DE270052C - - Google Patents
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- DE270052C DE270052C DENDAT270052D DE270052DA DE270052C DE 270052 C DE270052 C DE 270052C DE NDAT270052 D DENDAT270052 D DE NDAT270052D DE 270052D A DE270052D A DE 270052DA DE 270052 C DE270052 C DE 270052C
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- bearing sleeve
- sleeve
- spring
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C27/00—Elastic or yielding bearings or bearing supports, for exclusively rotary movement
- F16C27/02—Sliding-contact bearings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Springs (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Dezember 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein federndes Halslager mit einer zwischen einer festen
Stütze und einem auf der Lagerhülse sitzenden Widerlager angeordneten ringförmigen
Schraubenfeder. Bisher war diese Schraubenfeder so eingeklemmt, daß sie deformiert wurde,
und die Wirkung beruhte1 darauf, daß die Schraubenfeder infolgedessen bestrebt war, ihre
natürliche Gestalt anzunehmen. Der Nachteil
ίο dieser Konstruktion besteht im wesentlichen
. darin, daß nicht die natürliche Federung ausgenutzt wird, sondern vielmehr das unnatürliche
Bestreben einer deformierten Feder, die gewöhnliche Gestalt anzunehmen. Ein weiterer
Nachteil dieser Anordnung besteht auch darin, daß durch die Deformierung der Schraubenfeder
auch die Zuverlässigkeit und Dauerhaftigkeit der Federung und damit des auf dieser Federung beruhenden Lagers beeinträchtigt
wird.
Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Nachteile. Zu diesem Zwecke umfaßt
sowohl die feste Stütze als auch das auf der Lagerhülse sitzende Widerlager mit konzenirischen
Ringfianschen gleichen Durchmessers die auf Zusammendrückung beanspruchte
Schraubenfeder von außen, wobei ein hinreichender Spielraum zwischen der Lagerhülse
und der Schraubenfeder vorhanden ist, um eine gegenseitige Verschiebung der Lagerhülse
und der Stütze zuzulassen. Der Vorteil dieser Ausbildung besteht darin, daß die Zentrierung
und Wirkung des federnden Halslagers auf der natürlichen Federung der
Schraubenfeder beruht, indem eine exzentrische Verschiebung der Lagerhülse lediglich
eine Zusammenpressung gewisser Teile der umschlossenen Schraubenfeder in ihren Wicklungen,
nicht aber eine Deformation derselben hervorruft. Lediglich durch das natürliche
Bestreben der Schraubenfeder, sich wieder auszudehnen, wird dann der exzentrischen Verschiebung
der Lagerhülse entgegengewirkt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι zeigt das Lager in achsialem Durchschnitt
und Fig. 2 im Grundriß, teilweise geschnitten. Fig. 3 zeigt den Federring an und
für sich.
Die Lagerhülse 1 ruht mittels des Flansches
3 auf der Außenstütze 2, welche entweder aus einer besonderen ringförmigen Scheibe oder direkt aus dem Gestell bestehen
kann. Die Öffnung in der Stütze 2 ist größer als der äußere Durchmesser der Hülse 1, so
daß die letztere seitlichen Spielraum hat, wie in Fig. ι ersichtlich ist. Auf das untere Ende
der Hülse 1 ist eine Scheibe 4 geschraubt und auf der Oberseite dieser und an der Unterseite
der Stütze 2 eine schalenförmige Vertiefung angebracht. In dem somit erhaltenen
ringförmigen Raum 5 hat der Federring 6 seinen Platz. Der Federring 6, welcher eine
verhältnismäßig lichte Wicklung hat, ist etwas zusammengedrückt und hat das Bestreben,
sich deshalb zu erweitern; er übt dadurch Druck nach außen . gleichzeitig gegen die
Stütze 2 und die auf der Hülse 1 befestigte
Scheibe 4 aus, wodurch beide (1 und 2) in gegenseitiger konzentrischer Lage gehalten
werden. Zwischen der Innenseite des Federringes 6 und der Außenseite der Hülse 1 ist
hinreichender Spielraum für ein Federn des Ringes vorhanden. Falls die Hülse 1 sich
nach der Seite bewegt, wird der Ring 6 veranlaßt, eine längliche oder zusammengedrückte
Form anzunehmen. Da er aber das Bestreben hat, seine frühere Form wieder zu erlangen,
so wird die Hülse in die frühere zentrierte Lage zurückgeführt.
Die Spannung der Feder 6 kann reguliert werden, denn, wird die Scheibe 4 auf der
Hülse ι weiter aufgeschraubt, so wird der Raum 5, dessen Seiten sich einander nach
außen nähern, enger und dadurch die Feder zusammengedrückt. Wird die Scheibe 4 in
der anderen Richtung geschraubt, so wird der Raum 5 größer und der Federring erweitert
sich. Auf der Hülse 1 ist eine Gegenmutter 9 außerhalb der Scheibe 4 aufgeschraubt. Die
Scheibe 4 kann auch ohne Schraubengewinde ausgebildet und lose auf die Hülse gesteckt
sein, in welchem Falle das Verstellen mittels der Mutter 9 stattfindet. Hierbei kann irgend-
■ eine zweckmäßige Anordnung vorgesehen sein, welche eine Drehung der Hülse verhindert,
wenn die Scheibe 4 gedreht wird. Die beiden Enden der Schraubenfeder 6 sind durch Löten,
Schrauben oder auf irgendeine andere Weise an einem kurzen Kernstück 7 befestigt, welches
innerhalb des Ringes mit einer Verlängerung 8 versehen ist. Diese ist in ihrer Länge
so bemessen, daß der Federring zusammengezogen werden kann, und so schmal, daß der
Ring auf derselben leicht gleiten und eine längliche Form annehmen kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Federndes Halslager mit einer zwischen einer festen Stütze und einem auf der Lagerhülse sitzenden Widerlager angeordneten ringförmigen Schraubenfeder, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die feste Stütze (2) als auch das auf der Lagerhülse (1) sitzende Widerlager (4) mit konzentrischen Ringflanschen gleichen Durchmessers die auf Zusammendi'ückung beanspruchte Schraubenfeder (6) von außen umfaßt, wobei ein hinreichender Spielraum zwischen der Lagerhülse (1) und der Schraubenfeder (6) vorhanden ist, um eine gegenseitige Verschiebung der Lagerhülse (1) und der Stütze (2) zuzulassen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE270052C true DE270052C (de) |
Family
ID=526842
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT270052D Active DE270052C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE270052C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE938342C (de) * | 1952-11-22 | 1956-01-26 | Arendt & Weicher Werkzeug Und | Einstellbares Halslager, insbesondere fuer Zentrifugen od. dgl. |
| DE965096C (de) * | 1954-03-09 | 1957-05-29 | Siemens Ag | Halterung fuer Kalottenlager |
-
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- DE DENDAT270052D patent/DE270052C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE938342C (de) * | 1952-11-22 | 1956-01-26 | Arendt & Weicher Werkzeug Und | Einstellbares Halslager, insbesondere fuer Zentrifugen od. dgl. |
| DE965096C (de) * | 1954-03-09 | 1957-05-29 | Siemens Ag | Halterung fuer Kalottenlager |
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