DE2756295C3 - Rahmenkonstruktion für einen Druckbehälter mit halbrunden Kopfstücken - Google Patents
Rahmenkonstruktion für einen Druckbehälter mit halbrunden KopfstückenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01J—CHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
- B01J3/00—Processes of utilising sub-atmospheric or super-atmospheric pressure to effect chemical or physical change of matter; Apparatus therefor
- B01J3/04—Pressure vessels, e.g. autoclaves
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rahmenkonstruktion für einen Druckbehälter mit durch Abstandhalter in einen
Abstand gehaltenen halbrunden Kopfstücken und einem Halteband, daß so um die Kopfstücke herumgewickelt
ist, daß es mehrere Bandabschnitte bildet.
Bei derartigen Druckbehältern dient die Rahmenkonstruktion dazu, um eine längs der Behälterachse
wirkende Kraft aufzunehmen und so die Kopfstücke in ihrer Lage zu sichern. Bei der bekannten Rahmenkonstruktion
sind die beiden halbrunden Kopfstücke durch Abstandhalter miteinander verbunden. Um die gesamte
Rahmenkonstruktion sind Metallbänder ohne jede größere Vorspannung um den Druckbehälter herumgelegt
(US-PS 34 76 281).
Zur Erhöhung der Festigkeit von Geschützrohren ist das Umwickeln eines zentralen Rohres mit Draht von
rechteckigem Querschnitt bekanni. Nach einer Methode wird das Band stark erhitzt aufgewickelt und
anschließend verschweißt. Nach der Abkühlung ist das Rohr vorgespannt. Nach einer anderen Methode wird
ein kaltes Band mit einer Spezialmaschine aufgewickelt,
die die Spannung in jeder Schicht so regelt, daß die günstigste Spannungsverteilung in der Rohrwand
erreicht wird. Es ist auch bekannt, nach gleicher Weise Reaktionsbehälter der chemischen Industrie für chemische
Prozesse mit Drücken von 200 bis 700 atü als Wickelbehälter auszuführen, um die erforderliche
Druckfestigkeit zu erzielen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rahmenkonstruktion der eingangs genannten Art
derart zu verbessern, daß die Belastung der die Kopfstücke miteinander verbindenden Bandabschnitte
verbessert ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß der innerste Abschnitt des Haltebandes eine
vorbestimmte Spannung aufweist und daß jeder drauffolgende Bandabschnitt eine so viel höhere
Spannung aufweist, daß sich bei einer Belastung der Rahmenkonstruktion eine gleichmäßige Spannungsverteilung
von Abschnitt zu Abschnitt ergibt.
Das Halteband wird also so gewickelt, daß die äußerste Lage einer Vorspannung ausgesenzt ist. Wird
die Rahmenkonstruktion belastet, werden daher die innersten Lagen bzw. Bandabschnitte, die normalerweise
den größeren Teil der Last aufnehmen, so daß die Gefahr einer Überlastung besteht, sozusagen erst dann
belastet, wenn die äußeren Lagen bzw. Bandabschnitle ihren Anteil an der Last aufgenommen haben. Auf diese
Weise führt die Vorspannung der äußeren Lagen zu einer mehr oder weniger gleichmäßigen Verteilung der
Last auf die verschiedenen Abschnitte des Haltebands. Zum Vorspannen des äußersten Bandabschnittes stehen
zwei Verfahren zur Verfügung. Einerseits kann man während des Aufwickeins des Haltebands dessen
Durchhang bzw. Vorspannung von Lage zu Lage so regeln, daß die gewünschte Vorspannung erzielt wird.
Andererseits kann man das Halteband jeweils unter gleicher Spannung aufwickeln und die Rahmenkonstruktion
so aufspreizen, daß die innersten Bänder bis über ihre Elastizitätsgrenze hinaus gedehnt werden, so
daß sie eine größere Länge beibehalten, wenn die Rahmenkonstruktion wieder entlastet wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist anhand einer schematischen Zeichnung näher erläutert, in der
zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Rahmenkonstruktion
und des um sie herumgelegten Haltebands,
F i g. 2A ein Belastungsdiagramm einer Rahmenkonstruktion und
Fig.2B ein Beiastungsdiagramm der erfindungsgemäßen
Rahmenkonstruktion.
In Fig. 1 ist im Grundriß eine Rahmenkonstruktion
zum Aufnehmen axialer Kräfte dargestellt, wie sie z. B. in der US-PS 34 76 281 beschrieben ist. Sie umfaßt zwei
halbrunde Kopfstücke 1 und 2, die durch Abstandhalter 4 und 5 in einem Abstand voneinander gehalten werden.
