[go: up one dir, main page]

DE2760074C2 - Verfahren zum Aufbringen einendig verschlossener Verpackungsschlauchabschnitte auf dem Einführen eines Packungsinhalts in den Verpackungsschlauchabschnitt dienende langgestreckte Trägerkörper - Google Patents

Verfahren zum Aufbringen einendig verschlossener Verpackungsschlauchabschnitte auf dem Einführen eines Packungsinhalts in den Verpackungsschlauchabschnitt dienende langgestreckte Trägerkörper

Info

Publication number
DE2760074C2
DE2760074C2 DE19772760074 DE2760074A DE2760074C2 DE 2760074 C2 DE2760074 C2 DE 2760074C2 DE 19772760074 DE19772760074 DE 19772760074 DE 2760074 A DE2760074 A DE 2760074A DE 2760074 C2 DE2760074 C2 DE 2760074C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hose
packaging tube
carrier body
suction
gripper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19772760074
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard 3036 Bomlitz Peter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gerhard Peter KG
Original Assignee
Gerhard Peter KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gerhard Peter KG filed Critical Gerhard Peter KG
Priority to DE19772760074 priority Critical patent/DE2760074C2/de
Priority claimed from DE2721392A external-priority patent/DE2721392C2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2760074C2 publication Critical patent/DE2760074C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B9/00Enclosing successive articles, or quantities of material, e.g. liquids or semiliquids, in flat, folded, or tubular webs of flexible sheet material; Subdividing filled flexible tubes to form packages
    • B65B9/10Enclosing successive articles, or quantities of material, in preformed tubular webs, or in webs formed into tubes around filling nozzles, e.g. extruded tubular webs
    • B65B9/13Enclosing successive articles, or quantities of material, in preformed tubular webs, or in webs formed into tubes around filling nozzles, e.g. extruded tubular webs the preformed tubular webs being supplied in a flattened state
    • B65B9/14Devices for distending tubes supplied in the flattened state
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C11/00Sausage making ; Apparatus for handling or conveying sausage products during manufacture

