DE2700265C3 - Saure Peroxid-Ätzlösung und deren Verwendung zum Ätzen von Metall, insbesondere von Kupfer - Google Patents
Saure Peroxid-Ätzlösung und deren Verwendung zum Ätzen von Metall, insbesondere von KupferInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine stabile, saure Peroxid-Atzlösung und deren Verwendung zum Ätzen von Metall,
insbesondere von Kupfer.
Peroxid-Ätzlösungen sind an sich bekannt und beispielsweise in »Plating«, »Surface Treatment of
Metlas with Peroxygen Compounds«. Band 42, Seite rib I
(1955), beschrieben. In diesen Atzlosungen werden verdünnte Mineralsäuren, wie Schwefelsäure, Salpetersäure
oder Essigsäure, verwendet und zur Verbesserung der Ätzung werden sie aktiviert durch Zugabe von
Sauerstoff freisetzenden Verbindungen, wie Wasserstoffperoxid oder anderen Peroxy-, Persulfat- oder
Pe:"boratverbindungen. Diese Ätzlösungen weisen eine
gu'e Stabilität auf und sind sowohl in saurer als auch in alkalischer Lösung wirksam.
Die Aktivierung von verdünnten Säure-Ätz.losungtn
mit Wasserstoffperoxid ist höchst attraktiv, weil die Kosten gering sind und weil das elcktrolytischc Kupfer
aus der verbrauchten Ätzlösung leicht zurückgewonnen werden kann, bevor diese beseitigt wird. Die Brauchbarkeit
solcher Wasserstoffperoxid Ätzlösungen ist jedoch beschränkt aufgrund der katalytischer! Zersetzung des
Wasserstoffperoxids, die durch die geätzten Metallionen oder andere Übergangsmetallionen in der Lösung
hervorgerufen wird, und aufgrund der geringen Ätzge ichwindigkeit,die bei einer 28,35-g-Kupferplattierungsschicht
bei 49°C innerhalb eines Zeitraumes von 20 bis 25 Minuten nur 0,025 mm Kupfer beträgt.
Um diesen Nachteil der durch Metallionen katalysierten Zersetzung von Wasserstoffperoxid zu beseitigen,
ist man dazu übergegangen, verschiedene Stabilisatoren zu verwenden. Zu geeigneten Stabilisatoren gehören
Phenacetin, Sulfathiazol, gesättigte dibasische Säurer,
mit 4 bis 12 Kohlenstoffatomen, wie Adipinsäure. Bernsteinsäure, Glutarsäure und Apfelsäure, Phenvlharnstoff.
Benzoesäure und Hydroxybenzoesäure. Thioharnstoff und Derivate davon sowie substituierte
aromatische Sulfonsäuren, Sulfaminsäuren, Buladiensulfon.
Lösungsmittel ausTetramelhylensulfon mit Wasser,
Sulfoxide und Sulfone. Aber auch die auf diese Wcimstabilisierten
Ät/Iösungen haben noch den Nachteil, da 1.1
ihre Ätzgeschwindigkeit verhältnismäßig gering ist und den heuligen Anforderungen nicht mehr genügt.
Aufgabe der Erfindung war es nun, eine verbesserte Ät/Iösunp anzugeben, die nicht nur im sauren Bereich
stabil ist, sondern auch eine ausreichend h.ihe Älzgeschwindigkeit ergibt.
Es wurd? nun gefunden, daß diese Aufgabe dadurch gelöst werden kann, daß man einer sauren Peroxid-Ätzlösung
eine Molybdänverbindung in einer bestimmten Konzentration zusetzt
Gegenstand der Erfindung ist eine stabile, saure Peroxid-Ätzlösung, die dadurch gekennzeichnet ist, daß
sie eine Molybdänverbindung in gelöster Form in einer Menge von 0.1 g pro Liter bis zur Löslichkeitsgrenze
der Verbindung enthält.
Die saure Peroxid-Ätzlösung der Erfindung weist gegenüber den bekannten Ätzlösungen den Vorteil auf.
daß damit eine wesentlich höhere Ätzgeschwindigkeit (Ätzrate) erzielt werden kann und im sauren pH-Wertbereich
stabil ist. Sie läßt sich ferner durch Zugabe von Peroxid und Stabilisator leicht regenerieren.
