DE2757049A1 - Verfahren zur erzielung einer ununterbrochenen verbrennung von kohlenstoffhaltigem brennstoff - Google Patents
Verfahren zur erzielung einer ununterbrochenen verbrennung von kohlenstoffhaltigem brennstoffInfo
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Description
Patentanwälte
Dr.-Ing. Walter Abitt Q
Dr. Diele- [. Morf ι . 2 /b /UAd
Dipl.-Phys. ui. L.i ichneder
8 München 86, Pienzenauerstr. 28
21. Dezember 1977 74-58
ENGELHARD MINERALS & CHEMICALS CORPORATION Iselin, New Jersey 08830, V.St.A.
Verfahren zur Erzielung einer ununterbrochenen Verbrennung von kohlenstoffhaltigem Brennstoff
809827/0790
Die Erfindung betrifft ein Verfahren für die Durchführung
der Verbrennung eines kohlenstoffhaltigen Brennstoffs, wobei
die Verbrennung bei einer vorbestimmten Rate oder Raten von Gesamtbrennstoffbedarf ununterbrochen weitergeführt wird und
wobei der Brennstoff zwischen zwei Verbrennungsstufen verteilt wird, so daß die geforderte Gesamtbeschickungsrate erreicht
bzw. erhalten wird. So wird ein Teil, normalerweise etwa 20 bis 7096, des gesamten Brennstoffs in eine thermische Verbrennungsstufe geleitet. Gleichzeitig wird ausreichend Luft in
die thermische Verbrennungsstufe geleitet, bevorzugt etwa
125 bis 185 der stöchiometrischen Luftmenge, so daß eine im wesentlichen vollständige Verbrennung dieses Teils des Brennstoffs bewirkt wird und ein erhitzter Abstrom erzeugt wird.
Eine weitere Menge relativ kühler Luft wird mit diesem Abstrom vermischt und das entstehende, gekühlte Gemisch geht
weiter durch die Mischzone, wobei die zusätzliche Luft ausreichend die Vorverbrennung des restlichen Teils des Brennstoffs, der stromabwärts in die Mischzone gegeben wird, inhibiert. Dieses gekühlte Gemisch in der Mischzone hat bei und
nach der Zufuhr des zusätzlichen Brennstoffs eine Temperatur, die im Bereich von etwa 260 bis 649°C (500-12000F) liegt. Das
angereicherte Brennstoff-Luft-Gemisch wird dann in Anwesenheit eines Katalysators verbrannt, wobei durch das Gemisch in der
Katalysatorstufe Verbrennungsbedingungen erzeugt werden, bei denen eine hohe Wärmefreigaberate ohne wesentliche Bildung
von Stoffen, die die Umwelt verschmutzen, erreicht wird.
Die Erfindung betrifft Verfahren zur Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Brennstoffen einschließlich gasförmiger Brennstoffe, wie Naturgas,und flüssiger Brennstoffe, wie Brennöl.
Wenn in der vorliegenden Anmeldung von "Brennstoffen" gesprochen wird, sollen darunter ebenfalls Heizmaterialien, Heiz-
und Brennstoffe verstanden werden. In der US-PS 3 928 961
der gleichen Anmelderin wird ein Verfahren beschrieben und be-
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anspracht, das als katalytisch unterstützte thermische
Verbrennung bezeichnet wird. Entsprechend diesem Verfahren kann kohlenstoffhaltiger Brennstoff sehr wirksam
und bei Reaktionsraten verbrannt werden, die charakteristisch sind für die thermische (homogene) Verbrennung, obgleich die
Verbrennung in Anwesenheit eines festen Oxydationskatalysators bei Temperaturen durchgeführt wird, die unter denen liegen,
bei denen Stickstoffoxide erzeugt werden. Normalerweise liegt die Arbeitstemperatür eines Katalysator bei der katalytisc-h
unterstützte thermische Verbrennung im · :
Bereich von etwa 927 bis 17420C (1700-320O0F), z.B. nahe des
Mittelteils dieses Temperaturbereichs. Es wurde gefunden, daß es wünschenswert ist, zum Verbrennen verschiedener Arten von
kohlenstoffhaltigen Brennstoffen die Verbrennung in mehr als einer Stufe durchzuführen einschließlich mindestens einer
Stufe, bei der ein Katalysator verwendet wird,und mindestens einer thermischen Verbrennungsstufe. In der zuvor beschriebenen
Patentschrift wird ein Verfahren, bei dem eine kataly- '■'
tisch unterstützte thermische Verbrennung in Anwesenheit eines Katalysators durchgeführt wird, beschrieben
und beansprucht. Darauf folgt eine thermische Verbrennung des teilweise verbrannten Abstroms von der Katalysator stufe.
In der US-PS 3 846 979 der gleichen Anmelderin wird ein Verfahren beschrieben, bei dem kohlenstoffhaltiger Brennstoff
teilweise in einer thermischen Verbrennungszone verbrannt wird und anschließend der Abstrom, der den teilweise verbrannten
Brennstoff enthält, abgeschreckt wird und dann der abgeschreckte Abstrom mit einem Katalysator zur Oxydation
eines Teils oder des gesamten, nichtverbrannten Brennstoffs von der thermischen Verbrennungszone behandelt wird.
In einem der Beispiele der zuletzt erwähnten US-PS 3 846 979 werden Dieselbrennstoff und komprimierte Luft in einer Menge
von 1056 im Überschuß der stöchiometrischen Menge der Luft für
die vollständige Verbrennung des Brennstoffs in eine thermi-
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sehe Verbrennungsanlage eingeleitet, wobei ein Abstrom aus
etwa 90Ji oxydiertem Brennstoff erzeugt wird, der mit ausreichend überschüssiger Luft abgeschreckt wird, so daß eine
adiabatische Flammentemperatur von etwa 8160C (15000F) erhalten wird. Die in den Beispielen der Patentschrift beschriebenen Brennstoffe sind Dieselbrennstoffe oder Jetbrennstoffe der Art, wie sie normalerweise bei Luftfahrzeuggasturbinenmotoren verwendet werden. Bei typischen Bedingungen
solcher Motoren, die bei einem Druck von etwa 20 at arbeiten, soll der abgeschreckte Abstrom eine adiabatische Flammentemperatur von 815°C (15OO°F) aufweisen. Die tatsächliche Temperatur des abgeschreckten Abströme liegt etwa 55 bis 112°C
(100-20O0F) unter seiner adiabatischen Flammentemperatur, d.h.
über 700°C (13000F), bedingt durch einen kleinen Anteil an
nichtoxydierendem Brennstoff von der thermischen Verbrennungsvorrichtung. Entsprechend diesem Beispiel dieser Patentschrift
wird ausreichend weiterer Brennstoff in den Abstrom gesprüht, um die adiabatische Flammentemperatur auf 1425°C (2600°F) zu
erhöhen. Das entstehende Gemisch wird dann zu der Katalysatorstufe geleitet und vollständig verbrannt. Die Temperatur am
Auslaß der thermischen Verbrennungszone soll vor dem Abschrecken über 18000C (330O0F) liegen, und die Auslaßtemperatur von dem Katalysator beträgt 1370°C (25000F).
Obgleich das gerade beschriebene Verbrennungsverfahren für bestimmte Arten von Brennstoffen und Betriebsbedingungen geeignet ist, ist das Abschreckverfahren schwierig mit den Mengen
an Brennstoff durchzuführen, die in dem Gemisch, das in die thermische Verbrennungsvorrichtung eintritt, enthalten sind.
Es ist so zur Beendigung der Oxydation ein heftiges Mischen der Abschreckluft mit dem teilweise oxydierten, thermischen
Verbrennungsabstrom erforderlich. Durch dieses Mischen wird eine Turbulenz mit einem unerwünschten Druckabfall in der Abschreckzone erzeugt. Der Verbrennungs-Abschreck-Vorgang kann
schwierig aufrechtzuerhalten sein im Falle von flüchtigen bzw.
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vorübergehenden Störungen. Weiterhin kann das verläßliche Vermeiden
einer Vorzündung und einer weiteren Verbrennung, sobald weiterer Brennstoff auf den abgeschreckten Abstrom gesprüht
wird, wie es in der genannten Patentschrift beschrieben wird, in der Praxis schwierig sein, wenn nicht der abgeschreckte Abstrom
wesentlich kühler ist als es in dem Beispiel der Patentschrift angegeben wird. Der vorliegenden Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, solche Schwierigkeiten bei der Durchführung eines zweistufigen Verbrennungsverfahrens zu vermeiden, bei
dem eine thermische Verbrennungsstufe verwendet wird, auf die eine Verbrennung in Anwesenheit eines Katalysators folgt.
