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DE277376C - - Google Patents

Info

Publication number
DE277376C
DE277376C DENDAT277376D DE277376DA DE277376C DE 277376 C DE277376 C DE 277376C DE NDAT277376 D DENDAT277376 D DE NDAT277376D DE 277376D A DE277376D A DE 277376DA DE 277376 C DE277376 C DE 277376C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
sinkers
cylinder
flange
grooves
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT277376D
Other languages
English (en)
Publication of DE277376C publication Critical patent/DE277376C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/06Sinkers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 277376 KLASSE 25«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Dezember 1912 ab.
Die Erfindung betrifft eine Rundstrickmaschine, bei der die Platinen in Führungsnuten am oberen Ende des Nadelzylinders beweglich angeordnet sind.
Der Erfindung gemäß ist ein dünner Ring c zwischen Vorsprüngen s2 der Platinen und einem Flansch e1 am oberem Ende des Nadelzylinders eingeschlossen, derart, daß er auch in der äußersten Stellung der Platinen ίο von diesen noch unterstützt wird. Diese Vorrichtung hat den Vorteil, daß eine Ansammlung von Schmutz, Fasern, Staub u. dgl. in den Platinenbahnen verhindert wird. Der diesem Zweck dienende Ring wird im Gegensatz zu bekannten Vorrichtungen durch seine besondere Lagerung fest in seiner Stellung gehalten.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar:
so Fig. ι ist eine Draufsicht auf den Zylinder eines solchen Rundstuhles, unter Weglassung der Platinen und Nadeln.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach 2-2 nach Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Außenansicht des in Fig. 2 dargestellten Zylinders.
Fig. 4 ist ein Schnitt ähnlich dem in Fig. 2
dargestellten. Die Platine befindet sich dabei in Arbeitsstellung auf dem am oberen Ende des Zylinders befestigten Ring. Die Nadeln sind nicht gezeigt.
Fig. 5 ist eine ähnliche Ansicht, wobei die Platine in zurückgezogener Stellung gezeigt ist, und zwar in Verbindung mit dem Mechanismus, durch welchen sie verschoben wird.
Fig. 6 zeigt einen Schnitt durch eine etwas abgeänderte Ausführungsform eines Nadelzylinders.
Der Erfindungsgegenstand läßt sich sowohl bei Maschinen mit stehendem als auch bei solchen mit rotierendem Nadelzylinder anwenden. Die Verbesserung bezieht sich ausschließlich auf die am oberen Ende des Zylinders in Wirkung tretenden Teile, und aus diesem Grunde sind in der folgenden Beschreibung die übrigen Teile eines Rundstuhles nicht erwähnt und auch nicht dargestellt.
Diese Nadelzylinder tragen auf ihrem Kopfende gewöhnlich einen Arbeitsring b, der mit der Kante des Zylinders entweder durch Verschweißung, Verlötung oder Verschraubung verbunden ist. Der im vorliegenden Falle drehbare Zylinder A hat eine glatte Innenfläche α und ist auf dem äußeren Umfang mit parallelen Nuten a1 versehen, zwischen welchen sich die Rippen p von gleichmäßiger Dicke erheben. In diesen Nuten führen sich die bekannten Zungennadeln n, deren Rückenflächen mit dem Boden der Nuten in Eingriff stehen.
Der Ring b ist auf das Kopfende des Zylinders α aufgepaßt, und ein kurzer Flansch δ1 liegt an der Innenfläche des Zylinders an und ragt nach unten. Die Außenkante des Ringes liegt auf dem gleichen Durchmesser mit dem Boden der Nadelbahnen a1. Der Ring ist mit einer Reihe in senkrechten Ebenen angeordneter und radial verlaufender Nuten b2 ausgerüstet. Diese Nuten erstrecken sich
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Claims (1)

