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DE2758309A1 - Schaltung zur anlaufstrombegrenzung bei einem universalmotor - Google Patents

Schaltung zur anlaufstrombegrenzung bei einem universalmotor

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Publication number
DE2758309A1
DE2758309A1 DE19772758309 DE2758309A DE2758309A1 DE 2758309 A1 DE2758309 A1 DE 2758309A1 DE 19772758309 DE19772758309 DE 19772758309 DE 2758309 A DE2758309 A DE 2758309A DE 2758309 A1 DE2758309 A1 DE 2758309A1
Authority
DE
Germany
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circuit
current
control
thyristor
motor
Prior art date
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Granted
Application number
DE19772758309
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English (en)
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DE2758309C2 (de
Inventor
Martin Gerschner
Friedrich Dipl Ing Hornung
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
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Priority to GB1787778A priority patent/GB1600206A/en
Priority to FR7823684A priority patent/FR2401545A1/fr
Priority to NL7808764A priority patent/NL7808764A/xx
Publication of DE2758309A1 publication Critical patent/DE2758309A1/de
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Granted legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/16Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/24Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual AC commutator motor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Schaltung zur Anlaufstrombegrenzung bei einem Universalmotor
  • Die Erfindung betrifft eine Schaltung zur Anlauf strombegrenzung bei einem Universalmotorv mit einer in einer Anlaufstellung eines Motorschalters im Motorstromkreis liegenden Halbleitergleichrichteranordnung und mit einem Steuerkreis für eine Phasenanschnittsteuerung der Halbleitergleichrichteranordnung.
  • Eine derartige Schaltung zur Anlaufstrombegrenzung ist in einer früheren Anmeldung (amtliches Aktenzeichen P27 38 249.6) der Anmelderin beschrieben. Bei der früheren Schaltung ist die Halbleitergleichrichteranordnung in jeder Speisespannungshalbwelle mindestens bis zum Auftreten des Spannungsmaximums sperrbar, um überhöhte Anlaufströme und damit ein Ansprechen von Sicherungen zu verhindern. Außerdem wird bei der früheren Schaltung der Strombegrenzungszweig nach dem Hochlaufen des Motors, d.h. am Ende der Anlaufphase,durch Betätigen des Motorschalters kurzgeschlossen, so daß dem Motor nunmehr die maximale Leistung zugeführt werden kann und dieser folglich mit der max. Drehzahl läuft.
  • Obwohl die früher vorgeschlagene Schaltung erhebliche Verbesserungen mit sich bringt, ergeben sich bei ihrem praktischen Einsatz zwei Gesichtspunkte, die eine weitere Verbesserung als wünschenswert erscheinen lassen.
  • Bei der früheren Schaltung ist der Stromflußwinkel der Halbleitergleichrichteranordnurg, vorzugsweise eines Thyristors, fest auf einen Wert unter 900 eingestellt und verändert sich während des liochlaufens des Motors im Zuge der Anlaufphase nicht. Wenn man nun einen möglichst weichen Anlauf des Motors erreichen möchte, dann muß man den Phasenanschnitt bzw.
  • den Stromflußwinkel möglichst klein wählen, was andererseits zur Folge hat, daß der Anlaufvorgang besonders lange dauert und daß sich heim Kurzschließen des Strombegrenzungszweiges am Ende der Anlaufphase ein starker Ruck aufgrund eines erheblichen Sprunges in der Drehzahl ergibt. Außerdem ist bei einem kleinen Stromflußwinkel die Gefahr, daß der Motorschalter zu früh betätigt wird, um die Anlaufphase zu beenden, besonders hoch. Wenn man andererseits anstrebt, daß der Universalmotor möglichst schnell hochläuft, das heißt, wenn man eine möglichst kurze Anlaufphase anstrebt, dann muß man einen Stromflußwinkel von nahezu 900 wählen, wodurch tatsächlich ein schnelleres Hochlaufen des Motors erreichbar ist. Andererseits ist jedoch in diesem Fall nur noch eine geringe Sicherheit dafür vorhanden, daß das unerwünschte Ansprechen von Sicherungen wirklich vermieden wird, da die Anlaufstromspitzen nahezu ungeschwächt auftreten. Der Stromflußwinkel ist also bei der früheren Schaltung nur bedingt frei wählbar und stellt in der Regel einen Kompromiß zwischen den zulässigen Einschaltstromspitzen, dem zulässigen Hochlaufruck und der gewünschten Dauer der Anlaufphase dar.
