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DE279438C - - Google Patents

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Publication number
DE279438C
DE279438C DENDAT279438D DE279438DA DE279438C DE 279438 C DE279438 C DE 279438C DE NDAT279438 D DENDAT279438 D DE NDAT279438D DE 279438D A DE279438D A DE 279438DA DE 279438 C DE279438 C DE 279438C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roaster
bread
axis
grate
extensions
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT279438D
Other languages
English (en)
Publication of DE279438C publication Critical patent/DE279438C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying
    • A47J37/06Roasters; Grills; Sandwich grills
    • A47J37/08Bread-toasters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34/. GRUPPE
Einrichtung zum Wenden des Brotes in Röstvorrichtungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. November 1913 ab.
Die Erfindung betrifft Einrichtungen zum Wenden von Brot beim Rösten, und zwar ist der Erfindungsgegenstand allgemein auf Röstapparate einschließlich elektrischer und solcher mit Gasbetrieb anwendbar.
Das Neue besteht darin, daß am unteren Rande des Rösters um eine wagrechte Achse drehbar ein Wandungsteil mit über die Drehachse gegen den Röster verlängerten Fortsätzen angeordnet ist, derart, daß das beim Rösten auf unteren Absätzen des Rösters stehende Brot beim Herausklappen des drehbaren Wandungsteiles um seine wagrechte Achse durch die Fortsätze am unteren Rande vom Röster so weit abgeschoben wird, daß es, an dem Röster mit seinem oberen Rande herabgleitend/ auf den herausgedrehten Wandungsteil rutscht. ·
Die Zeichnungen zeigen Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, und zwar ist:
Fig. ι die schaubildliche Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer elektrischen Röstvorrichtung mit Wendevorrichtung.
Fig. 2 ist eine Teilzeichnung, welche das Prinzip der Wirkungsweise veranschaulicht.
Fig. 3 ist eine schaubildliche Darstellung eines anderen Ausführungsbeispiels einer elektrischen Röstvorrichtung mit einer anderen Auführungsform der Wendevorrichtung.
Fig. 4 zeigt in einer Teilzeichnung die Wir ^- kungsweise dieses Ausführungsbeispiels.
Fig. 5 ist die schaubildliche Darstellung einer weiteren elektrischen Röstvorrichtung mit einer dritten Ausführungsform der Wendevorrichtung.
Fig. 6 zeigt in einer Teilzeichnung die Wirkungsweise dieses Ausführungsbeispiels.
Fig. 7 ist eine schaubildliche Darstellung einer mit Gas betriebenen Röstvorrichtung mit der Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.
Die sechs ersten Darstellungen zeigen den Gebrauch der Wendevorrichtung an elektrischen Röstvorrichtungen. Die Erfindung ist aber nicht auf solche beschränkt, da sie mit geringen konstruktiven Abänderungen an . jeder beliebigen Art von Röstvorrichtung angebracht werden kann.
Die Fig. 1 zeigt eine bekannte Form einer vertikalen Röstvorrichtung. Der Rost α erhält zweckmäßig eine geneigte Lage zu den Heizdrähten b, und zwar ist diese geneigte Lage derart, daß der untere Teil des Rostes in einer größeren Entfernung von den Heizdrähten sich befindet als der obere. Die Drahtstäbe des Rostes sind an ihren unteren Enden so gebogen, daß sie Drehlager c bilden, in welchen eine Drehachse e gelagert ist, die gleichzeitig ihre Lagerung in den Fortsätzen d der Seitenwände f findet.
Die Stangen eines zweiten Rostes g erstrecken sich mit einem Ende über die Drehachse c hinaus durch diese hindurch und sind bei h zur Bildung von Greifern hakenförmig aufge-
bogen. Ein sehr zweckmäßiges Verfahren zur Herstellung des Rostes besteht in der Benutzung eines äußeren Rahmendrahtes i, dessen Enden durch die Drehachse c unmittelbar innerhalb der Verlängerungen d hindurchgesteckt werden und der an jeder Seite rechtwinklig zu der Drehstange in einer Länge abragt, die ein wenig größer ist als die Breite des Brotes. Der die beiden Seitenschenkel des
ίο Rahmendrahtes i verbindende Teil ist zur Bildung eines Halterandes / aufgebogen. Die beiden zu dem zweiten Rost g gehörigen Drähte, welche auf die Randdrähte i in der Richtung nach der Mitte von beiden Seiten aus folgen, sind in ihrer Verbindung ebenfalls aufgebogen, doch nicht so hoch, wie der Teil j, derart, daß dieser aufgebogene Drahtteil unter dem aufgebogenen Teil j des Rahmens i liegt. Von der Drehachse e erstreckt sich dann noch ein mittlerer Draht abragend, der ebenfalls abgebogen wird und dessen Ende über die beiden aneinanderliegenden aufgebogenen Drahtteile zurückgebogen ist. Auf die äußeren Rahmendrähte i ist je ein gekröpfter Draht derart aufgelötet, daß er ein seitliches Abgleiten des Brotes von dem Rost verhindert. Die Drehachse e wird durch einen Drehknopf k gedreht. Eine gleiche Einrichtung kann auf der entgegengesetzten Seite einer senkrecht angeordneten Röstvorrichtung angebracht sein.
