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DE2758419A1 - Verfahren und vorrichtung zur behandlung eines synthetischen endlosgarns - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur behandlung eines synthetischen endlosgarns

Info

Publication number
DE2758419A1
DE2758419A1 DE19772758419 DE2758419A DE2758419A1 DE 2758419 A1 DE2758419 A1 DE 2758419A1 DE 19772758419 DE19772758419 DE 19772758419 DE 2758419 A DE2758419 A DE 2758419A DE 2758419 A1 DE2758419 A1 DE 2758419A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
over
yarn
continuous yarn
roughened surface
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19772758419
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno Baechi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Staeubli Verdol SA
Original Assignee
Verdol SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Verdol SA filed Critical Verdol SA
Priority to DE19772758419 priority Critical patent/DE2758419A1/de
Publication of DE2758419A1 publication Critical patent/DE2758419A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02JFINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
    • D02J3/00Modifying the surface
    • D02J3/02Modifying the surface by abrading, scraping, scuffing, cutting, or nicking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur
  • Behandlung eines synthetischen Endlosgarns.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Behandlung eines synthetischen Endlosgarns und eine Vorrichtung zur DurchfUhrung des Verfahrens.
  • Synthetische Endlosgarne, z.B. solche aus Nylon oder Polyester, besteheaus einer Vielzahl mittels Spinndüsen erzeugter Fibrillen, die gedreht oder auch ungedreht das Garn bilden, das aufgrund des Materials eine glatte Oberfläche besitzt.
  • Man hat bisher auf verschiedene Weise versucht durch Texturierungsverfahren solchen synthetischen Endlosgarnen ein naturfaserähnliches Aussehen zu verleihen. Das damit erzielte Ergebnis vermochte jedoch bisher den notwendigen Aufwand nicht zu rechtfertigen.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, mit möglichst einfachen Mitteln ein stapelfaserähnliches Aussehen solcher Endlosgarne zu erzielen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Endlosgarn über eine Aufrauh-Fläche geführt und beim Kontakt mit dieser FlAche um die eigene Achse gedreht wird. Dadurch werden am Umfang des Garns gleichmäßig verteilt einzelne Fibrillen durchtrennt, die dann ungleichmäßig abstehen und dem Garn, insbesondere auch im aufgespulten Zustand, ein dem aus Stapelfasern hergestellten Garn ähnliches Aussehen verleihen, was für verschiedene industrielle Verwendungen, beispielsweise in der Teppichindustrie, erwünscht ist.
  • Zweckmäßig wird bei dem Verfahren das Endlosgarn während der Zwirnphase über die Aufrauh-Fläche geführt, und zwar vorzugsweise über eine am Umfang mit einer Aufrauh-Fläche versehene Walze.
  • Zur Durchführung dieses Verfahrens dient erfindungsgemäß eine Vorrichtung, die sich kennzeichnet durch eine bei Vorrichtungsbetrieb mit dem Endlosgarn in Kontakt bringbare Aufrauh-Fläche sowie Mittel zur Erzeugung einer Drehung des Endlosgarns während des Kontaktes mit der Aufrauh-Fläche. Diese Aufrauh-Fläche ist vorzugsweise die Umfangsfläche einer Walze, über die das Endlosgarn bei Vorrichtungsbetrieb führbar ist, welche Walze drehbar gelagert oder auch feststehend angeordnet sein kann. Vorzugsweise ist die Walze an der Umfangsfläche mit Schmirgelleinen versehen. Mit einer derartigen Aufrauh-Fläche sind die besten Ergebisse erzielbar. Natürlich könnte f«r die Vorrchtung auch eine andere Anordnung gewählt werden, beispielsweise könnte eine Führungsrolle das Garn gegeneine ebene Aufrauh-Fläche andrücken.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in der Zeichnung d estellten b-evorzugten Ausführungsform der Vorrichtung näher erläutert. In der Zeichnung ist Fig.1 eine Prinzipdarstellung der Vorricbtung in perspektivischer Ansicht, Fig.2 ein Garnabschnitt im vergrößerten Maßstab im Endzustand.
  • Gemäß Fig. 1 ist eine Walze 10 mittels Haltern 11 als zusätzliches Element an einer nicht dargestellten Zwirnmaschine oder anderen Vorrichtung zur Erteilung einer Drehung des Garns 12 angeordnet, welches Garn über die Walze 80 geführt ist, daß es über einen kreisbogenförmigen Abschnitt mit der Umfangsfläche 13 der Walze 10 in Kontakt kommt. Die Umfansfläche 13 besteht aus Schmirgelleinen, das auf dem Walzenkörper 10 befestigt ist. Die Walze ist vorzugsweise drehbar gelagert, kann aber auch feststehend angeordnet sein.
  • Bei der durch den Pfeil A angedeuteten Transportbewegung des Garns 12 nach oben, wird dieses gleichzeitig in der durch den Pfeil B angedeuteten Richtung um die eigene Achse gedreht. Zweckmäßig wird das Garn während der Zwirnphase über die Walze 10, 13 geführt. Durch den Kontakt mit den Schmirgelleinen 13 am Umfang der Walze 10 während der Drehung wird das Garn gleichmäßig aufgerauht. Das bedeutet, daß von der Vielzahl der das Garn bildenden Fibrillen einzelne zerrissen werden, so daß, wie aus Fig. 2 erkennbar ist, die Enden 14 der durchtrennten Fibrillen in ungleichmäßiger Anordnung und Länge gekräuselt abstehen.
  • Es lassen sich sowohl glattes als auch texturiertes Endlosgarn nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren behandeln.
  • Leerseite

Claims (8)

  1. Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung eines synthetischen Endlosgarns.
    Patentansprüche 1. Verfahren zur Behandlung eines synthetischen Endlosgarns, dadurch geKennzeichnet, daß das Endlosgarn über eine Aufrauh-Fläche geführt und beim Kontakt mit dieser Fläche um die eigene Achse gedreht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Endlosgarn während der Zwirnphase über die Aufrauh-Fläche geführt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Endlosgarn über eine am Umfang mit einer Aufrauh-Fläche versehene Walze geführt wird.
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine bei Vorrichtungsbetrieb mit dem Endlosgarn in Kontakt bringbare Aufrauh-Fläche sowie Mittel zur Erzeugung einer Drehung des Endlosgarns während des Kontaktes mit der Aufrauh-Fläche.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufrauh-Fläche die Umfangsfläche (13) einer Walze (10) ist, über die das Endlosgarn (12) bei Vorrichtungsbetrieb führbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (10) drehbar gelagert ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (10) feststehend angeordnet ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,daß die Walze (10) an der Umfangsfläche mit Schmirgelleinen (13) versehen ist.
DE19772758419 1977-12-28 1977-12-28 Verfahren und vorrichtung zur behandlung eines synthetischen endlosgarns Pending DE2758419A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0148298A1 (de) * 1984-01-09 1985-07-17 Institut Po Obleklo I Textil Vorrichtung zum Kardieren textiler Fäden
DE4020553A1 (de) * 1990-06-28 1992-01-09 Mann & Hummel Filter Verfahren zur herstellung von russfilterkerzen
DE19645224A1 (de) * 1996-11-02 1998-05-07 Hans Raab Reinigungswerkzeug

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