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DE2758275A1 - Maschine und verfahren zum schleifen von rotationsflaechen - Google Patents

Maschine und verfahren zum schleifen von rotationsflaechen

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Publication number
DE2758275A1
DE2758275A1 DE19772758275 DE2758275A DE2758275A1 DE 2758275 A1 DE2758275 A1 DE 2758275A1 DE 19772758275 DE19772758275 DE 19772758275 DE 2758275 A DE2758275 A DE 2758275A DE 2758275 A1 DE2758275 A1 DE 2758275A1
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DE
Germany
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workpiece
grinding wheel
axis
grinding
rotation
Prior art date
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Application number
DE19772758275
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DE2758275C2 (de
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Donald P Anderson
Richard P Chase
Gary E Englander
Guy D Metcalf
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Pratt and Whitney Co Inc
Original Assignee
Warner and Swasey Co
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Publication date
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Publication of DE2758275C2 publication Critical patent/DE2758275C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/02Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centres or chucks for holding work
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    • B24GRINDING; POLISHING
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B2219/00Program-control systems
    • G05B2219/30Nc systems
    • G05B2219/42Servomotor, servo controller kind till VSS
    • G05B2219/42318Using two, more, redundant measurements or scales to detect bad function

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

Licht Schmidt Hansmann & Herrmann Patentanwälte
• 9b·
' Licht. Schmidt. Hansmann, Herrmann -Postfach 701206 -8000 München 70 ' Dipl.-Ing. Martin Licht
Dr. Reinhold Schmidt Dipl.-Wirtsch.-Ing. Axel Hansmann Dipl.-Phys. Sebastian Herrmann
Albert-Roßhaupter-Str. 8000 München 70
Telefon: (089)7603091 Telex: 5 212284 pats d Telegramme: Lipatli München
27.Dezember 1977 ML/Hei/Hö
THE WARNER & SWASEY COMPANY
University Circle Research Center
110D0 Cedar Avenue,
Cleveland, Ohio 44106
V.St.A.
Maschine und Verfahren zum Schleifen von Rotationsflächen
809835/0509 "2"
Deutsche Bank München, Kto.-Nr. 82/08050 (BLZ 70070010). Postscheck München Nr. 163397-802
27b82'/b
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine und ein Verfahren zum Schleifen von Rotationsflächen an einem umlaufenden Werkstück. Schleifmaschinen dieser Art, bei denen sich die Richtung des Vorschubes Jr=J- Schleifscheibe in einem spitzen Winkel zur Umlaufachse des Werkstücks erstreckt sind bekannt, vergleiche US-PS 2 813 379, 2 955 391, 3 145 507 und 3 762 102. Beim Betrieb einiger dieser bekannten Maschinen werden am Werkstück durch Einstechen der Schleifscheibe eine Seitenfläche des Werkstücks und eine Schulter an diesem geschliffen. Zu diesem Zweck wird die Schleifscheibe in Richtung auf die Umlaufachse des Werkstücks vorgeschoben. Dabei schleift eine Ringfläche der Schleifscheibe die zylindrische Seitenfläche des Werkstücks bis auf einen gewünschten Durchmesser ab. Gleichzeitig greift dabei eine ringförmige Kantenfläche der Schleifscheibe eine radiale Schulterfläche des Werkstücks ab.
Bei diesem Einstechschleifen einer bekannten Maschine wird nur ein verhältnismäßig kurzer axialer Abschnitt des Werkstücks durch die Schleiffläche der Schleifscheibe abgeschliffen. Will man die sich in Achsenrichtung erstreckende Seitenfläche des Werkstücks über eine größere Länge hin schleifen, die größer bemessen ist als die Schleiffläche der Schleifscheibe, dann erfährt die Schleifscheibe einen Vorschub in Richtung von der Schulterfläche des Werkstücks fort, nachdem das Einstechen beendet ist. Dann wird das Werkstück längs seiner Umlaufachse hin und her bewegt und dabei werden eine Reihe von Längsschliffen ausgeführt. Während das geschieht, nähert sich die Kantenfläche der Schleifscheibe der Schulterfläche des Werkstücks nur bis auf einen gewissen Abstand, da ja dies2 Schulterfläche bereits bis auf die gewünschte Tiefe
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■as-
geschliffen ist. Bei diesen Längsschliffen kommt also nur die vordere Schleiffläche der Schleifscheibe zur Wirkung, um die zylindrische Seitenfläche des Werkstücks zu bearbeiten.
Für die bekannten Schleifmaschinen hat man verschiedene Steueranlagen entwickelt, vergleiche die bereits aufgeführten Patentschriften. Weitere Steueranlagen für Schleifscheiben ergeben sich aus US-PS Nr. 2 701 494, 3 634 978, 3 818 642, 3 820 287 und 3 919 614. Manche Steueranlagen sind auch bei Schleifmaschinen zur Verwendung gelangt, bei denen die Schleifscheibe längs einer Bahn vorgeschoben wird, die sich in einem spitzen Winkel zur Umlaufachse des Werkstücks erstreckt. Soweit diesseits bekannt, enthalten diese Steueranlagen Register, in denen Angaben gespeichert werden, die sich auf die Stellung der Schleifscheibe längs ihrer Vorschubbahn beziehen. Nun können sich aber die Stellungen der Kantenfläche und der Vorderfläche der Schleifscheibe gegenüber dem Werkstück beim Vorschub der Schleifscheibe längs der Bahn ändern, die sich in einem spitzen Winkel zur Umlaufachse des Werkstücks erstreckt. Deshalb läßt sich aus den Angaben, welche die Lage der Schleifscheibe längs ihrer Vorschubbahn angeben, noch nicht ersehen, welche Lage die Kantenfläche und die Stirnfläche der Schleifscheibe mit Bezug auf eine radiale Schulterfläche und mit Bezug auf eine axiale Seitenfläche des Werkstücks haben.
Wenn bei einer Schleifmaschine, bei welcher der Vorschub der Schleifscheibe längs einer zur Umlaufachse des Werkstücks in einem spitzen Winkel verlaufenden Bahn erfolgt, die Kantenfläche und die Vorderfläche der Schleifscheibe
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gerichtet werden, dann verändert sich dadurch die Lage der Vorderfläche der Schleifscheibe mit Bezug auf die sich axial erstreckende Seitenfläche des Werkstücks. Ebenso ändert sich die Lage der Kantenfläche der Schleifscheibe mit Bezug auf eine radiale Schulterfläche des Werkstücks. Nach dem Abrichten muß daher die Steueranlage für die Schleifscheibe so verstellt werden, daB sich ein Ausgleich für die beim Abrichten von der Schleifscheibe entfernte Werkstoffmenge ergibt. Das ist bisher durch Verstellen der im Register gespeicherten Angaben geschehen, welche die Lage der Schleifscheibe längs der geneigten Vorschubbahn mit Bezug auf das Werkstück angeben. Soweit diesseits bekannt, hatten aber die bekannten Steueranlagen keine Einrichtung, um diejenigen Angaben zu speichern und zu ändern, die den Abstand zwischen der Kantenfläche der Schleifscheibe und einer radialen Schulterfläche des Werkstücks angeben, um dadurch beim Abrichten der Schleifscheibe einen Ausgleich herbeizuführen. Vorrichtungen zum Abrichten der Vorderfläche und der Kantenfläche einer Schleifscheibe einer Maschine, bei der die Vorschubbahn der Schleifscheibe in einem spitzen Winkel zur Umlaufachse des Werkstücks verläuft, sind bekannt, vergleiche US-PS 3 916 581. Es sind auch verschiedene andere Abrichtvorrichtungen für Schleifscheiben bekannt, vergleiche US-PS 2 Θ94 360, 2 895 265, 2 900 974 und 2 907 315.
Um die Flächen eines Werkstücks gegenüber einer Schleifscheibe genau auszurichten, verwendet man einen Fühler, der sich an eine Bezugsfläche anlegt, vergleiche US-PS 3 885 734. Dabei muß das Werkstück so verschoben werden, daß seine Bezugsfläche genau in eine ganz bestimmte Stellung gelangt. Jeder Einstellfehler, der dabei erfolgen könnte, führt zu einem fehlerhaften Schleifergebnis. Das genaue Einstellen
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der Bezugsfläche in seine Sollstellung kann aber ein zeitraubendes Verfahren erfordern.
Aber nicht nur das genaue Einstellen einer Bezugsfläche des Werkstücks gegenüber seiner Umlaufachse kann Schwierigkeiten begegnen; schwierig ist es auch, eine Schleifscheibe in sehr kleine Strecken mit Bezug auf das Werkstück beizustellen. Bei manchen bekannten Schleifmaschinen findet noch gar keine Beistellung um eine sehr kurze Strecke in Richtung auf das Werkstück statt, wenn man das dazu erforderliche Signal gibt. Gibt man dieses Signal noch einmal, wenn man bemerkt, daß die gewünschte Beistellung der Schleifscheibe in Richtung auf das Werkstück noch nicht erfolgt ist, dann kann es geschehen, daB nach wiederholtem Signalgeben die Schleifscheibe um eine zu große Strecke in Richtung auf die Achse des Werkstücks beigestellt wird. Eine solche zu starke Beistellung kann aber dazu führen, daß das Werkstück eine falsche Gestalt erhält.
Es hat sich ferner als schwierig erwiesen, bei jedem Umlauf des Werkstücks immer eine gleich große Spanstärke abzuheben, wenn das Werkstück an Stellen verschiedenen Durchmessers bearbeitet wird. Hat der bearbeitete Teil des Werkstücks einen kleinen Durchmesser, dann kann die Vorschubgeschwindigkeit der Schleifscheibe so bemessen sein, daß bei jedem Umlauf des Werkstücks nur eine kleine Fletallmenge zerspant wird. Es kann zwar erwünscht sein, bei jedem Umlauf des Werkstücks an Stellen von verhältnismäßig großem Werkstückdurchmesser immer dieselbe Spanstärke abzuheben; doch ist die Vorschubgeschwindigkeit bei manchen bekannten Schleifmaschinen so bemessen, daß die bei jedem Umlauf des Werkstücks abgehobene Spanstärke verschieden ausfällt, wenn die bearbeitete Stelle des Werkstücks einen verhältnismäßig großen Durchmesser hat.
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Der Grund liegt in folgendem: Ist die Werkstückspindeldrehzahl je nach dem Werkstückdurchmesser unterschiedlich eingestellt, dann sind die Vorschubgeschwindigkeiten der Schleifscheibe von Hand auf bestimmte Werte gemessen in Längeneinheit je Zeiteinheit eingestellt. Infolge der Einstellung der Schleifscheiben-Vorschubgeschwindigkeit auf eine bestimmte Grenze ergeben sich verschiedene Spanstärken bei jedem Umlauf des Werkstücks in Abhängigkeit davon, welchen Durchmesser der jeweils bearbeitete Werkstückabschnitt hat.
Da die Schleifscheiben mit verhältnismässig hoher Umlaufgeschwindigkeit arbeiten und vor zu starker Belastung geschützt werden müssen, damit sie nicht brechen, erfordert der SchleifVorgang große Vorsicht. Insbesondere muB unter allen Umständen verhindert werden, daß die Schleifscheibe mit dem Werkstück zusammenstößt, wenn sie oder das Werkstück mit Eilgeschwindigkeit verstellt werden. Denn sonst würde die Schleifscheibe übermässig belastet werden. Auch eine zu hohe Vorschubgeschwindigkeit der Schleifscheibe beim SchleifVorgang kann dazu führen, daß die Schleifscheibe bricht.
Wenn nun aus irgendwelchen Gründen, etwa infolge einer falschen Bedienung der Maschine, eine Panne eintritt, etwa ein Versagen der Antriebe zum Einstellen und Antreiben der Schleifscheibe und des Werkstücks, dann ergibt sich eine weitere Schwierigkeit. Bricht z.B. die Antriebswelle zum Einstellen der Schleifscheibe, dann kann die Steueranlage der Maschine die Schleifscheibe nicht mehr vom Werkstück zurückziehen. Tritt etwa ein Bruch der Welle ein, die derr Einstellen des Werkstücks dient, dann kann die Steueranlage nicht mehr eine Schulter des Werkstücks von der Schleifscheibe zurückziehen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die geschilderten Schwierigkeiten zu überwinden, denen man beim Betrieb mancher bekannten Schleifscheiben begegnet ist. Mit der Schleifmaschine nach der Erfindung kann man sowohl eine radiale Schulterfläche des Werkstücks als auch eine sich in Achsenrichtung erstreckende Seitenfläche des Werkstücks während wiederholter Längsschliffhübe mittels einer Schleifscheibe bearbeiten, die ein Winkelprofil aufweist. An dem einen Hubende gelangt jedesmal eine Kantenfläche der Schleifscheibe zur Anlage an der radialen Schulterfläche des Werkstücks während die Vorderfläche der Schleifscheibe die Seitenfläche des Werkstücks schleift. LJm die Verschiebung der Schleifscheibe in Richtung auf die Werkstückschulter längs der schrägen Bahn auszugleichen, ist die Ausgangsstellung der Kantenfläche der Schleifscheibe versetzt gegenüber der Ebene der radialen Werkstückschulter, und zwar um eine Strecke, die derjenigen Strecke gleicht, welche die Schleifscheibe auf ihrem Vorschub längs der schrägen Bahn in Richtung auf die Schulter durchläuft.
Hatman einen Abschnitt des Werkstücks geschliffen, das einen ersten Durchmesser aufweist, dann wird die Schleifscheibe vor dem Schleifen eines Werkstückabschnitts anderen Durchmessers zurückgezogen bis in eine Frei stellung. In dieser Lage hält die Vorderfläche der Schleifscheibe von dem nächsten Werkstücksabschnitt einen gewissen radialen Abstand ein. Wählt man eine Freistelle, in der die Schleifscheibe nur einen kleinen radialen Abstand zur nächsten zu schleifenden Werkstückfläche hat, dann erfolgt der Rückzug der Schleifscheibe nur um das dazu notwendige Maß.
Zwar verläuft die Vorschubbahn der Schleifscheibe in einem spitzen Winkel zur Umlaufachse des Werkstücks; doch erstreckt sich die Vorderfläche der Schleifscheibe parallel
zur Werkstückumlaufachse, und die Kantenflächen der Schleifscheibe erstreckt sich rechtwinklig zur Werkstückumlaufachse. Dank dieser Beziehung zwischen den Flächen der Schleifscheibe und dem Werkstück ist es erwünscht, die Lage der Schleifscheibenflächen gegenüber dem Werkstück in einem rechtwinkligen Koordinatensystem festzustellen und nicht in einem Koordinatensystem anderer Art, obgleich die Schleifscheibe eine Vorschubbahn hat, die sich zur Umlaufachse des Werkstücks in einem spitzen Winkel erstreckt.
Dementsprechend ist ein der Z-Achse zugeordnetes Register vorgesehen, das der Steuerung der Angaben über die Lage der Kantenfläche der Schleifscheibe längs der Umlaufachse des Werkstücks dient. Auch der X-Achse ist ein Register zugeordnet, das der Speicherung der Angaben bezüglich der Lage der Vorderfläche der Schleifscheibe längs der X-Achse dient, die sich rechtwinklig zur Umlaufachse des Werkstücks erstreckt. Die Stellungen der beiden Schleifscheibenflächen mit bezug auf die beiden rechtwinklig zueinander verlaufenden Achsen ändern sich mit der Verschiebung der Schleifscheibe längs der Bahn, die sich in einem spitzen Winkel zu diesen Achsen erstreckt. Daher ändern sich auch die in den beiden Registern gespeicherten Angaben bei der Verschiebung der Schleifscheibe längs dieser Bahn. Um nun die Wirkung der Schräglage der Bewegungsbahn der Schleifscheibe auszugleichen, werden die in den Registern gespeicherten Angaben entsprechend dem Kosinus bzw. dem Sinus des spitzen Winkels geändert, den die Verschiebungsbahn der Schleifscheibe mit der Umlaufachse des Werkstücks einschließt. Da sich aber die Lage der Vorderfläche der Schleifscheibe gegenüber der Umlaufachse des Werkstücks bei dessen Verschiebung längs seiner Umlaufachse nicht ändert, ändern sich nur die im Register der Z-Achse gespeicherten Angaben bei Verschiebung des Werkstücks längs seiner Umlaufachse. Wird das Werkstück in der Schleifmaschine
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nach der Erfindung in seine Anfangsstellung gebracht, dann braucht eine Bezugsfläche des Werkstücks noch nicht in eine ganz genaue Lage zu einer Bezugsebene der Maschine gebracht zu werden es genügt vielmehr, wenn das Werkstück in seiner Anfangslage mit seiner Bezugsfläche dicht an der Bezugsebene der Maschine zu liegen kommt. Die im Register der Z-Achse gespeicherten Angaben werden dann so verstellt, daß sich ein Ausgleich für den Abstand ergibt, den die Bezugsfläche des Werkstücks von der radialen Bezugsebene der Maschine hat. Erstreckt sich die Bezugsfläche des Werkstücks im Abstand von der Bezugsebene der Maschine, dann muß man bei der Einstellung der Kantenfläche der Schleifscheibe mit Bezug auf eine sich achsparallel erstreckende Zylinderfläche des Werkstücks darauf Rücksicht nehmen. Man muß daher die im Register der Z-Achse gespeicherten Angaben für den Abstand umrechnen, um den die Bezugsfläche des Werkstücks gegenüber der radialen Bezugsebene der Maschine versetzt ist.
Beim Betrieb der Schleifmaschine nach der Erfindung kann eine Verschiebung der Schleifscheibe in Richtung auf die Umlaufachse des Werkstücks um sehr kleine Streckeneinheiten erforderlich werden. Diese Verschiebung erfolgt in der Weise, daß man zunächst die Schleifscheibe um eine längere Strecke vom Werkstück fort zurückzieht und dann die Schleifscheibe wieder in Richtung auf das Werkstück um die Summe der längeren Strecke des Rückzuges plus der kleinen Streckeneinheit vorschiebt, um die die Schleifscheibe in Richtung auf das Werkstück beigestellt werden soll. Das Ergebnis dieses Rückzuges und Vorschubes der Schleifscheibe ist eine Beistellung um eine sehr kleine Strecke in Richtung auf das Werkstück.
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Eine radiale Plan- oder Schulterfläche des Werkstücks kann man längs der Umlaufachse des Werkstücks in entsprechender Weise um sehr kleine Strecken verschieben. Soll z.B. die Planfläche um eine kleine Strecke von der Schleifscheibe fort zurückgezogen werden, dann geht man so vor, daß man das Werkstück zunächst um eine längere Strecke von der Schleifscheibe fort zurückzieht und das Werkstück dann in Achsenrichtung wieder in Richtung auf die Schleifscheibe um eine Strecke vorschiebt, die der längeren Strecke vermindert um die kleine Strecke entspricht.
Erfindungsgemäß kann die Schleifscheibe so betrieben werden, daß bei jedem Umlauf des Werkstücks dieselbe Spanstärke abgehoben wird, gleichgültig, welchen Durchmesser der bearbeitete Abschnitt des Werkstücks haben mag. Das wird durch eine solche Einstellung der Vorschubgeschwindigkeit der Schleifscheibe erreicht, daß diese bei jedem Umlauf des Werkstücks um die gleiche Strecke in Richtung auf das Werkstück beigestellt wird, gleichgültig, ob das Werkstück mit einer gleichbleibenden Umfangsgeschwindigkeit angetrieben wird. Die von Hand eingestellten Werte für den Werkstückdurchmesser und für die Umfangsgeschwindigkeit des Werkstücks werden selbsttätig durch die Steueranlage so ausgewertet und verrechnet, daß der die Schleifscheibe tragende Vorschubschlitten mit der richtigen Laufgeschwindigkeit verschoben wird. Bei dieser richtigen Laufgeschwindigkeit entspricht die Spanstärke, die bei jedem Umlauf vom Werkstück abgehoben wird, dem Sollwert.