In der DT-OS 26 59 226.7 entsprechend
der US-Anmeldung mit der Serial Nr. 644 873, eingereicht am 29. Dezember 1975) der gleichen Anmelderin wird ein Verfahren
beschrieben, mit dem ein Verbrennungssystem unter Verwendung eines Katalysators in Gang gebracht werden kann. Bin Brennstoff-Luft-Gemisch wird beim Anlassen in einer thermischen
Verbrennungszone zur Erzeugung einer Wärmequelle verbrannt,
und diese Wärme wird dem Katalysator in wesentlicher Abwesenheit von nichtverbranntem Brennstoff zugeführt, um den
Katalysator auf eine Temperatur zu bringen, bei der er einen beschränkten
Massenübergangsbetrieb ununterbrochen unterhält.Die während dieses Anlaßvorgangs erreichte Katalysatortemperatur
reicht zur Entzündung eines Gemisches aus kohlenstoffhaltigem Brennstoff und Luft aus. Diese Katalysatortemperatur kann die
Betriebstemperatur für die Durchführung der thermischen Verbrennung eines solchen Gemisches unter Verwendung eines Katalysators
mit Träger in Anwesenheit eines Katalysators erreichen. Das Ziel des zuvor genannten, in der DT-OS 26.59 226.7
(bzw. der US-Serial Nr. 644 873) beschriebenen Verfahrens besteht darin, die unvollständige Verbrennung, die im Katalysator
auftreten kann, zu vermeiden, wenn ein Brennstoff-Luft-Gemisch durch den Katalysator geleitet wird, während er kalt
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ist. Der Abstrom aus einer solch unvollständigen Verbrennung
kann die umgebende Atmosphäre mit unerwünscht hohen Mengen unverbrannter Kohlenwasserstoffe und Kohlenmonoxid verunreinigen. Der Abstrom von der verwendeten thermischen Verbrennungszone darf während des Anlassens gemäß der DT-OS 26-59 226.7
(bzw. US-Anmeldung SN 644 873) den Katalysator nicht berühren,
solange er nicht von unverbranntem Brennstoff frei ist. Dies hat einen zweifachen Vorteil. Einerseits wird eine Beschädigung des Katalysators durch Verbrennen von Brennstoff nach
der Absorption am Katalysator, wenn dieser kalt ist, vermieden, und in Abwesenheit einer solchen Verbrennung am Katalysator wird der Durchgang von nichtverbranntem Brennstoff durch
den Katalysator in die Atmosphäre vermieden. Sobald der Katalysator auf eine Temperatur erhitzt wurde, bei der er so wirkt,
daß der Brennstoff in dem Gemisch, das durch ihn hindurchgeht, verbrennt, kann praktisch das gesamte Brennstoff-Luft-Gemisch direkt in den Katalysator für feinen ununterbrochenen,
stationären Betrieb geleitet werden - und die Brennstoffzufuhr zu der thermischen Verbrennungsstufe, die zum Anlassen
verwendet wird, wird abgestellt oder drastisch zurückgestellt. Nachdem eine Entzündung im Katalysator erreicht wurde, hört
die thermische Verbrennung entweder auf oder sie wird mit niedrigerer Brennstoffzufuhr weitergeführt, wobei die Brennstoffzufuhr eine vollständig andere Funktion hat und lediglich das Verdampfen des Brennstoffs erleichtert. Es kann eine
dazwischenliegende, kurze Zeltperiode auftreten, während der die thermische Vorverbrennung mit beachtlichen Werten weiter
abläuft, bis ein regeneratives Vorerhitzen der Einlaßluft sichergestellt ist. Diese Zeit hängt von der Anfangstemperatur und der Masse des Wärmeaustauschers ab.
Obgleich das in der obigen DT-OSf 27.59 266.7(US-Anmeldung
644 873) beschriebene Verfahren zum Erreichen des Anlassens in dem Verbrennungssystem unter Verwendung eines Katalysators
sehr nützlich sein kann, liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine ununterbrochene Verbrennung von kohlen«·
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stoffhaltigem Brennstoff in einem Verbrennungssystem zu schaffen, bei dem ein Katalysator verwendet wird und wobei ein
Vorbrenner während des Betriebs des Verbrennungssystems oder während der ununterbrochenen Verbrennung bei bestimmten Betriebsbedingungen verwendet wird, wie bei einem Betrieb innerhalb vorgegebener Brennstoffbedarfsbereiche oder bei einem
Betrieb, bei dem vorbestimmte Brennstoff-Luft-Verhältnisse
verwendet werden.
Gegenstand der Erfindung ist ein neues und verbessertes Verfahren zur Durchführung einer ununterbrochenen bzw. dauernden
Verbrennung eines kohlenstoffhaltigen Brennstoffs bzw. Heizmaterials bei vorgegebenen Gesamtraten für den Brennstoffbedarf unter Verwendung einer Verbrennungsvorrichtung, die eine
thermische Verbrennungszone und stromabwärts davon nacheinander eine Mischzone und eine Katalysatorzone umfaßt. Für mindestens eine der vorgegebenen Gesamtraten für den Brennstoffbedarf werden wesentliche Anteile des Brennstoffs in jeder
der thermischen Verbrennungszonen und der Katalysatorzone
verbrannt. Während des Betriebs bei einer solchen Brennstoffbedarfsrate wird ein wesentlicher Teil des Brennstoffs in
die thermische Verbrennungszone geleitet, während gleichzeitig Luft in die thermische Verbrennungszone eingeleitet wird, damit eine im wesentlichen vollständige Verbrennung des Brennstoffs, der darin eingeleitet wird, unter Bildung eines erhitzten Abstroms erfolgt. Eine zusätzliche Menge an relativ
kalter Luft wird zu dem erhitzten Abstrom in dem Auf stromteil der Mischzone zur Erzeugung eines gekühlten Gemisches gegeben,
zu dem man, während es den Stromabwärts teil der Mischzone durchquert, einen wesentlichen, zusätzlichen Teil des Brennstoffs zugibt, so daß man die Gesamtmenge erhält, die für
die vorherrschende Brennstoffbedarfsrate erforderlich ist. Dabei wird ein angereichertes Brennstoff-Luft-Gemisch bzw.
eine Zumischung erzeugt. Dieses Gemisch bzw. diese Zumischung (diese Ausdrücke werden synonym verwendet) wird dann in Anwe-
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senheit des Katalysators unter Bildung eines Abströme mit hoher thermische Energie verbrannt. Die zusätzliche Luftmenge,
die zu dem erhitzten, thermischen Verbrennungsabstrom zugegeben wird, reicht aus, um das gekühlte Gemisch und das angereicherte Brennstoff-Luft-Gemisch bei einer Temperatur Im Bereich von etwa 250 bis 650°C (500-12000F) in der Mischzone
zu halten und eine Vorverbrennung des zuvor erwähnten, zusätzlichen Brennstoffs darin zu inhibieren. Das entstehende Brennstoff-Luft-Gemisch besitzt weiterhin eine solche adiabatische
Flammentemperatur, daß beim Kontakt mit dem Katalysator die Betriebstemperatur des Katalysators im wesentlichen über der
momentanen Auto-EntzUndungstemperatur des angereicherten Brennstoff-Luft-Gemisches, aber unter der Temperatur, bei der eine
wesentliche Bildung von Stickstoffoxiden erfolgt, liegt.
Die vorliegende Erfindung wird anhand der beigefügten Zeich -nungen näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines zweistufigen Verbrennungssystems für das erfindungsgemäße Verfahren und
besonders angepaßt für die Verbrennung eines gasförmigen, kohlenstoffhaltigen Brennstoffs; und
Fig. 2 eine schematische Ansicht eines zweistufigen
Verbrennungssystems für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, insbesondere, wenn der zu verbrennende Brennstoff
ein flüssiger, kohlenstoffhaltiger Brennstoff, wie Brennstofföl, ist.
In Fig. 1 ist schematisch ein zentraler, longitudinaler Querschnitt einer Vorrichtung dargestellt, die zur Durchführung
eines Verfahrens geeignet ist, mit dem eine ununterbrochene Verbrennung sichergestellt ist, nicht nur bei einer bestimmten Brennstoffbedarfsrate, sondern ebenfalls bei wesentlich
niedrigeren Bedarfsraten an kohlenstoffhaltigem Brennstoff, der, wenn er mit einer stOchlometrischen Menge an Luft verbrannt wird, eine adiabatische Flammentemperatur von minde-
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stens etwa 1800°C (330O0F) besitzt. Gasförmige Brennstoffe,
die zur Verbrennung der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung geeignet sind, umfassen beispielsweise Kohlenwasserstoffe,
wie niedrige Alkane, Insbesondere Methan in Naturgas, Propan, das Propylen enthalten kann, oder Butan, Kohlenmonoxid und
Kohlegas.
Die Verbrennungsvorrichtung ist mit einem Außengehäuse bzw. äußeren Gehäuse bzw.Gerüst einschließlich eines Aüßengehäuseteils
allgemeinen konischer Form ausgerüstet, der das Einlaßende der Vorrichtung bildet. Ein zylindrischer Gehäuseteil
schließt an den Teil 11 an und definiert den im allgemeinen longitudinal verlaufenden Teil einer inneren thermischen Verbrennungszone. Ein zylindrischer Gehäuseteil 15 größeren
Durchmessers grenzt an den Teil 13 an und definiert an seinem äußersten linken, longitudinalen Teil einen Aufstrom- oder
Abschreckteil einer Mischzone, während der Teil des Gehäuseteils 15 rechts davon den restlichen bzw. verbleibenden Stromabwärtsteil der Mischzone definiert bzw. begrenzt. Ein weiterer, zylindrischer Gehäuseteil 17, der an den Teil 15 angrenzt und eine Katalysatorzone definiert und ein nach innen
konisch verlaufender Gehäuseteil 19, der an das Stromabwärtsende des Teils 17 angrenzt und eine VerdUnnungazone definiert,
sind weiterhin vorhanden.
Ein Einlaß 21 ist am äußeren Gehäuseteil 11 für die Zufuhr
eines primären Teils des kohlenstoffhaltigen Brennstoffs in die Verbrennungsvorrichtung vorgesehen. Der Brennstoffeinlaß 21 ist über eine Leitung 23 mit einem kreisförmigen,
primären Brennstoffansaugrohr bzw. -verteilerrohr 25 verbunden, das mit öffnungen in Intervallen um das Verteilerrohr
herum ausgerüstet ist für die Abgabe des primären Brennstoffe in die thermische Verbrennungszone.
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Die Verbrennungsvorrichtung ist weiterhin mit einem inneren Gehäuse innerhalb des äußeren Gehäuses ausgerüstet, das einen
inneren Gehäuseteil 27 mit einem im allgemeinen konischen Verschluß 29 an dem linken oder Stromaufwärtsende enthält,
wodurch der primäre Brennstoff innerhalb der thermischen Verbrennungszone zurückgehalten wird. Die primäre Luft tritt in
die thermische Verbrennungszone ein aus dem Raum zwischen dem Außengehäuseteil 13 und dem Innengehäuseteil 27 durch eine
erste Reihe von großen Lufteinlaßöffnungen 31t die um den
Gehäuseteil 27 in Abständen angebracht sind, durch eine zweite Reihe von kleineren Lufteinlaßöffnungen 33 ein, die
zwischen den öffnungen 31.um den Gehäuseteil 27 verteilt
sind. Zusätzliche, primäre Luftöffnungen 35 sind um den Gehäuseteil 27 herum nahe am Stromabwärtsende der thermischen
Verbrennungszone verteilt. Ein Anzünder bzw. eine Zündvorrichtung 37 ist durch die konischen Gehäuseteile 11 und 29 in das
Stromabwärtsende der thermischen Verbrennungskammer eingesteckt.
