DE279105C - - Google Patents
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- DE279105C DE279105C DENDAT279105D DE279105DA DE279105C DE 279105 C DE279105 C DE 279105C DE NDAT279105 D DENDAT279105 D DE NDAT279105D DE 279105D A DE279105D A DE 279105DA DE 279105 C DE279105 C DE 279105C
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- Germany
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- cardboard
- cutting
- roller
- format roller
- format
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- 239000011111 cardboard Substances 0.000 claims description 29
- 238000009412 basement excavation Methods 0.000 claims 1
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F13/00—Making discontinuous sheets of paper, pulpboard or cardboard, or of wet web, for fibreboard production
- D21F13/04—Making discontinuous sheets of paper, pulpboard or cardboard, or of wet web, for fibreboard production on cylinder board machines
- D21F13/06—Format rolls
- D21F13/08—Automatic cut-off rolls
Landscapes
- Making Paper Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zum selbsttätigen Aufschneiden des Pappe.nzylinders auf der Formatwalze ist bereits vorgeschlagen worden, die bekannte Schheidnut
durch einen die ganze Walzenwand durchsetzenden Schlitz zu ersetzen und beim Erreichen
der gewünschten Pappendicke durch diesen hindurch ein Messer radial auswärts zu bewegen.
Mußte hierbei nach dem Durchschneiden der Pappe diese von Hand abgenommen werden,
ίο so war dies wegen des heraustretenden Messers
nicht ungefährlich. Außerdem machte diese Aufschneidevorrichtung auch neue Formatwalzen
erforderlich, denn an vorhandenen Formatwalzen mit Schneidnut kann eine derartige
Schneidvorrichtung nicht ohne hohe Kosten angebracht werden.
Durch die Erfindung soll eine Schneidvorrichtung geschaffen werden, welche ohne nennenswerte Kosten an Maschinen mit Nuten-
formatwalze angebracht werden kann. Die neue Schneidvorrichtung ermöglicht auch das
selbsttätige Abnehmen der Pappe von der Formatwalze. Zu diesem Zweck wird nach der
Erfindung in die Formatwalzennut α ein gespannter Draht c eingelegt, der beim Erreichen
der gewünschten Pappendicke der Drehrichtung der Formatwalze entgegen schräg durch die
Pappe geführt wird und sie hierbei durchschneidet.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der neuen Schneidvorrichtung in Fig. ι in einer Seitenansicht und in
Fig. 2 in einer Stirnansicht dargestellt.
In die bekannte Schneidnut α der Formatwalze b wird der Schneiddraht c durch eine Feder d mittels an das Armkreuz f der Formatwalze angelenkter Arme g ständig hineingezogen. Die Arme g sind mit Armen h fest verbunden, in deren Bewegungsbereich beim Erreichen der verlangten Pappendicke Anschlagarme i hineingeschwenkt werden. Der Anschlaghebel i sitzt fest auf einem Walzensektor k, welcher gegenüber der Formatwalze einstellbar ist und von der Pappe mitgedreht wird, wenn diese eine bestimmte Dicke erreicht hat. Zur Vermeidung des Abschürfens der Pappe ist oben in dem Walzensektor k eine Hilfswalze k' vorgesehen. Der Walzensektor k ist so ausgewichtet, daß er von selbst in seine Anfangslage zurückkehrt, sobald er von der Pappe nicht mehr gedreht oder in ausgeschwungener Stellung gehalten wird. In der ausgeschwungenen Stellung des Walzensektors legen sich die Anschlagarme i auf ortsfeste Anschläge I.
In die bekannte Schneidnut α der Formatwalze b wird der Schneiddraht c durch eine Feder d mittels an das Armkreuz f der Formatwalze angelenkter Arme g ständig hineingezogen. Die Arme g sind mit Armen h fest verbunden, in deren Bewegungsbereich beim Erreichen der verlangten Pappendicke Anschlagarme i hineingeschwenkt werden. Der Anschlaghebel i sitzt fest auf einem Walzensektor k, welcher gegenüber der Formatwalze einstellbar ist und von der Pappe mitgedreht wird, wenn diese eine bestimmte Dicke erreicht hat. Zur Vermeidung des Abschürfens der Pappe ist oben in dem Walzensektor k eine Hilfswalze k' vorgesehen. Der Walzensektor k ist so ausgewichtet, daß er von selbst in seine Anfangslage zurückkehrt, sobald er von der Pappe nicht mehr gedreht oder in ausgeschwungener Stellung gehalten wird. In der ausgeschwungenen Stellung des Walzensektors legen sich die Anschlagarme i auf ortsfeste Anschläge I.
Der Draht c kann an Schraubenbolzen m befestigt sein und durch Nachstellen auf diesen
sitzender Muttern η gespannt werden.
Als nicht zur Erfindung gehörig ist noch zu bemerken, daß vor der Formatwalze und unter
der Schnittsfelle'ein endloses Förderband 0 so
angeordnet ist, daß es das abgeschnittene Pappenende auffangen und forttragen kann.