  • Weiterhin ist es bei der früheren Schaltung nicht voll befriedigend, daß der Zeitpunkt der Betätigung des Motorschalters zur Beendigung der Anlaufphase allein dem technischen "Fingerspitzengefühl des Benutzers überlassen ist, der die Dauer der Anlaufphase abschätzt und/oder aufgrund des Maschinengeräusches auf die richtige Drehzahl des Motors schließt.
  • Ein zu frünes Umschalten auf den normalbetrieb ist daher bei der früheren Schaltung insbesondere bei ungeübten Benutzern oft der Fall und hat zur Folge, daß ein den Arbeitsablauf störendes Ansprechen der Sicherungen, insbesondere der Haushaltsautomaten, trotz der getroffenen Vorkehrungen eintritt.
  • Ausgehend vom Stande der Technik bzw. von dem früheren Vorschlag liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Schaltung zur Anlaufstrombegrenzung anzugeben, welche eine wirksame Verkürzung der Anlaufphase ermöglicht, wobei gleichzeitig angestrebt wird, dem Benutzer eines mit der Schaltung ausgerüsteten Motors eine optimale Ausnutzung der Tatsache der verkürzten Anlaufphase zu ermöglichen.
  • Diese Aufgabe wird bei einer Schaltung der eingangs beschriebenen Art gemäß der Erfindung daaurch gelöst, daß ein Zeitglied vorgesehen ist, mit dessen Hilfe der Stromflußwinkel für die Halbleitergleichrichteranordnung zu Beginn einer Anlaufphase, ausgehend von einem vorgegebenen unteren Grenzwerts zunehmend vergrößerbar ist. Erfindungsgemäß erfolgt also zunächst ein sanftes Anfahren des Motors bei einem relativ kleinen Stromflußwinkel der Halbleitergleichrichteranordnung und dann eine allmähliche Erhöhung des Stromflußwinkels, wodurch die Anlaufphase insgesamt verkürzt wird, wodurch ferner ein Hochlaufruck beim Umschalten in die Betriebsstellung vermieden wird und wodurch schließlich gegen Ende der Anlaufphase ein Stromflußwinkel von über 900 erreicht werden kann, ohne daß sich die Gefahr eines Ansprechens von Haushaltssicherungen od. dergl. ergäbe, da bei der zu diesem Zeitpunkt bereits erreichten Drehzahl des Motors keine Extremwerte des Einschaltstromes mehr auftreten.
  • Besonders einfach und billig läßt sich die erfindungsgemäße Schaltung bei einer Variante der früheren Schaltung verwirklichen, bei der mit einem Thyristor als Halbleitergleichrichteranordnung und mit einem Steuerkreis gearbeitet wird, der parallel zu dem Thyristor einen Steuerstromzweig mit einem Kondensator aufweist, in dem ein gegenüber der Speisespannung voreilender Steuerwechselstrom zur Steuerung des Stromflußwinkels des Thyristors erzeugbar ist.
  • In diesem Fall genügt es nämlich für eine kontinuierliche Erhöhung des Stromflußwinkels Gs Thyristors,wenn parallel zu diesem als Zeitglied ein RC-Glied mit gegenüber der Periodendauer der (hXechsel-)Speisespannung großer Zeitkonstante zur Erzeugung eine0 dem Ladezustand des Kondensators entsprechenden, dem Steuerwechseistrom überlagerten, ansteigenden Steuerstroms vorgesehen ist.
  • Vorteilhaft ist es, wenn bei einer Schaltung gemäß der Erfindung eine Anzeigevorrichtung zur Anzeige des Endes der Anlaufphase bzw. zum Anzeigen der Erreichung des vorgegebenen Stromflußwinkels oder der vorgegebenen Drehzahl vorgesehen ist.