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Containers And Plastic Fillers For Packaging (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufbringen einendig verschlossener Verpackungsschlauchabschnitte auf dem Einführen eines Packungsinhaltes in den Verpackungsschlauchabschnitt dienende langgestreckte Trägerkörper, wobei ein flachliegend zugeführten Folienschlauch durch von außen angelegte Saugkraft geöffnet und offengehalten wird, während er an zwei Stellen ergriffen und mit seinem offenen Ende voraus durch eine Verschließ- und Trennstation geführt und das offene Ende auf den Trägerkörper aufgefädelt wird; der Schlauch anschließend an einer vor dem Trägerkörper befindlichen Stelle verschlossen und der einendig verschlossene den Trägerkörper umhüllende Verpackungsschlauchabschnitt vom Schlauch abgetrennt und losgelassen wird; wobei das neue Schlauchende offengehalten wird, während der Trägerkörper mit dem Verpakkungsschlauchabschnitt wegbewegt und durch einen anderen freien Trägerkörper ersetzt wird.
Aus der FR-PS 13 27 953 ist es bekannt, von einer
ίο Vorratsrolle mittels einer Bevorratungsschwinge taktweise einen Schlauch abzuziehen und zu öffnen. Das öffnen erfolgt dabei mittels eines innerhalb des Schlauches angeordneten Ringes, über den der Schlauch gleitet Dieser Ring ist von außerhalb des Schlauches diesen umgebenden, stationär angeordneten Magneten in der Schwebe gehalten. Eine mechanisch arbeitende Greifzange erfaßt das offene Schlauchende an zwei gegenüberliegenden Stellen und zieht es durch eine Klemm-, Verschließ- und Trennstation über eine als Trägerkörper für das Füllgut dienende Schale. Sodann wird ein Verpackungsschlauchabschnitt durch Verschließen des Schlauches und Abtrennen erzeugt Die Greifzange läßt den Verpackungsschlauchabschnitt los. Er wird mit dem Trägerkörper abgeführt während das Schlauchende mittels einer Rückzugvorrichtung so weit zurückgezogen wird, daß es nur noch etwa 15 bis 20 mm aus der Öffnungsstation herausragt Durch die Magnete hindurchreichende Bohrungen erlauben bei diesem Schritt das Anlegen von Vakuum an den Schlauch, um ein Zurückrutschen durch die Öffnungsstation zu verhindern. Durch Betätigen der Bevorratungsschwinge und Erfassen des Schlauchendes mit der Greifzange wird ein neuer Herstellungsvorgang eingeleitet Sowohl an der Bevorratungsschwinge als auch an der Rückzugvorrichtung kann Schlupf auftreten, so daß die Herstellung von Verpackungsschlauchabschnitten mit exakt reproduzierbarer Länge nicht gewährleistet ist Infolge der Rückzugbewegung arbeitet das Verfahren relativ langsam.
Aus der GB-PS 13 15 803 is! es zv-ar bekannt, einen Schlauch mit einem aus zwei mit Sauggreifern versehenen Greifhälften bestehenden, den Schlauch umgreifenden Greifer abzuziehen und auf Flaschenhälse aufzustülpen. Dabei ist innerhalb des Schlauches eine öffnungshilfe vorgesehen. Nach dem Aufstülpen auf den Flaschenhals wird ein Abschnitt entsprechender Länge vom Schlauch abgetrennt und sein Ende auf dem Flaschenkopf plattgedrückt Beim RUckhub des Greifers wird das Vakuum aufgehoben. Aber auch dieses Verfahren arbeitet relativ langsam, weil nur ein einziger Greifer vorgesehen ist. Zwischen dem als Öffnungshilfe dienenden Dorn und dem Schlauch entsteht Reibung, welche durch hohe Saugkraft des Greifers überwunden werden muß, wodurch Schlupf entstehen kann. Dadurch ist die Auswahl an verarbeitbaren Schlauchwerkstoffen stark begrenzt. Im übrigen weist diese Vorrichtung nur eine Schneidstation, aber keine Klemm- und Schweißstation auf. Auf besondere Genauigkeit der Längen der Schlauchabschnitte kommt es bei diesem Anwendungsfall nicht an.
Es besteht die Aufgabe, ein Verfahren zur Verfügung zu stellen, mit welchem einendig verschlossene Verpakkungsschlauchabschnitte, insbesondere Wursthüllen, schneller und exakter auf die langgestreckten Trägcrkörper aufgezogen werden können.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß der Schlauch durch Saugkraft geöffnet und offengehalten und an mindestens zwei in Abstand hintereinandergelegenen Stcl-