Das Förderband 0 führt die Pappdeckel zwischen zwei weitere Förderbänder p, q, von
welchen sie auf ein darunterliegendes Förderband r geführt werden, welches die Pappen
gegebenenfalls weiteren, etagenförrnig untereinander liegendeil und gegeneinander versetzten
Förderbändern s usw. zuführt. Von den Förderbändern laufen nur die Bänder ο und ρ dauernd,
während das Band q und die übrigen Bänder nur dann laufen, wenn der abgenommene
Pappenbogen eine genügende Reibung zwischen den Antriebswalzen der Bänder p und q vermittelt.
Die neue Vorrichtung kommt zur Wirkung wie folgt: Solange die Pappe auf der Format walze
ihre gewünschte Dicke noch nicht erreicht hat, wird der Schneiddraht c durch die Feder d
in der Nut α gehalten, während die Hebel g, h und i die in ausgezogenen Linien dargestellte
Stellung einnehmen. Wird bei Erreichung der bestimmten Pappendicke der Walzensektor k
' durch die Papplage mitgedreht, so schwingen die Anschlagarme * in den Bewegungsbereich
der Hebelarme h hinein und legen sich auf die festen Anschläge /. In dieser Stellung rollt
ao die Schürfschutzwalze k' auf der Pappe ab. Die Hebelarme h werden nun beim Auftreffen
auf die Anschlagarme i einwärts und die mit ihnen fest verbundenen Hebelarme g samt dem
Draht c so lange auswärts geschwenkt, bis die mit der Formatwalze weiterbewegten Hebel h
' die Anschlagarme i verlassen. Diese Stellung
der Hebel g, h ist in strichpunktierten Linien eingezeichnet. Die zugehörige Stellung der
Anschlaghebel i und des Walzensektors k ist in gestrichelten Linien angegeben.
Wie ersichtlich, kann durch Wahl des Drehpunktes der Hebel g, h weiter in der Mitte
der Formatwalze oder weiter außen die günstigste Schräge des Schnittes bestimmt werden. Ebenso
ist durch Wahl der Längenverhältnisse zwischen den Hebeln g, h und i die Strecke leicht festzustellen,
um welche der Schneiddraht aus seiner Nut herausbewegt wird, und um welche die soeben durchschnittene Pappe von der
Außenfläche der Formatwalze abgeklappt werden muß, damit das Pappenende durch sein
Eigengewicht herabsinkt und sich weiterhin so weit von der Formatwalze ablöst, daß es
das Transportband 0 erreicht. Der Schnitt wird sehr schön, weil sich der Schneiddraht
beim Durchziehen durch die Pappe etwas durch
biegt und folglich ebenso gleichmäßig von beiden Seiten herein schneidet wie beim Abschneiden
von Hand.
Nach dem Abschneiden kehren die Teile unter dem Einfluß der Feder d und der Ausgewichtung
des Walzensektors k von selbst wieder in ihre Anfangslage zurück.
Die gegeneinander versetzten Etagenförderbänder r, s .... sollen eine viel Platz beansprechende
lange Bandförderung entbehrlich machen und eine Reihe von Pappdeckeln aufnehmen,
damit diese erst nach einiger Betriebszeit von Hand abgetragen zu werden brauchen,
so daß ein Mann mehrere Pappenmaschinen bedienen kann.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Aufschneiden des Pappenzylinders auf der
Formatwalze einer Pappenmaschine mit Hilfe einer von innen nach außen wirkenden Schneidvorrichtung, die bei erreichter
Pappenstärke unter Vermittlung von Hebelgestängen und Federn ausgelöst wird, die
Pappe von innen nach außen durchschneidet und das eine Ende der Pappe von der
Formatwalze abhebt, gekennzeichnet durch einen in der Schneidnut (a) der Formatwalze
(b) liegenden gespannten Draht (c), der bei erreichter Pappenstärke mittels
Hebel (g) der Formatwalzendrehrichtung entgegen schräg durch die Pappe geführt wird.
2. Vorrichtung nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden
Seiten der Formatwalze (b) an ihrem Stirnkreuze (f) doppelarmige Hebel (g, h) drehbar
gelagert sind, deren Arme (g) so unter der Wirkung von Federn (d) stehen, daß
sie den an ihren Enden befestigten Schneiddraht (c) in der Ruhelage ständig in die
Schneidnut (a) zu halten bestrebt sind, während die Arme (A) bei erreichter Pappenstärke
in den Bereich von Anschlaghebeln (i) gelangen, wodurch die schräge Aushebung
des Schneiddrahtes (c) herbeigeführt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE279105C true DE279105C (de) |
Family
ID=535047
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT279105D Active DE279105C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE279105C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1111495B (de) * | 1957-05-31 | 1961-07-20 | Eurasbest A G | Schneidvorrichtung an der Formatwalze von Pappen-, Faserplatten- oder dergleichen Maschinen |
| DE1257558B (de) * | 1963-08-09 | 1967-12-28 | Julius Wilisch | Vorrichtung zum Aufschneiden und Abnehmen der Wickelpappe an der Formatwalze von Pappemaschinen |
-
0
- DE DENDAT279105D patent/DE279105C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1111495B (de) * | 1957-05-31 | 1961-07-20 | Eurasbest A G | Schneidvorrichtung an der Formatwalze von Pappen-, Faserplatten- oder dergleichen Maschinen |
| DE1257558B (de) * | 1963-08-09 | 1967-12-28 | Julius Wilisch | Vorrichtung zum Aufschneiden und Abnehmen der Wickelpappe an der Formatwalze von Pappemaschinen |
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