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DE275852C - - Google Patents

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Publication number
DE275852C
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Authority
DE
Germany
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pans
metal strips
parts
metal
another
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT275852D
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English (en)
Publication of DE275852C publication Critical patent/DE275852C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/02Suspension insulators; Strain insulators
    • H01B17/06Fastening of insulator to support, to conductor, or to adjoining insulator
    • H01B17/10Fastening of insulator to support, to conductor, or to adjoining insulator by intermediate link

Landscapes

  • Insulators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 275852 KLASSE 21 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Juni 1913 ab.
Zur Verbindung der Einzelisolatoren einer Isolatorenkette untereinander und mit den am Leitungsträger und am Ausleger befestigten Teilen werden in der Regel Drahtseile von hoher Festigkeit verwendet. . Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, an Stelle der Drahtseile für diesen Zweck Metallbänder zu benutzen, weil diese das Porzellan wesentlich günstiger beanspruchen und sich erheblich billiger stellen
ίο als entsprechend armierte Drahtseile. Wenn sich bisher trotz dieser Vorzüge Metallbänder für die Verbindung der Isolatoren nicht in größerem Maße eingeführt haben, so hat dies zum großen Teil seinen Grund darin, daß die Befestigung der Metallbänder bedeutend schwieriger ist als die Befestigung der Enden von Drahtseilen. Bei Verwendung von Drahtseilschlingen neuester Art kann das Armieren und Zusammenfügen der Seilenden ohne weiteres durch ungelernte Arbeiter geschehen, während dies bei Verwendung von Metallbändern als Verbindungsglieder ausgeschlossen ist. Dieser Umstand ist von wesentlicher Bedeutung, be-sonders für Kraftübertragungsanlagen in überseeischen Ländern, wo gelernte Arbeiter nicht ohne weiteres zur Verfügung stehen.
Durch die Erfindung wird nun bezweckt, eine einfache Möglichkeit der Verbindung der Metallbandenden mit den Halteteilen der Isolatorenkette und untereinander zu scharfen und dadurch die Verwendung von Metallbändern als Verbindungsglieder in gleich günstiger Weise zu ermöglichen, wie sie bei Drahtseilen vorliegt. Dies wird dadurch erreicht, daß die Metallbänder an jedem Ende mit einer Pfanne zur Aufnahme eines losen Klemmkörpers versehen sind, der die ihm als Lager dienende Pfanne bei der Verbindung zweier Metallbandenden untereinander in ein Verbindungsstück oder Schloß und zur Befestigung des Metallbandes an den mit dem Ausleger und dem Leitungsträger der Isolatorenkette sitzenden Teilen in diese Teile oder gegen die Wände von in diesen Teilen liegenden Kanälen drückt, die nach außen nur so weit offen sind, daß die Metallbänder hindurchtreten können.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. ι ist die Ansicht eines Hängeisolators mit nach der Erfindung hergestellter Verbindung der Einzelisolatoren. . Fig.'2 zeigt die verbundenen Einzelisolatoren in größerem Maßstabe. Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2, Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 3. Fig. 5 und 6 sind den Fig.· 3 und 4 entsprechende Schnitte durch das Schloß. Fig. 7 ist eine der Fig. 2 entsprechende Teilansicht einer anderen Ausführungsform. Fig. 8 und 9 sind Teilansichten der Metallbandenden der beiden Ausführungsformen nach Fig. 2 bis 4 bzw. Fig. 7 in noch größerem Maßstabe.
Die Isolatorenkette, die in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise zwischen dem Ausleger 1 und der Hochspannungsleitung 2 liegt, ist mit einer der Höhe der Spannung entsprechenden Anzahl von Einzelisolatoren versehen. Die
Einzelisolatoren 3, 4 enthalten in ihrem mittleren Teil in bekannter Weise kreuzweise angeordnete Kanäle 5, 6 bzw. 7, 8, durch welche als Verbindungsglieder dienende Metallbänder 9, 10 und ii,i2 (Fig. 2) hindurchgeführt sind. Jedes dieser Metallbänder ist an seinem Ende mit einer Pfanne 13 versehen, die zur Aufnahme eines bei den dargestellten Ausführungsbeispielen als Kugel 14 ausgebildeten Klemm- körpers dient (Fig. 9).
Zur Verbindung der Einzelisolatoren 3, 4 mit den am Ausleger 1 und der Leitung 2 angreifenden Befestigungsteilen 15 und 16 werden die durch die Kanäle 5,7 der Einzelisolatoren geführten Metallbänder 9, 10 mit ihren Enden zusammen mit den in den Pfannen 13 dieser Enden liegenden Kugeln 14 in seitlich in den Teilen 15,16 liegende Öffnungen 17 bzw. .18 eingeführt, die nach unten bzw. oben so weit verengt sind, daß die Metallbänder 9 und 10 hindurchtreten können, während ihre Pfannen 13 mit den Kugeln 14 in den Teilen 15, 16 festgeklemmt werden.
