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DE279057C - - Google Patents

Info

Publication number
DE279057C
DE279057C DENDAT279057D DE279057DA DE279057C DE 279057 C DE279057 C DE 279057C DE NDAT279057 D DENDAT279057 D DE NDAT279057D DE 279057D A DE279057D A DE 279057DA DE 279057 C DE279057 C DE 279057C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
wheel
striking mechanism
nose
striking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT279057D
Other languages
English (en)
Publication of DE279057C publication Critical patent/DE279057C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C19/00Producing optical time signals at prefixed times by electric means
    • G04C19/02Producing optical time signals at prefixed times by electric means by electric lamps

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 279057 KLASSE 83«. GRUPPE L8.
EIMANN & CO.,. GLORIA WATCH CO. in CHAUX-DE-FONDS, Schweiz.
Uhrenschlagwerk mit zeitweiser Zifferblattbeleuchtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1914 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schlagwerk für Uhren, bei welchem das Zifferblatt durch eine elektrische Lampe zu bestimmten Zeiten beleuchtet wird. Gemäß der Erfindung wirkt ein Rad des Minutenrädergetriebes mit einem den Lampenstromkreis mittels eines Kontaktes beherrschenden Hebel derart zusammen, daß es denselben gewöhnlich außer Arbeitsstellung hält, ihn aber kurz vor Eintreten einer
ίο Schlagperiode freigibt und der Herrschaft des
. üblichen Schlagwerkauslösers unterstellt, so daß er erst mit erfolgendem Auslösen des Schlagwerks und beginnendem Schlagen in wirksame Stellung gelangt, um vorübergehend den Beleuchtungsstromkreis zu schließen und die Lampe zur Beleuchtung des Zifferblattes aufleuchten zu lassen.
Zweckmäßig besteht das Rad in einem am Umfang eingekerbten Rad, auf das sich der Hebel vermittels einer Nase stützt, so daß kurz vor Eintreten einer Schlagperiode eine Kerbe im Rad unter diese Nase zu stehen kommt, während indessen der im Anhub begriffene Auslösehebel des Schlagwerks durch einen Stift den Hebel nicht nur einstweilen am Niederfallen hindert, sondern ihn auch noch mit anhebt, um ihn bei erfolgendem Auslösen des Schlagwerks mit um so größerer Wucht in seine zur Kontaktgebung erforderliche Stellung herabfallen zu lassen und dadurch den Kontaktschluß zu sichern.
Die Rückführung des Hebels in die Ruhestellung kann unter der Einwirkung eines gegebenenfalls einen Bestandteil des Minutenrädergetriebes bildenden Stiftenrades erfolgen, von dem ein Stift nach einer bestimmten Beleuchtungsdauer gegen eine Schrägfläche an der Nase des Steuerhebels anläuft, um diesen anzuheben und ihn wieder seine Stütze auf dem vollen Umfang des Rades nehmen zu lassen.
Zur Ausschaltung der künstlichen Zifferblattbeleuchtung am hellen Tage, wo sie natürlich überflüssig ist, ist das Minutenrädergetriebe durch eine geeignete Übersetzung mit einer unrunden Stellscheibe verbunden, die zum Hebel derart angeordnet ist, daß sie diesen seine Arbeitsstellung nur zur Nachtzeit einnehmen läßt, sonst aber einen sperrenden Anschlag für denselben bildet. ,
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in Anwendung an einem Ganz- und HaIbstundenschlagwerk.
Fig. ι zeigt das Zifferblatt einer Wanduhr mit zu dessen Beleuchtung dienender Glühlampe.
Fig. 2 veranschaulicht das Uhrwerk, von der Seite des Minutenrädergetriebes aus gesehen, mit der Steuervorrichtung für den Stromkreis der Lampe.
Fig. 3 stellt eine Einzelheit dar.
Fig. 4 ist ein Schnitt durch das Minutenrädergetriebe nach der Linie A-B von Fig. 2.
Fig. 5 ist ein Schema der elektrischen Verbindungen.