Gegebenenfalls und sofern es zweckdienlich ist, kann der primäre Brennstoff mit einem Teil oder der gesamten primären
Luft vor der Injektion in die thermische Verbrennungszone vorvermischt werden. Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung kann
daher so modifiziert werden, daß sie Zufuhr des primären Brennstoffs und der Luft zusammen in die thermische Verbrennungszone durch einen einzigen Einlaß oder eine Gruppe von Einlassen möglich wird. Wird dies getan, dann sollten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden,, um ein Flammendurchschlagen bzw. einen Flammenrückschlag von der Verbrennungszone zu vermeiden.
Ein innerer Gehäuseteil 39» zweckdienlich mit allmählich
steigendem Durchmesser, verbindet den Teil 27 und umgibt die Hisohzone konzentrisch innerhalb des äußeren Gehäuseteils
15. Luft zum Kühlen des Abströme von der thermischen Verbren-
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nungszone tritt in den Stromaufwärtsteil der Mischzone aus
dem Raum zwischen dem äußeren Gehäuseteil 15 und dem inneren Gehäuseteil 39 durch eine Reihe großer öffnungen 41 ein,
die um den inneren Gehäuseteil 39 gerade stromabwärts von der thermischen Verbrennungszone, die durch den inneren Gehäuseteil 27 abgegrenzt wird, verteilt sind. Zusätzliche Luft
tritt durch eine Reihe kleinerer öffnungen 43 ein, die zwischen den öffnungen 41 um den Gehäuseteil 39 verteilt sind.
Noch weitere Luft wird durch den Gehäuseteil 39 durch eine Reihe von zusätzlichen öffnungen 45 eingeleitet, die um den
inneren Gehäuseteil 39 weiter stromabwärts in der Mischzone angebracht sind. Kühlluft, die durch die öffnungen 41, 43,
in den inneren Gehäuseteil 39 eintritt, liefert ebenfalls sekundäre Verbrennungsluft für die Verbrennung, die in der Katalysatorzone stromabwärts der Mischzone, die durch den Gehäuseteil 39 begrenzt wird, stattfindet. Ein Teil oder die gesamte Luft, die durch die mehr stromaufwärts liegenden öffnungen 35 durchgeht, kann ebenfalls zum Kühlen und Abschrekken der Produkte der thermischen Verbrennung aus primärem
Brennstoff, der durch den Verteiler 25 eingeleitet wird, dienen. Beim Verbrennen gasförmiger Brennstoffe kann die Luftmenge, die tatsächlich durch die öffnungen 31 und 33 hindurchgeht, so sein, daß brennstoffreiche Anteile in Bereichen
nahe und stromaufwärts von dem Brennstoffverteiler 25 verbrennen. Darauf wird unvollständig verbrannter, primärer
Brennstoff im wesentlichen vollständig unter Verwendung zusätzlicher Luft verbrannt, die durch die öffnungen 35 oder
selbst durch die öffnungen 41 und 43 eintritt, gefolgt von einem prompten Abkühlen (Abschrecken), das durch weiteres Mischen mit Luft erreicht wird, die durch die öffnungen 41,
43 und 45 zur Vermeidung einer vorzeitigen Entzündung des sekundären Brennstoffs eingeleitet wird, der, wie beschrieben,
zugeführt wird.
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Ein Einlaß 47 für den sekundären Brennstoff ist aus Zweckdienlichkeitsgrtinden am Stromaufwärtsende der Vorrichtung angebracht. Der Einlaß 47 ermöglicht den Zugang zu einer Leitung
49 innerhalb des äußeren Gehäuseteils 15» die in Stromabwärtsrichtung zu einem kreisförmigen, sekundären Brennstoffverteiler bzw. -ansaugsttick 51 führt, das den inneren Gehäuseteil
39 um den Stromabwärtsteil der Mischzone umgibt. Sekundärer Brennstoff wird wie folgt in die Mischzone injiziert bzw. eingespritzt: Geeignet angebrachte Löcher geben den Brennstoff
von Stellen um das Verteilerstück 51 in Stromabwärts- und
Innenrichtung frei, wie es durch die Pfeile in Flg. 1 angedeutet wird. Luft, die links zwischen den Gehäuseteilen 15
und 39 hindurchgeht, trägt bzw. befördert den Brennstoff in Richtung auf die Löcher 41, 43» 45 und in das Innere der Mischzone, durch die ein gekühlter oder abgeschreckter Abstrom von
der thermischen Verbrennungszone hindurchgeht. Ein Ablenkorgan
52 verhindert, daß die Hauptmenge der Luft, die den sekundären Brennstoff befördert, durch die Löcher 31» 33» 35 hindurchgeht. Es ist erkennbar, daß kein großer Trennbedarf besteht
zwischen dem Stromaufwärtsmisch- oder -abschreckteil und dem Stromabwärtsteil der Mischzone, ausgenommen, Je nach Bedarf»
für die Zufuhr von ausreichend Luft zum Abkühlen des thermischen Verbrennungsabstroms im Verlauf der Zelt, so daß ein
Vorverbrennen in der Mischzone des Brennstoffs, der von dem Verteiler 51 zugeführt wird, vermieden wird.
Ein zylindrischer, innerer Gehäuseteil 53 ist mit dem Stromabwärtsende des inneren Gehäuseteils 39 verbunden und enthält
einen Katalysator 55 zylindrischer Form, angebracht bzw. befestigt durch geeignete Strukturen innerhalb des inneren Gehäuseteils 53· Der Katalysator 55 let bevorzugt einer
oder mehrere monolithische Katalysatoren der Honigwabenart bzw. der Zellenart mit inneren GasstrOmungsdurchgangswegen,
die sich in axialer Richtung des zylindrischen Gehäuses 53 erstrecken. In einer Form kann ein solcher Katalysator als
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Träger einen monolithischen oder feuerfesten Zirkon-Mulllt
enthalten, der selbst katalytisch nicht aktiv ist. Die inneren Strömungsdurchgänge des Monoliths sind mit einer calcinierten Schicht aus Aluminiumoxid mit hohem Oberflächenbereich
beschichtet bzw. überzogen, das für die höheren Betriebstemperaturen durch Einarbeitung eines anderen oxidischen Materials, wie Cerdioxid, stabilisiert sein kann. Eingearbeitet
in die Aluminiumoxidschicht oder darauf aufgebracht, ist eine geringe Menge eines katalytisch aktiven Metalls der Platingruppe, wie Platin oder Palladium oder beide.
Verbunden mit dem Stromabwärtsende des inneren Gehäuseteils
53 1st ein innerer Endgehäuseteil 61, der sich in seinem Durchmesser verjüngt, so daß er dem Stromabwärtsende des
äußeren Gehäuseteils 19 entspricht. Ein ringförmiges Endelement 63 empfängt bzw. nimmt an seiner inneren Oberfläche
die Stromabwärtsenden sowohl des äußeren Gehäuseteils als auch des Inneren Gehäuseteils 61 auf.
Verdünnungsluft zum Mischen mit dem Abstrom aus dem Katalysator 55 kann in die Verdünnungszone innerhalb des inneren Gehäuseteils 61 aus dem Raum zwischen dem Teil und dem äußeren
Gehäuseteil 19 durch eine Reihe großer öffnungen 65 eintreten,
die um den inneren Gehäuseteil 61 verteilt sind, und zusätzliche Verdünnungsluft kann in die Verdünnungszone durch eine
Reihe kleinerer öffnungen 67 eintreten, die zwischen den öffnungen 65 um den Gehäuseteil 61 verteilt sind.
Eine Lufteinlaßkanal ~ 69 mit großem Durchmesser ist zweckdienlich an der Seite des Stromabwärtsendes der Verbrennungsvorrichtung angebracht und verbindet eine Seite des äußeren
Gehäuseteils 17 und erlaubt den Zutritt für den Durchgang an primärer Verbrennungsluft, Abschreck- und sekundärer Verbrennungsluft und Verdünnungsluft in den Raum zwischen dem
äußeren Gehäuseteil 17 und dem inneren Gehäuseteil 53· Dieser
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Raum steht in Stromaufwärtsaxialrichtung mit dem Raum zwischen dem äußeren Gehäuseteil 15 und dem inneren Gehäuseteil
39 in Verbindung, das seinerseits in Stromaufwärtsrichtung mit dem Raum zwischen dem äußeren Gehäuseteil 13 und dem inneren Gehäuseteil 27 in Verbindung steht. In Stromabwärtsrichtung der Verbrennungsvorrichtung steht der Raum zwischen
dem äußeren Gehäuseteil 17 und dem inneren Gehäuseteil 53, versehen mit dem Lufteinlaßkanal . * 69» in Kommunikation
mit dem Raum zwischen dem äußeren Gehäuseteil 19 und dem inneren Gehäuseteil 61.
Beim Betrieb eines zweistufigen Verbrennungssystems unter Verwendung der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung erfolgt
eine ununterbrochene Verbrennung der gasförmigen, kohlenstoffhaltigen Brennstoffe in vorbestimmten Gesamtraten von
Brennstoffbedarf, die z.B. eine Anlaß- bzw. Beginn- oder
Alarmbereitschaft- bzw. Verstärkungsbrennstoffbedarfsrate
und eine normale Bedarfsrate umfassen, möglicherweise mit Betrieb ebenfalls bei Zwischenraten und bei einer noch höheren
maximalen Rate. Die Erzielung bzw. Einstellung dieser verschiedenen Raten kann Schwierigkeiten bei der Beibehaltung
einer stabilen, dauernden Verbrennung und bei der Vermeidung Übermäßiger Abweichungen der Katalysatortemperatur beinhalten.