In die Rahmenkonstruktion ist ein Reaktionsbehälter 3 eingebaut. Um die Rahmenkonstruktion ist ein Halteband
6 herumgewickelt, um die Axialkräfte aufzunehmen, die auftreten, wenn der Reaktionsbehälter 3 unter
Druck gesetzt wird. Das oder jedes Halteband 6 ist von innen nach außen gewickelt. In Fig. 1 ist eine innere
Lage bzw. ein innerer Bandabschnitt mit A und eine äußere Lage bzw. ein äußerer Bandabschnitt mit B
bezeichnet.
Da bei der bekannten Rahmenkonstruktion das oder jedes Halteband ohne größere Vorspannung aufgewikkelt
wird, ist die Belastung der innersten Lage A erheblich höher als die der äußeren Lage, wie dies aus
der mit »bekannt« bezeichneten Kurve in Fig. 2 ersichtlich ist. Wird das Halteband jedoch gemäß
Fig. 2B in jeder Lage bzw. jedem Abschnitt vorgespannt und dann durch den Reaktionsbehälter belastet,
ergibt sich zwischen den inneren und äußeren Lagen eine wesentlich gleichmäßigere Spannungsverteilung,
wie es in Fig. 2A die Kurve mit der Bezeichnung »mit Vorspannung« zeigt.
Bei dem erwähnten ersten Herstellungsverfahren kann das oder jedes Halteband so aufgewickelt werden.
daß die inneren Lagen absichtlich einen Durchhang erhalten, während die äußeren Lagen mit Absicht
vorgespannt werden. Zu diesem Zweck kann man zwischen den Kopfstücken 1 und 2 zeitweilig einen
Abstandhalter anordnen, der jedesmal verstellt werden kann, bevor eine weitere Lage um die gesamte
Rahmenkonstruktion herumgelegt wird. Der verstellbare Abstandhalter wird beim Aufbringen jeweils einer
der gleichmäßig gespannten Bandabschnitte verkürzt. so daß sich die Kopfstücke einander nähern. Nach dem
Auflegen des äußeren Bandes ermöglicht es der zeitweilig benutzte Abstandhalter den Kopfstücken 1
und 2, sich an den Abstandhaltern 4 und 5 abzustützen.
In weniger kritischen Anwendungsfällen können sich die Kopfstücke gegebenenfalls während des gesamten
Wickelvorganges an den Abstandhaltern 4 und 5 abstützen. In diesen Fällen wird die auf jede Lage
aufzubringenden Vorspannung mit Hilfe der Zugkraft geregelt, die beim Aufwickeln des Bandes um die
Rahmenkonstruktion aufgebracht wird. Bei jeder Windungslage wird die Zugkraft gesteigert, um so die
Vorspannung zu erhöhen.
Bei dem eingangs genannten zweiten Verfahren zum Vorspannen der Haltebandlagen gegenüber der Rahmenkonstruktion
werden die Bandabschnitte mit einer mehr oder minder weniger gleichmäßigen Spannung
von innen nach außen aufgewickelt, worauf die gesamte Rahmenkonstruktion dadurch vorgespannt wird, daß
die Kopfstücke 1 und 2 auseinandergezogen werden, bis die innersten Bänder über ihre Elastizitätsgrenze hinaus
beansprucht sind, so daß sie nach dem Aufheben der Anspannung eine bleibende Dehnung aufweisen. Zur
Anwendung dieses Verfahrens kann es erforderlich sein, beim Wickeln der Rahmenkonstruktion verkürzte
Abstandshalter zu benutzen, so daß nach dem Bewickeln, Vorspannen und Entspannen infolge der
dabei auftretenden Dehnung der Bandlagen die Rahmenkonstruktion immer im entspannten Zustand
die richtigen Abmessungen erhält
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Rahmenkonstruktion für einen Druckbehälter mit durch Abstandhalter in einem Abstand gehaltenen halbrunden Kopfstücken und einem Halteband, das so um die Kopfstücke herumgewickelt ist, daß es mehrere Bandabschnitte bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der innerste Abschnitt des Haltebandes eine vorbestimmte Spannung aufweist und daß jeder darauf folgende Bandabschnitt eine soviel höhere Spannung aufweist, daß sich bei einer Belastung der Rahmenkonstruktion eine gleichmäßige Spannungsverteilung von Abschnitt zu Abschnitt ergibt
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US75139376A | 1976-12-17 | 1976-12-17 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2756295A1 DE2756295A1 (de) | 1978-06-22 |
| DE2756295B2 DE2756295B2 (de) | 1979-09-27 |
| DE2756295C3 true DE2756295C3 (de) | 1980-06-26 |
Family
ID=25021776
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772756295 Expired DE2756295C3 (de) | 1976-12-17 | 1977-12-16 | Rahmenkonstruktion für einen Druckbehälter mit halbrunden Kopfstücken |
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| GB (1) | GB1550075A (de) |
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1977
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Also Published As
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| DE2756295A1 (de) | 1978-06-22 |
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