DE277821C - - Google Patents
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- DE277821C DE277821C DENDAT277821D DE277821DA DE277821C DE 277821 C DE277821 C DE 277821C DE NDAT277821 D DENDAT277821 D DE NDAT277821D DE 277821D A DE277821D A DE 277821DA DE 277821 C DE277821 C DE 277821C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01C—MEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
- G01C3/00—Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders
- G01C3/02—Details
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- Electromagnetism (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Radar, Positioning & Navigation (AREA)
- Remote Sensing (AREA)
- Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 277821 -■■ KLASSE 42 c, GRUPPE
Entfernungsmesser. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. März 1913 ab.
Die Erfindung . betrifft den Aufbau, von
Entfernungsmessern. Es ist bekannt, samt-. liehe Organe des Instrumentes in ein Rohr, zu
verbauen und dieses Innenröhr durch ein zum Schütze bestimmtes weiteres Außenrohr zu
umgeben. Zwei Umstände haben aber dazu geführt, von dieser Bauart abzusehen. Einmal
fällt das Gewicht des Instrumentes zu. groß aus, weil zwei vollständige Rohrmäntel
ίο vorhanden sein müssen, wobei der Außenmantel
als Bauteil nicht genügend ausgenutzt ist, und zweitens ist die Herstellung wesentlich
erschwert, weil die verschiedenen zusammenwirkenden Organe erst gegeneinander
iS ausjustiert werden müssen, nachdem sie eingebaut
sind. Dieser letztere Umstand wirkt außerdem auf' den ersten noch insofern zurück,
als die Möglichkeit der nachträglichen Justierung eine entsprechende Ausbildung dier
. 2o Befestigungen fordert, die wieder zu Verwicklungen
und Gewichtsvergrößerungen führt. .
Man ist .deshalb bereits dazu übergegangen, zwischen, empfindlichen und weniger empfindliehen
Organen des Instrumentes zu unterscheiden und nur die ersteren in einem entsprechend kleinen Innenrohr unterzubringen
und die letzteren am Atißenrohr zu befestigen. Durch diese Maßregel an sich wird aber nur
ein Teil der gekennzeichneten Übelstände beseitigt. Die bequemere Befestigung am
Außenrohr ist nämlich zulässig, ohne die Genauigkeit dies Messens zu beeinträchtigen,
wenn sie auf die weniger empfindlichen Organe beschränkt wird. Wohl aber leidet nach
wie vor die Bereitschaft des Instrumentes zum Messen. Zu den wenig empfindlichen Organen,
gehören in > erster Reihe die Endreflektoren, die neuerdings stets als Winkelprismen
oder Spiegel ausgeführt werden, sowie die Einstell- und Justiervorrichtungen. Sind diese Teile in der bisher gebräuchlichen
Weise am Außenrohr befestigt, so leidet zwar durch Verspannungen oder Verbeulungen des
Außenrohrs ihre Genauigkeit nicht, aber es entstehen Dejustierungen des Instrumentes in
bezug auf die; sogenannte Höhenberichtigung und Verspannungen und Verklemmungen der
Mechanismen, die ''deren' Beweglichkeit erschweren
oder gar ihre Bewegung unmöglich machen. '
Endlich wiederholen sich die Erfahrungen über die Schwierigkeit der ursprünglichen
Justierung in erhöhtem Maße besonders beiInstrumenten mit langer Basis.
Die Erfindung bezweckt, diese '(!beistände
zu beseitigen, und besteht darin, daß der Mechanismus, welcher zum Messen oder zum
Justieren dient, mit der für den einen Endreflektor notwendigen Befestigungsvorrichtung
vereinigt und beide so ausgebildet werden, daß ihre Befestigung mit dem Außenkörper mit Hilfe eines gemeinsamen Steges geschieht.
''■.,■■'.
