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DE2756219A1 - Verfahren und vorrichtung zum messen der richtung eines bohrloches - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum messen der richtung eines bohrloches

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Publication number
DE2756219A1
DE2756219A1 DE19772756219 DE2756219A DE2756219A1 DE 2756219 A1 DE2756219 A1 DE 2756219A1 DE 19772756219 DE19772756219 DE 19772756219 DE 2756219 A DE2756219 A DE 2756219A DE 2756219 A1 DE2756219 A1 DE 2756219A1
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DE
Germany
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bearing bracket
borehole
gravity
outer bearing
axis
Prior art date
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Application number
DE19772756219
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DE2756219C2 (de
Inventor
Michael King Russell
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Baroid Technology Inc
Original Assignee
RUSSELL ANTHONY WILLIAM
RUSSELL MICHAEL KING
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Publication date
Application filed by RUSSELL ANTHONY WILLIAM, RUSSELL MICHAEL KING filed Critical RUSSELL ANTHONY WILLIAM
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Publication of DE2756219A1 publication Critical patent/DE2756219A1/de
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Publication of DE2756219C2 publication Critical patent/DE2756219C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B47/00Survey of boreholes or wells
    • E21B47/02Determining slope or direction
    • E21B47/022Determining slope or direction of the borehole, e.g. using geomagnetism

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Geophysics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geophysics And Detection Of Objects (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Messen
  • der Richtung eines Bohrloches Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Messen der Richtung eines Bohrloches gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 bzw. des Anspruches 5.
  • Bei der Bestimmung der Orientierung eines Bohrloches wird dessen Richtung entweder ständig oder bei einer Mehrzahl von Beobachtungsstationen in Bohrlochlängsrichtung gemessen.
  • Die Überwachung der räumlichen Orientierung des Verlaufs eines Bohrloches wird üblicherweise aus einem Satz von Meßwerten für einen Azimuthwinkel und einen Elevationswinkel ermittelt.
  • Messungen, aus denen Werte für diese beide Winkel abgeleitet werden können, werden bei aufeinanderfolgenden Beobachtungsstationen längs des Bohrloches gemacht, wobei die Abstände zwischen benachbarten Überwachungsstationen genau bekannt sind.
  • Hat man mit einem Bohrloch zu tun, bei dem das Magnetfeld der Erde durch die Gegenwart des Bohrloches nicht geändert wird, so können die Messungen der Schwerkraftkomponenten und der Magnetfelder in Richtung der gehäusefesten Achsen dazu verwendet werden, Werte für den Azimuthwinkel und den Elevationswinkel abzuleiten. Der Azimuthwinkel wird dabei bezüglich eines erdfesten~ma Vergleichsnormals gemessen, z.B. bezüglich der magnetischen Nordrichtung. Es kommen jedoch auch Fälle vor, bei denen das magnetische Erdfeld durch die lokal angetroffenen Zustände in einem Bohrloch geändert werden. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn das Bohrloch mit einer Verkleidung aus Stahl abgestützt wird. In diesem Falle können zur Bestimmung eines Azimuthwinkels bezüglich eines erdfesten Vergleichsnormals keine Magnetfeldmessungen mehr verwendet werden. In diesem Falle müssen einen Kreisel enthaltende Geräte verwendet werden.
  • Es ist auch schon vorgeschlagen worden, einen Kreiselkompaß zu verwenden, bei dem die Kreiselachse beim offenen Ende des Bohrloches auf eine erdfeste Bezugslinie eingestellt wird und - soweit dies möglich ist - im Inertialraum stationär gehalten wird. Dieses Verfahren hat jedoch viele Nachteile, die zum größten Teil darauf zurückzuführen sind, daß man ein derartiges Überwachungsgerät so auslegen muß, daß es innerhalb eines schmales Bohrlochrohres arbeiten kann. Die Größe des Kreiselrotors, der mit transversal zum Rohr verlaufender Achse angeordnet werden muß, ist sehr stark begrenzt. Damit ist es in der Praxis sehr schwierig, zufriedenstellende Driftgeschwindigkeiten der Präzessionsbewegung zu erhalten, da die Reibung in den Lagern der Lagerbügel sehr klein sein muß, um einen Ausgleich für die fehlende Trägheit des Kreiselspins zu erhalten.
  • Wird ein derartiges Überwachungsgerät verwendet, so treten auch die üblichen Probleme bei der Wahl der Geometrie für die Lagerbügel auf.
  • Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird einç;Vorrichtung zum Messen der Richtung eines Bohrloches geschaffen mit einem Gehäuse, dessen Längsachse im Einsatz mit der Achse des Bohrloches zusammenfällt, die gekennzeichnet ist durch einen einen Freiheitsgrad aufweisenden Kreisel mit einem äußeren Lagerbügel, der im Gehäuse so angeordnet ist, daß seine Achse mit der Längsachse des Gehäuses zusammenfällt, mit einem inneren Lagerbügel, der in dem äußeren Lagerbügel so angeordnet ist,daß seine Achse senkrecht auf der Achse des äußeren Lagerbügels steht, und mit einem in dem inneren Lagerbügel angeordneten Rotor; durch einen Fühler zum Bestimmen der Winkelbewegung des inneren Lagerbügels bezüglich des äußeren Lagerbügels; durch einen Antrieb zum Ausüben eines Drehmomentes auf den äußeren Lagerbügel und zum Drehen desselben um seine Achse, derart, daß der innere Lagerbügel durch Präzession in seine Ausgangslage zurückkehrt; durch eine Einrichtung zum Messen des Drehwinkels des Gehäuses um seine Längsachse bezüglich des äußeren Lagerbügels; und durch eine Schwerkraftfühleranordnung, welche die drei Komponenten der Schwerkraft in drei nichtkoplanaren Richtungen mißt.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein angegeben Verfahren zum Überwachen eines Bohrloches, bei dem ein Überwachungsgerät längs des Bohrloches bewegt wird, das ein Gehäuse aufweist, dessen Längsachse mit der Achse des Bohrloches zusammenfällt, das dadurch gekennzeichnet ist, daß das Überwachungsgerät einen einen Freiheitsgrad aufweisenden Kreisel hat, der seinerseits aufweist: Einen äußeren Lagerbügel, der so im Gehäuse des Überwachungsgerätes angeordnet ist, daß seine Achse mit der Längsachse des Gehäuses zusammenfällt, einen inneren Lagerbügel, der im äußeren Lagerbügel so angeordnet ist, daß seine Achse senkrecht auf der Achse des äußeren Lagerbügels steht, und einen Kreiselrotor, der im inneren Lagerbügel angeordnet ist; daß die Winkelbewegung des inneren Lagerbügels bezüglich des äußeren Lagerbügels ständig gemessen wird, während das Oberwachungsgerät längs des Bohrlochs bewegt wird und auf den äußeren Lagerbügel ein Drehmoment ausgeübt wird, so daß dieser um seine Achse gedreht wird, derart, daß der innere Lagerbügel durch Präzession wieder in seine Ausgangslage zurückkehrt; Ermitteln eines Satzes von drei Schwerkraftkomponenten in drei nichikoplanaren Richtungen bezüglich des äußeren Lagerbügels bei einer jeden einer Reihe von Beobachtungsstationen, die längs des Bohrloches in Abstand angeordnet sind; Berechnen des Elevationswinkels des Bohrloches und des nicht umlaufenden hochseitigen Winkels des Überwachungsgerätes bezüglich einer Referenzrichtung, die nicht um die Längsachse des Gerätes umläuft, wenn dieses längs des Bohrloches zu einer jeden der Beobachtungsstationen bewegt wird aus den gemessenen Schwerkraftkomponenten bei einer jeden der Überwachungsstationen; und Berechnen des Azimuthwinkels des Bohrloches bei einer jeden der Überwachungsstationen aus dem Elevationswinkel und dem nicht umlaufenden hochseitigen Winkel.
  • Verwendet man eine kreiselstabilisierte einachsige Blattform, so hat man den Vorteil, daß an den Lagern des äußeren Lagerbügels auftretende Reibungskräfte nicht kritisch sind, da auf den äußeren Lagerbügel ein Drehmoment ausgeübt wird. Beim inneren Lagerbügel ist die Reibung bei den Lagern kritisch, die Winkelbewegung ist jedoch auf kleine Werte beschränkt. Damit wird der Bereich von beim Konstruieren der Lager verwendbaren Techniken vergrößert. Z.B. kann der innere Lagerbügel schwimmend innerhalb des äußeren Lagerbügels angeordnet sein und es können Litzen verwendet werden, um dem Antriebsmotor für den Kreiselrotor die Energie zuzuführen.