len, zwischen denen sich die beabsichtigte Trennstelle befindet, von außen durch Saugkraft ergriffen wird und nur in Vorwärtsrichtung transportiert wird; daß der Schlauch zwischen den beiden Greifstellen verschlossen und abgetrennt wird; daß zunächst auch nach dem Verschließen und Abtrennen der Verpackungsschlauchabschnitt und das neue Schlauchende mittels der Saugkraft jeweils an einer der beiden Greifstellen gehalten werden, und der Verpackungsscblauchabschnitt durch Vorwärtsbewegen der ersten Greifstelle weiter auf den Trägerkörper aufgefädelt und dann durch Aufhebung der Saugkraft von dieser Greifstelle losgelassen und beim Ersetzen dieses Trägerkörpers durch den anderen freien Trägerkörper abtransportiert wird; daß anschließend das neue Schlauchende durch Vorwärtsbewegen der zweiten Greifstelle durch die Verschließ- und Trennstation in Richtung Trägerkörper geführt, auf den freien Trägerkörper aufgefädelt und durch diesen offengehalten wird, worauf das Schlauchende durch Aufheben der an der zweiten Greifstelle anliegenden Saugkraft losgelassen wird, während der Schlauch zum Einleiten des nächsten Zyklus an zwei hintereinanderliegenden Stellen durch Saugkraft ergriffen wird.
Das neue Verfahren erlaubt eine schnellere Arbeitsweise, weil der Schlauch bzw. die daraus hergestellten Verpackungsschlauchabschnitte nur vorwärts gefördert werden. Durch das pneumatische Ergreifen des Schlauches bzw. der Verpackungsschlauchabschnitte entsteht kein unkontrollierbarer Schlupf, so daß Verpackungsschlauchabschnitte exakt reproduzierbarer Länge herstellbar sind. Eine innerhalb des Schlauches angeordnete Öffnungshilfe ist nicht erforderlich. Es lassen sich mit dem neuen Verfahren Schläuche aus Werkstoffen der verschiedensten Porosität, sowohl solche aus mikroporösen als auch solche aus makroporösen, verarbeiten. Dazu bedarf es lediglich der Wahl bzw. Einstellung eines auf die Durchlässigkeit des Schlauchwerkstoffes abgestimmten Unierdruckes zum Erzeugen der Saugkraft, damit der Schlauch bzw. der Verpackungsschlauchabschniit einerseits sicher gehalten, aber andererseits nicht beschädigt wird. Auch von den Schlauchwerkstoffen an sich ist die Anwendung des neuen Verfahrens unabhängig. So lassen sich z. B. sowohl Schläuche aus cellulosischen Substanzen, wie Celluloseregenerat oder Cellulosederivate mit und ohne Faserverstärkung, aber auch Schläuche aus Collagen, Stärke, Polyamid, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid und ai.deren makromolekularen Verbindungen ohne weiteres verarbeiten. Ohne Schwierigkeiten sind auch feuchte bzw. gewäsrerte Schläuche und auch solche, welche mit Hilfe entsprechender Substanzen konserviert sind, zu verarbeiten, wie sie beispielsweise als Verpackung für Wurstbrät Anwendung .'inden.
In der Zeichnung ist eine geeignete Vorrichtung mit nachgeordnetem Füllstutzen zum Verpacken von Wurstbrät zur Durchführung des neuen Verfahrens rein schematisch dargestellt und nachstehend näher beschrieben. Die Funktionsweise dieser Vorrichtung im Zusammenhang mit dem neuen Verfahren ist anschließend erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung mit Füllstation,
F i g. 2 einen Schnitt nach Linie H-II in F i g. 1,
F i g. 3 einen Schnitt nach Linie IH-III in F i g. 1,
F i g. 4 eine Draufsicht auf die Greifer mit ihren Führungselementen,
Fig.5,1; 5,2: 53; 5,4; 5,5 eine funktionsschematische Übersicht zur Greifergru^j)en-Taktfolge in Einzelskiz
F i g. 6 die Schlauchöffnungsstation im Längsschnitt,
F i g. 7 einen Schnitt durch die Öffnungsstation 7 nach Linie VII-VII in F ig. 6,
F i g. 8 einen Teilschnitt durch die Öffnungsstation 7 nach Linie VIII-VIII in F i g. 6.