Beispielsweise kann bei niedrigem Bedarf die Katalysatoreinlaßtemperatur so abfallen, daß sie unter der abhängigen
Entzündungstemperatur für die Gemische aus Brennstoff und Luft liegt, die den Katalysator dann oder während eines späteren Betriebs erreichen. Andererseits kann eine Vorentzündung des sekundären Brennstoff bei maximalen Brennstoffbeschickungsraten auftreten. Im allgemeinen wird ein größerer
Anteil an gesamter Brennstoffbeschickung in die thermische Verbrennungszone bei den niedrigsten Brennstoffbeschickungsraten eingeleitet, damit der Katalysator bei geeignet erhöhter
minimaler Betriebstemperatur gehalten wird. In der Tat kann die Vorrichtung vorteilhafterweiee bei in Ruhe befindlichem
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Zustand bzw. im Ruhezustand so betrieben werden, daß überhaupt
kein sekundärer Brennstoff in die Mischzone eingeleitet wird, während maximale Energie vorteilhaft aufrechterhalten bzw.
erzeugt werden kann unter Verwendung einiger Brennstoffe
ohne Verbrennung des Brennstoffs in der thermischen Verbrennungszone.
Es wurde jedoch gefunden, daß es in den meisten Fällen von Vorteil ist, in die thermische Verbrennungszone zur im wesentlichen
vollständigen Verbrennung darin zwischen etwa 20 und etwa 7096 der Gesamtmenge an Brennstoff, die zugeführt wird,
einzuleiten. Die thermischen Verbrennungsprodukte in dem entstehenden Abstrom werden dann zur Vermeidung einer Vorentzündung
und eines Vorverbrennens des zusätzlichen oder sekundären
Brennstoffs abgekühlt, der in die Mischzone zur Ergänzung des Brennstoffs in dem System und somit zur Erzeugung
eines Brennstoff-Luft-Gemisches eingeleitet wird, das sekundären Brennstoff enthält (d.h. damit angereichert ist). Wenn
dies erfolgte, wird das gekühlte Gemisch aus der thermischen Verbrennungszone und das angereicherte Brennstoff-Luft-Gemisch,
das mit dem sekundären Brennstoff gebildet wurde, in der Miscl»
zone bei Temperaturen im Bereich von etwa 250 bis 65O°C (500-12000F) und bevorzugt im Bereich von etwa 375 bis 5500C
(700-10000F) gehalten.
Für alle solche Betriebsbedingungen wird eine Verbrennungsvorrichtung
verwendet, die eine thermische Verbrennungszone innerhalb des inneren Gehäuseteils 27 und stromabwärts davon
nacheinander eine Mischzone, im allgemeinen innerhalb des inneren Gehäuseteils 39, und einen Katalysator innerhalb des
inneren Gehäuseteils 53 umfaßt. Insbesondere wenn der Abstrom von der Verbrennungsvorrichtung eine Gasturbine antreiben
soll, ist der weitere innere Gehäuseteil 61 zur Erzeugung einer Luftverdünnung oder zum Mischen mit dem Katalysatorabstrom
nützlich, wodurch sichergestellt wird, daß Antriebsgase
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die Turbinenschaufeln nicht mit zu hohen Temperaturen erreichen.
Während Brennstoff nicht nur in die Mischzone, sondern ebenfalls in wesentlichen Mengen in die thermische Verbrennungszone zum Verbrennen darin unter Bildung eines erhitzten Abstroms eingeleitet wird, werden bestimmte Betriebsbedingungen,
wie im folgenden beschrieben, aufrechterhalten. Während eines solchen Betriebs wird ein Teil des Brennstoffs in den Einlaß 21 geleitet, bevorzugt etwa 20 bis etwa 70% der Gesamtmenge an Brennstoff, der erforderlich ist für die Brennstoffbedarfsrate, bei der die Verbrennung durchgeführt wird. Der
Brennstoff kann z.B. technisches bzw. im Handel erhältliches Propan, das Propylen enthält, sein. Der Brennstoff geht von
dem Einlaß 21 durch die Leitung 23 und wird in die thermische Verbrennungszone von dem Verteiler 25 eingesprüht. Luft
wird gleichzeitig durch die Öffnungen 31t 33 und 35 in die
thermische Verbrennungezone geleitet, damit eine Im wesentlichen vollständige Verbrennung darin des Teils des Brennstoffs erfolgt, der in sie eingeleitet wird. Die Brennstoff-
und Luftbeschickungsraten werden bevorzugt so eingestellt, daß die zugeführte Luft zwischen etwa 125 und etwa 185% der
stuchlometrischen Menge gehalten wird, die für eine vollständige Verbrennung des so zugeführten Brennstoffs erforderlich ist.
Damit eine stabile Verbrennung in der thermischen Verbrennungszone erreicht wird, kann das Brennen tatsächlich während
des Mischens des Brennstoffs und Luft in Flächen oder Bereichen auftreten, wo das Luft-Brennstoff-Verhältnis fast das
stöchiometrische Verhältnis erreicht, gefolgt unmittelbar
innerhalb der Verbrennungszone durch besseres Vermischen der gasförmigen Materialien einschließlich der Verbrennungsprodukte· Die Stabilität der Verbrennung kann für Luft-Brennstoff -Verhältnisse wesentlich magerer oder reicher als das
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stöchiometrische Verhältnis verbessert werden (abhängig von
den Brennstoffinjektionsraten, bezogen auf den Luftdruck und die Anordnung der öffnungen,aus dem mit komprimierter
Luft aufgefüllten Raum in das Innere der Verbrennungsvorrichtung) , indem man eine Rezirkulierung der Brenngase ermöglicht,
so daß die Teile der sich langsamer bewegenden Gase eine Fortschreitung der Oxydationsreaktion bei langsameren Geschwindigkeiten, die für solche Gemische charakteristisch
sind, ermöglichen, die kontinuierlich durch die erhitzten Reaktionsprodukte, die die Bereiche verlassen, entzündet werden, die das Verbrennen unterstützen. Dies kann z.B. in dem
Bereich geschehen, der benachbart zu dem konischen Gehäuse oder Verschluß 29 ist, wo nur wenig oder kein Brennstoff oder
Luft die Verbrennungskammer betritt. Wenn der vollständig verbrannte Abstrom von der thermischen Verbrennungszone in
die Abschreckzone eintritt, die benachbart zu dem Stromaufwärts ende des Raums innerhalb des Gehäuseteils 39 ist, geht
eine zusätzliche Menge an Luft durch ■ die Offnungen 41,43
und 45 zum Vermischen mit dem erhitzten Abstrom aus der thermischen Verbrennungszone. Das entstehende Gemisch, das
durch die zugegebene Luft abgekühlt wird, geht durch die Mischzone zu dem Stromabwärtsende des äußeren Gehäuseteils
Ein zusätzlicher Teil des Brennstoffs, der den Gesamtbedarf
ergibt, der für die betreffende Brennstoffbedarfsrate erforderlich ist, wird zu dem gekühlten Gemisch, das durch den
Stromabwärtsteil der Mischzone geht, gegeben, wobei ein angereichertes Brennstoff-Luft-Gemisch erzeugt wird. Dieser sekundäre Brennstoff wird durch den Einlaß 47, die Leitung 49
und den Verteiler 51 eingeleitet und wird mit einem Teil der sekundären Luft, die in die Bereiche, benachbart zu der
Außenoberfläche des inneren Gehäuseteils 39, geleitet wird, vermischt. Jedoch reicht die Gesamtmenge an sekundärer Luft,
die durch die öffnungen 41, 43 und 45 eingeleitet wird, aus, das angereicherte Brennstoff-Luft-Gemisch innerhalb des ge-
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wünschten Temperaturbereichs zu halten,und durch seine Kühloder Abschreckwirkung nach dem Mischen mit dem Abstrom von
der thermischen Verbrennungszone reicht die Temperatur aus, um eine Vorverbrennung oder Vorentzündung des zusätzlichen
Brennstoffs, der in die Mischzone eingeleitet wird, zu verhindern. Das entstehende, angereicherte, innige Gemisch aus
Brennstoff und Luft wird zu dem Katalysator 55 geleitet.
