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DE275884C - - Google Patents

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Publication number
DE275884C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drill
drilling
support
rod
rock
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT275884D
Other languages
English (en)
Publication of DE275884C publication Critical patent/DE275884C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B15/00Supports for the drilling machine, e.g. derricks or masts
    • E21B15/006Means for anchoring the drilling machine to the ground

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 275884 KLASSE 5 b. GRUPPE 81/?
■iM
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juli 1912 ab.
Die Erfindung betrifft eine Lagerung von Gesteinbohrmaschinen, bei der die Bohrmaschine an einer Spannsäule liegt, und bezweckt, den Bohrer derart zu führen und zu halten, daß eine Ablenkung aus der Richtung während des Bohrens mit Sicherheit vermieden wird.
Es ist bereits bekannt, zum Zwecke der Abstützung das Vorderende des den Bohrer führenden Trägers in das Gestein zu stecken.
ίο Hierdurch allein wird jedoch eine Abweichung des Bohrers aus der Bohrrichtung nicht vermieden, weil der ganze Bohrer um den Haltepunkt des Trägers im Gestein schwingen kann. Ebensowenig verhindert die bekannte Lagerung des hinteren Endes des Bohrmaschinenträgers allein an der Bohrsäule das Verlaufen des Bohrers, weil hierbei, insbesondere bei Hammerbohrmaschinen, ein seitliches Ausweichen der Verbindungsteile zwischen Hammer und Bohrer nicht ausgeschlossen ist. Auch durch die Anordnung einer Bohrerführung am vorderen Ende des Maschinenträgers bei gleichzeitiger Feststellung des Trägers an der Spannsäule, wie es ebenfalls vorgeschlagen ist, wird das Verlaufen des Bohrers nicht verhindert, weil diese Bohrerführung nicht am Gestein festgelegt ist.
Gemäß der Erfindung soll nun der Bohrmaschinenträger mit der an sich bekannten Führungshülse für den Bohrer in der Bohrlochmündung ruhen.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt.
Der Träger der Bohrmaschine besteht aus einer festen Stange 1, die einerseits durch den Tragarm 2 einer Bohrsäule 3 und andererseits durch das zu bohrende Gestein getragen wird. Zu diesem Zweck ist das vordere Ende der Stange 1 nach aufwärts gebogen und zu einer Muffe 4 ausgebildet, die in einer Aussparung 5 des Gesteins ragt. In dieser Muffe lagert der Bohrer 6. Die Muffe 4 ist nach vorn konisch verjüngt, um einen festen Sitz der Stange 1 in dem Gestein zu gewährleisten.
Auf dem Arm 2 der Bohrsäule 3 sitzt eine Klemme 7 mit einem Kopf 8, der durch den Bolzen 9 mit der Klemme 7 verzapft ist. Mittels eines Keiles 10 lassen sich die Teile 7 und 8 fest miteinander verbinden. Die Stange 1 sitzt verschiebbar an einem Einschnitt des Körpers 8 und wird in diesem mittels eines Keiles 12 festgeklemmt.
Auf der Stange 1 sind einzelne Stützen 16, 17, 18 zur Abstützung der Bohrmaschine 19, 20, 21 vorgesehen. Die Stütze 16 trägt die durch Luftdruck angetriebene Schlagvorrichtung 19, 20 und nimmt die Rückstöße der Maschine auf.
Der Fuß der Stütze 16 sitzt mit seinem Einschnitt 25 auf der Stange 1 und wird durch den Stift 26 fest mit der Stange 1 verbunden. Die letztere ist mit weiteren Löchern 27 versehen, durch die der Stift 26 der entsprechend vorgeschobenen Stütze 16 gesteckt werden kann.
Die Maschine zum Antrieb des rotierenden Bohrers besteht aus einem Bohrzylinder 21, in welchem der Bohrer 6 eingeschoben ist. Der Bohrzylinder 21 ist fest mit dem über dem festen Teil 19 längsverschiebbaren Teil 20 der Bohrmaschine verbunden. Bei den bisher üblichen Trägern trat bei solchen Bohrmaschinen sehr leicht eine Ausbiegung der Bohr-
stange 6 an dem vorderen Teil 28 des Zylinders 21 und eine Abbiegung aus der achsialen Richtung an dem Verbindungspunkt 29 des festen Teiles 20 und des beweglichen Teiles 19 der Vorschubvorrichtung auf. Um diese Gefahr auszuschließen, hat' man gemäß der Neuerung zwei weitere Stützen 17, 18 vorgesehen. Die Stütze 17 liegt unterhalb des vorderen Teils des Zylinders 21, und die Stütze 18 ist so unterhalb des hinteren Endes des Zylinders 21 angeordnet, daß sie im Verein mit den anderen Stützen 16, 17 die Vorschubvorrichtung in ihrer achsialen Lage sichert.
Die Stützen 17 und 18 gleiten mit ihren Füßen 30, die mit einem entsprechenden Schlitz versehen sind, frei auf der Stange 1, wenn der Bohrer sich während des Bohrens nach vorn bewegt. Die Stützen 17 und 18 sind fest mit dem Teil 20 der Vorschubvorrichtung verbunden und sind so gebaut, daß sie mit ihrem oberen Teil eine gewöhnliche Handbohrmaschine 21 tragen können. Zu diesem Zweck ist der obere Teil der Stütze 17 zu einer Gabel 31 ausgebildet, und die Stütze 18 ist mit Nasen 32 versehen, gegen die sich der Handgriff 33 der Bohrmaschine 21 legt. Diese Konstruktion ermöglicht es, die ganze Bohrmaschine bedeutend kürzer zu halten als die üblichen Maschinen, bei denen die Vorschubvorrichtung 18 und 20 achsial hinter dem Zylinder 21 angebracht ist. Dadurch, daß die einzelnen Teile der Bohrmaschine sehr leicht und einfach auseinandergenommen werden können, ist die Transportfähigkeit der Maschine bedeutend vergrößert. Bei einem Auswechseln des Bohrers 6 braucht nur der Zylinder 21 von den Stützen 17 und 18 abgenommen zu werden.
Die Anzahl und die Ausführung der einzelnen Stützen und ihre Lage bezüglich der Bohrmaschine kann je nach der Art der Bohrmaschine naturgemäß auch geändert werden.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Lagerung von stoßend wirkenden Gesteinbohrmaschinen an einer Spannsäule, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrmaschinenträger (1) mit der an sich bekannten Führungshülse (4) in der Bohrlochmündung ruht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT275884D Active DE275884C (de)

Publications (1)

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DE275884C true DE275884C (de)

Family

ID=532136

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE275884C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE956213C (de) * 1953-07-11 1957-01-17 Bosch Gmbh Robert Gesteinsbohrvorrichtung
DE1103265B (de) * 1954-12-14 1961-03-30 Nuesse & Graefer K G Maschf Bohreinrichtung fuer den Bergbau
US4553612A (en) * 1983-11-09 1985-11-19 Durham Marion E Earth boring machine
DE8914888U1 (de) * 1989-12-20 1990-02-01 Friedrich Wassermann Bauunternehmung für Hoch- & Tiefbauten GmbH & Co, 5000 Köln Vortriebeinrichtung für ein Tunnel- oder Stollenauskleidungselement
WO1994013926A1 (en) * 1992-12-04 1994-06-23 British Gas Plc A mole launcher and a method of operating a mole launcher

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