  • Nachstehend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen: Figur 1 eine schematische perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zum Messen der Richtung eines Bohrloches; Figur 2 eine schematische perspektivische Ansicht des Bohrloches und eines erdfesten Koordinatensystems und eines vorrichtungseigenen Koordinatensystems (diese Figur wird später zur Behandlung der Transformation eines Koordinatensystems in das andere verwendet), Figuren Diagramme, in denen in zwei Dimensionen die ver-3 - 5 schiedenen Stadien der Transformation zwischen den beiden in Figur 2 gezeigten Koordinatensystemen gezeigt sind; Figur 6 eine graphische Darstellung, in der der Effekt der Drehung der in Figur 1 gezeigten Vorrichtung um ihre Achse dargestellt ist; Figur 7 ein Blockschaltbild des die Informationen speichern den Abschnittes der in Figur 1 gezeigten Vorrichtung; Figur 8 ein Blockschaltbild der auf der Erdoberfläche angeordneten Einheit zum Verarbeiten von Information, die zusammen mit der in den Figuren 1 und 7 gezeigten Vorrichtung verwendet wird; und Figur 9 ein Blockschaltbild einer anderen Ausführungsform für den Informationsspeicherabschnitt für ein unten im Bohrloch befindliches Überwachungsgerät mit ähnlichem Aufbau wie in Figur 1 gezeigt.
  • In Figur 1 ist ein Gerät zum Messen der Richtung eines Bohrloches dargestellt, das ein zylindrisches Gehäuse 10 hat. In zwei Lagerbügeln 14 und 16 ist ein Kreiselrotor 12 angeordnet.
  • Die Achse des äußeren Lagerbügels 16 fällt mit der Gehäuseachse zusammen. Der innere Lagerbügel 14 hat Lager 18 mit niederer Reibung, welche nur eine Bewegung über einen begrenzten Winkelbereich zulassen. Ein Stellungsgeber 20 stellt an seinem Ausgang ein Fehlersignal bereit, das der Abweichung des inneren Lagerbügels 14 aus der Senkrechtstellung zum äußeren Lagerbügel 16 entspricht. Das vom Stellungsgeber 20 des inneren Lagerbügel 14 bereitgestellte Fehlersignal wird zur Ansteuerung eines Drehmomenten-Stellmotors 22 verwendet, der mit einer Welle 24 des äußeren Lagerbügels 16 verbunden ist und auf diesen ein Drehmoment ausübt. Auf diese Weise wird der äußere Lagerbügel 16 so gedreht, daß der innere Lagerbügel 14 durch Präzession wieder in die Senkrechtstellung zum äußeren Lagerbügel 16 zurückbewegt wird.
  • Die Welle 24 des äußeren Lagerbügels trägt ferner einen Winkelgeber 26. Der Winkelgeber 26 hat einen Stator mit zwei Spulen, deren Achsen senkrecht aufeinander stehen, und einen Rotor mit zwei entsprechenden, senkrecht aufeinanderstehenden Spulen.
  • Die Spulen des Rotors sind magnetisch mit den Spulen des Stators gekoppelt. Auf eine der Spulen des Rotors wird ein Bezugssignal gegeben, die andere Rotorspule ist geerdet. Werden die Ausgangs signale von den beiden Spulen des Stators mit a bzw. b bezeichnet, so ist der Quotient a/b gleich dem Tangens des Drehwinkels zwischen Rotor und Stator. Dieser Drehwinkel 1 ist der Winkel zwischen einer Bezugsrichtung auf dem Gehäuse, die senkrecht zu dessen Achse verläuft, und einer entsprechenden Vergleichsrichtung auf dem äußeren Lagerbügel 16.
  • Die Vorrichtung weist ferner eine Schwerkraftfühleranordnung 28 auf, die aus drei Schwerkraftfühlern besteht. Diese Anordnung ist auf dem äußeren Lagerbügel angeordnet und mißt die Schwerkraftkomponenten gx " g, und gz, in drei zueinander senkrecht Richtungen OX', OY' und OZ', wie unten noch genauer beschrieben wird. Dabei fällt die Richtung OZ' mit der Achse des Bohrloches zusammen. Bei einer jeden der Stationen, bei der Messungen beim Absenken der Vorrichtung in einem Bohrloch nach unten durchgeführt werden, gibt der Satz von Werten (gx,, gy,, gz,, 81) genügend Informationen zum Berechnen eines Satzes von Werten (#, e), wobei t der Azimuthwinkel des Bohrloches ist und e der Elevationswinkel des Bohrloches ist. Dies wird nachstehend ebenfalls noch genauer beschrieben. Werden stattdessen die drei Schwerkraftfühler auf dem Gehäuse 10 vorgesehen anstatt auf dem äußeren Lagerbügel 16, so enthält der erhaltene Wertesatz (gx,gy,gz,1) ebenfalls ausreichend Information zur Berechnung des Wertesatzes #,#).