Zur Durchführung einer katalytisch unterstützten thermischen Verbrennung nach dem Kontakt mit dem Katalysator 55 hat das
angereicherte Brennstoff-Luft-Gemisch, das in den Katalysator eintritt, eine solche adiabatische Flammentemperatur,
daß nach dem Kontakt mit dem Katalysator die Betriebstemperatur des Katalysators im wesentlichen über der momentanen AutoEntzündungstemperatur eines solchen Brennstoff-Luft-Gemisches,
aber unter der Temperatur liegt, die eine wesentliche Bildung von Stickstoffoxiden bewirken würde. Die Zusammensetzung und
die Temperatur des angereicherten Brennstoff-Luft-Gemisches, die seine adiabatische Flammentemperatur nach dem ersten
Kontakt mit dem Katalysator bestimmen, werden ihrerseits durch die Einlaßlufttemperatur und in geringem Umfang durch
die Einlaßbrennstofftemperatur, durch die Wärme und Verbrennungsprodukte, die durch das Verbrennen in der thermischen
Verbrennungszone als Folge der portionsweisen Zugabe von einem Teil der gesamten Brennstoffbeschickung zu dem primären
Brennstoffeinlaß 21 erzeugt werden, bestimmt wie auch durch die Mengen an primärer Verbrennungsluft, die durch die öffnungen 31, 33 und 35 in die thermische Verbrennungszone hindurchgeht, und die Mengen an Abschreck- und sekundärer Verbrennungsluft, die durch die öffnungen 41, 43 und 45 in die Mischzone gehen, und natürlich ebenfalls durch die sekundäre
Brennstoffbeschickung zu dem Einlaß 47·
Das angereicherte Brennstoff-Luft-Gemisch, das in den Katalysator von dem Stromabwärtsende der Mischzone eintritt, wird
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dann in Anwesenheit des Katalysators 55 verbrannt und wird in die Verdünnungszone innerhalb des inneren Gehäuseteils 61
geleitet, wo zusätzliche Luft durch die öffnungen 65 und 67
eintreten kann unter Erzeugung eines Endabstroms mit der gewünschten Temperatur. Dieser Abstrom ist z.B. zum Antrieb
von Gasturbinen zur Erzeugung von Energie oder zum Durchgang durch Wärmeaustauschvorrichtungen geeignet, wodurch die
Energie ausgenutzt wird, die durch die ununterbrochene Verbrennung entwickelt wird der Brennstoffbeschickung in
die Brennstoffeinlasse 21 und 47. Bei einer geeigneten Anordnung
treibt der Abstrom von der Verdünnungszone zuerst ein Turbogebläse bzw. einen Abgasturbulator (nicht dargestellt)
an, der auf dem Ringelement 63 befestigt sein kann. Umgebungsluft geht durch den Kompressor, der verbunden
ist, um komprimierte Luft in die Lufteinlaßleitung 69 zu leiten. Der Abstrom von der Turbinenseite des Turbogebläses
kann dann, wie oben vorgeschlagen, in Vorrichtungen, wie Maschinenturbinen oder Wärmeaustauscher, zur Ausnutzung
des heißen Verbrennungsabstroms geleitet werden. Die
Größen und die Verteilung der Luftzufuhröffnungen 31» 33, 35,
41, 43, 45, 65 und 67 werden entsprechend der Bauart der
Verbrennungsvorrichtung ausgewählt, abhängig von dem Druck bei der Aufnahme der komprimierten Luft bzw. bei der Zufuhr
der komprimierten Luft, so daß man die gewünschte Beschikkungsrate und Verteilung der primären Luft, der Abschreck-
und sekundären Verbrennungsluft und der Verdünnungsluft erhält.
In der in den Zeichnungen dargestellten Vorrichtung für die Entfernung bzw. Abnahme der Wärme aus der Verbrennungsvorrichtung
sind keine Einrichtungen vorgesehen durch Übertragung der Wärme von dem Katalysator oder sonstwie. Dementsprechend
wird die ununterbrochene Verbrennung des kohlenstoffhaltigen Brennstoffs selbst von Hochenergiebrennstoffen,
die bei hohen Temperaturen brennen, unter im wesentlichen
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adiabatischen Bedingungen bei Temperaturen durchgeführt, die die adiabatische Flammentemperatur des Gemisches bei der
Verbrennung erreichen und im allgemeinen im Bereich von ca. 22 bis 170° bzw. 25 bis 16O°C (5O-3OO°F) einer solchen
adiabatischen Flammentemperatur. Insbesondere ist bei Hochenergiebrennstoffen die Einstellung des angereicherten
Brennstoff-Luft-Gemisches, das den Katalysator betritt, wichtig, so daß es eine adiabatische Flammentemperatur unter
der stickstoffoxidbildenden Temperatur besitzt. Im allgemeinen werden die Arbeitstemperaturen bei dem Katalysator gut
unter ca. 18000C (33OO°F) und im Bereich von etwa 925 bis
175O°C (1700-32000F) und bevorzugt etwa 1100 bis 165O°C
(2000-30000F) gehalten.
Der Ausdruck "sofortige Auto-Entzündungstemperatur11, wie er
in der vorliegenden Anmeldung für ein Brennstoff-Luft-Gemisch verwendet wird, betrifft die Temperatur, bei der die Entzündungslaufzeit bzw. -nacheilung des Brennstoff-Luft-Gemisches, das in den Katalysator eintritt, vernachlässigbar ist,
bezogen auf die Verweilzeit in der Katalysatorverbrennungszone des darin verbrannten Gemisches.
Obgleich die vorliegende Erfindung insbesondere im Zusammenhang mit Luft als Beispiel für die Nichtbrennstoffkomponenten, die in die Verbrennungsvorrichtung eingeleitet werden, beschrieben wurde, ist selbstverständlich Sauerstoff das Element, das für die Unterstützung der Verbrennung
erforderlich ist. Gegebenenfalls kann der Sauerstoffgehalt einer Nichtbrennstoffkomponente variiert werden, und der Ausdruck "Luft", wie er in der vorliegenden Anmeldung verwendet
wird, bedeutet die Nichtbrennstoffkomponenten und umfaßt irgendwelche Gase oder Gemische aus Gasen, die einige Produkte der vorherigen Verbrennung enthalten können oder nicht
und die Sauerstoff enthalten, der für die Verbrennungsreaktionen verfügbar ist. Es soll darauf hingewiesen werden, daß
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die Luft, die als Abschreckungsfluid zugeführt wird, bevorzugt niedrigstmögliche. Temperatur besitzen sollte,
normalerweise die Abgabetemperatür des Kompressors
oder Gebläses, der bzw. das mit Umgebungsluft beschickt wird, so daß die Einstellung der gewünschten Temperatur in dem gekühlten
Gemisch, das durch die Mischzone hindurchgeht, erleichtert wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren, das in einer Vorrichtung, wie sie erläutert und im Zusammenhang mit Fig. 1 der Zeichnungen
beschrieben wurde, durchgeführt werden kann, ist besonders zweckdienlich und wirksam, um eine ausreichende Verbrennung
verschiedener Arten von kohlenstoffhaltigen Brennstoffen durch geeignete Unterteilung bei verschiedenen Brennstoffbedarf
sbedingungen des primären und sekundären Brennstoffs, der zugeführt wird, in die thermische Verbrennungszone und via
der Mischzone in die Katalysatorzone zu erhalten. Für Änderungen
in den Betriebsbedingungen kann man kompensieren, indem man die Anteile oder das Verhältnis von primären und sekundären
Brennstoffbeschickungsraten ändert. Weiterhin kann man durch Änderung in dem Brennstoff selbst ohne unerwünschte
Wirkung auf die Rate oder den Nutzeffekt bei der Energieproduktion oder auf die Bildung von Stickoxiden und anderen Verunreinigungen
kompensieren. Beispielsweise kann man durch Änderung in den Verhältnissen von Propylen oder Wasserstoff,
die in einem gasförmigen Brennstoff enthalten sein können, kompensieren, indem man für jede Brennstoffzusammensetzung
ein optimales, vorbestimmtes Schema für die Portionierung der gesamten Brennstoffbeschickungsrate zwischen primärem und
sekundärem Brennstoff, der zugeführt wird, kompensieren.
Bei der Bestimmung der Verhältnisse des Brennstoffs, der in die thermische Verbrennungszone und in die Katalysatorzone
eingeleitet wird, ist es im allgemeinen bevorzugt, die Beschickungsrate in die thermische Verbrennungszone so zu begren-
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zen, daß soviel Brennstoff in der Katalysatorzone verbrannt wird, wie er mit dem abhängigen und wirksamen Gesamtverfahren
vereinbar ist. Die thermische Verbrennung kann in lokalisierten Bereichen bei Temperaturen stattfinden, die der adiabatischen
Flammentemperatur eines stöchiometrischen Gemisches aus Brennstoff und Luft angenähert sind. Mit den angegebenen Brennstoffen
überschreiten solche thermischen Verbrennungstemperaturen die Temperatur, über der eine wesentliche Bildung
von Stickstoffoxiden durch Bildung des atmosphärischen Stickstoffs in der Verbrennungsluft beginnt. Jedoch kann man durch
Beschränkung der Gesamtmengen an Brennstoff, die in der thermischen Verbrennungszone verbrannt werden, und durch Beschränkung
der Verweilzeiten in der Zone des primären Brennstoffs und Luft und ihrer thermischen Verbrennungsprodukte
vor dem Abkühlen mit zusätzlicher Luft die Bildung von Stickstoffoxiden stromaufwärts von der Katalysatorstufe minimal
halten. Außerdem wird durch die Verdünnung des Abstroms von der thermischen Verbrennungszone mit relativ großen Mengen
an zusätzlicher sekundärer oder Abschreckluft und mit den Verbrennungsprodukten, die bei der Katalysatorstufe gebildet
werden (die praktisch frei von Verunreinigungen sind), ein Endabstrom erzeugt, der niedrige Anteile an Stickstffoxiden
enthält und für die Abgabe in die meisten oder alle Umgebungen bzw. Atmosphären annehmbar ist.
In Fig. 2 ist in schematischer Darstellung ein longitudinaler,
axialer Querschnitt einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt, wobei man mit der
Vorrichtung eine ununterbrochene Verbrennung eines flüssigen Brennstoffs erreichen kann. Beispiele geeigneter, flüssiger,
kohlenstoffhaltiger Brennstoffe sind Gasolin bzw. Motorenbenzin, aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol,
Äthylbenzol und Xylol; und Naphtha, Dieselbrennstoff, Jetbrennstoff bzw. -öl, andere mittlere Destillatbrennstoffe,
hydrobehandelte schwere öle u.a. Weiterhin können Alkohole,
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wie Methanol, Äthanol und Isopropanol, Äther, wie Diäthyläther, und aromatische Äther, wie Äthylphenyläther, verwendet
werden.
Die zweistufige Verbrennungsvorrichtung von Fig. 2 umfaßt am Aufnahmeende einen im allgemeinen konischen, äußeren Gehäuseteil
71, der von dem im allgemeinen konischen, inneren Gehäuseteil 73 getrennt ist. An den inneren Enden dieser Teile 71
und 73 wird eine zylindrische Struktur 74 getragen bzw. ist dort vorgesehen, die an ihrem linken Ende geschlossen ist.