  1. durch die ganze Ringwand und sind voneinander durch die parallelen Streifen b3 getrennt. Letztere sind versetzt angeordnet mit Bezug auf die Rippen p des Zylinders, wie namentlich aus Fig. ι und 3 hervorgeht. Bei e1 besitzt dieser Ring einen nach innen ragenden Flansch, dessen Unterfläche flach gehalten ist und wagerecht ausläuft. Die an diese Widerlagerfläche e1 anstoßende Ringfläche e ist passend abgeschrägt und bildet eine Stütze für die auf dem Stuhl hergestellte Ware. Die Nuten b2 erstrecken sich von der Oberkante des Ringes quer durch diesen und ihr Boden liegt nahe der Oberkante des Zylinders a. Die Tiefe der Nuten ist demnach im wesentlichen gleich der Höhe der Platinen s.
    Ein flacher Blechring c ist lose im Innern des Zylinders angebracht, und zwar befindet er sich ganz nahe der Unterfläche des Flansches e1. Sein- äußerer Durchmesser jedoch ist beträchtlich größer als der innere Durchmesser dieses Flansches.
    Die flachen Platinen s stehen hochkantig in den Nuten b2 des Ringes b. Sie sind mit vorspringenden Ansätzen s1 und s2 ausgebildet, welche durch die Kehle f voneinander getrennt sind. Der untere Vorsprung s2 ist etwas länger gehalten als der obere, und in der Bewegung der Platine tritt dieser untere Vorsprung unter den Ring c, wie in Fig. 4 angedeutet. Da sich der Ring c gegen den Flansch e1 stützt, so werden die Platinen auf diese Weise in ihren Führungsnuten erhalten. Fig. 4 zeigt die Platine in jener Stellung, in welcher die Maschen von den Nadeln abgeschoben werden. Die Kehle t auf der Oberkante der Platine befindet sich dann in Deckung mit der Rückenfläche der Nadeln n.
    Fig. 5 zeigt den Mechanismus, welcher dazu dient, die Platinen zeitweise aus ihrer gewöhnlichen Stellung zu entfernen, so daß die Kehle vor diesen Nadeln zu liegen kommt. Auch bei der in dieser Figur angedeuteten äußersten Stellung der Platinen befindet sich das Innenende des Vorsprunges s1 noch unter dem Ring c. Das äußere Ende der Platine bewegt sich in einem mit Nuten versehenen Führungsring g, der mit dem Zylinder α durch Schrauben g2 verbunden ist, und zwar erstrecken sich diese Schrauben durch Befestigungsänsätze g1 des Ringes. Zwischen dem Ring g und dem Nadelzylinder bleibt ein verhältnismäßig großer ringförmiger Raum v, durch welchen die Fasern und Staubteilchen nach außen treten können. Dieser Raum ist auch groß genug, um der Zunge I der Nadel η eine volle Schwingbewegung zu gestatten. Auf den Führungsring g ist eine Haube h aufgesetzt, durch deren Öffnung der Arm w1 eines Schiebers w herausragt. Dieser Schieber steht mit dem Schwanzende der Platine in Eingriff und die Verschiebung der Platine wird durch den Hebel m bewerkstelligt, der um den Zapfen r1 in der Stütze r durch einen Antriebshebel m1 ausgeschwungen wird. Der Bewegungsmechanismus kann jedoch auch in anderer Weise ausgebildet sein und bildet nicht den Gegenstand der Erfindung.
    Sollte sich in der Kehle f Schmutz, Staub o. dgl. ansammeln, so wird er am inneren Ende der Nuten b2 ausgestoßen und fällt im Zylinder α nach unten. Seine Bewegung wird höchstens durch die Außenkante des dünnen Ringes c verzögert. Das Gut selbst geht über den Ring b nach abwärts und hat das Bestreben, Fremdkörper von den Platinen durch die offenen Enden der Führungsnuten hindurch anzuziehen.
    An Stelle der besonderen Anordnung eines am Zylinder α befestigten Ringes b kann ersterer auch nach oben verlängert sein und einen einheitlich mit ihn ausgebildeten Flansch e1 und Führungsnuten b2 besitzen (Fig. 6). Dabei kann das obere Ende des Zylinders, wie auch bei der erst beschriebenen Ausführungsform, bei a3 etwas abgedreht sein, um so den Schwingungsraum der Zunge I zu vergrößern.
    Der Ring c dient in Verbindung mit diesem Flansch e1 nicht nur dazu/die Platinen nach unten zu drücken, sondern dient auch zur Zentrierung und Führung des Gutes nach abwärts.
    Ρλ τ ε ν τ - A ν s ρ R υ c η :
    Rundstrickmaschine, bei der die Platinen in Führungsnuten am oberen Ende des Nadelzylinders beweglich angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein dünner Ring (c) zwischen Vorsprüngen (s2) der Platinen und einem Flansch (e1) am oberen Ende des Nadelzylinders eingeschlossen ist, derart, daß er auch in der äußersten Stellung der Platinen von diesen noch unterstützt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT277376D Active DE277376C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE277376C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1008860B (de) * 1953-04-14 1957-05-23 Rund Und Flachstrickmaschb Veb Rundstrickmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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