  • In Figur 2 ist ein Bohrloch 30 schematisch dargestellt. Dort sind ferner die verschiedenen Bezugsachsen wiedergegeben, bezüglich deren die Orientierung des Bohrloches 30 angegeben werden kann. Es ist ferner ein Satz von erdfesten Achsen (ON, OE, oV) gezeigt, wobei OV in vertikaler Richtung nach unten verläuft und ON eine horizontale Bezugsrichtung darstellt. Ein entsprechender gehäusefester Satz von Achsen (OX, OY, OZ) ist ebenfalls gezeigt, wobei OZ der Längsachse des Bohrloches (und damit des Meßgerätes) entspricht und OX und OY in einer Ebene liegen, die senkrecht auf der Achse des Bohrloches steht, welch letztere durch eine strichpunktierte Linie angedeutet ist. Der erdfeste Satz von Achsen läßt sich durch die nachstehenden drei Drehungen im Uhrzeigersinne in den gerätefesten Satz von Achsen überführen: - Drehung um die Achse OV um den Azimuthwinkel #, wie in Figur 3 gezeigt; - Drehung um die Achse OE1 um den Elevationswinkel e, wie in Figur 4 gezeigt; und - Drehung um die Achse OZ um den oberhalb der X-Y-Ebene liegenden (hochseitigen) Winkel O, wie in Figur 5 gezeigt.
  • Die Beziehung zwischen diesem hochseitigen Winkel O und dem vom Winkelgeber 26 des Gerätes gemessenen Winkel 1 ist in Figur 6 gezeigt. OX', OY' und OZ' sind die auf den äußeren Lagerbügel bezogenen Achsen, längs derer die drei Schwerkraftkomponenten gx,, gY' und gz' gemessen werden. 2 ist der hochseitige Winkel, der erhalten würde, wenn das Meßgerät zu einem Beobachtungspunkt bewegt würde, ohne um die gehäusefeste Achse Z bewegt zu werden.
  • Sind die Schwerkraftfühler auf dem Gehäuse angeordnet, so läßt sich der Schwerkraftvektor schreiben zu g = gx Ux + gy.Uy + Uz wobei Ux, U und Uz Einheitsvektoren in den gehäusefesten Richy tungen OX, OY bzw. OZ sind. Sind die Schwerkraftfühler auf dem äußeren Lagerbügel angeordnet, so läßt sich der Schwerkraftvektor schreiben als g = gx' ux' + gy'uy' + gz'uz' wobei Ux,, Uy und Uz' die Einheitsvektcren in den durch den äußeren Lagerbügel vorgegebenen Richtung OX', OY' bzw. OZ' sind.
  • Somit gilt: gx: = gxcos ç1 - gysin #1 ..........(A) gy: = gxsin ç1 + gycos #1 ..........(B) gz: = gz ..........(C) Sind UN, UE und Uv Einheitsvektoren in den erdfesten Achsenrichtungen ON, OE bzw. OV, so erhält man für die Vektortransformation vom einen Koordinatensystem in das andere unter Berücksichtigung der Definitionen für die Winkel und e die nachstehende Transformationsgleichung: wobei die verschiedenen Transformationsmatrizen gegeben sind durch: Die umgekehrte Vektortransformation genügt der Gleichung Die Anwendung des Operators auf den Schwerkraftvektor g . Uv ergibt gx = g . sin# cos# ...............(i) gy = g . sin# sin# ...............(ii) gz = = g . cose (iii) Damit erhält man gx, = -g . sine cos cos#1 - g . sine sina sin#1 = -g . sine . cos(#-#1) gx' = -g . sin# cos# sin#1 + g. sin# sin# cos#1 = g . sin# . sin(#-#).
  • Fallen die erdfesten Achsen, die gehäusefesten Achsen und die auf den äußeren Lagerbügel bezogenen Achsen bei der Bohrlochöffnung zusammen, unmittelbar bevor eine Inspektion des Bohrloches durchgeführt wird, so gilt ° = 1 + 2 und man hat gx' = -g . sin # . cos#2 ..........(iv) gy' = g . sin# . sin# ...........(v) gz' = g . cos# ...........(vi) werden somit die Sätze (gz'' gy'' gz') bei einem jeden Beobachtungspunkt aufgezeichnet so können die entsprechenden Werte für e und 2 für einen jeden Beobachtungspunkt aus den nachstehenden Gleichungen berechnet werden: Es soll nun beim Beobachtungspunkt (#2, #, # ) ein Vektor V - x . Ux + y . Uy + z . Uz betrachtet werden, der um kleine Drehwinkel # α. Ux + # ß. Uy. gedreht werden soll, wobei ein Vektor V1 + x. . Ux1 + y . Uy1 + z. Uz1 erhalten wird, wobei Uz1, Uy1 und Uz1 Einheitsvektoren im gehäusefesten Koordinatensystem bei dem Beobachtungspunkt (2 + ##2, e + #e, # + sind. Der Index 2 ist hier zulässig, da keine Drehung des Vektors um die Achse OZ zwischen zwei benachbarten Beobachtungspunkten erfolgt.