Erfolgen die Verstellung der Schleifscheibe gegenüber dem Werkstück und die Verstellung des Werkstücks gegenüber der Schleifscheibe mit Eilgeschwindigkeit, dann ist der Antriebs motor der Schleifscheibe nur verhältnismässig gering belastet . Er verbraucht daher nur einen verhältnismässig schwachen Strom, der gerade ausreicht, um den Leerlauf der
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Schleifscheibe aufrecht zu erhalten. Sobald indessen die Schleifscheibe mit dem Werkstück oder irgendeinem Hindernis in Berührung gelangt, wächst dieser Strom an. Dadurch wird die mit Eilgeschwindigkeit erfolgende relative Verschiebung zwischen der Schleifscheibe und dem Werkstück sofort beendet, und die Schleifscheibe wird zurückgezogen. Auch dann findet eine Unterbrechung des SchleifVorganges statt, um eine Überlastung der Schleifscheibe zu verhindern, wenn während des SchleifVorganges die Stromaufnahme des die Schleifscheibe antreibenden Motors einen bestimmten Höchstwert überschreitet.
Zwar wirken der Antrieb der Schleifmaschine und die Steueranlage für die Verschiebung der Schleifscheibe und des Werkstücks im normalen Betrieb ordnungsgemäß? doch kann es vorkommen, daß Pannen eintreten, etwa infolge einer falschen Behandlung der Maschine oder infolge anderer unvorhergesehener Umstände. Wenn das geschieht, so muß es sofort angezeigt werden. Zu diesem Zweck gelangt ein Stromstoßerzeuger in der Steuerschaltung der Maschine zur Verwendung. Dieser Stromstoßerzeuger sendet eine schnelle Folge von Stromstössen aus und ist an das eine Ende einer Antriebswelle angeschlossen, während ein anderer Stromstoßerzeuger, der eine verhältnismässig langsame Folge von Stromstössen liefert, mit dem entgegengesetzten Ende der Antriebswelle gekuppelt ist. Die von diesen beiden Stromstoßerzeugern gelieferten Stromstoßfolgen stimmen nicht mehr überein, falls eine elektrische Rückkopplung infolge von Leitungsschäden ausfällt oder falls ein Stromstoßerzeuger nicht richtig funktioniert oder die Antriebswelle zwischen den beiden Stromstoßerzeugern gebrochen sein sollte. Man kann daher eine solche Betriebsstörung dadurch feststellen, daß man die von den beiden Stromstoßerzeugern gelieferten Stromstoßfolgen vergleicht. Unterscheiden sich diese um einen bestimmten Betrag, dann bedeutet das eine Betriebs-
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störung. Die Schleifmaschine wird dann stillgesetzt.
In den Zeichnungen, in denen Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht sind, zeigen
Fig.1 eine schaubildliche Ansicht einer Schleifmaschine nach der Erfindung,
Fig. 2 einen in kleinerem Maßstab dargestellten Grundriß der Maschine betrachtet in Richtung der Pfeile der Fig. 1,
Fig. 3 den Grundriß in schematischer Darstellung zur Erläuterung der gegenseitigen Lage von Schleifscheibe und Werkstück und zur Erläuterung der Steueranlage,
Fig. 4 eine Einzelheit der Fig. 3 in größerem Maßstäbe unter Darstellung eines Meßwerts für den Abstand zwischen einer Bezugsfläche des Werkstücks und einer Bezugsebene der Maschine, Fig. 5-18 schematische Darstellungen der gegenseitigen Lage zwischen Schleifscheibe und Werkstück beim Schleifen verschiedener Planflächen und Längsflächen des Werkstücks,
Fig. 19 auf Blatt 4 eine Teildarstellung von Werkstück und Schleifscheibe in größerem Maßstab zur Erläuterung der axialen Verschiebung des Werkstücks beim Schleifen einer radialen Planfläche und einer verhältnismässig kurzen zylindrischen Seitenfläche des Werkstücks,
Fig. 20 eine der Fig. 19 entsprechende Darstellung der Art und Weise, in der ein Werkstück in Achsenrichtung verschoben wird, um die Bewegung der Schleifscheibe auf einer Bahn auszugleichen, die in einem spitzen Winkel zur Umlaufachse des Werkstücks verläuft,
Fig. 21 eine schematische Darstellung der in Fig. 20 gezeigten Anordnung zur Erläuterung der Art und Weise in der die ScJlI aifscj-i ei belauf einer Bahn verschoben
wird, die sich in einem spitzen Winkel zur Umlaufachse des Werkstücks erstreckt,
Fig. 22 ein Schaltschema der beiden Register zum Speichern der Angaben,
Fig. 23 eine Abrichtvorrichtung für die Schleifscheibe, Fig. 24 die Antriebsspindel für die axiale Verschiebung des Werkstücks mit dem Antriebsmotor und mit zwei mit der Spindel unmittelbar gekuppelten Stromstoßerzeugern,
Fig. 25 den Schnitt nach der Linie 25-25 der Fig. 24 zur Darstellung eines der Stromstoßerzeuger,
Fig. 26 die Vorschubspindel für die Beistellung der Schleifscheibe nebst Antriebsmotor und nebst zweier zugehöriger Stromstoßerzeuger,
Fig. 27 den Schnitt nach der Linie 27-27 der Fig. 26 zur Darstellung des einen in Fig. 26 gezeigten Stromstoßerzeugers ,
Fig. 28 ein Schaltschema der Stromstoßerzeuger der Fig. 24 und 25,
Fig. 29 eine der Fig. 20 entsprechende Darstellung einer anderen Betriebsweise zum Ausgleich der Verschiebung der Schleifscheibe auf ihrer zur Spindelachse im spitzen Winkel verlaufenden Vorschubbahn.
Auf dem Bett 32 (Fig. 1) der Schleifmaschine 30 befindet sich eine zur Spindelachse parallele Gleitbahn für den das Werkstück tragenden Längsschlitten 34. Diese Gleitbahn besteht aus parallelen Gleisen 40 und 42, und der Schlitten 34 ist darauf durch eine Leitspindel 38 verschiebbar, die mit einem Antriebsmotor 36 (Fig. 3) gekuppelt ist. Dieser Motor wird vom Bett 32 getragen. Die Gleitbahn ist durch eine teleskopartig ausgeführte Abdeckung 46 geschützt,
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welche die Verschiebung des Längsschlittens 34 auf dem Bett 32 gestattet.
Der Längsschlitten 34 trägt einen Spindelstock 52 und einen Reitstock 54, mit deren Hilfe das Werkstück 50 (Fig. 1) um seine waagerechte Längsache 56 drehbar gelagert ist. Diese Achse fällt mit der Z-Achse der Maschine zusammen und verläuft parallel zur Leitspindel 38 und zu den Gleisen 40 und 42. Wird die Leitspindel 38 durch ihren Motor 36 in Umlauf versetzt, dann verschiebt sich der Längsschlitten 34 auf den beiden Gleisen 40 und 42 und nimmt dabei das Werkstück 50 längs seiner Umlaufachse mit.
Die im Spindelstock 52 gelagerte Werkstückspindel wird durch einen Motor 60 angetrieben und versetzt das Werkstück um die Spindelachse 56 in Umlauf. Der den Spindelstock 52, den Reitstock 54 und den Motor 60 tragende Bettschlitten 34 wird also auf der Gleitbahn 40, 42 des Bettes durch die Leitspindel 38 in Bewegung versetzt, wenn diese durch ihren Motor 36 angetrieben wird. Denn die Leitspindel steht mit dem Bettschlitten 34 durch eine Mutter in Verbindung, die auf die Leitspindel aufgeschraubt ist.
Die Schleifscheibe 62 (Fig. 1 und 3), die mit einer Abdeckung 64 versehen ist, läuft um eine Achse 66 um, die sich in einem spitzen Winkel zur Werkstückspindelachse 56 erstreckt (Fig. 3) und vorzugsweise in einer waagerechten Ebene liegt. Beim in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispiel beträgt der spitze Winkel 30°, und die Achse 66 liegt in derselben waagerechten Ebene wie die Werkstückspindelachse 56. Unter Umständen kann es aber erwünscht sein, die Umlaufachse 66 der Schleifscheibe gegenüber der Werkstückspindelachse versetzt anzuordnen und den spitzen Winkel abweichend von 30° zu bemessen.
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Die Lager für die Welle der Schleifscheibe sind auf einem Vorschubschlitten 70 angeordnet, der auf einer auf dem Bett 32 befindlichen waagerechten Führungsbahn gleitet. Diese wird von parallelen Gleisen 72 und 74 gebildet und erstreckt sich in einem spitzen Winkel zur Achse 56 der Werkstückspindel. Beim veranschaulichten Ausführungsbeispiel beläuft sich dieser spitze Winkel auf BO . Die Verschiebung des Schlittens 70 mit der Schleifscheibe 62 in Richtung auf das Werkstück 50 zu und von ihm fort erfolgt durch eine am Bett 32 unverschiebbar gelagerte Schraubspindel B4, die durch einen Motor Θ2 antreibbar und durch eine Mutter mit dem Schlitten 70 verbunden ist und sich parallel zu den Gleisen 72 und 74, also parallel zur Verschiebungsrichtung der Schleifscheibe 62, erstreckt. Auf dem Schlitten 70 ist der Motor 88 angeordnet, der die Schleifscheibe 62 in Umlauf versetzt.
Der Lauf der Schleifmaschine 30 wird durch eine Steueranlage gesteuert, zu der ein Rechenwerk 92, Fig. 3, gehört, das durch ein Kabel 96 (Fig. 1 und 3] mit einer Schalttafel verbunden ist, auf der die verschiedenen Steuergrößen einstellbar sind. Von dieser Schalttafel 94 aus werden die verschiedenen dort eingestellten Angaben auf Speicherwerke übertragen, die in dem Rechenwerk 92 angeordnet sind. Diese Angaben dienen der Auswahl des Registers, der Übermittlung der auszuführenden Befehle und verschiedene Zahlengrößen.
Die Auswahl des Registers erfolgt durch besondere Tasten. Die Zahlenangaben, die sich auf den auszuführenden Schleifvorgang beziehen, werden auf der Schalttafel durch Zahlentasten eingestellt, die einer von Hand zu bedienenden Tastatur angehören. Sind die Angaben, die sich auf das Schleifen eines besonderen Werkstücks beziehen, in das
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Rechenwerk 92 eingeführt, dann wird an der Schalttafel 94 die Maschine zur Ausführung eines einzigen Arbeitszyklus in Gang gesetzt. Das bietet die Möglichkeit, die Einstellung nachzuprüfen und die Zeitdauer des Arbeitszyklus auf ihren Bestwert zu bringen. Ist dieser einzige Arbeitszyklus beendet, dann wird die Maschine auf selbsttätigen Betrieb umgeschaltet und schleift nacheinander die gewünschte Anzahl von Werkstücken genau nach dem gleichen Maß.
Die Schalttafel 94 hat Tasten zum Einstellen von zehn Gruppen von Angaben, wobei jede Gruppe einundzwanzig EinstellgröBen umfaßt. Von diesen einundzwanzig EinstellgröBen sind zehn Stellungen der beiden Schlitten 34 und 70, neun sind Geschwindigkeiten und zwei geben Betriebsgrößen an. Zu diesen Betriebsgrößen gehört eine Zahl, die den Durchmesser des Werkstücks angibt. Durch diese Angabe wird die Anzahl der Längsschliffe identifiziert. Die zweite Betriebsgröße gibt den Werkstücksdurchmesser beim vorhergehenden Arbeitszyklus der Maschine wieder und stellt die Rechenlage entsprechend ein, wenn noch weitere Längsschliffe folgen müssen.
Bei den Stellungen, auf die sich die zehn EinstellgröBen beziehen sind die Stellung des Vorschubschlittens 70 und des Werkstückschlittens 34. Sechs EinstellgröBen, die sich auf den Vorschubschlitten 70 beziehen, geben folgende Stellungen an: Eine Frei-Stellung, bei der der Vorschubschlitten 70 ganz zurückgezogen ist und die Ausgangslage für den Eilvorschub einnimmt. Ferner eine Stellung, bei welcher der
Eilvorschub des Werkstückschlittens 34 aufhört und der Eilvorschub des Vorschubschlittens 70 beginnt. Ferner eine HilfsStellung, die sich auf Hilfsgeräte bezieht, wie beispielsweise eine Lünette oder auch irgend eine andere selbsttätig zur Wirkung gebrachte Hilfseinrichtung, die beim Schleifverfahren zum Einsatz kommt. Ferner eine Mittelstellung,
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bei welcher der Eilvorschub des Vorschubschlittens 70 aufhört und ein Vorschub dieses Schlittens mit mittlerer Vorschubgeschwindigkeit erfolgt. Ferner die Stellung des Vorschubschlittens 70, bei welcher der Vorschub mit mittlerer Geschwindigkeit aufhört und ein langsamer Vorschub der Schleifscheibe beginnt. Schließlich eine Stellung, bei der der weitere Vorschub des Schleifscheibenschlitter.s 70 aufhört, weil dann der gewünschte Werkstückdurchmesser erreicht ist.
Ferner sind auf der Schalttafel 94 zusätzlich zu den vorstehend erläuterten Tasten für die Stellungen der Schleifscheibe weitere Tasten für die Stellungen des Werkstückschlittens vorgesehen. Es handelt sich dabei um die folgenden Stellungen, die je durch eine von Hand zu drückende Taste herbeigeführt werden: Erstens die Strecke, um die der Vorschubschlitten 70 beigestellt wird, wenn sich die Schleifscheibe beim Längsschliff einer zylindrischen Werkstückfläche links an dieser Fläche befindet. Zweitens die Strecke, um die der Vorschubschlitten 70 beigestellt wird, wenn beim Längsschliff einer zylindrischen Fläche die Schleifscheibe sich rechts an dieser Fläche befindet. Drittens die Stellung des Werkstückschlittens in dem Zeitpunkt, in welchem eine Beistellung der Schleifscheibe erfolgt und dann nach einer Pause die Bewegung des Werkstückschlittens 34 gewendet wird. Das erfolgt nämlich, wenn sich die Schleifscheibe 62 am linken Ende der zylindrischen Werkstückfläche befindet. Viertens eine Stellung des Schlittens 34 in dem Zeitpunkt, in welchem sich die Schleifscheibe 62 am rechten Ende der zylindrischen Werkstückfläche befindet und beigestellt wird und dann nach einer Pause der Werkstückschlitten 34 gewendet wird.
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Alle Einstellungen, die sich auf die Stellungen des die Schleifscheibe tragenden Vorschubschlittens 70 beziehen, sind positiv, weil sich die Schleifscheibe 62 stets auf der einen Seite der Werkstückachse befindet, nämlich mit Bezug auf Fig. 3 darüber. Alle Angaben über Stellungen des Werkstückschlittens 34 haben ein Vorzeichen. Das ist deshalb erforderlich, weil sich bei manchen Werkstücken die Nullstellung längs der Z-Achse, nämlich die Lage des Schnittpunktes der Z-Achse und der X-Achse, an einer anderen Stelle befinden können, als am äußersten linken Ende des Werkstücks. Stellungen links von dem Schnittpunkt der Achsen 100 und 56 haben ein negatives Vorzeichen und Stellungen rechts von diesem Schnittpunkt ein positives. Die Lage der X-Achse 100 gegenüber dem Werkstückschlitten 34 steht fest. Mithin wandert der Schnittpunkt der Achsen 100 und 56 gegenüber dem Bett 32 der Maschine zusammen mit dem Schlitten 34 längs der Führungsbahn 40, 42. Mit diesem Schnittpunkt wandert auch der Schnittpunkt der Mittelachse 78 der Bewegungsbahn der Schleifscheibe 62 (Fig. 3) mit der Z-Achse Y, wenn sich der Schlitten 34 längs seiner Bahn 40, 42 verschiebt.
Von den neun Geschwindigkeitseinstellungen auf der Schalttafel 94 beziehen sich vier auf die Laufgeschwindigkeit des die Schleifscheibe tragenden Vorschubschlittens, vier weitere auf die Laufgeschwindigkeit des Werkstücktisches und eine auf die Werkstückspindeldrehzahl. Die Laufgeschwindigkeiten des Vorschubschlittens sind folgende: Erstens eine Eilgeschwindigkeit, mit der die Schleifscheibe bis dicht an das Werkstück herangefahren wird und nur in Ausnahmefällen zum Schnitt kommt. Zweitens die beim Schleifen des Werkstücks erfolgende Beistellgeschwindigkeit des Schlittens während des Schruppschleifens, bei welchem der größte Teil der zu zerspanenden Werkstoffmenge abgenommen wird,
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Drittens die beim Schlichten wirksame niedrige Beistellgeschwindigkeit des Vorschubschlittens, bei der sich der Anpreßdruck der Schleifscheibe am Werkstück auf ein geringes Maß verringert, bevor im Vorschub eine endgültige Pause eingeschaltet wird. Die vierte Geschwindigkeitseinstellung gelangt zur Verwendung während dieser Pause. Dabei handelt es sich nicht um eine Größe, die in Längeneinheiten je Zeiteinheit zum Ausdruck gelangt. Vielmehr handelt es sich um eine Beistellung, die sich auf Null beläuft. Beim Einstechschleifen wird sie nach Sekunden bemessen und beim Längsschliff wird sie dann verwendet, wenn der Werkstücktisch im Leerlauf hin und her geht, ohne daß dadurch eine Beistellung der Schleifscheibe erfolgt. Während dieses Vorganges werden außerordentlich kleine Materialmengen zerspant. Die beiden Laufgeschwindigkeiten des Werkstückschlittens 34 sind die Geschwindigkeiten, mit denen der Tisch längs der Z-Achse 56 wandert. Die "linke Geschwindigkeit" ist diejenige Laufgeschwindigkeit des Tisches, mit der sich dieser mit Bezug auf Fig. 3 nach rechts bewegt. Diese Einstellung gibt die Geschwindigkeit an, mit der sich die Schleifscheibe 62 dem linken Werkstückende mit Bezug auf Fig. 2 nähert. Die "rechte Geschwindigkeit" ist die Geschwindigkeit, mit der der Werkstücktisch 34 sich nach links mit Bezug auf Fig. 3 bewegt. Diese Einstellung gibt die Geschwindigkeit an, mit der sich die Schleifscheibe 62 dem rechten Ende des Werkstücks mit Bezug auf Fig. 3 nähert. Zusätzlich zu diesen beiden Geschwindigkeitseinstellungen gibt es zwei weitere, die mit dem Tisch 34 zu tun haben. Bei ihnen handelt es sich nicht um Geschwindigkeitsgrößen, die in Längeneinheit je Zeiteinheit ausgedrückt werden. Vielmehr bestimmen diese Einstellungen die Zeitdauer der Pausen. Eine Einstellung, die "linke Durchmessergeschwindigkeit" stellt die Zeit dar, während welcher der Tisch stillsteht und die Schleifscheibe 62 sich am linken
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Ende der Längsschliffstrecke befindet, der Tisch 34 also am rechten Ende seiner Hin- und Herbewegung. In entsprechender Weise gibt es eine "rechte Durchmessergeschwindigkeifj diese stellt die Zeit dar, während derer der Tisch stillsteht und sich die Schleifscheibe 62 am rechten Ende der Längsschliffstrecke und der Tisch 34 am äußersten linken Ende seiner Laufbahn befindet. Die Dauer dieser Pausen werden in Sekunden ausgedrückt. Während dieser Pausen schleift die Schleifscheibe die Enden der Zylinderfläche des Werkstücks und verbessert dabei die Geradlinigkeit des Längsschnittprofils des Werkstücks.
Weiter sind auf der Schalttafel 94 von Hand bedienbare Tasten vorgesehen, die zum Eintragen und zum Anzeigen der gespeicherten GröBen dienen. Die Eintragstaste drückt man, wenn man Zahlenangaben in das Speicherwerk des Rechenwerks 92 einführen will, um dadurch bereits darin gespeicherte Angaben zu ersetzen. Die Anzeigetaste bewirkt, daß die Zahlenangaben in einem Fenster 104 der Schalttafel 94 erscheinen, vergleiche Fig. 1 und 3.