Das Brot wird auf den zweiten Rost gelegt, welcher als Drehrost bezeichnet wird. Dabei ist zu bemerken, daß, wenn hier das Wort Rost gebraucht ist, dasselbe natürlich nicht in der engsten. Form und Auslegung angewendet werden soll, insbesondere nicht als Beschränkung auf eine Einrichtung, die aus parallelen Stäben besteht. Das Brot wird auf diesem Drehrost durch die Seitenkröpfungen I und den vorderen Rand j gehalten, ferner auch noch durch die gekrümmten Enden h. Durch Drehen des Knopfes k kann der Drehrost gegen den ersten Rost, der als Röster bezeichnet werden möge, gehoben werden! Wenn das Brot durch die Hitze der Widerstandsdrähte b genügend gebräunt ist, kann der Knopf k gedreht und dadurch der Drehrost g um einen Teil einer Drehung (Fig. 2) zurückgedreht werden, ohne das Brot aus seiner Lage zu bringen, weil es durch den Teil m, der durch die unteren gebogenen Enden der Stangen des Rösters h gebildet wird, zurückgehalten wird. Wenn indessen ein gewisser Teil der Drehung ausgeführt ist, treffen die Enden der hakenartig abgebogenen Teile, h gegen das Brot, wie dieses in der Teildarstellung nach Fig. 2 zu ersehen ist, und schieben das untere Ende des Brotes nach außen auf den Stangen des Drehrostes g entlang; bis das Brot über den Enden der Hakenteile abgleitet und gegen den Halterj rutscht. Diese.s wird unterstützt durch die Tatsache, daß der Rost g mit seinem freien Ende etwas unter die Wagerechte gedreht werden kann (vgl. Fig. 2). Auf diese Weise wird das Brot gedreht und die ungeröstete Seite nach oben gebracht, welche alsdann der Wärme der Heizdrähte durch Hochdrehen des Drehrostes ausgesetzt werden kann.
Da eine große Anzahl von Röstvorrichtungen verschiedener Form auf dem Markte ist, die erheblich voneinander abweichen, muß der Er-.findungsgegenstand zwecks Anpassens an die. verschiedenen Formen teilweise etwas geändert werden.
Um die hauptsächlichsten Abänderungen klarzumachen, sind einige derselben in. den Zeichnungen dargestellt. Fig. 3 ist die schaubildliche Darstellung einer Röstvorrichtung, in der an Stelle eines Drehrostes eine Drehplatte η verwendet wird. Diese Drehplatte ist in den Seitenwänden der Röstvorrichtung durch Drahtzapfen drehbar gelagert, die Verlängerungen des Drahtes 0 sind, die in der Zeichnung aber nicht dagestellt sind. Der Röster α besitzt in diesem Falle keinen Tragabsatz zum Halten des Brotes. Es ist in diesem Falle ein Streifen p an der Drehplatte η befestigt und mit Anschlagfortsätzen q versehen. Diese Fortsätze q halten das Brot in seinem unteren Teile, wenn es auf dem Röster α liegt. Dieser Röster α ist zweckmäßig leicht vom Boden nach dem oberen Teile hin gegen den Heizkörper geneigt.