Die erfindungsgemäße saure Peroxid-Ätzlösung enihält
als Säure vorzugsweise Schwefelsäure, Chlorwasscrstoffsäure.
Essigsäure oder Phosphorsäure, wobei Schwefelsäure besonders bevorzugt ist. Als Peroxid
enthält sie vorzugsweise Wasserstoffperoxid.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung enthält die saure Peroxid-Ätzlösung die Molvbdanverbindung
in einer Konzentration zwischen 1 und 8 g pro Liter Lösung.
Als Molybdänverbindiing enthalt sie vorzugsweise Molybdänsäure.
Als Stabilisator enthält die erfindungsgemäße saure Peroxid-Lösung vorzugsweise eine Arylsulfonsäiire der
weiter unten angegebenen allgemeinen Formel.
Gegenstand der Erfindung ist ferner die Verwendung der vorstehend beschriebenen stabilen sauren Perovd-AtzlöMing
zum Ätzen von Metall, insbesondere vor,
Kupfer.
Durch Zugabe eines Arylsulfonsäurestabilisators zu der erfindungsgemäßen sauren Peroxid-Ätzlösung ist es
möglich, die Geschwindigkeit der Zersetzung des Peroxids drastisch herabzusetzen, ohne daß dies auf
Kosten der Ät/geschwindigkeit geht, unabhängig von der Konzentration des geätzten Metalls, beispielsweise
des geätzten Kupfers. Wenn Schwefelsäure als Säure /um Ätzen von Kupfer verwendet wird, kristallisiert das
geätzte Kupfer bei Raumtemperatur in Form von praktisch reinem Kiipfer(ll)-sulfaipentahydrat aus. Da
durch isi es möglich, die Ätzlösung durch Abkühlen auf
Kaumtemperatur unter Zugabe von weitcrem Peroxid und Stabilisator auf einfache Weise zu regenerieren.
Wie oben angegeben, wird die Molybdänverbindung der Ätzlösiing in einer Konzentralion von 0,1 g pro
I.'er bis zur Löslichkeitsgrenze der Verbindung zugesetzt. Es hat sich gezeigt, daß durch Zugabe der
Molybdänverbindung zu der Ätzlösung in erster Linie die Ätzgeschwindigkeit (Ätzratc) erhöht wird. Ferner
wurde gefunden, daß bei hohen Konzentrationen der Molybdänverbindiing auch der Angriff auf eine
Zinnelekiroplaiticrung vermindert wird.
Die erfindungsgemäß jeweils verwendete Molybdänverbindung
scheint nicht kritisch zu sein, vorausgesetzt, daß sie in der Ätzlösung ausreichend löslich ist. Zu
Beispielen für geeignete typische Molybdäin erbindungen gehören Molybdäntetrabromid, Molybdäntrichlorid.
Molybdänoxytetrachlorid, Molybdänoxydichlorid,
MoIy bei änoxy pen taehloi id, Molybclänoxytelrafltiorid,
Molybdäntrisulfid. Molybdii .;iurc, Natriummolybdai
und Ammoniiimmolybdat. Die Verbindungen, die nur
eine begrenzte Löslichkeit in der Ätzlösung haben, sind
weniger bevorzugt, weil sie in geringeren Mengen verwendet werden müssen.
Es wurde gefunden, daß die Ätzgeschwindigkeit (Ätzrate) der erfindungsgemäßen Ätzlösung bei kleinen ">
Zusätzen an Molybdän schnell ansteigt und sich dann einem konstanten Wert nähert, wenn die Konzentration
ansteigt. Auf diese Weise tritt eine Exaltation der Ätzgeschwindigkeit (Ätzrate) auf, auch wenn die
Molybdänkonzentration nur 0,1 g pro Liter (berechnet i<
> als Molybdänmetall) beträgt, und sie nimmt zu, wenn die Konzentration ansteigt, bis zu einem Wert von etwa 6 g
pro Liter. Danach bleibt die Ätzgeschwindigkeit (Ätzrate) etwa gleich mit zunehmender Konzentration
an Molybdän. Wenn jedoch die Konzentration ansteigt, i">
/-. B. auf mehr als etwa 10 g pro Liter, ist eine deutliche Abnahme des Angriffs auf eine Zinnelektroplattierung
festzustellen. Der Vorteil dieses verminderten Angriffs geht jedoch auf Kosten der Stabilität, da gefunden
wurde, daß die höhere Molybdänkonzentration zu einer 2»
erhöhten katalyiischen Zersetzung des Peroxids in den
Ätzmitteln führt, die beträchtliche Mengen an gelöstem Kupfer enthalten, auch in Gegenwart der wirksamsten
Stabilisatoren. Im Hinblick auf die vorstehenden Ausführungen ist die bevorzugte Konzentration der :~>
Molybdänverbindung die Menge, bei der die Ätzgeschwindigkeit (Ätzrate) zunimmt, ohne daß die Geschwindigkeit
bzw. Rate der katalytischen Zersetzung des Peroxids wesentlich ansteigt. Diese Konzentration
variiert vorzugsweise zwischen etwa 0,1 und etwa 10 g v>
pro Liter, berechnet als Molybdänmetall, insbesondere ■wischen 1 und 6 g pro Liter. Es ist für den Fachmann
selbstverständlich, daß die genaue Menge von dem spezifischen Ätzmittel, dem das Molybdän zugesetzt
wird, und seiner Konzentration an gelöstem Kupfer r. abhängt.