Vor Beginn eines SchleifVorgangs ist es erforderlich, die Stellung des Werkstücks 50 in Achsenrichtung, also längs der X-Achse 100 zu bestimmen. Bisher wurde zu diesem Zweck das Werkstück längs der Z-Achse 56 so weit verschoben, bis eine bestimmte Bezugsfläche des Werkstücks genau in einer Bezugsebene der Maschine lag. Ist das nicht der Fall, dann nimmt das Werkstück nicht die richtige Lage gegenüber der X-Achse 100 ein, und das kann beim Schleifvorgang zu Irrt urne rn führen.
Um nun die Lage des Werkstücks genau zu bestimmen, entfällt bei dem hier beschriebenen Verfahren die Notwendigkeit, die Bezugsfläche des Werkstücks genau in die Bezugsebene der
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Maschine zu bringen. Vielmehr braucht die Bezugsfläche des Werkstücks nur dicht in der Nähe der Bezugsebene der Maschine zu liegen. Es ist nämlich ein Meßwerk 1D8, Fig. 4, vorgesehen, das den Abstand miBt, den die Bezugsfläche 110 des Werkstücks 50 von der Bezugsebene 112 der Maschine einhält, und ein dem Meßergebnis entsprechendes Ausgangssignal liefert. Die Bezugsebene 112 der Maschine erstreckt sich parallel zur X-Achse 100 und liegt bei dem in Fig. 4 gezeigten Beispiel rechts von der X-Achse 100. Diese Bezugsebene 110 könnte aber auch links von der Achse 100 liegen oder mit ihr zusammenfallen.
Das Meßwerk 1OB hat einen Fühler 115, der schwenkbar durch ein Gelenk 118 am Werkstückschlitten 34 angebracht ist und mit seinem Ende 120 an der ringförmigen Bezugsfläche 110 des Werkstücks anliegt. Das andere Ende 122 des Fühlers 116 stellt auf einem spulenförmigen Widerstand 124 eines Potentiometers eine bestimmte Spannung ein. Man kann natürlich gewünschtenfalls auch andere Arten von Signalgebern verwenden.
Fallen die Bezugsfläche 110 des Werkstücks und die Bezugsebene 112 der Maschine zusammen, dann beläuft sich die Spannung des Ausgangssignals auf Null. Diese Spannung wird über eine Leitung 12B in einen Umwandler 126 eingeführt, der den Analogwert in einen Digitalwert umwandelt. Für dieses Signal, das der Stellung entspricht, bei welcher die Bezugsfläche 110 des Werkstücks genau mit der Bezugsebene 112 der Maschine zusammenfällt, liefert der Umwandler ein entsprechendes Ausgangssignal von Null. Positiv fällt das Ausgangssignal des Umwandlers 126 aus, wenn die Werkstückfläche 110 gegenüber der Bezugsebene 112 in der in Fig. 4 gezeigten Weise versetzt liegt. Die positive Ausgangsgröße entspricht dann dem Abstand der Fläche 110 von der
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Ebene 112. Die Ausgangsgröße des Umwandlers 126 stellt eine binäre Zahl dar, die aus mehreren Bits besteht. Negativ ist das binäre Ausgangssignal des Umwandlers 126, wenn sich die Werkstückfläche 110 links von der Bezugsebene 112 der Maschine befindet. Auch in diesem Falle gibt die Zahl den Abstand der Fläche 110 von der Bezugsebene 112 an. Die digitalen Ausgangssignale des Umwandlers 126 werden in einem Register gespeichert, das die Stellung der ringförmigen Kantenfläche 130 der Schleifscheibe 62 (Fig. 3 und 4) mit Bezug auf die X-Achse 100 angibt. Liegt die Werkstücksfläche 110 rechts von der Bezugsebene 112, dann bewirkt das Ausgangssignal des Umwandlers 126 eine entsprechende Verringerung der in diesem Stellungsregister gespeicherten Größe, wodurch angezeigt wird, daß der Abstand der ringförmigen Kantenfläche 130 der Schleifscheibe von der X-Achse 100 den Sollwert unterschreitet, weil das Werkstück 50 gegenüber der Bezugslage nach rechts versetzt ist. Ist hingegen die Werkstückfläche 110 mit Bezug auf Fig. 4 auf die linke Seite der Bezugsebene 112 versetzt, dann bewirkt die Ausgangsgröße des Umwandlers 126, daß die im Register gespeicherte Zahl einen größeren Abstand der Schleifscheibenfläche 130 von der Achse 100 anzeigt. Dadurch wird ein Ausgleich dafür geschaffen, daß die Werkstückfläche 110 gegenüber der Bezugsebene 112 der Maschine versetzt zu liegen kommt.
Zwar gelangt im vorliegenden Fall das Meßwerk 1OB zur Verwendung an einer Schleifmaschine, deren Schleifscheibe 62 sich auf einer Bahn verschiebt, die mit der X-Achse einen spitzen Winkel einschließt! doch kann auch bei einer Schleifmaschine, bei der diese Bahn rechtwinklig zur Z-Achse 56, also parallel zur X-Achse 100 verläuft, die Bezugsfläche des Werkstücks entsprechend gelegen sein. Wenn auch das Meßwerk 10Θ besondere Vorteile bietet, könnten andere Meßwerke bei der hier beschriebenen Schleifmaschine 30 verwendet
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werden, um die Lage des Werkstücks zu messen. Ferner könnte das Werkstück so gelegen sein, daß seine Bezugsfläche von der X-Achse abgewandt ist, statt ihr gemäß Fig. 4 zugewandt zu sein .
Wie nun die Planflächen und die verschiedene Durchmesser aufweisenden Längsflächen mit der Maschine 30 geschliffen werden, ist in den Fig. 5-10 dargestellt. Bei Beginn des SchleifVorgangs ist die Schleifscheibe 62 eine erhebliche Strecke vom Werkstück 50 fort zurückgezogen. Mittels des Meßwerks 108 ist in der beschriebenen Weise die Stellung registriert, die das Werkstück 50 längs seiner Umlaufachse 56 einnimmt.
Um den SchleifVorgang einzuleiten, erfährt die Schleifscheibe 62 zunächst durch den Motor 82 längs der sich in einem spitzen Winkel zur Werkstückspindelachse erstreckenden Bahn einen einwärts gerichteten Eilvorschub, durch den die Schleifscheibe in eine Stellung gelangt, die unmittelbar vor dem Punkt liegt, an dem das Programm die hohe Vorschubgeschwindigkeit vorsieht. Dann wird die Schleifscheibe mit dieser Vorschubgeschwindigkeit in Richtung auf das Werkstück beigestellt. Diese Vorschubgeschwindigkeit ist geringer als die Eilgeschwindigkeit. Erreicht die Schleifscheibe dann die Stelle, an der das Programm eine mittlere Vorschubgeschwindigkeit vorsieht, dann wird der Vorschub der Schleifscheibe wiederum bis auf diesen Wert herabgesetzt.
Der Einwärtsvorschub der Schleifscheibe 62 in Richtung auf das Werkzeug dauert dann mit dieser verringerten Geschwindigkeit an, und dabei schleift die ringförmige Kantenfläche 130 der Schleifscheibe die radiale ringförmige Planfläche 134 des Werkstücks in der in Fig. 6 gezeigten Weise. Die Vorderfläche 138 der Schleifscheibe 62 kommt zur Anlage
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an einer zylindrischen Längsfläche 140 des Werkstücks. Beim Einwärtsvorschub der Schleifscheibe ausgehend von der Stellung der Fig. 5 bis in die Stellung der Fig. B werden die Schleifscheibe und das Werkstück ständig durch ihre Motoren 88 bzw. 60 in Umlauf versetzt, vergleiche Fig. 3.
Ist die Schleifscheibe zur Anlage an der Planfläche 134 und der Längsfläche 140 des Werkstücks gelangt, dann wird sie um eine bestimmte Strecke einwärts vorgeschoben, um die Planfläche 134 so abzuschleifen, daß sie zur Längsfläche radial verläuft und dabei in eine bestimmte Stellung mit Bezug auf die Z-Achse 56 gelangt. Gleichzeitig mit dem Abschleifen der Planfläche 134 durch die Kantenfläche 130 der Schleifscheibe 62 schleift die Vorderfläche 138 der Schleifscheibe 62 die Längsfläche 140 des Werkstücks
50 bis auf den gewünschten Durchmesser ab. Da sich die Längsfläche 140 rechtwinklig zur Planfläche 134 erstreckt, können die zueinander rechtwinklig verlaufenden Flächen und 130 der Schleifscheibe 62 gleichzeitig die Planfläche und die Längsfläche des Werkstücks abschleifen.
Nach erfolgtem Abschleifen der Planfläche 134 und der Längsfläche 140 des Werkstücks zieht der Antriebsmotor 82 die Schleifscheibe 62 vom Werkstück 50 bis zu einer durch das Programm festgelegten Frei-Stellung zurück,die in Fig. 7 gezeigt ist. Ist diese Frei-Stellung erreicht, dann nimmt die Vorderfläche 13B der Schleifscheibe 62 einen größeren Abstand von der Werkzeugspindelachse ein als die Längsfläche 44 des Werkstücks, die danach geschliffen werden soll, vergleiche Fig. 7. Die Fläche 144 liegt also der Z-Achse 56 näher als irgendein Punkt der Schleifscheiben-Stirnfläche 138.
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Ist die stetig umlaufende Schleifscheibe bis in die erste Frei-Stellung zurückgezogen worden, dann wandert das stetig umlaufende Werkstück 50 mit Bezug auf Fig. 8 längs der Werkzeugspindelachse 56 nach rechts, bis dadurch die Planfläche 146 in eine ganz bestimmte Stellung gegenüber der Kantenfläche 130 der Schleifscheibe 62 gelangt ist. Dann erfolgt ein Vorschub der Schleifscheibe 62 zum Einstechen in das Werkzeug ausgehend von der Frei-Stellung der Fig. 8 bis in die in Fig. 9 gezeigte Lage. Bei diesem Einstechen schleift die Vorderfläche 136 der Schleifscheibe die zylindrische Längsfläche 144 des Werkstücks, während die Kantenfläche 130 der Schleifscheibe die Planfläche 146 schleift. Mithin erfolgt das Abschleifen der beiden Werkstückflächen 144 und 146 bei einem einzigen Einstechvorgang. Der Grund hierfür liegt darin, daß das umlaufende Werkstück 50 zunächst längs seiner Umlaufachse 56 genau in die Stellung gebracht wird, an der die Kantenfläche 130 der Schleifscheibe 62 gegenüber der Planfläche 146 in der in Fig. 8 schematisch veranschaulichten Weise nach rechts versetzt ist. Dann wird die Schleifscheibe 62 in Richtung auf das Werkstück längs seiner zur Z-Achse in einem spitzen Winkel verlaufenden Bahn derart vorgeschoben, daß die Kantenfläche 130, die sich rechtwinklig zur Vorderfläche 138 erstreckt, die Planfläche 146 schleift. In entsprechender Weise kommt dann die Vorderfläche 138, die parallel zur Z-Achse 56 verläuft, zur Einwirkung auf die Längsfläche 144 des Werkstücks.
Ist die Schleifscheibe 62 beim Längsschliff in der in Fig. 9 gezeigten Lage am Ende der Längsfläche des Werkstücks angelangt, dann wird sie von der Z-Achse 56 zurück bis in eine zweite durch das Programm festgelegte Frei-Stellung zurückgezogen, die in Fig. 10 gezeigt ist. In dieser Stellung hat die Vorderfläche 138 der Schleifscheibe von der Z-Achse einen größeren Abstand als die sich an die Planfläche 146 anschließende Längsfläche 154. Die Schleifscheibe befindet sich
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also in einem größeren Abstand von der Z-Achse als es der Fall in der ersten Frei-Stellung der Fig. 8 war.
Denn die Planfläche 146 hat einen größeren Außendurchmesser als die Planfläche 134.
Es gilt also für beide Frei-Stellungen, daß sie von der Z-Achse einen etwas größeren Abstand haben als der Außendurchmesser der nächsten danach zu schleifenden Fläche. Dadurch werden übermäßig lange Vorschübe und Rückzüge der Schleifscheibe 62 vermieden. Nimmt die Schleifscheibe 62 also die Frei-Stellung der Fig. 7 ein, so ist ihr Abstand von der Z-Achse kleiner als der Abstand, den die Schleifscheibe von der Z-Achse einhält, wenn sie sich in der zweiten Frei-Stellung der Fig. 10 befindet. Diese verschiedenen Frei-Stellungen der Schleifscheibe sind programmgemäß auf der Schalttafel 94 von Hand eingestellt. Nun kann es aber vorkommen, daß man es absichtlich oder unabsichtlich unterläßt die nächste Frei-Stellung zu programmieren. Dann bestimmt das Rechenwerk 92 durch Abtasten seiner Speicher die Abmessung des nächsten Werkstückdurchmessers und bewirkt selbsttätig die Verschiebung der Schleifscheibe 62 bis in eine Stellung, die weit genug nach außen von dem Höchstmaß des Durchmessers entfernt ist, welches der nächste zu bearbeitende Werkstückabschnitt aufweist. Dadurch ist verhindert, daß die Schleifscheibe 62 bei der axialen Verschiebung des Werkstücks 50 gemäß Fig. 8 an dieses anstößt.
Damit die Längsflächen 140 und 144 des Werkstücks sehr gut geschlichtet werden, kann das umlaufende Werkstück nach Einstechen des Werkzeugs längs seiner Umlaufachse hin- und herverschoben werden. Wie dies beim Schlichten der Längsfläche 140 geschieht, ist in Fig. 19 gezeigt. Währen i sich also die umlaufende Schleifscheibe 62 auf der sich in einem spitzen Winkel zur Z-Achse 56 erstreckenden
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Bahn einwärts verschiebt, wird das Werkstück 50 längs seiner Umlaufachse in Richtung des Pfeiles 150, Fig. 19 hin- und herbewegt. Kommt dabei das Werkstück am Ende der Bewegung nach rechts zum Stillstand in der in Fig. 19 gezeigten Lage, dann befindet sich das Werkstück 50 stets in derselben Stellung gegenüber der Kantenfläche 130 der Schleifscheibe und gegenüber dem Bett 32 der Maschine. Nimmt das Werkstück 50 diese Endstellung ein, dann liegt die Ebene, in der sich die geschlichtete Planfläche 134 des Werkstück befinden soll, an einer Ebene an, in der die Kantenfläche 130 der Schleifscheibe 62 am Ende des Schleifscheibenvorschubes gelegen ist.
Durch Hin- und Herverschieben des Werkstücks 50 längs seiner Umlaufachse bei dem Vorschub der Schleifscheibe 62 wird die Längsfläche 140 des Werkstücks in Achsenrichtung an der Vorderseite 138 der Schleifscheibe verschoben, wodurch die Längsfläche 140 außerordentlieh fein geschlichtet wird. Wollte man versuchen, die Schleifscheibe 62 längs ihrer Umlaufachse 66 hin- und herzuverschieben, dann würde dadurch die Längsfläche 140 des Werkstücks nicht auf den gewünschten Durchmesser geschlichtet werden. Denn die Umlaufachse 66 der Schleifscheibe erstreckt sich ja in einem spitzen Winkel zur Z-Achse 56. Zwar ist in Fig. 19 die Hin- und Herbewegung des Werkstücks 50 durch einen Doppelpfeil auf der Seitenfläche 140 dargestellti doch gilt dies genauso für die Seitenfläche 144, die ebenso durch Hin- und Herverschieben gegenüber der Schleifscheibe 62 geschlichtet werden kann.
Dem Hin- und Herverschieben des Werkstücks 50 beim Einstechvorgang dient vorzugsweise dieselbe Antriebsanordnung, die auch dazu benutzt wird, das Werkstück 50 längs seiner Umlaufachse in seine Anfangsstellung zu bringen. Der Motor 36 verschiebt daher zunächst mittels der Leitspindel 3B das Werkstück 50 und den Werkstückschlitten 34 mit Bezug auf Fig. 3
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nach links. Dann wird der Antrieb des Motors 36 gewendet und läßt das Werkstück nach rechts um dieselbe Strecke zurücklaufen, die zuvor beim Lauf nach links zurückgelegt wurde. Durch Verwendung desselben Motors 36 für die beiden Zwecke, das Werkstück gegenüber der Schleifscheibe einzustellen und das Werkstück hin- und herzuverschieben, vereinfacht sich die Bauart der Schleifmaschine 30.
Sind die Planflächen 134 und 146 und die Längsflächen 140 und 144 des Werkstücks 50 in der in den Fig. 5-9 schematisch dargestellten Weise geschliffen, dann wird das Werkstück in die zweite Frei-Stellung der Fig. 10 gebracht, also auf einen größeren Abstand von der Achse 56 als ihn die Außenkante der Flanflache 146 aufweist. Dann wandert das umlaufende Werkstück 40 längs seiner Umlaufachse in der in Fig. 11 gezeigten Weise nach rechts. Dieser Längslauf des Werkstücks 50 wird unterbrochen, wenn die Planfläche 146 neben die Vorderfläche 138 der Schleifscheibe 62 zu liegen kommt.
Die Schleifscheibe 62 wird dann einwärts beigestellt, so daß ihre Vorderfläche 13Θ sich an die zylindrische Längsfläche 154 des Werkstücks 50 in der in Fig. 11 gezeigten Weise anlegt. Dann wandert das umlaufende Werkstück 50 nach rechts mit Bezug auf die Schleifscheibe 62 ausgehend von der in Fig. 11 gezeigten bis in die in Fig. 12 gezeigte Lage. Bei diesem Längsvorschub des Werkstücks 50 längs seiner Umlaufachse überfährt die Vorderfläche der Schleifscheibe 62 die zylindrische Längsfläche 154 des umlaufenden Werkstücks.
Am Ende des Längsvorschubes des Werkstücks 50 gelangt die Schleifscheibe 62 mit ihrer Kantenfläche 130 zur Anlage an die Planfläche 158 des Werkstücks 50. Bei Beendigung der Verschiebung des Werkstücks 50 nach rechts schleift dann die Kantenfläche 130 der Schleifscheibe 62 die äußere radiale Zone 162 der rfi=mrl%OhZe^f5« %is auf die gewünschte
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axiale Stellung ab.Während die Zone 162 der Planfläche 158 in dieser Weise durch die Kantenfläche 130 der Schleifscheibe bis zum Schlichtschliff bearbeitet wird, verspant die Schleifscheibe mit ihrer Vorderfläche 138 den Werkstoff bis an die Planfläche 158 heran.
Um nun die Längsfläche 154 des Werkstücks 50 bis auf die gewünschte Tiefe abzuschleifen muß man dieSchleifscheibe nach innen in Richtung auf die Z-Achse 56 ausgehend von der in den Fig. 12 und 20 gezeigten Lage einwärts beistellen. Soll die Längsfläche 154 des Werkstücks 50 bis auf eine Tiefe abgeschliffer. werden, die in Fig. 20 durch die gestrichelte Linie 166 wiedergegeben ist, dann muß die Schleifscheibe 62 längs der sich in einem spitzen Winkel zur Z-Achse erstreckenden Bahn um eine Strecke vorgeschoben werden, die in Fig. 20 bei 168 gezeigt ist. Die Größe dieser Strecke 162 ist in Fig. 20 der Klarheit halber übertrieben.
Der Vorschub der Schleifscheibe 62 über die Strecke 168, Fig. 20, in Richtung auf die Z-Achse hat zur Folge, daß die Kantenfläche 130 der Schleifscheibe einwärts und nach links von der in Fig. 20 gezeigten Stellung aus um eine Strecke 170, Fig. 20 verstellt wird. Würde das Werkstück dabei die in Fig. 20 gezeigte Stellung beibehalten, dann würde die Schulter 158 aus ihrer in Fig. 20 gezeigten Sollstellung durch den von der Schleifscheibe mit ihrer Fläche 130 bewirkten Abschliff nach links verlagert werden. Diese unerwünschte Verlagerung der Planfläche 158 würde daher rühren, daß die Vorschubbahn der Schleifscheibe in einem spitzen Winkel zur Z-Achse 56 verläuft.
Um diese unerwünschte Verlagerung der Planfläche 158 zu vermeiden, wird das Werkstück 50 um den Betrag nach links verschoben, um den sich die Kantenfläche 130 der Schleifscheibe
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mit Bezug auf Fig. 20 beim Vorschub der Schleifscheibe 62 bis zur gestrichelten Linie 166 nach links verschiebt. Das geschieht, bevor die Schleifscheibe 62 ihren Vorschub in Richtung auf die Z-Achse erfährt.