Die Vorrichtung 1 gemäß Fig. 1 enthält unter anderem einen Verpackungsschlauchabschnitt-Herstellungsteil 2, dem eine Abwickelstation 3 vorgeschaltet ist, die wiederum einen Wickelkern 4 mit entsprechender Aufnahmescheibe besitzt, in welche Spannzapfen 5a, 56, 5c, 5d eingelassen sind, um welche ein Schlauch 6 aufgewikkelt ist Die der Abwickelstation 3 nachgeordnete Öffnungsstation 7 (vgL F i g. 6, 7 und 8) enthält Sauggreifer 9a, 9b. Diese Sauggreifer 9a, 96 bestehen ihrerseits wiederum aus geführten Mantelrohren 42a, 42b mit entsprechenden Düsen 43a, 436. Die beweglichen Mantelrohre 42a, 426 und Düsen 43a, 436 sind über Lager 45a, 456 mit einer hier nicht dargestellten Hubsteuerung verbunden. Dabei ist das den Düsen 43a, 436 gegenüberliegende andere Ende der geführten Mantelrohre 42a, 426 mit Anschlußstücke tragenden Schlauchnippeln 44a, 446 verbunden.
Die gesamte Öffnungsstation 7 ist gleitfähig auf Trägerelementen angeordnet, die unter anderem aus dem Lagerschild 46 sowie den auf den als Holme ausgebildeten Fühiungselementen 19a, 20a angeordneten Lagerbuchsen 47a und 476 bestehen, wobei die an sich beweglichen Lagerbuchsen 47a, 476 durch eine in der Lagerbuchse 47a befindliche Feststellvorrichtung 48 arretiert werden können. Ebenfalls auf den Holmen 19a, 196; 20a, 206 sind Greifer 8a, 86,8c, 8c/ angeordnet, wobei jeder der Greifer 8a, 86, 8c, Sd eine obere Greiferhälfte 24a, 246,24c, 24c/und eine untere Greiferhälfte 25a, 256,25c, 25c/ aufweist, an denen jeweils ein Sauggreifer 1OaI, 1061, lOcI, lOc/I sowie lOall, 10611,1OcII, lOc/II angeordnet ist.
Die bei der noch später beschriebenen Funktionsweise der Vorrichtung 1 näher erläuterte Bewegung dieser Greifer 8a, 86,8c, 8c/ist stellungsmäßig in F ig. 1 mit den Buchstaben A, B und C bzw. in F i g. 4 mit A und B gekennzeichnet. Hierbei ist zu beachten,daß die Greifer 8a, 86 mit Rücksicht auf ihre funktionsabhängig verschiedenen Positionen K, Bund Cm Fi g. 1 jeweils dreimal und zum Teil gestrichelt dargestellt sind, wobei die Lage des Greifers 86 in Position B der späteren Lage des Greifers 8a in Position Centspricht (vgl. hierzu auch die Positionen der Greifer 8a, 86,8c, 8c/in F i g. 4 und 5).
Der genaue Aufbau eines jeden Greifers 8a, 86,8c, 8c/ läßt sich aus den F i g. 2 und 3 ersehen.
Demnach zeigt F i g. 2 den Greifer 8c(vgl. hierzu auch F i g. 4, Schnitt II-II) mit seinem zugehörigen Greiferträger 17c und seinem Schloßplatten-Schlitten 18c.
Der betreffende Greifer 8c ist als gasdruckbeaufschlagbares, bewegliches, zangenartiges Greiferhälftenpaar 24c, 25causgefpbrt und enthält demgemäß Einrichtungen zur Vakuum- und Überdruckbeauischlagung sowie Elemente, die dieses Greiferhälftenpaar 24c, 25c beweglich gestalten. Bei den vier Greifern 8a, 86, 8c, 8c/ sind demzufolge vie. obere Greiferhälften 24a, 246,. 24c, 24c/beweglich über die Gelenkzapfen 31a, 316,31c, 31c/ mit den unteren Greiferhälften 25a, 256, 25c, 254 Verbunden. In je eine der somit acht Greifei hälften 24a, 246, 24c, 24c/; 25a, 256, 25c, 25c/ ist je eine Einrichtung zur unterschiedlichen Gasdruckbeaufschlagung eingesetzt. Diese Einrichtung besteht aus Mantelrohren 26, Schlauchnippeln 27, Düsen 28 und Einstellungsmuttern 29 für die Mantelrohre 26. Bei acht Greiferhälften 24a,
δι ου υ/4
246, 24c, 24c/; 25a, 25b, 25c, 25c/ sind jeweils auch acht der vorgenannten Einrichtungen zur Gasdruckbeaufschlagung mit ihren Vorrichtungselementen vorhanden, nämlich 27a bis 27Λ, 28a bis 28Λ und 29a bis 29Λ, wobei in der Zeichnung nur jeweils vier der acht Einheiten sichtbar sind.