hrfindungsgemäß wird das Ätzmittel stabilisiert, um
die durch Zugabe der Molybdänverbindimg hervorgerufene katalytische Zersetzung zu verhindern. Obgleich
die meisten Stabilisatoren, wie z. f.. diejenigen, wie sie -tu
oben angegeben worden sind, gewisse Vorteile bieten, handelt es sich bei der am meisten bevorzugten
Auslührungsform der Erfindung bei dem Stabilisator um eine Arylsulfonsiiure.
Die Arylsulfonsäuren haben die folgende allgemeine -r>
Formel
SO1H
R j R
R j R
Ί V
I
R
worin jeweils zwei benachbarte R-Restc einen zweiten -,-,
Arylkern (Arylring) bilden können, und worin die R-Reste, die nicht Teil eines Arylkerns (Arylringes) sind,
einzeln jeweils aus der Gruppe Wasserstoff, polaren Gruppen, wie Hydroxyl-. Sulfonyl-,Carboxyl-, Halogen-,
Nitro-, Diazo- und Aminorester., aliphatischen Gruppen l1(>
mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen einschließlich cycloaliphatischen und Alkyl-, Alkenyl- und Alkinyl-Gruppcn
und den obengenannten aliphatischen Gruppen, die durch die obcngeannlen polaren Gruppen substituiert
sind, ausgewählt werden. Vorzugsweise steht minde- h->
stens einer der Reste R für eine polare Gruppe, so daß die Arylsulfonsäure eine verbesserte Löslichkeil in der
Ätzlösung aufweist und in der Lösung in Mengen gelöst werden kann, die innerhalb der oben angegebenen
bevorzugten Konzentrationsbereiche liegen. Spezifische Beispiele für geeignete Arylsulfonsäuren sind
Sulfosalicylsäure, p-Phenolsulfonsäure,
p-Toluolsulfonsäure, 1,4-Benzoldisulfonsäure,
4-Hydroxynaphthalinsulfonsäure,
1 -Äthyl-4-sulfobenzol,
l-PropylO-chlor-ö-sulfonaphlhalin.
4-Nitro-benzolsulfonsäure,
2,6-NaphthaIindisulfonsäure,
l-Amino-2-naphthalinsulfonsäure.
4-Cyclohexylbenzolsulfonsäure,
l-Diazo-2-naphthol-4-sulfonsäure
und Mischungen davon.
und Mischungen davon.
Aus den vorstehenden Angaben ist zu ersehen, daß erfindungsgemäß das Ätzmittel die Säure, Wasserstoffperoxid,
einen Stabilisator und eine Molybdänverbindung enthält bzw. daraus besteht. Die Konzentration
jeder Komponente ist nicht kritisch. Für das Peroxid und die Säure kann die Konzentration jeweils von etwa
! bis etwa 40, vorzugsweise von 2 bis 30, insbesondere von 5 bis 15 Gew.-% variieren. Bezüglich des
Stabilisators, insbesondere des Arylsulfonsäurc-Stabilisators, sei bemerkt, daß seine Konzentration in
Beziehung steht zu der Konzentration an Verunreinigungen an gelöstem Übergangsmetall und der Molybdänverbindung.