  • Eine solche Anzeigevorrichtung, welche vorzugsweise mit Hilfe einer Glimmlampe verwirklicht werden kann, bietet den Vorteil, daß der Benutzer optisch sofort informiert wird, wann die optimalen Bedingungen für ein Umschalten des Motorschalters in die Betriebsstellung vorliegen, so daß die Wartezeit weder zu kurz noch zu lang ist.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden nachstehend anhand von Zeichnungen noch näher erläutert und/oder sind Gegenstand der Unteransprüche. Es zeigen: Fig. 1 ein Schaltbild einer Schaltung zur Anlaufstrombegrenzung mit einem Strombegrenzungszweig, und Fig. 2 ein Schaltbild einer bevorzugten Ausführungsform eines Strombegrenzungszweiges gemäß der Erfindung für eine Schaltung gemäß Fig. 1.
  • Fig. 1 zeigt einen Motor M, der über einen zweiarmigen Drei-Stellungs-Schalter Dr mit dem Netz verbindbar ist, wobei der Drei-Stellungs-Schalter Dr den Motorstroiukreis in seiner ersten Stellung 1 vollständig vom Netz trennt. In seiner zweiten Stellung 2,der Anlaufstellung, verbindet der Drei-Stellungs-Schalter Dr den Motorstromkreis über einen Strombegrenzungszweig S zwischen den Schaltungspunkten A und B mit dem Netz bzw. der Speisespannung, wodurchder Strom durch den Motor M, insbesondere der Anlaufstrom, begrenzt wird. In seiner dritten Stellung 3,der Betriebsstellung'verbindet der Drei-Stellungs-Schalter Dr den Motor M unmittelbar mit dem Netz, so daß die Speisespannung nunmehr voll an dem Motor M anliegt.
  • Zwischen den Schaltungspunkten A und B der Schaltung gemäß Fig. 1 ist ein Strombegrenzungszeig S vorgesehen, dessen Schaltbild Fig. 2 zeigt. Dieser Strombegrenzungszweig enthält einen Thyristor Th, der in Serie zum Motor M liegt und dem ein Steuerkreis zugeordnet ist, der einen parallel zum Thyristor Th liegenden Steuerzweig mit der Serienschaltung eines Widerstandes R21 eines Kondensators C und einer Diode D aufweist. Ebenfalls parallel zum Thyristor Th liegt die Serienschaltung eines weitercn Widerstandes R1 mit der Kollektor-Emitter-Strecke eines als Schalter dienenden Transistors T, dessen Basis mit dem Verbindungspunkt des Kondensators C und der Diode D im Steuerzweig verbunden ist und dessen Kollektor mit der Gateelcktrode des Thyristors Th verbunden ist.
  • Die Schaltung gemäß Fig. 2 arbeitet wie folgt: Wenn der Drei-Stellungs-Schalter Dr in seine zweite Stellung 2 geschaltet wird, dann ergibt sich auf der dem Schaltungspunkt F bzw. dem Netz abgewandten Seite des Kondensators Cl ein voreilender Steuerstrom, der der Basis des Transistors T zugeführt wird. Der Phasenwinkel, um den der Steuerstrom gegenüber der Speisespannung voreilt, läßt sich durch Wahl des Widerstandswertes des Widerstandes R2,zwischen etwa 0 und 90°verändern.Der Transistor T wird unter der Voraussetzung, daß bei einem Betätigen des Drei-Stellungs-Schalters Dr gerade eine positive Speisespannungshalbwelle ansteht, praktisch sofort leitend gesteuert und bleibt dann bis etwa zum Nulldurchgang des voreilenden Stroms leitend. Erst wenn die negative Halbwelle es voreilenden Steuerstroms beginnt, wird der Transistor T gesperrt. Nunmehr kann der Gateelektrode des Thyristors Th über den weiteren Widerstand R1 der erforderliche Zündstrom zugeführt werden, so daß der Thyristor Th zündet und bis zum Ende der betreffenden positiven Halbwelle der Speisespannung leitend bleibt. Während der nachfolgenden negativen Halbwelle der Speisespannung ist der Thyristor Th dagegen gesperrt, wobei die Diode D im Steuerstromzweig das für die Phasenverschiebung notwendige Umladen des Kondensators C ermöglicht.
