von Differenzwerten eine Mindestanzahl von Vorzeichenwechseln erfolgt.
  • Damit wird bei Videosignalen verhindert, daß auf Rauschen erkannt wird, wenn in einer Fläche des Bildes grobe Strukturen mit geringem Kontrastumfang auftreten.
  • Zeichnung Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung anhand mehrerer Figuren dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt schematisch eine Anordnung zur digitalen Codierung von Signalen, bei welcher das erfindungsgemäße Verfahren angewendet wird, -Fig. 2 zeigt eine Schaltungsanordnung zur Feststellung, ob aufeinander folgende Differenzwerte kleiner als ein vorgegebener Schwellwert sind, Fig. 3 zeigt eine Schaltungsanordnung zur Feststellung, ob eine vorgegebene Anzahl von Differenzwerten etwa gleich viele positive und negative Differenzwerte umfaßt, Fig. 4 zeigt eine Schaltungsanordnung zur Feststellung, ob eine bestimmte Anzahl von Vorzeichenwechsel innerhalb einer vorgegebenen Anzahl von aufeinander folgenden Differenzwerten erfolgt, Fig. 5 zeigt eine Schaltungsanordnung zur Feststellung, ob ein vorgegebener Teil eines Fernsehbildes mit Rauschen behaftet ist.
  • Beschreibung der Erfindung Der Anordnung nach Fig. 1 werden bei 1 Signale in analoger Form, beispielsweise Videosignale, zugeführt. Diese Signale in einem Digital-Analog-Wandler in digitale Signale umgewandelt. Die mit dieser Umwandlung verbundene Quantisierung ist derart feinstufig, daß dadurch keine merkbare Qualitätsverminderung eintritt. Um jedoch mit möglichst wenig Kanalkapazität Signale digital übertragen zu können, wird bei der weiteren Verarbeitung der Signale eine gröbere Quantisierung erforderlich sein, wobei die eingangs geschilderten Problem auftreten.
  • Zur weiteren Codierung der Signale nach dem DPCM-Verfahren werden die Ausgangssignale des Analog-Digital-Wandlers 2 einer Subtraktionsschaltung 3 zugeführt, deren Ausgangssignal wiederum einer Quantisierungsschaltung 4 mit einer umschaltbaren Kennlinie zugeleitet werden. Die Ausgangssignale der Quantisierungsschaltung 4 werden ggf. über eine Codewandlerschaltung dem Ausgang 6 der Anordnung nach Fig. 1 zugeführt.
  • Zur Differenzbildung wird der Subtraktionsschaltung 3 ferner ein Signal zugeführt, welches mit Hilfe der Verzögerungsschaltung 7 um eine Abtastperiode verzögert wurde. Dem Eingang der Verzögerungsschaltung 7 wird die Summe aus deren Ausgangssignal und dem Ausgangssignal der Quantisierungsschaltung 4 zugeleitet.
  • Zur Umschaltung der Quantisierungskennlinic ist gemäß der Erfindung eine Schaltung 9 zum Feststellen des Rauschanteils vorgesehen. Hierzu werden die von der Subt;rkt:ionsschnltunr 3 abgegebenen Differenzwerte einzelnen Schaltungen 10, 11, 12 zugeführt, um festzustellen, ob die einzelnen Bedingungen gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren vorliegen, die Voraussetzung für das Vorliegen eines Rauschanteils sind. Die Ausgangssignale der Schaltungen 10, 11 und 12 werden über eine Verknüpfung 13 dem Steuereingang der QuantisierunSsschaltung 4 zugeführt.
  • Zur Festellung, ob eine vorgegebene Anzahl von aufeinander folgenden Differenzwerten kleiner als ein vorgegebener Schwellwert ist, dient die in Fig. 2 dargestellt Schaltung 10.
  • Die Differenzwerte werden von der Subtraktionsschaltung 3 (Fig. 1) einem Komparator 20 zugeführt und dort mit einem vorgegebenen Schwellwert verglichen. Die Ausgangssignale des Komparators werden nacheinander mehreren Verzögerungsschaltungen 21 bis 25 zugeführt. Die Verzögerungszeit jeder dieser Schaltungen entspricht einer Abtastperiode. Der Komparator 20 sei nun derart ausgelegt, daß, sofern das Differenzsignal größer als der vorgegebene Schwellwert ist, an seinem Ausgang der Zustand L herrscht, während bei einem kleineren Differenzsignal der Zustand 0 besteht.