Die Wirkungsweise ist in Fig. 4 veranschaulicht. Wenn das Brot gegen den Röster α anliegend verbleibt, wenn die Drehplatte heruntergeklappt wird, so wird sein unterer Rand durch die Anschlagfortsätze q getroffen, welche diesen unteren Rand nach außen von dem Heizkörper abrücken, bis das Brot über den geneigten Materialstreifen abgleitet. Das Brot ist alsdann umgedreht. Der Streifen -p ist genügend geneigt angeordnet gegenüber der Drehplatte η, um das Brot in die Drehplatte abgleiten zu lassen, wenn es am unteren Rande angestoßen wird. Die Neigung ist indessen nicht genügend groß, um ein Herabgleiten des Brotes über das Ende der Drehplatte herbeiführen zu können, so daß eine Halteleiste am vorderen Rande der Drehplatte nicht erforderlich ist.
Die Fig. 5 und 6 zeigen noch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer elektrischen Röstvorrichtung. .
In diesem Ausführungsbeispiele sind die Drähte des Rösters α an ihrem unteren Ende zur Wagerechten umgebogen, um so einen Halteabsatz zu bilden.. Von diesem Absatz- aus sind sie alsdann wieder aufgebogen, um so eine Art Brustwehr an der Außenseite des Halteabsatzes zu bilden und das Brot auf diesem festzuhalten. Die Enden der Rösterstäbe des Rösters α tragen eine Lagerstange r. Um
diese sind die Seitendrähte eines Drehrostes f gewunden. Diese Seitendrähte sind über den Lagerdraht hinaus verlängert und bilden dort Hebedaumen t. Der Zweck dieser Elemente ist, das Brot über die Brustwehr (Fig. 6) herauszuheben und bei diesem Anheben das untere Ende nach auswärts zu schieben, so daß das obere an den Stangen des Rösters α herabgleitet und das untere Ende über die Enden der
ίο Hebedaumen abgleitet und nach außen gegen die Halteleiste η des Drehrostes f rutscht. Dieses Ausführungsbeispiel des Drehrostes hat einen kleinen, drehbar angebrachten Handgriff v, der an der Halteleiste u angebracht ist und dazu dient, den Rost zu bewegen.
Eine ganz ähnliche Ausführungsform des Drehrostes ist aus Fig. 7 zu ersehen, und zwar in Verbindung mit einer Gasröstvorrichtung. In diesem Ausführungsbeispiel ist jedoch keine Brustwehr angeordnet, über die das Brot durch die Hebedaumen gehoben wird, doch ist ein Halteabsatz χ am Röster vorgesehen. Die Hebedaumen drücken das untere Ende des Brotes nur von dem Röster ab, bis es über den geneigten Drehrost y abgleitet.
Die Erfindung besteht, wie aus der Beschreibung hervorgeht, darin, daß das untere Ende des Brotes nach auswärts geschoben wird, wenn die drehbare Deckplatte oder der drehbare Rost nach außen geklappt wird, wodurch ein vollständiges Umdrehen des Brotes herbeigeführt wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: .
1. Einrichtung zum Wenden des Brotes in Röstvorrichtungen mit aufwärts, gegen den Heizkörper geneigt angeordnetem Röster, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Rande des Rösters («) um eine wagerechte Achse (e) drehbar ein Wandungsteil, (g) mit über die Drehachse gegen den Röster verlängerten Fortsätzen (h) angeordnet ist, derart, daß das beim Rösten auf unteren Absätzen des Rösters stehende Brot beim Herausklappen des drehbaren Wandungsteiles um seine wagerechte Achse durch die Fortsätze am unteren Rande vom Röster so weit abgeschoben wird, daß es, an. dem Röster mit seinem oberen Rande herabgleitend, auf dem herausgedrehten Wandungsteil rutseht.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Rohre des Rösters («) ein Tragabsatz (m) für den unteren Rand des Brotes vorgesehen ist, welcher Tragabsatz tiefer als die. Drehachse (β) des Drehteiles (g) liegt, dessen über die Achse verlängerte Fortsätze (A) als Hebedaumen wirken.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT279438D Active DE279438C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1047397B (de) * 1952-05-05 1958-12-24 Andrea Giambertoni Elektrischer Brotroester
DE1088207B (de) * 1952-03-21 1960-09-01 Siemens Elektrogeraete Gmbh Elektrischer Brotroester mit Brotwendeeinrichtung
DE1111355B (de) * 1958-02-27 1961-07-20 Licentia Gmbh Elektrischer Brotroester
DE1252861B (de) * 1958-03-31 1967-10-26 Licentia Gmbh Brotroester

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DE1111355B (de) * 1958-02-27 1961-07-20 Licentia Gmbh Elektrischer Brotroester
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