  • Die Schaltung gemäß Fig. 2 entspricht in ihrem Aufbau und in ihrer Wirkungsweise der eingangs erwähnten früheren Schaltung.
  • Diese Schaltung ist nun gemäß der Erfindung durch ein Zeitglied in Form eines RC-Gliedes mit einem Widerstand R3 und einem Kondensator C2 ergänzt, deren gemeinsamer Verbindungspunkt F über den Widerstand R4 mit der Basis des Transistors T verbunden ist.
  • Die neu hinzugeJommenen Bauelemente R3,R4 und C2 sind dabei zur Verbesserung der Übersichtlichkeit durch eine strichpunktierte Linie 10 von den Bauelementen der früheren Schaltung getrennt.
  • Aufgrund der beschriebenen Arbeitsweise des zuerst beschriebenen Teils der Schaltung gemäß Fig. 2 ergeben sich an der Anode des Thyristors Th volle negative und angeschnittene positive Halbwellen. Der Widerstandwert des Widerstandes R3 und die Kapazität des Kondensators C2 werden nun so gewählt, daß die Zeitkonstante r = R3 x C2 groß gegenüber der Periodendauer der Speisespannung, insbesondere der Netzspannung, ist. Damit erreicht man, daß die Spannung über dem Thyristor Th durch das RC-Glied integriert wird. Die vollen negativen Halbwellen dominieren dabei gegenüber den angeschnittenen positiven Halbwellen, so daß der Kondensator C2 negativ aufgeladen wird.
  • Während der positiven Halbwellen fließt nun über den Widerstand R2 und den Kondensator C1 ein phasenverschobener Strom in die Basis des Transistors T und steuert diesen leitend, wodurch die Zündung des Thyristors Th verhindert wird. Das Maximum dieses Steuerwechselstroms liegt aufgrund der Phasenverschiebung vor dem Maximum der beWreffenden positiven Halbwelle der Speisespannung. Der Thyristor Th zündet also erst, wenn bei abfallender Speisespannung der Nulldurchgang des Steuerwechselstroms annähernd erreicht ist. Dieser Nulldurchgang wird nun durch die erfindungsgemäße Ergänzung der früheren Schaltung vorverlegt, da ein Teil des Steuerwechselstroms während jeder positiven Halbwelle der Speisespannung über den Widerstand R4 zu dem Kondensator C2 abfließt, dessen negatives Potential zunächst nur langsam ansteigt. Hierdurch wird erreicht, daß der Thyristor Th früher zündet.
  • Mit dem Vorverlegen des Zündzeitounktes wird der Einfluß der positiven Halbwellen der Speisesuannung auf den Ladezustand des Kondensators C2 kleiner, so das-sich der Anstieg des negativen Potentials an dem Kondensator C2 beschleunigt, was eine weitere Beschleunigung der Vorverlegung des Zündzeitpunktes für den Thyristor Th zur Folge hat. Der Stromflußwinkel nimmt schließlich dann besonders schnell zu, wenn erst einmal ein Wert von 900 erreicht ist, da der Phasenanschnitt zu diesem Zeitpunkt das Maximum der positiven Halbwellen erreicht, deren Einfluß auf den Ladezustand des Kondensators C2 nunmehr sehr stark abnimmt.
  • Das Hochlaufen des Universalmotors wird dadurch in der erwünschten Weise beschleunigt, was bedeutet, daß die erforderliche Wartezeit bis zum Umschalten des Motorschalters in die Betriebsstellung3ketrEchtlich verkürzt wird. Dennoch ist die Gefahr des Ansprechens einer Haushalts sicherung bei Einsatz der erfindungsgemäßen Schaltung weit geringer als bei der früheren Schaltung mit unveränderlichem Phasenanschnitt, deren erhebliche Vorteile jedoch sämtlich voll erhalten bleiben.
  • Wenn nach Beendigung der Anlaufphase der Schalter Dr in die Betriebsstellung, d.h. in die Stellung 31fortgeschaltet wird, dann ergibt sich für den Strombegrenzungszweig S ein Kurzschluß, so daß der Kondensator C2 über den Widerstand R3 entladen wird und folglich der Ausgangszustand der Schaltung für den nächsten Anlaufvorgang wieder hergestellt ist.