In dier Zeichnung, ist. Fig·: 1 ein · Längsschnitt
durch den Außenkörper des Entfernungsmessers niit. dem darin enthaltenen Endreflektor
und der Meßvorrichtung und Fig. 2
Claims (1)
- ein ähnlicher Schnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform der Erfindung.In Fig. ι ist A das Außenrohr des Entfer-■ nungsmessers, B die Verschlußplätte der rechten Eintrittsöffnung, C das dahinter befindliche Pentaprisma mit seiner Fassung D. E1, E2 ist ein symmetrisches Keilpaar, das in diesem Falle als Meßeinrichtung dient. F1, F2 sind düe Keilfassungen, die an den einanderίο zugekehrten Enden mit Verzahnungen versehen sind, in welche ein Kegelrad G eingreift. Die Keilfassungen und die Achse' des Kegelrades sind in einem Stutzen H gelagert. Die Benutzung der Meßvorrichtung'geschieht durch Vermittlung von Kegelrädern J, K und einer Welle L, die zum Antriebsorgan führt.Gemäß der Erfindung sind die PrismenfassungD einerseits und der Stutzen H der Meßvorrichtung andererseits so ausgebildet, daß sie durch·'Vermittlung eines gemeinsamen Steges M mit dem Außenrohr A verbunden werden können. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem der Steg M mit dem Stutzen H aus einem Stück besteht, gegen das der Prismenstuhl D mittels einess Flansches N flach verschraubt ist. ■Die Ausbildung des Steges selbst ist im übrigen für das Wesen der Erfindung belanglos. Es könnte ebensogut ein getrennter Steg vorgesehen sein, oder, es könnten umgekehrt der Stutzen d'ter Meßvorrichtung und der Prismenstuhl mit dem Steg zusammen aus einem . einzigen Stück bestehen.3.5 Die Fig. .2 zeigt, eine durch diese Art der Befestigung ermöglichte besonders zweckmäßige Ausbildung der Meßskala. Es bedeuten wieder B die Verschlußplatte, C das Pentraprisma mit dem Gehäuse D., /-/ ist der Stutzen, der die Meßvorrichtung" trägt. /, 7t sind die Kegelräder, die zum Antrieb der Meßvorrichtung dienen. In diesem Falle ist die Antriebswelle L über das Kegelrad K hinaus weitergeführt, um. die Ableseskala 0 zu bedienen, die als Ringskala* in unmittelbarer . Nähe des Befestigungssteges M drehbar gelagert ist.Gemäß der 'Ausführungsform nach Fig. 2 ist die Skala einerseits in dem Befestigungssteg M, andererseits in einem besonderen, mit dem Außenrohr verschraubten Ring P gelagert. Die Welle L trägt an ihrem Ende ein Stirnrad Q, das in eine entsprechende Innenverzahnung R des Skalenringes eingreift. Das Außenrohr A ist in diesem Falle nach dem Ende zu erweitert, um eine bequeme Unterbringung des Meßmechanismus mit dem Prismenstuhl zu ermöglichen. Man* gewinnt dadurch den Vorteil, daß eine besonders große Länge für die Ableseskala zur Verfügung steht. ■ *. .Besonders wertvoll ist diese Art der Anbringung der Ableseskala in den Fällen, in denen dieAüßenskala für einen zweiten Hilfsbeobachter vorgesehen werden muß. Durch die Anbringung der Skala am Ende des Rohres wird eine bequeme Ablesung der Entfern.ungseinst.ellung während der eigentlichen Messung ermöglicht.Paten γ-Anspruch:Entfernungsmesser, dessen Einstellvorrichtungen zum Messen oder Justieren im Außenkörper gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, dlaß der Träger der Einstellvorrichtung und die Fassung des einen Endrefiektors derart ausgebildet sind, daß beide Organe gewünschtenfalls in Verbindung mit der Ableseskala mit Hilfe eines gemeinsamen Steges (M) mit dem Außenrohr des Entfernungsmessers verbunden werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE277821C true DE277821C (de) |
Family
ID=533888
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT277821D Active DE277821C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE277821C (de) |
-
0
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