  • Die Komponenten des Vektors V1 im erdfesten Koordinatensystem können dann der nachstehenden Vektorgleichung entnommen werden: Man erhält nun V1 = (x Ux + y . Uy + z. Uz) + #α. Ux x(x . Ux + y . Uy + z. Uz) + #ß. Uy x(x . Ux + y. Uy + z. Uz); ist #α und #ßklein, so vereinfacht sich diese Gleichung zu V1 = (x+z . #ß) . Ux + (y-z. #α). Uy + (z + y . #α - x. #ß). Uz Die Komponenten des Vektors V1 im erdfesten Koordinatensystem können also aus der nachstehenden Vektorgleichung ermittelt werden Werden die in den Gleichungen (vii) und(viii) angegebenen Matrixoperatoren auf den Vektor (0,0,1) angewandt, so erhält man bei geeigneter Wahl der betrachteten Matrixelemente die Gleichungen; #ß(sin#2. cos#. cos# + cos#2 . sin#) + #ß (cos#2 cos# . cos# - sin#2 . sin#) - - ##. sin#. sin# + ## . cos# . cos# . cos # .......(ix) #α(-sin #2. sin#) + #ß(-cos#2.sin#) + ##. sin# ....(x) Werden die Matrixoperatoren der Gleichungen (vii) und (viii) auf den Vektor (1,0,0) angewandt so erhält man durch geeignete Auswahl aus den entsprechenden Matrixelementen die nachstehenden Gleichungen: #ß. cos# = ##2 . sin#2. sin# -##. cos#2.cos# ........ (xi) Aus Gleichung (x) folgt ## = #ß. cos#2 + #α. sin#2 ........ (xii) en Aus den Gleichung (x) und(xi) erhält man ##2 + co@#. (- #ß. sin#2 + #α. cos#2) ...... (xiii) Die Gleichungen (ix) und (x) ergeben ## = 1 (#ß. sin#2 - #ß. cos#20 ..... (xiv) sine Schließlich erhält man aus den Gleichungen (xiii) und (xiv) = - 1 . ##2 ......(E) cose Ist somit bei einem jeden der Beobachtungspunkte in Längsrichtung des Bohrloches der Satz von Werten (gx' gy' #1) bekannt, 80 können enteprechende Sätze von werten (gx,, gy'' gz') aus den obenstehenden Gleichungen (A), (B) und (C) berechnet werden. Entsprechende Sätze von Werten (#. #2) können dann unter Verwendung der Gleichung (D) abgeleitet werden, und die Zunahme des Azimuthwinkels # P zwischen zwei beliebigen benachbarten Beobachtungspunkten kann aus der Zunahme##2 zwischen diesen zwei Beobachtungspunkten unter Verwendung der Gleichung (E) berechnet werden. Fallen die auf den äußeren Lagerbügel bezogenen Koordinatenachsen und die erdfesten Koordinatenachsen beim Mund des Bohrloches zusammen, unmittelbar bevor ein Abfahren des Bohrloches zur Ermittlung seines Verlaufes durchgeführt wird, so kann man den Azimuthwinkel bei einem jeden Beobachtungspunkt längs des Weges, der bezüglich der ON-Richtung gemessen wird, dadurch ermitteln, daß man die Inkremente des Azimuthwinkels längs des Weges bei einem jeden Beobachtungspunkt kontinuierlich aufsummiert. In der Praxis läßt sich jedoch ein Ausrichten der Kreiselachse auf die ON Richtung am Mund des Bohrloches erübrigen, wenn nur der Anfangswinkel #0 zwischen der OX'-Richtung und der ON-Richtung bekannt ist. Der Azimuthwinkel läßt sich dann unter Berücksichtigung einer Korrektur ç 0 ermitteln, so daß « #0 + £(a y) ist, wobei die Summation längs des Weges zu dem betrachteten Beobachtungspunkt erfolgt.
  • Neben der kreiselstabilisierten einachsigen Plattform und der Schwerkraftfühleranordnung, die oben schon beschrieben worden sind, enthält das in das Bohrloch abgesenkte Gerät ferner noch einen Abschnitt zum Speichern von Information, der in Figur 7 gezeigt ist. Da die Schwerkraftfühleranordnung 28 auf dem äußeren Lagerbugel angeordnet ist, wobei die Meßachsen der Fühler auf die OX-, OY- und OZ-Richtung ausgerichtet sind, sind die Ausgangssignale dieser Fühler direkt gleich gx,, gy, Diese Ausgangssignale werden direkt auf ein Aufzeichnungsgerät 32 gegeben. Damit brauchen die Gleichungen (A), (B) und (C) nicht verwendet zu werden. Die Ausgangssignale des Winkelgebers 26 werden ebenfalls auf das Aufzeichnungsgerät 32 gegeben und dienen dazu, den Anfangswert des Winkel 1 zwischen der Spinachse des Kreiselrotors 12 und der erdfesten Bezugsrichtung ON zu Beginn eines jeden Abfahrens des Bohrloches zu bestimmen.