Die Verbindung der Isolatoren 3,4 untereinander geschieht mittels eines Schlosses 19. Dieses Schloß (Fig. 3 bis 6) enthält einen Längsschlitz 20 und einen zu beiden Seiten dieses Schlitzes liegenden, im Querschnitt kreisförmigen Kanal 21, der in der Mitte mit einer öffnung 22 versehen ist. Bei dem Zusammenbau der Isolatorenkette werden die nach oben und unten gerichteten Enden der zur Verbindung der Isolatoren 3, 4 dienenden Metallbänder nacheinander in den Schlitz 20 des Schlosses 19 eingeschoben, indem die Pfannen 13 mit den darin liegenden Kugeln 14 durch die öffnung 22 in den Kanal 21 eingeführt und dann in die aus Fig. 3 ersichtliche Lage gebracht werden.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform dienen zur Verbindung der Isolatoren 3, 4 ' untereinander zwei nebeneinander liegende Metallbänder 11,12, deren an den Enden einander gegenüberliegende Pfannen 13 je eine Kugel 14 umschließen (Fig. 8). Die Verbindung der Isolatoren 3,4 kann auch mittels nur eines Metallbandes erfolgen (Fig. 1), wobei an der einen Seite des in dem Schlosse 19 liegenden Kanals 21 die Pfanne 13 eines jeden Metallbandendes und an der anderen Seite dieses Kanals die in dieser Pfanne liegende Kugel 14 selbst anliegt. Bei der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes sind zwei einander nicht berührende Metallbänder 23, 24 verwendet, die durch zwei Schlösser 19 zusammengehalten werden. Die beiden Schlösser 19 können auch zu einem Schloß mit zwei nebeneinander liegenden Kanälen 21 vereinigt werden. Auch die in Fig. 2 dargestellte Verbindungsart mittels zweier aneinander liegender Bänder 11,12 kann in der aus Fig. 7 ersichtlichen Weise mit zwei Schlössern ausgebildet werden.
Da bei der beschriebenen Einrichtung, wie ohne weiteres ersichtlich, das Aufhängen der Isolatoren und die Vornahme von etwa erforderlichen Ausbesserungsarbeiten außerordentlich einfach ist, können diese Arbeiten von ungelernten Arbeitern vorgenommen werden. Außerdem weist die Einrichtung den Vorzug auf, daß die Verbindung der Einzelisolatoren untereinander und mit den Befestigungsteilen der Isolatorenkette gegenüber allen bekannten Verbindungsarten erheblich verbilligt ist, weil die als Verbindungsglieder dienenden Metallbänder lediglich mit den Pfannen 13 versehen zu werden brauchen, was durch Pressen auf maschinellem Wege in einfacher Weise' möglich ist.
Als besonderer Vorzug des Erfindungsgegenstandes ist hervorzuheben, daß, wie bereits eingangs erwähnt, die Beanspruchung des Porzellans bei Verwendung von Metallbändern eine wesentlich günstigere ist als bei Seilverbindungen und infolgedessen bedeutend höhere Belastungen zugelassen werden können als bei Drahtseilen.
Ein weiterer Vorzug der beschriebenen Einrichtung besteht ferner darin, daß die in den Isolatoren 3 und 4 anzubringenden Kanäle 5, 6 und 7, 8 einen verhältnismäßig kleinen, nahezu ovalen Querschnitt erhalten können, der durch das oder die Metallbänder fast völlig ausgefüllt wird, so daß die Koronaerscheinungen und Ausstrahlungen auf ein Minimum verringert werden. Bei der beschriebenen Einrichtung braucht nämlich der Querschnitt dieser Kanäle nur so groß zu sein, daß das mit der Pfanne 13 versehene Ende eines Metallbandes allein oder (bei der Verwendung zweier nebeneinander liegender Bänder gemäß Fig. 2) neben dem einen bereits in dem betreffenden Kanal liegenden Metallbande durch den Kanal hindurchgeführt werden kann. Da die Pfannen 13 nicht, wie dies bei den auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen angegeben ist, eine volle Halbkugel zu bilden brauchen, sondern die erforderliche Klemmwirkung auch mit als wesentlich flachere Kugelabschnitte ausgebildeten Pfannen erzielt wird, so ist die gegenüber der Verwendung von Drahtseilen erreichbare Verkleinerung des Querschnitts der Kanäle 5, 6, 7, 8 in der Tat beträchtlich.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Einrichtung zur Verbindung der Einzelisolatoren einer Isolatorenkette untereinander und mit den am Ausleger und Leitungsträger befestigten Teilen durch flache Metallbänder, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallbänder (9, io, 11, 12, 23, 24) an den in einem Schlosse (19) oder den Befestigungsteilen (15,16) liegenden Enden mit Pfannen
    (13) zur Aufnahme von losen Klemmkörpern I glied aus zwei aneinander liegenden Metall-
    (14) versehen sind, welche die Pfannen gegen bändern (11, 12) besteht, deren Pfannen (13) die Wände der sie enthaltenden Kanäle (21) j mit den offenen Seiten einander zugewendet drücken. sind und den Klemmkörper (14) zwischen
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch sich halten, der die Pfannen gegen die Wände
    gekennzeichnet, daß jedes Verbindungs- j des sie aufnehmenden Kanals (21) drückt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT275852D Active DE275852C (de)

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