Sie wird zur Zufuhr primären Brennstoffs verwendet. Dazu wird eine Wirbeleinspritzvorrichtung 75 üblicher Bauart am rechten
Ende der Struktur 74 verwendet. Primärer Brennstoff, wie Nr.2 Brennstofföl, kann in das Innere der Struktur 74 und somit
zu den Schaufeln der Wirbeleinspritzvorrichtung durch eine Brennstoffzufuhrrohrleitung 77 zur Beschickung einer Düse 78
eingeleitet werden. Der Innenraum der zylindrischen Struktur 74 wird ebenfalls mit primärem Brennstoff und Luft zur Erleichterung
der Einspritzung durch Radialöffnungen 79 in der zylindrischen Struktur 74 beschickt. Der Stromaufwärts-Endverschlüß
der Verbrennungsvorrichtung kann durchsichtige Fenster (nicht dargestellt) enthalten, die in Abgleichungen in den
Wänden der Gehäuseteile 71 und 73 angebracht sind und zum Anschauen des Inneren der Verbrennungsvorrichtung dienen, wie
auch nicht gezeigte Einrichtungen zur Entnahme von Proben, mit denen Proben aus den Brennstoff-Luft-Gemischen von dem
Stromaufwärtsende des Inneren der Verbrennungsvorrichtung entnommen werden können.
Der äußere Gehäuseteil 71 und der innere Gehäuseteil 73 sind an ihren äußersten oder Stromabwärtsenden mit den entsprechenden
äußeren und inneren Gehäuseteilen 81 und 83 zylindrischer Form verbunden, die eine thermische Stromaufwärtsverbrennungszone
begrenzen, und axial stromabwärts davon weitergehen, und ebenfalls den Stromaufwärts- oder Abschreckteil der Mischzone
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begrenzen. Die Mischzone wird dann weiter stromabwärts durch
den äußeren Gehäuseteil 85 mit größerem Durchmesser als der Teil 81 und einen inneren Gehäuseteil 87 definiert, der eine
Fortsetzung in longitudinaler Richtung des inneren Gehäuseteils 83 ist. Einrichtungen zum Einspritzen des sekundären, flüssigen
Brennstoffs sind mehrere Einspritzeinrichtungen, die mit Luft betrieben werden und peripher um den Stromabwärtsteil
der Mischzone, die durch die Gehäuseteile 85 und 87 begrenzt wird, angebracht sind. Diese Einspritzvorrichtungen bzw. Injektoren,
von denen einer schematisch dargestellt ist, besitzen übliche Bauart und umfassen je eine Einspritzdüse 88,
die mit einer sekundären Brenstoffzufuhrleitung 89 beschickt wird, wobei sich die Düse 88 durch den äußeren Gehäuseteil
erstreckt und wobei das Ende der Düse durch die Wand des inneren Gehäuseteils 87 in Verbindung mit dem Inneren der Mischzone
steht. Luft, die das Einspritzen des sekundären Brennstoffs erleichtert, ist von der Leitung 90 für komprimierte
Luft verfügbar, und tritt in ein Gehäuse 91, das die Düse 88 umgibt, ein. Die Luft zur Erleichterung des Verspritzens geht
in das Innere des Gehäuseteils 87 durch einen kreisförmigen Raum, der das Ende der Düse 88 umgibt, und vermischt sich mit
hoher Geschwindigkeit mit den Brennstofftröpfchen, die die
Düse verlassen.
Der äußere Gehäuseteil 85 erstreckt sich in Stromabwärtsrichtung in zylindrischer Form und besitzt einen Stromabwärtsendteil
93 mit etwas steigendem Durchmesser. Ein innerer Gehäuseteil 95 mit allmählich steigendem Durchmesser, der eine
Ausdehnung der Mischzone abgrenzt bzw. definiert, ergibt einen Übergang zu der Katalysatorzone und ist mit dem Stromabwärtsende
des inneren Gehäuseteils 87 verbunden und bildet einen torroidalen (torroidal) Raum mit konstanter Querschnittsfläche mit dem sich erstreckenden Teil 93 des äußeren Gehäuses.
Das Stromabwärtsende des inneren Gehäuseteils 95 endet
in einer Aufbau- bzw. Halterungsplatte oder Ring 97 mit zen-
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traler Öffnung. Ein Katalysator 99 mit Gasdurchströmungsdurchgängen,
die sich in axialer Richtung erstrecken, ist im inneren Teil des Ringes 97 an seiner Stromabwärtsseite befestigt.
Damit eine einheitliche Verteilung der Luft in den Räumen zwischen den äußeren Gehäuseteilen und den inneren Gehäuseteilen erreicht wird, ist ein zusätzlicher, zylindrischer Gehäuseteil
101 größeren Durchmessers als der äußere Gehäuseteil 93 um die Vorrichtung außen von dem inneren Gehäuse 95, das
den tibergangsteil der Mischzone abgrenzt, vorgesehen. Der Gehäuseteil 101 ist an dem Stromaufwärtsende mit einer ringförmigen
Seitenplatte 103 und an dem Stromabwärtsende mit dem
Ring 97 geschlossen. Primäre Luft und sekundäre Abschreckluft treten aus dem Gebläse oder dem Kompressor (nicht dargestellt)
durch eine Luftzufuhrleitung 104 ein, der in den Gehäuseteil
101 an seinem einen Ende mündet. Die eintretende Luft verteilt sich selbst peripher innerhalb der Räume zwischen dem äußersten
Gehäuseteil 101 und dem Gehäuseteil 93, der mit dem Raum zwischen dem Gehäuseteil 101 und dem inneren Gehäuseteil 95
an der linken Seite des Rings 97 in Verbindung steht, der seinerseits durch den Raum zwischen dem äußeren Gehäuseteil 93
und dem inneren Gehäuseteil 95 mit dem Stromaufwärtsteil der Vorrichtung in Verbindung steht.
Beim Betrieb der Vorrichtung gemäß Fig. 2 wird primärer, flüssiger Brennstoff, wie Nr. 2 Brennstofföl, durch die Leitung
77 und die Düse 78 geleitet und zu der Wirbelspritzvorrichtung 75 geführt. Luft wird in den Stromabwärtsteil der
Vorrichtung, wie beschrieben, eingeleitet und bewegt sich zwischen dem äußeren Gehäuseteil 85 und dem inneren Gehäuseteil
87, das die Mischzone umgibt, und geht weiter zwischen dem äußeren Gehäuseteil 81 und dem inneren Gehäuseteil 83 an
dem Stromaufwärtsteil der Mischzone und der primären Verbrennungszone vorbei in den Raum zwischen dem äußeren Gehäuseteil
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71 und dem inneren Gehäuseteil 73 am Stromaufwärtsende der
Vorrichtung. Etwas primäre Hilfsluft oder Wirbelluft geht durch die öffnungen 79 und betritt die Wirbelspritzvorrichtung
75 zusammen mit dem primären Brennstoff zur Zerstäubung des Brennstoffs in der thermischen Verbrennungszone. Die Anordnung
der zylindrischen Struktur 74 und der Wirbeleinspritzvorrichtung 75 mit dem Einspritzer 78 für flüssigen Brennstoff
und die Öffnungen 79 für primäre Hilfsluft können auf verschiedene Arten, die dem Verbrennungsingenieur geläufig sind,
modifiziert werden, so daß eine geeignete Injektion der flüssigen Brennstoffe erreicht wird. Man kann so primäre
Luft, die das Einspritzen erleichtert, mit höherem Druck durch eine getrennte Leitung, die die Öffnungen 79 ersetzt, einleiten,
damit das Einspritzen von feinverteiltem Brennstoffspray
durch Hochdruckdüsen (nicht dargestellt) erreicht wird, oder der flüssige Brennstoff kann als Film auf Dispersionsoberflächen
eingeleitet werden, die einem Luftstrom mit hoher Geschwindigkeit aus einer getrennten Quelle für komprimierte
Luft ausgesetzt sind, so daß ein feiner Sprühregen aus primärem Brennstoff in den Stromaufwärtsteil des Inneren der Verbrennungsvorrichtung
eingeleitet wird.
Primäre Luft tritt in die thermische Verbrennungszone durch
eine Reihe von öffnungen 105 ein, die um den inneren Gehäuseteil
83 in Abständen angebracht sind. Der Abstrom von der
thermischen Verbrennungszone wird dann durch eine zusätzliche
Luftmenge abgekühlt oder abgeschreckt, die als Abschreckluft und sekundäre Verbrennungsluft dient und die durch eine erste
Reihe von Lufteinlaßöffnungen 107, die um den Gehäuseteil 83 in Abständen angebracht sind, und durch eine zweite, ähnliche
Reihe von Lufteinlaßöffnungen 109 eintritt, die zwischen den öffnungen 107, aber etwas stromabwärts davon, verteilt sind.
Das entstehende, gekühlte Gemisch geht stromabwärts längs der Mischzone, worin ein zusätzlicher Teil des flüssigen
Brennstoffs zu dem gekühlten Gemisch zugegeben wird, so daß
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ein angereichertes Brennstoff-Luft-Gemisch am Stromabwärtsende der Mischzone erhalten wird, die durch den Übergangsteil
innerhalb des expandierten Gehäuseteils 95 erzeugt wird. Das Gemisch betritt dann den Katalysator 99 für die Verbrennung
in der Katalysatorzone. Der zusätzliche Teil an flüssigem Brennstoff, der die sekundäre Brennstoffbeschickung enthält,
tritt in die Mischzone aus den verschiedenen Einlaßleitungen 89 durch Einspritzdüsen 88 ein, wobei etwas Luft zur Erleichterung
des Einspritzens von der Leitung 90 für komprimierte Luft durch das Gehäuse 91, das jede Düse 88 umgibt, zugeführt
wird.
Der Betrieb der zweistufigen Verbrennungsvorrichtung der Fig.2
ist im allgemeinen wie der in Fig. 1. Die aufgenommene Luft kann mit relativ niedrigem Druck zugeführt werden, wenn z.B.
die Verbrennungsvorrichtung verwendet wird, um Luft zuzuführen, die als Heizmaterial bei dem Verfahren verwendet
wird. Bei solchen Anwendungen kann ein Kompressor nicht erforderlich sein, und die Luftzufuhr kann mit einem Gebläse
(nicht dargestellt) bei niedrigen Drucken erfolgen. Der Endabstrom von dem Katalysator 99 kann dann zu Wärmeaustauschern
geleitet werden, oder er kann direkt auf die zu behandelnden Feststoffe oder fluiden Materialien auftreffen oder direkt
damit vermischt werden.