  • Die Eingänge der Verzögerungsschaltung 21 bis 25 und der Ausgang der Verzögerungsschaltung 25 sind nun über eine NOR-Schaltung miteinander verknüpft. Ist beispielsweise von 6 aufeinander folgenden Differenzwerten, wie sie beispiels weise bei oer Schaltung nach Fig. 2 erfaßt werden, ein Differenzwert größer als der Schwellwert, so befindet sich am Ausgang der Schaltung 26 der Wert 0. Nur wenn sämtliche Differenzwerte kleiner als der Schwellwert sind, ergibt sich am Ausgang der Wert L. Wenn also die Bedingung, nach der eine vorgegebene Anzahl von Differenzwerten kleiner als ein vorgegebener Schwellwert ist, erfüllt ist, wird von der Schaltung 10 eine L an die Schaltung 13 (Fig. 1) weitergeleitet.
  • Gemaß einem weiteren Merkmal der Erfindung soll nur auf Rauschen erkannt werden, wenn die positiven und negativen Differenzwerte etwa gleich häufig auftreten. Hierdurch wird bei Videosignalen vermieden, daß beispielsweise bei sich allmahlich im Verlaufe einer Zeile ändernder Helligkeit die Quantisierungskennlinie auf die bei einem mit Rauschen behafteten Signal erforderliche gröbere Abstufung umgeschaltet wird und somit sogenanntes contouring entsteht.
  • Um das Vorliegen dieser Bedingung festzustellen, wird eine Schaltung nach Fig 3 verwendet. Hierbei sind wieder 5 Verzögerungsschaltungen 31 bis 35 in Reihe geschaltet, von denen jede Schaltung eine Verzögerungszeit, welche einer Abtastperiode entspricht, aufweist. Ober den Eingang 30 werden diesen Verzögerungsschaltungen jedoch nur die Vorzeichen der Differenzwerte zugeführt, beispielsweise in der Form, daß ein positiver Differenzwert L und ein negativer Differenzwert 0 entspricht. Die Ein- und Ausgangssignale der Verzögerungsschaltugen 31 bis 35 werden in einer Addierschaltung 36 zusammengefaßt. Die Ausgangsspannung der Addierschaltung 36, also die Summe sämtlicher Vorzeichen von 6 benachbarten Differenzwerten, wird mit Hilfe zweier Komparatoren 37 und 38 daraufhin untersucht, ob sie positiver als ein vorgegebenei positiver und negativer als ein vorgegebener negativer Wert ist, also in der Nähe von 0 liegt. Die Ausgangssignale der beiden Komparatoren 37 und 38 werden in eines NOR-Schaltung 39 zusammengefaßt, deren Ausgang mit einem Eingang der NOR-Schaltung 13 (Fig. 1) verbunden ist.
  • Zur Unterscheidung des Rauschens von gröberen Strukturen mit geringem Kontrast dient eine Schaltung nach Fig. 4, und zwar wird dieser Schaltung wie der Schaltung nach Fig. 3 lediglich das Vorzeichen der Differenzwerte zugeführt und wiederum mit Hilfe der Schaltungen 41 bis 45 5 mal um eine Abtastperiode verzögert. Die Vorzeichen jeweils zweier benachbarter Differenzwerte werden mit Hilfe der Subtraktionsschaltungen 46 bis 50 verglichen. Die Schaltungen 46 bis 50 sind derart ausgelegt, daß bei unterschiedlichen Vorzeichen zweier benachbarter Differenzwerte ein L-Signal abgegeben wird. Fünf dieser Signale werden in der Addierschaltung 51 addiert. Mit Hilfedes Komparators 52 wird die Summe mit einem vorgegebenen Wert verglichen und, sofern die Summer größer als dieser Wert ist, ein weiteres L-Signal an die UND-Schaltung 13 (Fig. 1) abgegeben.
  • Das bisher im Zusammenhang mit den Fig. 1 bis 4 beschriebene System ermöglicht es, zwischen zwei Quantisierungskennlinien je nach Vorliegen eines Rauschanteils, der einen vorgegebenen Schwellwert überschreitet, umzuschalten. Es ist jedoch im Rahmen der Erfindung ohne weiteres möglich, eine Schaltung nach Fig. 2 mehrfach mit jeweils verschiedenen Schwellwerten aufzubauen, so daß verschiedene Amplituden des Rauschens erkannt werden können und somit zwischen mehr als zwei Quanti sierungskennlinien umgeschaltet werden kann.