  • Das Auf zeichnungsgerät 32 zeichnet auch die Ausgangssignale eines Taktgebers 34 auf, so daß man den Zeitpunkt kennt, zu dem jeweils die Ausgangssignale der Schwerkraftfühleranordnung 28 aufgezeichnet worden sind.
  • Figur 8 zeigt die entsprechende an der Oberfläche angeordnete Ausrüstung für den in Figur 7 gezeigten Vorrichtungsabschnitt zum Speichern von Information, der selbst in das Bohrloch abgesenkt wird. Die Ausgangssignale eines oberflächenseitigen Taktgebers 36 und eines Kabellängenmessers 38 werden von einem oberflächenseitigen Auf zeichnungsgerät 40 während eines jeden Abfahrens des Bohrloches zu Meßzwecken aufgezeichnet. Der Kabellängenmesser 38 mißt die Länge des Kabels oder Seiles, an dem das ins Bohrloch abgesenkte Gerät hängt.
  • Nach Beendigung eines jeden Abfahrens des Bohrloches werden die von dem abgesenkten Aufzeichnungsgerãt 32 gemachten Aufzeichnungen an eine Signalverarbeitungseinheit 42 überspielt, wo die Aufzeichnungen simultan mit den Aufzeichnungen des oberflächenseitigen Aufzeichnungsgerates 40 wieder abgespielt werden. Die aufgezeichneten Ausgangssignale des abgesenkten Taktgebers 34 werden zusammen mit den Taktsignalen und den den Kabellängen entsprechenden Ausgangssignalen des oberflächenseitigen Aufzeichnungsgerätes 40 auf einen Zeitvergleicher 44 gegeben. Dieser erzeugt ein Signal zum Identifizieren des Beobachtungspunktes, das aus dem Kabellängensignal besteht und auf das Abspielen der aufgezeichneten Werte für die Ausgangssignale der Schwerkraftfühleranordnung 28 synchronisiert ist. Dieses Signal zur Identifizierung des Beobachtungspunktes wird auf eine Eingangsklemme eines Druckers 46 gegeben. Die Ausgangssignale gx'' gy'' gz' und #1 werden auf eine an der Erdoberfläche angeordnete Recheneinheit 48 gegeben, die den Elevationswinkel 9 und den Azimuthwinkel 't berechnet und diese Winke +arstellendenSignale auf den Drucker 46 gibt. Auf diese Weise erhält man eine Aufzeichnung des Elevationswinkels 9 und des Azimuthwinkels wobei einem jeden der Beobachtungspunkte, und diese Aufzeichnung erscheint zusammen mit der Information zum Identifizieren des jeweils betrachteten Beobachtungspunktes.
  • Die von dem äußeren Lagerbügel 16 getragene Schwerkraftfühleranordnung (vergleiche Figur 1) kann durch drei Schwerkraftfühler ersetzt werden, die auf dem Gehäuse 10 des Gerätes so angeordnet sind, daß ihre Meßachsen sich längs der OX-, OY-und OZ-Richtung erstrecken. Die Ausgangssignale der Schwerkraftfühler sind somit proportional zu gx, 9y und gz. Figur 9 zeigt einen ins Bohrloch absenkbaren Geräteabschnitt, der unter diesen Umständen verwendbar ist. Das Ausgangssignal des Winkelgebers 26 und des Taktgebers 34 werden wie vorher auf das Aufzeichnungsgerät 32 gegeben. Das gz-Ausgangssignal einer auf dem Gehäuse 10 angeordneten Schwerkraftfühlereinheit 50 wird ebenfalls direkt auf das Aufzeichnungsgerät 32 gegeben; die gx- und gy-Ausgangssignale der Schwerkraftfühleranordnung 50 werden jedoch auf eine zugeordnete der Statorwicklungen eines zweiten Drehmelders 52 gegeben, der ebenfalls zwischen dem äußerer. Lagerbügel 16 und dem Gehäuse 10 angeordnet ist. Die Ausgangs. le von den Rotorspulen des Drehmelders 52 steller die Signale gy, und gx,, und diese Signale werden auf das Aufzeichnungsgerät 32 gegeben. Die aufgezeichneten Signale sind somit dieselben wie bei dem Geräteabschnitt, der in Figur 7 gezeigt ist.