Es ist besonders wünschenswert sicherzustellen, daß der sekundäre Brennstoff als sehr feiner, gutverteilter Nebel von den
Leitungen 89 eingespritzt wird, die um den Gehäuseteil 87 angebracht sind, durch geeigneten Bau und Einstellung der an
sich bekannten Einspritzvorrichtungen bzw. Injektoren für den sekundären Brennstoff, die durch Luft betrieben werden.
Nach dem Durchgang längs der verlängerten Mischzone und des Übergangsteils innerhalb der Gehäuseteile 87 und 95 ist der
Brennstoff im wesentlichen vollständig dispergiert, verdampft und mit den erhitzten, gasförmigen Materialien aus der thermi-
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sehen Verbrennungszone und der zum Mischen zugeführten Luft
vermischt, wobei das angereicherte Brennstoff-Luft-Gemisch aus der Mischzone in Form eines innigen Gemisches aus Brennstoff
und Nichtbrennstoffkomponenten nach dem Kontakt mit dem Katalysator vorliegt. Verdünnungsluft kann gegebenenfalls zu
dem Endabstrom, wie bei der Anordnung von Fig. 1, zugegeben werden. In Fig. 2 ist keine Einrichtung für die Zufuhr der
Verdünnungsluft dargestellt.
Beispiele für den Betrieb der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung sind für einen großen Bereich von Luftdrucken und Brennstoffbedürfnissen
in Tabelle I dargestellt. Die zugeführte Luft wird auf die angegebenen Temperaturen und bei den angegebenen
Drucken zwischen 1,35 und 2,1 at erhitzt. Bei einem typischen Fall, wie bei Versuch 3 oder 4, wird ein Luftabfall beobachtet
zwischen dem Luftraum, der das innere Gehäuse umgibt,und dem Äußerender Verbrennungsvorrichtung stromaufwärts von dem Katalysator
von etwa 0,07 atü (1 psig). Der verwendete Brennstoff ist im Handel erhältliches Propan, das etwa 10% Propylen enthält.
Bei diesen Versuchen werden keine Routinemessungen der relativen Verhältnisse der Strömung an primärer Luft in
die thermische Verbrennungszone, von sekundärer Luft in die
Abschreck- und Mischzone oder von Verdünnungsluft zu dem Katalysatorabstrom durchgeführt. Jedoch betragen die relativen
Raten für die Strömung in einem typischen Fall grob 1596 primäre
Luft, 35% sekundäre Luft und 50% Verdünnungsluft. Dies
entspricht grob einem zweidrittel Überschuß an Verbrennungsluft gegenüber den stöchiometrisehen Anteilen
in der thermischen Verbrennungszone, oder grob 167% der stöchiometrischen
Menge an primärer Luft. Das gekühlte Gemisch, das sekundären Brennstoff enthält und durch die Mischzone zu dem
Katalysator geht, hat eine Temperatur im Bereich von etwa 454 bis etwa 6210C (850-11500F). Die Temperatur am Katalysatorausgang
wird durch ein Thermoelement gerade stromabwärts vom Katalysator angezeigt. Jedoch können hohe Bestrahlungsverluste
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aus diesem Thermoelement die Ursache dafür sein, daß die Anzeige irreführend niedrig ist. Man schätzt, daß die tatsächliche
Katalysatorbetriebstemperatiir etwa 112 bis 225°C (200-4000F) höher ist als die Temperatur, die nahe am Katalysatorausgang
gemessen wird, und so im Bereich von etwa 982 bis etwa 1260°C (18OO-23OO°F) liegt. Bei den Versuchen 3 bis
6 verlassen die Gase die Verbrennungsvorrichtung, nachdem sie durch Verbrennung von sekundärem Brennstoff in Anwesenheit
eines Katalysators erhitzt wurden und dann durch Zugabe von Verdünnungsluft zu dem Abstrom von dem Katalysator abgekühlt
wurden, mit einer Temperatur im Bereich von etwa 427 bis 649°C (800-12000F). Die Abgase aus diesen Versuchen enthalten
unerwünschte Verunreinigungen in bemerkenswert niedrigen Anteilen, was aus Tabelle I hervorgeht. Es ist erkennbar, daß
beim Versuch Nr. 1 die gesamte Verbrennung in der thermischen Verbrennungszone, bei Versuch Nr. 7 die gesamte Verbrennung
in der Katalysatorzone erfolgt, während bei den anderen dargestellten Versuchen eine Verbrennung zwischen etwa 30% und etwa
70% des Brennstoffs in der thermischen Verbrennungszone stattfindet.
In Tabelle II ist der Betrieb der in Fig. 2 gezeigten Vorrichtung innerhalb eines großen Bereichs an Brennstoffbedarf entsprechend
Bewertungen von 83 160 bis über 252 100 kcal
(330 000-1 000 000 Btu)/h dargestellt. Die Versuche 10, 11 und 13, die bei etwa konstantem Brennstoffbedarf durchgeführt
wurden, erläutern die Wirkungen der Variationen in den Anteilen an primärem und sekundärem Brennstoff, wobei variiert
wird, indem man etwa 20 bis 30% des Brennstoffs in die thermische
Verbrennungszone leitet. Mit dieser Art von Vorrichtung scheint zu folgen, daß primäre Brennstoffanteile die Bildung
von N0„ recht kritisch beeinflussen, was insbesondere aus den
Versuchen 10, 11 und 13 hervorgeht. Der Versuch Nr. 12 ist vergleichbar mit dem Versuch Nr. 11 bei der gleichen primären
Brennstoffströmung. Diese Versuche legen es nahe, einen mini-
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malen Anteil an sekundärem Brennstoff zu verwenden, abhängig von dem gesamten Brennstoffbedarf, damit CO im Abstrom begrenzt wird, da der Verbrennungsnutzeffekt stark fallen kann
bei niedrigeren Katalysatorbetriebstemperaturen. Der Anteil an Kohlenwasserstoffen in den Abströmen dieser Versuche war
so niedrig und lag unter der Genauigkeit bei der Messung.
Wie aus Tabelle II hervorgeht, wurden die Temperatur bei der thermischen Verbrennung in der primären Zonen und die des
gekühlten und angereicherten Gemisches, das von der Hischzone in den Katalysator fließt, berechnet wie auch die adiabatischen
Flammentemperaturen (A.F.Temp.) des letzteren Gemisches, das
den Katalysator betritt. Die Temperatur des gekühlten oder abgeschreckten Gemisches, die zwischen 421 und 554°C (790-1030°F)
variiert, wird für Einführung des sekundären Brennstoffs bestimmt. Die Mischung, die tatsächlich den Katalysator erreicht,
ist wesentlich kühler, bedingt durch die Zugabe von Luft, die das Einspritzen des sekundären Brennstoffs erleichtert. Die
Luft wird für die Versuche der Tabelle II aus einem Gebläse
zugeführt, das ausreichend über atmosphärischem Druck betrieben wird, so daß die gewünschte Strömung erzeugt wird. Ein
wirksamer Betrieb wird durch Druckabfälle von etwa 1 bis 4#
zwischen dem Gebläsedruck und dem Druck im Inneren der Verbrennungsvorrichtung angezeigt. Die Katalysatorbetriebstemperaturen sind etwas niedriger als die berechneten adiabatischen
Flammentemperaturen, bedingt durch unvermeidbare Wärmeverluste, aber wieder wesentlich über den Temperaturen, die nahe
am Katalysatorausgang abgelesen werden, und man nimmt an, daß sie in den Bereich von etwa 1066 bis 1232°C (195O-225O°F)
gefallen sind. Bei der Bestimmung der Werte für die aufgeführten Beispiele zeigen visuelle Beobachtungen des Katalysators während des Betriebs eine Farbänderung im Bereich von
Rot-Orange bis Gelb-Weiß, was die Schätzungen stützt, daß die Betriebstemperaturen im allgemeinen in den Grenzen von
982 bis 12600C (18OO-23OO°F) liegen.
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Wie gerade bei dem beschriebenen Betrieb der in Fig. 2 gezeigten Vorrichtung angegeben, werden die primäre Luft, die
in die thermische Verbrennungszone geleitet wird, wie auch
die Luft, die als Kühl- und sekundäre Luft in den erhitzten, primären Verbrennungsabstrom im Stromaufwärtsteil der Mischzone
gegeben wird, bei etwa Umgebungsdruck zugeführt. Diese Luft hat ebenfalls etwa Umgebungstemperatur. Bei der Reihe
von Versuchen, die in Tabelle II aufgeführt sind, bedecken die vorbestimmten, gesamten Raten des Brennstoffbedarfs, bei
denen eine ununterbrochene Verbrennung erzielt wurde, einen Betriebsbereich von Gesamtbrennstoffbeschickungsmaterialien
zwischen 7,4 und 21,87 kg (16,34-48,18 pounds)/h, und dies ergibt die entsprechenden Bereiche von Energiewerten, ausgedrückt
als kcal(Btu)/h, und entspricht einem Brennstoff-Zurückdreharbeitsverhältnis
von etwa 3. Ein solcher Betrieb dieser Verbrennungsvorrichtung wird vorteilhafterweise durchgeführt,
indem man als primären Brennstoff in die thermische Verbrennungszone zwischen etwa 20 und etwa 30% der Gesamtmenge
an Brennstoff einleitet, die für jede der vorbestimmten Gesamtraten erforderlich ist, bei denen die ununterbrochene
Verbrennung durchgeführt wird.
- 30 -
809827/0790
Versuch Nr.