  • Ferner wurde bei der bisherigen Beschreibung aus Vereinfachungsgründen davon ausgegangen, daß die Quantisierungskennlinie stets dann umgeschaltet werden soll, wenn auf Rauschen bzw. auf Abwesenheit von Rauschen erkannt wird.
  • Hierbei wäre es erforderlich, einen Teil der Eapazitätdes tlbertragungskanals für eine Kennung, welche Quantisierungskennlinie gerade benutzt wird, vorzusehen.
  • Bei der Ubertragung von Videosignalen kann es vorteilhaft sein, die Umschaltung lediglich in größeren Zeitabständen vorzunehmen, beispielsweise von Halbbild zu Halbbild. Hierfür ist es jedoch erforderlich, eine Beziehung herzustellen zwischen dem momentanen Vorliegen eines Rauschanteils und der Feststellung, ob das einem Halbbild zugeordnete gesamte Videosignal als rauschbehaftet gelten soll. Hierzu wird eine Schaltung nach Fig. 5 vorgesehen, welche zwischen den Ausgang der UND-Schaltung 13 (Fig. 1) und den Steuereingang der Quantisierungsschaltung 4 geschaltet werden kann. Die Schaltung nach Fig. 5 gibt ein Signal an den Steuereingang der Quantisierungsschaltung 4 ab, tnndas Ausgangssignal der UND-Schaltung 13 mindestens während eines vorgegebenen Teils eines Halbbildes den für "Rauschen" vorgesehenen Wert aufweist. Hierzu wird das Ausgangssignal der UND-Schaltung 13 über den Eingang 53 der Schaltungsanordnung nach Fig. 5 einem Zähler 54 zugeführt. Diesem Zähler wird gleichzeitig der Abtasttakt Ta zugeführt. Nach jeweils einer Halbbildperiode wird der Zähler 54 wieder auf 0 gestellt. Erreicht das Zählergebnis während einer Halbbildperiode einen vorgegebenen Wert n, was im Komparator 55 festgestellt wird, so wird für die nächste Halbbildperiode der Wert L über den Ausgang 56 der Anordnung nach Fig. 5 dem Steuereingang der Quantisierung schaltung 4 (Fig. 1) zugeleitet.
  • Leerseite

Claims (4)

  1. Patentansprüche 9 Verfahren zur Feststellung des Rauschanteils eines elektrischen Signals, welcherperiodisch abgetastet wird und bei welchem Differenzsignale zwischen aufeinander folgenden Abtastwerten gebildet werden, da durch gekennzeichnet, daß ein den Rauschanteil kennzeichnendes Signal abgeleitet wird, wenn eine vorgegebene Anzahl von aufeinander folgenden Differenzwerten einerseits kleiner als ein vorgegebener Schwellwert ist und andererseits eine etwa gleich große Anzahl von positiven und negativen Differenzwerten umfaßt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das den Rauschanteil kennzeichnende Signal nur abgeleitet wird, wenn ferner innerhalb der vorgegebenen Anzahl von Differenzwerten eine Mindestanzahl von Vorzeichenwechseln erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Videosignal das den Rauschanteil kennzeichnende Signal nur abgeleitet wird, wenn in der vorangegangenen Zeile von mindestens 3 aufeinander folgenden Differenzwerten keiner einen vorgegebenen Wert überschreitet.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Videosignal die Quantisierung in einem Coder mit einer für ein rauschbehaftetes Signal vorgesehenen Kemi1inie erfolgt, wenn das den Rauschanteil kennzeichnende Signal mindestens während eines vorgegebenen Teils eines Ualbbildes auftritt.
DE19772700772 1977-01-10 1977-01-10 Verfahren zur feststellung des rauschanteils eines elektrischen signals Withdrawn DE2700772A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2478320A1 (fr) * 1980-03-17 1981-09-18 Telediffusion Fse Dispositif d'acquisition et de moyennage des echantillons d'un signal periodique bruite

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2478320A1 (fr) * 1980-03-17 1981-09-18 Telediffusion Fse Dispositif d'acquisition et de moyennage des echantillons d'un signal periodique bruite
EP0036354A1 (de) * 1980-03-17 1981-09-23 Etablissement Public Télédiffusion de France Schaltung zur Herleitung gemittelter Vergleichswerte für ein rauschbehaftetes periodisches Signal

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Date Code Title Description
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8139 Disposal/non-payment of the annual fee