Da die Konzentration schwierig vorherzusagen ist, ist es schwierig, die erforderliche Konzentration
des Stabilisators genau anzugeben. Um nur eine allgemeine Anleitung zu geben, sei darauf hingewiesen,
daß die Konzentration des Stabilisators von I g pro Liter Lösung bis zur Löslichkeitsgrcnze des Stabilisators
variieren kann. Die Konzentration variiert vorzugsweise zwischen 1 und 50, insbesondere von 3 bis 25 g pro
Liter. Die Konzentration der Molybdänverbindung wurde bereits weiter oben erörtert.
Bei Verwendung des erfindungsgemäßen Ätzmittels zum Ätzen von Kupfer ändert das Bad beim Beginn der
Ätzung bei der normalen Betriebstemperatur von 21 bis 49°C seine Farbe von Klar nach Braun bis Blaugrün. Bei
49 C löst das Bad pro Liter elwa 78 g Kupfer. Ein
kontinuierlicher Betrieb bis zur Siiltigung mit gelöstem Kupfer ist möglich, wenn ; ian die Wasserstoffperoxidkonzentration
innerhalb von b0 bis 100% der ursprünglichen
Badzusammensetzung hält. Wenn man das Bad auf Raumtemperatur abkühlen läßt, tritt bei Verwendung
von Schwefelsäure in dem Bad eine Kristallisation von Kupfer in Form von praktisch reinen Kupfer(ll)-sulfatpentahydratkristallen
auf, die durch Filtrieren gewonnen (abgetrennt) werden können. Durch erneute Einstellung des Peroxidgehaltcs durch Zugabe sowohl
von Peroxid als auch Stabilisator zu der Säurelösung kann das Bad wiederverwendbar gemacht werden.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf Beispiele näher erläiuert, ohne jedoch darauf
beschränkt zu sein. Die Zusammensetzung des in den folgenden Beispielen verwendeten Grundätzmiticls
war. wenn nichts anderes angegeben ist, die folgende:
Wasserstoffperoxid (35gew.-°/oig) 100 ml
Phenolschwefelsäure (65gew.-°/oig) 20 g
Schwefelsäure (50gew.-%ig) % ml
Destilliertes Wasser ad I Liter
Ii e i s ρ ι el e 1 bis 8
Das obige Ätzmittel wurde zusammen mit Ammoniummolybdat
verwendet, das in variierender Konzentration zugegeben wurde. E:n 28,35 g Kupferplattierungs-
phenolharz wurde bei 49' C geätzt. In der nachfolgenden
Tabelle sind die Konzentralion an Ammoniummolybdat
in dem Ätzmittel und die für die vollständige Ablösung des Kupfers von dem Plienolharzsubsirai
erforderliche Zeil angegeben.
Beispiel Nr. Molyhdalkonzentration Zeil
(g) (mir./
8
12
16
20
24
26')
12
16
20
24
26')
20 +
4
4
374
274
274
TU
2"V.,
2"V.,
IV ro\ Ul konzentration
(ml)
(ml)
/eil
(min)
(min)
100
200
300
200
300
l3/4
10
23
50
2(10
B e i s ρ i e I e 16 bis 25
Die nachfolgend angegeben'.!) Stabilisatoren konner
anstelle \on Phenolschweiekäure verv.endet werden
obgleich Phenolschwefelsäure bevorzugt ist. und dk
An !sulfonsäuren sind gegenüber anderen Siabilisatorer
bevorzugt. Die Stabilisatoren wurden alle in Menge: von b g pro Liter zugegeben.
) Überstieg die Löslichkeitsgrenze.
Die oben angegebene Zusammensetzung greift eine Zinnelektroplatlierung bei der unteren Ammoniummolybdatkonzentration
an, wenn jedoch die Konzentration steigt, nimmt der Angriff an der ZinnelektiOplattierung
ab, so daß in den Beispielen b und 7 dieser Angriff _ί
vernachlässigbar gering ist. Die Geschwindigkeit (Rate) der Peroxidzersetzung in den Beispielen 6 und 7 ist
jedoch viel größer als beispielsweise in den Beispielen 1 bis 3, insbesondere dann, wenn das Ätzmittel zum Lösen
von beträchtlichen Mengen Kupfer verwendet worden >< ist. In Abwesenheit von Phcnolsulfonsäure wäre in den
Beispielen der Peroxidverlust beträchtlich. Als zusätzliche und bevorzugte Alternative kann das Ammoniummolybdat
durch Natriummolybdat zersetzt werden.