Die Sauggreifer !OaI, 1061, 1Od, lOc/I; lOall, 10611, 1OcII, 10(/II können mit Hilfe der zugehörigen Anlenklager 30a, 306,30c, 30c/dank ihrer beweglichen Lagerung in den Greiferhälften 24a, 246, 24c, 24c/; 25a, 256, 25c, ?5d bewegt werden. Die Öffnung und Schließung der Greifer 8a, 86, 8c, 8c/ erfolgt durch jeweils vier dazugehörige Greifer-Steuerzylinder 34a, 346,34c, 34c/, die die Greiferverstellung über die Greiferhebelanlenkungen 35a, 356, 35c, 35c/ mit zugehörigen Greiferlenkelementen 32a, 326,32c, 32c/ sowie 33a. 336,33c, 33c/ bewirken. Dieses gesamte Greifersystem, das im folgenden kurz als Greifer bezeichnet ist, ist mittels der bereits genannten Gelenkzapfen 31a, 316, 31c, 31c/einerseits und mitteis der Greiier-Steuerzyiinderbetestigungen 36a, 366, 36c, 36c/ andererseits beweglich und verstellfunktionsrichtig auf den jeweiligen Greiferträgern 17a, 176, 17c, Vd gelagert. Diese vier Greiferträger 17a, 176,17c, 17c/ sind wiederum beweglich mittels der zugehörigen Greiferträgerlager 37a. 376,37c, 37c/mit den auf den Holmen 19a, 196; 20a, 206 beweglich angeordneten jeweiligen Schloßplatten-Schlitten 18a, 186, 18c, 18c/ derart gelagert, daß sie mit Hilfe der jeweiligen Greiferträger-Steuerzylinder 38a, 386. 38c, 38c/ funktionsangepaßt über die Greifer-Zylinderanlenkungen 39a, 396,39c, 39c/ kippfähig gestaltet sind. Die zur Schlauchförderung notwendige achsparallele Verschiebungsfähigkeit der Greifer 8a, 86,8c, 8c/erhalten diese durch entsprechende, die Schloßplatten-Schlitten 18a, 186. 18c, 18c/ verschiebende Kolbenstangen 22a, 226, 22c, 22c/ mit entsprechender Anlenkung an die zugehörigen Gabelköpfe 23a, 236,23c, 23c/, wobei das Ganze bewegungsverursachcnd durch pneumatische Beaufschlagung der entsprechend zugehörigen Druckluftzylinder 21a, 216, 21c, 21c/ erfolgt und wobei der Druckluftzylinder 21a die Greifergruppe 8a, 86 und der Druckluftzylinder 216 den Greifer 8c/ bewegt. Näheres hierzu ist der noch folgenden Funktionsbeschreibung der neuen Vorrichtung zu entnehmen. Die Druckluftzylinder 21c, 21c/steuern und verursachen entsprechende Bewegungen der Greifergruppe 8c, %d. Im übrigen sind in der Zeichnung die Druckluftzylinder 21c, 216,21c/teil verdeckt und nicht zu erkennen. Zur Vervollständigung des Zuordnungsbiides der einzelnen Vorrichtungselemente gemäß Fig. 2 und 3 zueinander ist noch abschließend zu erwähnen, daß die Holme 19a. 196 von in den Schioßplatten-Schlitten 18a, 186, 18c, 18c/ eingelassenen oberen Führungsbuchsen 40a, 40ό, 40c, AOd umschlossen sind, während in gleicher Weise die unteren Führungsbuchsen 41a,416,41c,41c/in der entsprechenden Vorrichtung angeordnet sind. Die Hubweite der Schloßplatten-Schlitten 18a, 186,18c, 18c/ ist durch versteilbare Anschläge (nicht beziffert) begrenzbar.
Bei den einzelnen Stationen der Vorrichtung handelt es sich um ein Trenn-, Verschließ-, Clip- und Schlaufeneinlegegerät 11, einen handelsüblichen bekannten Füllautomaten-Revolver 12 mit den ihm zugeordneten Füllrohren 13 und 14, eine sogenannte »Darmbremse« 15 und eine den gefüllten Verpackungsschlauchabschnitt verschließende Clip- und Schließvorrichtung 16.
Nachstehend ist das neue Verfahren unter Verwendung der in der Zeichnung dargestellten Vorrichtung beschrieben, wozu bezüglich der Funktionsweise bzw. des Zyklusablaufs insbesondere auf F i g. 5,1 bis 5,5 verwiesen wird:
Von einer Abwickelstation 3, die einen drehbar gela- ) gerten Wickelkern 4 mit Spannzapfen 5a, 56, 5c, 5c/ ■'.: trägt, wird ein dort aufgewickelter Schlauch 6 abgezo- (', gen und von Hand durch die Öffnungsstation 7 des Ver- ';:·. packungsschlauchabschnitt-Herstellungsteils 2 bis in die λ! in Position A befindlichen Greifer 8a, 86 vorgezogen. Anschließend wird der Schlauch 6 pneumatisch durch \ die Öffnungsstation 7 mit ihren Sauggreifern 9a, 96 auf- i gezogen und später durch die an den Greifern 8a, 86.8c, ·': 8c/befindlichen Sauggreifer lOal, 1061, lOcl. lOc/I; lO.ill, 10611, lOcII, lOc/II geöffnet bzw. geöffnet gehalten.
Anschließend wird der Schlauch 6 in geöffnetem Zu- ' stand mittels Bewegung des Greifers 8a von der Position A in Position Bgefördert, wobei dem Greifer 8a der Greifer 86 vorausläuft.
Gleichzeitig laufen die ausgeschwenkten Greifer 8c, 8c/in der entgegengesetzten Richtung, nämlich von Position C über Position D in die Position A zurück, wo sie zunächst in Ruhestellung verbleiben.