Diese Verschiebung des Werkstücks nach links hat zur Folge, daß zwischen der Kantenflache 130 der Schleifscheibe 62 und der Planfläche 15B ein Abstand geschaffen wird, der der Strecke 170 entspricht. Erst dann erfolgt der Vorschub der Schleifscheibe 62 um die Strecke 168 der Fig. 20 und Beim Vorschub der Schleifscheibe 62 um die Länge der Strecke 168 wandert dann die Kantenfläche 130 der Schleifscheibe in dieselbe Ebene zurück, in der sie in Fig. 20 gezeigt ist, wobei sie jedoch in radialer Richtung gegenüber der Längsfläche 154 einwärts versetzt wird. Beim Vorschub der Schleifscheibe 62 über die Strecke 168 wird eine innere Zone 174 der Planfläche 158 des Werkstücks abgeschliffen, so daß sie die zuvor abgeschliffene Zone 162 der Planfläche 158 verlängert. Die Strecke 174 dieser Verlängerung stellt das Produkt der Vorschubstrecke 168 der Schleifscheibe mit dem Sinus des Winkels A der Fig. 21 dar. Es ist dies der Winkel zwischen der Vorschubbahn der Schleifscheibe und der Z-Achse. In Fig. 21 ist die Strecke 174 in größerem Maßstäbe als in Fig. 20 dargestellt. Gleichzeitig verschiebt sich die Kantenfläche 130 der Schleifscheibe in Richtung auf die X-Achse um die Strecke 170. Diese stellt das Produkt der Vorschubstrecke 168 mit dem Kosinus des Winkels A dar. Da das Werkstück 50 zunächst um die Strecke 170 nach links zurückgezogen wird, bevor der Vorschub der Schleifscheibe erfolgt, unterbleibt eine Verlagerung der Planfläche 158 in Ac'.senrichtung während des Vorschubes der Schleifscheibe. Ohne diese Verschiebung des Werkstücks nach links würde nämlich die Planfläche 158 durch Abschleifen um die Strecke 170 verschoben werden.
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Nach dem Vorschub der Schleifscheibe 62 bis zur gestrichelten Linie 166 der Fig. 20 und nach dem Anliegen der Kantenfläche 130 der Schleifscheibe an der inneren radialen Zone 174 und der äußeren radialen Zone 162 der Planfläche 15Ö wandert das Werkstück 50 aus der Lage der Fig. 12 nach links in die Lage der Fig. 13. Dabei überfährt die Schleifscheibe die Längsfläche 154 des Werkstücks ein zweites Mal.Die Strecke 174 ist der Deutlichkeit halber in der Zeichnung übertrieben lang dargestellt. Nach dem Überfahren der Längsfläche wird die Schleifscheibe 62 wiederum in Richtung auf die Z-Achse 56 beigestellt, und dann wandert das umlaufende Werkstück 50 in der in Fig. 14 gezeigten Weise an der Schleifscheibe 62 ein dritttes Mal entlang. Diese Längsschliffe werden so oft wiederholt, bis die Längsfläche 154 des Werkstücks und die Planfläche 158 bis auf die gewünschten Abmessungen und die gewünschte Oberflächengüte abgeschliffen ist. Dann wird die Schleifscheibe 62 von der Z-Achse 56 fort bis in eine im Programm vorgesehene Frei-Stellung zurückgezogen, die in Fig. 15 gezeigt ist. In dieser Frei-Stellung hat die Schleifscheibe von der Z-Achse einen größeren Abstand als die nächste zu schleifende Längsfläche 180 des Werkstücks 50.
Während dann die Schleifscheibe 62 in der Frei-Stellung der Fig. 15 verbleibt, wandert das Werkstück 50 nach rechts, um die Schleifscheibe der Längsfläche 180 gegenüberzustellen. Dann wird die Schleifscheibe 62 wieder einwärts vorgeschoben und sticht in das Werkstück in der zuvor beschriebenen Weise ein, wobei dann gleichzeitig die zylindrische Fläche und die Planfläche 184 des Werkstücks geschliffen wird. Bei diesem Einstichvorgang kann das Werkstück 50 längs seiner Umlaufachse hin- und herverschoben werden, um dadurch
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die Oberflächengüte der zylindrischen Fläche 180 zu verbessern .
Nach dem Schlichten der Werkzeugflächen 180 und 184 wird die Schleifscheibe bis zu einer Frei-Stellung zurückgezogen, und die zylindrische Längsfläche 186 des Werkstücks wird dann in der schematisch in Fig. 7 dargestellten Weise geschliffen. Die Schleifscheibe 62 wird dann bis in die Lage der Fig. 18 zurückgezogen, und der Werkstückschlitten 34 läuft zurück bis in die erste Schleifstellung, damit das fertige Werkstück 62 aus der Maschine 30 ausgespannt werden kann.
Beim Schleifen des Werkstücks 50 werden also Schleifscheibe 62 und Werkstück entweder relativ zueinander in der schematisch in den Fig. 6-9 gezeigten Weise derart verschoben, daß ein Einstechvorgang stattfindet, oder in der schematisch in den Fig. 12 bis 14 gezeigten Weise, daß ein Längsschliff erfolgt. Indessen kommt bei manchen Werkstücken auch eine Relativbewegung von Schleifscheibe und Werkstück in Frage, durch die Einstechen und Längsschleifen beim Schlichten einer einzigen Planfläche und beim axialen Verlängern einer Längsfläche des Werkstück vereinigt werden. Das geschieht, wenn die Planfläche verhältnismässig große radiale Abmessungen hat, so daß sie nicht beim Längsschleifen des Werkstücks geschlichtet werden kann, wobei die Schleifscheibe am Ende der Längsverschiebung des Werkstücks die Planfläche mit Schlichtschnitt abschleift.
Hat eine Planfläche des Werkstücks ein verhältnismässig großes radialesMaß, dann geht man folgendermaßen vor: Zunächst läßt man die Schleifscheibe 62 auf ihrer Schrägbahn vorlaufen. Dadurch gelangt die Schleifscheibe in eine Stellung,
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in der sie an einer äußeren Zone der Planfläche anliegt. Die Schleifscheibe 62 schleift dann bei weiterem Vorschub in Einwärtsrichtung die neben der Planfläche gelegene Zone der zylindrischen Längsfläche des Werkstücks und gleichzeitig eine innere Zone der Planfläche. Anschließend wird das Werkstück in Achsenrichtung auf seinem Bett verschoben, so daß die Schleifscheibe mit ihrer Vorderseite 138 einen Längsschliff des Werkstücks durchführt. Dieser Längsschliff wird dann durch Hin- und Herbewegung des Werkstücks in der Weise wiederholt, wie es mit Bezug auf die Längsfläche 154 des Werkstücks 50 erläutert wurde.
Wenn sich am Ende dieser Längsschliffe die Schleifscheibe neben der Planfläche des Werkstücks befindet, muß das Werkstück in Achsenrichtung derart verschoben werden, daß sich seine Planfläche von der Schleifscheibe zurückzieht. Die Schleifscheibe wird dann einwärts in Richtung auf die Umlaufachse des Werkstücks vorgeschoben. Dabei bearbeitet dann die Kantenfläche 130 der Schleifscheibe die innere Zone der Planfläche bis zum Schlichtschliff. Der Rückzug der Planfläche von der Kantenfläche 130 der Schleifscheibe muß dabei um eine Strecke erfolgen, die man dadurch errechnen kann, daß man die Einwärtsverschiebung der Schleifscheibe 62 auf die Z-Achse 56 zu parallel zur X-Achse 100 gemessen mit dem Kotangens des Winkels multipliziert, den die Vorschubbahn der Schleifscheibe mit der Z-Achse 56 einschließt, um die das Werkstück umläuft. Mithin gelangt am Ende des einwärts gerichteten Vorschubes der Schleifscheibe deren Kantenfläche 130 in dieselbe Ebene, in der sich diese Kantenfläche 130 am Ende des vorhergehenden Längsschliffes befand.
Unter Umständen kann es erwünscht sein, die Verschiebung der Kantenfläche der Schleifscheibe 62 auf die Planfläche 158 zu dadurch auszugleichen, daß man den vorhergehenden Längs-
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schliff bereits beendet, wenn sich die Schleifscheibe mit ihrer Kantenfläche noch in einem gewissen Abstand 170, Fig. 20 von der Planfläche des Werkstücks befindet. Das ist schematisch in Fig. 29 gezeigt. Dort ist die Schleifscheibe 62 in der Lage dargestellt, in der sie sich befindet, wenn das Werkstück ausgehend von der in Fig. 11 gezeigten Lage nach rechts bis in die in Fig. 12 gezeigte Stellung verschoben und dabei in Längsrichtung abgeschliffen worden ist. Diese Verschiebung des Werkstücks nach rechts ist unterbrochen worden, sobald sich die Schleifscheibe mit ihrer Kantenfläche 130 der Planfläche 158 bis auf den Abstand 170 genähert hat. Dann kommt das Werkstück zum Stillstand und die Schleifscheibe 62 wird in Richtung auf die Z-Achse um die Strecke 16Ba vorgeschoben. Dabei wird der Werkstoff zerspant, der zwischen der Kantenfläche 130 der Schleifscheibe und der radialen Ebene der Planfläche 156 liegt. Denn der Vorschub der Schleifscheibe 62 erfolgt ja längs der im spitzen Winkel zur Z-Achse geneigten Bahn.
Der Vorschub der Schleifscheibe endet, sobald die Kantenfläche 130 der Schleifscheibe an der Planfläche 158 anliegt. Dann befindet sich die Schleifscheibe in der Lage, in welcher der nächste Längsschliff stattfindet. Die Vorderfläche 138 der Schleifscheibe ist dabei in Tiefenrichtung bis zur gestrichelten Linie 166a vorgeschoben. Wenn dann das Werkstück in der schematisch in den Fig. 12 und 13 gezeigten Weise nach links läuft, erfolgt der nächste Längsschliff des Werkstücks.
Bei dem in den Fig. 5 bis 18 gezeigten Schleifverfahren kann es erwünscht sein, den Vorschub der Schleifscheibe auf die Werkstückspindelachse zu auf sehr kurze Schritte
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zu begrenzen. Diese kurzen Schritte des Vorschubes können so klein sein, daß der Antrieb auf ein an der Schalttafel 94 gegebenes entsprechendes Kommando nicht reagiert und der Motor 82 also den gewünschten Vorschub der Schleifscheibe nicht ausführt. Wiederholt man dann dieses Kommando, so kann es geschehen, daß das erste und das zweite Kommando gleichzeitig auf den Antrieb wirken und dabei die Schleifscheibe 62 in Richtung auf die Z-Achse um eine Strecke vorschieben, die sich aus den beiden kurzen Schritten zusammensetzt .
Das muß aber verhindert werden. Zu diesem Zweck zieht man die Schleifscheibe 62 zuvor von der Z-Achse 56 um eine verhältnisrnäss ig große Strecke zurück, z.U. um 0,125 mm, und dann läßt man die Schleifscheibe wieder in Richtung auf die Achse Z um eine Strecke vorlaufen, welche die große Strecke von 0,125 mm um den kleinen Schritt verlängert, um den die Schleifscheibe von ihrer Ausgangslage aus vorgeschoben werden sollte. Der vorhergehende Rückzug der Schleifscheibe von der Z-Achse fort um eine verhältnismässig lange Strecke und der anschließende Vorschub der Schleifscheibe in Richtung auf die Z-Achse um eine Strecke, welche die Summe der langen Strecke und des kurzen Schrittes darstellt, hat die Wirkung, die Schleifscheibe in Richtung auf die Z-Achse um den kleinen Schritt vorzuschieben.
In entsprechender Weise geht man vor, wenn der Werkzeugschlitten 34 um einen sehr kleinen Schritt verschoben werden soll. Das ist beispielsweise erforderlich, wenn eine Planfläche des Werkstücks, z.B. die Planfläche 134 um einen sehr kleinen Schritt auf die Kantenfläche 130 der Schleifscheibe zu verschoben werden soll. Dann verschiebt man den Werkstückschlitten 34 zunächst um eine verhältnismässig
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lange Strecke zurück und dann um eine Strecke vor, welche die Summe dieser langen Strecke und des kurzen Schrittes darstellt. Das hat dann die Wirkung, daß die Planfläche 134 des Werkstücks um den kleinen Schritt in Richtung auf die Kantenfläche 130 der Schleifscheibe vorgeschoben wird. Entsprechendes gilt für eine Verschiebung des Werkstückschlittens 34 um einen sehr kurzen Schritt in der entgegengesetzten Richtung. Will man also die Planfläche 134 des Werkstücks um einen sehr kurzen Schritt von der Schleifscheibe zurückziehen, dann zieht man diese Planfläche erst um eine lange Strecke zurück und dann wieder um eine Strecke vor, die sich aus der Differenz der langen Strecke und des kurzen Schrittes ergibt.
Das Rechenwerk 92, Fig. 3, beruht auf dem von der Computerabteilung der Firma Warner & Swasey entwickelten Modellnummer CS-4A Mikrocomputer-Steuersystem. Diese Mikro-Rechen anlage enthält ein zentrales Schaltelement, das auf einem durch Intel-Nr. 4040 genormten Chip beruht. Dieses nimmt die Angaben auf, die durch die Tastatur auf dem Schaltbrett 94 von Hand eingeführt werden. Zu diesem Chip gehören weitere Schnittstellenmodule.Dieses zentrale Schaltelement verarbeitet die Angaben entsprechend den gegebenen Befehlen und sorgt für die Zeiteinteilung und das Zählen und übermittelt die Angaben über die Wirkung der Maschine zu den Ausgangsschnittstellenmodulen.
Ein in dem Rechenwerk 92 vorgesehener Speicher mit willkürlichem Zugriff beruht auf der Wirkung eines Chips nach der Norm Intel-Nr. 5101, der durch Verwendung einer Stützbatterie von 30 Tagen Lebensdauer löschsicher gemacht ist. Dieser löschsichere Speicher mit willkürlichem Zugriff speichert die Angaben des Programms für das zentrale Schaltelement. Ein weiterer Speicher mit willkürlichem Zugriff,
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der auf der Wirkung eines Chips Intel-.".r. Ξ1Ι1 beruht, dient der vorübergehenden Speicherung der -ngacen. Löscnfähige programmierbare Festwertspeicher, die auf sir.="' durch ultraviolettes Licht löschbaren Ihip nach Intel-".r. 1702A beruhen, gelangen bei einem Programm zur Verwendung, das Weisungen für das zentrale Schaltelement vorsieht. Dadurch werden Angaben behandelt, die van aan Schnittstellenmodulen und den Speichern mit willkürlichem Zugriff geliefert werden.
Um das Rechenwerk 92 mit Angaben zu beliefern, welche dia Lage der X-Achse 100 gegenüber der Kantenfläche 133 der Schleifscheibe 62 betreffen, wird ein StromstoSerzeuger 190, Fig. 3,durch den Motor 36 gleichzeitig mit der Gleitspindel 38 angetrieben. Das Ausgangssignal wird von diesem Stromstoßerzeuger 190 über eine Leitung 192 dem Rechenwerk 92 geliefert. Dieses steuert den Motor 36 über eine Leitung 194. In entsprechender Weise ist mit dem Motor 32 ein StramstoiB-erzeuger 198, Fig. 3 gekuppelt, der die Antriebsspindel für den Schleifscheibenschlitten antreibt. Die von diesem Stromstoßerzeuger gelieferten Stromstösse geben die Strecke an, um die die Schleifscheibe in Richtung auf die Z-Achse 56 vorgeschoben oder zurückgezogen wird. Diese Stromstösse werden dem Rechenwerk 92 über eine Leitung 200 zugeführt. Gesteuert wird die Wirkung des Motors 82 durch Signale, die über eine Leitung 202, Fig. 3, zugeführt werden.
Beim SchleifVorgang liefert das Rechenwerk 92 über eine Leitung 204, Fig. 3 dem Motor 60 ein Signal, durch das dieser stetig in Umlauf versetzt wird. Dieser Motor treibt die Werkstückspindel um die Z-Achse 56 derart an, daß die Umfangsgeschwindigkeiten des Werkstück den im Programm vergesehenen Größen entsprechen. Ferner bewirkt das Rechenwerk 92, daß der Motor 88 stetig die Schleifscheibe 62 antreibt. Die Laufgeschwindigkeit des Motors 88 ändert sich,
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entsprechend den programmierten Befehlen unter Steuerung durch Signale, die über eine Leitung 206 geliefert werden. Weil die Vorschubbahn der Schleifscheibe mit der Z-Achse 56 einen spitzen Winkel einschließt, ändern sich beim Vorschub der Schleifscheibe 62 auf das Werkstück 50 zu und beim Rückzug vom Werkstück 50 fort sowohl die Lage der Kantenfläche 130 gegenüber der X-Achse 100 als auch die Lage der Vorderfläche 136 der Schleifscheibe gegenüber der Z-Achse 56. Die Lage der X-Achse 100 gegenüber der Kantenfläche 130 ändert sich auch, wenn der Werkstückschlitten 34 längs der Werkstückspindelachse verschoben wird.
Damit das Rechenwerk 92 die jeweilige Stellung der Schleifscheibenkantenflache 130 gegenüber der X-Achse 100 ständig überwachen kann, enthält es ein der Z-Achse zugeordnetes Register 210, das ein voreinstellbares Zählwerk darstellt. Dieses Zählwerk kann vorwärts und rückwärts zählen. Gewünschtenfalls kann das Register 210 auch durch andere Schaltwerke ersetzt werden. Es speichert die Angaben, welche sich auf die Lage der Kantenfläche 130 gegenüber der X-Achse 100 in Richtung der Z-Achse 56 beziehen.
In dem Rechenwerk 92 ist noch ein zweites Register 214 vorgesehen, das der X-Achse zugeordnet ist und ebenfalls ein vorwärts und rückwärts zählendes Zählwerk darstellt und gewünschtenfalls durch ein anderes Schaltwerk ersetzt werden kann. Dieses der X-Achse zugeordnete Register 214 speichert die Angaben, die sich auf die Lage der Vorderfläche 138 gegenüber der Z-Achse 56 in Richtung der X-Achse 100 beziehen.
Die in den beiden Registern 210 und 214 gespeicherten Angaben können nacheinander abgelesen werden. Diesem Zweck dient ein in der Schalttafel vorgesehenes Anzeigewerk 104, Fig. und 22. Soll diese die im Register 210 der Z-Achse gespeicherten
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Werte anzeigen, dann schließt das Rechenwerk 92 einen Schalter 218, Fig. 22, der an eine UND-Verknüpfung 220 angeschlossen ist. Dank dieser Verknüpfung können die im Register der Z-Achse gespeicherten Angaben zum Anzeigegerät 104 übertragen werden. Sollen die im X-Register gespeicherten Angaben auf das Anzeigegerät 104 übertragen werden, dann wird durch das Rechenwerk 92 ein Schalter 222, Fig. 22, umgeschaltet, so daß die UND-Verknüpfung 224 die Angaben dem Anzeigewerk 104 übermittelt. Diese Übermittlung erfolgt über eine Leitung 228. Eine entsprechende Stromkreisschaltung gelangt zur Verwendung, um jedes gewünschte Programm wahlweise anzuzeigen.
Es sei nun angenommen, daß bei der anfänglichen Einstellung des Werkstücks 50 gegenüber der X-Achse dessen Bezugsfläche 110 versetzt ist gegenüber einer Bezugsebene 112 der Maschine, wie es zuvor mit Bezug auf das Meßwerk 108 in Fig. 4 erläutert wurde. In diesem Falle wird von dem Analog-Digital-Umsetzer 126 ein mehrstelliges binäres Signal zum Register 210, Fig. 22, über eine Leitung 232 übertragen. Wenn das Werkstück 50 vor Beginn seiner Bearbeitung gegenüber der X-Achse 100 eingestellt wird, ist ein Schalter 234, Fig. 22, geschlossen. Dadurch wird bewirkt, daß das von dem Analog-Digital-Umsetzer 126 dem Register 210 übermittelte Signal im Register entsprechend dem Abstand eingestellt wird, um welchen die Bezugsfläche 110 des Werkstücks von der Bezugsebene 112 der Maschine entfernt ist. Durch diese Voreinstellung des der Z-Achse zugeordneten Registers wird ein Ausgleich für diesen Abstand geschaffen.