Bc i s pi e 1 e9bis 11
Das obige Verfahren wurde wiederholt, wobei diesmal die Konzentration des Ammoniummolybdats
auf 15 g/Liter festgelegt wurde, jedoch die Konzentralion an Wasserstoffperoxid variiert wurde; dabei -n
wurden die folgenden Ergebnisse erhalten:
B e i s ρ i e I e 12 bis 15
Das obige Verfahren wurde wiederholt, wobei wiederum die Ammoniummolybdatkonz.entration auf
15 g/Liter festgelegt wurde, die Schwefelsäurekonzentration jedoch variiert wurde, wobei die folgenden
Ergebnisse erhalten wurden:
Beispiel Nr. Schwelclsiiurekonzcnlralion /.eil
(ml) (min)
Beispiel Ni. Stabilisator
16 Sull'osalic} Isäure
17 i'henolsulfonsäure
18 1.3-ben/oldisullonsäurc
19 l-Oiazo-2-naphthol-4-sullons;iure
20 2.6-Naphtahlindisullonsäure
21 l-Aniino-2-naphthalinsul!unsäure
22 Phenacetin
23 Phenylharnsioil
24 Benzoesäure
25 Adipinsäure
B e i s ρ i e I L- 26 bis 28
Es wurden die nachfolgend angegebenen Zusamme'!-
Setzungen hergestellt:
Wasserstoffperoxid (35'!<>ig) 100 mi
Konzentrierte C hlorw asserstollsaure \ ariabei
Molybdänsäure 10g
Phenolsulfonsäure 20 g
Wasser ad 1 Liier
Die Äl/geschwindigkeit (Atzrate) wurde nach den
oben angegebenen Verfahren bestimmt:
(ml/l ilen
100
200
300
200
300
Zeit (m · η
Die nachfolgend angegeber'.ui Beispiele erläutern
Ätzmittel, die mit anderen Sauerstoff abgebende;. Verbindungen als Wasserstoffperoxid hergestellt worden
sind. Die Zusammensetzung des Ätzmittels war folgende:
Beispiel 2M
| Nainumpemxid | Beispiel 30 | Natriumperborat | 20 g |
| Schwefelsäure (13.8 n) | Schwefelsäure (13.8 n) | 250 ml | |
| Molybdänsäure | Molybdänsäurc | 20 g | |
| Phenolschwefelsäure | Phenol schwefelsäure | 20 g | |
| Wasser | Wasser | ad 1 Liter | |
| Die oben ,ipj-^'hcnen be'J'i! / | |||
| waren iur iiie Vltv ei" ''mg ah '■■:..-. | 20 g | ||
| tiinir aiisreichenil si.ibiL | 250mi | ||
| 20 g | |||
| 20 g | |||
| ad 1 Liter | |||
| ■..inwHMiset/unget | |||
| ...-iviL-lle /üben-; | |||
Claims (5)
1. Stabile, saure Peroxid-Ätzlösung, dadurch
gekennzeichnet, daß sie eine Molybdänverbindung in gelöster Fo. in in einer Menge von 0,1 g
pro Liter bis zur Löslichkeitsgrenze der Verbindung enthält.
2. Atzlösung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie die Molvbdänverbindung in einer
Konzentration zwischen 1 und 8 g pro Liter Lösung enthält.
3. Atzlösung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Molybdänverbindung
Molybdänsäure enthält.
4. Ätzlösung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dal) sie als Stabilisator eine
Arylsulfonsäurc enthält.
5. Verwendung der sauren Peroxid-Ätzlösu'ig
nach den Ansprüchen 1 bis 4 zum Ätzen von Metall, insbesondere von Kupfer.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE2700265B2 DE2700265B2 (de) | 1978-06-29 |
| DE2700265C3 true DE2700265C3 (de) | 1979-02-22 |
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ID=24593221
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE2700265A Expired DE2700265C3 (de) | 1976-01-05 | 1977-01-05 | Saure Peroxid-Ätzlösung und deren Verwendung zum Ätzen von Metall, insbesondere von Kupfer |
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| DE (1) | DE2700265C3 (de) |
| FR (1) | FR2337189A1 (de) |
| GB (1) | GB1546524A (de) |
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