  • In weiterer Abwandlung der in Figur 9 gezeigten Anordnung können auch die drei Ausgangssignale gx, gy und g z der Schwerkraftfühleranordnung 50 auf das Auf zeichnungsgerät 32 gegeben werden.
  • In diesem Falle werden die von dem Winkelgeber 26 bereitgestellten Signale dazu verwendet, den Winkel zwischen dem äußeren Lagerbügel und dem Gehäuse für die gesamte Dauer des Durchfahrens des Bohrloches zu Meßzwecken anzugeben und nicht nur den Anfangswinkel anzugeben. Berechnungen unter Verwendung der Gleichungen (A), (B) und (C) werden an der Oberfläche durchgeführt.
  • Steht in dem Kabel, an dem das abgesenkte Gerät aufgehängt ist, ein geeigneter Signalübertragungskanal zur Verfügung, so kann das Ausgangs signal von dem abgesenkten Gerät direkt an die Oberfläche übermittelt werden, man braucht dann kein abgesenktes Zeitnormal im Bohrloch. Die Einrichtungen an der Erdoberfläche, wie sie in Figur 8 gezeigt sind, werden dann so abgewandelt, daß der oberflächenseitige Taktgeber 36, das oberflächenseitige Aufzeichnungsgerät 40 und der Zeitvergleicher 44 entfallen und daß das Ausgangssignal des Kabellängenmessers 38 direkt auf den Drucker 46 gegeben wird. Auch die Signalverarbeitungseinheit 42 ist so abgewandelt, daß sie direkt die vom abgesenkten Gerät übermittelten Signale erhält anstatt von einem Aufzeichnungsgerät abgespielter Signale.
  • Wird das Gerät in der Form verwendet, daß die Information während eines Durchfahrens des Bohrloches aufgezeichnet wird, bevor sie dann beim Ende eines vollständigen Befahrens des Bohrloches ausgewertet wird, so können Speicher für die Meßwerte vorzugsweise die Form von integrierten Speicherkreisanordnungen haben.
  • Das abgesenkte Gerät läßt sich bei dieser Ausführungsform dann aus einer Batterie betreiben, die innerhalb des Gehäuses eingebaut ist.
  • Die Erfindung läßt sich auch beim Richtungsbohren verwenden, bei dem unter bekanntem Azimuthwinkel ausgehend von einem zuvor gebohrten, wenig tiefen, fast vertikalen und mit einer Auskleidung versehenen Bohrloch mit zunehmendem Elevationswinkel gebohrt werden soll. Unter derartigen Umständen ist die Verwendung eines herkömmlichen hochseitigen Steuerwerkzeuges wegen des nahezu vertikalen Verlaufes des Bohrlochendes nicht möglich, die Auskleidung erlaubt auch nicht die Verwendung eines herkömmlichen, magnetischen Steuerwerkzeuges. Wird ein erfindungsgemäßes Gerät mit einer einachsigen stabilisierten Plattform ver wendet, um die Richtung der Drehachse des Kreisel bezüglich einer horizontalen Bezugslinie ON beim Mund des Bohrloches festzulegen, so bleibt die Kreiseldrehachse im wesentlichen bezüglich der Bezugsrichtung ON ausgerichtet, wenn das Instrument durch den fast vertikalen Bohrlochabschnitt abgesenkt wird. Wird das Instrument abgesenkt, um eine Schrägbohr-Abteuf /Schlammotor-Einheit (bent-sub/mud-motor arrangement) zu lokalisieren, wie dies mit einem herkömmlichen Steuerwerkzeug der Fall ist, so kann die Drehung des Gerätegehäuses um die Kreiseldrehachse dazu verwendet werden, die Richtung der Schrägbohr-Abteuf/ Schlammotoranordnung bezüglich der erdfesten Bezugsrichtung ON ob festzustellen.

Claims (8)

  1. Michael King Russell Lynworth House, Prestbury, Cheltenham, England und Anthony William Russell The Bittams, Crippetts Rd.