Bei der Verschiebung des Werkstückschlittens 34 durch den Motor 36 mit Bezug auf Fig. 3 nach rechts nimmt der Abstand der Kantenfläche 130 der Schleifscheibe 62 von der X-Achse stetig ab, so daß die im Register 210 der Z-Achse gespeicherte Größe kleiner wird. Dabei schließt das Rechenwerk
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einen Schalter 238. Das hat zur Folge, daß die vom Stromstoßerzeuger 190 erzeugten Stromstösse über die UND-Verknüpfung 240 und die Leitung 192 dem Z-Register 210 zugeführt werden. Auch schließt das Rechenwerk 92 einen Schalter 242, wodurch die vom StromstoBerzeuger 190 gelieferten Stromstöße dem Register 210 zugeführt werden und diesen rückwärts zählend verstellen. Da aber der Stromstoßerzeuger 190 vom Motor 36 synchron mit der Leitspindel 38 des Werkzeugschlittens angetrieben wird, geben die vom StromstoBerzeuger 190 gelieferten Stromstösse an, um welche Strecke sich der Schlitten 34 mit dem Werkstück 50 gegenüber dem Bett 32 und der Schleifscheibe 62 verschiebt. Mithin werden im Register 210 die vom StromstoBerzeuger 190 gelieferten Stromstösse rückwärts gezählt und verringern daher den gespeicherten Betrag um ein MaB, das der Verringerung des Abstandes der Schleifscheibenfläche 130 von der X-Achse 100 entspricht.
Verschiebt der Motor 36 den Werkstückschlitten 34 nach links mit Bezug auf Fig. 3, so daß der Abstand der Kantenfläche 130 der Schleifscheibe 62 von der X-Achse 100 zunimmt, dann ist ein Schalter 246 geschlossen, was zur Folge hat, daß die vom Stromstoßerzeuger 190 gelieferten Stromstösse, die über die UND-Verknüpfung 240 dem Register 210 geliefert werden, dieses vorwärts zählend verstellen. Die im Register 210 gespeicherte Größe nimmt also um einen Betrag zu, welcher der Zunahme des Abstandes der Kantenfläche 130 der Schleifscheibe von der X-Achse entspricht, die bei der Verschiebung des Werkstückschlittens 34 von der Schleifscheibe fort stattfindet. Beim Vorschub der Schleifscheibe 62 durch den Motor 82 auf das Werkstück zu, also bei einer Verringerung der Entfernung der Kantenfläche 130 von der X-Achse 100 entsprechend einer Kosinus-Funktion des Winkels, den die Bewegungsbahn der Schleifscheibe 62 mit der Z-Achse 56 einschließt, werden die vom StromstoBerzeuger 198 gelieferten
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Stromstöße vor ihrer Zuführung zum Register 210 der Z-Achse durch einen Multiplikator 250, Fig. 22 geschickt. Dieser verringert die Zahl der StromstöBe, welche alsdann über die UND-Verknüpfung 252 gesandt werden. Denn zu dieser Zeit hat das Rechenwerk 92 diese Verknüpfung durch Schließen eines Schalters 254 geöffnet. Da sich der Winkel zwischen der Bahn der Schleifscheibe 62 und der Z-Achse 56 beim beschriebenen Ausführungsbeispiel auf 60 beläuft, erhält daher das Register 210 vom Multiplikator 250 eine Anzahl von Stromstössen, die der vom Erzeuger 19 8 gelieferten Zahl multipliziert mit dem Kosinus 60° entspricht. Da sich die Schleifscheibe 62 in Richtung auf das Werkstück bewegt und der Rückwärtszählschalter 242 geschlossen ist, werden die Stromstösse während der Bewegung der Schleifscheibenkantenfläche 130 auf die X-Achse 100 zu im Register 210 rückwärts gezählt.
Der Vorwärtszählschalter 246 ist geschlossen, wenn die Schleifscheibe 62 von der Z-Achse 56 fort verschoben wird und den Abstand ihrer Kantenfläche 130 von der X-Achse vergrößert.
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Daher werden die vom StromstoBerzeuger 19B gelieferten Stromstöße über den Multiplikator 250 und die UND-Verknüpfung 252 im Register 210 vorwärtsgezählt. Gleichgültig, ob sich die Schleifscheibe dem Werkstück nähert oder sich von ihm zurückzieht ändert sich also der im Register gespeicherte Betrag entsprechend einer Kosinusfunktion des Winkels, den die Bewegungsbahn der Schleifscheibe mit der Z-Achse einschließt.
Der in Richtung der X-Achse 100 gemessene Abstand zwischen der Vorderfläche 138 der Schleifscheibe und der Z-Achse ändert sich nur, wenn die Schleifscheibe 62 in Richtung auf die Z-Achse 56 vorgeschoben oder zurückgezogen wird, während die Verschiebung des Werkstückschlittens 34 längs der Werkstückspindelachse keinen Einfluß auf diesen Abstand hat. Aus diesem Grunde bewirkt der Lauf des Werkstückschlittens 34 längs der Z-Achse keine Änderung der im Register 214 der X-Achse gespeicherten Angaben.
Bei Vorschub oder Rückzug der Schleifscheibe 62 in Richtung auf das Werkstück 50 oder von ihm fort ändert sich der Abstand der Vorderfläche 138 der Schleifscheibe von der Z-Achse 56. Aus diesem Grunde werden die von dem StromstoBerzeuger 198 gelieferten Stromstöße über eine Leitung 260 (Fig. 22) und einen Multiplikator 262 einer UND-Verknüpfung 264 zugeführt, die das Rechenwerk durch Schließen eines Schalters 268 immer dann öffnet, wenn der Vorschub oder Rückzug der Schleifscheibe 62 mit Bezug auf das Werkstück stattfindet. Der Multiplikator 260 multipliziert die vom StromstoBerzeuger 198 gelieferten Stromstöße mit dem Sinus des Winkels, den die Vorschubbahn der Schleifscheibe 62 mit der Z-Achse 56 einschließt. Da sich dieser Winkel beim vorliegenden Ausführungsbeispiel auf 60° beläuft, multipliziert der Multiplikator 262 die Anzahl der vom Stromstoßerzeuger 198 gelieferten Stromstöße
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mit Sinus 60°. Die über die UND-Verknüpfung 264 gelieferten Stromstöße werden dann im Register 214 der X-Achse gespeichert. Beim Vorschub der Schleifscheibe 62 in Richtung auf das Werkstück 50 wird ein Rückwärtsschalter 272 geschlossen, der bewirkt, daß die dem Register 214 zugeführten Stromstöße rückwärts gezählt werden und daher die gespeicherte Größe abnimmt. Bei Rückzug der Schleifscheibe 62 vom Werkstück 50 fort wird ein Vorwärtszählschalter 274 geschlossen und bewirkt, daß die von der UND-Verknüpfung 264 gelieferten Stromstöße den im Register 214 gespeicherten Wert vergrößern.
Die in den Fig. 4 und 22 gezeigte Schaltung soll nun die Wirkungsweise verständlich machen. Gewünschtenfalls können andere und auch verwickeitere Schaltungen verwendet werden.
Da nach längerem Betrieb die Flächen 130 und 138 der Schleifscheibe verschleißen und stumpf werden, müssen sie abgerichtet werden. Diesem Zweck dient ein Abrichtwerkzeug 280, Fig. 23, das durch eine nicht näher dargestellte Schablone gesteuert auf die Umlaufachse 66 der Schleifscheibe 62 zu und von ihr fort verschoben wird, vergleiche US-PS 2 900 974. Dieses Abrichtwerkzeug wird von einem Schlitten 284 getragen, der auf Gleisen 286 und 288 läuft, die sich parallel zur Umlaufachse 66 der Schleifscheibe 62 erstrecken. Beim Vorbeilauf an der Schleifscheibe richtet das Werkzeug 280 die Flächen 130 und 138 der Schleifscheibe ab. Dabei erfolgt die Verschiebung des Schlittens 284 durch eine von einem Elektromotor 294 angetriebene Schraubspindel 292, die am Bett 32 der Maschine drehbar aber unverschiebbar gelagert ist.
Die Flächen 138 und 130 der Schleifscheibe wandern beim
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Abrichten ausgehend von der in Fig. 23 mit ausgezogenen Linien gezeigten Lage bis in die mit gestrichelten Linien gezeigte Lage. Sie liegen dann also dichter an der Umlaufachse 66 der Schleifscheibe. Das MaB 300, um das die Flächen abgerichtet sind, entspricht der Menge des beim Abrichten von der Schleifscheibe entfernten Schleifstoffes. Durch die Verringerung der Radien der Flächen 130 und 138 ändert sich die Lage dieser Flächen zur Z-Achse 56 und zur X-Achse 100. Das Abrichten hat also zur Folge, daß die Kantenfläche 130 mit Bezug auf Fig. 3 nach rechts von der X-Achse 100 fortwandert, so daß die im Register 210 gespeicherte Größe entsprechend zunehmen muß. In entsprechender Weise bewirkt das Abrichten, daß sich die Vorderfläche 138 mit Bezug auf Fig. 3 von der Z-Achse 56 entfernt und daher die im Register 214 gespeicherte Größe entsprechend zunehmen muß.
Beim Abrichten wandern also die Kantenflache und die Vorderfläche der Schleifscheibe in radialer Richtung um dieselbe Strecke einwärts, die sich parallel zur Vorschubbahn der Schleifscheibe in Richtung auf das Werkstück 50 zu oder von ihm fort erstreckt und in Fig. 23 mit 300 bezeichnet ist. Da dieser Abstand 300 für die beiden Flächen 138 und 130 gilt, müssen die in den Registern 210 und 214 gespeicherten Größen um dasselbe Maß verändert werden, um die Verschiebung der Flächen 138 und 130 der Schleifscheibe beim Abrichten auszugleichen.
Zu diesem Zweck wird ein Schalter 304, Fig. 22, geschlossen, und eine bestimmte Anzahl von Stromstößen wird vom StromstoBerzeuger 360 durch den Multiplikator 308 zu der UND-Verknüpfung 310 geschickt. Die Anzahl dieser Stromstöße entspricht dem Abstand 300, um den die Flächen der Schleifscheibe durch das Abrichten ersetzt worden sind. Der Multiplikator 308 multipliziert die Anzahl der Stromstöße
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mit einem Faktor, der dem Kosinus des Winkels entspricht, den die Vorschubbahn der Schleifscheibe 62 mit der Z-Achse 56 einschließt. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel handelt es sich dabei um den Kosinus von 60 . Dabei wird der Vorwärtszählschalter 246 durch das Rechenwerk 92 geschlossen. Die durch die UND-Verknüpfung 310 zum Z-Achsenregister 210 übermittelten Stromstöße vergrößern daher den im Register gespeicherten Betrag.
Ferner werden die Stromstöße vom Stromstoßerzeuger 306 über eine Leitung 314, Fig. 22, und einen Multiplikator 316 zur UND-Verknüpfung 318 geschickt, wobei das Rechenwerk einen Schalter 320 geschlossen und dadurch die UND-Verknüpfung 318 geöffnet hat. Diese übermittelt .die Stromstöße zum X-Achsenregister 214. Dabei multipliziert der Multiplikator 316 die Zahl der Stromstöße, die an die Leitung 314 abgegeben werden, mit einem Faktor, der dem Sinus des Winkels entspricht, den die Vorschubbahn der Schleifscheibe 62 mit der Z-Achse 56 einschließt. Beim vorliegenden Falle handelt es sich also um Sinus 60 . Bei Übermittlung der Stromstöße von der UND-Verknüpfung 318 ist der Vorwärtszählschalter 274 geschlossen. Daher werden die Stromstöße im Register 214 der darin gespeicherten Zahl zugezählt. Dadurch wird die Verschiebung der Vorderfläche 138 von der Z-Achse 56 fort ausgeglichen.
Bei bekannten Schleifmaschinen verschiebt sich der die Schleifscheibe tragende Schlitten unter Antrieb durch seinen Motor in Richtung auf das Werkstück zu mit einer bestimmten Vorschubgeschwindigkeit gemessen in Längeneinheit je Zeiteinheit. Dabei ändert sich die Werkzeugspindeldrehzahl derart, daß sich die gewünschte Schnittgeschwindigkeit, das heißt die relative Geschwindigkeit der Umfange des Werkstücks und der Schleifscheibe, ergibt, wenn Werkstückabschnitte verschiedenen Durchmessers geschliffen werden. Wenn die dafür
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erforderlichen Änderungen der Werkstückspindeldrehzahl herbeigeführt werden, wird auch die Vorschubgeschwindigkeit des die Schleifscheibe tragenden Schlittens in Richtung auf das Werkstück geändert. Bei der hier beschriebenen Maschine wird nun diese Änderung der Vorschubgeschwindigkeit des Schleifscheibenschlittens in neuartiger Weise so bemessen, daß am Werkstück bei jedem seiner Umläufe, gleichgültig wie groß der Durchmesser des jeweils bearbeiteten Werkstückabschnitts sein mag, die Spanstärke dieselbe ist.
Zu diesem Zweck wird die Vorschubgeschwindigkeit des Schleifscheibenschlittens 70 so berechnet, daß bei jedem Werkstückumlauf die radiale Dicke der zerspanten Werkstoffschicht gleichbleibt, unabhängig davon, wie groß der Durchmesser des Werkstücks sein mag. Dieser Berechnung liegen die an der Schalttafel eingestellten Größen für den Durchmesser, die Umfangsgeschwindigkeit und die Geschwindigkeit der axialen Verschiebung des Werkstücks zugrunde. Das Rechenwerk 92 errechnet hieraus die Drehzahl des Schleifscheibenvorschubmotors 82. Als Ergebnis wird bei jedem Umlauf des Werkstücks von diesem eine Werkstoffschicht der gleichen radialen Dicke zerspant, gleichgültig, ob sich die Drehzahl der Werkstückspindel für dessen Abschnitte verschiedenen Durchmessers ändert.
Läuft die Werkstückspindel mit hoher Drehzahl beim Schleifen eines Werkstückabschnitts von verhältnismäßig kleinem Durchmesser, wie es erforderlich ist, um die gewünschte Schnittgeschwindigkeit (Relativgeschwindigkeit zwischen den Umfangen der geschliffenen zylindrischen Längsfläche des Werkstücks und der Schleifscheibe) zu erhalten, wird die Schleifscheibe 62 verhältnismäßig schnell vorgeschoben, um den Durchmesser des Werkstücks bei jedem Umlauf der Werkstückspindel um denselben vorbestimmten Betrag zu verringern. Hat der jeweils geschliffene Abschnitt des Werkstücks einen großen
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Durchmesser, dann läuft die Werkstückspindel langsamer um, um die gewünschte Schnittgeschwindigkeit aufrechtzuerhalten. Um dabei dieselbe Oberflächengüte zu erreichen, wie beim Schleifen des Werkstückabschnitts kleineren Durchmessers, wird bei jedem Umlauf des Werkstücks eine Werkstoffschicht derselben Dicke gemessen in Längeneinheiten zerspant. Darum wird die Schleifscheibe 62 in Richtung auf das Werkstück zu langsamer vorgeschoben. Die Vorschubstrecke des Schleifscheibenschlittens 70 ist also für jeden Umlauf der Werkstückspindel gleich groß, unabhängig vom Durchmesser des jeweils geschliffenen Werkstückabschnitts.
Beim Eillauf der Schleifscheibe oder des Werkstücks wird für gewöhnlich zwischen der Schleifscheibe 62 und dem Werkstück 50 ein Sicherheitsabstand eingehalten. Denn wenn dabei die Schleifscheibe 62 an das Werkstück 50 anstoßen sollte, dann könnte die durch ihren Motor 88 ständig mit hoher Geschwindigkeit angetriebene Schleifscheibe 62 zerspringen. Sollte dennoch aus Unachtsamkeit bei der Bedienung die Schleifscheibe 62 an das Werkstück 50 während der mit Eilgeschwindigkeit erfolgenden Verstellung anstoßen, dann muß die Schleifscheibe 30 stillgesetzt oder Schleifscheibe und Werkstück müssen dann sofort wieder getrennt werden.
Um beim Eillauf von Schleifscheibe 62 oder dem Werkstück 50 ein Berühren beider dem Rechenwerk 92 anzuzeigen, überwacht ein Fühler 326 ständig die Stromaufnahme oder die Phasenverschiebung zwischen Spannung und Strom des Motors 88, Fig. 3, der über eine Leitung 206 gespeist wird. Wenn beim Eillauf von Werkstück 50 oder Schleifscheibe der verhältnismäßig schwache Leerlaufstrom für den Antrieb der Schleifscheibe 62 durch den Motor 88 eine bestimmte Grenze überschreitet, liefert der Fühler 326 über eine Leitung
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dem Rechenwerk 92 ein Signal, so daß dieses einen Rückzug
der Schleifscheibe 62 vom Werkstück 50 bewirkt und die
Schleifscheibe 30 stillsetzt. Denn die Zunahme des den
Motor 88 speisenden Stroms zeigt genau an, daß die
Schleifscheibe 62 beim Eillauf an ein Hindernis angestoßen ist.
Auch beim Schleifvorgang kann die Schleifscheibe 62
überlastet werden, was zum Zerspringen der Schleifscheibe
führen kann. Aus diesem Grunde wird während des Schleifvorganges die Belastung der Schleifscheibe 62 überwacht und
zu diesem Zweck der dem Motor 88 über die Leitung 206 zugeführte Strom kontrolliert. Im Falle einer Überlastung der Schleifscheibe sendet der Fühler 326 dem Rechenwerk 92 ein Signal, das den Schleifscheibenschlitten 70 durch den Motor 82 vom Werkstück fort zurückziehen läßt und die Schleifmaschine 30 abschaltet.
Werden aus Nachlässigkeit beim Betrieb der Schleifscheibe 30 verschiedene Teile von ihr überlastet oder wird die Maschine unzureichend gepflegt, dann kann es geschehen, daß die elektrische Steuerung versagt oder die Leitspindel 38 des Werkstückschlittens, Fig. 3, oder die Schraubspindel 84 für den Antrieb des Schleifscheibenschlittens 70 bricht. Bei der beschriebenen Maschine ist nun dafür Vorsorge getroffen, daß in diesem Falle die Schleifmaschine 30 selbsttätig abgeschaltet wird.
Um eine solche Störung zu entdecken, ist die Leitspindel 38 des Werkstückschlittens, die an ihrem einen Ende mit dem Stromstoßerzeuger 190, Fig. 24, gekuppelt ist, an ihrem
anderen Ende mit einem zweiten Stromstoßerzeuger 332 gekuppelt. Während nun der Stromstoßerzeuger 190 eine schnelle Folge von Stromstößen liefert, die genau anzeigen, um wieviel Winkeleinheiten die Leitspindel 38 angetrieben worden ist und um welche Strecke sie den Werkstückschlitten 34 verschoben hat, dient
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der StromstoBerzeuger 332, Fig. 24, nur dem Zweck, eine Störung der Maschine der geschilderten Art, etwa einen Bruch der Leitspindel 38, anzuzeigen. Aus diesem Grunde braucht der Stromstoßerzeuger 332keine so schnelle Folge von Stromstößen zu liefern wie der Stromstoßerzeuger 190. Er liefert vielmehr eine grob unterteilte Reihe von Stromstößen und weist zu diesem Zweck ein Rad 336 aus einem rnagnetisierbaren Werkstoff auf (Fig. 25), und dieses Rad 336 hat einen Kranz von Zähnen 338, die beim Umlauf der Leitspindel 38 an einem Näherungsschalter 340 vorbei laufen, wobei dieser bei jedem Vorbeilauf eines Zahnes einen Stromstoß liefert. Da die Zähne 338 einen großen Winkelabstand haben, liefert der Näherungsschalter eine Folge von Stromstößen mit niedriger Frequenz. Diese niederfrequenten Stromstöße des Erzeugers werden nun mit den höherfrequenten Stromstößen des Stromstoßerzeugers 190 verglichen. Unterscheiden sich die Pausen zwischen den Stromstößen des Erzeugers 332 von den Pausen der schnell aufeinanderfolgenden Stromstöße des Erzeugers um einen bestimmten Betrag, dann bedeutet das, daß der Motor das eine Ende der Leitspindel 38 mit einer Geschwindigkeit antreibt, die von der Laufgeschwindigkeit des anderen Endes der Leitspindel abweicht, was nur der Fall sein kann, wenn entweder die Leitspindel 38 gebrochen ist, oder die Maschine nicht richtig funktioniert. Daher wird die Maschine 30 durch das Rechenwerk 92 sofort abgeschaltet, wenn das geschieht.