α» ο co
Luftdruck,atü(psig) Lufttemp.,0C(0F)
prim.Brennstoff, kg(lb)/h
s ek.Brennstoff,
kg(lb)/h
prim.Brennstoff,% 1OO
Gesamtluft, kg(lb)/min
Mischung zum Katalysator, OC(0F)
Katalysatorauslaßtemp., 0C(0F)
^S Abstrom:
CO2, HC, ppm CO, ppm N0„, ppm
0,35(5,1) 93(200)
(5f,35) 0
5,18 (11,4)
373 (705)
706 (1308)
1,24 3
35 8,6
0,56(8,0) 96(205)
2,49 (5,1)
1,5 (3,4)
6,5 (14,3)
452 (846)
841 (1547)
1,65 20
298
4,4
0,68(9,7) 112,8(225)
2.18 (4,9)
Wo
49
6,99 (15,4)
509 (948)
962 (1765)
1,82 4 88 6,2
0,88(12,6)
110(230)
2.3
(4,7)
(4,7)
fet»
38,5
8,2
(18,0)
558
(1036)
1050
(1922)
2,02
1,09(15,5)
208(408)
1,75 N
(3,85)
3,8
(8,45)
31,3
8,72
(19,2)
614
(1138)
1038
(1900)
2,12
0,4
42
7,2
0,4
42
7,2
1,09(15,6) 1,1(16,2) 208(408) 315(600)
(8,3)
1,7 (3,85)
68,3
8,8 (19,3)
614 (1138)
1015 (1859)
2,04 4,0 9,5 21,2
0 (0,0)
0,0
315 (600)
1087 (1990)
2,05
9,0
9,0
cn -j
CD
-Ρα:
| Versuch Nr. | 8 | 9 | 10 | 465 (870) |
Tabelle II | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 f | |
| Bedarf, kcal/h (kBtu/h) |
83,2 (330) |
139 (550) |
173 (688) |
357 (674) |
175 (695) |
148 (589) |
174 (693) |
231 (920) |
262 o° (1040) |
||
| prim.Brennstoff, kg(lb)/h |
1,87 (4,12) |
3,09 (6,81) |
3,56 (7,18) |
1306 (2383) |
3,96 (8,74) |
3,96 (8,74) |
4,5 (10,09) |
5,3 (11,74) |
6,4 (14,07) |
||
| sek.Brennstoff, kg(lb)/h |
5,54 (12,22) |
8,7 (19,20) |
I2'3 χ (27,0) |
1021 (1870) |
11,6 (25,58) |
9,3 (20,54) |
10,8 (23,95) |
14,1 (30,97) |
15,5 v (34,11) |
||
| prim.Brennstoff,% | 25,2 | 26,2 | 21,0 | 3,2 | 25,5 | 29,8 | 29,6 | 27,5 | 29,2 | ||
| prim.Luft kg(lb)/min |
0,76 (1,68) |
(2*,86) | 1,59 (3,52) |
6,8 | 1,6 (3,52) |
1,6 (3,52) |
1,6 (3,52) |
2,1 (4,71) |
2,4 (5,31) |
||
| co | prim.Luft,%stöch. | 170 | 175 | 203 | 167 | 167 | 145 | 167 | 156 | ||
| O | prim.Temp.,0C(0F) | 1399 (2550) |
1365 (2490) |
1182 (2160) |
1399 (2590) |
1399 (2590) |
1638 (2980) |
1427 (2600) |
1515 (2760) |
||
| OO ro |
sek.Luft, tvj kg(lb)/min |
2,6 (5,80) |
4,4 (9,67) |
5,5 (12,13) |
5,5 (12,13) |
5,5 (12,13) |
5,5 (12,13) |
7,4 (16,23) |
8,3 ^0 (18,31) ^ |
||
| α | > Gesamtluft, kg(lb)/min |
(7*,48) | (12,53) (15*,65) | 7,1 (15,65) |
7,1 (15,65) |
7,1 (15,65) |
9,5 v (20,94) |
10,7 (23,62) |
|||
| co O |
abgeschrecktes Gemisch,0C(OF) |
421 (790) |
471 (880) |
476 (890) |
488 (910) |
554 (1030) |
349 (660) |
410 (770) |
|||
| Gemisch zum Kata lysator, 0C(0F) |
- | - | 414 (778) |
418 (784) |
467 (874) |
- | - | ||||
| Kat.A.F.Temp.,0C (0F) |
1254 (2290) |
1193 (2180) |
/1299X (2371) |
1151 (2105) |
1292 (2358) |
1182 (2160) |
1165 (2130) |
||||
| Kat.Auslaßtemp.. 0C(0F) |
928 (1700) |
982 (1800) |
/ 999X (1830) |
910 (1670) |
1010 (1850) |
932 (1710) |
990 „. (1815)!^ |
||||
|
Abstrom:
CO1 ppm |
2,9 | 6,4 | 3,8 | > 175,0 | <50 | 18,3 | cn 24,0^ |
||||
| NOx, ppm | 2,9 | 5,0 | 11,0 | 9,0 | 13,5 | 2,8 | 4,3 4^ f f~> |
||||
| Ende der Beschreibung. | LLJ | ||||||||||
Le e rs e i te
Claims (12)
- Engelhard Minerals & Chemicals Corporation 74-58PatentansprücheVerfahren zur Durchführung einer ununterbrochenen Verbrennung eines kohlenstoffhaltigen Brennstoffs bei vor-, bestimmten Gesamtraten für Brennstoffbedarf unter Verwendung einer Vorrichtung, die enthält: eine thermische Verbrennungszone und stromabwärts davon nacheinander eine Mischzone und eine Katalysatorzone, wobei für mindestens eine der Gesamtraten für den Brennstoffbedarf wesentliche Teile des Brennstoffs sowohl in der thermischen Verbrennungszone als auch in der Katalysatorzone verbrannt werden, dadurch gekennzeichnet, daß manwährend des Betriebs bei der einen Brennstoffbedarfsrate einen wesentlichen Teil des Brennstoffs in die thermische Verbrennungszone einleitet, während man gleichzeitig Luft in die thermische Verbrennungszone einleitet, so daß eine im wesentlichen vollständige Verbrennung des in die Verbrennungszone eingeführten Brennstoffs unter Bildung eines erhitzten Abstroms erfolgt;man zu dem erhitzten Abstrom in einem Stromaufwärtsteil der Mischzone eine zusätzliche Menge relativ kühler Luft unter Erzeugung eines gekühlten Gemisches gibt;man zu dem gekühlten Gemisch, das durch den Stromabwärtsteil der Mischzone geht, einen wesentlichen, zusätzlichen Teil des Brennstoffs zugibt, so daß die Gesamtsumme, die für die eine Brennstoffbedarfsrate erforderlich ist, vorhanden ist, unter Erzeugung eines angereicherten Brennstoff-Luft-Gemisches ;man das angereicherte Brennstoff-Luft-Gemisch in Anwesenheit eines Katalysator unter Bildung eines Abstroms mit hoher thermischer Energie verbrennt;wobei die zusätzliche Luftmenge ausreicht, das gekühlte Gemisch und das angereicherte Brennstoff-Luft-Gemisch bei Temperaturen im Bereich von etwa 260 bis 649 bzw. 65O°C809827/0790(500-120O0F) in der Mischzone zu halten und eine Vorverbrennung darin von zusätzlichem Brennstoff zu inhibieren, undwobei das entstehende Brennstoff-Luft-Gemisch eine solche adiabatische Flammentemperatur besitzt, daß nach dem Kontakt mit dem Katalysator die Betriebs- bzw. Arbeitstemperatur des Katalysators wesentlich über der momentanen Auto-Entzündungstemperatur des Brennstoff-Luft-Gemisches, aber unter der Temperatur liegt, bei der irgendwelche wesentlichen Mengen an Stickstoffoxiden gebildet würden,
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kohlenstoffhaltige Brennstoff, der mit einer stöchiometrischen Menge an Luft verbrannt wird, eine adiabatische Flammentemperatur von mindestens etwa 1815°C(3300°F) besitzt.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ununterbrochene Verbrennung des kohlenstoffhaltigen Brennstoffs unter im wesentlichen adiabatischen Bedingungen durchgeführt wird.
- 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitstemperatür des Katalysator etwa 926 bis 1760°C (1700-32000F) beträgt.
- 5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitstemperatur des Katalysators etwa 1093 bis 1649 bzw. 165O°C (2000-30000F) beträgt.
- 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge an Luft, die in die thermische Verbrennungszone zur im wesentlichen vollständigen Verbrennung des Brennstoffs, der darin eingeleitet wird, eingeführt wird, zwischen etwa 12596 und etwa 18556 der stöchiometrischen Menge gehalten wird, die für die vollständige Verbrennung des zugeführten Brennstoffs erforderlich ist.809827/0790
- 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitstemperatur des Katalysators etwa 926 bis 17600C (1700-32000F) beträgt.
- 8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kohlenstoffhaltige Brennstoff, der in die thermische Verbrennungszone geleitet und in die Mischzone gegeben wird, ein flüssiger Brennstoff ist.
- 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das angereicherte Brenstoff-Luft-Gemisch aus der Mischzone in Form eines innigen Gemisches nach dem Kontakt mitdem Katalysator vorliegt.
- 10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß etwa 20 bis etwa 70% der Gesamtmenge an Brennstoff, die für die Brennstoffbedarfsrate, bei der die Verbrennung durchgeführt wird, erforderlich ist, in die thermische Verbrennungszone geleitet werden.
- 11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Menge an Luft, die zu der Mischzone zugegeben wird, ausreicht, das gekühlte Gemisch und das angereicherte Brennstoff-Luft-Gemisch bei einer Temperatur von etwa 371 bis 538°C (700-1000°F) zu halten.
- 12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft, die in die thermische Verbrennungszone geleitet wird,und die Luft, die zu dem erhitzten Abstrom in dem Stromaufwärtsteil der Mischzone geleitet wird, bei etwa Umgebungstemperatur und -druck zugegeben werden, und daß für jede der vorbestimmten Gesamtraten an Brennstoffbedarf, bei denen die ununterbrochene Verbrennung durchgeführt wird, zwischen etwa 20 und etwa 30% der Gesamtmenge an Brennstoff, die erforderlich ist, in die thermische Verbrennungszone geleitet werden.809827/0790
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