    Leckhampton, Cheltenham, England Verfahren und Vorrichtung zum Messen der Richtung eines Bohrloches PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zum Messen der Richtung eines Bohrloches mit einem Gehäuse, dessen Längsachse im Einsatz mit der Achse des Bohrloches zusammenfällt, gekennzeichnet durch einen einen Freiheitsgrad aufweisenden Kreisel mit einem äußeren Lagerkugel (16), der im Gehäuse (10) so angeordnet ist, daß seine Achse mit der Längsachse des Gehäuses zusammenfällt, mit einem inneren Lagerbiigel (14), der in dem äußeren Lagerbügel (16) so angeordnet ist, daß seine Achse senkrecht auf der Achse des äußeren Lagerbügels steht, und mit einem in dem inneren Lagerbügel (16) angeordneten Rotor (12); durch einen Fühler (20) zum Bestimmen der Winkelbewegung des inneren Lagerbügels (14) bezüglich des äußeren Lagerbügeis (16); durch einen Antrieb (22) zum Ausüben eines Drehmomentes auf den äußeren Lagerbügel (16) und zum Drehen desselben um seine Achse, derart , daß der innere Lagerbügel durch Präzession in seine Ausgangslage zurückkehrt; durch eine Einrichtung (26) zum Messen des Drehwinkels des Gehäuses um seine Längsachse bezüglich des äußeren Lagerbügels (16); und durch eine Schwerkraftfühleranordnung (28), welche die drei Komponenten der Schwerkraft in drei nichtkoplanaren Richtungen mißt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwerkraftfühler (20) auf dem äußeren Lagerbügel (16) angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwerkraftfühler von dem Gehäuse getragen sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Gehäuse ein Drehmelder angeordnet ist, dessen Rotor mit dem äußeren Lagerbügel verbunden ist, und daß zwei Schwerkraft fühler so angeordnet sind, daß sie Komponenten der Schwerkraft in solchen Richtungen messen, die senkrecht auf der Längsachse der Vorrichtung stehen, wobei die Ausgänge dieser Schwerkraftfühler mit den Eingängen des Drehmelders verbunden sind.
  5. 5. Verfahren zum Überwachen eines Bohrloches, bei dem ein Überwachungsgerät längs des Bohrloches bewegt wird, das ein Gehäu se aufweist, dessen Längsachse mit der Achse des Bohrloches zusammenfällt, dadurch gekennzeichnet, daß das Uberwachungsgerät einen einen Freiheitsgrad aufweisenden Kreisel hat, der seinerseits aufweist: Einen äußeren Lagerbügel, der so im Gehäuse des Überwachungsgerätes angeordnet ist, daß seine Achse mit der Längsachse des Gehäuses zusammenfällt, einen inneren Lagerbügel, der im äußeren Lagerbügel so angeordnet ist, daß seine Achse senkrecht auf der Achse des äußeren Lagerbügels steht, und einen Kreiselrotor, der im inneren Lagerbügel angeordnet ist; daß die Winkelbewegung des inneren Lagerbügels bezüglich des äußeren Lagerbügels ständig gemessen wird, während aas Überwachungsgerät längs des Bohrloches bewegt wird und auf den äußeren Lagerbügel ein Drehmoment ausgeübt wird, so daß dieser um seine Achse gedreht wird, derart, daß der innere Lagerbügel durch Präzession wieder.in seine Ausgangslage zurückkehrt; Ermitteln eines Satzes von drei Schwerkraftkomponenten in drei nichtkoplanaren Richtungen bezüglich des äußeren Lagerbügels bei einer jeden einer Reihe von Beobachtungsstationen, die längs des Bohrloches in Abstand angeordnet sind; Berechnen des Elevationswinkels des Bohrloches und des nicht umlaufenden hochseitigen Winkels des Oberwachungsgerätes bezüglich einer Referenzrichtung, die nicht um die Längsachse des Gerätes umläuft, wenn dieses längs des Bohrloches zu einer jeden der Beobachtungsstationen bewegt wird aus den gemessenen Schwerkraftkomponenten bei einer jeden der Uberwachungsstationen; und Berechnen des Azimuthwinkeisdes des Bohrloches bei einer jeden der Überwachungs stationen aus dem Elevationswinkel und dem nicht umlauf enden hochseitigen Winkel.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Satz von drei Schwerkraftkomponenten bei einer jeden der Überwachungsstationen durch drei Fühler gemessen wird, die auf dem äußeren Lagerbügel angeordnet sind.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Satz von drei Schwerkraftkomponenten bei jeder der Überwachungsstationen durch drei Fühler gemessen wird, die auf dem Gehäuse des Überwachungsgerätes angeordnet sind, und daß der Drehwinkel des Gehäuses des Überwachungsgerätes bezüglich des äußeren Lagerbügels gemessen wird und der erstgenannte Satz von Schwerkraftkomponenten aus dem zweiten Satz von Schwerkraftkomponenten sowie dem Drehwinkel berechnet wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Komponente eines jeden der Schwerkraftkomponentensätze parallel zu der Achse des äußeren Lagerbügels verläuft und die beiden anderen Komponenten des erstgenannten Satzes von Schwerkraftkomponenten dadurch berechnet werden, daß man den Stator und den Rotor eines Drehmelders um einen Winkel gegeneinander verdreht, der gleich dem Drehwinkel ist, und daß die anderen beiden Komponenten des zweiten Satzes von Schwerkraftkomponenten auf den Eingang des Drehmelders gegeben werden.
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