Entsprechendes gilt für die Schraubspindel 84 zum Antrieb des Schleifscheibenscn'.littens 70. Auch diese Schraubspindel, die an dem einen Ende mit dem Stromstoßerzeuger 198, Fig. 22, gekuppelt ist, ist an ihrem anderen Ende mit einem zweiten Stromstoßerzeuger 334 verbunden, der eine grobe Folge von Stromstößen sendet und zu diesem Zweck Zahnlücken oder Nuten 350 hat, vergleiche Fig. 27. Jedes Mal, wenn eine solche Zahnlücke an einem Näherungsschalter 352 vorbeiläuft, sendet dieser einen Stromstoß. Die durch lange Pausen getrennten Stromstöße
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dieses groben Erzeugers 334 werden nun mit der Folge der schnell aufeinanderfolgenden " Stromstöße verglichen, die der StromstoBerzeuger 19B liefert. Ändern sich die Pausen zwischen den Stromstößen des Erzeugers 198 von den Pausen zwischen den Stromstößen des Erzeugers 334 um einen bestimmten Betrag, dann wird die Maschine 30 abgeschaltet.
Die Schaltung zur überwachung der Leitspindel 38 durch Vergleichen dieser Pausen ist in Fig. 28 gezeigt. Zu dieser Schaltung gehört ein Multiplikator 358, der die dicht aufeinanderfolgenden Stromstöße von dem einen Ende der Leitspindel angekuppelten StromstoBerzeuger 190 empfängt und die Frequenz verringert, so daß er eine Reihe von Stromstößen mit größeren Pausen dazwischen liefert. Diese Stromstöße entsprechen je einem bestimmten Drehwinkel der Leitspindel 38. Der Ausgang des Multiplikators 358 und der Stromstoßerzeuger 332 der am anderen Ende der Leitspindel angekuppelt ist, werden nun den Eingängen einer Subtrahierschaltung 362 zugeführt, deren Ausgang an eine Vergleichsschaltung 364 angeschlossen ist. Diese Vergleichsschaltung vergleicht das Ausgangssignal der Subtrahierschaltung 362 mit einem Signal, das über eine Leitung 366 zugeführt wird und einen noch zulässigen Fehler darstellt, übertrifft die Ausgangsgröße der Subtrahierschaltung 362 diesen Fehler, dann liefert die Vergleichsschaltung 364 ein Ausgangssignal über eine Leitung 368. Beim normalen Funktionieren der Schleifmaschine 30 entspricht die Zahl der vom Multiplikator 358 gelieferten Stromstöße der Zahl der vom StromstoBerzeuger 332 gelieferten Stromstöße. Daher übertrifft das Ausgangssignal der Subtrahierschaltung 362 nicht die Fehlergrenze, die der Vergleichsschaltung 264 geliefert wird. Wenn aber eine Störung im Betrieb der Schleifmaschine 30 eintritt, etwa weil die Leitspindel 38 gebrochen ist oder andere Ursachen vorliegen, dann unterscheidet sich die Zahl der vom Multiplikator 358
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gelieferten Stromstöße von der Zahl der vom Stromstoßerzeuger 332 gelieferten Stromstöße um eine Differenz, die schnell die verhältnismäßig niedrige Fehlergröße überschreitet, die der Vergleichsschaltung 364 zugeführt wird. Diese gibt daher an eine Leitung 36Θ ein Notsignal ab, und dieses veranlaßt das Rechenwerk 92, die Schleifmaschine 30 abzuschalten.
Eine ähnliche Schaltung, wie sie in Fig.28 gezeigt und vorstehend erläutert ist, ist nun für die Überwachung der Vorschubspindel Θ4 des Schleifscheibenschlittens 70 vorgesehen und an die Stromstoßerzeuger 198 und 344 angeschlossen.
Die Schleifmaschine 30 wird also so betrieben, daß sie mit ihrer Schleifscheibe 62, die ein Winkelprofil aufweist, beim wiederholten Überfahren einer Längsfläche des Werkstücks gemäß den Figuren 10 bis 15 eine radial verlaufende Planfläche 158 und die in Achsenrichtung verlaufende zylindrische Fläche 154 des Werkstücks 150 schleift. Kommt sie beim überfahren der Längsfläche an deren Ende zum Stillstand gemäß Fig. 12, dann legt sich die Kantenfläche 130 der Schleifscheibe 62 an die Planfläche 158 des Werkstücks an, während die Vorderfläche 138 der Schleifscheibe an der Längsfläche 154 des Werkstücks anliegt. Zum Ausgleich der Verschiebung der Schleifscheibe 62 in Richtung auf dasWerkstück 50 zu längs der schrägen Bahn wird das Werkstück 50 verschoben, wenn die Schleifscheibe die Längsfläche des Werkstücks überfahren hat. Durch diese Verschiebung des Werkstücks wird dessen Planfläche von der Kantenfläche 130 der Schleifscheibe 62 zurückgezogen. Erst dann erfolgt der Vorschub der Schleifscheibe in Richtung auf die Achse des Werkstücks.
Ist ein Abschnitt des Werkstücks 50 mit einem bestimmten Durchmesser gemäß Fig. 6 geschliffen und soll nun ein anderer Abschnitt des Werkstücks mit größerem Durchmesser geschliffen werden, dann wird zunächst die Schleifscheibe 62 gemäß Fig. 7 bis
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in eine Frei-Stellung zurückgezogen. Ist das geschehen, dann befindet sich die Vorderfläche der Schleifscheibe in einem größeren Abstand von der Werkstückspindelachse als der nächste zu schleifende Werkstückabschnitt. Dieser Abstand ist klein bemessen. Denn die Schleifscheibe wird nur um das erforderliche MaB zurückgezogen.
Wenn auch die Vorschubbahn der Schleifscheibe 62 mit der Werkstückspindelachse einen spitzen Winkel einschließt, so verläuft doch die Vorderfläche 13B der Schleifscheibe parallel zur Werkstückspindelachse und ihre Kantenfläche lotrecht zur Werkstückspindelachse. Dank dieser Winkellage der Schleifscheibenflächen zum Werkstück ist es erwünscht, die Stellungen der Schleifscheibenflächen gegenüber dem Werkstück in einem rechtwinkligen Koordinatensystem anzugeben und nicht etwa in einem anderen Koordinatensystem, wenn auch die Schleifscheibe 62 längs einer Bahn verschoben wird, die in einem spitzen Winkel zur Werkstückspindelachse verläuft .
Dementsprechend dient ein Register oder Speicher 210, welcher der Z-Achse zugeordnet ist, zum Speichern der Angaben über die Lage der Kantenfläche 130 der Schleifscheibe längs der Werkstückspindelachse. Um die Angaben zu speichern, welche die Stellung der Vorderfläche 138 der Schleifscheibe längs einer Achse angeben, die sich lotrecht zur Werkstückspindelachse erstreckt, ist ein der X-Achse zugeordnetes Register 214 vorgesehen. Da sich die Stellungen der beiden Flächen 130 und 138 der Schleifscheibe 62 mit Bezug auf die beiden rechtwinklig zueinander verlaufenden Achsen ändern, wenn sich die Schleifscheibe 62 längs ihrer Bewegungsbahn verschiebt, die sich in spitzen Winkeln zu den Achsen erstreckt, werden die in den beiden Registern 210 und 214 gespeicherten Angaben laufend geändert, wenn sich die Schleifscheibe 62 längs ihrer schräg verlaufenden Bahn verschiebt. Diese Änderung
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stellt für das Register 210 eine Kosinusfunktion und für das Register 214 eine Sinusfunktion des spitzen Winkels dar, den die Schleifscheibenbahn mit der Werk" stückspindelachse einschließt. Verschiebt sich der Werks'tücksch litten längs der Werkstückspindelachse so ändert sich der Abstand der Vorderfläche 138 von der Umlaufachse des Werkstücks 50 nicht. Es ändern sich dabei nur die in dem Z-Achsenregister 210 gespeicherten Angaben.
Beim Einstellen eines Werkstücks 50 vor Beginn seiner Bearbeitung braucht eine am Werkstück vorgesehene Bezugsfläche 110, Fig. 4, mit Bezug auf eine Bezugsebene 112 des Bettes 32 der Maschine 30 keine bestimmte Stellung einnehmen. Es genügt, wenn die Bezugsfläche 110 an die Bezugsebene der Maschine dicht herangerückt wird. Die im Z-Achsenregister 210 gespeicherten Angaben werden dann dem Abstand der Bezugsfläche 110 des Werkstücks von der Bezugsebene 112 entsprechend verstellt. Der Abstand zwischen der Bezugsfläche 110 des Werkstücks und der Bezugsebene der Maschine beeinflußt die Lage der Kantenfläche 130 der Schleifscheibe mit Bezug auf eine Planfläche des Werkstücks. Darum müssen die im Z-Achsenregister 210 eingestellten Angaben entsprechend diesem Abstand eingestellt werden.
Muß die Schleifscheibe 62 in Richtung auf die Werkstückspindelachse um sehr kleine Schritte verstellt werden, dann geht man so vor, daß man zunächst die Schleifscheibe 62 vom Werkstück 50 um eine verhältnismäßig große Strecke zurückzieht und dann die Schleifscheibe wieder in Richtung auf das Werkstück eine Strecke weit vorschiebt, welche die Summe der großen Rückzugsstrecke und der kurzen Strecke darstellt, um die man die Schleifscheibe in Richtung auf das Werkstück beistellen will. Das Gesamtergebnis dieser Verschiebungen der Schleifscheibe erst vom Werkstück fort und dann wieder auf
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das Werkstück zu ist es, daß die Schleifscheibe zum Werkstück um eine sehr kleine Strecke beigestellt wird.
In ähnlicher Weise geht man vor, wenn man eine Planfläche des Werkstücks 50, etwa die Planfläche 134, um eine sehr kurze Strecke längs der Werkstückspindelachse verschieben will. Soll die Planfläche 134 um eine kurze Strecke von der Schleifscheibe 62 zurückgezogen werden, dann verschiebt man zunächst das Werkstück 50 um eine verhältnismäßig große Strecke in Achsenrichtung von der Schleifscheibe fort und dann wieder in Achsenrichtung zurück auf die Schleifscheibe 62 zu um eine Strecke, die der großen Rückzugstrecke vermindert um die kurze Strecke entspricht.
Die Steuerung der Schleifmaschine zeichnet sich dadurch aus, daß unabhängig vom Durchmesser des jeweils bearbeiteten Werkstückabschnitts bei jedem Umlauf des Werkstücks eine Schicht der gleichen Dicke zerspant wird. Das gewährleistet dieselbe Oberflächengüte der verschiedenen Werkstückabschnitte trotz verschiedener Durchmesser. Diese Steuerung besteht darin, daß die Vorschubgeschwindigkeit der Schleifscheibe in Richtung auf das Werkstück für jeden Umlauf der Werkstückspindel um die gleiche Strecke erfolgt, gleichgültig mit welcher Drehzahl die Werkstückspindel umlaufen mag. Denn diese Drehzahl hängt vom Werkstückdurchmesser ab, weil sie so gesteuert wird, daß sich eine gleichbleibende Umfangsgeschwindigkeit des Werkstücks ergibt. Die Steuergrößen, nämlich die verschiedenen Durchmesser der Werkstückabschnitte und die Werkstückumfangsgeschwindigkeit, werden zuvor eingestellt. Die Steueranlage errechnet dann selbsttätig die erforderliche Vorschubgeschwindigkeit der Schleifscheibe gemessen in Längeneinheiten je Zeiteinheit und bewirkt den Schleifscheibenvorschub mit der errechneten Geschwindigkeit. Das hat dann zur Folge, daß bei jedem Umlauf des Werkstücks an diesem eine Schicht der gewünschten Starke zerspant wird.
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Werden Schleifscheibe 62 und Werkstück 50 mit Eillaufgeschwindigkeit verstellt, belastet der Leerlauf der Schleifscheibe den Antriebsmotor 88 der Schleifscheibe nur sehr wenig, Der den Antriebsmotor 88 der Schleifscheibe 62 antreibende Strom ist daher während der Eilverstellungen von Schleifscheibe und Werkstück sehr niedrig. Würde es aber dabei geschehen, daß die Schleifscheibe an das Werkstück oder sonstwo anstößt, dann wächst dieser Strom plötzlich. Die Steuerung spricht darauf an und beendet den Eillauf und zieht die Schleifscheibe in eine sichere Stellung zurück. Auch beim Schleifen wird der Strom des die Schleifscheibe antreibenden Motors überwacht. Überschreitet dieser Strom eine bestimmte Grenze, dann unterbricht die Steuerung den SchleifVorgang, um zu verhindern, daß die Schleifscheibe überlastet wird.
Infolge falscher Behandlung der Maschine oder durch unvorhersehbare Umstände kann es geschehen, daß die elektrische Schaltung nicht richtig funktioniert und daß die Spindeln 38 und 84 zum Antrieb des Werkstücks und der Schleifscheibe brechen. Um eine solche Störung sofort anzuzeigen, ist mit dem einen Ende einer jeden Spindel der Stromstoßerzeuger 190 oder 19Θ gekuppelt, der gemäß Fig. 22 die Vorschübe und Rückzüge steuert und der schnell aufeinanderfolgende Stromstösse liefert, während mit dem anderen Ende der Spindel ein zweiter Stromstoßerzeuger 332 bzw. 344 gekuppelt ist, der Stromstöße in größerem Abstand voneinander liefert. Tritt ein Bruch einer Spindel zwischen den beiden an ihren Enden angekuppelten Stromstoßerzeugemein oder treten andere Störungen auf, dann sind die von den beiden Stromstoßerzeugem einer jeden Spindel gelieferten Stromstoßreihen nicht mehr aufeinander abgestimmt. Das wird abgefühlt und führt dann zur Stillsetzung der Schleifmaschine.
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Viele der vorstehend beschriebenen Eigentümlichkeiten der Schleifmaschine 30 kommen nur dann in Betracht, wenn die Vorschubbahn der Schleifscheibe 62 einen spitzen Winkel mit der Umlaufachse des Werkstücks 50 einschließt. Es sind jedoch auch zahlreiche Eigentümlichkeiten der Schleifmaschine 30 beschrieben, die auch dann anwendbar sind, wenn die Vorschubbahn der Schleifmaschine rechtwinklig zur Werkstückspindelachse verläuft. Das gilt z.B. für den in Fig. 4 gezeigten Fühler zum Einstellen des Werkstücks in Bezug auf die Schleifscheibe. Das gilt ferner für die mit Bezug auf Fig. 24 - 28 beschriebenen Sicherheitseinrichtungen.Statt des beschriebenen Rechenwerks 92 können auch Rechenwerke anderer Bauart an der Schleifmaschine 30 verwendet werden. Schließlich kann die Gleitbahn 40, 42 für den Werkstückschlitten 34 auf einer Drehscheibe mit lotrechter Achse angeordnet sein, damit man kegelige Flächen des Werkstücks bearbeiten kann.

Claims (68)

Patentansprüche
1. j Verfahren zum Schleifen eines um seine Achse umlaufenden Werkstücks mit einer radialen Planfläche und einer sich an diese anschließenden zylindrischen Längsfläche mit Hilfe einer Schleifscheibe, die zum Schleifen der beiden Werkstückflächen entsprechende Schleifflächen aufweist und eine einen spitzen Winkel mit der Werkstückachse einschließende Umlaufachse hat, in der Weise, daß man bei einem ersten Arbeitshub eine relative Verschiebung zwischen der umlaufenden Schleifscheibe und dem umlaufenden Werkstück herbeiführt, um dadurch die zylindrische Längsfläche des Werkstücks in Anlage an der ihr zugewandten Schleiffläche der Schleifscheibe zu bringen, worauf die Schleifscheibe in Richtung auf die Werkstückachse längs einer Bahn beigestellt wird, die sich in einem spitzen Winkel zur Werkstückumlaufachse erstreckt, wodurch sich an die Planfläche des Werkstücks die dieser zugewandte Schleiffläche der Schleifscheibe anlegt, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausgleichen der Verschiebung der der Planfläche des Werkstücks zugewandten Schleiffläche der Schleifscheibe während dieser Beistellung eine Verschiebung der Schleifscheibe in Richtung auf die Werkstückachse von einer Stellung aus eingeleitet wird, in der die eine Schleiffläche der Schleifscheibe gegenüber der ihr zugewandten Werkstückplanfläche um eine Strecke versetzt ist, die mindestens dem Abstand gleicht, um den sich diese Schleiffläche der Schleifscheibe bei der Beistellung in Richtung auf die Planfläche verschiebt, worauf nach Beendigung der Beistellung in einem zweiten Arbeitshub eine relative Verschiebung zwischen Schleifscheibe und Werkstück erfolgt.
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OWGlNAL INSPECTED
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2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sich radial nach außen erstreckende Planfläche des Werkstücks am Ende des ersten Arbeitshubes zur Anlage an der ihr zugewandten Schleiffläche der Schleifscheibe gelangt und dann wieder von ihr durch relative Verschiebung zwischen Schleifscheibe und Werkstück bis auf einen Abstand getrennt wird, der mindestens der Strecke gleicht, um die sich bei der im Anspruch 1 erwähnten Beistellung die Schleiffläche auf die ihr zugewandte Planfläche zu bewegt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Trennen der Planfläche des Werkstücks von der ihr gegenüberliegenden Schleiffläche der Schleifscheibe dienende relative Verschiebung zwischen Schleifscheibe und Werkstück in einer Verschiebung des Werkstücks längs seiner Achse um eine Strecke besteht, die der bei der Beistellung erfolgenden Annäherung der Schleifscheibe an die Werkstückachse multipliziert mit dem Kosinus des Winkels gleicht, den die Vorschubbahn der Schleifscheibe mit der Werkstückachse einschließt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schleiffläche der Schleifscheibe beim ersten und beim zweiten Arbeitshub zur Anlage an der ihr zugewandten Planfläche des Werkstücks gelangt und dabei beim ersten Arbeitshub in dieselbe Lage gegenüber einer sich lotrecht zur Werkstückumlaufachse erstreckenden Bezugsebene gelangt, wie beim zweiten Arbeitshub.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Arbeitshub beendet wird, wenn die betreffende Schleiffläche der Schleifscheibe von der ihr gegenüberliegenden Planfläche des Werkstücks noch einen gewissen Abstand einhält, worauf bei der anschließenden Beistellung der Schleifscheibe diese Schleiffläche den Werkstoff zer-
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spant,der zwischen ihr und der Plarrfläche des Werkstücks liegt.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Beendigung des ersten Arbeitshubes die eine Schleiffläche der Schleifscheibe von der ihr gegenüberliegenden Planfläche des Werkstücks einen Abstand einhält, daß dann die Schleifscheibe durch Beistellung auf die Werkstückspindelachse zu in die Anfangsstellung des zweiten Arbeitshubes gelangt, bei dessen Beginn die betreffende Schleiffläche der Schleifscheibe an der Planfläche des Werkstücks anliegt.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Angaben über die Lage der betreffenden Schleifscheibenfläche mit Bezug auf die ihr gegenüberliegende Planfläche des Werkstücks in einem ersten Register und Angaben über die Lage der anderen Schleifscheibenfläche gegenüber der Werkstückumlaufachse in einem zweiten Register gespeichert und in beiden Speichern gleichzeitig mit der Beistellung der Schleifscheibe längs der schräg zur Werkstückumlaufachse verlaufenden Bahn geändert werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß nur die im ersten Register gespeicherten Angaben gleichzeitig mit der relativen Verschiebung zwischen Schleifscheibe und Werkstück längs der Werkstückumlaufachse beim ersten und beim zweiten Arbeitshub geändert werden.