  • In Weiterbildung der Erfindung ergibt sich die Möglichkeit, eine Anzeigevorrichtung vorzusehen, die dem Benutzer direkt anzeigt, wann die Anlaufphase beendet ist.
  • Bei der Schaltung gemäß Fig. 2 wird die Anzeigevorrichtung durch die Serienschaltung eines Widerstandes R5 mit der Parallel schaltung einer Glimmlampe Gl und eines Kondensators C3 gebildet, wobei diese Serienschaltung insgesamt parallel zu der Serienschaltung aus dem Widerstand R3 und dem Kondensator C2 liegt. Der Kondensator C3 wird ähnlich wie der Kondensator C2 aufgrund der Gleichspannungskomponente des Wechselspannungssignals an den Anschlußklemmen der Anzeigevorrichtung allmählich aufgeladen, bis die Zündspannung der Glimmlampe Cl erreicht ist. Das Aufleuchten der Glimmlampe Cl erfolgt bei entsprechender Wahl ihrer Zündspannung, sowie des Kapazitätswertes des Kondensators C3 und des Widerstandes R5 dann, wenn der Stromflußwinkel annähernd seinen vorgegebenen Endwert erreicht hat und die Umschaltung des Schalters Dr in die Betriebsstellung 3 erfolgen kann.
  • Eine Anzeigevorrichtung dieser Art läßt sich auch mit einer Leuchtdiode verwirklichen, welche in Serie mit einer Zenerdiode als Schwellwertglied parallel zu dem Kondensator C2 geschaltet ist.

Claims (5)

  1. Patentansprüche .)Schaltung zur Anlaufstrombegrenzung bei einem Universalmotor, mit einer in einer Anlaufstellung eines Motorschalters im Motorstromkreis liegenden Halbleitergleichrichterar.-ordnung und mit einem Steuerkreis für eine Phasenanschnittssteuerung der Halbleitergleichrichteranordnung, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß ein Zeitglied (R31 C2) vorgesehen ist, mit dessen Hilfe der Stromflußwinkel für die Halbleitergleichrichteranordnung (Th) zu Beginn einer Anlaufphase, ausgehend von einem vorgegebenen unteren Grenzwert£ zunehmend vergrößerbar ist.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1Imit einem Thyristor als Halbleitergleichrichteranordnung und mit einem Steuerkreis, der parallel zu dem Thyristor einen Steuerstromzweig mit einem Kondensator aufweist, in dem ein gegenüber der Speisespannung voreilender Steuerwechselstrom zur Steuerung des Stromflußwinkels des Thyristors erzeugbar ist, d a -d u r c h o e k e n n z e i c h n e t, daß parallel zum Thyristor (Th) als Zeitglied ein RC-Glied (R3, C2) mit gegenüber der Periodendauer der Speisespannung großer Zeitkonstante (C) zur Erzeugung eines dem Ladezustand des Kondensators (C2) entsprechenden,dem Steuerwechselstrom überlagerten, ansteigenden Steuerstroms vorgesehen ist.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß eine Anzeigevorrichtung (Gl, Rg, C3) zur Anzeige des Endes der Anlaufphase vorgesehen ist.
  4. 4. Schaltung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Anzeigevorrichtung eine Glimmlampe (Gl) aufweist
  5. 5. Schaltung nach Anspruch 2 bis 4, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Glimmlampe (Gl) parallel zu einem Kondensator (C3) in Serie zu einem Widerstand (R5) geschaltet ist und daß diese Serienschaltung (G1, C3, R5) insgesamt parallel zu dem RC-Glied (R3, C2) geschaltet ist.
DE19772758309 1977-08-25 1977-12-27 Schaltung zur anlaufstrombegrenzung bei einem universalmotor Granted DE2758309A1 (de)

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FR7823684A FR2401545A1 (fr) 1977-08-25 1978-08-11 Branchement pour limiter le courant de demarrage d'un moteur universel
NL7808764A NL7808764A (nl) 1977-08-25 1978-08-24 Schakeling voor aanloopstroombegrenzing bij een universeelmotor.

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