Das Minutenrädergetriebe des Uhrwerks besitzt ein mit der Achse α des Minutenzeigers fest verbundenes Auslöserad b mit zwei einander diametral gegenüberliegenden Kerben c, von denen die eine für das Stundenschlagen, die
andere für das Halbstundenschlagen in Betracht kommt, die aber auch zu vieren an der Zahl vorhanden sein können, falls das Schlagwerk auch die Viertelstunden schlagen soll. Dieses Rad δ wirkt mit der Nase d eines Fallhebels f zusammen, der bei g drehbar gelagert ist, und den es gewöhnlich dadurch außer Tätigkeit hält, daß die Nase d auf dem vollen Umfang des Rades b in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise aufruht. Der Hebel f hat eine verhältnismäßig große Länge und trägt an seinem freien Ende eine einstellbare Schraube e gegenüber einer Kontaktfeder h (Fig. 5), die bei i einen elektrischen Kontakt beherrscht. Letzterer liegt im Stromkreis einer elektrischen Glühlampe /, welche so angeordnet ist, daß sie das Zifferblatt beleuchten kann. Die Stromquelle und die Stromzuleitungen sind im . Uhrkasten untergebracht, können aber irgendwelcher Art sein und an einer beliebigen Stelle angebracht werden. k ist der Auslösehebel des Schlagwerks, der bei I drehbar gelagert ist und von dem Auslöserad m des Minutenrädergetriebes beherrscht wird, dessen Stifte η in bekannter Weise auf die Falle 0 des Auslösehebels zur Wirkung kommen, wenn das Schlagwerk in Tätigkeit treten soll. Der Auslösenebel k trägt einen seitlichen Stift ft, der den Fallhebel f von unten her unterstützt und ihn sogar mit anhebt, wenn der Auslösehebel zur Freigabe des Schlagwerks nach oben ausschwingt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist kurz folgende:
Für gewöhnlich nehmen die Teile die in Fig. 2 angegebene Stellung ein. Unter der Annahme, die Zeiger nähern sich bei Nacht einer vollen Stundenzahl, beispielsweise Mitternacht, kommt eine der Kerben c des Rades δ der Nase d des Hebels f immer näher, und im Augenblick, in dem die Zeiger auf Mitternacht stehen, gelangt diese Kerbe gerade unter die Nase d, so daß jetzt der Hebel f infolge Eigengewichts niederfallen könnte, wenn er in diesem Augenblick sich selbst überlassen wäre. Indessen kann dieses Niederfallen des Hebels f vorläufig noch nicht erfolgen, denn mittlerweile hat der Ablösehebel k, der unter der Einwirkung des Stiftenrades m das Schlagwerk auszulösen im Begriff ist, mit seinem Stift ft den Hebel f von unten her erfaßt, um ihn zu unterstützen und mit anzuheben, und erst im Augenblick der Freigabe des Schlagwerks (wo dieses zu schlagen beginnt und der Auslösehebel k in seine Ruhelage zurückkehrt) wird der Fallhebel /".freigegeben, so daß er jetzt aus seiner erhöhten Stellung mit um so größerer Wucht niederfällt, indem gleichzeitig die Nase d in die darunter stehende Kerbe c des Steuerrades b einfällt (Fig. 3). Bei diesem Abwärtsgang des Hebels f, der am freien Hebelende in einem verhältnismäßig großen Hub zum Ausdruck kommt, wird der Kontakt i geschlossen (Fig. 5), und die Lampe j leuchtet so beim ersten Schlag zur Beleuchtung des Zifferblattes auf.
Nach einer bestimmten, gewöhnlich ganz kurzen Zeitdauer läuft einer der Hilfsstifte r des Rades m an einer Schrägfläche s der Nase d des Fallhebels f an, um diesen rasch aus der Kerbe c des Rades b herauszuheben und ihm zu gestatten, sich wieder mit seiner Nase d auf dem vollen Umfang des Rades b abzustützen, auf dem er so lange dahingleitet, · bis das Schlagwerk halb ein Uhr schlägt und alsdann die Nase d in die andere Radkerbe c einfällt. Bei Anheben des Fallhebels f wird der Kontakt i unterbrochen und die Lampe erlischt.