9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß nacneinander die in dem einen Register gespeicherten Angaben und die in dem anderen Register gespeicherten Angaben auf einer einzigen Anzeigevorrichtung dargestellt werden.
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I1.
10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Beistellung der Schleifscheibe längs ihrer geneigten Vorschubbahn sowohl ein erster Stromstoßerzeuger eine Reihe von Strömstössen liefert, deren jeder einer kleinen Bewegungsstrecke des Schleifscheibenvorschubs entspricht, als auch ein zweiter Stromstoßerzeuger eine zweite Reihe von Strömstössen liefert, deren jeder einer größeren Strecke des Schleifscheibenvorschubs entspricht, und daß die Beistellung der Schleifscheibe in Richtung auf die Werkstückumlaufachse unterbrochen wird, wenn ein Vergleich der beiden Stromstoßreihen ergibt, daß ein bestimmter Grenzwert von der Differenz der beiden Strecken des Schleifscheibenvorschubs überschritten wird.
11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der relativen Verschiebung zwischen Schleifscheibe und Werkstück während des ersten und des zweiten Arbeitshubes sowohl ein erster Stromstoßerzeuger eine Reihe von Stromstössen liefert, deren jeder einer kleinen Bewegungsstrecke der relativen Verschiebung entspricht, als auch ein zweiter Stromstoßerzeuger eine zweite Reihe von Stromstössen liefert, deren jeder einer größeren Strecke der relativen Verschiebung entspricht, und daß die relative Verschiebung von Werkstück und Schleifscheibe unterbrochen wird, wenn ein Vergleich der beiden Stromstoßreihen ergibt, daß die Differenz der beiden Strecken des Schleifscheibenvorschubes eine bestimmte Grenze überschreitet.
12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Beistellen der Schleifscheibe in Richtung auf die Werkstückspindelachse um einen kurzen Schritt die Schleifscheibe zunächst um eine wesentlich größere Strecke von der Werkstückspindelachse fort zurückgezogen und dann wieder in Richtung auf die Werkstückspindelachse um eine Strecke beigestellt wird, die der Summe der größeren Strecke und des kurzen Schrittes entspricht.
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13. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem die Schleifscheibe ausgehend von einer zurückgezogenen Lage im Eillauf auf der schräg zur Werkstückspindelachse verlaufenden Vorschubbahn in Richtung auf das Werkstück vorläuft und dabei unter Antrieb durch ihren Motor umläuft, dadurch gekennzeichnet, daß man die Stromaufnahme des Motors während des Eillaufes daraufhin überwacht, ob sie wegen Anstossens der Schleifscheibe an ein Hindernis einen bestimmten Grenzwert überschreitet,und zutreffendenfalls daraufhin den Eillauf unterbricht.
14. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Verschiebung der Schleifscheibe längs der schräg zur Werkstückumlaufachse verlaufenden Bahn vor Beginn des ersten Arbeitshubes die Schleifscheibe in eine Lage gelangt, in der ihre betreffende Schleiffläche an der Planfläche des Werkstücks anliegt.
15. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der während des ersten und des zweiten Arbeitshubes die relative Verschiebung zwischen Schleifscheibe und Werkstück bewirkende Motor, der das Werkstück längs seiner Umlaufachse verschiebt, auch dazu dient, nach Beendigung des ersten Arbeitshubes und vor Beistellung der Schleifscheibe in Richtung auf die Werkstückumlaufachse das Werkstück mit seiner Planfläche von der dieser gegenüberliegenden Schleiffläche der Schleifscheibe zurückzuziehen.
16. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Angaben über die Stellung der die Planflächen des Werkstücks bearbeitenden Fläche der Schleifscheibe gegenüber einer Bezugsebene der Maschine in einem Register gespeichert werden und daß zur anfänglichen Einstellung einer Bezugsfläche des Werkstücks gegenüber der Bezugsebene der Maschine das Werkstück mit seiner Bezugsfläche dicht an eine bestimmte Stellung gebracht wird, worauf man
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den Abstand zwischen dieser Stellung und der tatsächlichen Stellung der Bezugsfläche bestimmt und die im Register gespeicherten Angaben diesem Abstand entsprechend ändert, um dadurch einen Ausgleich für die Einstellung der Bezugsfläche des Werkstücks abseits von der bestimmten Stellung zu schaffen.
17. Verfahren zum Schleifen eines um seine Achse umlaufenden Werkstücks mit einer Planfläche und einer zylindrischen zur Umlaufachse gleichachsigen Längsfläche mit Hilfe einer Schleifscheibe, deren Umlaufachse in einem spitzen Winkel zu derjenigen des Werkstücks verläuft, unter Vorschub der Schleifscheibe in Richtung auf das Werkstück längs einer Bahn, die ebenfalls in einem spitzen Winkel zur Umlaufachse des Werkstücks verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß man zunächst die Planfläche des Werkstücks mit einer ersten Schleifscheibenfläche schleift, diesen Schleifvorgang dann unterbricht, wenn sich die erste Schleiffläche der Schleifscheibe in einer bestimmten radialen Werkstückebene befindet, alsdann unter Verschiebung des Werkstücks längs seiner Umlaufachse in einer ersten Richtung die zylindrische Längsfläche des Werkstücks mit einer zweiten Schleiffläche der Schleifscheibe bearbeitet, ohne dabei die Schleifscheibenachse auf ihrer geneigten Vorschubbahn zu verrücken, und dann die Schleifscheibe auf ihrer geneigten Vorschubbahn bis zu einer zweiten bestimmten Stellung der Schleifscheibenachse auf der Vorschubbahn beistellt und anschließend unter Zurückschieben des Werkstücks längs seiner Umlaufachse die zylindrische Längsfläche des Werkstücks mindestens teilweise abschleift und dabei die Schleifscheibenumlaufachse in der zweiten bestimmten Stellung gegenüber der Werkstückumlaufachse hält, dann die Schleifscheibe längs ihrer geneigten Bahn weiter bis in eine Lage beistellt, in
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der ihre Umlaufachse eine dritte bestimmte Stellung gegenüber der geneigten Vorschubbahn einnimmt und in der sie mit ihrer ersten Schleiffläche in der bestimmten radialen Werkstückebene liegt, und alsdann mindestens zum Teil die radiale Planfläche des umlaufenden Werkstücks mit der ersten Schleiffläche bearbeitet, nachdem die Schleifscheibe längs ihrer geneigten Bahn bis in die Stellung vorgeschoben ist, in der sich ihre Umlaufachse in der dritten bestimmten Stellung befindet.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Zurückschieben des Werkstücks längs seiner Umlaufachse unterbrochen wird, wenn die Schleifscheibe mit ihrer ersten Schleiffläche von der bestimmten radialen Ebene abgerückt ist.
19. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß Angaben über die Lage der ersten Schleifscheibenfläche relativ zu einer lotrecht zur Werkstückumlaufachse verlauf endenBezugsebene in einem ersten Register gespeichert werden und Angaben über die Lage der zweiten Schleifscheibenfläche mit Bezug auf die Werkstückumlaufachse in einem zweiten Register gespeichert werden und bei der Verschiebung des Werkstücks längs seiner Umlaufachse nur die Angaben im ersten Register nicht aber die im zweiten Register geändert werden, wohingegen bei Verschiebung der Schleifscheibe auf ihrer schräg zur Werkstückumlaufachse verlaufenden Bahn die Angaben in beiden Registern entsprechend geändert werden.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß vcr Durchführung der Schleifvorgänge eine Bezugsebene des We.rkstücks gegenüber der Bezugsebene der Maschine durch
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Verschieben des Werkstücks längs seiner Umlaufachse in eine Stellung gebracht wird, in der sie sich in dichtem Abstand von der Bezugsebene der Maschine befindet, worauf dieser Abstand festgestellt und die im ersten Register gespeicherten Angaben dem Feststellungsergebnis entsprechend geändert werden.
21. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß man zum Abrichten der Schleifflächen das Abrichtwerkzeug auf einer Bahn verschiebt, die sich quer zur Vorschubbahn der Schleifscheibe erstreckt und die im ersten Register gespeicherten Angaben um eine GröBe ändert, die eine Funktion der Dicke der von der ersten Schleifscheibenfläche entfernten Schleifstoffschicht darstellt und die im zweiten Register gespeicherten Angaben um eine Größe ändert, die eine Funktion der Dicke derjenigen Schleifstoffschicht ist, die beim Abrichten von der zweiten Schleifscheibenfläche abgenommen ist.
22. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abschleifen der zylindrischen Längsflächen das Werkstück längs seiner Umlaufachse dadurch hin- und herbewegt wird, daß man wiederholt die Laufrichtung des Motors wendet, der die Verschiebung des Werkstücks bewirkt.
23. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifscheibe, wenn die Beistellung auf ihrer geneigten Vorschubbahn in Richtung auf das Werkstück zu bis zu einer zweiten bestimmten Stellung der Schleifscheibenachse um eine kurze Strecke erfolgt, erst um eine verhältnismässig lange Strecke auf dieser Bahn vom Werkstück zurückgezogen und dann um eine Gesamtstrecke beigestellt wird, welche die Summe der langen Strecke und der kurzen Strecke darstellt.
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24. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Zurückschieben des Werkstücks längs seiner Umlaufachse bei Ankunft der ersten Schleifscheibenfläche in der bestimmten radialen Werkstückebene unterbrochen und das Werkstück nach dieser Unterbrechung längs ihrer Umlaufachse wieder um eine bestimmte Strecke vorwärts verschoben wird, um dadurch die bestimmte radiale Werkstückebene von der ersten Schleifscheibenfläche um eine bestimmte Strecke abzurücken, und daß dann erst die Schleifscheibe längs ihrer geneigten Bahn weiter bis in eine Lage beigestellt wird, in der ihre Umlaufachse eine dritte bestimmte Stellung gegenüber der geneigten Vorschubbahn einnimmt und in der sie mit ihrer ersten Schleiffläche in der bestimmten radialen Werkstückebene liegt.
25. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Beistellung der Schleifscheibe längs ihrer zur Werkstückumlaufachse geneigten Vorschubbahn sowohl ein erster Stromstoßerzeuger eine Reihe von Stromstössen liefert, deren jeder einer kleinen Bewegungsstrecke der Beistellung entspricht, als auch ein zweiter StromstoB-erzeuger eine zweite Reihe von Stromstössen liefert, deren jeder einer größeren Strecke der Beistellung der Schleifscheibe entspricht, und daß die Beistellung der Schleifscheibe in Richtung auf die Werkstückumlaufachse unterbrochen wird, wenn ein Vergleich der beiden Stromstoßreihen ergibt, daß die Differenz der beiden Strecken einen bestimmten Grenzwert überschreitet.
26. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Verschiebung und dem Zurückschieben des Werkstücks längs seiner Umlaufachse sowohl ein erster Stromstoßerzeuger eine Reihe von Stromstössen liefert.
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deren jeder einer kleinen Bewegungsstrecke der Werkstuckverschiebung entspricht, als auch ein zweiter Stromstoßerzeuger eine zweite Reihe von Stromstössen liefert, deren jeder einer größeren Strecke der Werkstückver-Gchiebung entspricht, und daß die Werkstuckverschiebung unterbrochen wird, wenn ein Vergleich der beiden Stromstoßreihen ergibt, daß die Differenz der beiden Strecken eine bestimmte Grenze überschreitet.
27. Verfahren nach Anspruch 17, bei welchem die Schleifscheibe ausgehend von einer zurückgezogenen Lage im Eillauf auf der schräg zur Werkstückspindelachse verlaufenden Vorschubbahn in Richtung auf das Werkstück vorläuft und dabei unter Antrieb durch ihren Motor umläuft, dadurch gekennzeichnet, daß man die Stromaufnahme des Motors während des Eillaufes daraufhin überwacht, ob sie wegen Anstossens der Schleifscheibe an ein Hindernis einen bestimmten Grenzwert überschreitet, und zutreffendenfalls daraufhin den Eillauf unterbricht.
2Θ. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß man beim Schleifen der Planfläche und der zylindrischen Längsfläche des Werkstücks die Stromaufnahme des Schleifscheibenantriebsmotors darauf überwacht, ob sie eine bestimmte Grenze überschreitet, und zutreffendenfalls die Schleifscheibe auf ihrer schräg zur Werkstückachse verlaufenden Bahn zurückzieht.
29. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Zurückschieben des Werkstücks längs seiner Umlaufachse unterbrochen wird, noch bevor das Werkstück dieselbe Strecke zurückgelegt hat, wie bei seiner Verschiebung längs seiner Umlaufachse in der ersten Richtung.
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30. Verfahren zum Rundschleifen eines Werkstücks mit einer Planfläche und einer sich daran anschließenden zylindrischen Längsfläche unter Verwendung einer Schleifscheibe, deren Umlaufachse sich in einem spitzen Winkel zur Umlaufachse des Werkstücks erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß Angaben über die Stellung einer ersten Fläche der Schleifscheibe relativ zu einer quer zur Werkstückachse verlaufenden Bezugsebene des Werkstücks in einem ersten Register und Angaben über die Stellung einer zweiten Schleiffläche der Schleifscheibe relativ zur Werkstückumlaufachse in einem zweiten Register gespeichert werden und daß die in den Registern gespeicherten Angaben bei Verschiebung der Schleifscheibe auf ihrer schräg zur Werkstückumlaufachse angeordneten Bahn geändert werden und dabei die Änderung der Angaben im ersten Register dem Produkt der Strecke der Verschiebung multipliziert mit dem Kosinus des Neigungswinkels der Bahn und die Änderung im zweiten Register dem Produkt der Verschiebungsstrecke mit dem Sinus des Neigungswinkels der Bahn entspricht, und daß ferner bei Verschieben des umlaufenden Werkstücks längs seiner Umlaufachse nur die Angaben im ersten Register, nicht aber die Angaben im zweiten Register entsprechend dieser Werkstückverschiebung geändert werden.
31. Verfahren nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß zur anfänglichen Einstellung einer Bezugsfläche des Werkstücks gegenüber der Bezugsebene der Maschine das Werkstück mit seiner Bezugsfläche längs seiner Umlaufachse dicht an eine bestimmte Stellung gebracht wird, worauf man den Abstand zwischen dieser Stellung und der tatsächlichen Stellung der Bezugsfläche bestimmt und die im ersten Register gespeicherten Angaben diesem Abstand entsprechend ändert.
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um dadurch einen Ausgleich für die Einstellung der Bezugsfläche des Werkstücks abseits von der bestimmten Stellung zu schaffen, während die im zweiten Register gespeicherten Angaben unverändert bleiben.
32. Verfahren nach Anspruch 30, bei welchem die beiden Schleifflächen der Schleifscheibe durch ein Werkzeug abgerichtet werden, das diese Flächen quer zur Vorschubbahn der Schleifscheibe überfährt und dabei von diesen eine Materialschicht von bestimmter Dicke abnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abrichten der Schleifscheibe die im ersten Register gespeicherten Angaben um ein Maß geändert werden, das dem Produkt der Dicke mit dem Kosinus des spitzen Winkels entspricht, den die Vorschubbahn der Schleifscheibe mit der Werkstückumlaufachse einschließt, und daß gleichzeitig die im zweiten Register gesteuerten Angaben um ein Maß geändert werden, das ein Produkt der Dicke der abgenommenen Schleifstoffschicht mit dem Sinus des spitzen Winkels entspricht, in welchen sich die Vorschubbahn der Schleifscheibe zur Werkstückumlaufachse erstreckt.
33. Verfahren nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß die im ersten und zweiten Register gespeicherten Angaben nacheinander an einem einzigen Anzeiger ablesbar sind,
34. Verfahren nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleifen einer Planfläche des Werkstücks beim Beistellen der Schleifscheibe in Richtung auf die Werkstückachse unterbrochen wird, sobald sich die erste Schleiffläche der Schleifscheibe in einer bestimmten Ebene des Werkstücks befindet,und daß bei der Längsverschiebung des Werkstücks längs seiner Umlaufachse in der einen Richtung die Schleifscheibe mit ihrer Umlaufachse in derselben
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Stellung gegenüber der Schleifscheibenvorschubbahn verbleibt, dass danach die Schleifscheibe in Richtung auf das Werkstück längs ihrer schräg zur Werkstückumlaufachse verlaufenden Vorschubbahn bis zu einer zweiten Stellung ihrer Umlaufachse gegenüber dieser Bahn beigestellt wird, daß dann das Werkstück in Richtung seiner Umlaufachse zurückgeschoben wird, während die Schleifscheibe mit ihrer Umlaufachse in der zweiten Stellung verbleibt und daß die Rückverschiebung des Werkstücks unterbrochen wird, wenn die erste Schleiffläche der Schleifscheibe die bestimmte Ebene des Werkstücks erreicht.
35. Verfahren nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Beistellung der Schleifscheibe längs ihrer zur Werkstückumlaufachse geneigten Vorschubbahn sowohl ein erster Stromstoßerzeuger eine Reihe von Stromstössen liefert, deren jeder einer kleinen Bewegungsstrecke der Beistellung entspricht, als auch ein zweiter Stromstoßerzeuger eine zweite Reihe von Stromstössen liefert, deren jeder einer größeren Strecke der Beistellung der Schleifscheibe entspricht, und daß die Beistellung der Schleifscheibe in Richtung auf die Werkstückumlaufachse unterbrochen wird, wenn ein Vergleich der beiden Stromstoßreihen ergibt, daß die Differenz der beiden Strecken einen bestimmten Grenzwert überschreitet.
36. Verfahren nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Verschiebung und dem Zurückschieben des Werkstücks längs seiner Umlaufachse sowohl ein erster Stromstoßerzeuger eine Reihe von Stromstössen liefert, deren jeder einer kleinen Bewegungsstrecke der Werkstückverschiebung entspricht, als auch ein zweiter StromstoB-erzeuger eine zweite Reihe von Stromstössen liefert, deren jeder einer größeren Strecke der Werkstückverschiebung entspricht, und daß die Werkstückverschiebung unterbrochen wird, wenn ein Vergleich der beiden StromstoBreihen ergibt,daß die Differenz der beiden Strecken eine bestimmte Grenze überschreitet.
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37. Verfahren nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß wenn die Beistellung der Schleifscheibe in Richtung auf die Werkstückumlaufachse nur um einen sehr kurzen Schritt erfolgen soll, die Schleifscheibe erst um eine verhaltnismassig lange Strecke vom Werkstück zurückgezogen und dann in Richtung auf das Werkstück um eine Strecke beigestellt wird, welche der Summe der Verhältnis massig langen Strecke und des kurzen Schrittes entspricht
38.Verfahren nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß man die Stromaufnahme des Motors während des Eillaufes daraufhin überwacht, ob sie wegen Anstossens der Schleifscheibe an ein Hindernis einen bestimmten Grenzwert überschreitet, und zutreffendenfalls daraufhin den Eillauf unterbricht.
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39. Verfahren zum Schleifen eines Werkstücks mit mehreren radialen Planflächen und mehreren zylindrischen Längsflächen unter Verwendung einer Schleifscheibe mit einer sich in einem spitzen Winkel zur Umlaufachse des Werkstücks erstreckenden Umlaufachse, dadurch gekennzeichnet, daB die Schleifscheibe längs einer im spitzen Winkel zur Werkstückumlaufachse verlaufenden Bahn von der ersten Längsfläche des Werkstücks bis zu einer ersten Frei-Stellung zurückgezogen und die Rückzugbewegung dann unterbrochen wird, wobei in dieser Frei-Stellung eine Fläche der Schleifscheibe von der Werkstückumlaufachse einen ersten Abstand einnimmt, daB dann das Werkstück längs seiner Umlaufachse in einer ersten Richtung verschoben und dabei eine zweite Längsfläche des Werkstücks geschliffen wird, deren Radius von dem ersten Abstand zwischen der Fläche der Schleifscheibe und der Werkstückumlaufachse abweicht, daß dann die Schleifscheibe längs ihrer schrägen Vorschubbahn von der zweiten Längsfläche des Werkstücks zurückgezogen und dieser Rückzug unterbrochen wird, wenn die Schleifscheibe eine zweite Frei-Stellung erreicht hat, in der ihre Schleiffläche von der Werkstückumlaufachse einen zweiten Abstand einhält, der vom ersten Abstand abweicht, worauf das umlaufende Werkstück in Richtung seiner Umlaufachse verschoben und dabei eine dritte Seitenfläche des Werkstücks mit einem Radius geschliffen wird, der kleiner ist als der zweite Abstand und abweicht vom Radius der zweiten Längsfläche des Werkstücks, so daß also für Längsflächen verschiedenen Durchmessers verschiedene Frei-Stellungen zur Verwendung gelangen.