Unterdessen wird in Position B zwischen den den Schlauch 6 haltenden Greifern 8a, 86 der Schlauch 6 in an sich bekannter, oben beschriebener Weise verschlossen und an der der Abwickelstation 3 zugewandten Seite neben der Verschlußstelle durchtrennt, so daß ein einendig verschlossener Verpackungsschlauchabschnitt 6' entsteht.
Während der Schlauch 6 an seinem Ende durch den Greifer 8a in Position B fixiert bleibt, wobei bezüglich ,
des Greifers 8a die Position B räumlich der Position C entspricht, fördert der Greifer 86 das Ende des Schlauches 6 von Position B in Position C, und zwar unter weiterem Aufschieben des Schlauches 6 auf das Füllrohr
Anschließend schwenkt der vorgeeilte Greifer 86 (als Mitglied der in Position C befindlichen Greifergruppe Sa, Sb/ aus der gedachten Schiauchförderachse und aus dem Drehbereich des Füllautomat-Revolvers 12 aus.
Daraufhin zieht der Greifer 8a den Schlauch 6 unter Vorlauf auf jene Position, die vorher in Position C der Greifer 86 einnahm, d. h. auf das neu eingeschwenkte, vorher von dem Verpackungsschlauchabschnitt 6' befreite Füllrohr 14 weiter auf. Eine bei nicht ausreichend selbsttragenden Schläuchen notwendige mechanische Unterstützung des Schlauches 6 in dieser Position ist der Einfachheit halber in den zugehörigen Figuren nicht dargestellt worden.
Danach wird der Schlauch 6 in Position A von der Greifergruppe 8c, 8c/ergriffen.
Nun löst sich der Greifer 8a unter öffnung sr ner Greiferhälften 24a, 25a vom Schlauch 6 und schwenkt aus der gedachten Schlauchförderachse aus. Die hierauf erfolgende Verbringung des Endes des Schlauches 6 von Position A in Position B durch die Greifergruppe 8c, Sd leitet den nächsten taktorientierten Verarbeitungszyklus ein.
Der im Rahmen vorstehender Funktionsbeschreibung der neuen Vorrichtung dargestellte Zyklus kann nunmehr beliebig häufig wiederholt werden, wobei der laufend so gebildete Verpackungsschlauchabschnitt 6' mit Hilfe eines an sich bekannten Verschließ-, Clip-, Trenn- und Schlaufeneinlegegeräts 11 in Position B durch einendiges Verschließen und Abtrennen erzeugt wird. Durch Drehen des Füllautomaten-Revolvers 12, der mit mindestens zwei Füiirohren 13, i4 ausgerüstet ist, wird der auf dem Rohr 13 angeordnete Verpak- ;
kungsschlauchabschnitt 6' in die für das Füllen erforder-
liehe Position D geführt. Das Füllrohr 14 führt nunmehr dem Verpackungsschlauchabschnitt 6', welcher in F i g. 1 mil 6" bezeichnet ist, durch übliche Druckbeaufschlagung paslöses Füllgut, z. B. Wurstbrät, zu, wobei die sogenannte »Darmbremse« 15 den Verpackungsschlauchabschnitt 6" während des Füllens in bekannter Weise führt und durch Bremsung eine pralle Füllung sichert. Die Schließ- und Clipvorrichtung 16 verschließt dann ur..nittelbar nach Beendigung des Füllvorgangs den gefüllten, nunmehr als »Wurst« zu bezeichnenden Verpackungsschlauchabschnitt 6" in üblicher Weise.
Ausführungsbeispiel
Ein handelsüblicher endloser, faserverstärkter, cellulosesubstanzhaltiger Schlauch mit 12 Gew.-% Feuchtigkeit, bezogen auf atro Schlauchsubstanz, einer Wandstärke von 100 ιτιμ und einem Durchmesser von 60 mm wird mit einer Geschwindigkeit von 15 m/min in Taktschritten von 50 cm, was einer Taktzahi von 30/min entspricht, abgezogen und mittels eines Vakuums von 931 mbar geöffnet und im Takt über eine Entfernung von 150 um, was drei Takten zu je 50 cm entspricht, zur Trenn-, Klemm- und Schweißstation gefördert und einendig verschlossen. Von dort wird — je nach Erfordernis — der erzeugte geöffnete Verpackungsschiauchabschnitt entweder leer abtransportiert oder mit einem zu verpackenden pastösen Gut, z. B. Wurstbrät, gefüllt und anschließend in bekannter Weise am zweiten Ende verschlossen und abgefördert. Auf diese Weise läßt sich unter Bezug auf die obengenannte Taktzahl pro Zeiteinheit in Verbindung mit der Fördergeschwindigkeit ein handelsübliches Wurstbrät von 1,5 bis 2 t/h verarbeiten.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
40
50 I
55
60
65