Um diese künstliche Beleuchtung des Zifferblattes für die Tageszeit, wo sie natürlich überflüssig ist, auszuschalten, ist folgende, z. B. für die Abschaltung des Schlagwerks während der Nachtzeit bekannte Blockierung des Kontakthebeis angeordnet. Das Stundenrad t (Fig. 2 und 4) ist mit einem Zahnrad u versehen, das in ein doppelt so großes Zahnrad ν eingreift, so daß dieses für eine Umdrehung des Rades u nur eine halbe Umdrehung ausführt. Das Zahnrad υ ist mit einer unrunden Stellscheibe χ fest verbunden, die unter dem Fallhebel f angeordnet und derart gestaltet ist, daß sie während der Tageszeit dauernd einen sperrenden Anschlag für den Fallhebel f bildet, um dessen Niedergang in die Arbeitsstellung zu verhindern, während sie während der Nachtzeit sich außer dem Bewegungsbereich des Fallhebels f befindet, so daß sie dessen Niedergang in die Arbeitsstellung nicht aufhalten kann.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Uhrenschlagwerk mit zeitweiser Zifferblattbeleuchtung durch eine elektrische Lampe, dadurch gekennzeichnet, daß ein Auslöserad (δ) des Minutenrädergetriebes mit einem den Lampenstromkreis mittels eines Kontaktes beherrschenden Fallhebel (/) derart zusammenwirkt, daß es denselben gewohnlich außer Arbeitsstellung hält, ihn aber kurz vor Eintreten einer Schlagperiode freigibt und der Herrschaft des üblichen Schlagwerkauslösers (k) unterstellt, so daß er erst mit erfolgendem Auslösen des Schlagwerks und beginnendem Schlagen in wirksame Stellung gelangt, um vorübergehend den Beleuchtungsstromkreis zu schließen und die Lampe zur Beleuchtung des Zifferblattes aufleuchten zu lassen.
2. Uhrenschlagwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das den Fallhebel steuernde Rad (b) aus einer am Umfang eingekerbten Scheibe besteht, auf die sich der Fallhebel (/) vermittels einer Nase (d) stützt, t2o so daß kurz vor Eintreten einer Schlagperiode eine Kerbe im Rade (δ) unter die Nase (d)
zu stehen kommt, während indessen der im Anhub begriffene Auslösehebel (k) des Schlagwerks durch einen Stift (p) den Hebel (f) nicht nur einstweilen am Niederfallen hindert, sondern ihn auch noch mit anhebt, um ihn bei erfolgendem Auslösen des Schlagwerks mit um so größerer Wucht in seine zur Kontaktgebung erforderliche Stellung herabfallen zu lassen und dadurch den Kontaktschluß zu sichern.
3. Uhrenschlagwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführung des Steuerhebels (f) in die Ruhestellung unter der Einwirkung eines gegebenenfalls einen Bestandteil des Minutenrädergetriebes bildenden Stiftenrades (m) erfolgt, von dem ein Stift (r) nach einer bestimmten Beleuchtungsdauer gegen eine Schrägfläche (s) an der Nase (d) des Steuerhebels anläuft, um diesen anzuheben und ihn wieder seine Stütze auf dem vollen Umfang des Steuerrades (&) nehmen zu lassen.
4. Uhrenschlagwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausschaltung der künstlichen Zifferblattbeleuchtung am hellen Tage das Minutenrädergetriebe durch eine geeignete Übersetzung (u, v) mit einer unrunden Stellscheibe (x) verbunden ist, die zum Hebel (f) derart angeordnet ist, daß sie diesen seine Arbeitsstellung nur zur Nachtzeit einnehmen läßt, sonst aber einen sperrenden Anschlag für denselben bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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