40. Verfahren nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, daß beim Schleifen der ersten, zweiten und dritten Längsfläche des Werkstücks die Schleifscheibe für jeden Umlauf des Werkstücks um die gleiche Strecke beigestellt wird, so daß die Durchmesser der drei Längsflächen bei jedem Umlauf des Werkstücks um das gleiche Maß verringert werden.
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41. Verfahren nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleifen der Planfläche des umlaufenden Werkstücks mit der sich in einer bestimmten Ebene der Maschine befindenden ersten Schleifscheibenfläche unterbrochen und dann die Schleifscheibe nach Verschieben des Werkstücks längs seiner Umlaufachse in der ersten Richtung einwärts beigestellt wird und dann die Längsfläche des Werkstücks unter Verschiebung des Werkstücks entgegen der ersten Richtung geschliffen wird, wobei diese Rückwärtsverschiebung dazu führt, daß mindestens ein Teil der Planfläche des Werkstücks durch die erste Fläche der Schleifscheibe abgeschliffen wird, während gleichzeitig ein Abschleifen eines Teils der Längsfläche des Werkstücks erfolgt, und daß diese Rückwärtsverschiebung des umlaufenden Werkstücks unterbrochen wird, wenn die erste Schleifscheibenfläche wieder die bestimmte Ebene der Maschine erreicht.
42. Verfahren nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück beim Schleifen mindestens einerder zylindrischen Längsflächendes Werkstücks längs seiner Umlaufachse hin-und herverschoben wird.
43. Verfahren nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, daß Angaben über die Lage der ersten Schleifscheibenfläche relativ zu einer lotrecht zur Werkstückumlaufachse verlaufenden und gegenüber der Planfläche des Werkstücks eine bestimmte Lage einnehmenden Bezugsebene in einem ersten Register gespeichert werden und Angaben über die Lage der zweiten Schleifscheibenfläche mit Bezug auf die Werkstückumlaufachse in einem zweiten Register gespeichert werden und daß bei Verschiebung der Schleifscheibe auf ihrer schräg zur Werkstückumlaufachse verlaufenden Bahn die Angaben in beiden Registern entsprechend geändert werden.
44. Verfahren nach Anspruch 43, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verschiebung des Werkstücks längs seiner Umlaufachse
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nur die Angaben im ersten Register entsprechend geändert werden.
45. Verfahren nach Anspruch 43, dadurch gekennzeichnet, daß die im ersten und zweiten Register gespeicherten Angaben nacheinander an einem einzigen Anzeiger ablesbar sind.
46. Verfahren nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Beistellung der Schleifscheibe längs ihrer zur Werkstückumlaufachse geneigten Bahn sowohl ein erster Stromstoßerzeuger eine Reihe von Stromstößen liefert, während jeder einer kleinen Bewegungsstrecke der Beistellung entspricht, als auch ein zweiter Stromstoßerzeuger eine zweite Reihe von Stromstößen liefert, deren jeder einer größeren Strecke der Beistellung der Schleifscheibe entspricht, und daß die Beistellung der Schleifscheibe unterbrochen wird, wenn ein Vergleich der beiden Stromstoßreihen ergibt, daß die Differenz der beiden Strecken einen bestimmten Grenzwert überschreitet.
47. Verfahren zum Schleifen einer Planfläche und einer anschließenden zylindrischen Längsfläche eines umlaufenden Werkstücks unter Verwendung einer Schleifscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß Angaben über die Stellung einer ersten Schleifscheibenfläche relativ zu einer bestimmten quer zur Werkstückumlaufachse verlaufenden Bezugsebena in einem ersten Register und Angaben über die Stellung einer zweiten Fläche der Schleifscheibe relativ zur Werkstückumlaufachse in einem zweiten Register gespeichert werden, und daß eine Bezugsfläche des Werkstücks gegenüber der Bezugsebene durch Verschieben des Werkstücks längs seiner Umlaufachse in eine Lage gebracht wird, in der die Bezugsfläche des Werkstücks dicht neben einer bestimmten Stellung verläuft, daß dann der Abstand zwischen dieser bestimmten
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Stellung und der wirklichen Stellung der Bezugsfläche bestimmt und die Angaben im ersten Register um einen Betrag geändert werden, der diesen Abstand angibt, um dadurch einen Ausgleich für die Einstellung des Werkstücks abseits der bestimmten Stellung zu schaffen, worauf die Beistellung der Schleifscheibe auf das umlaufende Werkstück erfolgt und die Angaben im zweiten Register dieser Beistellung entsprechend geändert werden, und daß alsdann die Längsfläche des Werkstücks mit der zweiten Schleiffläche bearbeitet und dabei das Werkstück längs seiner Umlaufachse verschoben wird, wobei die im ersten Register gespeicherten Angaben entsprechend dieser Werkstückverschiebung längs seiner Umlaufachse geändert werden.
48. Verfahren nach Anspruch 47, dadurch gekennzeichnet,
daß dabei die äußere Zone einer radialen Planfläche des Werkstücks durch die erste Fläche der Schleifscheibe geschliffen und dieser SchleifVorgang unterbrochen wird, wenn die erste Schleiffläche eine bestimmte Ebene des Werkstücks erreicht, und daß beim Schleifen der zylindrischen Längsfläche des Werkstücks dieses längs seiner Umlaufachse in einer ersten Richtung verschoben wird, nachdem das Schleifen der äußeren Zone der radialen Planfläche des Werkstücks unterbrochen ist, daß nach Schleifen der Längsfläche die Verschiebung des Werkstücks in der ersten Richtung unterbrochen und die Schleifscheibe einwärts beigestellt und danach das umlaufende Werkstück entgegen der ersten Richtung zurückverschoben wird, was dazu führt, daß eine innere Zone der radialen Planfläche des Werkstücks geschliffen wird, und daß die Rückverschiebung des Werkstücks unterbrochen wird, wenn die erste Fläche der Schleifscheibe die Bezugsebene erreicht.
49. Schleifverfahren nach Anspruch 47 unter Verwendung einer Schleifscheibe, die auf einer zwischen einem spitzen Winkel zur Werkstückumlaufachse erstreckenden Bahn beigestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Beistellung
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der Schleifscheibe auch die Angaben in dem ersten Register geändert werden.
50. Außenrundschleifverfahren, bei welchem das umlaufende Werkstück längs seiner Umlaufachse verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Beistellung der Schleifscheibe in Richtung auf die Umlaufachse des Werkstücks sowohl ein erster Stromstoßerzeuger eine Reihe von Stromstößen liefert, deren jeder einer kleinen Bewegungsstrecke der Beistellung entspricht, als auch ein zweiter Stromstoßerzeuger eine zweite Reihe von Stromstößen liefert, deren jeder einer größeren Strecke der Beistellung der Schleifscheibe entspricht, und daß die Beistellung der Schleifscheibe in Richtung auf die Werkstückumlaufachse unterbrochen wird, wenn ein Vergleich der beiden Stromstoßreihen ergibt, daß die Differenz der beiden Strecken einen bestimmten Grenzwert überschreitet.
51. Verfahren nach Anspruch 50, dadurch gekennzeichnet, daß beim Verschieben des Werkstücks längs seiner Umlaufachse sowohl ein dritter Stromstoßerzeuger eine Reihe von Stromstößen liefert, deren jeder einer kleinen Bewegungsstrecke der Werkstückverschiebung entspricht, als auch ein vierter Stromstoßerzeuger eine Reihe von Stromstößen liefert, deren jeder einer größeren Strecke der Werkstückverschiebung entspricht, und daß die WS.rkstückverschiebung unterbrochen wird, wenn ein Vergleich der beiden Stromstoßreihen ergibt, daß die Differenz der beiden Strecken eine bestimmte Grenze überschreitet.
52. Verfahren nach Anspruch 50, bei welchem die Schleifscheibe ausgehend von einer zurückgezogenen Lage im Eillauf in Richtung auf das Werkstück vorläuft und dabei unter Antrieb durch ihren Motor umläuft, dadurch gekennzeichnet, daß man die Stromaufnahme des Motors während des Eillaufes daraufhin überwacht, ob sie wegen
Anstoßens der Schleifscheibe an ein Hindernis einen bestimmten Grenzwert überschreitet, und zutreffendenfalls daraufhin den Eillauf der Schleifscheibe in Richtung auf das Werkstück unterbricht.
53. Außenrundschleifverfahren für ein umlaufendes Werkstück mit einer radialen Planfläche und mit einer anschließenden zylindrischen Längsfläche unter Verwendung einer Schleifscheibe, deren Beistellung längs einer Bahn erfolgt, die mit der Umlaufachse des Werkstücks einen spitzen Winkel einschließt und die Schleifscheibe in eine Lage bringt, in der eine erste ihrer Schleifflächen an der Planfläche des Werkstücks und eine zweite ihrer Schleifflächen an der Längsfläche des Werkstücks anliegt, worauf das Werkstück längs seiner Umlaufachse hin-und herverschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Hin- und Herverschiebung des Werkstücks dieses zwischen zwei Stellungen verstellt wird, in deren einer die radiale Planfläche an der ihr gegenüberliegenden Fläche der Schleifscheibe anliegt, und in deren zweiter die radiale Planfläche von dieser Fläche der Schleifscheibe abgehoben ist, während die Schleifscheibe mit ihrer anderen Schleiffläche in Anlage an der Längsfläche des Werkstücks wenigstens zeitweise bei der Hin- und Herbewegung des Werkstücks verbleibt.
54. Verfahren nach Anspruch 53, dadurch gekennzeichnet, daß man nach Herbeiführen der Anlage der beiden Flächen der Schleifscheibe an der axialen Planfläche der zylindrischen Längsfläche des Werkstücks die Schleifscheibe bis auf eine Frei-Stellung nach außen zurückziehen und dann mittels des Antriebmotors für das Werkstück dieses längs der Werkstückumlaufachse um eine Strecke verschiebt, die größer als der Abstand zwischen den Stellungen des Werkstücks an den Enden seiner durch den Motor bewirkte! Hin- und Herbewegung ist.
55. Verfahren nach Anspruch 54, dadurch gekennzeichnet, daß Angaben über die Lage der ersten Schleifscheibenfläche
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relativ zu einer lotrecht zur WerkstQckumlaufachse verlaufenden Bezugsebene, die gegenüber der Planfläche des Werkstücks eine bestimmte Stellung einnimmt, in einem ersten Register gespeichert werden und Angaben über die Lage der zweiten Schleifscheibenfläche mit Bezug auf die Werkstückumlaufachse in einem zweiten Register gespeichert werden und daß bei der Verschiebung der Schleifscheibe auf ihrer schräg zur Werkstückumlaufachse verlaufenden Bahn die in beiden Registern gespeicherten Angaben entsprechend geändert werden.
56. Verfahren nach Anspruch 54, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Beistellung der Schleifscheibe längs ihrer zur Werkstückumlaufachse geneigten Vorschubbahn sowohl ein erster StromstoBerzeuger eine Reihe von Stromstößen liefert, deren jeder einer kleinen Bewegungsstrecke der Beistellung entspricht, als auch ein zweiter StromstoBerzeuger eine zweite Reihe von Stromstößen liefert, deren jeder einer größeren Strecke der Beistellung der Schleifscheibe entspricht, und daß die Beistellung der Schleifscheibe in Richtung auf die Werkstückumlaufachse unterbrochen wird, wenn ein Vergleich der beiden Stromstoßreihen ergibt, daß die Differenz der beiden Strecken einen bestimmten Grenzwert überschreitet.
57. Außenrundschleifmaschine, deren motorisch in Umlauf versetzte Schleifscheibe durch einen Beistellmotor auf einer schräg zur Werkstückumlaufachse verlaufenden Bahn beistellbar und zurückziehbar ist und mit einer ersten Schleiffläche für Planflächen des Werkstücks und mit einer zweiten Schleiffläche für zylindrische Längsflächen des Werkstücks ausgerüstet ist, das durch einen Werkstückspindelmotor antreibbar ist, gekennzeichnet durch zwei Register (210, 214), deren erstes zum Speichern von Angaben über die Lage der ersten Schleifscheibenfläche (130) gegen-
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über einer Bezugsebene (112) dient, die sich in einer bestimmten Stellung gegenüber dem Werkstück befindet und sich senkrecht zur Werkstückachse erstreckt, und deren zweites zum Speichern von Angaben dient, die sich auf die Lage der zweiten Schleifscheibenfläche (138) zur Werkstückumlaufachse beziehen, und weiter gekennzeichnet durch ein Schaltwerk (240 - 272) zum Ändern der in den beiden Registern (210, 214) gespeicherten Angaben während der Beistellung der Schleifscheibe längs ihrer schrägen Beistellbahn (72, 74) und zum Ändern der im ersten Register (211) gespeicherten Angaben bei der Verschiebung des Werkstücks längs seiner Umlaufachse unter gleichzeitiger Beibehaltung der im zweiten Register (214) gespeicherten Angaben.
58. Außenrundschleifmaschine nach Anspruch 57, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung zum Ändern der Angaben in beiden Registern (211, 214) Schaltmittel (250) enthält, welche die im ersten Register (211) gespeicherten Angaben entsprechend einer Funktion der Strecke, den die Schleifscheibe bei ihrer Beistellung auf ihrer schrägen Beistellbahn (72, 74) zurücklegt und entsprechend einer Funktion des Kosinus des spitzen Winkels zwischen der Beistellbahn und der Werkstückachse ändert, und Schaltmittel (262) enthält, welche die im zweiten Register (214) gespeicherten Angaben entsprechend einer Funktion dieser Strecke und entsprechend einer Funktion des Sinus desselben Winkels ändert.
59. Außenrundschleifmaschine nach Anspruch 58 mit einer Abrichtvorrichtung für die Schleifscheibe, gekennzeichnet durch ein Schaltwerk (304 - 320) zum Ändern der in dem ersten Register (210) und in dem zweiten Register (214) gespeicherten Angaben entsprechend der Dicke der Werkstoffschicht, die beim Abrichten von den beiden Schleifflächen (130, 138) der Schleifscheibe (62) entfernt wird.
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60. AuBenrundschleifverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß Angaben über die Stellung der eine Planfläche des Werkstücks bearbeitenden Schleifscheibenfläche gegenüber einer sich rechtwinklig zur Werkstückumlaufachse erstreckenden Bezugsebene der Maschine in einem Register gespeichert werden, daß das Werkstück mit einer an ihm befindlichen Bezugsfläche durch Verschieben längs seiner Umlaufachse in eine Stellung gebracht wird, in der sich die Bezugsfläche des Werkstücks dicht an der Bezugsebene in einem Abstand von ihr befindet, der dann gemessen wird, und daß die im Register gespeicherten Angaben diesem Abstand entsprechend geändert werden, um dadurch einen Ausgleich für die Stellung der Bezugsfläche abseits von der Bezugsebene zu schaffen.
61. Verfahren nach Anspruch 60, dadurch gekennzeichnet, daß zum Bestimmen des Abstandes zwischen der Bezugsfläche des Werkstücks und der Bezugsebene ein Fühler an die Bezugsfläche angelegt wird, der einen Umsetzer einstellt, dessen Ausgangssignal sich entsprechend dem Abfühlergebnis einstellt.
62. Verfahren nach Anspruch 60, dadurch gekennzeichnet, daß der bei Beginn des SchleifVorganges gegebene Abstand der Bezugsfläche des Werkstücks von der Bezugsebene während des Schleifens der Planfläche aufrechterhalten wird.
63. Außenrundschleifmaschine mit einem den Werkstückspindelstock tragenden Bettschlitten und einem den Schleifscheibenspindelstock tragenden Schlitten für die Beistellung der Schleifscheibe gekennzeichnet durch ein Register (210) zum Speichern von Angaben über die Lage einer Schleifscheibenfläche (130) gegenüber einer Bezugsfläche (110) des Werkstücks (50), weiter gekennzeichnet durch eine für den AntriFü (36) des Werkstückspindelstockschlittens (34) vorgesehena Steuerung (92) zum Einstellen des Werkstücks (50)
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längs seiner Umlaufachse (56) in eine Anfangsstellung, in der die Bezugsfläche (110) des Werkstücks (50) dicht neben einer bestimmten Bezugsebene (112) des Maschinenbettes (32) gelegen ist, weiter gekennzeichnet durch ein Meßwerk (108) zum Messen des Abstandes zwischen der Bezugsfläche (110) des Werkstücks und der Bezugsebene (112) bei der Anfangsstellung des Werkstücks und schließlich gekennzeichnet durch Einrichtungen (126) zum Ändern der im Register (210) gespeicherten Angaben um einen Betrag, der dem Abstand zwischen der Bezugsfläche (110) des Werkstücks und der Bezugsebene (112) entspricht, um dadurch einen Ausgleich zu schaffen, für die anfängliche Einstellung der Werkstückbezugsfläche (110) in eine Lage, in der sie sich in einem Abstand von der Bezugsebene (112) der Maschine befindet.
64. Außenrundschleifmaschine nach Anspruch 63, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ändern der im Register (210) gespeicherten Angaben eine Steuerschaltung (200 - 240) vorgesehen ist, die in Abhängigkeit vom Antrieb (82) des Schlittens (70) für die Beistellung der Schleifscheibe steht und die gespeicherten Angaben um einen Betrag ändert, der dem Einfluß der Beistellung auf die Lage der Schleifscheibenfläche (130) zur Werkstückbezugsfläche (110) entspricht.
65. Außenrundschleifmaschine nach Anspruch 63, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßwerk (108) einen Fühler (120) enthält, der in einer Endstellung an der Bezugsfläche (110) des Werkstücks (50) anliegt und in der anderen Endstellung von dieser Bezugsfläche (110) abgehoben ist und das Ausgangssignal des Meßwerks in Abhängigkeit von seiner jeweiligen Stellung beeinflußt.
66. Außenrundschleifmaschine mit einem Werkstückspindelstock und einem Schleifscheibenspindelstock, der für die Beistellung der Schleifscheibe zum umlaufenden Werkstück
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auf einem mit einem Antrieb versehenen Schlitten angeordnet ist, gekennzeichnet durch zwei StromstoBerzeuger (198, 334 bzw. 190, 332 ), die während der relativen Verschiebung von Schleifscheibenspindelstock (70) und Werkstückspindelstock (34) je eine Reihe von Stromstößen liefern, und zwar der eine StromstoBerzeuger Stromstöße, deren jeder einer kleinen Bewegungsstrecke der relativen Verschiebung entspricht, und der andere StromstoBerzeuger Stromstöße, deren jeder einer größeren Strecke der relativen Verschiebung entspricht, und weiter gekennzeichnet durch ein MeBwerk (358) zum Messen der beiden Strecken und durch eine Schaltung (362), welche die relative Verschiebung unterbricht, wenn die Differenz der beiden Strecken einen bestimmten Grenzwert überschreitet.
67. Außenrundschleifmaschine nach Anspruch 66, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (36) des den Werkstückspindelstock tragenden Schlittens (34) die beiden Stromstoßerzeuger (190, 332) antreibt, deren Stromstöße den Verschiebungsschritten des Werkstücks (50) längs seiner Umlaufachse (56) entsprechen.
68. Außenrundschleifmaschine nach Anspruch 66, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (82) des den Schleifscheibenspindelstock tragenden Schlittens (70) die beiden Stromstoßerzeuger (198, 334) antreibt, dessen Stromstöße den Beistellschritten der Schleifscheibe (62) entsprechen.
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