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Aufbringen einendig verschlossener Verpackungsschlauchabschnitte auf dem Einführen eines Packungsinhalts in den Verpackungsschlauchabschnitt dienende langgestreckte Trägerkörper, wobei ein flachliegend zugeführter Folienschlauch durch von außen angelegte Saugkraft geöffnet und offengehalten wird, während er an zwei Stellen ergriffen und mit seinem offenen Ende voraus durch eine Verschließ- und Trennstation geführt und das offene Ende auf den Trägerkörper aufgefädelt wird; der Schlauch anschließend an einer vor dem Trägerkörper befindlichen Stelle verschlossen und der einendig verschlossene den Trägerkörper umhüllende Verpackungsschlauchabschnitt vom Schlauch abgetrennt und losgelassen wird; wobei das neue Schlauchende offengehalten wird, während der Trägerkörper mit dem Verpackungsschlauchabschnitt wegb?wegt und durch einen anderen freien Trägerkörpt:?ersetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch durch Saugkraft geöffnet und offengehalten und an mindestens zwei in Abstand hintereinandergelegenen Stellen, zwischen denen sich die beabsichtigte Trennstelle befindet, von außen durch Saugkraft ergriffen wird und nur in Vorwärtsrichtung transportiert wird; daß der Schlauch zwischen den beiden Greifstellen verschlossen und abgetrennt wird; daß zunächst auch nach dem Verschließen und Abtrennen der Verpakkungsschlauchabschnitt und das neue Schlauchende mittels der Saugkraft jeweils an einer der beiden Greifstellen gehalten werden, u-.id der Verpackungsschlauchabschnitt durch VoEwärtsbewegen der ersten Greifstelle weiter auf den T. igerkörper aufgefädelt und dann durch Aufhebung der Saugkraft von dieser Greifstelle losgelassen und beim Ersetzen dieses Trägerkörpers durch den anderen freien Trägerkörper abtransportiert wird; daß anschließend das neue Schlauchende durch Vorwärtsbewegen der zweiten Greifstelle durch die Verschließ- und Trennstation in Richtung Trägerkörper geführt, auf den freien Trägerkörper aufgefädelt und durch diesen offengehalten wird, worauf das Schlauchende durch Aufhebung der an der zweiten Greifstelle anliegenden Saugkraft losgelassen wird, während der Schlauch zum Einleiten des nächsten Zyklus an zwei hintereinanderliegenden Stellen durch Saugkraft ergriffen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Loslassen der Verpackungsschlauchabschnitte durch an die Greifstellen angelegten pneumatischen Überdruck beschleunigt wird.
DE19772760074 1977-05-12 1977-05-12 Verfahren zum Aufbringen einendig verschlossener Verpackungsschlauchabschnitte auf dem Einführen eines Packungsinhalts in den Verpackungsschlauchabschnitt dienende langgestreckte Trägerkörper Expired DE2760074C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19772760074 DE2760074C2 (de) 1977-05-12 1977-05-12 Verfahren zum Aufbringen einendig verschlossener Verpackungsschlauchabschnitte auf dem Einführen eines Packungsinhalts in den Verpackungsschlauchabschnitt dienende langgestreckte Trägerkörper

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19772760074 DE2760074C2 (de) 1977-05-12 1977-05-12 Verfahren zum Aufbringen einendig verschlossener Verpackungsschlauchabschnitte auf dem Einführen eines Packungsinhalts in den Verpackungsschlauchabschnitt dienende langgestreckte Trägerkörper
DE2721392A DE2721392C2 (de) 1977-05-12 1977-05-12 Vorrichtung zum Herstellen von einendig verschlossenen Verpackungsschlauchabschnitten und Aufziehen derselben

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2760074C2 true DE2760074C2 (de) 1986-07-24

Family

ID=25772013

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19772760074 Expired DE2760074C2 (de) 1977-05-12 1977-05-12 Verfahren zum Aufbringen einendig verschlossener Verpackungsschlauchabschnitte auf dem Einführen eines Packungsinhalts in den Verpackungsschlauchabschnitt dienende langgestreckte Trägerkörper

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2760074C2 (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1327953A (fr) * 1962-04-17 1963-05-24 Bauer Eberhard Procédé et dispositif pour l'emballage de denrées alimentaires ainsi que d'articles de consommation sous forme de marchandises en colis ou en vrac
GB1315803A (en) * 1971-03-05 1973-05-02 Fujio M Method and apparatus for dilating a flattened tube and delivering the dilated tube

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1327953A (fr) * 1962-04-17 1963-05-24 Bauer Eberhard Procédé et dispositif pour l'emballage de denrées alimentaires ainsi que d'articles de consommation sous forme de marchandises en colis ou en vrac
GB1315803A (en) * 1971-03-05 1973-05-02 Fujio M Method and apparatus for dilating a flattened tube and delivering the dilated tube

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0962143B1 (de) Vorrichtung zum Herstellen von Würsten
EP0025923B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum automatisierten Herstellen von Würsten im Strang unter Verwendung von synthetischem Schlauchmaterial für die Wursthüllen
EP0110343B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum taktweisen Beschicken des Füllrohrs einer Wurstfüll- und Verschliessmaschine mit füllfertigen Schlauchhüllenabschnitten
DE69105084T2 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Öffnen einer Papierrolle und zum Verbinden von dem Ende einer Papierbahn an das Ende einer anderen Papierbahn.
EP0386409A2 (de) Verfahren zum Verpacken eines zu einer hohlzylindrischen Raupe gerafften Schlauchhüllenabschnitts in ein Schlauchnetz für die spätere Verarbeitung als Wursthülle auf einem Wurstfüllautomaten
DE1432564B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von gerafften Wursthaeuten
EP1844659A1 (de) Direktanbindung von Wurstclip- und Wurstfördereinrichtung
DE3008633C2 (de)
DE2721392C2 (de) Vorrichtung zum Herstellen von einendig verschlossenen Verpackungsschlauchabschnitten und Aufziehen derselben
DE4111623C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Verpacken eines auf einem Raffrohr gerafften Schlauchabschnitts
EP0171669B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen von Aufhängeelementen an Würsten
DE2125118B2 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen von filterzigarettenhuelsen, die vom verbraucher nachtraeglich mit tabak gefuellt werden
EP0243906A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von tragbaren, rohrförmigen Paketen aus Druckprodukten, wie Zeitungen, Zeitschriften und dergleichen
DE2809360B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Wickeln und Kassettieren eines Filmbandes
DE60009503T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum umwickeln
DE2317186A1 (de) Verfahren zum verpacken flexibler kunststoffbeutel
EP0179997A1 (de) Vorrichtung zum Verpacken von Kleinstückgütern, wie Salatköpfe, zu einem Bund zusammengelegte Mohrrüben, Spargel, Bananen u. dgl.
DE2760074C2 (de) Verfahren zum Aufbringen einendig verschlossener Verpackungsschlauchabschnitte auf dem Einführen eines Packungsinhalts in den Verpackungsschlauchabschnitt dienende langgestreckte Trägerkörper
DE2941872C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum automatisierten Herstellen von Würsten im Strang
DE2357331A1 (de) Vorrichtung zum aufbringen eines klebrigen, aus elastomeren material bestehenden streifens auf dem aeusseren umfang eines wulstringes fuer fahrzeugluftreifen
EP0048507A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Kranzdarmwürsten
EP0963699A1 (de) Anordnung zum Anbringen einer Verschlusskammer an einer Verpackungshülle
DE2225441C2 (de) Blindnietvorrichtung zum Setzen von Hohlnieten
DE3208690C2 (de) Vorrichtung zum Aufbringen eines Verschlusses in Form eines Knotens auf das Endteil einer biegsamen röhrenförmigen Verpackung
DE2417515A1 (de) Vorrichtung zum zufuehren eines ununterbrochenen stromes von huellmaterialabschnitten zu einem foerderer in einer zigarettenverpackungsmaschine

Legal Events

Date Code Title Description
Q172 Divided out of (supplement):

Ref country code: DE

Ref document number: 2721392

8110 Request for examination paragraph 44
8181 Inventor (new situation)

Free format text: PETER, GERHARD, 3036 BOMLITZ, DE

AC Divided out of

Ref country code: DE

Ref document number: 2721392

Format of ref document f/p: P

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee